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Mein Setup (Stefan D.)

Inspiriert von The Setup und Martins deutschem Ableger, versuche ich meinen Umgang mit Mac und iPhone mal grob zu resümieren — jeder Kniff würde zu weit führen. Vielleicht möchte sich Rest des Teams ja ebenfalls in den nächsten Tagen anschließen (internes Stöckchen!^^).

Was ich tue

„Hauptberuflich“ studiere ich eine interdisziplinäre Naturwissenschaft, nebenbei verdiene ich mir meine Brötchen als studentische Hilfskraft (Designer und Coder) für die psychologische Fakultät, was sich wesentlich spektakulärer schreibt, als es tatsächlich ist. Freizeitmäßig nutze ich Mac und iPhone meistens zur Kommunikation und zum Konsum diverser Medien (Filme, Serien, Musik, Fotos, Informationen), während kreative Prozesse (Fotos, Musik) aufgrund persönlicher Vorlieben meistens analog bzw. akustisch ablaufen.

Hardware

Ein MacBook Pro 13″ (Mid ’10) ist mein treuer Begleiter, geschützt vom ColcaSac, geziert vom Ghostly Decal. Am heimischen Schreibtisch klemmt ein 23″er (ab demnächst) + die gute alte Krümelfalle + Trackball dran. Auch wenn Besuch damit meist nicht zurecht kommt, will ich dieses bequeme Heimsetup nicht missen. Mein iPhone 3G bedarf nach einem ganzen Artikel keiner weiteren Worte.

Software


(Man beachte das Wallpaper)

Essentielles

Snow Leopard. Quasi in Dauernutzung: Alfred (⌀23x/Tag) ersetzt das Dock und verwaltet Zwischenablage und Textbausteine, Sparrow (5 Mailaccounts), Dropbox (19/27 GB belegt), Little Snitch (0 Raubkopien, aber 100% Paranoia), Hazel räumt mir hinterher (nie >10 Dateien im Downloads Ordner), Cinch (Fenstermanagement), Trello (Kanban-Aufgabenverwaltung) und TotalFinder (Tabs, Cut&Paste).

Studium

Dank eines eher bücherlastigen Studiengangs, benötige ich derzeit nur Vorschau für PDFs und Byword für Lernnotizen, ergänzt durch Zeichnungen auf Papier. Aus Faulheit habe ich mir trotz guter Vorsätze weder LyX noch Mellel angeschaut („ach, die Bachelorarbeit ist ja noch 3 Semester hin“), ebenso suche ich eine gute Literatur- bzw. Zitateverwaltung. Irgendjemand Tipps? Zumindest ist mit R schonmal die statistische Auswertung geregelt.

Design / Code

Code schreibe ich mit Espresso, einem Editor dessen Entwickler wirklich mal Intelligenz verbaut hat. Bildbearbeitung erfolgt je nach Situation (Web oder Print) mit Fireworks oder Photoshop. SSH per Terminal. Privat erstellte Projekte werden auf Uberspace gehostet, nirgends bekam ich bislang ein so umfassendes Angebot mit schnellem und sehr persönlichem Support.

Medienkonsum / Kommunikation

Der für das Gros wohl interessanteste Punkt. Videos schaue ich mit Movist, was gefühlt wesentlich schlanker und peformanter als VLC läuft. Ich hatte mal XBMC im Einsatz, was mir jedoch für ein Mediacenter zu konfigurationsaufwändig ist (Kosten / Nutzen), daher teste ich gerade Squire. Bildkonsum findet meistens auf Blogs = im Browser statt, in Ausnahmefällen mit Xee. Um die Beschallung kümmern sich abwechselnd Ecoute und Spotify. (Meine Boxen waren mir zu peinlich, um sie oben zu listen).

Informationen kommen meistens per RSS-Feed rein, wobei Reeder nicht wegzudenken ist. Ich habe 90 Feeds abonniert. Darunter 86 qualitativ hochwertige, handverlesene Blogs (kategorisiert in Eyecandy, Good Read, Mammon, Music, Nerd Stuff und Knowledge), sowie 4 Aggregatoren, um Neuigkeiten möglichst umfassend wahrzunehmen (Rivva, Techmeme, Mediagazer und ein bekanntes Verschwörungsblog). Um das zeitlich nicht ausufern zu lassen, selektiere ich meistens auf Bahnfahrten mit Reeder auf dem iPhone vor, sodass daheim nur noch gelesen werden muss. Einige wenige Artikel landen via ReadItLater zur Morgenlektüre wieder auf dem iPhone. Quote.fm setzt dem ganzen noch ein Sahnehäubchen obendrauf.

Derzeit teste ich ein paar Google Alternativen. DuckDuckGo (Suche) und Fever (RSS-Webdienst) schlagen sich dabei ziemlich gut, dazu aber später mehr.

Adium kümmert sich um ICQ (Relikt aus Uhrzeiten), diverse XMPP-Accounts und Twitter. Als Gelegenheitstwitterer lohnt sich kein separates Programm.

Was noch ansteht

Mein MacBook könnte mal eine RAM-Erweiterung (4 GB → 8 GB) vertragen. Sobald das Studentenbudget es zulässt, werde ich das Superdrive durch eine SSD ersetzen, mir günstige Studiomonitore zulegen und an manchen Tagen verfluche ich Apple dafür keine matten Displays für kleine MacBooks anzubieten, aber mal davon abgesehen bin ich wirklich sehr zufrieden. Alles läuft stabil und flott, meine Arbeitsabläufe sind (hoffentlich) zeiteffektiv.

So. Das wars erstmal. Fehlt was? Bestimmt. War das jetzt nicht ein bisschen viel Namedropping und wenig Ausführung? Sicherlich. Ihr seid recht herzlich eingeladen zu fragen, kommentieren, kritisieren und mir Euer Setup zu verraten!

Autor: Stefan D.

Ich bin Stefan, Student einer Naturwissenschaft und nebenbei als Grafiker an meiner Uni tätig. Mit der Zeit bin ich etwas Dienst-sparsamer geworden, aber nach wie vor über die gute alte Mail erreichbar.

46 Kommentare

  1. Den Ghostly Decal finde ich klasse. Ich glaube, ich baue mal einen “AGU Space Invader” und drucke mir den als Aufkleber. Gibt es dafür irgendeinen Dienstleister?

    Ansonsten: toller Artikel. Ich schließe mich bestimmt an.

    • Puh… solche Sticker müsste eigentlich jede gute Werbedruckerei herstellen können. Kritisch wirds nur beim Klebstoff (soll ja ablösbar sein) und bei der Stückzahl (Einzelproduktion ist immer verhältnismäßig teuer). Aber vielleicht verlosen wir ja mal welche :D

  2. Ich glaub da werden einige Decals bestellt heute ;)
    Hab mir den grad geschossen, ich schau mir immer die ganzen Macbook Aufkleber an und keiner gefällt mir so richtig, aber der Geist ist echt genial.
    Aktuell hab ich einen farbigen Apfel auf dem Macbook.

  3. Jan aka mr.kane

    02.03.12, 16:55, #5

    Moin,
    Tja, mich würde ja interessieren, was du genau studierst. Denn ich habe auch interdisziplinär Naturwissenschaften studiert (in Kassel). Ist aber schon ein paar Jahre her. Da ich gerade mit den letzten Zeilen der Doktorarbeit kämpfe, kann ich dir direkt aus der Praxis als Verwaltung für Literatur Papers2 empfehlen. Das begleitet mich schon seit 2007 bei meiner Diplomarbeit.

  4. Ich habe lange rumprobiert und mir alle möglichen Literaturverwaltungsprogramme angeschaut (Papers, JabRef, Bookends, Citavi via Parallels, BibDesk, EndNote, Mendeley, Zotero und garantiert noch ein paar andere, die ich gerade vergesse) und letztlich blieb eigentlich nur EndNote, mit Zotero im Browser, übrig.

    JabRef und BibDesk sind, wenn du mit TeX arbeitest, sicherlich eine sehr mächtige Option, aber sonst eher mäßig, sowohl was es UI als auch Features angeht. Papers sieht nett aus, es fehlen aber wichtige Exportfunktionen für das Literaturverzeichnis und außerdem ist die Integration in Word/OO eher mau. Citavi kann man allein wegen Parallels vergessen. Bookends ist mächtig aber überzeugte mich am Ende einfach nicht und Mendeley ist zwar kostenlos und mit den wichtigen Features ausgestattet, aber die Integration in Word/OO ist unter aller Sau. Bei spätestens 20+ Verweisen wird das so langsam, dass das Einfügen eines weiteren Zitats 10 bis 20 Sekunden dauert. Das macht effektives Arbeiten unmöglich.

    Deshalb bin ich letztlich bei EndNote gelandet. Es kann alles was ich brauche (und vieles mehr), hat viele verschiedene Zitierstile, Cite While You Write und ist recht flott. Leider siehts ziemlich häßlich aus. Ergänzt wird das ganze durch Zotero, wenn ich Webseiten abgreifen muss oder Bücher über Amazon etc. importiere – Zotero kann problemlos das ganze als Datei exportieren, die dann in meine EndNote Datenbank kommt. Umständlich, aber besser als der komische Webservice von EndNote selbst.

    • Jan aka mr.kane

      02.03.12, 17:45, #7

      Die Integration von Papers2 in Word ist wunderbar gelöst durch MagicManuscripts im Progrmam selbst. Man kann mit wenigen Klicks Literatur einfügen und am Ende das Verzeichnis erstellen lassen. Dieses wiederum in dem Format, wie man es denn gerne haben möchte.

  5. Deine Erfahrungen zu DuckDuckGo und Fever würden mich brennend interessieren, da ich Google auch seit einigen Wochen komplett den Rücken gekehrt habe (weg von Suche, Docs, Gmail, Reader, Chrome etc.)

    • Dazu werden noch entsprechende Artikel erscheinen :) Google ganz den Rücken zu kehren (was meistens aus Pseudo-Privacy-Gründen geschieht), finde ich etwas übertrieben, irgendwo muss das auch im Verhältnis stehen. Ich teste die Alternativen vor allem um einer Filterbubble zu entkommen, aber wie gesagt, dazu später mehr.

      • Sehe ich auch so. Aber die Privacy Probleme sind nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
        Aktionen wie das Cookie Jacking im Safari und im IE passen meiner Meinung nach auch nicht zu einer “dont be evil” Philosophie. Ebensowenig wie das Durchziehen einer Privacy Policy ohne Rücksicht auf Verluste, die von einem großen Rechtskörper wie der EU als mehr als bedenklich eingestuft wurde.

        Google hat sich zu sehr von seinem Kerngeschäft Suche entfernt und die Qualität der Suchergebnisse hat in den letzten Jahren sehr stark abgenommen. Dinge wie Instant sind zwar eine gewisse Zeitersparnis, aber wenn die inhaltliche Qualität der Ergebnisse mehr Müll als Seriöses enthält, bringen einem Spielereien auch nichts. Reader wurde massiv verhunzt mit dem letzen Update, Docs kann immer noch nicht standardkonform Office Dokumente im- wie exportieren, Gmail hat mit dem letzten Update auch nicht wirklich einen Preis verdient (und das sagen sogar die ursprünglichen Macher von Gmail!) und Chrome ist zwar ein sehr guter und sehr innovativer Browser, aber auch hier ist für meinen Geschmack zu wenig Kontinuität und zu viel Experiment (wie auch UX Experten bemängeln) und die Zahl der Addons die auch nur annähernd die Qualität der Addons für FF erreichen, kannst du an 1 Hand abzählen.

        Genauso sind Aussagen, dass man im Internet nicht an Google vorbeikommt grob falsch. Es gibt viele sehr gute Alternativen die andere Wege beschreiten und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Das Web 2.0 mit all dem Tracking und Behavioral Targeting ist ein sehr sehr junges Phänomen – selbst viele internetaffine Personen werden sich in 10-20 Jahren wundern was gewisse Dienste über sie wissen, obwohl sie diese Infos nie explizit veröffentlicht haben.
        Eine gewisse Streuung von Services kann daher nicht verkehrt sein.

        Aber wie gesagt freue ich mich schon sehr auf deinen kommenden Artikel. Und bitte sehr ausführlich!

        PS: uberspace scheint ein nahezu unwirklich guter Service zu sein. Wie lange bist du schon bei denen? Darf man auch fragen wie dein Setup dort ausschaut und was du in etwa so dafür ablatzt?

        • Länge eines Artikels hängt immer von meiner Tagesform ab, aber ich geb mir Mühe! :D

          3 Monate. Ich hoste dort meine private Bastelseite, meinen Feverfeed, einen Mailserver, sowie (das allerdings auf separaten Accounts) ein paar „Kundenprojekte“. Am besten schreibst Du einfach mal eine Mail und fragst die Jungs selbst, ob Deine Anforderungen erfüllt werden können. Die sind da sehr nett ;)

  6. Schöner Artikel, ein Paar Dinge:

    - ich würde gleich 16 gb ram verbauen, kostet nicht die Welt mehr, und lohnt sich.
    - warum kein Lion?
    - und – an alle – was habt ihr gegen Quicktime, mit Perian(-Plugin) ist dass das Ultimativ. Kenne keinen schöneren Player… :)

    • 1. Ja vielleicht mache ich das auch glatt ;)
      2. Waren mehrere aufeinander folgende Gründe. Ich installiere nie ein Betriebssystem nach Release, Bananaware kann bei anderen reifen. Danach fehlte mir die Zeit und ich wollte mein funktionierendes System nicht aufgeben bzw. wieder rumbasteln, bis alles so läuft wie ich es haben will. Und jetzt steht Mountain Lion an, da spare ich mir das vorherige Update und springe direkt dorthin.
      3. Ich hab nichts gegen QT, vermisse nur die Navigation (z.B. 10s vor und zurückspringen) per Tastatur. Außerdem kann bei Movist auch QT unter der Haube laufen.

    • Jan aka mr.kane

      02.03.12, 17:47, #14

      Quicktime und Perian machen häufig im System Ärger. MplayerX ist da auch eine sehr praktische Alternative.
      Und das MacBook Pro verträgt doch “nur” 8gb RAM !??!?!

      • Gut zu wissen, hatte mich bislang noch nicht damit auseinander gesetzt. DDG bestätigt die 8 GB oder hast Du 16 GB zum Laufen gekriegt, Thomas?

        • Ich habe auf der Arbeit einen 27″er iMac mit 32gb. Meines wissens nach gehen beim 2011er 16gb, ebenfalls unoffiziell – gerade gesehn, du hast bedauerlicherweise 2010 gekauft :( sorry

          • Jan aka mr.kane

            03.03.12, 13:27, #17

            Werden im System auch tatsächlich die 32gb adressiert?
            Oder werden die nur als vorhanden angezeigt?
            Also ich meine, hast du jemals mehr als 16gb belegt?

            Ich hab noch nie gehört das man bei Notebooks über die 8gb Spezifikation hinausgehen kann.

          • Sie werden adressiert, und über 16 zu kommen ist wirklich schwer, aber ich habe es schon geschafft (trotz SSD).

  7. das mit den 16G würde mich auch interessieren. In meinem 13″ laufen derzeit 8 G.

  8. Hallo,
    mich würde Interessieren mit welchem Programm du dein Dock verändert hast. Das schaut richtig klasse aus!

  9. Sehr schöner Artikel!
    vor allem deine Erfahrungen bezüglich “Google-Dienste ersetzen” interessieren mich besonders.

  10. hey,

    nices setup, kurze frage zu movist: du hast auf github verlinkt und ich bin leider typischer macuser -> keine ahnung, wie man das von source builden kann (brauch ich xcode, nehm ich an)

    hat das irgendwelche vorteile (außer die kosten) zur version im MAS?

    thx

  11. Als Student der Naturwissenschaften kommt man um Latex kaum herum (Editoren Texshop, Textmate, o.ä.) und dann ist Bibtex die natürliche Wahl (GUI: Bibdesk, Jabref, Mendeley, ….). Dann solte man auch Skim statt Vorschau nehmen, weil es Annotieren kann und Änderungen an der PDF detektiert.

    Grüße
    Sebastian

    • Annotieren geht auch mit Vorschau. Ich lerne allerdings ohne Annotationen in der PDF zu machen, alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

  12. Danke für den Beitrag.

    Der Blog erscheint mir als der neue fscklog, leider is ja leo zu heise gegangen…

  13. ich schreibe im moment meine examensarbeit in fachbereich spanisch und obwohl ich keine mathematischen formeln oÄ brauche, schreibe ich mit der kombi LaTeX + bibdesk. es sieht einfach schöner aus und man kann sich ab und zu mit anderen problemen als mit der wissenschaftlichen arbeit ablenken :D bilder, tabelle, etc… wenn man das noch nie gemacht hat, ist das eine ganz schön frimelei! aber dafür siehts auch einfach schöner aus und der prof denkt sich das auch, wenn er die arbeit in den händen hält :D
    gruß aus NYC!

      • Auch Latexian ausprobiert, aber nach mehrjähriger Erfahrung gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Editor als TextMate für LaTeX. Auch dieser hat übrigens für LaTeX eine LivePreview dabei.

  14. Danke für den Einblick in dein Setup und speziell für den Tipp bezüglich Alfred. Habe frühe Quicksilver benutzt und das geriet nach einem Hardwarewechsel in Vergessenheit. Alfred ist wirklich ein geniales Tool und hat bei mir gerade den Shortcut für Spotlight ersetzt ;)

  15. Nochmal was anderes: Nutzt du Extensions bzw. Scripts oder Workflows mit Alfred? Wenn ja, welche?

    • Dazu ist gerade ein gesonderter Team-Artikel in Planung. Ich persönlich nutze: Color Chooser, lipsum, Toogle WiFi und ein kleines Skript, um die Verbindung mit dem VPN Server meiner Uni herzustellen / zu trennen. Ansonsten nutze ich die Zwischenablage und Textbausteine extrem häufig (⌀ 50x/Tag).

  16. Wow ich musste grad kurz überlegen ob ich schizophren bin. Student, Macbook Pro 13″ mit externem 23″, Alfred, Sparrow (5 Mailaccounts), Dropbox, TotalFinder, Spotify, Reeder, ReadItLater, Adium, das ist exakt mein Setup. Danke für den Hinweis auf Uberspace, das sieht echt mal nach einem sehr kompetenten Hoster aus.
    Was ich bei dir allerdings vermisse ist Keyboard Maestro. Für alles was Alfred nicht kann und um alle Aktivitäten die 2 oder mehr Schritte benötigen zu einem zu machen. Klingt jetzt sehr nach Promoting aber ist echt ein mächtiges, kleines Programm selbst wenn’s nicht das schönste ist.
    Squire guck ich mir auch mal an, obwohl ich eigentlich mit Plex zurzeit sehr zufrieden bin.

    • So selten ist die Kombination auch nicht :D Keyboard Maestro sieht sehr mächtig aus, mir will nur in meinem Workflow kein rechtes Anwendungsbeispiel einfallen. Wäre gut, wenn Du mir da auf die Sprünge hilfst.

      Wenn Du mit Plex zufrieden bist, brauchst Du Dir eine alpha nicht unbedingt anzuschauen. Mir gefällt an Squire nur der 0-Konfiguration-Gedanke. Ich will mir ein Mediacenter nicht einrichten müssen, es soll funktionieren. Bevor ich 1 Stunde ins Setup stecke, habe ich schon wieder einen halben Film geschaut. Das lohnt sich einfach nicht.

  17. Bevor ich Sparrow hatte, wollte ich in Mail.app die Funktionalität mit J und K zwischen den Nachrichten zu wechseln und eine Tastaturkombination zum Archivieren. Einfach schnell mit KM nachgerüstet.
    Wenn ich alt gedrückt halte simuliert KM bei J und K auch eine Scrollbewegung, das spart den Weg zum Trackpad oder das Umgreifen auf die Pfeiltasten ;D Programme wie TextExpander kann man dann auch verabschieden, das ist eine von Keyboard Maestros leichtesten Übungen.

    Gut dann bleibe ich wohl erstmal bei Plex und behalte Squire im Auge. Denn eigentlich macht mir grade das Konfigurieren von solchen Programmen am meisten Spaß.

    • Ob TextExpander überflüssig würde, hängt bestimmt erstmal von der Zahl der Snippets ab. Ich nutze Alfred auch nur als Ersatz, weil ich eine recht überschaubare Anzahl nutze (25 oder so). Ansonsten muss ich gestehen, dass mir die Zeitersparnis und der praktische Nutzen sich bei Deinen Anwendungsbeispielen nicht erschließt. Ich müsste mich erstmal umgewöhnen und wäre anschließend — wenn überhaupt — nur marginal schneller, als ich es jetzt bin. Ist mir den Preis nicht wert. Vielleicht teste ich das trotzdem mal, wenn ich zuviel Zeit habe :D

      Seh ich anders, ich will schauen, nicht konfigurieren :)