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WWDC 2012 · Koan Retina!*

* für mich

Na, auch noch etwas durchgeschwitzt? Aber es war ein verdientes Unentschieden zwischen England und Frankr… Jaja, ist ja gut! Konzentrieren wir uns auf das Wichtigste vom heutigen Tage: Apples Keynote auf der WWDC 2012.

Hardware

Wie vorher schon weitestgehend bekannt, aktualisierte Apple seine beiden bestehenden Laptop-Linien mit brandneuen Intel Ivy Bridge Prozessoren und USB 3.0. Obendrauf kamen beim MacBook Air noch die Option auf 8 GB RAM und einer 512 GB SSD, sowie die Erkenntnis, dass das 17 Zoll MacBook Pro eingestellt ist. Die Einstiegspreise blieben weitestgehend unverändert.

-> MacBook Air (mid 2012)
-> MacBook Pro (mid 2012) 

Bildschirmfoto 2012 06 11 um 21 00 45 s

Darüber hinaus gab es eine mittlere Sensation, denn ein 15,4 Zoll Next Generation MacBook Pro, eine Mischung aus MacBook Air und dem ‘current gen’ MacBook Pro würde vorgestellt. Dieses ist dünner, demzufolge leichter und mit einem Retina Display (2880 x 1800 Pixel) ausgestattet. Dazu kommen eine bis zu 768 GB große SSD als Festplatte, bis zu 16 GB RAM, eine GeForce GT 650M Grafikkarte mit neuster Kepler Technologie, ein HDMI- und MacSafe 2 Anschluss, sowie KEIN DVD-Laufwerk und KEIN Ethernet Port. Der Einstiegspreis ist mit 2.279,00 Euro recht gepfeffert und wird in der BTO-Version an der 4.000,00 Euro Marke kratzen.

-> Next Generation MacBook Pro (mid 2012)

Wer jetzt noch mit einem Update für den iMac oder Mac mini gerechnet hat, wird schwer enttäuscht sein. Ich persönlich verstehe das nicht oder wird es in den kommenden Tagen ‘heimlich’ nachgeschoben? Auf jeden Fall ist dieser Schritt mehr als unverständlich!

Mein persönliches Hardware-Fazit

Mit Steve Jobs hätte Apple weiterhin nur zwei Notebook Reihen und sowohl auf USB 3.0, als auch einen HDMI-Anschluss würden wir weiterhin warten. Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern eher ne Feststellung aber sei es drum.

Wer unbedingt Retina braucht und will, wird trotz des Preises zum next gen MBP greifen. Der Rest, bei dem ich mich einschließe, wird bestimmt nicht traurig sein, dass die bestehenden MacBook Air und Pro nur dezent, um nicht zu sagen ‘um das Nötigste’, aktualisiert wurden.

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

52 Kommentare

  1. Fürchte ich richtig, dass man das neue MacBook Pro genauso wie das MacBook Air nicht mehr selbst mit Speicher erweitern kann?

    Das würde den Preis faktisch nochmals in die Höhe treiben …

  2. WTF?!? Kein Ethernet? (Bin ja mal gespannt, was die für den Adapter haben wollen.) Da kann man ja wohl froh sein, daß man wenigstens für USB keinen Adapter benötigt. (*grrr* und wieder nur 2 USB-Ports.)

    Ein Book mit diesem Display (sofern spiegelfrei) hätte ich ja gerne, aber ich brauche PORTS. Mich hat schon der Wegfall des ExpressCard-Slots getroffen (ja, es gibt tatsächlich welche, die den nutzen).

    Und die Richtung, die OSX eingeschlagen hat, mißfällt mir außerordentlich. Was nun? BSD auf Lenovo?

    • Kein Ethernet? Das hängt vom Modell ab … manche haben Ethernet, andere nicht … bei meinem MacBook Air noch ohne Thunderbolt nützt der neue Ethernet-Adapter aber leider nichts … :(

      • Was willst du damit sagen? Daß es schon OK ist, wenn Apple WLAN weg lässt, weil, es haben ja viele nur WLAN?!?

        Eine selten dämliche Begründung… Damit kann man JEDEN Scheiß begründen.

  3. Der GBit Adapter kostet 29 Euronen…geht noch, wie ich finde.

    Aber, keine eigene Speichererweiterung beim MBP möglich? Das macht die neuen Geräte ja nochmal deutlich teurer als die 2011er Modelle…

    • Wo habt ihr gesehen, daß die Module fest verbaut sind? Das wäre ja wirklich absurd. Bei so einem teuren Rechner indiskutabel. Anders bekommt Apple die Leute nicht dazu deren Speicher-Apothekenpreise zu zahlen?

      • In der Keybote ansich. Glaube man sagte dort sinngemäß, dass man den billigen Third-Party-Herstellern einen Riegel vorschieben will.

        Und zum Thema Ethernet: Braucht das noch wirklich jemand? Ich komme seit fast einem Jahr bei meinem MBA sehr gut ohne klar. Im Notfall muss hat der von Thomas erwähnte Adapter via USB her. Funktioniert tadellos.

        • @Björn:

          «Und zum Thema Ethernet: Braucht das noch wirklich jemand?»

          Klar, für schnelle Datenübertragung – beispielsweise wenn Musik oder Filme auf einem NAS liegen oder man effizient Daten zwischen zwei Computern übertragen möchte. Das ist mit WLAN, auch mit n-WLAN, jeweils wesentlich langsamer und deutlich weniger zuverlässig.

        • Ähm, jaaaaa. Zum einen gibt es Geräte, mit denen MUSS via Ethernet kommunizieren. In anderen Fällen gibt es Geräte in Zuständen, da KANN man nur mit Ethernet dran.

          Wer Software entwickelt, der gerät SEHR schnell in die Situation, daß Ethernet unverzichtbar wird. Ich könnte auch locker 4 USB-Ports gebrauchen (fast ständig).

          Nicht jeder hat sein Notebook nur zum lesen beim Latte schlürfen im Café. ;-) Für Hipster, hatte ich gehofft, langen das Air und die iPads, so daß Apple einem wenigstens das Pro noch lässt.

          Und dann wäre die Geschwindigkeit: lieber schiebe ich Daten im Netzwerk mit >>60MB/s als mit 5MB/s. Ich mag Kabel. Das ist zuverlässig. Da kann keiner so leicht lauschen und kann nur schwer gestört werden.

          Ich hab jetzt sogar meine Funk-Lautsprecher, die ich in er Wohnung verteilt habe rausgeschmissen. Die Störungen nerven. Nichts geht über Kabel (zumal ich die Aktivlauspecher jetzt sogar vernschalten kann).

  4. Preislich liegt das Retina MBP doch gleich auf mit dem normalen 15″ MBP…
    Man muss natürlich gleiches mit gleichem vergleichen. Das “kleine” 15″ MBP (alt) hat z.B. nur 512 MB VRAM. Das “große” kostet genau so viel wie das RetinaMBP.
    Und dabei hat das alte Modell nur 4 GB RAM serienmäßig. Möchte man dann noch ein blendfreies Display mit hoher Auflösung haben, liegt man gleich zusätzliche 100 € drüber (RAM Upgrade nicht eingerechnet).
    Dann doch gleich Retina. ;)

    Konfigurieren kann man da kaum, selbst umbauen auch nicht.

    Alles in allem doch das was “man” erwartet hat, ein Air-like Macbook Pro… :)

    USB 3.0 find ich persönlich unnötig, genau so wie Ethernet oder Superdrive. ;)

    • @Andreas:

      «Preislich liegt das Retina MBP doch gleich auf mit dem normalen 15″ MBP…»

      25 Prozent Preisunterschied beim Einstiegspreis – jedenfalls im Schweizer Apple Store.

      «USB 3.0 find ich persönlich unnötig, genau so wie Ethernet oder Superdrive. ;)»

      Kann Bedarf an schneller Datenübertragung zu externen Quellen?

      • …wie gesagt: man muß die gleiche Ausstattung vergleichen :)

        zu USB 3.0… habe keine Geräte mit USB 3.0, meine Time Capsule läuft drahtlos…
        Ich würde mir ja ein Air zulegen, wenn es nicht so schwachbrüstig wäre. ;)

        /edit:
        Den Prozessor hab ich übersehen.
        2,3 GHz im Vergleich zum 2,6er beim alten MBP.
        Da wird’s dann etwas schwer mit dem Vergleich…

        • @Andreas:

          «Ich würde mir ja ein Air zulegen, wenn es nicht so schwachbrüstig wäre. ;)»

          Ich weiss auch nicht, ob ich mir nochmals ein MacBook Air kaufen werde … allein Time Machine – eben per WLAN! – genügt jeweils um es hörbar ins Schnaufen zu bringen.

          • Ein Kollege hat das Air. Das ist ständig am pusten, dabei hat er nicht wirklich viele Programme offen.

            Ok er hat sich Office installiert, aber da ist er auch selbst schuld. :D

    • Ich kann übrigens auch locker auf eine 1GB-GraKa verzichten. Im Prinzip müsste sie nur etwas schneller sein, als meine jetztige X1600.

      Aber soll ich dir diesen Schuh anziehen? Du hättest jedenfalls keine Nachteile, wenn du Ethernet drin hättest – ich hingegen hätte nur Vorteile dadurch.

      Aber nun ja, es gibt ja wenigstens den Adapter – ich hasse (unnötige) Adapter. :-/

      Ich hab übrigens auch noch Verwendung für die Serielle Schnittstelle, die in einigen Bereichen nachwievor angesagt ist (und nicht mal zu unrecht).

  5. Als ich den US-Preis ($2199) und den deutschen (2279€) verglichen hab musst ich doch schon kräftig lachen.

    • @Tim:

      «Als ich den US-Preis ($2199) und den deutschen (2279€) verglichen hab musst ich doch schon kräftig lachen.»

      Du solltest eher heulen – über die vergleichsweise hohe deutsche Mehrwertsteuer … unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer sind die Preise nicht mehr allzu unterschiedlich …

  6. In den USA sind die Preise immer Netto (ohne Steuern) angegeben, da jeder Bundesstaat unterschiedlich hohe Steuern erhebt.

    Netto wären das bei uns also 2279/1,19 > 1915 Euro/netto

    Edit: Trotzdem no ne ganz schöne Stange Geld…

    • Klar, ist ja Apple … und durch die fehlende Erweiterbarkeit wurde es faktisch noch ein bisschen teuer, man kann ja für eine längerfristige Nutzung kaum die Grundkonfiguration kaufen.

  7. Naja, Retina ist bestimmt goil, aber ich hab ja mein Thunderbolt Display und das MBA immer zugeklappt. Also brauch ich das Display nicht. Und Ethernet? Hat auch mein Thunderbolt Display :-) Mehr USB- und Firewireanschlüsse? Ratet mal… ;-) Das einzige was ich haben möchte sind die 8 GB Ram im Air und die neue Grafikkarte…dann würde Diablo 3 wahrscheinlich auch vernüftig auf dem Air laufen…

  8. Übrigens, 8 statt 4 GB Ram kosten “nur” noch 100,- und 16 statt 8 GB RAM “nur” noch 200,- € mehr. Das ist doch wesentlich günstiger als vorher, oder?

  9. …mal noch was anners: Ist das Retinadisplay wieder so ein Schminkspiegel, oder entspiegelt? Im Video konnte ich das nicht so wirklich genau erkennen.

    • Spiegelbildschirm, aber wohl weniger schlimm … das heisst entspiegelt … ich hoffe, noch etwas weniger spiegelnd als das MacBook Air.

      • hmmm…. das muss ich mir dann wohl vorher ansehen… ich mag diesen Spiegelkram nicht… ;)

        • Ich auch nicht … das Problem ist, dass man im Apple-Universum jeweils keine Alternativen hat.

  10. meine meinung:
    noch eine Pro reihe macht das nicht gerade benutzerfreundlicher und übersichtlicher. professionelle anschlüsse weglassen und mit adaptern nachfüttern macht die kundschaft auch nicht glücklich.

    für den (retina-)preis ist das auch nicht mehr pro sondern einfach nur unverschämt.
    apple goes mainstream. das unnötige schwan*vergleich-hochgepushe von features macht auf mich einen windowsähnlichen (sry, bitte nicht angepisst fühlen auf win seite) eindruck.

    und als designer sehe ich nur nachteile, die produktreihen noch mehr aufzusplitten und spezialisieren ohne standardbefürnisse zu decken (zb. ethernet, ausreichend usb). lieber alles (MacPro, iMac, MacMini & MacBooks) auf einen technischen nenner bringen.

    …at the end: »who am I?« to tell apple any advices…

  11. Die Neuerungen zeigen leider den allgemeinen Weg, den Apple beschreitet. Man schreibt zwar Pro drauf, aber drin steckt nur der Consumerkram, der sich gut vermarkten lässt (Retina-Display). Ehrlich gesagt kann ich, wenn ich vor meinen MacbookPro sitze auch keine Pixel erkennen, was brauche ich da ein Retina-Display? Und wenn ich GB an Videodateien die ich schneide transferiere, möchte ich das kaum über WLAN machen müssen.

    Wer die Macbooks wirklich professionell nutzt ist wohl eher an einem matten Display, guter Konnektivität (Ethernet), USB 3.0 (die einzige brauchbare Neuerung) und ggfs. 17″ Zoll interessiert. Aber diese Zielgruppe schrumpft im Vergleich zur Consumergruppe wohl so stark, dass sie für Apple uninteressant geworden ist (siehe MacPro).

  12. Ich bin eigentlich froh, dass es noch die normalen MacBook Pros gibt und sich ältere Gerüchte nicht bestätigt haben. Habe das 13”-Modell bestellt, als Nachfolger für mein drei Jahre altes MBP. Ich brauche einfach ne große HDD (Videos und Fotos vom Sohn, virtuelle Maschinen für die Arbeit). SSD ist einfach unerschwinglich, besonders die großen 500 und 750 GB-Modelle. Ab und zu brauche ich auch ein optisches Laufwerk, notfalls hätte ich aber auch drauf verzichten können.

    Retina-Display wäre nett, würde die Nachteile des 3800 € teueren Modells nicht wettmachen.

    Mein altes MBP wird bei eBay reingestellt und gut ist. …

  13. Puh…. mimimi.
    Hat einer von euch sich damals das erste Macbook Air gekauft? Eigentlich ein unbenutzbares Miststück. Aber es war ein Anfang… so wie das Retina Macbook Pro.
    Aber vielleicht läßt Apple sich ja noch erweichen, macht die kommenden Geräte einen Zentimeter dicker, 500 Gramm schwerer und baut rundum ein paar Klappen ein, damit man sich über BTO sein Wunschgerät basteln kann. Dann wären alle glücklich, oder… ? ;)

    • Naja, ich sehe es so das es nicht so wichtig ist wie dünn oder leicht das MBP ist. Das “alte” Pro und das Air sind klasse so wie sie sind. Ein “Pro”-Gerät sollte zumindest bei RAM und HDD aufrüstbar sein.
      Pro ist aber leider nur noch der Name. Apple sind die Pro-User leider egal geworden. Also DIE Kunden die Apple über viele Jahre hinweg die Treue gehalten haben. Was Apple nur noch wichtig ist: Kohle, Kohle, Kohle…

      • Sorry aber nachdem das Pro nicht mehr als 16gb RAM unterstützen können wird, ist das nur LEERES gegatze… Als nächstes bestehst du aufs CD Laufwerk…

        Jedenfalls kaufen wir in der Firma nur best config, haben über 100 iMacs, 200 Thunderbolt Displays mit 15″er 2011 MBP und gut > 50 Worker PCs (alle mit i7 quad-core & SSD!

        Also “im Pro” Bereich steigt mit Ausgaben das Inventar. Da heult jedoch keiner

        Zur Festplatte: wir arbeiten alle im Team, daher -> haben wir hunderte von terabite an Server auf die wir zugreifen…

        • Hallo Karl, ich weiß nicht was du mit leeres Gegatze meinst, und ob du überhaupt mich ansprichst oder die Person über meinen Kommentar, aber es gibt auch viele Firmen so wie meine die nur einen Mitarbeiter beschäftigen. ;-) Den Satz “Also im Pro Bereich steigt mit Ausgaben das Inventar” verstehe ich auch nicht. CD/DVD-Laufwerk benötige ich schon lange nicht mehr. Hab alles auf meinem Synology-NAS. Ich habe einige Programme wie Final Cut X, CS 5.5, usw. die viel Festplattenspeicher benötien. Auf SSD möchte ich nicht mehr verzichten. Festplatten sind für mich Steinzeit. Die Apple-Preise für SSD’s ab 256 GB sind mehr als unverschämt. Wenn ich mir jetzt aber keine große kaufe muss ich, wenn ich in 1-2 Jahren mehr Speicher benötige, ein neues Macbook kaufen. Genau das gefällt mir nicht.

        • Dir ist schon klar, daß es etwas anderes ist, ob eine Firma ein paar Rechner kauft, oder eine Privatperson oder ein Kleinselbstständiger? Für eine Firma mögen die Apothekenpreise für RAM und Platte ja hinreichend egal sein, für Privatpersonen oder Kleinselbstständige eben nicht.

          Normalerweise kauft man (sofern die CPU passt) immer das kleinste Modell und kauft sich HD/SSD und RAM woanders. DIe Apple-Preise sind schlicht unverschämt. BESONDERS, wenn man bedenkt, daß der Apple Preis für den TAUSCH deutlich höher ausfällt als wenn ich beim Höker mit die Teile nach kaufe. Aber da hab ich die Originalteile noch und kann sie weiterverkaufen oder jemandem aus dem Bekanntenkreis geben.

          Und beim RetinaMBP ist es IMHO (mag ja jeder für sich anders bewerten) ein Wahnsinn einen so teueren Rechner zu kaufen, der nicht mal RAM-mäßig mitwachsen kann.

          Als ich meinen 2006er MBP C2D gekauft hatte, war 3GB noch viel, nun könnte ich (vor allem wegen virtueller Maschinen) locker 8GB brauchen. Ich hab nämlich auch so eine komische Grenze, die allerdings nicht durch einen verlöteten Speicher resultiert, sondern durch den beknackten Intel-Chipsatz, der nicht mehr als 3GB zulässt. Aber eben diese 3GB alleine senken schon den Wiederverkauswert. Könnte das Ding 8 oder gar 16GB, wären da locker mehr als 50€ mehr drin.

          Und in der Regel konnten Apple-Rechner am Ende gut doppelt soviel Speicher nutzen – sofern der Chipsatz, wie bei mir, einem da keinen Strich durch die Rechnung macht. Das liegt daran, daß Apple immer den Maximalspeicherausbau zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Und spätestens 2-3 Jahre später passen da dann auch die größeren Module.

  14. Das beste am MacBook Pro vs. Retina Vergleich:

    Nimmt man das 15″ i7 2,3 Ghz MBP und rüstet es mit 8 GB RAM (+100), 256 GB SSD (+500) und “Hochauflösendes blendfreies 15″ Widescreendisplay” (+100) aus, kostet es 300,- mehr als das Retina-Modell mit gleicher CPU, genau so viel Ram und SSD.

    Was für ein Schwachsinn!

    • Oh je, und wenn man sich den Bericht auf iFixit http://www.ifixit.com/Teardown/MacBook-Pro-with-Retina-Display-Teardown/9462/1#.T9iiONOBC2w anschaut, dann kann man nur noch zu dem Schluß kommen: ein Wegwerf-Computer. Die haben die Akkus EINGEKLEBT!!! Und wenn das mit der propietären SSD-Schnittstelle so stimmt…

      Mit dem Klammerbeutel möge man mich pudern, sollte ich mir so einen Scheiß kaufen. Das ist auf so vielschichtige Weise einfach nur Kaputt. :-/

      Ich sehe schon so komische Hipster mit diesem Ding unter dem Arm in einen Bio-Markt reinrennen – wer findet den Fehler? ;-)

      PS: Oh, und wozu jetzt nun den MagSave2-Stecker? Pure Freude bei denen, die sich ein extra Netzteil für zu Hause und/oder die Arbeit zugelegt haben – oder gar ein Cinema-Display mit MagSave-Anschluß. Gibt es schon Adapter?

      Junge Junge, Apple… Völlig ohne Not…

    • Du meinst, in er nächsten Rev sind die wesentlichen Kritikpunkte (eingeklebter Akku, aufgelöteter Speicher, propietäre SSD) aus der Welt geschafft?

      (Ein bisschen erinnert es mich an Zeiten, wo Amiga, Apple, Acorn, Atari, usw. alle eigene Erweiterungsslots, RAM usw. hatten.)

      • Das wird wohl noch zunehmen. Es ist schon seit einer Weile klar, daß das Apples Richtung ist, die Laptops, eventuell auch kommende Desktoprechner (ich meine Mini und iMac) werden nicht mehr aufrüstbar sein, wenn der Akku/die Festplatte hin ist, wird halt einfach mal das ganze Gerät ausgetauscht… Apple geht eigene (manchmal fragwürdige) Wege, wenn es ihrer Meinung nach nötig ist – man muß wohl damit klarkommen oder es lassen.

        Apple weiß, was gut für dich ist… ne? ;)

        • Eine Gruppe, die weiß was für eine andere Gruppe gut ist… das ging noch nie gut aus. :-(

          Was mich ärgert, daß ich relativ viel Geld für diverse Tools ausgeben habe (MailMate, PathFinder, Dash, VirtualRPC usw.) und ich mir recht umfangreiche Workflows ausbaldowert habe – da zieht man nicht einfach mal so um.

          Ich werde die nächsten Wochen mal PCBSD (FreeBSD) ausprobieren und mal gucken, für welche liebgewordenen Tools ich passende Pendants finde und wie ich was umschiffe. Und was ich neues tolles finde natürlich auch (ZFS zum Beispiel).

          Du siehst, ich habe das Thema Wechsel schon längst im Hinterkopf.

          • Verstehe ich. Meine Schwelle zu wechseln liegt halt viel höher, ich kenne die ganzen Alternativen, die für mich keine sind.
            Deine Kritikpunkte sind keine für mich; die Richtung, in die Apple meiner Vermutung nach will, ist für mich persönlich akzeptabel. Klar, sie wußten sicher, daß diese Entscheidungen Einigen sauer aufstoßen würden – mal abwarten…