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Lost Cities

3 Tage „Lost Cities“ – ein kleines Fazit zur neuen BrettKartenspielumsetzung der Coding Monkeys.

„Lost Cities ist ein Kartenspiel von Reiner Knizia, das 1999 im Spieleverlag Kosmos erschienen ist. Es ist für 2 Spieler ab 10 Jahren geeignet und dauert ca. 30 Minuten. Das Spiel gewann den Gamers Choice Award 2000.“ Wikipedia

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Ich muss zugeben, Lost Cities war mir vorher kein Begriff. Ich kannte es schlichtweg nicht. Das Spiel ist ein 2-Mann-Spiel mit starken Ähnlichkeiten zu Solitär. Die Regeln sind sehr einfach zu verstehen und in einem interaktiven Tutorial in 5 Minuten erlernbar. Es gibt 4 unterschiedlich starke Computergegner, mit denen man Anfangs ein wenig üben kann. Wie aber auch schon in Carcasonne spielt auch diese Umsetzung ihre Stärken im Online-Multiplayer-Modus aus. Mittlerweile lassen sich auch schnell ähnlich starke Gegner finden, so dass es meistens zu extrem spannenden Matches kommt. Das Spiel ist trotz Zufallskomponente gut ausbalanciert. Durch Risiko Karten kann man mehr Punkte gewinnen, aber auch verlieren.

Ich mag die Umsetzung sehr. Die Grafiken und auch der Soundtrack sind überaus stimmig und passen sehr gut zu diesem Spiel. Es gibt leider noch keine iPad Umsetzung. Was aber nicht so schlimm ist, denn die hochaufgelöste Retina-iPhone App sieht auch prima in 2 facher Vergrößerung auf dem iPad 3 aus. Insgesamt ist Lost Cities ein tolles Spiel. Kaufempfehlung!

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Ich dürft mich gerne herausfordern ;) (Gamecenter: -> slith76).

Lost Cities (AppStore Link) Lost Cities
Hersteller: TheCodingMonkeys
Freigabe: 4+
Preis: 3,99 € Download

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

7 Kommentare

  1. «Lost Cities» ist kein Brett-, sondern ein Kartenspiel. Die Umsetzung gefällt mir aber auch sehr gut, abgesehen von drei Wermutstropfen:

    – Keine iPad-Version, so dass man nicht auf einem Gerät gegen eine andere Person spielen kann (bei Carcassonne spiele ich häufig so);

    – Keine Möglichkeit um ohne Internet gegen eine andere Personen spielen zu können (bei Carcassonne auf dem iPhone häufig verwendet) – man muss somit im Flugzeug oder im Zug, wo Internet-Verbindungen nicht oder nicht zuverlässig vorhanden sind, auf das Spielen gegeneinander verzichten. Und im Ausland, sofern Internet vorahnden, ist das Spielen gegeneinander viel zu teuer.

    – Verwendung von Game Center für das Spielen gegen eine andere Person, denen Game Center ist von der Benutzerfreundlichkeit her doch eine arge Zumutung – bei Carcassonne jedenfalls ist es viel einfacher, gegen eine bliebige andere Person, die ebenfalls über die App verfügt, zu spielen.

    Abgesehen davon halte ich die Umsetzung wie erwähnt für gelungen. Für «Lost Cities» steht eine iPad-Version, falls überhaupt, noch in weiter Ferne. Aber vielleicht wird nach «Lost Cities» ja «Keltis» umgesetzt, die Brettspielvariante von «Lost Cities» und dafür wäre das iPad perfekt …

    • @Martin: 2 Person auf einem Gerät spielen?
      Dann können sich beide gegenseitig in die Karten gucken, was bei diesem Spiel verhängnisvoll wäre!

  2. Ich find’s genial :) Hab die letzten Tage viel zu viel Zeit damit verbracht.

    Wer sich ein bisschen für die Hintergründe interessiert (auch warum GameCenter und so) sollte mal beim Fanboys-Podcast in Folge #83 reinhören.

  3. Ich hatte Lost Cities einmal als Kartenspiel geschenkt bekommen, fand das Auszählen aber ziemlich lästig. So elegant der Algorithmus auch ist, das ist auch das Problem bei Carcassone – als Computer-Spiel funktioniert es einfach – und macht irre spaß.

    Und mal eine Partie gegen echte Menschen zu spielen macht es nur bedingt leichter zu verlieren. Dieser Zufallsgenerator ist der größte Schwachpunkt. Auch bei Bejeweld – mal kommt man bis Leven 17, und an anderen Tagen hat man schon in Level 2 no more moves …