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Gimp 2.8.2 :: endlich Mac-kompatibel

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Die Nachricht über die neue Gimp Version 2.8.2 verbreitete sich gestern schon wie ein Lauffeuer unter Mac-User. Und das hatte einen guten Grund. Erstmals gibt es dieses mächtige OpenSource Grafikwerkzeug „offiziell“ für Mac OS X ohne lästige Zusätze wie X oder irgendwelchen GTK-Libs. Jetzt braucht man nur noch die DMG Image Datei laden, öffnen und Gimp starten. So gefällt mir das. Danke an das Gimp Team. Ich erinnere mich dunkel, da hatten sich Herrschaften von Gimp-Mac-Enthusasten an diesem Vorhaben sämtliche Zähne ausgebissen und sind am Ende immer irgendwie gescheitert. 

Und ich finde Gimp läuft gar nicht mal so schlecht auf meinem Mac. Es sieht zwar noch lange nicht aus, wie ein natives Mac Programm und verhält sich auch an vielen Stellen nicht wie gewohnt, aber eine Software zu haben, die man auf unterschiedlichsten Plattformen nutzen kann, lohnt doch den neuen Einarbeitungsaufwand.

-> http://www.gimp.org/downloads/

Autor: Oliver

Ich bin Oliver und habe den aptgetupdateDE Blog im Juli 2007 aus der Taufe gehoben. Man findet mich auch auf Twitter.

32 Kommentare

  1. Ich wurde damit nie wirklich warm, und das liegt nicht an den Funktionen, sondern an der unintuitiven Bedien-Logik. Auch wenn ich den Port sinnvoll finde, glaube ich nicht, dass es auf dem Mac Fuß fassen wird – andere „Photoshop-Konkurrenten“ sind da weiter vorn, vor allem, was Bedienbarkeit angeht.

    Da GIMP aber von seinem merkwürdigen GUI-Ansatz nicht abrücken wird, wird es wohl nie wirklich auf dem Mac ankommen, denke ich.

    (( Du hast übrigens noch ein Deppenleerzeichen im Titel ))

    • Zähl mal bitte die anderen „Photoshop-Konkurrenten“ auf. Bin nämlich auf der Suche nach einer Alternative und wurde mit Gimp auch nie wirklich warm.

      • Acorn und Pixelmator (beide im AppStore) fallen mir da spontan ein.
        Beide haben natürlich nicht den Funktionsumfang wie Photoshop, aber ich denke den benötigen auch 99% der PS-User nicht.

      • Wenn’s auch was kosten darf, PhotoLine, sehr mächtig, allerdings auch nicht gerade Mac-konforme Oberfläche, aber mir fiel es leichter mich da einzuarbeiten, als in Gimp.

  2. Gimp war auch noch nie mein Favorit, habe es unter Linux verwendet, mangels Alternative und komme daher recht gut damit klar. Aber ganz ehrlich: Die Version für den Mac habe ich installiert und gleich wieder gelöscht. Die Oberfläche ist grausig und z.B. beim simplen füllen einer Fläche baut sich die Anzeige Zeilen und Spaltenweise auf, als wenn ich an einem alten 386er Rechner sitze.
    Für mich ist Gimp hier durchgefallen…

    • 386er???? Zeit für ’nen neuen Rechner!
      Mein Pages läuft auch nicht auf meinem 286er … ist deshalb – logisch – auch durchgefallen ;)

      • Fischmuetze: genauer lesen. „als wenn ich an einem alten 386er Rechner sitze“… auch durchgefallen. ;)

        Sehr schön, die einfache Handhabung bei Installation und Start. Ich habe mich beim Lesen des Artikels schon gefreut, aber leider beschränkt das sich nur darauf. Die Bedienung ist leider noch immer die alte, gruselig – erinnert mich immer noch an alte CorelDraw Graphics Suite-Zeiten.

        • @Janina: Touché …was das Lesen betrifft… ;)

          Was die Bedienung betrifft? Versteh ich ehrlich gesagt nicht. Was meinst Du? Ich arbeite sowohl mit PhotoShop als auch mit Gimp – ok, Gimp macht einiges anders als Photoshop, aber es ist ja auch nicht Photoshop? Wo aber ist was gruselig?
          Es gibt genug gruslige Sachen in Adobe-Produkten …

      • Ich schrieb nicht das ich einen 386er nutze :)
        Mein aktueller Rechner: MBP, 2.66GHz Intel Core 2 Duo, 8GB RAM, SSD.
        Photoshop braucht keine 4 Sekunden zum Starten…. Ich glaube genug Power hat mein Kleiner ;)

    • Ah, man muss mit Mountain Lion in die Settings gehen und bei Security ALLE Anwendungen erlauben

  3. Juchu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Also ich arbeite seit Jahren mit Gimp auf dem Mac und der größte Störfaktor war nie ein Bedienkonzept, zumal dieses sich in den letzten Jahren ganz erheblich verbessert hat. Stören war aber immer X11, weil das Fenstermanagement von X11 eben nicht wirklich OS X like ist.
    Das Vorurteil Bedienkonzept wird aber seit Jahren gern von uralten Versionen weitergeschleppt, als Gimp nur über die rechte Maustaste bedienbar war.

    Ich sehe auch gar keine großen Unterschiede mehr bezüglich der Bedienung. Das Menüpunkte anders als bei Photoshop angeordnet sind, kann sicher nicht dazu gehören – jede App verfolgt da ihren eigenen Weg.
    Zugegeben sind die Voreinstellungen bezüglich der GUI-Anordnung suboptimal (Werkzeugeinstllungs-Widget hängt unter Toolbox) – aber das ist mit ein paar Mausklicks schnell korrigiert und dann sieht Gimp aus wie jede andere Bildbearbeitungssoftware und ist alle mal leistungsfähiger als Pixelmator – was fehlt ist eine CMYK-Unterstützung.
    Ich hoffe Inkscape und Wireshark ziehen bald mit nativen Versionen nach – und dann adé X11.

  4. Wer Schwierigkeiten, sprich Abstürze mit dem neuen Gimp hat und schon vorher Gimp unter X11 benutzt hat, sollte ggf. mal probieren den Ordner
    ~/Library/Application Support/Gimp
    umzubenennen – z.B. nach Gimp.bak

  5. Bin ich zu blöd dazu oder warum sieht mit obiger „offiziellen“ Gimp Version der 1-Fenster Modus total schrecklich aus (Jedes Toolfenster braucht eine komplette Bildschirmspalte im Einfenstermodus).

    Dagegen sieht die Mac Gimp Version von Partha ( http://www.partha.com/ ) viel besser aus.

    Kann mir jemand nen Tipp geben ?

    • Es git Andockpunkte für die Dialoge (Toolfenster) – ziehe einen solchen Tab über einen anderen oder ganz unten an den Bildschirmrand unter ein bestehendes Toolfenster

  6. Pingback: “Fusions-Ranking” August 2012: Die 125 einflussreichsten Blogs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei ebuzzing.de | world wide Brandenburg

  7. Endlich! Darauf habe ich schon lang gewartet. Ich bin ein großer Fan von GIMP und nutze es regelmäßig. Wenn ich es nun noch auf dem Mac nutzen kann, ist das natürlich super.

  8. Existiert denn das Problem noch, dass man jedes Werkzeug zweimal anwählen muss, bevor GIMP das dann auch aktiviert?

    Das war vor ca. einem halben Jahr, dass ich das Programm wieder von meinem MacBook grlöscht habe.

  9. @Stefan: Das von Dir beschriebene „Problem“ ist eine X11 Einstellung, läßt sich leucht veseitigen (Herr Google hilft hier zuverlässig) und existiert demzufolge bei der nativen Version nicht, da hier X11 nicht im Boot ist

  10. Ahh, dankeschön. Hatte mich seinerzeit garnicht erst mit dem Problem auseinandergesetzt, sondern einfach wieder meine Linux-Büchse angeschmissen.

    Gut zu wissen. Vielen Dank nochmal.

  11. Ich habe schon lange Gimp auf dem Mac und bin immer gut zurecht gekommen. Man muss sich wie bei jeder app darauf einlassen, wie die Eigenarten sind.
    Mittlerweile gibt es drei apps für Gimp auf dem Mac!
    Bis dato hatte sich Lisanet ganz alleine über die Jahre um die MacUser gekümmert. Jetzt wurschteln zwei weitere Entwickler an ihrem eigenen Brei, statt dass sich die drei zusammentun würden und eine leistungsstarke für alle Anwender erfreuliche native Version herauszubringen. Was eine Ressourcenverschwendung.

    • Lisa hat tolle Arbeit gemacht, aber sie war keine Entwicklerin. Sie eine Version zusammengepackt. Ähnlich wie eine Linux Distribution. Genauso wie der andere Typ.

      Nun gibt es es Paket von den Gimp Entwicklern selbst.

    • Tja Gerhard da ist leider wahr – Simone Karin Lehmann (aka Lisa) bringt auch weiterhin ein eigenes Build raus … Die GUI-Themes die sie verwendet sind mit Verlaub gesagt besch… dafür kommt ihre Distri mit zusätzlichen PlugIns … auf die Unterschiede des Distributionen gehen weder Simone, noch die Gimp.org-Seite wirklich ein.
      Wie so oft der Open Source Szene ist egomanes Verhalten wichtiger als ein einheitliches, in allen Belangen, optimales Ergebnis *kopfschüttel*

  12. Hilfesystem unter Gimp 2.8

    weiß jemand, wie man das Hilfesystem zum Laufen bekommt?
    Habe dies heruntergeladen und installiert. Es gibt nur die Option, auf HD zu installieren. Positive Rückmeldung kommt auch. Aber erstens finde ich nicht, wohin dies Dingens installiert wurde und Gimp ignoriert dies.

      • … naja, wenn euer Herz nur an der Optik der „offiziellen“ Version hängt, dann mach ich mich halt darüber her.

        Und, auch wenn mal der ein oder andere meint ich sei keine Entwicklern weil ich keine gimp.org Adresse habe, tja, der soll mal vergleichen, in welcher Version mehr Mac-typisches funktioniert. Tipps: Hilfe, Scanner, Show in Finder und in den künftigen Versionen Dinge wie „Gimp ausblenden / Andere ausblenden“ oder ein „smartes“ Speichern – ohne exportieren – von png, jpeg, tiff. Ganz zu schweigen davon, dass EXIF und IPTC Daten bei TIFFs und JPEGs bei mir erhalten bleiben …
        Von plugins will ich gar nicht reden, da sie nichts Mac-typisches sind, also quasi von jedermann gebaut und installiert werden können, gell, so wie in der offiziellen Version, oder etwa doch nicht? Wie ist ddas mit GMIC, Ufraw, lensfun, bimp …
        Und es ist auch nichts sonderlich besonderes alle Intel-Platformen auf dem Mac von 32-bit SnowLeopard bis hin zu MountainLion zu unterstützen, und so nebenbei die Pakete auch noch digital zu signieren, so dass die neuen Sicherheitsfeatures von ML aka Gatekeeper unterstützt werden. Nee, stimmt schon, nichts Entwickler-mäßiges.

        Naja, wie gesagt, ich kann mich aber auch um die Optik kümmern, so quasi als „Nicht-Entwicklerin“. (ach ja, neutrale Grautöne sind oftmals für Photobearbeitung und Retusche eher gewünscht als leicht farbstichige Aqua-Themes…)

        Just my 2 cents…