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Review: Postbox 3 · E-Mail Client für Mac OS X und Windows (Gewinnspiel inside)

E-Mails… ich bekomme an normalen Tagen, wenn ich privat, beruflich und dieses Blog zusammenzähle, um die 100 Stück. Da ist ein ordentlicher E-Mail Client natürlich extrem wichtig.

Apple liefert mit der Mail.app schon ein recht gutes Werkzeug, welches ich, die richtige Konfiguration (Klick, Klick) vorausgesetzt, mit diversen Plugins seit etlichen Jahren nutze.

Trotzdem bin ich mit Mail nicht so richtig zufrieden. Gerade funktional ist da noch sehr viel Luft nach oben und so schaute ich dieser Tage nach Alternativen, die mehr als nur Google Mail-Konten können und auch das veraltete Post Office Protocol (POP3) unterstützen. Hängengeblieben bin ich bei Postbox, das neben OS X auch für Windows angeboten wird.

Postbox — Awesome Email-s

Postbox basiert auf Mozillas Thunderbird, wurde aber durch sinnvolle Features extrem erweitert.

Direkt nach dem ersten Start von Postbox kommt der Konto-Migrations-Assistent zum Vorschein, der neben den Einstellungen, auch E-Mail Accounts oder das persönliche Adressbuch aus dem bisherigen E-Mail Client importiert.

Dieser Import funktionierte soweit ganz gut. Allerdings wurden weder Signaturen, noch meine E-Mail-Regeln aus Mail.app importiert, was etwas ärgerlich war.

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Wer nichts importieren möchte, kann selbstverständlich auch komplett von vorne anfangen und Mail-Konten oder Newsgruppen über die Postbox Einstellungen oder das kleine Zahnrad unten links in der App einrichten.

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Interface

Postbox hat die typische 3-Spalten-Ansicht, die man auch aus anderen Mailclients kennt.

Links die Inbox bzw. die einzelnen Mail-Accounts; in der Mitte die einzelnen Mails mit dem Absender inkl. Betreff und rechts die eigentliche Mail.

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Dieses vertikale Layout lässt sich auch in die Klassische Ansicht umschalten und durch diverse Spalten erweitern.

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Die Fokus-Spalte trennt beispielsweise die Inbox besser auf. Man kann so seine E-Mails nicht accountbasiert, sondern nach Anhang, gelesen-Status, Themen, Priorität, Datum oder bevorzugte Kontakte anzeigen lassen.

Man ist also quasi fokussierter und hält sich nicht mit Accountmanagement auf.

Dazu kann man in der Favorites Bar favorisierte Accounts oder E-Mail Verzeichnisse für den schnellen Zugriff ablegen.

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Mit der Inspektor-Spalte werden alle in einer E-Mail-Konversation vorkommenden Absender (inkl. Profilbild), Dateien, Bilder oder Links für den schnellen Zugriff zusammengefasst angezeigt.

Darüber hinaus hat man in Postbox vier Ansichten für das Nachrichten-Feld: Nachrichten, To-Dos, Anhänge und Bilder.

Diese Ansichten sind nützlich, wenn man sich beispielsweise nur die Datei-Anhänge oder Bilder eines E-Mail-Kontos im eigentlichen Nachrichten-Feld ansehen möchte. Diese Bilder oder anderen Anhänge lassen sich dann mit Quick-View betrachten, direkt weiterleiten oder einfach nur herunterladen.

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Zu guter Letzt kann man, dank der Fokus-Spalte und Favorites Bar, die Ordner-Spalte (Inbox) ausblenden, um so mehr Platz für die eigentlichen E-Mails zu haben.

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Arbeitsweise

Jetzt wird es kompliziert aber im Grunde genommen weiß ja jeder, wie man E-Mails schreibt.

Ich werde mich daher auch nur auf Highlights von Postbox konzentrieren und auf Annehmlichkeiten wie Unified Mailbox, die selbstverständlich vorhanden ist, nicht weiter eingehen.

Los geht es mit der Schnellen Antwort bzw. dem Quick Reply, die unter jeder eingehenden E-Mail zu finden ist. Man braucht bei Postbox für also kein extra Antworten-Fenster, sondern kann so sehr schnell in ‘Messanger-Art’ kommunizieren.

Ähnliche Quick-Actions gibt es auch für das Verschieben von E-Mails in entsprechende Ordner.

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Außerdem ist der Conversation View einer E-Mail Unterhaltung sehr gut gelungen.

Man sieht hier alle E-Mails einer Konversation, kann diese beliebig auf- und zuklappen oder über den Quick Reply schnell antworten. Für diesen Conversation View können die E-Mails einer Unterhaltung auch in unterschiedlichen Ordnern liegen. Postbox puzzelt sich den View automatisch zusammen.

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Als nächstes müssen natürlich Tabs erwähnt werden, die für E-Mails, E-Mail-Verzeichnisse, Suchen u.s.w. angelegt werden können. Bei Apples Mail.app vermisse ich dieses Feature sehr; ein älteres Plugin namens MailTabs ist leider weder mit Lion, noch Mountain Lion kompatibel.

Postbox ist auch ‘social‘. Neben Gravatar, Facebook und LinkedIn steht auch eine Twitter-Anbindung zur Verfügung. Interessant ist in diesem Fall aber die Integration des Cloud-Dienstes Dropbox. Lädt man dort Dateien hoch und zieht sie per drag-and-drop in Postbox, wird ein Download-Link generiert. Der Vorteil ist offensichtlich: Mails mit großen Anhängen gehören der Vergangenheit an.

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Ähnlich spannend ist die Möglichkeit E-Mails auf Knopfdruck schön formatiert an den Notiz-Dienst Evernote weiterzuleiten.

Weitere coole Features sind die Anhang-Suche und der Summarize-Modus.

Wie in den Screenshots zu sehen, kann man beim Erstellen einer E-Mail über eine zuschaltbare Sidebar Anhänge (Dateien, Bilder, Kontakte) suchen und der E-Mail hinzufügen. Der Summarize Modus bietet hingegen beim Beantworten von Mails eine sauber formatierte ‘wer-sagte-was-wann’-Ansicht – ohne störende Header und Signaturen.

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Des Weiteren kann man E-Mails taggen bzw. sie einem bestimmten Thema zuordnen.

Darüber hinaus kann man To-Dos aus einer E-Mail und Kontogruppen mit verschiedenen E-Mail Accounts erstellen, es gibt einen Support für Gmail Labels bzw. generell eine sehr gute Google Mail Integration (Gmail Shortcuts, Google Kalender Events, Priority Inbox…). Man kann außerdem vorgefertigte Antwort-Templates (Canned Responses) oder einen nach Schlüsselwörtern konfigurierbaren Attachment Reminder erstellen. Zudem lässt sich Postbox über Multi-Touch Gesten steuern und besitzt eine Datum-Erkennung, mit der sich sehr einfach Kalender-Events für die OS X Kalender.app bzw. die Lightning-Extension erstellen lassen und und und…

Apropos Extensions: Die Funktionalität von Postbox kann man auch wunderbar mit Add-ons erweitern.

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Beim Blick in die Postbox-Einstellungen werden sich Thunderbird-Nutzer direkt heimisch fühlen. Ich erspare mir daher jeden weiteren Kommentar.

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Bevor ich nun aber zum Fazit komme, muss ich noch schnell auf eine unschöne Sache eingehen. Hier und da kommt es vor, dass die GUI in der deutschen Version von Postbox etwas unsauber ist. Das fängt bei fehlender Übersetzung an und endet in zu kleinen bzw. zu kurzen Schaltknöpfen sowie Überblendungen einzelner Menüpunkte.

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Preis und Verfügbarkeit

Postbox wird ausschließlich über die Webseite von Entwickler Postbox Inc. verkauft und kostet momentan 9,95 US-Dollar. Ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 4,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard bzw. Windows XP vorausgesetzt.

Wer vor dem Kauf kostenlos testen möchte, greift zur zeitlich begrenzten Trial-Version. Außerdem wird nach dem Kauf eine 60 Tage Geld zurück Garantie angeboten, falls man mit Postbox doch nicht zufrieden ist.

-> http://www.postbox-inc.com

FAZIT

Wow! Postbox ist wirklich eine sensationell App. Ich bin echt überrascht, was man aus einem Thunderbird machen kann und ich bin längst nicht auf alle Feinheiten eingegangen. Die hier vorgestellten Funktionen zeigen aber schon die Power der App.

Dennoch wirkt sie nicht überladen, läuft stabil und ist trotz über 5.000 E-Mails pro Mail-Account sehr schnell.

Was stört?

So funktional genial Postbox auch ist, irgendwie fehlt mir der Mac-Stempel in Sachen Usabilty.

Die App ist teilweise etwas hackelig. Gerade beim Scrollen vermisse ich die ‘smoothness’ einer Mail.app. Dann kommt es hin und wieder vor, dass ich die Spaltenbreite nicht anpassen kann, da einfach der ‘Anfasspunkt’ fehlt bzw. nicht sichtbar ist. Über die Fehler bei der deutschen Lokalisierung bzw. GUI sprach ich schon. Das wirkt einfach schluderig, gerade weil Postbox auch schon Version 3 erreicht hat.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Postbox ein sehr guter Mailclient mit kleineren Macken ist. Ob ich dauerhaft bei Postbox bleiben werde, kann ich jetzt noch nicht genau einschätzen. Funktional ist Postbox der Mail.app jedenfalls deutlich überlegen.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Entwickler Postbox Inc. hat aptgetupdateDE zwei Lizenzen, genauer gesagt Coupons, für die Mac-Version von Postbox 3 für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Für die Verlosung setzen wir erneut auf Rafflecopter, bei dem dieses Mal folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen

Das Gewinnspiel endet diesen Sonntag, den 14.04.2013. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Nachdem das Gewinnspiel nun vorbei ist, hier die Auswertung der gestellten Frage nach dem aktuell genutzten E-Mail Client:

Name der AppAnzahl der Nennungen
AirMail Beta1x
Apple Mail41x
Mailbox1x
Mutt1x
Postbox1x
Sparrow6x
Thunderbird4x
Webmail1x

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

16 Kommentare

  1. Zwecks “Smoothness” und minimalistischer UI beta-teste ich seit einiger Zeit AirMail (http://airmailapp.info/) und bin kürzlich komplett umgestiegen.
    Die App ist zwar in noch nicht völlig bugfrei, aber auf jeden Fall schon jetzt einen Blick wert…

    • Japp, AirMail werde ich mir die kommende Woche mal etwas genauer ansehen.

      Auch wenn ich immer etwas skeptisch bin meinen heiligen, gut sortierten Mail-Content in ne Betasoftware zu stecken :D

  2. Bin von Mail.app über Sparrow (läuft leider, leider nicht mehr mit 10.8 bei mir) schließlich bei Postbox gelandet. Prinzipiell ziemlich nett, aber auch mit diversen Schwächen oder Verbesserungsmöglichkeiten:
    - Mails werden nicht sofort verschoben/gelabelt/gelöscht, sondern erst nach Beendigung (trotz entsprechender Option in den Prefs läuft es nicht vernünftig)
    - Es gibt zwar Add-Ons, aber die sehen derart grauslich auf Postbox aus, dass man am liebsten keines davon benutzen mag
    - Leider keine Integration mit Google Tasks
    - Die Favoritenleiste ist nicht konfigurierbar und man kann keine Mails daraufziehen zum Verschieben (simpel und sehr benutzerfreundlich – leider hier nicht)

    Airmail habe ich mir vor ein paar Betas mal angeschaut und da hat es mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gehauen, gerade von der UI her ein deutlicher Rückschritt von Sparrow/Postbox.

  3. Ich benutze Postbox schon eine ganze Weile, da es von allen Clients am wenigsten schlecht zu sein scheint. Leider hat es aber auch so gewaltige Macken, dass die Nutzung oft gar keinen Spaß macht.

    Größter Kritikpunkt ist der mangelhafte Umgang mit Plain Text. Neu umbrechen, als Zitat einfügen, speichern und wieder laden sind anscheinend komplett ungetestet und versagen auf ganzer Linie.

    Dass es sich nicht unbedingt immer wie eine Mac-Applikation verhält würde mich nicht stören, wenn nicht der eine Punkt wäre, dass Postbox sich nicht den Zustand der geöffneten Fenstern merken kann. Hat man angefangene Mails offen, wird das Beenden wie in den guten alten Zeiten abgebrochen und ein Ja/Nein/Bla-Dialog erscheint. Beim nächsten Programmstart darf man die Mail dann aus den Entwürfen fischen und selbstverständlich alle Zeilenumbrüche manuell fixen. Das ist besonders lästig, da Postbox beim Abruf ordentlich CPU-Last erzeugt und unterwegs geradezu darum bettelt, zwischendurch geschlossen zu werden.

    Plugins sind ein weiterer Punkt, denn die zahlreichen Thunderbird-Plugins lassen sich nicht nutzen und nur wenige sind von den Postbox-Entwicklern angepasst. Mitunter hätte man eigentlich mehr Funktionalität zur Verfügung, wenn man Thunderbird plus Plugins nutzen würde.

    Macken gibt es noch endlos mehr, aber die sind alle nicht so tragisch, dass man sich nicht damit arrangieren könnte. Wenn doch wenigstens die Basics wie das Verfassen von Textmails klappen würden …

  4. Was mir an allen aktuellen Mailclients fehlt ist eine Ansicht einer Konversation als Baumdarstellung. Bei normalen Mails kommt das zwar nicht so richtig vor, aber wenn man einige Mailinglisten liest, gibt es auf eine Mail eben mehrere Antworten, die dann irgendwann wieder mehrfach beantwortet wurden. Um dabei einen Durchblick zu haben, wäre eine Baumansicht echt Klasse.
    Bei News (ich meine hier NNTP, also das Usenet) ist es ja eigentlich schon Pflicht so etwas zu haben, aber das ist in den heutigen Clients ja gar nicht mehr enthalten. Und inzwischen ist das Usenet ja auch zu etwas ganz anderem als noch vor einigen Jahren geworden.

    Vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch an Macsoup. Dort gab es das.

  5. Thunderbird ist schon nicht wirklich fix auf meinem good old MacBook Pro (wie alles mit Gecko-Unterbau) , aber Postbox bewegt sich eher schleppend in Richtung unbenutzbar. Zudem gefällt mir die Ordnerdarstellung im Vergleich zu Thunderbird bzw. Mail überhaupt nicht.
    Das nicht alles im grünen Bereich ist bei Postbox habt ihr ja auch schon erwähnt. Das scheint sich aber auch deutlich auf die Verkaufserfolge zu legen … das Teil kostet ja mittlerweile nur noch ein Drittel seines Startpreises …

    • Kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir ist Postbox sehr schnell und ich habe mehrere Mailaccounts, die deutlich über der 5.000 Mails Marke inkl. Anhänge liegen, dort laufen…

      • 4 Konten mit insgesamt 40.000 Mails (natürlich in div. Foldern)
        plus ça. 60.000 lokal abgelegte Mails aus alten POP3 Zeiten
        Apple Mail geht damit recht klaglos um …
        was mich an Apple Mail am meisten nervt sind eigentlich nur 2 Dinge
        1)
        die Erstellung von HTML-Mails … hier vor allem Fonts etc.. (ja und jetzt bitte keine Bemerkungen zu HTML-Mails)
        2)
        Das die Etiketten keine Hintergrundfarbe haben (aber da hab ich mir mit Apple-Script geholfen)

        Eine Reihe von Dingen aus Postbox kann man, meiner Meinung nach, mit intelligenten Postfächern ähnlich realisieren

  6. Vorab: ich möchte keine Lizenz haben, die habe ich schon.

    Nach meinen Erfahrungen ist Postbox zwar mächtig, aber gefühlt der der am meisten nervt. Die nicht ganz Mac like UI ist im täglichen Umgang störend, man kann mit leben, aber es stört halt doch.
    Was mich am meisten genervt hat war der Support, dieses Web Dingsda ist eine Katastrophe, wenn man mal eine Frage hat ist es nicht einfach da etwas zu finden. Ich hatte etwas das Gefühl das sich die Entwickler möglichst Kundenfragen entziehen wollen. Meine Erfahrungen die ich dann doch mit denen gemacht habe waren das Geld das ich für Postbox gezahlt habe nicht wert.
    Flüssiges Laufen kann ich Postbox auch nicht attestieren. 5 Accounts und ein paar alte lokale Mailboxen tun Postbox nicht gut.

    Was mich aber dazu bewogen hat zu wechseln war die CPU und GPU Last. Im mobilen Einsatz kostet Postbox locker 50% Laufzeit. Hinzu kommt das es kein Interesse seitens Postbox gibt das anschalten der diskreten GPU zu verhindern. Aussage war damals: lebe damit. Seit dem Sparrow (was bei mir unter 10.8.x ohne Probleme läuft) und dann wohl irgendwann AirMail (derzeit noch mit ‘lustigen’ Bugs)

    • Hmm, das hört sich jetzt nicht so lustig an aber ich kann mich nur wiederholen: Bei mir rennt die App, von den angesprochenen Problemen und ‘glitches’ mal abgesehen.

      Zum Thema Support: Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich ein Sonderfall darstelle aber ne kurze Mail an den Entwickler und ich habe immer innerhalb von 24h ne Antwort bekommen.

      • Meine Erfahrungen mit dem Support waren vornehmlich darauf bezogen Mail.app Daten nach Postbox zu bekommen und das ging nicht wirklich. Ab einem gewissen Mail count wurden die Mails nicht mehr richtig importiert. Hilfreich waren die nicht wirklich, bemüht schon eher. Irgendwann war es dann ja auch geschafft.

        Aber auch wenn das gut gewesen wäre, diese GPU Nutzung geht nicht und die Antwort Apple ist Schuld und wir machen da nix ist einfach inakzeptabel. Alle anderen Mailclients schaffen das und nur Postbox nicht?

        In Summe waren es dann die Kleinigkeiten.

  7. Pingback: Postbox – Mail-Client für Windows/Mac › Nils-Snake.de Blog › client, mac, mail, postbox, Windows