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MailMate 2.0 · Crowdfunding Kampagne gestartet

MailMate ist wohl der E-Mail Client, den die wenigsten Mac-User kennen aber der dennoch funktional an erster Stelle steht.

Mailmate

Da Software-Entwickler, in diesem Fall Benny Kjær Nielsen, aber auch nicht nur von Luft und Liebe leben und die Verkaufszahlen von MailMate bzw. E-Mail Clients generell sehr schleppend sind, wird jetzt das sehr beliebte Crowdfunding für die Entwicklung von MailMate 2.0 eingesetzt.

Das Ziel sind 25.000 US-Dollar, die mit verschiedenen Tickets in den kommenden fünf Wochen erreicht werden sollen.

Dazu ist zu sagen, dass Benny sehr aktiv an Verbesserungen von MailMate arbeitet und einen hervorragenden Support für seine App leistet. Durch private Umstände kann er aber die Entwicklung von MailMate 2 nicht mehr alleine stemmen und wird im schlimmsten Fall diese Arbeit nur noch als Nebenjob ausführen.

Wer Benny mit diesem Crowdfunding helfen oder sich einfach nur über MailMate informieren möchte, wird in den nachfolgenden Links fündig.

-> MailMate 2.0 Crowdfunding
-> MailMate Homepage

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Firmen und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter, App.net und natürlich per E-Mail.

14 Kommentare

  1. Lohnt sich das denn? Gibt es hier User, die MailMate schon länger einsetzen? Ich habe es einmal ausprobiert und so toll fand ich es für mich als nicht-Power-Benutzer nicht. Mit gerade einmal zwei Accounts und wenig automatischen Filtern fand ich es mächtig aber nicht so einfach und simpel wie AirMail, das ich gerade als Standard-Emailprogramm einsetze.

    • Nun, ob sich das lohnt ist natürlich sehr individuell. :-) Für mich lohnt es sich jedenfalls definitiv.

      Ich benutze MM schon seit den ersten Betas. Ich weiß nicht wann du MM das letzte mal ausprobiert hast. Wenn es schon ein paar Monate her ist, dürfte sich ein erneuter Blick darauf lohnen. Ich würde auch din den Einstellungen die „Experimental 2.0 Features“ aktivieren.

      Ich benutze MM mit einem einzigen Account, auf dem aber viele andere Accounts konsolidiert sind. Mails über diese Accounts sende ich an meinen Haupt-Account, der die dann an den richtigen SMTP weiterleitet (ein Feature des Providers). Auf den anderen Accounts log ich mich praktisch nie ein.

      Simpel und einfach ist MM in der Tat nicht, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Ein mächtiges, komplexes Werkzeug ist selten so simpel wie ein Hammer. :-)

      Was funktionierte denn nicht für dich?

      • Nun, es ist nicht so, dass irgendetwas nicht funktionierte, es war wohl hauptsächlich das mangelnde Eye-Candy, wobei es jetzt nach einigem Ausprobieren nicht wirklich wild ist.
        Momentan erscheint es etwas langsam mit einem Gmail-Account und ca. 20.000 Mails.
        Was wirklich etwas fehlt, sind farblich gekennzeichnete Labels je nach Gmail-Label. Aber das ist eventuell etwas, das ich nur noch nicht gefunden habe… Genauso wie die Anpassung der Schriftarten, etwas gewöhnungsbedürftig, aber es klappt eigentlich ganz gut.

        • Ja, wer in erster Linie auf Eye-Candy steht, der sollte sich MailMate eher nicht ansehen. Wobei ich MailMate nicht hässlich finde. Es benutzt einfach die Standard-Viewelemente von OSX. Eye-Candy ist derzeit noch sehr bewusst zugunsten der Funktionalität vernachlässigt worden. Das ist Benny auch bewusst. Aber sein Zielpublikum ist schon der User, der bestimmte Probleme zu bewäligen hat. Da ist „hübsch“ eher Nebensache. :-)

          Hmmm, ich selbst hab keine Ahnung im Umgang mit MailMate + Gmail. Bei 20000 sollte es noch nicht so langsam sein. Eventuell ist das dem Beta-Stadium der Gmail-Anpassung (bzgl. Labels usw.) anzurechnen. Das Gmail-„IMAP“ scheint insgesamt sehr… schwierig zu sein. Benny meinte irgendwo, daß es in der Liste der schlechtesten/zickigsten IMAP-Servern gleich hinter Yahoo kommt. :-) Man muß für Gmail-IMAP wohl sehr viel Ausnahmen machen. Das hatte ja Apple auch gerade erfahren müssen (ich glaub, Apple hatte sich dabei was an der normalen IMAP-Implementation kaputt gemacht).

          Benny selbst sagt, daß wirklich große Mailbestände gerne mehr CPU und RAM braucht, da MailMate intern nicht mit Ordnern arbeitet, sondern alles in einer einzigen Datenbank. In Wirklichkeit sind auch die Default-Ordner auch „nur“ intelligente Ordner. Diese Flexibilität geht leider auch etwas zu Lasten der Systemressourcen. Alles hat halt seinen Preis. Es gibt aber Leute, die MailMate mit weit über 500000 Mails betreiben und soweit keine Geschwindigkeitsprobleme haben. Ich selbst hab etwas über 40000 Mails und viele intelligente Ordner und MM rennt wirklich schnell (MBP mit2012 und SSD).

          Wenn du Gmail einfach so benutzt, weiß MailMate noch nichts von Labels, da es ja in IMAP sowas nicht gibt. Labels kommen erst ins Spiel, wenn du in den MailMate-Einstellungen die Tag-Label-Zuweisungen machst. Für jedes Label, was einem Tag zugewiesen wurde, wird der korrospondierende IMAP-Ordner ignoriert (ist glaub ich auch nicht mehr via Subscription sichtbar). Ich weiß nicht, ob das Gmail-„IMAP“ IMAP-Keywords unterstützt (könnte mir vorstellen via Labels), kannst du noch Tag-Keyword-Zuweisungen machen.

          Bin mir gerade nicht sicher, aber Farblabels sind glaub ich auf dem ToDo.

          Schriftarten kannst du ganz einfach anpassen: in der entsprechenden View (Mailboxen, Mailliste, Mailviewer, Mailcomposer) CMD+T drucken und der OSX-Font-Chooser öffnet sich. Dann kannst du die jeweiligen Schriften einstellen.

    • MailMate ist ein alles erschlagendes Monster das optisch nicht gerade einen Schönheitswettbewerb gewinnen würde. Vielleicht liegt da auch einfach der Hase im Pfeffer; vom Preis der App mal ganz abgesehen.

      Viele schauen sich halt Screenshots an oder probieren etwas mit der Testversion herum. Da fallen tiefsitzende Funktionen natürlich nicht weiter auf und diese Funktionen sind bei MailMate extrem vielfältig.

      Nun sind meine letzten Erfahrungen mit MailMate auch schon etwas angestaubt. Bei Gelegenheit und sehr viel Zeit schau ich aber gerne noch mal rein. Wenn ein Review, dann nämlich richtig und nicht nur an der Oberfläche kratzend ;)

      • Stimmt. Der wahre Wert von MailMate erschliesst sich einem nicht sofort. Erst recht nicht, wenn man eigentlich nicht weiß, was man mehr haben wollen würde. Was man nicht kennt, vermisst man oft auch nicht und ist auch folglich Blind für das, was man noch haben könnte. :-)

        Benny verlängert einem auch schon mal die Trial-Zeit. Zumindest bei den Leuten, die via Issue-Tracker oder Mailingliste mit ihm Kontakt haben. Vielleicht auch via Direkt-Mail. Nur für den Fall, daß man mehr Zeit braucht.

  2. Interessant dürften auch die Bundles werden, die jetzt neu sind. Damit soll man komplexe Workflows bauen können und Anbindungen an andere Programme.

    • Japp, hatte ich auch schon gesehen. Seine Tochter musste daraufhin ja auch ‚blechen‘ :D

      Ich werde mich auf jeden Fall demnächst nun doch an ein Review setzen. Egal wie lange ich mir die App ansehen muss ;)

      • Du tust ja so, als müsse man bzgl. der Optik von MM leiden. :-) Das sind alles original Cocoa-Widgets – da musst du dich bei Apple beschweren. ;-) Da fehlt nur die Politur.

  3. Pingback: Eure Menüleisten > 2014 | aptgetupdateDE

  4. Pingback: Review: MailMate · The email client for the rest of us | aptgetupdateDE