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Neustart · aptgetupdateDE Bundesliga-Tippspiel 2016/17 + Auswertung des Tippspiels von der EM 2016

Trotz meiner aktuellen Babypause fängt die neue Saison der Fussball-Bundesliga kommendes Wochenende gnadenlos an.

Daher habe ich gestern Abend unser mittlerweile traditionelles Tippspiel neu gestartet.

An den Spielregeln hat sich nichts verändert. Bestehende Accounts aus der letzten Bundesligasaison bleiben bestehen und können weitergenutzt werden. Neuanmeldungen sind selbstverständlich erwünscht.

-> http://www.kicktipp.de/aptgetupdate

Gleichzeitig gibt es natürlich die Auswertung zu unserem Tippspiel der Europameisterschaft 2016 in Frankreich:

  1. Stefan1904
  2. Fischmuetze
  3. Beorn

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Herzlichen Glückwunsch an euch drei und großen Dank an die restlichen Teilnehmer :)

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Becoming Steve Jobs

Ich bin jetzt nicht der ausgewiesene Bücherwurm. Dennoch lese ich, vorzugsweise in der Urlaubszeit, gerne mal ein Buch (so richtig mit Hardcover).

Biographien haben es mir besonders angetan; egal ob Sportler, Politiker oder eben Ikonen aus der IT-Branche…

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Die wohl bekannteste Biographie über Steve Jobs stammt sicherlich von Walter Isaacson, die im Oktober 2011, kurz nach Jobs Tod, veröffentlicht wurde. Das Buch hat, meiner Meinung nach, zwar seine Längen, ist aber dennoch sehr gut geschrieben und vermittelt einen umfassenden Eindruck vom Menschen Steve Jobs.

Knapp vier Jahre nach Isaacsons Buch erschien 2015 mit Becoming Steve Jobs von Brent Schlender und Rick Tetzeli eine weitere vielversprechende Biographie.

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Ohne jetzt zu viel mit Spoilern um mich zu werfen, sei gesagt, dass Schlenders/Tetzelis Werk so etwas wie ein Gegenentwurf zu Isaacsons Biographie darstellt.

Das mag zum einen daran liegen, dass Freunde oder Kollegen, mit etwas mehr Abstand zum Tod von Steve Jobs, einfach offener und vielleicht auch ohne Hemmungen über ihn plauderten. Zum anderen bildet die Zeit nach der Entlassung von Jobs bei Apple 1985 bis zu seiner Rückkehr im Jahr 1997 das Herzstück dieses Buches, für das The Lost Steve Jobs Tapes die Ausgangsbasis bildete.

Ich finde es aber dennoch schwer zu beurteilen, welche die bessere Biographie ist. Im Gegensatz zu Apple sehe ich persönlich Becoming Steve Jobs als die perfekte Ergänzung zu Isaacsons Buch, das u.a. versucht die dort vermeintlich falsche persönliche Darstellung des “esoterisch veranlagten, starrköpfigen, selbstsüchtigen und tyrannischen IT-Genies” zu korrigieren.

Auch dieses Buch hat ohne Fragen durch teils ausfüllende Erläuterungen nebensächlich erscheinender Details seine Längen. Dennoch gibts von mir eine klare Empfehlung. Das Buch sollte ein Muss für jeden Apple-Fan sein.

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Becoming Steve Jobs erscheint in der deutschen Version beim Siedler Verlag und kostet in der gebundenen Ausgabe beispielsweise bei Amazon derzeit 26,99 Euro. Das englische Original liegt aktuell bei Amazon bei 21,95 Euro. Das Taschenbuch ist entsprechend günstiger.

Dazu gibt es natürlich entsprechende Versionen für das Kindle oder als Hörbuch. Möchte man das Buch auf dem iPad, iPhone oder iPod touch lesen, ist der iBook Store der richtige Anlaufpunkt.

Becoming Steve Jobs (AppStore Link) Becoming Steve Jobs
Hersteller:
Freigabe:
Preis: 21,99 € Download
Becoming Steve Jobs (AppStore Link) Becoming Steve Jobs
Hersteller:
Freigabe:
Preis: 13,99 € Download

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LICEcap · Desktop Aufnahmen als animiertes GIF speichern

Zur Erstellung animierter GIFs von Bildschirmaufnahmen nutze ich unter OS X in der Regel GIF Brewery. Die App bietet unzählige Einstellmöglichkeiten; kostet derzeit allerdings auch knapp 5 Euro.

Weniger umfangreich und komfortabel aber dafür kostenlos und bestimmt auch für 80% oder 90% meiner GIF-Bildschirmaufnahmen ausreichend: die open source Lösung LICEcap

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Die App, die für den Mac und PC angeboten wird, charakterisiert das für GIF-Apps typische transparente Fenster, das den Bereich der Bildschirmaufnahme festlegt.

Dieses Fenster ist in der Größe beliebig anpassbar. Dazu lässt sich unten links die maximale Bildrate (frames per second) bestimmen.

Unten rechts startet man die Aufnahme, die zunächst ein weiteres Fenster mit Optionen wie einen vorgeschalteten Titelbildschirm, automatischen Stopp nach ‘x‘ Sekunden u.s.w. hervorbringt.

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Über den Save-Knopf gehts danach tatsächlich los.

Während der Aufnahme kann man außerdem das Aufnahmefenster verschieben, die Aufnahme pausieren und Textnachrichten einfügen.

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Zur Installation von LICEcap werden OS X 10.4 Tiger, Windows XP oder höher vorausgesetzt. Der Quellcode zur App ist bei GitHub zu finden.

-> http://www.cockos.com/licecap/

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Das Alfred Emoji Pack

Glaubt man Apples letzter Keynote, scheinen Emojis das nächste große Ding zu sein 😂

Möchte man unter OS X in beliebigen Apps auf diese kleinen Bildschriftzeichen zugreifen, führt in der Regel das Tastaturkürzel Ctrl-Cmd-Space zum Ziel.

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Der Zugriff auf Emojis über die verschiedenen OS X Schnellstarter war bisher nur vereinzelt möglich; LaunchBar 6 ist ein schönes Beispiel.

Bei Alfred sah es auf diesem Gebiet bisher eher mau aus…  Zumindest bis vor ein paar Wochen, denn da betrat das brandneue Alfred 3 die Bühne.

Eine der großen Neuerungen in Alfred 3 ist die Snippets and Text Expansion, die funktional mit dem TextExpander vergleichbar ist. Das heißt also, dass man ein Schlüsselwort eintippt und dieses vollautomatisch durch etwas anderes ersetzt wird.

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Genau diese Funktionalität macht sich das Alfred Emoji Pack zu Nutzen, dessen einfache Installation hier genauer beschrieben ist.

Anwendungsbeispiele

Unscharfe Suche: Über das selbst zu definierende Snippet Keyword ’sn‘ kann man nach Emojis suchen und diese mit der Enter-Taste in jedes Dokument einfügen.

Gleichzeitig wird das eingefügte Emoji in die OS X Zwischenablage kopiert und kann über den Shortcut Cmd-V mehrfach verwendet werden.

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Emoji Browser: Über das Snippet Keyword ’sn‘ und einem Doppelpunkt gelangt man in den Emoji Browser und kann über die Pfeiltasten durch alle hinterlegten Emojis scrollen.

Auch hier gilt wieder: eingefügte Emojis landen in der Zwischenablage und können so mehrfach verwendet werden.

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Automatisches Ersetzen: Die Königsdisziplin ist aber sicherlich das automatische Ersetzen von Schlüsselwörtern.

Wie im folgenden Beispiel zu sehen, wird aus :spacei: ein 👾 oder aus einem :+1: ein 👍 u.s.w… Die Schlüsselwörter lassen sich in den Einstellungen von Alfred beliebig anpassen.

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Zur Installation des Alfred Emoji Packs benötigt man Alfred 3 inkl. des Powerpacks, dass als Einzelplatzlizenz für 12£ zu haben ist.

Mega Supporter aus Zeiten von Alfred 2 bekommen das Upgrade kostenlos.

-> https://www.alfredapp.com/
-> http://joelcalifa.com/blog/alfred-emoji-snippet-pack/

P.S. Frage für meine weitere Planung von Artikeln: was ist dir eigentlich lieber? Ein ausführliches Review zu Alfred 3 oder ein aktualisierter Vergleich zwischen Alfred 3 und LaunchBar 6?!

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Ausprobiert: Brother HL-L8250CDN · Drucken im Netzwerk

Vor ein paar Wochen erreichte mich ein ziemlich großes und schweres Paket. Im Inneren befand sich der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother, der mir ab sofort den Druckalltag erleichtern sollte.

Da ich jetzt nicht der ausgewiesene Experte für Drucker bin, möchte ich auch nicht mit technischen Spezifikationen des Gerätes, die eh jeder auf der Webseite des Herstellers einsehen kann, um mich werfen, sondern vielmehr den praktischen Nutzen testen. Genauer gesagt soll es in diesem Artikel um das Drucken im Netzwerk unter Mac OS X, iOS und Android gehen.

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Da der HL-L8250CDN (leider, leider!!!) kein integriertes WLAN-Modul besitzt, muss man den Drucker zunächst per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Ob das jetzt direkt per Kabel oder über Powerline-Adapter geschieht ist unerheblich. Hauptsache der Drucker bekommt eine gültige (möglichst feste) IP-Adresse im Heimnetzwerk.

Diese (feste) IP-Adresse ist nämlich notwendig, um sich im Backend des Druckers anzumelden und ggf. nicht aktivierte Netzwerkprotokolle zu aktivieren. Warum, wie in meinem Fall, AirPrint nicht per default aktiviert war, kann ich abschließend nicht beurteilen. Auf jeden Fall muss dort der Haken gesetzt sein; andernfalls wird es u.U. mit dem Drucken unter OS X und iOS etwas problematisch.

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Pro-Tipp:
Da man sich eh schon im Backend befindet, kann man nun auch direkt nach neuer Firmware für den Drucker suchen. Das läuft quasi ähnlich wie bei einer Fritz!Box ab und ist sicher nicht zum Nachteil bei der weiteren Nutzung des Gerätes.

Mac OS X – AirPrint

Nachdem AirPrint aktiviert ist und der Drucker neu gestartet hat, muss man den Drucker in den OS X Systemeinstellungen > Drucker & Scanner über das Plus-Zeichen dem System hinzufügen.

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Ist der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden, wird er ohne weiteres Zutun angezeigt. Beim Punkt ‘Verwenden:’ sollte man allerdings darauf achten, dass AirPrint als Protokoll ausgewählt ist. Passende Treiber werden vom OS X automatisch installiert.

Anschließend steht dem Drucken unter OS X mit allerlei Druckoptionen nichts mehr im Wege.

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iOS – AirPrint

Bei iOS läuft es, sofern man AirPrint einsetzen möchte, im Prinzip ganz ähnlich.

Man sucht sich eine Webseite oder ein Dokument und wählt über das Share-Icon den Drucken-Dialog aus. Daraufhin landet man in den Druckeroptionen, in denen man zunächst einmal den Drucker auswählen muss.

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Auch hier sollte nun, richtige Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker angezeigt werden.

Abschließend kann man vor dem eigentlichen Druckvorgang weitere Einstellungen wie Duplex, Farbdruck u.s.w. bei den Optionen einstellen.

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iOS / Android – Brother iPrint&Scan App

Wer nicht über AirPrint drucken möchte oder kann, findet in der kostenlosen iPrint&Scan App, die für iOS und Android angeboten wird, eine Alternative.

Nach Installation der App, wird, die richtigen Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker mit seinen Funktionen (in meinem Fall ausschließlich “Drucken“) automatisch im Netzwerk erkannt und der App hinzugefügt.

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Anschließend bietet die App recht angenehme Zusatzfunktionen.

So lassen sich auf dem Smartphone gespeicherte Fotos, Dokumente oder E-Mails direkt anwählen und ausdrucken. Man hat aber auch die Möglichkeit die App mit Cloud-Diensten wie der iCloud, Dropbox, Evernote, Google Drive oder OneDrive zu verbinden und dort abgelegte Fotos, Dokumente etc. zu drucken. Ein Webseitendruck ist hier ebenfalls integriert.

In der Druckvorschau kann man daraufhin weitere Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Layout, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck und die Qualität anpassen. Quasi Dinge, die in diesem Umfang leider nicht von AirPrint abgedeckt werden.

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Darüber hinaus kann man beispielsweise im Browser über den Teilen-Dialog die iPrint&Scan Erweiterung zum Drucken nutzen.

Zur Installation werden iOS 8 bzw. Android 4.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos
Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos

Android – Brother Print Service Plugin

Android-Nutzer haben mit dem Brother Print Service Plugin eine weitere Möglichkeit zum drahtlosen Drucken.

Bei meinem Galaxy S7 war nur das Druckdienste Plugin von Samsung installiert, so dass ich das Plugin von Brother aus dem Play Store nachinstallieren und als Standard-Druckerdienste Plugin definieren musste.

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Wählt man jetzt den oben zu sehenden Drucken-Dialog im Webbrowser oder Dateimanager aus, landet man in der Druckvorschau.

Auch hier kann man wieder Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck oder die Ausrichtung festlegen.

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Zur Installation wird Android 5.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother Print Service Plugin

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker beginnen bei knapp 159 Euro. Achte man zudem auf Angebote (inkl. Cashback u.ä.), ist das Gerät auch schon mal für deutlich unter 100 Euro zu bekommen.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.idealo.de/hl-l8250cdn-brother

FAZIT

Was das Drucken im Netzwerk angeht, bin ich wirklich sehr zufrieden. Die hier im Test aufgezeigten Möglichkeiten sind schnell eingerichtet und funktionieren tadellos.

Auch die Druckqualität ist insgesamt gut. Für großflächige Farbdrucke sollte man allerdings passendes Papier haben und keine Wunderdinge verlangen ;)

Es ist mir allerdings rätselhaft, weshalb man auf ein integriertes WLAN-Modul verzichtet. Das hat heutzutage quasi jeder Tintenstrahldrucker für 50 Euro mit an Bord…

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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MonthlyCal · Kalender Widget für OS X derzeit kostenlos

Wer mit diesen unzähligen Menüleistenkalender-Apps nichts anfangen kann aber dennoch seine Kalender Events im Blick behalten möchte, sollte sich MonthlyCal etwas genauer ansehen.

Bei dieser App, die aktuell kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird, handelt es sich um ein Kalender Widget für die OS X Mitteilungszentrale.

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Neben dem eigentlichen (Monats-)Kalender, werden dort auf Klick auch anstehende Kalender Events angezeigt. Man kann zusätzlich zwischen den Monaten navigieren, Events im OS X Kalender oder Fantastical 2 öffnen oder auch die Anzeige nach den verschiedenen (iCloud-)Kalendern filtern.

Zur Installation wird OS X 10.10 minimal vorausgesetzt.

MonthlyCal - A colorful monthly calendar widget
Entwickler: Fausto Ristagno
Preis: 0,99 €

Bleibt abschließend die Frage, warum Apples eigenes Kalender Widget diese Funktionalität nach wie vor nicht anbietet…

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Calendar 366 · Menüleistenkalender für OS X derzeit kostenlos

Kurzer Hinweis auf Calendar 366, dessen großen Bruder Calendar 366 Plus wir kürzlich im Video-Review vorgestellt hatten und das derzeit kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird.

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Wie damals im Review schon geschrieben, handelt es sich bei Calendar 366 um die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste.

Möchte man zusätzliche Funktionen wie das Erstellen, Verändern oder Löschen von Terminen und Erinnerungen sowie das Anzeigen aller Termine und Erinnerungen in einem Fenster u.s.w. haben, müssen 7,99 Euro per IAP zum Upgrade auf Calendar 366 Plus investiert werden.

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Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+