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Spotifree · Spotify Werbung auf dem Mac stummschalten

Kleiner Tipp für Nutzer von Spotify Free, die von der zwischendurch abgespielten Werbung genervt sind. Neben dem Upgrade auf Spotify Premium kann Spotifree weiterhelfen.Bildschirmfoto 2015-03-26 um 12.36.51

Diese kleine kostenlose Menüleisten-App, die eigentlich nichts weiter als ein AppleScript ist, schaltet, wann immer eine Werbung abgespielt wird, Spotify stumm und hebt diese Stummschaltung auf, sobald die Werbung beendet ist.

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Der Entwickler beschreibt die Funktionsweise seiner App wie folgt:

Spotifree is polling Spotify every .5 seconds to see if the prefix of the current track URL is spotify:ad(as in all ads). If it is, Spotify is muted for a duration of an ad. When an ad is over, the volume is set to the way it was before.

Den Source-Code findest du bei GitHub.

-> http://spotifree.gordinskiy.com/

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Review: Snowflake · Internetradio-App für OS X

Ich bin seit etlichen Jahren ein großer Fan des Musikstreamingdienstes Spotify. Ich höre aber auch immer wieder gerne Radio. Gerade nach Auslandsaufenthalten finde ich es ziemlich cool die dabei liebgewonnene Radiosender auch daheim über das Internet hören zu können.

Das hat sich auch der Ludwigsburger Softwareentwickler Vemedio gedacht, der vor ein paar Wochen mit Snowflake eine neue kostenlose* Internet Radio Streaming App für den Mac final veröffentlicht hat. Nachfolgend ein kleiner Test dieser App.

Radiostreams suchen

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Nach dem ersten Start von Snowflake muss man zunächst einmal neue Radiosender über das Pluszeichen finden.

Mit der integrierten Live-Suche kein Problem, die mit jedem neuen Tastenanschlag eine Liste passender Radiosender anzeigt, die man einzeln über das Sternsymbol rechts neben dem Namen direkt seinen Favoriten hinzufügen kann. Dazu wird auch eine nach Genre sortierte Liste von Radiosendern angeboten, die sich aber irgendwie selbst disqualifiziert, da sie nicht durchsuchbar ist. Eine nach geografischer Region sortierte Liste von Sendern wird nicht angeboten.

In Snowflake sind mit der neusten Version 1.0.1 über das Shoutcast/Icecast Streaming Protokoll out-of-the-box schon ca. 25.000 Radiosender integriert. Sollte das nicht ausreichen, kann man über die Eingabe einer Streaming URL weitere Sender in die App importieren.

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Radiostreams abspielen

Unter Meine Stationen ist die Liste favorisierter Radiosender zu finden, von der man die Streams über einen einfachen Klick starten kann.

Neben der eigentlichen Radiostation werden im Player auch die Qualität des Streams, der Interpret, der Titel sowie das passende Cover angezeigt. Außerdem kann man unter Gespielte Titel eine History gespielter Songs einsehen und diese über das entsprechende Symbol direkt im iTunes Store bzw. bei Amazon kaufen.

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Geht man mit der Maus über den Player, kommen drei klickbare Symbole zum Vorschein.

So kann man hier einen 10-Band-Equalizer inkl. diverser Presets und eine Lautsprecheransicht einblenden lassen. Die Lautsprecheransicht ist insofern interessant, als dass man hier den gerade abgespielten Sender (u.a. über AirPlay) auf externe Lautsprecher streamen kann.

Deaktiviert man alle Ansichten bleibt ein sehr minimalistischer Player übrig, der etwas an den iTunes MiniPlayer erinnert.

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Sonstiges

Snowflake unterstützt die OS X Mitteilungszentrale, in der die zuletzt gespielten Songs inkl. Albumcover angezeigt werden.

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Darüber hinaus kann man die App auch völlig unabhängig vom Player aus der OS X Menüleise heraus steuern.

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*Preise und Verfügbarkeit

Snowflake wird momentan ausschließlich über die Webseite von Entwickler Vemedio angeboten. Die App ist in der Basisversion kostenlos. Der Preis von 9,99 US-Dollar wird erst fällig, wenn man den Equalizer oder das Streamen auf externe Lautsprecher (AirPlay, Bluetooth, Thunderbolt, Firewire etc.) nutzen möchte.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

-> http://vemedio.de/products/snowflake

P.S. Zur Zeit kann man über den Gutschein-Code BETA 20% des Preises sparen.

FAZIT

Vemedio kennen die meisten sicherlich von der Podcast-App Instacast oder vielleicht sogar noch von Snowtape. Snowflake kann man als eine Art Nachfolger von Snowtape betrachten, sofern man die nicht integrierte Aufnahmefunktion weglässt.

Die App läuft stabil und auch die von mir gesuchten Radiosender wurden weitestgehend gefunden. Im Vergleich zum wohl größten Konkurrenten Radium fehlt Snowflake im Grunde genommen nur eine passende iOS-App, die sämtliche Streams über die iCloud synchronisiert.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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OS X Tipp: PDF Dateien mit Vorschau verkleinern und optimieren

Jeder hat sicherlich schon mal ein paar Seiten gescannt und sich anschließend über die Größe der daraus entstandenen PDF Datei gewundert.

Nun gibt es für den Mac eine Vielzahl an Apps, die PDF Dateien verkleinern oder einfach nur in s/w oder Grautöne umwandeln können. Aber warum irgendwelche 3rd Party Apps installieren, wenn es auch mit Hausmitteln von OS X geht?! Genauer gesagt mit der Exportfunktion (Ablage > Exportieren…) der leider viel zu oft unterschätzten Vorschau App.

Was ist zu tun?

Ohne jetzt groß ins technische Detail gehen zu wollen, muss in dieser Exportansicht nur ein für das Vorhaben passender Quartz-Filter ausgewählt werden.

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Für meine Fall passte der Reduce File Size Filter optimal, der mein gescanntes Dokument von 2,8 MB auf gerade mal 78 KB schrumpfen lies, was natürlich zu Lasten der Qualität des PDFs ging. Man kann auch mehrere Filter nacheinander anwenden, sollte dann allerdings darauf achten das richtige Dokument geöffnet zu haben.

Sollten die vorgegebenen Filter den eigenen Ansprüchen nicht genügen, kann man außerdem neue erstellen.

Dazu öffnet man im Ordner Programme > Dienstprogramme das ColorSync-Dienstprogramm und erstellt über das Plus-Zeichen in der Filter-Ansicht einen für seine Zwecke passenden neuen Filter.

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Hier lassen sich neben der Farbverwaltung für beispielsweise Grautöne auch Bildeffekte und PDF-Retuschierungen hinzufügen.

Anschließend muss der gerade erstellte Filter noch an den richtigen Ort kopiert werden, damit er in der Vorschau App unter den Quartz-Filtern angezeigt wird.

Quellverzeichnis:

~/Library/Filters

Zielverzeichnis (Admin Rechte nötig):

/System/Library/Filters

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How Apple Makes the Watch

Ich bin ganz ehrlich: mit der Apple Watch kann ich momentan gar nichts anfangen. In meinen Augen ist dieses Gadget einfach nur ein hässlicher überteuerter Briefbeschwerer.

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Diese Meinung ändert aber nichts daran, dass ich es generell, nicht nur bei Technik, immer wieder interessant finde in den Produktionsprozess hineinzuschauen.

Gerade bei Apple bekommt man über diesen sehr wenig mit. Mehr als ein paar Gerüchte und die typischen Produktionsvideos auf der Keynote gibt es in der Regel nicht zu sehen. Umso interessanter ist dieser Linktipp, in dem genau so ein Video unter die Lupe genommen und erklärt wird, wie die Produktion der Apple Watch vermutlich abläuft. Das sind natürlich alles nur Mutmaßungen aber dennoch interessant zu lesen.

This walkthrough is a detailed narration of what we see in Apple’s Watch Craftsmanship videos. Of course, we only get to see a mere fraction of the process; I’ve tried to provide plausible explanations for the likely steps taking place between the processes shown on film, but these are assumptions and are included only to provide a more satisfying and complete narration.

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Kurztipp: Newsflow · RSS Newsreader für OS X

Wenn du nicht all zu vielen Feeds folgst und noch auf der Suche nach dem perfekten News Reader bist, lohnt eventuell ein Blick auf Newsflow, das derzeit kostenlos (kostet sonst bis zu 4,99 Euro) im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird.

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Die App integriert sich recht minimalistisch als eine Art Sidebar direkt auf den Desktop und bietet auf Klick Artikel zum Lesen an. Neben einer lokalen RSS Engine werden auch die Onlinedienste Feedly, Feedbin, Feed Wrangler und NewsBlur unterstützt.

Dazu kann man die App beispielsweise über Themes optisch anpassen und die üblichen Sharing Optionen nutzen. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Newsflow - RSS News Reader with Feedly, Feedbin, Feed Wrangler, NewsBlur syncing (AppStore Link) Newsflow - RSS News Reader with Feedly, Feedbin, Feed Wrangler, NewsBlur syncing
Hersteller: Rocky Sand Studio Ltd.
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
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Review: Banking 4X · Onlinebanking unter OS X

Geht es um das Thema Onlinebanking auf dem Mac, gab es von mir in den letzten Jahren mit immer wieder nur eine Empfehlung: MoneyMoney. Wobei man auch sagen muss, dass Sparfüchse ohne große Designansprüche auch einmal einen Blick auf das kostenlose Pecunia werfen sollten.

Ich persönlich schwöre aber auf MoneyMoney, das ständig weiterentwickelt wird und meiner Meinung nach in einer nach wie vor nicht verfügbaren iOS App nur eine ganz große Schwäche hat. Dort, unter iOS, setzten meine Frau und ich seit gut einem Jahr auf Banking 4i, das unter dem Namen Banking 4A auch für Android, Kindle Fire und Blackberry sowie Banking 4W für Windows angeboten wird.

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Eine Version für den Mac, die konsequenterweise Banking 4X heißt, war seinerzeit zunächst in Entwicklung und wurde nach einer Beta-Phase erst Anfang Dezember 2014 final im Mac App Store veröffentlicht.

Der große, nicht zu unterschätzende Vorteil gegenüber MoneyMoney liegt auf der Hand: plattformübergreifende (Cloud-)Synchronisierung aller Konten, Umsätze etc. ohne etwas doppelt lesen oder bearbeiten bzw. zwei Apps (MoneyMoney und Banking 4i) in Sachen Konten, Kategorisierung etc. pflegen zu müssen. Doch reicht dieser eine Vorteil, um auch funktional mit MoneyMoney mithalten zu können?! Let’s find out ;)

Anlegen eines Datentresors

Generell ist zu sagen, dass ich Nutzern von Banking 4i (4A, 4W) nachfolgend nichts Neues erzähle. Banking 4X verhält sich in der Bedienung sehr ähnlich, was Banking 4 Veteranen einen sehr leichten Einstieg in die App ermöglicht.

Zu Beginn müssen Neueinsteiger auf jeden Fall einen neuen Datentresor mit Namen und Masterpasswort zum Entsperren der App erstellen. Ich habe den Tresor, der mit 256 Bit AES Verschlüsselung gesichert ist, in diesem Beispiel Konten benannt, da ich meine Konten für das Onlinebanking verwalten möchte.

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Man kann auch mehrere Datentresore erstellen, was ziemlich praktisch ist, sofern mehrere Personen mit der App arbeiten sollen oder man seine privaten und geschäftlichen Konten räumlich getrennt aufbewahren möchte.

Datentresore in der Cloud

Im Gegensatz zu den Neukunden haben Bestandskunden über eine Cloud die Möglichkeit vorhandene Datentresore anderer Banking 4 Versionen inkl. der damit verbundenen Konten online zu synchronisieren.

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Wie schon bei B4i wird neben Dropbox und WebDAV auch die Synchronisation über die iCloud, die ich persönlich nutze, unterstützt.

Da die Synchronisation halbautomatisch erfolgt, sollte man bei der Nutzung dieses Features darauf achten, dass zum einen die entsprechende Cloud bereit ist und zum anderen das richtige Wolkensymbol, nämlich die Wolke mit dem grünen Haken, erscheint. Andernfalls ist die Datenintegrität nicht gewährleistet und es kann zu Abweichungen kommen. Um Irritationen zu vermieden und die Gleichheit der Daten in der Cloud und lokal zu 100% sicher zu stellen, sollte man nach dem Start von B4X einfach kurz auf das Wolkensymbol klicken.

Folgende Wolkensymbole sind möglich:

Über ein Kontextmenü hat man in dieser Ansicht zudem die Möglichkeit den Tresor umzubenennen, zu löschen oder das Passwort zu ändern.

Möchte man übrigens völlig ohne Cloud arbeiten aber dennoch einen gewissen Grad der Synchronisierung zwischen iOS und OS X herstellen, wird von B4X auch die iTunes Dateifreigabe unterstützt.

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Einrichten von Konten

B4X kann sowohl Online- als auch Offline-Konten verwalten.

Speziell beim Kontotyp Bankkonto werden derzeit über 3.000 deutsche Kreditinstitute unterstützt. Dazu gesellen sich diverse Kreditkarten und PayPal. Eine genau Auflistung findet sich auf der Webseite von Entwickler Subsembly, so dass jedermann vor der ersten Einrichtung eines Kontos nachschauen kann, ob seine eigene Bank mit B4X zusammenarbeitet.

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Generell gilt, dass die Konten bzw. Kreditkarten eine der folgenden Zugangsarten unterstützen müssen, um eigerichtet werden zu können:

  • HBCI+ bzw. FinTS mit PIN/TAN Sicherheitsverfahren (iTAN, Mobile-TAN, Chip-TAN, Sm@rt-TAN-Plus)
  • HBCI mit Schlüsseldatei (RDH Sicherheitsverfahren)
  • DKB VISA Konten über HTML Screen Scraping
  • LBB Kreditkartenkonten (Amazon, AirBerlin, ADAC) über HTML Screen Scraping
  • PayPal Konten über HTML Screen Scraping oder PayPal NVP API

Auffällig ist, dass B4X derzeit kein Onlinebanking mit einer HBCI Chipkarte ermöglicht. Auch das BestSign Sicherheitsverfahren ist nur eingeschränkt möglich, da zusätzlich ein PC benötigt wird, um den SealOne USB-Stick anzuschließen.

Beim PayPal-Konto, und das schrieb ich bereits im Review zu Banking 4i, sollte man die Einrichtung über die PayPal API sicherstellen, deren Berechtigung auf der PayPal Homepage angefordert werden muss.

Kontenansicht

Die Hauptansicht bietet wenig Überraschungen und gliedert sich in die gewohnten zwei Teile ein.

Links findet sich die Finanzübersicht mit den einzelnen Konten. Rechts daneben die einzelnen Umsätze zum jeweils ausgewählten Konto.

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Die neusten Buchungen sind, je nach Konfiguration in den Einstellungen von B4X, ganz oben zu finden. Neue, noch ungelesene Buchungen werden in der Liste fett gedruckt dargestellt und lassen sich durch Antippen mit Buchungsdetails betrachten, die wiederum nach Kontoart unterschiedlich ausfallen.

Außerdem sieht man hier auch schon die zu jedem Umsatz gehörende Kategorie, die schlussendlich für die Auswertung wichtig ist.

Kategorien

Wie von B4i (B4A, B4W) gewohnt, bietet auch B4X out-of-the-box schon eine sehr detaillierte, an ein Haushaltsbuch angelehnte Kategorisierung, die für Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen gilt, an.

Das Ganze ist selbstverständlich editierbar und zu jeder Kategorie, wie Arbeit, Wohnen, Freizeit oder Gesundheit, lassen sich Unterkategorien und/oder eine Beschreibung sowie Regeln und ggf. ein Budget festlegen.

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manuelle vs. dynamische Kategorisierung

Regeln sich wichtig, sofern man weitestgehend eine dynamische Kategorisierung seiner Umsätze erreichen möchte. B4X versucht über Schlagworte die Kategorie für einen Umsatz automatisch zu ermitteln. Dieser Vorgang ist zudem dynamisch, was bedeutet, dass sich Veränderungen am Kategorienbaum oder den Stichwörtern unmittelbar auf alle Umsätze auswirken.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man, wenn man diese dynamische Kategorisierung komplett durchziehen möchte, sich schon etwas Gedanken zu den Schlagworten machen sollte. Ich empfehle daher sich vergangene Buchungen von Tankstellen, Supermärkten, Restaurants, Versicherungen, TV- und Internetgebühren, Miete etc. anzusehen und die eigenen Schlagworte (z.B. aus dem Verwendungszweck) daran anzupassen. Es lohnt sich und vermeidet die teils mühevolle manuelle Kategorisierung.

Auswertung

Hat man alle seine Umsätze kategorisiert, steht einer kleinen Auswertung, die Einnahmen und Ausgaben für einen definierbaren Zeitraum gegenüber stellt, nichts mehr im Wege. Ist ein Budget für eine bestimmte Kategorie festgelegt, wird es in dieser Übersicht inkl. dessen Ausschöpfung ebenfalls ausgewertet.

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Leider fehlt derzeit noch eine grafische Auswertung, so dass man mit den reinen Zahlen vorlieb nehmen muss.

Wichtig: Es werden bei der Auswertung nur Konten berücksichtigt, deren Saldo in der Gesamtsumme der Finanzübersicht einbezogen sind.

Zahlungsverkehr organisieren

Ein weiterer großer Punkt von B4X betrifft die Organisation des Zahlungsverkehrs, der, sofern möglich, per Onlinebanking abgewickelt wird.

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Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Ansicht Zahlungsverkehr, die für jedes Konto zur Verfügung steht und in der man erwartete Zahlungen und Gutschriften erfassen kann.

Gleiches gilt auch für Daueraufträge, die hier unter wiederkehrende Zahlungen und Gutschriften verwaltet werden.

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Wichtig in diesem Zusammenhang sind Angaben zum Zahlungsempfänger/Zahlungspflichtigen (Name, IBAN…), Betrag, Buchungsinformationen (Verwendungszweck, Kategorie…) und der geplante Termin. Darüber hinaus lassen sich mehrere Zahlungen zu einem Sammelauftrag (Sammelüberweisung oder Sammellastschrift) zusammenfassen.

Onlinebanking

Hierbei handelt es sich wohl im das Hauptfeature von Banking 4X.

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Neben normalen Umbuchungen können hier auch (Termin-)Überweisungen, Daueraufträge und (Dauer-)Lastschriften gemäß dem SEPA-Standard erfasst und an die Bank geschickt werden. Außerdem kann man eine Nachricht an die Bank versenden oder ein Guthaben eines Prepaid-Handyvertrages aufladen, sofern die Bank dieses Feature unterstützt.

Wichtig für die Eingabe der IBAN: Man kann weiterhin über das kleine umkreiste i rechts neben dem IBAN-Feld die Kontonummer und Bankleitzahl eingeben. B4X errechnet aus diesen Daten IBAN und BIC, was Schreibfehler minimiert.

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Dokumente (Elektronische Kontoauszüge)

Bei fast allen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie einigen anderen Banken ist es möglich, echte elektronische Kontoauszüge per Onlinebanking abzurufen.

Für dieses Feature muss man unter Umständen erst seine Bank informieren bzw. um Bereitstellung bitten. Auf jeden Fall sollte man im Hinterkopf behalten, dass einmal online abgerufene elektronische Kontoauszüge später nicht mehr am Kontoauszugsdrucker verfügbar sind.

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Sonstiges

Auch sonst lässt Banking 4X kaum Wünsche offen.

Man kann beispielsweise seine auf Papier existierenden TAN-Listen über eine ASCII-Datei in die App importieren, Splitbuchungen ausführen, sichtbare Spalten bei den Kontoumsätzen definieren, den vom Überweisungsträger losgelösten IBAN-Rechner nutzen oder bei Verbindungsproblemen das (Online-)Protokoll der App nach Fehlern durchsuchen. Zudem kann man gekündigte Konten, ohne sie zu löschen, unsichtbar schalten, was den Vorteil hat, dass man für den Fall der Fälle alle Umsätze behält, man kann einzelne Konten vom Gesamtvermögen ausschließen, Kontostammdaten ändern oder Vorlagen für oft ausgeführte Überweisungen erstellen.

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Für Umsteiger von anderen Onlinebanking-Apps gibt es eine sehr umfangreiche Importfunktion für Umsatzdaten, Vorlagen, Kategorien, TAN-Nummern oder Zahlungen. Die Daten müssen für dieses Vorhaben in der Regel als CSV-Datei vorliegen.

Eine Exportfunktion ist ebenfalls in die App integriert.

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Für weiterführende Informationen empfehle ich das 128 Seiten starke Handbuch (Direktdownload) zu Banking 4X, in dem alle hier vorgestellten und weitere kleinere, bisher nicht genannte Funktionen der App genau beleuchtet werden. Dazu empfehle ich bei Featurewünschen einen Blick auf die Feedback Seite von Entwickler Subsembly; bei Problemen mit der App helfen entweder der direkte Kontakt zu den Entwicklern oder das Onlinebanking Forum weiter.

Preise und Verfügbarkeit

Banking 4X wird gratis im Mac App Store zum Herunterladen angeboten. Möchte man Konten von mehr als nur einer Bank verwalten, kann man das Multi-Bank Feature per IAP für 19,99 Euro freischalten. Für 39,99 Euro gibt es die Business Freischaltung, die die geschäftliche Nutzung der App mit Unterstützung von Lastschriften und Sammelaufträgen ermöglicht.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

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Der Vollständigkeit halber sei auch noch mal die iOS App Banking 4i (unser Review) erwähnt, die in der Starter-Version kostenlos ist (ebenfalls auf nur ein Kreditinstitut limitiert) und als Vollversion einmalig 4,99 Euro kostet.

Banking 4X (AppStore Link) Banking 4X
Hersteller: Subsembly GmbH
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Banking 4i (AppStore Link) Banking 4i
Hersteller: Subsembly GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download

FAZIT

Durch die wirklich sehr, sehr gute iOS App hatte ich schon während der frühen Beta Phase von Banking 4X zugegebenermaßen extrem hohe Erwartungen. Konnten diese erfüllt werden?! Klares Jein. Der Reifegrad der iOS App wird nach heutigem Stand noch nicht von der OS X Version von Banking 4 erreicht, was im Endeffekt aber nicht so schlimm ist. Die viel entscheidendere Frage lautete für mich: Bleibe ich bei MoneyMoney oder wechsele ich zu Banking 4X?

Ich nutze MoneyMoney und Banking 4X derzeit noch parallel. Für MoneyMoney sprechen die (meiner Meinung nach) intuitivere Bedienung, das wesentlich bessere Design, eine rudimentäre grafische Auswertung der Umsätze und die Unterstützung des Onlinebankings mit einer HBCI Chipkarte. Für Banking 4X sprechen die Multi-User Fähigkeit, die mobilen Apps, die tadellos funktionierende plattformübergreifende Synchronisation aller Daten und natürlich die kostenlose Nutzung der App, sofern man nur Konten eines Kreditinstitut verwalten möchte.

Die Entscheidung hängt also sehr von den eigenen Ansprüchen ab. Nicht jeder braucht eine mobile App, andere nutzen keine HBCI Chipkarte… Eine allgemeine Empfehlung möchte daher nicht mehr geben.

Vielleicht nur soviel: Ich persönlich tendiere zu Banking 4X, weil ich einfach das Verwalten zweier Apps, die nicht miteinander reden können, leid bin. Hinzu kommt, dass auch Banking 4X einer sehr aktiven Entwicklung unterliegt. So ist die Unterstützung von HBCI Chipkarten intern schon erfolgreich getestet und wird in einem kommenden Update kostenlos integriert. Des Weiteren ist für das laufende Jahr auch fest eingeplant alle Versionen von Banking 4 (mobil und Desktop) optisch und funktional auf den gleichen Stand zu heben (ich winke in diesem Zusammenhang gerne in Richtung StarMoney).

Abstürze oder Datenverlust, die in den App Store Bewertungen immer wieder als negative Punkte angesprochen werden, konnte ich in meinem Testzeitraum von nunmehr gut drei Monaten überhaupt nicht feststellen.

Dennoch eine kurze Warnung vor der in der letzten Woche erschienenen Version 5.4.3 von B4X: Dort hat sich ein fieser Bug eingeschlichen, der die App dann doch nachvollziehbar zum Absturz bringt, sobald man ein Konto löscht. Es geht dabei zwar nichts kaputt und das Konto wird letztendlich auch gelöscht aber dennoch ärgerlich. Das Problem ist beim Entwickler bekannt und wird in einem zukünftigen Update behoben.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)