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Clean Me · Logs, Caches & Co. bei macOS löschen

Kleiner Hinweis auf Clean Me, einer kleinen kostenlosen App, mit der man vielerlei Logs und Caches aber auch temporäre Dateien von macOS löschen sowie den Spotlight Index neu aufbauen kann.

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Dazu bedarf es zunächst einer Analyse der Daten (Admin Passwort wird benötigt). Anschließend kann man über Schieberegler festlegen was genau gelöscht werden soll. Hier ist erst mal kein Expertenwissen erforderlich. Dennoch sollte man vorsichtig und sich vor allem ganz sicher sein, was man da löscht.

Mehr Infos zur App inkl. des Quellcodes und der Downloadlinks (unter Releases) finden sich bei GitHub.

-> https://github.com/Kevin-De-Koninck/Clean-Me

(via)

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macOS Tipp: Aktive Ecken mit Sondertasten modifizieren

Heute mal wieder ein Tipp aus der Reihe macOS Hidden Features, die einem das Leben im Alltag etwas erleichtern.

Dass man in den macOS Systemeinstellungen > Schreibtisch & Bildschirmschoner mit Hilfe der Aktiven Ecken (oder Hot Corners) einen Schnellzugriff auf den Bildschirmschoner, Mission Control, den Schreibtisch o.ä. hat, ist sicherlich nichts Neues…

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…dass man dieses Feature mit den Sondertasten Shift, Control, Alt und Command modifizieren kann, eventuell schon 😉

Dazu muss man, während man die aktiven Ecken belegt, nur die entsprechende Taste (funktioniert auch in Kombination) drücken und verhindert so ein versehentliches Aktivieren der Funktion.

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macOS Sierra in VirtualBox unter Windows oder macOS installieren

Nachdem Anfang dieser Woche Fragen zum Sinn und Zweck einer ISO-Datei von macOS Sierra aufkamen, möchte ich nachfolgend einen kleinen Anwendungsfall schildern.

Es soll um das Erstellen einer virtuellen Maschine unter Windows und macOS mit VirtualBox gehen. Die einzelnen Schritte sind weitestgehend unabhängig vom Host-OS. Sollte es dennoch Unterschiede gebe, werde ich darauf natürlich eingehen.

Schritt 1:

Zunächst lädt man sich VirtualBox herunter, installiert es und erstellt eine neue VM.

Da macOS Sierra bei den allgemeinen Angaben leider nicht direkt als Guest-OS gewählt werden kann, muss man hier auf Mac OS X (64-bit) ausweichen. Dazu spendet man dem System mindestens 4 GB RAM und erzeugt eine dynamisch allozierte (mitwachsende) Festplatte von mindesten 25 GB Speicherplatz. Der Dateityp der Festplatte ist egal; man muss sich nur entscheiden.

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Dazu sollte man den Grafikspeicher auf 128 MB setzen und das Diskettenlaufwerk deaktivieren. Wer genug Power im Host-System zur Verfügung hat, kann der VM darüber hinaus mehrere CPUs zuordnen.

Als letzten Schritt der Vorbereitung muss man jetzt die (Anfang der Woche) erstellte ISO-Datei von macOS Sierra in die VM einhängen; andernfalls wird es mit der Installation schwierig.

Schritt 2 (nur für Windows gültig):

Die nachfolgenden Kommandos sind nur unter Windows auszuführen und dienen dazu das Guest-OS davon zu überzeugen, dass es trotz Windows-Host-System tatsächlich auf einem Mac läuft. Gibt man diese Kommandos nicht ein, bootet die VM fortwährend neu und findet kein Ende…

Zunächst beendet man VirtualBox (Alt+F4), startet nun als Administrator die Eingabeaufforderung und wechselt in das Installationsverzeichnis von VirtualBox; i.d.R. C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\

Danach sollte man prüfen welche VMs dem Kommandozeilen-Tool VBoxManage.exe bekannt sind. Es kann nämlich vorkommen, dass VMs, trotzdem sie in der GUI des VirtualBox Managers korrekt angezeigt werden, dort nicht gelistet sind:

VBoxManage list vms

Wird die gesuchte VM jetzt angezeigt, ist alles gut. Falls nicht, muss man sie erst per Kommandozeile registrieren.

VBoxManage registervm "c:\Users\USERNAME\VirtualBox VMs\NAME DER VM\NAME DER VM.vbox"

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Die jetzt anschließenden Befehle simulieren dem Guest-OS die angesprochene Mac-Hardware:

VBoxManage modifyvm "NAME DER VM" --cpuidset 00000001 000106e5 00100800 0098e3fd bfebfbff
VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiSystemProduct" "iMac11,3"
VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiSystemVersion" "1.0"
VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiBoardProduct" "Iloveapple"
VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal/Devices/smc/0/Config/DeviceKey" "ourhardworkbythesewordsguardedpleasedontsteal(c)AppleComputerInc"
VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal/Devices/smc/0/Config/GetKeyFromRealSMC" 1

Schritt 3:

Startet man jetzt die VM, wird es erst einmal recht kryptisch. Das sollte sich aber nach ein oder zwei Minuten geben und in ein Apple Logo mit Ladebalken umwandeln.

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Sobald der Ladebalken durchgelaufen ist, landet man in der normalen macOS Installationsroutine.

Hier wählt man die Standardsprache aus und startet im nächsten Bildschirm aus dem Menü > Dienstprogramme das Festplattendienstprogramm.

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Hier geht es jetzt darum die mit VirtualBox erstellte Festplatte für die Installation vorzubereiten.

Dazu wählt man links in der Sidebar die VBOX HARDDISK Media aus und klickt in der Symbolleiste auf den Löschen-Knopf. Anschließend vergibt man einen Namen (vorzugsweise Macintosh HD), belässt das Format sowie Schema dem Standard und klickt auf Löschen. Einige Sekunden später ist die benötigte Partition erstellt und man kann das Festplattendienstprogramm beenden.

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Daraufhin landet man wieder im Eingangsbildschirm, der nun die gerade erstellte Partition mitsamt der Installations-DVD (quasi der ISO-Datei) anzeigt.

Hier wählt man jetzt die Macintosh HD aus und klickt auf Fortfahren.

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Nun startet die Installation, die schlussendlich in die Konfiguration mit Einrichtung der Apple ID, Aktivierung von Siri u.ä. übergeht.

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Das ganze Prozedere nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch; sollte aber nach erfolgreichem Abschluss wie folgt aussehen.

Um Irritationen zu vermeiden, sollte man außerdem darauf achten, dass für zukünftige Bootvorgänge die ISO-Datei von Sierra permanent ausgehängt ist.

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Schritt 4:

Die VM hat per default eine Auflösung von 1024×768 Pixeln. Man hat innerhalb der VM leider keine Möglichkeit diese Auflösung anzupassen, so dass der Weg erneut über die Konsole führt.

Wie schon in Schritt 2 darf keine VM laufen und man muss VirtualBox komplett beenden. Danach startet man unter Windows als Administrator die Eingabeaufforderung respektive das Terminal unter macOS und gibt folgendes Kommando ein:

VBoxManage setextradata "NAME DER VM" "VBoxInternal2/EfiGopMode" N

Das N am Ende ist dabei für die Auflösung verantwortlich und muss durch eine der folgenden Zahlen ersetzt werden:

  • 0 ergibt eine Auflösung von 640×480 Pixeln
  • 1 ergibt eine Auflösung von 800×600 Pixeln
  • 2 ergibt eine Auflösung von 1024×768 Pixeln
  • 3 ergibt eine Auflösung von 1280×1024 Pixeln
  • 4 ergibt eine Auflösung von 1440×900 Pixeln
  • 5 ergibt eine Auflösung von 1920×1200 Pixeln

Schritt 5 (optional):

Um jetzt die neusten Beta-Versionen von macOS testen zu können, muss man sich innerhalb der VM bei Apple anmelden, ein kleines Zusatzprogramm installieren und den Mac App Store aufsuchen…

snipaste20170215_165255

(inspired by)

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Wann wurde macOS das letzte Mal neu installiert?

Kleine Spielerei am Rande: wer immer schon mal wissen wollte, wann macOS das letzte Mal komplett neu auf seinem Mac installiert wurde, sollte das folgende Terminal-Kommando ausprobieren…

ls -l /var/db/.AppleSetupDone

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In meinem Fall ist es der 22. Dezember 2016; da die Datei noch jünger als 6 Monate ist, wird hier die Uhrzeit anstatt der Jahreszahl angezeigt 

Wichtig dabei: die Datei wird nach dem ersten Booten generiert und überlebt sämtliche Upgrade-Prozesse. Hat also jemand seit Mac OS X Snow Leopard das Betriebssystem immer nur aktualisiert, wird hier vermutlich ein Datum um 2009 herum angezeigt werden. Erst bei einer kompletten Neuinstallation wird diese Datei neu geschrieben.

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macOS Tipp: ISO-Datei von macOS Sierra erstellen

Damals™, als es noch Installations-DVDs gab…

Seit einigen Jahren werden OS X respektive macOS ausschließlich über den Mac App Store verteilt. Das ist an sich super bequem, hat aber einen entscheidenden Nachteil: möchte man, z.B. zum Testen in virtuellen Maschinen o.ä., ein überall installierbares Installationsmedium erstellen, schaut man erst mal in die Röhre.

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Daher nachfolgend eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man mit Bordmitteln innerhalb von wenigen Minuten eine ISO-Datei von macOS Sierra erstellt.

Schritt 1:

Zunächst öffnet man den Mac App Store und lädt sich das dort angebotene, gut 5 GB große Installations-Image von macOS Sierra herunter.

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Sobald das geschafft ist, öffnet sich automatisch die normale macOS-Installationsroutine, die man mit dem Tastenkürzel Cmd+Q beendet.

Das Installations-Image wird daraufhin nicht gelöscht, sondern liegt weiterhin im Programme-Ordner (/Applications) und soll nun als Quelle für unsere zu erstellende ISO-Datei dienen.

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Schritt 2:

Damit es bei den folgenden Terminal-Kommandos zu keinen Fehlern kommt, empfehle ich jetzt das Festplattendienstprogramm (zu finden in /Applications/Utilities) zu starten. Wichtig sind hier insbesondere die Mount-Points.

Sollte im Festplattendienstprogramm das gerade aus dem MAS heruntergeladene Installations-Image namens OS X Install ESD noch gemountet sein, ist darauf zu achten, dass der Mount-Point /Volumes/install_app lautet. Ist das nicht der Fall, muss die Image-Datei ausgeworfen und über das Terminal neu gemountet werden:

hdiutil attach /Applications/Install\ macOS\ Sierra.app/Contents/SharedSupport/InstallESD.dmg -noverify -nobrowse -mountpoint /Volumes/install_app

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Schritt 3:

Anschließend wird im tmp-Verzeichnis ein beschreibbares, gut 7 GB großes und vorerst leeres Disk-Image erstellt, das anschließend als /Volumes/install_build gemountet wird.

hdiutil create -o /tmp/Sierra.cdr -size 7316m -layout SPUD -fs HFS+J
hdiutil attach /tmp/Sierra.cdr.dmg -noverify -nobrowse -mountpoint /Volumes/install_build

Bildschirmfoto 2017-01-31 um 19.55.14-minishadow

Schritt 4:

Die nun folgenden Terminal-Kommandos kopieren alle zur Installation benötigten Dateien aus dem heruntergeladenen Installations-Image in das zuvor erstellte leere Disk-Image. Dazu werden nicht benötigte Dateien bzw. Links entfernt:

asr restore -source /Volumes/install_app/BaseSystem.dmg -target /Volumes/install_build -noprompt -noverify -erase
rm /Volumes/OS\ X\ Base\ System/System/Installation/Packages
cp -rp /Volumes/install_app/Packages /Volumes/OS\ X\ Base\ System/System/Installation/
cp -rp /Volumes/install_app/BaseSystem.chunklist /Volumes/OS\ X\ Base\ System/BaseSystem.chunklist
cp -rp /Volumes/install_app/BaseSystem.dmg /Volumes/OS\ X\ Base\ System/BaseSystem.dmg

Bildschirmfoto 2017-01-31 um 20.15.30

Schritt 5:

Abschließend muss man die in Schritt 2 und 3 gemounteten Images wieder aushängen, das nun nicht mehr leere Disk-Image in eine ISO-Datei konvertieren und diese auf den Desktop verschieben:

hdiutil detach /Volumes/install_app
hdiutil detach /Volumes/OS\ X\ Base\ System
hdiutil convert /tmp/Sierra.cdr.dmg -format UDTO -o /tmp/Sierra.iso
mv /tmp/Sierra.iso.cdr ~/Desktop/Sierra.iso

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Diese ISO-Datei kann man nun auf eine DVD brennen oder zur Erstellung von virtuellen Maschinen nutzen.

Zu guter Letzt vielleicht noch mal dieser Screenshot vom Terminal, der die ganzen Kommandos chronologisch bzw. zusammenfassend aufzeigt.

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Wer Schreibarbeit bzw. vergleichsweise viel copy-and-paste sparen möchte, kann auch einfach dieses Skript mit allen hier aufgeführten Befehlen ausführen (danke Fischmuetze).

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Gewinnspiel: WISO steuer: 2017 für den Mac · Steuererklärung 2016

Vor gut zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle WISO steuer:Mac 2017 in einem Review ausführlicher vorgestellt.

Heute soll das passende Gewinnspiel folgen.

Bildschirmfoto 2017-01-20 um 23.43.10-minishadow

Der Entwickler Buhl Data Service GmbH hat aptgetupdateDE drei Mac App Store Promo Codes von WISO steuer: 2017 für den Mac für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 16.02.2017, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Wer WISO steuer:Mac 2017 lieber kaufen möchte, wird im Mac App Store, bei Amazon, direkt beim Entwickler sowie im Einzelhandel fündig.

Die Preise beginnen aktuell bei knapp 25 Euro.

WISO steuer: 2017 - Erklärung 2016 einfach genial
Entwickler: Buhl Data Service GmbH
Preis: 27,99 €

Die korrespondierenden mobilen Versionen für iOS und Android mit Synchronisation über die (WISO-)Cloud sind für Besitzer einer Desktop-Version von WISO steuer: 2017 komplett kostenlos.

Andernfalls werden für die elektronische Abgabe der Steuererklärung per ELSTER beim Finanzamt versionsabhängig aktuell 26,99 Euro bzw. 34,99 Euro über einen In-App-Kauf fällig.

WISO steuer:App 2017
Preis: Kostenlos+
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Brother MFC-9332CDW: Erste Schritte

Seit in paar Wochen teste ich den Brother MFC-9332CDW. Dabei handelt es sich um ein 4-in-1 Farblaser-Multifunktionsgerät, das neben den üblichen Funktionen wie drucken, kopieren und scannen auch Faxe versenden kann.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder Artikel einstreuen, die sich mit diesem Gerät genauer auseinander setzen; gerne auch thematisch auf Zuruf hier durch die Kommentare.

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In diesem ersten Artikel soll es um die grundsätzliche Ersteinrichtung gehen. Exemplarisch werde ich das Ganze unter macOS demonstrieren; die Einrichtung unter iOS ist nahezu identisch; für Windows oder Android sind u.U. zusätzliche Treiber bzw. Apps notwendig.

Zunächst einmal zu den wichtigsten Eckdaten des Gerätes:

Elektrofotografischer LED Farbdrucker333 MHz Prozessor
192 MB Speicher
DruckgeschwindigkeitSimplex: Bis zu 22 Seiten/Minute in Farbe und S/W
Duplex: Bis zu 7 Seiten/Minute in Farbe und S/W
AuflösungBis zu 2.400 x 600 dpi
FunktionenDrucken, kopieren, scannen und faxen
Automatischer Duplexdruck
Flachbett mit automatischem Originaleinzug
PCL 6 und PostScript 3 Emulation
SchnittstellenUSB 2.0 Hi-Speed, LAN (10/100 BaseTX) und WLAN (802.11 b/g/n)
Maße410 x 410 x 483 mm (B x H x T)
23,4 kg

Verbindung mit dem Heimnetzwerk herstellen

Möchte man auf das Drucken per USB-Kabel verzichten, muss man das Gerät in einem ersten Schritt mit dem Heimnetzwerk verbinden.

Im Gegensatz zu dem vor ca. einem halben Jahr vorgestellten HL-L8250CDN verfügt der MFC-9332CDW über ein integriertes WLAN-Modul, was zusätzliche Peripherie wie AirPort (Express), Powerline Adapter oder auch schnöde LAN-Kabel quer durchs Haus verzichtbar macht.

Die Verbindung zum WLAN erfolgt über den Touchscreen des 3,7 Zoll großen Farbdisplays entweder (ganz oldschool) mit Eingabe des Passwortes oder (stressfrei) per WPS.

AirPrint aktivieren

Anschließend meldet man sich über Bonjour oder der IP-Adresse im Web-Interface des Druckers an und vergewissert sich, dass unter Netzwerk > Protokoll > AirPrint ein Haken gesetzt ist. Das ist insofern wichtig, als dass keine weitere Software zur Inbetriebnahme des Druckers installiert werden muss.

Drucker im System konfigurieren

Ist der Haken gesetzt, öffnet man die macOS Systemeinstellungen und navigiert in den Punkt Drucker & Scanner.

Dort kann man dem System über das Plus-Zeichen einen neuen Drucker hinzufügen bzw. diesen konfigurieren.

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Direkt nachdem man das Plus-Zeichen angeklickt hat, fängt der Mac damit an den Drucker im Heimnetzwerk zu suchen.

Als Technik kommt dabei erneut Apples Bonjour zum Einsatz, das über die automatische Erkennung von (Netzwerk-)Diensten den Drucker findet und darüber hinaus zusätzliche Druckerinformationen sammelt.

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Hat alles wie gewünscht geklappt, sollte sich das Bild wie im nachfolgenden Screenshot zu sehen darstellen.

Dort sieht man dann auch einen eventuell im Web-Interface des Druckers hinterlegten Aufstellungsort, Füllstände aller Toner sowie die Verwendung des AirPrint-Protokolls.

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Das war es quasi schon in Sachen Konfiguration.

Drucken unter macOS

Über das Tastaturkürzel Cmd+P kann man nun aus vielen Anwendungen heraus drahtlos drucken.

Leider sieht der Druckdialog hin und wieder etwas anders aus. Das Beispiel Safari zeigt mit einer Druckvorschau und vielerlei Optionen wie Farbeinstellungen, Papierformat, Druckqualität oder Layout den macOS-Standard.

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Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother MFC-9332CDW beginnen derzeit bei knapp 315 Euro.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.brother.de/drucker/lasergeraete/mfc-9332cdw
-> http://www.idealo.de/mfc-9332cdw-brother