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RAW-Konverter: Photo Ninja (Review)

Vorwort: Als “Semi-Professioneller” Fotograf – welcher sich vor 5 Jahren für Aperture und gegen Adobe Lightroom entschieden hat – war es nicht einfach die Meldung zu lesen, dass Apple die Weiterentwicklung von Aperture 3 (von einem Yosemite Kompatibilitätsupdate abgesehen) einstellen wird. Nicht einfach deswegen, weil ich über 15 verschiedene Bibliotheken mit insgesamt über 100.000 Fotos (RAW) gespeichert und archiviert habe.

Dabei habe ich mich so sehr an den Workflow von Aperture gewöhnt, dass ein Umstieg nicht “mal eben” gemacht werden kann. Da ich dazu auch noch bekennender Adobe-Gegner bin (aber das ist eine andere Geschichte und soll hier jetzt nicht das Thema werden), schauen wir uns einmal um, denn auch andere Mütter haben schöne Töchter. Auf den Punkt gebracht: Wir haben uns einmal zwei “Alternativen” – Photo Ninja und Capture One Pro (Review folgt später!) – angesehen und stellen euch heute Photo Ninja (Version 1.2.2a) von PictureCode kurz vor.

Die Programmoberfläche

Die Programmoberfläche

Ja, es gibt sie, die RAW-Konverter abseits von Adobe. Und auch wenn ich vom Fazit hier bereits ein wenig vorweg nehme, war ich von den als JPG exportierten Ergebnissen von Photo Ninja sehr angenehm überrascht, denn die können sich wirklich sehen lassen!

Aber greifen wir nicht zu weit vorweg, denn wo viel Licht ist, gibt es bekanntlich auch Dunkelheit, wovon Photo Ninja ebenfalls viel zu bieten hat.

Oberfläche (UI)
Bei Photo Ninja handelt es sich nicht um eine reine Mac-App. Die Mac eigene Menüleiste bleibt leer und ist in das Programmfenster eingearbeitet, wie man es von Windows-Programmen her kennt. Da das Programm sowohl für Windows wie auch Mac OS angeboten wird, ist die Mac-Variante wohl eher das Konvertierungsprodukt. Nach dem ersten Start ist die Programmoberfläche dunkel (schwarz) mit kleiner Schrift. Diese lässt sich wie bereits erwähnt anpassen. Da ich mittlerweile in einem Alter bin, wo man gerne ohne Anstrengung auch bei stundenlanger Arbeit am Rechner entspannt bleiben möchte, habe ich mich für die “helle/graue” Darstellung mit mittlerer Schriftgröße entschieden.

Es lassen sich Menüleisten über Stecknadeln fixieren oder ausblenden, welche dann automatisch eingeblendet werden, kommt die Maus in den entsprechenden Bereich. So weit, so gut, nur geht mir die Anpassung in diesem Fall nicht weit genug, wie das Fenster des Editors sehen kann (unten).

Der Foto-Editor

Der Foto-Editor

Die Seitenleiste

Die Seitenleiste

Wo wir auch gleich beim größten Kritikpunkt der Software angekommen sind. Wie auf dem Editor-Bild zu sehen, sind in der linken Seitenleiste die jeweiligen Bearbeitungspunkte untereinander aufgeführt. Diese sind aber nicht geöffnet, sondern man muss jeden Punkt, den man bearbeiten möchte, erst mit einem Klick öffnen, dann die Einstellungen treffen, dann die Berechnung abwarten (wird durch einen rot drehenden Kreis angezeigt) und diese dann mit “Apply” übernehmen, bevor man an einem anderen Bereich arbeiten kann. Da man aber an bestimmten Schrauben immer wieder einmal drehen muss, kommt es hier häufig vor, dass man einen Bereich öffnet, einstellt, verlässt, dann den nächsten Bereich öffnet, bearbeitet und verlässt und so weiter.

Die jeweiligen Details

Die jeweiligen Details

Viel zu viel unnötige “Klickerei”, denn geöffnete Bereiche kann man nicht geöffnet lassen und werden nicht untereinander dargestellt, sondern die Seitenleiste wird beim Öffnen durch die Einstellmöglichkeiten der jeweiligen Option ersetzt.

Hier wurde – meiner persönlichen Meinung nach – der Versuch die Oberfläche – welche es leider nur in englischer Sprache gibt – einfach zu halten übertrieben. Die Klickerei macht viel zu viel unnötige Arbeit, die auch Zeit kostet und zu einem Punktabzug führt.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)
Ein weiterer Punkt der dunklen Seite der Macht. Es wäre unfair Photo Ninja hier einen Vergleich zu AfterShot Pro – welches wir uns vor 2 Jahren einmal näher angeschaut haben – zu ziehen, da wir auf Grund der unterschiedlichen Grafikhardware von damals (MacBook mit NVidia 9400) zu heute (Mac mini mit Intel HD Graphics 4000) keinen fairen Vergleich anstellen könnten.

In meinem Mac mini steckt ein intel Core I7 Prozessor mit 16 GB Ram. Davon gehen 1 GB für den Grafikspeicher weg. Da kann man eigentlich eine schnelle Bearbeitung erwarten. Und während Aperture 3 unter diese Konfiguration förmlich rennt, gönnt sich Photo Ninja gerne an jeder Ecke eine Pause und man sieht den roten Berechnungskreis öfter als einem lieb ist. Wie das unter Mac OS mit anderer Grafikhardware aussieht, kann ich aktuell aus Mangel an Hardware nicht beurteilen.

Alleine das Öffnen – Decompressing raw-file … Please wait … Recovering highlights … und Bildaufbau – aus der Übersicht heraus dauert bei einem 12 Megabyte RAW-Foto (Nikon D90) bis zu 5 Sekunden, bis das Foto erstmalig vollständig angezeigt wird. Wenn ich nach einem Event ca. 800 Fotos bearbeiten muss, kann man sich ja einfach ausrechnen, wie lange man da allein an Wartezeit verbringt.

Und auch bei den Bearbeitungsfunktionen dauert alles ein wenig länger. Auch wenn 1-2 Sekunden auf den ersten Blick nicht viel erscheint, summiert sich das und man hat das Gefühl mehr zu warten als zu arbeiten. Sorry Photo Ninja, auch hier leider einen Punktabzug.

Fotoverwaltung
oder: Funktionen, die Photo Ninja nicht hat
Auf den Punkt gebracht: Gibt es keine. Wer es von Aperture gewohnt ist, sich nicht um die Dateistruktur kümmern zu müssen, der fängt jetzt wieder damit an. Ich persönlich kann sehr gut damit leben nicht zu wissen wo meine Fotos liegen und habe mich daran gewöhnt. Da hier die Geschmäcker unterschiedlich sind, lassen wir das mal neutral so stehen und wollen das nicht weiter bewerten.

Weitere Dinge die fehlen:

  • Gesichtserkennung,

  • Pinselbearbeitung,
  • Geolocation,
  • Wasserzeichen …

Während ich Gesichtserkennung noch als “nice to have” einstufen würde, möchte ich auf Geolocation jedoch nicht mehr verzichten und auf Wasserzeichen schon gar nicht, aber beides beherrscht Photo Ninja nicht.

Nur um Missverständnisse vorzubeugen: Sind Geo-Informationen in den Fotos, bleiben diese natürlich erhalten. Aber man hat eben keine Möglichkeit, in Photo Ninja Fotos mit Geo-Informationen zu versehen.

In meinem Fall müsste ich wegen der Wasserzeichen mir entweder eine separate Software suchen oder auf alle Fotos von Hand das Wasserzeichen kleben. Diese Funktion “erwarte” ich einfach von einer guten Software und gibt wieder einen Punktabzug.

Render-/Export-Optionen

Render-/Export-Optionen

Wo wir gerade bei Punktabzug sind, auch der Fotoexport selbst hinterlässt keinen guten Eindruck. Ist man es aus Aperture 3 gewohnt Fotos in jeder beliebigen Größe erstellen zu können – entweder in % oder aber festen Pixelbreiten – gibt es bei Photo Ninja lediglich “Ratio-Größen” (1:1, 1:2, 1:4, 1:8 und 1:16) welche immer von der aktuellen Crop-Größe herunter gerechnet werden.

So ist es also nicht möglich, alle Fotos bei exakt gleicher Bildgröße (Pixel, nicht Dateogröße) aus der Software rauszurechnen, es sei denn, wirklich alle Bilder haben den exakt gleichen Crop (Ausschnitt) und wie realistisch ist das bitte?

Auch hier würde ich mehr erwarten. Ist man hier also auf dem Boden der Tatsachen angekommen (Export nur in Ratio-Größen OHNE Wasserzeichen), will man das Programm eigentlich gleich löschen, aber …

Wie eingangs schon geschrieben, gibt es nicht nur schlechte Seiten an Photo Ninja, auch wenn sich die Lichten Momente meiner Meinung nach in Grenzen halten.

Und was gibt es Positives?
Mag blöd klingen, aber auch wenn es hin und wieder mal etwas länger gedauert hat, das Programm ist während meines mehrstündigen Tests nie abgestürzt und lief sehr stabil.

“Noise Ninja” (eine Funktion zur Reduzierung von Störungen/Rauschen) arbeitet gewohnt gut und auch die restlichen Funktionen lassen sich, wenn man einmal in dem jeweiligen Optionspunkt ist, recht ordentlich bedienen.

Nachdem ich mehre Stunden damit verbracht habe auf Grund des Workflows zu fluchen, mir alle Drehregler und Schrauben anzuschauen, bin ich am Ende sogar zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ergebnisse, die Photo Ninja am Ende abliefert, sogar qualitativ besser aussehen!

WHAAAT?
Hat der etwa gerade ein Lob ausgesprochen?

Ihr habt euch nicht verlesen! Bereiche, welche Aperture nur noch überbelichtet hell weiß darstellen konnte, waren in Photo Ninja Dank “Highlight recovery” wieder als grüner Rasen zu identifizieren (s. Bild oben “Foto-Editor”). Im Vergleich bekommt man das Gefühl, als würde Photo Ninja mit den Details besser/vorsichtiger arbeiten.

Und das Fazit?
Selten war ich persönlich in einem Fazit so hin und her gerissen.

Auch wenn Aperture 3 von Apple sicherlich nicht das Maß aller Dinge war, muss Photo Ninja sich mit den Funktionen messen, will man vielleicht auch Umsteiger zu sich ziehen. Aber ist der Vergleich gerechtfertigt?

Aperture hat in der Anfangszeit über 200 Euro gekostet, bevor es zuletzt auf 69 Euro gesenkt wurde. Photo Ninja kostet aktuell umgerechnet ca. 99 Euro, hat einen – meiner Meinung nach – recht umständlichen Workflow, lässt viele Funktionen (wie beispielsweise Bearbeitung auf Pinselebene) vermissen und kann was genau?

Auf den Punkt gebracht – und all die von mir negativ angesprochenen Punkte einmal ausser Acht gelassen – kann Photo Ninja genau das, was von einem reinen “RAW-Konverter” eigentlich erwartet wird. Nämlich RAW-Fotos sehr fein bearbeiten und in perfekter Qualität als JPG-Datei rausrechnen.

Wer also nur ab und zu nach einer Fototour eine Handvoll Fotos aufheben und nachbearbeiten muss, diese sowieso immer in voller Größe ohne Wasserzeichen auf seiner Festplatte ablegen möchte, der bekommt mit Photo Ninja ein Werkzeug an die Hand, welches ggf. etwas umständlich zu bedienen ist, am Ende aber perfekte Ergebisse liefert!

Den Vergleich im Funktionsumfang gegen Aperture kann Photo Ninja nur verlieren. Betrachtet man Photo Ninja jedoch einmal individuell “nur” als RAW-Konverter, ist man hier eigentlich schon zu Hause.

Photo Ninja versucht nicht die “Eierlegende Wollmilchsau” zu sein. Es ist vielmehr ein Präzisionswerkzeug und kann durchaus als Spezialist in seinem Gebiet angesehen werden. Voraussetzung ist, für den Rest – so fern man es denn braucht – hat man dann andere Tools am Start.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Und weil keiner die Katze im Sack kaufen muss – auf der Webseite kann man eine zweiwöchige Testlizenz bestellen – sollte sich jeder, der am Ende vielleicht doch interessiert ist, sich das Programm einmal anschauen und eine eigene Meinung bilden, so fern er bei uns nicht eine der drei Lizenzen aus den Gewinnspiel abstauben kann.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei PictureCode, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch drei Lizenzen zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Gewinnspiel:

Entwickler PictureCode hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Photo Ninja zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 27.08.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Link: Photo Ninja Webseite

Vorschau: Das Review zu Capture One Pro 7 folgt demnächst hier!

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Vorgestellt: My Movies Pro · Filmverwaltung

Vorwort: Um diese Software einem vollständigen Review zu unterziehen, fehlt mir nicht die Zeit, aber zum Teil die Hard- und Software. My Movies ist – je nach verwendetem Betriebssystem – eigentlich mehr, als eine reine Filmverwaltung, wie ich diese einsetze und getestet habe. Deshalb seid mir nicht böse, dass ich mich in dieser Vorstellung der Software auf die reine Funktion als Filmverwaltung unter Mac OS X beschränke.

Library ohne Vorschau

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Die Darstellung der Sammlung erfolgt wahlweise als Liste, Wand (wie auf dem Bild oben zu sehen) oder Coverflow-Darstellung und nach diversen Kriterien sortieren. Dazu lässt sich die Größe der angezeigten Cover durch einen Schieberegler einstellen. Das Hinzufügen der Filme zur Sammlung erfolgt über die Eingabe des Namens oder des EAN-Codes. Auch ein Scan des Codes mit der Kamera ist möglich, wobei gerade das mit der Kamera meines Late 2008er MacBooks eigentlich mehr schlecht als recht funktioniert hat und ich die Codes lieber gleich abgetippt habe. Das kann aber durchaus an der recht schlechten Kamera des alten MacBooks liegen.

Eine erst vor wenigen Monaten neu hinzugefügte Funktion mit Namen “Boxsets” gruppiert Filme zu einer Box. Die Boxsets werden durch ein kleines silbernes Cover gekennzeichnet und durch ein Doppelklick auf die Box erscheinen die Einzelfilme.

Auch das Erstellen von eigenen Filtern ist möglich, um so beispielsweise eine Liste aller Boxsets, oder aber die Filme eines Regisseurs zu finden.

Library mit Vorschau

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In den Einstellungen des lokalen Mac-Clients kann man die “Online-Sammlung” aktivieren und falls gewünscht auch mit einem Passwort belegen. So kann nicht einfach jeder die Sammlung öffnen, sondern muss vor der Einsicht das Passwort eingeben. In diesen Einstellungen ist auch der Link, den man benötigt, um auf die eigene Sammlung online zugreifen zu können. Die Optik im Web ist an die Darstellung des lokalen Clients angepasst. Eine Möglichkeit die Onlinepräsenz durch zum Beispiel andere Themes zu individualisieren gibt es nicht.

My Movies im Web

]3 My Movies im Web

Eines der aktuell größten Mankos der Mac-Version ist die falsche “Skalierung” der Eingabemasken bei “kleineren” Displays. Während ich unter Verwendung meines externen Monitors und einer Auflösung von 1680×1050 keinerlei Probleme hatte, so kam es auf dem Monitor des 13,3″ MacBooks und der Standard-Auflösung von 1280×800 zu dem Problem, dass Eingabebereiche wie beispielsweise Genre oder Studios nicht editiert werden konnten, weil die [+] und [-] Schaltflächen nicht zu erreichen waren.

Will man sich an der Vervollständigung einiger Filme beteiligen, kann das schon einmal ein wenig frustrierend sein, wenn eingereichte gescannte Cover abgelehnt werden, weil diese zum Beispiel keinen EAN-Code haben. Es ist zwar löblich, dass man hier versucht auf Qualität zu setzen, jedoch wird der ein oder andere Sammler da auch schnell einmal abgeschreckt, wenn er Informationen eingibt und diese dann abgelehnt werden, obwohl diese korrekt sind, vom Datenbankteam aber nicht geprüft werden können. Gibt man sich mit den gebotenen Informationen aber zufrieden, wird einen das nicht weiter stören.

Reports im Web erstellen

]3 Reports im Web erstellen

Eine der absoluten Stärken der Software ist die plattformübergreifende Verfügbarkeit für Windows, Mac OS sowie iOS und Android. Filme, die man über den mobilen Client der Sammlung hinzufügt, werden so auch mit der Sammlung lokal später synchronisiert. In regelmäßigen Abständen weist das Programm darauf hin, eine Datensicherung der Sammlung zu erstellen.

Wer die Sammlung auch seinen Freunden zeigen möchte, ohne ihnen gleich den Zugriff auf die Online-Sammlung zu geben, der kann einen der vier “Reporte” – welche online erstellt werden und dann heruntergeladen werden können – erstellen.

FAZIT: Nachdem ich in der Vergangenheit bereits einige andere Programme wie beispielsweise Delicious Library (Version 2 und 3) getestet habe und mit diesen eigentlich nie wirklich zufrieden war, habe ich persönlich in “My Movies Pro” meine Filmverwaltung gefunden.

Die “Free-Version” ist auf maximal 50 Titel limitiert, ist sonst aber nicht weiter eingeschränkt. Wenn die Sammlung bereits mehr als 50 Titel enthält, wird mit der Free-Version nur die ersten 50 Titel synchronisiert.

Die Mac-Version wurde uns vom My Movies Home Entertainment freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

Wer einen kleinen Bericht über die iOS-Version lesen möchte, der schaut einfach mal bei den Kollegen von “Nerdshit” vorbei. Sam hat sich die iPad-Version genauer angeschaut.

Wer noch konkrete Fragen haben sollte, kann diese gerne in den Kommentaren stellen und ich werde versuchen diese zu beantworten.

Mac-Client im Mac-App-Store

My Movies Pro (AppStore Link) My Movies Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 17,99 € Download
My Movies Free (AppStore Link) My Movies Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

iPhone-Client im iTunes-Store

My Movies for iPhone Pro (AppStore Link) My Movies for iPhone Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 5,49 € Download
My Movies for iPhone Free (AppStore Link) My Movies for iPhone Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

iPad-Client im iTunes-Store

My Movies for iPad Pro (AppStore Link) My Movies for iPad Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 5,99 € Download
My Movies for iPad Free (AppStore Link) My Movies for iPad Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Android-Clients im Play-Store

downloadgoogleplaypro
downloadgoogleplayfree

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Mac OS: Apple Mail zeigt Badge für ungelesene Mails nicht an?

Apple Mail Symbol

Apple Mail Symbol


Nachdem mich das Problem jetzt eine gute Stunde beschäftigt hat, dachte ich, es hilft vielleicht auf dem ein oder anderen hier.

Hintergrund: Gestern Abend überkam es mich, dass ich mich wieder ein Stück von Google distanzieren möchte. DNS-Einstellungen im Router, E-Mails, Termine usw. usw. landet alles bei Google und so macht man sich doch ein Stück weit gläsern und auch abhängig von einem einzigen Anbieter. Einem Anbieter, den ich früher mehr als gemieden habe, schiebe ich heute alles an Informationen zu, die ich auch nur habe. Davon wollte ich mich mal wieder ein Stück weit entfernen und so habe ich mir wieder eigene IMAP-Postfächer in meiner Domain eingerichtet und habe sämtliche Umleitungen zu Google wieder auf meine eigenen Postfächer umgeroutet. Und auch alle Mails, die jetzt noch zu Google gehen, werden bei Google gelöscht und zu den Postfächern umgeleitet – was aber nur noch ein ganz geringer Teil sein dürfte. So weit zum Hintergrund meiner “Geschichte”.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Danach Apple Mail gestartet, Google-Mail und die IMAP-Postfächer eingerichtet, und alle E-Mail von Google zu den jeweiligen Postfächern “umgezogen”. Gut, das hat dann auch nur 4 Stunden gedauert, aber danach war Google wieder leer und alle Mails in Apple Mail drin.

Doch trotz korrekter Einstellungen in Apple Mail, wollte das Dock-Symbol einfach nicht das Badge mit der Anzahl der ungelesenen Nachrichten anzeigen. Ich habe dann sogar vermutet, Apple Mail würde vielleicht die Posteingangs-Ordner nicht korrekt erkennen und habe auch hier geschaut, war aber nix zu finden. War auch unnötig, denn im Programm wurde die richtige Anzahl der ungelesenen Nachrichten in der Statusleiste korrekt angezeigt. Das Problem musste also wo anders liegen.

Kennzeichen für App-Symbol

Kennzeichen für App-Symbol

Nach all den Test und Suche im Web, bin ich dann im Apfeltalk-Forum nach einer guten halben Stunde auf die Lösung gestoßen – mein Dank an citrone!

Denn es müssen nicht nur die Einstellungen in der Mail-App korrekt sein, nein, auch im Mitteilungszentrum (Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail) muss dies für die App aktiviert sein – BÄÄM!

Da muss man dann erst einmal drauf kommen, denn ich persönlich hätte dort wohl zu aller letzt gesucht, wenn denn überhaupt. In diesem Sinne, vielleicht braucht es ja mal einer und will nicht erst – wie ich – eine Stunde damit verbringen, den Fehler zu suchen.

Hinweis: Da das Problem mit der Mitteilungszentrale zusammenhängt, wird es wohl auch erst seit 10.8 in dieser Form auftreten können.

Links zu dieser Meldung:
Quelle: Apfeltalk-Forum

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Erfahrungsbericht: Google Nexus 7 (3G)

Knapp 2 Wochen ist es jetzt her, dass ich mir das Google Nexus 7 (3G) bestellt und in Betrieb genommen habe. Nachdem die anfänglich nicht vorhandene Euphorie verfolgen ist, wird es Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Aber fangen wir ganz vorne an.

Zuvor hatte ich ein Samsung Galaxy Tab (GT-P1000) im Einsatz und war eigentlich auch sehr zufrieden, von den nicht vorhandenen Updates von Seiten Samsung eben abgesehen, was am Ende auch der Grund für meine Entscheidung gewesen ist, das Nexus 7 3G zu bestellen. Also auf die Webseite bei Google Play und sich auf die Liste der Interessenten gesetzt.

Das ganze Gejammer im Web um den Bestellprozess spare ich mir jetzt einfach mal, ich hatte einfach Glück schnell genug gewesen zu sein und neben den 500 Fehlermeldungen einen Bestellung abzusetzen. Ironie am Rande: Die E-Mail von der Interessenliste – in der stand, ich könnte das Tablet jetzt bestellen – kam ungefähr 10 Minuten, nachdem ALLE Geräte bereits ausverkauft waren.

Nun denn, Dienstag bestellt, Mittwochs die Versandbestätigung erhalten und Donnerstag das Tab bereits in der Hand gehalten und ausgepackt. Also kommen zum Gerät:

Die Hardware:
Was nach dem Auspacken als allererstes auffällt, ist die wirklich gute Verarbeitung. Es stimmen alle Spaltmaße und alles passt sauber aufeinander. Insgesamt macht es einen sehr wertigen Eindruck, den mir auch andere, die das Tablet in der Hand hatten, bestätigt haben. Durch die gummierte Rückseite liegt das Nexus 7 dazu recht griffig in der Hand. Der einzige Punkt, der mich persönlich ein klein wenig stört, sind die “gefühlt” weit über das Gehäuse hinausstehenden Knöpfe für die Lautstärkeregelung sowie dem Ein-/Aus-Schalter. Der USB-Anschuss sitzt nicht zu locker und nicht zu fest, im Gegenteil zum Head-Set-Anschluss, wo man schon ein wenig Kraft benötigt, den Stecker komplett einzustecken.

Einen Punkt möchte ich noch ansprechen, den ich etwas “unglücklich” gelöst finde. Im Karton ist ein büroklammerähnliches Etwas, womit man den Micro-Sim-Slot öffnen muss. So weit nix Besonderes, nur sind auf der Seite im Abstand von 2 cm gleich zwei kleine Löcher. Und so wird es in der Eile bei dem Ein oder Anderen sicherlich vorkommen (wenn man vorher nicht genau hinschaut), dass man sich mit dem Werkzeug eines der beiden Mikrofone killt. Also Vorsicht, wo ihr das büroklammerähnliche Etwas reinsteckt!

Ok, das soll es zur reinen Hardware erst einmal gewesen sein, schalten wir das Tab mal ein …

Die Software:
Von meinem GT-P1000 war ich Android 4.0.4 (cyanogenmod9) bereits gewohnt und so gravierend sind die Unterschiede zur Version 4.2 jetzt nicht unbedingt. Was aber SOFORT(!) auffällt, ist das butterweiche Scrollig! Hier hat Google einiges getan, denn so butterweich habe ich es noch keine Android-Version zuvor gesehen.

Also alles gut? Hmmmm, nicht ganz, wobei diese “Probleme” eher von persönlicher Seite sind. So hat zum Beispiel WhatsApp “gesagt”, dass man keine Pläne habe, die App für Tablets anzupassen, was ich grundsätzlich verstehen kann. Aber kann mir WhatsApp dann einmal erklären, warum sie auf dem GT-P1000 problemlos funktionieren und dies auf dem Nexus 7 3G unterbinden? Schlüssig ist das nicht. Auch eine SMS-App (mir ist klar, dass man diese u.a. für WhatsApp benötigen würde) fehlt komplett und müsste durch “rooten” des Gerätes nachinstalliert werden. Mal sehen, ob ich mir das antuen möchte.

Fazit:
Ich habe jetzt ein Tablet, wo ich mir sicher sein kann, die voraussichtlich nächsten 18 Monate mit Updates direkt von Google versorgt zu werden. Habe mit dem neuen Spielzeug jedoch zwei “Funktionen” (SMS und WhatsApp) verloren, die mir mit dem fast 2 Jahre alten Gerät von Samsung zur Verfügung standen. Dazu musste ich meine Sim-Karte von Fyve zu einer Micro-Sim zurecht frickeln – hat funktioniert, war aber ein “one way ticket”.

Ich bin zwar noch unschlüssig, ob ich den Weg über Root gehen soll, um die fehlenden Funktionen nach zu installieren oder ob ich einfach versuche damit zu leben. Auch sind mir die bisher bekannten Bugs während der täglichen “Arbeit” nicht negativ aufgefallen. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, wenn man berücksichtigt, dass ich doch recht viel damit spiele.

Und am Ende ganz klar die Ausgabe von mir: “Ja, ich würde es wieder kaufen!”

Fragen? Fragen!
Dies soll nach 2 Wochen jetzt ein erster Erfahrungsbericht sein. Wer jetzt hoch Fragen haben sollte – sicherlich ist der Erfahrungsbericht recht kurz, oberflächlich und habe ich jetzt mindestens 500 Sachen vergessen – einfach in den Kommentaren stellen. Ich werde versuchen allen Fragen zu beantworten.

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Digital Memories von LukHash

Wer mir bei Twitter folgt, wird diesen Link vor Wochen schon einmal mitbekommen haben. Ich war damals auf der Suche nach einem Musikstück für ein Video, welches ich veröffentlichen, aber nicht mit der GEMA in Konflikt kommen wollte. Nach einiger Suche bin ich dann bei Jamendo über das Album “Digital Memories” von LukHash gestolpert.

LukHash beschreibt das Album bei Jamendo wie folgt:

“Digital Memories” is a fusion album with an interesting 8bit sounds, exploding with catchy beats, flowing melodies and some energetic guitars. Listen how the pure crunch and raw sonority of the 8bit machines uniquely blends with some modern sounds. LukHash is using original 1989′s hacked Nintendo Gameboy consoles, modded Commodore 64 systems, an electric guitar and many other things to generate his sounds.

Mir hat es fast durchgehend sehr gut gefallen, da sich alte Computer-Soundeffekte und aktuelle Technik und Beats ausgewogen ergänzen.

Links zu diesem Artikel:
LukHash Seite bei Facebook
Offizielle Webseite
Das Album bei Jamendo

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Kickstarter: THE AMIGA WORKS sucht Backer!

Der Name “Allister Brimble” ist ja auch eher der älteren Generation bekannt. Der Mann zählt neben Chris Hülsbeck wohl zu den bekanntesten Musikern für Computerspiele, zumindest, wenn man vom Zeitraum für AMIGA-Computerspiele spricht.

Neben seinen Sounds für Computerspiele hat Allister bereits zwei CDs produziert und vertrieben, welche es aktuell jedoch nicht mehr zum Kauf, dafür aber zum kostenlosen Download gibt!

2009 hat Allister mit “Silicon Heaven” einen neuen Titel veröffentlicht, der qualitativ den bisherigen Produktionen in nichts nachstand. Kaufen kann man auch diesen Titel zwar aktuell nicht mehr, kann ihn bei Soundcloud aber zumindest noch anhören.

So weit zur Vorgeschichte. Allister hat bei Kickstarter jetzt sein Projekt “THE AMIGA WORKS” vorgestellt, in welchem er seine zum Großteil alten AMIGA-Sounds mit aktueller Studiotechnik neu produzieren möchte.

Ich persönlich freue mich sehr über dieses Projekt und bin – wie auch Chris Hülsbeck – bereits Backer! Das Ziel sollte doch locker zu erreichen sein …

Links zu diesem Artikel:
Silicon Heaven bei Soundclound
Download der CD Sounds Digital
Download der CD Bang! Tick… Tick…
Allister Brimble bei twitter

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Shoot ‘em up: Sector Strike für Android

R-Type, Katakis und Project X sind unbestritten drei Klassiker der Kategorie “Shoot ‘em up” und dürften auch heute noch jedem ein Begriff sein. Sector Strike – ein noch relativ neuer Vertreter dieses Gernes – klopft an, ebenfalls in den Olymp dieses mittlerweile fast ausgestorbenen Gernes aufgenommen zu werden. Aber hat es das auch verdient?

Side-Scroller sind heute ja so gut wie ausgestorben. Sector Strike macht sich auf, Fans dieses heute fast ausgestorbene Gernes zu bedienen und macht das gar nicht schlecht. Das Spiel gibt es Gratis zum Download bei Google Play sowie im amazon App-Shop und ich habe es mir auf meinem 7″-Testgerät angeschaut.

Das Spiel beginnt und man steuert das Schiff mit seinem Finger auf dem Tablet. Ich habe es jetzt nicht auf einem Smartphone spielen können, stelle es mir auf einem Display, welches kleiner als 7″ ist, jedoch recht schwierig vor. Mit dem Finger auf dem Display beginnt auch das Dauerfeuer.

Die gegnerischen Wellen kommen von rechts in’s Bild und man ballert was das Zeug hält. Fast jedes zerstörte Schiff hinterlässt Coins, welche es einzusammeln gilt, denn für Coins gibt es neue Waffen im Waffen-Shop. Was am Anfang noch recht einfach ist, wird dann ganz schnell ziemlich schwierig und man sieht, worauf die Entwickler es abgesehen haben, denn im Waffen-Shop kann man nicht nur gesammelte Coins neue Waffen für das Kampfschiff kaufen, sondern auch für echtes Geld entsprechende Coins per “In-App Purchase” kaufen, was am Anfang auch ganz verlockend ist, wenn man vom Spiel angefixt ist.

Von der technischen Seite gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. Sowohl die Grafik wie auch der Sound – übrigens, den Soundtrack zum Spiel von Boneyard Audio gibt es gratis zum Download – können mich voll überzeugen.

Es gibt also nichts zu meckern? Doch, gibt es, denn neben dem “High-Quality-Feuerwerk” bleibt die Abwechslung auf der Strecke. Klar, von Sector zu Sector wechselt schon einmal die Musik, aber zum Beispiel der Hintergrund bleibt überwiegend ähnlich. Einigen Feierabend-Zockern wird der Schwierigkeitsgrad einige Stufen zu zu hoch sein, während routinierte Spieler den normalen Modus mal eben durchspielen und es dann erst anfängt Spaß zu machen. Auch sind meines Erachtens die Preise für die zu kaufenden Coins viel zu hoch. Bitte nicht falsch verstehen, ich zahle gerne auch mal Geld für eine gute App, aber wenn man für 3000 Coins $4,99 – was umgerechnet knapp 3,90 Euro sind – zum Teil gerade einmal ein einziges Upgrade kaufen kann, ist das schlicht zu teuer!

Tipp: Ich persönlich bin aktuell im “Normal-Modus” (der erste von drei Schwierigkeistsstufen) in Sector 60 – dem letzten Sector dieser Schwierigkeitsstufe – wo ich mich regelmäßig kurz vor dem Ende des Levels kaputtschießen lasse. Klingt komisch, ist aber wirklich so ;)

Warum? Ganz einfach, in einem guten Lauf kann man in diesem Level zwischen 800 und 1600 Coins sammeln. Es gibt keinen einfacheren Weg um an Coins zu kommen und sein Schiff aufzuwerten.

Fazit: Fans des Gernes Side-Scroller bzw. Shoot ‘em up werden um diese kleine Perle, welche nun einmal grundsätzlich kostenfrei geladen und gespielt werden kann, nicht herum kommen. Sector Strike ist das einzige Spiel, neben Final Freeway R2, welches ich die letzten Wochen immer wieder und zum Teil sogar mehrmals täglich gespielt habe.

Ich persönlich mag den hohen Schwierigkeitsgrad und so werde ich mein Schiff weiter und weiter aufrüsten, und erst wenn ich die Waffenlevels fertig ausgebaut habe, geht es dann weiter, ganz ohne dafür reales Geld zu bezahlen.

Sector Strike bei Google Play
Sector Strike bei amazon

P.S.: R-Type, den Klassiker dieses Gernes gibt es ebenfalls im Play Store ;)

Testgerät: Samsung GT-P1000 mit Android 4.0.4 (cyanogenmod 9)

Links zu diesem Artikel:
Link zur Sector Strike Webseite
Link zum Download des Original-Soundtracks
Was ist ein Shoot ‘em up?
Was ist ein Side-Scroller?