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Vorgestellt: My Movies Pro · Filmverwaltung

Vorwort: Um diese Software einem vollständigen Review zu unterziehen, fehlt mir nicht die Zeit, aber zum Teil die Hard- und Software. My Movies ist – je nach verwendetem Betriebssystem – eigentlich mehr, als eine reine Filmverwaltung, wie ich diese einsetze und getestet habe. Deshalb seid mir nicht böse, dass ich mich in dieser Vorstellung der Software auf die reine Funktion als Filmverwaltung unter Mac OS X beschränke.

Library ohne Vorschau

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Die Darstellung der Sammlung erfolgt wahlweise als Liste, Wand (wie auf dem Bild oben zu sehen) oder Coverflow-Darstellung und nach diversen Kriterien sortieren. Dazu lässt sich die Größe der angezeigten Cover durch einen Schieberegler einstellen. Das Hinzufügen der Filme zur Sammlung erfolgt über die Eingabe des Namens oder des EAN-Codes. Auch ein Scan des Codes mit der Kamera ist möglich, wobei gerade das mit der Kamera meines Late 2008er MacBooks eigentlich mehr schlecht als recht funktioniert hat und ich die Codes lieber gleich abgetippt habe. Das kann aber durchaus an der recht schlechten Kamera des alten MacBooks liegen.

Eine erst vor wenigen Monaten neu hinzugefügte Funktion mit Namen “Boxsets” gruppiert Filme zu einer Box. Die Boxsets werden durch ein kleines silbernes Cover gekennzeichnet und durch ein Doppelklick auf die Box erscheinen die Einzelfilme.

Auch das Erstellen von eigenen Filtern ist möglich, um so beispielsweise eine Liste aller Boxsets, oder aber die Filme eines Regisseurs zu finden.

Library mit Vorschau

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In den Einstellungen des lokalen Mac-Clients kann man die “Online-Sammlung” aktivieren und falls gewünscht auch mit einem Passwort belegen. So kann nicht einfach jeder die Sammlung öffnen, sondern muss vor der Einsicht das Passwort eingeben. In diesen Einstellungen ist auch der Link, den man benötigt, um auf die eigene Sammlung online zugreifen zu können. Die Optik im Web ist an die Darstellung des lokalen Clients angepasst. Eine Möglichkeit die Onlinepräsenz durch zum Beispiel andere Themes zu individualisieren gibt es nicht.

My Movies im Web

]3 My Movies im Web

Eines der aktuell größten Mankos der Mac-Version ist die falsche “Skalierung” der Eingabemasken bei “kleineren” Displays. Während ich unter Verwendung meines externen Monitors und einer Auflösung von 1680×1050 keinerlei Probleme hatte, so kam es auf dem Monitor des 13,3″ MacBooks und der Standard-Auflösung von 1280×800 zu dem Problem, dass Eingabebereiche wie beispielsweise Genre oder Studios nicht editiert werden konnten, weil die [+] und [-] Schaltflächen nicht zu erreichen waren.

Will man sich an der Vervollständigung einiger Filme beteiligen, kann das schon einmal ein wenig frustrierend sein, wenn eingereichte gescannte Cover abgelehnt werden, weil diese zum Beispiel keinen EAN-Code haben. Es ist zwar löblich, dass man hier versucht auf Qualität zu setzen, jedoch wird der ein oder andere Sammler da auch schnell einmal abgeschreckt, wenn er Informationen eingibt und diese dann abgelehnt werden, obwohl diese korrekt sind, vom Datenbankteam aber nicht geprüft werden können. Gibt man sich mit den gebotenen Informationen aber zufrieden, wird einen das nicht weiter stören.

Reports im Web erstellen

]3 Reports im Web erstellen

Eine der absoluten Stärken der Software ist die plattformübergreifende Verfügbarkeit für Windows, Mac OS sowie iOS und Android. Filme, die man über den mobilen Client der Sammlung hinzufügt, werden so auch mit der Sammlung lokal später synchronisiert. In regelmäßigen Abständen weist das Programm darauf hin, eine Datensicherung der Sammlung zu erstellen.

Wer die Sammlung auch seinen Freunden zeigen möchte, ohne ihnen gleich den Zugriff auf die Online-Sammlung zu geben, der kann einen der vier “Reporte” – welche online erstellt werden und dann heruntergeladen werden können – erstellen.

FAZIT: Nachdem ich in der Vergangenheit bereits einige andere Programme wie beispielsweise Delicious Library (Version 2 und 3) getestet habe und mit diesen eigentlich nie wirklich zufrieden war, habe ich persönlich in “My Movies Pro” meine Filmverwaltung gefunden.

Die “Free-Version” ist auf maximal 50 Titel limitiert, ist sonst aber nicht weiter eingeschränkt. Wenn die Sammlung bereits mehr als 50 Titel enthält, wird mit der Free-Version nur die ersten 50 Titel synchronisiert.

Die Mac-Version wurde uns vom My Movies Home Entertainment freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

Wer einen kleinen Bericht über die iOS-Version lesen möchte, der schaut einfach mal bei den Kollegen von “Nerdshit” vorbei. Sam hat sich die iPad-Version genauer angeschaut.

Wer noch konkrete Fragen haben sollte, kann diese gerne in den Kommentaren stellen und ich werde versuchen diese zu beantworten.

Mac-Client im Mac-App-Store

My Movies Pro (AppStore Link) My Movies Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+4.5
Preis: 17,99 € Download
My Movies Free (AppStore Link) My Movies Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+2.5
Preis: Gratis Download

iPhone-Client im iTunes-Store

My Movies for iPhone Pro (AppStore Link) My Movies for iPhone Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+5
Preis: 5,49 € Download
My Movies for iPhone Free (AppStore Link) My Movies for iPhone Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+3.5
Preis: Gratis Download

iPad-Client im iTunes-Store

My Movies for iPad Pro (AppStore Link) My Movies for iPad Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+4.5
Preis: 5,99 € Download
My Movies for iPad Free (AppStore Link) My Movies for iPad Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download

Android-Clients im Play-Store

downloadgoogleplaypro
downloadgoogleplayfree

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Mac OS: Apple Mail zeigt Badge für ungelesene Mails nicht an?

Apple Mail Symbol

Apple Mail Symbol


Nachdem mich das Problem jetzt eine gute Stunde beschäftigt hat, dachte ich, es hilft vielleicht auf dem ein oder anderen hier.

Hintergrund: Gestern Abend überkam es mich, dass ich mich wieder ein Stück von Google distanzieren möchte. DNS-Einstellungen im Router, E-Mails, Termine usw. usw. landet alles bei Google und so macht man sich doch ein Stück weit gläsern und auch abhängig von einem einzigen Anbieter. Einem Anbieter, den ich früher mehr als gemieden habe, schiebe ich heute alles an Informationen zu, die ich auch nur habe. Davon wollte ich mich mal wieder ein Stück weit entfernen und so habe ich mir wieder eigene IMAP-Postfächer in meiner Domain eingerichtet und habe sämtliche Umleitungen zu Google wieder auf meine eigenen Postfächer umgeroutet. Und auch alle Mails, die jetzt noch zu Google gehen, werden bei Google gelöscht und zu den Postfächern umgeleitet – was aber nur noch ein ganz geringer Teil sein dürfte. So weit zum Hintergrund meiner “Geschichte”.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Danach Apple Mail gestartet, Google-Mail und die IMAP-Postfächer eingerichtet, und alle E-Mail von Google zu den jeweiligen Postfächern “umgezogen”. Gut, das hat dann auch nur 4 Stunden gedauert, aber danach war Google wieder leer und alle Mails in Apple Mail drin.

Doch trotz korrekter Einstellungen in Apple Mail, wollte das Dock-Symbol einfach nicht das Badge mit der Anzahl der ungelesenen Nachrichten anzeigen. Ich habe dann sogar vermutet, Apple Mail würde vielleicht die Posteingangs-Ordner nicht korrekt erkennen und habe auch hier geschaut, war aber nix zu finden. War auch unnötig, denn im Programm wurde die richtige Anzahl der ungelesenen Nachrichten in der Statusleiste korrekt angezeigt. Das Problem musste also wo anders liegen.

Kennzeichen für App-Symbol

Kennzeichen für App-Symbol

Nach all den Test und Suche im Web, bin ich dann im Apfeltalk-Forum nach einer guten halben Stunde auf die Lösung gestoßen – mein Dank an citrone!

Denn es müssen nicht nur die Einstellungen in der Mail-App korrekt sein, nein, auch im Mitteilungszentrum (Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail) muss dies für die App aktiviert sein – BÄÄM!

Da muss man dann erst einmal drauf kommen, denn ich persönlich hätte dort wohl zu aller letzt gesucht, wenn denn überhaupt. In diesem Sinne, vielleicht braucht es ja mal einer und will nicht erst – wie ich – eine Stunde damit verbringen, den Fehler zu suchen.

Hinweis: Da das Problem mit der Mitteilungszentrale zusammenhängt, wird es wohl auch erst seit 10.8 in dieser Form auftreten können.

Links zu dieser Meldung:
Quelle: Apfeltalk-Forum

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Erfahrungsbericht: Google Nexus 7 (3G)

Knapp 2 Wochen ist es jetzt her, dass ich mir das Google Nexus 7 (3G) bestellt und in Betrieb genommen habe. Nachdem die anfänglich nicht vorhandene Euphorie verfolgen ist, wird es Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Aber fangen wir ganz vorne an.

Zuvor hatte ich ein Samsung Galaxy Tab (GT-P1000) im Einsatz und war eigentlich auch sehr zufrieden, von den nicht vorhandenen Updates von Seiten Samsung eben abgesehen, was am Ende auch der Grund für meine Entscheidung gewesen ist, das Nexus 7 3G zu bestellen. Also auf die Webseite bei Google Play und sich auf die Liste der Interessenten gesetzt.

Das ganze Gejammer im Web um den Bestellprozess spare ich mir jetzt einfach mal, ich hatte einfach Glück schnell genug gewesen zu sein und neben den 500 Fehlermeldungen einen Bestellung abzusetzen. Ironie am Rande: Die E-Mail von der Interessenliste – in der stand, ich könnte das Tablet jetzt bestellen – kam ungefähr 10 Minuten, nachdem ALLE Geräte bereits ausverkauft waren.

Nun denn, Dienstag bestellt, Mittwochs die Versandbestätigung erhalten und Donnerstag das Tab bereits in der Hand gehalten und ausgepackt. Also kommen zum Gerät:

Die Hardware:
Was nach dem Auspacken als allererstes auffällt, ist die wirklich gute Verarbeitung. Es stimmen alle Spaltmaße und alles passt sauber aufeinander. Insgesamt macht es einen sehr wertigen Eindruck, den mir auch andere, die das Tablet in der Hand hatten, bestätigt haben. Durch die gummierte Rückseite liegt das Nexus 7 dazu recht griffig in der Hand. Der einzige Punkt, der mich persönlich ein klein wenig stört, sind die “gefühlt” weit über das Gehäuse hinausstehenden Knöpfe für die Lautstärkeregelung sowie dem Ein-/Aus-Schalter. Der USB-Anschuss sitzt nicht zu locker und nicht zu fest, im Gegenteil zum Head-Set-Anschluss, wo man schon ein wenig Kraft benötigt, den Stecker komplett einzustecken.

Einen Punkt möchte ich noch ansprechen, den ich etwas “unglücklich” gelöst finde. Im Karton ist ein büroklammerähnliches Etwas, womit man den Micro-Sim-Slot öffnen muss. So weit nix Besonderes, nur sind auf der Seite im Abstand von 2 cm gleich zwei kleine Löcher. Und so wird es in der Eile bei dem Ein oder Anderen sicherlich vorkommen (wenn man vorher nicht genau hinschaut), dass man sich mit dem Werkzeug eines der beiden Mikrofone killt. Also Vorsicht, wo ihr das büroklammerähnliche Etwas reinsteckt!

Ok, das soll es zur reinen Hardware erst einmal gewesen sein, schalten wir das Tab mal ein …

Die Software:
Von meinem GT-P1000 war ich Android 4.0.4 (cyanogenmod9) bereits gewohnt und so gravierend sind die Unterschiede zur Version 4.2 jetzt nicht unbedingt. Was aber SOFORT(!) auffällt, ist das butterweiche Scrollig! Hier hat Google einiges getan, denn so butterweich habe ich es noch keine Android-Version zuvor gesehen.

Also alles gut? Hmmmm, nicht ganz, wobei diese “Probleme” eher von persönlicher Seite sind. So hat zum Beispiel WhatsApp “gesagt”, dass man keine Pläne habe, die App für Tablets anzupassen, was ich grundsätzlich verstehen kann. Aber kann mir WhatsApp dann einmal erklären, warum sie auf dem GT-P1000 problemlos funktionieren und dies auf dem Nexus 7 3G unterbinden? Schlüssig ist das nicht. Auch eine SMS-App (mir ist klar, dass man diese u.a. für WhatsApp benötigen würde) fehlt komplett und müsste durch “rooten” des Gerätes nachinstalliert werden. Mal sehen, ob ich mir das antuen möchte.

Fazit:
Ich habe jetzt ein Tablet, wo ich mir sicher sein kann, die voraussichtlich nächsten 18 Monate mit Updates direkt von Google versorgt zu werden. Habe mit dem neuen Spielzeug jedoch zwei “Funktionen” (SMS und WhatsApp) verloren, die mir mit dem fast 2 Jahre alten Gerät von Samsung zur Verfügung standen. Dazu musste ich meine Sim-Karte von Fyve zu einer Micro-Sim zurecht frickeln – hat funktioniert, war aber ein “one way ticket”.

Ich bin zwar noch unschlüssig, ob ich den Weg über Root gehen soll, um die fehlenden Funktionen nach zu installieren oder ob ich einfach versuche damit zu leben. Auch sind mir die bisher bekannten Bugs während der täglichen “Arbeit” nicht negativ aufgefallen. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, wenn man berücksichtigt, dass ich doch recht viel damit spiele.

Und am Ende ganz klar die Ausgabe von mir: “Ja, ich würde es wieder kaufen!”

Fragen? Fragen!
Dies soll nach 2 Wochen jetzt ein erster Erfahrungsbericht sein. Wer jetzt hoch Fragen haben sollte – sicherlich ist der Erfahrungsbericht recht kurz, oberflächlich und habe ich jetzt mindestens 500 Sachen vergessen – einfach in den Kommentaren stellen. Ich werde versuchen allen Fragen zu beantworten.

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Digital Memories von LukHash

Wer mir bei Twitter folgt, wird diesen Link vor Wochen schon einmal mitbekommen haben. Ich war damals auf der Suche nach einem Musikstück für ein Video, welches ich veröffentlichen, aber nicht mit der GEMA in Konflikt kommen wollte. Nach einiger Suche bin ich dann bei Jamendo über das Album “Digital Memories” von LukHash gestolpert.

LukHash beschreibt das Album bei Jamendo wie folgt:

“Digital Memories” is a fusion album with an interesting 8bit sounds, exploding with catchy beats, flowing melodies and some energetic guitars. Listen how the pure crunch and raw sonority of the 8bit machines uniquely blends with some modern sounds. LukHash is using original 1989′s hacked Nintendo Gameboy consoles, modded Commodore 64 systems, an electric guitar and many other things to generate his sounds.

Mir hat es fast durchgehend sehr gut gefallen, da sich alte Computer-Soundeffekte und aktuelle Technik und Beats ausgewogen ergänzen.

Links zu diesem Artikel:
LukHash Seite bei Facebook
Offizielle Webseite
Das Album bei Jamendo

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Kickstarter: THE AMIGA WORKS sucht Backer!

Der Name “Allister Brimble” ist ja auch eher der älteren Generation bekannt. Der Mann zählt neben Chris Hülsbeck wohl zu den bekanntesten Musikern für Computerspiele, zumindest, wenn man vom Zeitraum für AMIGA-Computerspiele spricht.

Neben seinen Sounds für Computerspiele hat Allister bereits zwei CDs produziert und vertrieben, welche es aktuell jedoch nicht mehr zum Kauf, dafür aber zum kostenlosen Download gibt!

2009 hat Allister mit “Silicon Heaven” einen neuen Titel veröffentlicht, der qualitativ den bisherigen Produktionen in nichts nachstand. Kaufen kann man auch diesen Titel zwar aktuell nicht mehr, kann ihn bei Soundcloud aber zumindest noch anhören.

So weit zur Vorgeschichte. Allister hat bei Kickstarter jetzt sein Projekt “THE AMIGA WORKS” vorgestellt, in welchem er seine zum Großteil alten AMIGA-Sounds mit aktueller Studiotechnik neu produzieren möchte.

Ich persönlich freue mich sehr über dieses Projekt und bin – wie auch Chris Hülsbeck – bereits Backer! Das Ziel sollte doch locker zu erreichen sein …

Links zu diesem Artikel:
Silicon Heaven bei Soundclound
Download der CD Sounds Digital
Download der CD Bang! Tick… Tick…
Allister Brimble bei twitter

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Shoot ‘em up: Sector Strike für Android

R-Type, Katakis und Project X sind unbestritten drei Klassiker der Kategorie “Shoot ‘em up” und dürften auch heute noch jedem ein Begriff sein. Sector Strike – ein noch relativ neuer Vertreter dieses Gernes – klopft an, ebenfalls in den Olymp dieses mittlerweile fast ausgestorbenen Gernes aufgenommen zu werden. Aber hat es das auch verdient?

Side-Scroller sind heute ja so gut wie ausgestorben. Sector Strike macht sich auf, Fans dieses heute fast ausgestorbene Gernes zu bedienen und macht das gar nicht schlecht. Das Spiel gibt es Gratis zum Download bei Google Play sowie im amazon App-Shop und ich habe es mir auf meinem 7″-Testgerät angeschaut.

Das Spiel beginnt und man steuert das Schiff mit seinem Finger auf dem Tablet. Ich habe es jetzt nicht auf einem Smartphone spielen können, stelle es mir auf einem Display, welches kleiner als 7″ ist, jedoch recht schwierig vor. Mit dem Finger auf dem Display beginnt auch das Dauerfeuer.

Die gegnerischen Wellen kommen von rechts in’s Bild und man ballert was das Zeug hält. Fast jedes zerstörte Schiff hinterlässt Coins, welche es einzusammeln gilt, denn für Coins gibt es neue Waffen im Waffen-Shop. Was am Anfang noch recht einfach ist, wird dann ganz schnell ziemlich schwierig und man sieht, worauf die Entwickler es abgesehen haben, denn im Waffen-Shop kann man nicht nur gesammelte Coins neue Waffen für das Kampfschiff kaufen, sondern auch für echtes Geld entsprechende Coins per “In-App Purchase” kaufen, was am Anfang auch ganz verlockend ist, wenn man vom Spiel angefixt ist.

Von der technischen Seite gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. Sowohl die Grafik wie auch der Sound – übrigens, den Soundtrack zum Spiel von Boneyard Audio gibt es gratis zum Download – können mich voll überzeugen.

Es gibt also nichts zu meckern? Doch, gibt es, denn neben dem “High-Quality-Feuerwerk” bleibt die Abwechslung auf der Strecke. Klar, von Sector zu Sector wechselt schon einmal die Musik, aber zum Beispiel der Hintergrund bleibt überwiegend ähnlich. Einigen Feierabend-Zockern wird der Schwierigkeitsgrad einige Stufen zu zu hoch sein, während routinierte Spieler den normalen Modus mal eben durchspielen und es dann erst anfängt Spaß zu machen. Auch sind meines Erachtens die Preise für die zu kaufenden Coins viel zu hoch. Bitte nicht falsch verstehen, ich zahle gerne auch mal Geld für eine gute App, aber wenn man für 3000 Coins $4,99 – was umgerechnet knapp 3,90 Euro sind – zum Teil gerade einmal ein einziges Upgrade kaufen kann, ist das schlicht zu teuer!

Tipp: Ich persönlich bin aktuell im “Normal-Modus” (der erste von drei Schwierigkeistsstufen) in Sector 60 – dem letzten Sector dieser Schwierigkeitsstufe – wo ich mich regelmäßig kurz vor dem Ende des Levels kaputtschießen lasse. Klingt komisch, ist aber wirklich so ;)

Warum? Ganz einfach, in einem guten Lauf kann man in diesem Level zwischen 800 und 1600 Coins sammeln. Es gibt keinen einfacheren Weg um an Coins zu kommen und sein Schiff aufzuwerten.

Fazit: Fans des Gernes Side-Scroller bzw. Shoot ‘em up werden um diese kleine Perle, welche nun einmal grundsätzlich kostenfrei geladen und gespielt werden kann, nicht herum kommen. Sector Strike ist das einzige Spiel, neben Final Freeway R2, welches ich die letzten Wochen immer wieder und zum Teil sogar mehrmals täglich gespielt habe.

Ich persönlich mag den hohen Schwierigkeitsgrad und so werde ich mein Schiff weiter und weiter aufrüsten, und erst wenn ich die Waffenlevels fertig ausgebaut habe, geht es dann weiter, ganz ohne dafür reales Geld zu bezahlen.

Sector Strike bei Google Play
Sector Strike bei amazon

P.S.: R-Type, den Klassiker dieses Gernes gibt es ebenfalls im Play Store ;)

Testgerät: Samsung GT-P1000 mit Android 4.0.4 (cyanogenmod 9)

Links zu diesem Artikel:
Link zur Sector Strike Webseite
Link zum Download des Original-Soundtracks
Was ist ein Shoot ‘em up?
Was ist ein Side-Scroller?

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Ring frei für Corel AfterShot Pro

Der Markt der RAW-Entwicklungsprogramme ist mit Adobe Lightroom, Apples Aperture und Capture One recht überschaubar und so möchte wohl auch Corel ein Stück vom Kuchen und schickt jetzt seit Ende 2011 die Software AfterShot Pro in’s Rennen gegen die in der Regel jedem – zumindest dem Namen nach – bekannten Platzhirsche. Da man eine solche Software heute nicht mal eben aus dem Hut zaubern kann, wurde diese kurzerhand zugekauft. Schaut man sich die ehemalige Webseite an, steht es dort quasi schwarz auf weiss:

We’re happy to let you know that Bibble is now part of Corel! In fact, the technology you know and love is at the core of new Corel AfterShot Pro. This exciting release includes a more intuitive interface, truer colors, re-profiled RAW camera profiles and more. Although Bibble will no longer be developed, the Bibble team has joined Corel and we’re already working on product development for future releases.

Auch wenn ich persönlich meinen Workflow in Aperture 3 mittlerweile gefunden habe, ist es nie verkehrt, auch mal über den Tellerrand zu schauen und so möchte ich meine Eindrücke, die ich während der Test gesammelt habe, hier gerne beschreiben. Dazu möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass ich weder “der Profi” bin, noch habe ich Fotografie o.ä. gelernt. Dennoch bin ich als Sportfotograf (alles ausser Fußball!) viel in den Stadien hier in NRW und Umgebung unterwegs und muss nach den jeweiligen Events meine Bilder “entwickeln” … ein guter Punkt, in das Programm einzusteigen.

Während es Aperture von Apple lediglich für den Mac gibt, Kann man AfterShot Pro sowohl für Windows, Mac OS und auch Linux kaufen, was für den ein oder anderen sicherlich nicht ganz unwichtig ist. Aber jetzt erst einmal die Software installiert und gestartet.

Oberfläche (UI)
Die Arbeitsoberfläche macht einen “professionell” Eindruck und man findet sich recht schnell zurecht, wenn man die ein oder andere Funktion von Tonwerten, Helligkeit, Belichtung o.ä. sucht. Fast alle Einstellung zur Bearbeitung sind im rechten Bildbereich als Register, welche seitlich angebracht sind, zu finden.

Dazu merkt man dem Programm die “Multi-Betriebssystemkompatibilität” an, da eben eine “typische” Apple-Oberfläche fehlt. Auch wenn das Programmfenster keine eigene Menüleiste hat, sucht man als Apple-Anwender unter dem Punkt “AfterShot Pro” den Eintrag für die Einstellungen vergeblich, man kann dort das Programm lediglich beenden. Unter dem Punkt “Datei” (ebenfalls eher unüblich) sind dann auch die Einstellungen zu finden.

Vorteil für Umsteiger: Man findet die Menüpunkte, wo man sie gewohnt ist. Nachteil für reine Mac-Anwender: Die UI passt sich eben nicht 100% in das Apple-Universum ein.

Fotos verwalten?
Da ich in der Software noch keine Bilder hatte, wollte ich mal schnell welche “importieren”. Und wenn man die Bildverwaltung von Apple gewohnt ist, wird man hier ein wenig enttäuscht, denn AfterShot Pro hat keine eigene Bildverwaltung, sondern “importiert” diese von dem Platz, wo diese gerade liegen. In meinem Fall war es der Desktop und nachdem ich den Ordner nach dem Import gelöscht hatte, waren eben auch keine Fotos mehr zu sehen.

Man muss hier also selber Hand anlegen und sich entsprechende Verzeichnisse anlegen und seine “Struktur” kennen. Viele Umsteiger von anderen System wollen in diesem Punkt eh die Kontrolle behalten. Ich persönlich habe mich so daran gewöhnt, nicht zu wissen, wo meine Bilder sind, ich muss diese nur finden, wenn ich sie suche. Aber da sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich.

Von den ersten beiden Punkten abgesehen, die man auch getrost hätte vernachlässigen können, kommen wir jetzt zur Arbeit mit AfterShot Pro.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)

Ich mach es kurz und knapp: AfterShot Pro rockt!

Wer mit Aperture 3 arbeitet und weniger als 8 GB Ram hat, der kennt die Zwangspausen und die manchmal sehr behäbige Arbeitsweise. Nicht so ASP! Die Software ist nicht einmal abgestürzt und hinterlässt so nicht nur einen sehr schnellen, sondern auch stabilen Eindruck. Egal ob man ein Bild beschneiden oder neu ausrichten muss, es dauert nur knapp eine Sekunde, bis das fertige Ergebnis zu sehen ist und man weiter an dem Bild arbeiten kann.

Ausrichten
Ein Punkt, der mir auf Grund seiner “Einfachheit” gut gefallen hat.

Will man ein Bild gerade ausrichten, klickt man auf die Funktion und bekommt einen Pfeil. Diesen zieht man einfach entlang der “schiefen” Linie und das Bild wird dann automatisch gerade ausgerichtet. Im oben Teil ist schön zu sehen, wie “schief” das Bild war. Die Linie und das Fadenkreuz ist vom Werkzeug zum Ausrichten des Bildes. Hat man die schiefe Linie “nachgezogen”, wird das Bild automatisch gerade ausgerichtet.

Kreative Bearbeitung
Erwarte ich von keinem RAW-Entwicklungswerkzeug, dafür gibt es andere Programme wie zum Beispiel Photoshop o.ä. Aber eine Funktion, die in der Produktbeschreibung erwähnt wurde, habe ich mir näher angesehen – Noise Ninja. Gerade bei dieser Funktion sagt ein Bild (drauf klicken!) mehr als Tausend Worte. Rechts das Original bei 100% ohne Noise Ninja – links der gleiche Ausschnitt mit aktiviertem Noise Ninja:

Achtet man auf den Hintergrund oder aber die Wange der Cheerleaderin, kann man schon sehr gut sehen, was Noise Ninja aus dem Bild herausholt, ohne Details – zum Beispiel in den Haaren – zu opfern.

Dinge, die man als Aperture-User vergeblich sucht …

  • Gesichtserkennung
  • Orte zuordnen
  • Wasserzeichen-Funktion

Während ich auf die Gesichtserkennung (nicht auf die Verwaltung!) in Aperture durchaus verzichten könnte, sind Dinge wie die Orte und Wasserzeichen für mich persönlich eine sehr elementare Funktion. Denn wenn ich nach meinen Sportevents erst noch auf 50 bis 100 Fotos meine Wasserzeichen kleben muss, macht das einfach keinen Spaß. Die Bilder müssen “fertig” aus dem Programm kommen. Tun sie das nicht, muss man nachträglich Hand anlegen.

So wie ich das auf der Facebook-Seite von ASP gelesen habe, scheinen sich das auch schon andere gewünscht habe. Wer – wie ich – die Software testet, während er “eigentlich” mit einem anderen Programm verheiratet ist, wird einige Punkte sicherlich positiv finden (wie ich zum Beispiel die Objektivkorrektur, das Ausrichten der Bilder oder die Erweiterung durch Plugins), bei anderen Funktionen vielleicht den Kopf schütteln.

Alles in allem ist AfterShot Pro meiner Meinung nach aber sein Geld wert, wenn man eine gute Möglichkeit sucht, RAW-Dateien zu sortieren, katalogisieren, verschlagworten, im Stapel zu verarbeiten und zu exportieren. Dazu gefällt mir auch die Möglichkeit auf die Schnelle “Webgalerien” zu erstellen, auch wenn das Standard-Layout nicht unbedingt mein Fall war.

Dafür, dass ich das Programm gar nicht kannte, habe ich mich schnell zurecht gefunden und gute Ergebnisse erzielt. Bleibt am Ende die Frage nach der Zielgruppe. Lightroom-User freuen sich sicherlich über den zuletzt gesunkenen Preis der neuen Version 4 und werden wohl kaum zum Umstieg überredet werden können. Reine Apple-User wie ich, die grundsätzlich (nach dem 8 GB Ram Upgrade) zufrieden sind und sich an Funktionen gewöhnt haben, werden wohl ebenfalls nicht so schnell umsteigen, da Apples Aperture 3 im Mac App Store bereits für knapp 65 Euro zu haben ist, während man für Corel AfterShot Pro aktuell knapp 90 Euro über die (virtuelle) Ladentheke schieben muss. Die klare Stärke von AfterShot Pro ist hier wohl die Multi-Betriebssystem Verfügbarkeit (Win, Mac und Linux).

Auch wenn ich persönlich wohl auch weiter meine Fotos mit Aperture 3 von Apple bearbeite, einfach weil der Workflow, den ich mir auf Grund meiner Arbeit angeeignet habe, in dieser Gänze so nicht einfach umstellen kann. Aber es ist schön zu sehen, dass es andere Anbieter ebenfalls auf die Kette bekommen, eine entsprechende Software zu einem auch für “Spaß und Hobby Fotografen” bezahlbaren Preis anzubieten, die mehr als iPhoto benötigen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Corel, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Wer eine Vollversion gewinnen möchte (wird dem Gewinner später zugesendet), muss uns einfach folgende Frage beantworten:

Mit welchem Begriff wird das “RAW-Format” (die Roh-Daten) auch gerne bezeichnet?

  • A: neutrales Nativ
  • B: analoges Positiv
  • C: digitales Negativ

Wer die Antwort weiß, der muss folgende Dinge tun: Schreibt einen “Muss-ich-unbedingt-haben”-Kommentar mit einem kurzen Grund, warum euch die Software interessiert und am Ende, GANZ WICHTIG, der richtige Gewinnbuchstabe!

Noch einmal in Kurzform: Kommentar + Gewinnbuchstabe! Nur wer beides in seinem Kommentar hat, nimmt an der Verlosung teil (die Reihenfolge überlasse ich euch). Einsendeschluss: 31.03.2012 (23:59)

Hinweis: Der Gewinner wird von uns benachrichtigt und nach seiner Anschrift gefragt, da dieser das Paket später direkt zugesendet bekommt. Dafür müssen wir die Anschrift weiterleiten, die Daten also weitergeben! Bitte berücksichtigt das, wenn ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen wollt.

Link: Corel AfterShot Pro Webseite