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Erfahrungsbericht: Google Nexus 7 (3G)

Knapp 2 Wochen ist es jetzt her, dass ich mir das Google Nexus 7 (3G) bestellt und in Betrieb genommen habe. Nachdem die anfänglich nicht vorhandene Euphorie verfolgen ist, wird es Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Aber fangen wir ganz vorne an.

Zuvor hatte ich ein Samsung Galaxy Tab (GT-P1000) im Einsatz und war eigentlich auch sehr zufrieden, von den nicht vorhandenen Updates von Seiten Samsung eben abgesehen, was am Ende auch der Grund für meine Entscheidung gewesen ist, das Nexus 7 3G zu bestellen. Also auf die Webseite bei Google Play und sich auf die Liste der Interessenten gesetzt.

Das ganze Gejammer im Web um den Bestellprozess spare ich mir jetzt einfach mal, ich hatte einfach Glück schnell genug gewesen zu sein und neben den 500 Fehlermeldungen einen Bestellung abzusetzen. Ironie am Rande: Die E-Mail von der Interessenliste – in der stand, ich könnte das Tablet jetzt bestellen – kam ungefähr 10 Minuten, nachdem ALLE Geräte bereits ausverkauft waren.

Nun denn, Dienstag bestellt, Mittwochs die Versandbestätigung erhalten und Donnerstag das Tab bereits in der Hand gehalten und ausgepackt. Also kommen zum Gerät:

Die Hardware:
Was nach dem Auspacken als allererstes auffällt, ist die wirklich gute Verarbeitung. Es stimmen alle Spaltmaße und alles passt sauber aufeinander. Insgesamt macht es einen sehr wertigen Eindruck, den mir auch andere, die das Tablet in der Hand hatten, bestätigt haben. Durch die gummierte Rückseite liegt das Nexus 7 dazu recht griffig in der Hand. Der einzige Punkt, der mich persönlich ein klein wenig stört, sind die “gefühlt” weit über das Gehäuse hinausstehenden Knöpfe für die Lautstärkeregelung sowie dem Ein-/Aus-Schalter. Der USB-Anschuss sitzt nicht zu locker und nicht zu fest, im Gegenteil zum Head-Set-Anschluss, wo man schon ein wenig Kraft benötigt, den Stecker komplett einzustecken.

Einen Punkt möchte ich noch ansprechen, den ich etwas “unglücklich” gelöst finde. Im Karton ist ein büroklammerähnliches Etwas, womit man den Micro-Sim-Slot öffnen muss. So weit nix Besonderes, nur sind auf der Seite im Abstand von 2 cm gleich zwei kleine Löcher. Und so wird es in der Eile bei dem Ein oder Anderen sicherlich vorkommen (wenn man vorher nicht genau hinschaut), dass man sich mit dem Werkzeug eines der beiden Mikrofone killt. Also Vorsicht, wo ihr das büroklammerähnliche Etwas reinsteckt!

Ok, das soll es zur reinen Hardware erst einmal gewesen sein, schalten wir das Tab mal ein …

Die Software:
Von meinem GT-P1000 war ich Android 4.0.4 (cyanogenmod9) bereits gewohnt und so gravierend sind die Unterschiede zur Version 4.2 jetzt nicht unbedingt. Was aber SOFORT(!) auffällt, ist das butterweiche Scrollig! Hier hat Google einiges getan, denn so butterweich habe ich es noch keine Android-Version zuvor gesehen.

Also alles gut? Hmmmm, nicht ganz, wobei diese “Probleme” eher von persönlicher Seite sind. So hat zum Beispiel WhatsApp “gesagt”, dass man keine Pläne habe, die App für Tablets anzupassen, was ich grundsätzlich verstehen kann. Aber kann mir WhatsApp dann einmal erklären, warum sie auf dem GT-P1000 problemlos funktionieren und dies auf dem Nexus 7 3G unterbinden? Schlüssig ist das nicht. Auch eine SMS-App (mir ist klar, dass man diese u.a. für WhatsApp benötigen würde) fehlt komplett und müsste durch “rooten” des Gerätes nachinstalliert werden. Mal sehen, ob ich mir das antuen möchte.

Fazit:
Ich habe jetzt ein Tablet, wo ich mir sicher sein kann, die voraussichtlich nächsten 18 Monate mit Updates direkt von Google versorgt zu werden. Habe mit dem neuen Spielzeug jedoch zwei “Funktionen” (SMS und WhatsApp) verloren, die mir mit dem fast 2 Jahre alten Gerät von Samsung zur Verfügung standen. Dazu musste ich meine Sim-Karte von Fyve zu einer Micro-Sim zurecht frickeln – hat funktioniert, war aber ein “one way ticket”.

Ich bin zwar noch unschlüssig, ob ich den Weg über Root gehen soll, um die fehlenden Funktionen nach zu installieren oder ob ich einfach versuche damit zu leben. Auch sind mir die bisher bekannten Bugs während der täglichen “Arbeit” nicht negativ aufgefallen. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, wenn man berücksichtigt, dass ich doch recht viel damit spiele.

Und am Ende ganz klar die Ausgabe von mir: “Ja, ich würde es wieder kaufen!”

Fragen? Fragen!
Dies soll nach 2 Wochen jetzt ein erster Erfahrungsbericht sein. Wer jetzt hoch Fragen haben sollte – sicherlich ist der Erfahrungsbericht recht kurz, oberflächlich und habe ich jetzt mindestens 500 Sachen vergessen – einfach in den Kommentaren stellen. Ich werde versuchen allen Fragen zu beantworten.

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Digital Memories von LukHash

Wer mir bei Twitter folgt, wird diesen Link vor Wochen schon einmal mitbekommen haben. Ich war damals auf der Suche nach einem Musikstück für ein Video, welches ich veröffentlichen, aber nicht mit der GEMA in Konflikt kommen wollte. Nach einiger Suche bin ich dann bei Jamendo über das Album “Digital Memories” von LukHash gestolpert.

LukHash beschreibt das Album bei Jamendo wie folgt:

“Digital Memories” is a fusion album with an interesting 8bit sounds, exploding with catchy beats, flowing melodies and some energetic guitars. Listen how the pure crunch and raw sonority of the 8bit machines uniquely blends with some modern sounds. LukHash is using original 1989′s hacked Nintendo Gameboy consoles, modded Commodore 64 systems, an electric guitar and many other things to generate his sounds.

Mir hat es fast durchgehend sehr gut gefallen, da sich alte Computer-Soundeffekte und aktuelle Technik und Beats ausgewogen ergänzen.

Links zu diesem Artikel:
LukHash Seite bei Facebook
Offizielle Webseite
Das Album bei Jamendo

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Kickstarter: THE AMIGA WORKS sucht Backer!

Der Name “Allister Brimble” ist ja auch eher der älteren Generation bekannt. Der Mann zählt neben Chris Hülsbeck wohl zu den bekanntesten Musikern für Computerspiele, zumindest, wenn man vom Zeitraum für AMIGA-Computerspiele spricht.

Neben seinen Sounds für Computerspiele hat Allister bereits zwei CDs produziert und vertrieben, welche es aktuell jedoch nicht mehr zum Kauf, dafür aber zum kostenlosen Download gibt!

2009 hat Allister mit “Silicon Heaven” einen neuen Titel veröffentlicht, der qualitativ den bisherigen Produktionen in nichts nachstand. Kaufen kann man auch diesen Titel zwar aktuell nicht mehr, kann ihn bei Soundcloud aber zumindest noch anhören.

So weit zur Vorgeschichte. Allister hat bei Kickstarter jetzt sein Projekt “THE AMIGA WORKS” vorgestellt, in welchem er seine zum Großteil alten AMIGA-Sounds mit aktueller Studiotechnik neu produzieren möchte.

Ich persönlich freue mich sehr über dieses Projekt und bin – wie auch Chris Hülsbeck – bereits Backer! Das Ziel sollte doch locker zu erreichen sein …

Links zu diesem Artikel:
Silicon Heaven bei Soundclound
Download der CD Sounds Digital
Download der CD Bang! Tick… Tick…
Allister Brimble bei twitter

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Shoot ‘em up: Sector Strike für Android

R-Type, Katakis und Project X sind unbestritten drei Klassiker der Kategorie “Shoot ‘em up” und dürften auch heute noch jedem ein Begriff sein. Sector Strike – ein noch relativ neuer Vertreter dieses Gernes – klopft an, ebenfalls in den Olymp dieses mittlerweile fast ausgestorbenen Gernes aufgenommen zu werden. Aber hat es das auch verdient?

Side-Scroller sind heute ja so gut wie ausgestorben. Sector Strike macht sich auf, Fans dieses heute fast ausgestorbene Gernes zu bedienen und macht das gar nicht schlecht. Das Spiel gibt es Gratis zum Download bei Google Play sowie im amazon App-Shop und ich habe es mir auf meinem 7″-Testgerät angeschaut.

Das Spiel beginnt und man steuert das Schiff mit seinem Finger auf dem Tablet. Ich habe es jetzt nicht auf einem Smartphone spielen können, stelle es mir auf einem Display, welches kleiner als 7″ ist, jedoch recht schwierig vor. Mit dem Finger auf dem Display beginnt auch das Dauerfeuer.

Die gegnerischen Wellen kommen von rechts in’s Bild und man ballert was das Zeug hält. Fast jedes zerstörte Schiff hinterlässt Coins, welche es einzusammeln gilt, denn für Coins gibt es neue Waffen im Waffen-Shop. Was am Anfang noch recht einfach ist, wird dann ganz schnell ziemlich schwierig und man sieht, worauf die Entwickler es abgesehen haben, denn im Waffen-Shop kann man nicht nur gesammelte Coins neue Waffen für das Kampfschiff kaufen, sondern auch für echtes Geld entsprechende Coins per “In-App Purchase” kaufen, was am Anfang auch ganz verlockend ist, wenn man vom Spiel angefixt ist.

Von der technischen Seite gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. Sowohl die Grafik wie auch der Sound – übrigens, den Soundtrack zum Spiel von Boneyard Audio gibt es gratis zum Download – können mich voll überzeugen.

Es gibt also nichts zu meckern? Doch, gibt es, denn neben dem “High-Quality-Feuerwerk” bleibt die Abwechslung auf der Strecke. Klar, von Sector zu Sector wechselt schon einmal die Musik, aber zum Beispiel der Hintergrund bleibt überwiegend ähnlich. Einigen Feierabend-Zockern wird der Schwierigkeitsgrad einige Stufen zu zu hoch sein, während routinierte Spieler den normalen Modus mal eben durchspielen und es dann erst anfängt Spaß zu machen. Auch sind meines Erachtens die Preise für die zu kaufenden Coins viel zu hoch. Bitte nicht falsch verstehen, ich zahle gerne auch mal Geld für eine gute App, aber wenn man für 3000 Coins $4,99 – was umgerechnet knapp 3,90 Euro sind – zum Teil gerade einmal ein einziges Upgrade kaufen kann, ist das schlicht zu teuer!

Tipp: Ich persönlich bin aktuell im “Normal-Modus” (der erste von drei Schwierigkeistsstufen) in Sector 60 – dem letzten Sector dieser Schwierigkeitsstufe – wo ich mich regelmäßig kurz vor dem Ende des Levels kaputtschießen lasse. Klingt komisch, ist aber wirklich so ;)

Warum? Ganz einfach, in einem guten Lauf kann man in diesem Level zwischen 800 und 1600 Coins sammeln. Es gibt keinen einfacheren Weg um an Coins zu kommen und sein Schiff aufzuwerten.

Fazit: Fans des Gernes Side-Scroller bzw. Shoot ‘em up werden um diese kleine Perle, welche nun einmal grundsätzlich kostenfrei geladen und gespielt werden kann, nicht herum kommen. Sector Strike ist das einzige Spiel, neben Final Freeway R2, welches ich die letzten Wochen immer wieder und zum Teil sogar mehrmals täglich gespielt habe.

Ich persönlich mag den hohen Schwierigkeitsgrad und so werde ich mein Schiff weiter und weiter aufrüsten, und erst wenn ich die Waffenlevels fertig ausgebaut habe, geht es dann weiter, ganz ohne dafür reales Geld zu bezahlen.

Sector Strike bei Google Play
Sector Strike bei amazon

P.S.: R-Type, den Klassiker dieses Gernes gibt es ebenfalls im Play Store ;)

Testgerät: Samsung GT-P1000 mit Android 4.0.4 (cyanogenmod 9)

Links zu diesem Artikel:
Link zur Sector Strike Webseite
Link zum Download des Original-Soundtracks
Was ist ein Shoot ‘em up?
Was ist ein Side-Scroller?

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Ring frei für Corel AfterShot Pro

Der Markt der RAW-Entwicklungsprogramme ist mit Adobe Lightroom, Apples Aperture und Capture One recht überschaubar und so möchte wohl auch Corel ein Stück vom Kuchen und schickt jetzt seit Ende 2011 die Software AfterShot Pro in’s Rennen gegen die in der Regel jedem – zumindest dem Namen nach – bekannten Platzhirsche. Da man eine solche Software heute nicht mal eben aus dem Hut zaubern kann, wurde diese kurzerhand zugekauft. Schaut man sich die ehemalige Webseite an, steht es dort quasi schwarz auf weiss:

We’re happy to let you know that Bibble is now part of Corel! In fact, the technology you know and love is at the core of new Corel AfterShot Pro. This exciting release includes a more intuitive interface, truer colors, re-profiled RAW camera profiles and more. Although Bibble will no longer be developed, the Bibble team has joined Corel and we’re already working on product development for future releases.

Auch wenn ich persönlich meinen Workflow in Aperture 3 mittlerweile gefunden habe, ist es nie verkehrt, auch mal über den Tellerrand zu schauen und so möchte ich meine Eindrücke, die ich während der Test gesammelt habe, hier gerne beschreiben. Dazu möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass ich weder “der Profi” bin, noch habe ich Fotografie o.ä. gelernt. Dennoch bin ich als Sportfotograf (alles ausser Fußball!) viel in den Stadien hier in NRW und Umgebung unterwegs und muss nach den jeweiligen Events meine Bilder “entwickeln” … ein guter Punkt, in das Programm einzusteigen.

Während es Aperture von Apple lediglich für den Mac gibt, Kann man AfterShot Pro sowohl für Windows, Mac OS und auch Linux kaufen, was für den ein oder anderen sicherlich nicht ganz unwichtig ist. Aber jetzt erst einmal die Software installiert und gestartet.

Oberfläche (UI)
Die Arbeitsoberfläche macht einen “professionell” Eindruck und man findet sich recht schnell zurecht, wenn man die ein oder andere Funktion von Tonwerten, Helligkeit, Belichtung o.ä. sucht. Fast alle Einstellung zur Bearbeitung sind im rechten Bildbereich als Register, welche seitlich angebracht sind, zu finden.

Dazu merkt man dem Programm die “Multi-Betriebssystemkompatibilität” an, da eben eine “typische” Apple-Oberfläche fehlt. Auch wenn das Programmfenster keine eigene Menüleiste hat, sucht man als Apple-Anwender unter dem Punkt “AfterShot Pro” den Eintrag für die Einstellungen vergeblich, man kann dort das Programm lediglich beenden. Unter dem Punkt “Datei” (ebenfalls eher unüblich) sind dann auch die Einstellungen zu finden.

Vorteil für Umsteiger: Man findet die Menüpunkte, wo man sie gewohnt ist. Nachteil für reine Mac-Anwender: Die UI passt sich eben nicht 100% in das Apple-Universum ein.

Fotos verwalten?
Da ich in der Software noch keine Bilder hatte, wollte ich mal schnell welche “importieren”. Und wenn man die Bildverwaltung von Apple gewohnt ist, wird man hier ein wenig enttäuscht, denn AfterShot Pro hat keine eigene Bildverwaltung, sondern “importiert” diese von dem Platz, wo diese gerade liegen. In meinem Fall war es der Desktop und nachdem ich den Ordner nach dem Import gelöscht hatte, waren eben auch keine Fotos mehr zu sehen.

Man muss hier also selber Hand anlegen und sich entsprechende Verzeichnisse anlegen und seine “Struktur” kennen. Viele Umsteiger von anderen System wollen in diesem Punkt eh die Kontrolle behalten. Ich persönlich habe mich so daran gewöhnt, nicht zu wissen, wo meine Bilder sind, ich muss diese nur finden, wenn ich sie suche. Aber da sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich.

Von den ersten beiden Punkten abgesehen, die man auch getrost hätte vernachlässigen können, kommen wir jetzt zur Arbeit mit AfterShot Pro.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)

Ich mach es kurz und knapp: AfterShot Pro rockt!

Wer mit Aperture 3 arbeitet und weniger als 8 GB Ram hat, der kennt die Zwangspausen und die manchmal sehr behäbige Arbeitsweise. Nicht so ASP! Die Software ist nicht einmal abgestürzt und hinterlässt so nicht nur einen sehr schnellen, sondern auch stabilen Eindruck. Egal ob man ein Bild beschneiden oder neu ausrichten muss, es dauert nur knapp eine Sekunde, bis das fertige Ergebnis zu sehen ist und man weiter an dem Bild arbeiten kann.

Ausrichten
Ein Punkt, der mir auf Grund seiner “Einfachheit” gut gefallen hat.

Will man ein Bild gerade ausrichten, klickt man auf die Funktion und bekommt einen Pfeil. Diesen zieht man einfach entlang der “schiefen” Linie und das Bild wird dann automatisch gerade ausgerichtet. Im oben Teil ist schön zu sehen, wie “schief” das Bild war. Die Linie und das Fadenkreuz ist vom Werkzeug zum Ausrichten des Bildes. Hat man die schiefe Linie “nachgezogen”, wird das Bild automatisch gerade ausgerichtet.

Kreative Bearbeitung
Erwarte ich von keinem RAW-Entwicklungswerkzeug, dafür gibt es andere Programme wie zum Beispiel Photoshop o.ä. Aber eine Funktion, die in der Produktbeschreibung erwähnt wurde, habe ich mir näher angesehen – Noise Ninja. Gerade bei dieser Funktion sagt ein Bild (drauf klicken!) mehr als Tausend Worte. Rechts das Original bei 100% ohne Noise Ninja – links der gleiche Ausschnitt mit aktiviertem Noise Ninja:

Achtet man auf den Hintergrund oder aber die Wange der Cheerleaderin, kann man schon sehr gut sehen, was Noise Ninja aus dem Bild herausholt, ohne Details – zum Beispiel in den Haaren – zu opfern.

Dinge, die man als Aperture-User vergeblich sucht …

  • Gesichtserkennung
  • Orte zuordnen
  • Wasserzeichen-Funktion

Während ich auf die Gesichtserkennung (nicht auf die Verwaltung!) in Aperture durchaus verzichten könnte, sind Dinge wie die Orte und Wasserzeichen für mich persönlich eine sehr elementare Funktion. Denn wenn ich nach meinen Sportevents erst noch auf 50 bis 100 Fotos meine Wasserzeichen kleben muss, macht das einfach keinen Spaß. Die Bilder müssen “fertig” aus dem Programm kommen. Tun sie das nicht, muss man nachträglich Hand anlegen.

So wie ich das auf der Facebook-Seite von ASP gelesen habe, scheinen sich das auch schon andere gewünscht habe. Wer – wie ich – die Software testet, während er “eigentlich” mit einem anderen Programm verheiratet ist, wird einige Punkte sicherlich positiv finden (wie ich zum Beispiel die Objektivkorrektur, das Ausrichten der Bilder oder die Erweiterung durch Plugins), bei anderen Funktionen vielleicht den Kopf schütteln.

Alles in allem ist AfterShot Pro meiner Meinung nach aber sein Geld wert, wenn man eine gute Möglichkeit sucht, RAW-Dateien zu sortieren, katalogisieren, verschlagworten, im Stapel zu verarbeiten und zu exportieren. Dazu gefällt mir auch die Möglichkeit auf die Schnelle “Webgalerien” zu erstellen, auch wenn das Standard-Layout nicht unbedingt mein Fall war.

Dafür, dass ich das Programm gar nicht kannte, habe ich mich schnell zurecht gefunden und gute Ergebnisse erzielt. Bleibt am Ende die Frage nach der Zielgruppe. Lightroom-User freuen sich sicherlich über den zuletzt gesunkenen Preis der neuen Version 4 und werden wohl kaum zum Umstieg überredet werden können. Reine Apple-User wie ich, die grundsätzlich (nach dem 8 GB Ram Upgrade) zufrieden sind und sich an Funktionen gewöhnt haben, werden wohl ebenfalls nicht so schnell umsteigen, da Apples Aperture 3 im Mac App Store bereits für knapp 65 Euro zu haben ist, während man für Corel AfterShot Pro aktuell knapp 90 Euro über die (virtuelle) Ladentheke schieben muss. Die klare Stärke von AfterShot Pro ist hier wohl die Multi-Betriebssystem Verfügbarkeit (Win, Mac und Linux).

Auch wenn ich persönlich wohl auch weiter meine Fotos mit Aperture 3 von Apple bearbeite, einfach weil der Workflow, den ich mir auf Grund meiner Arbeit angeeignet habe, in dieser Gänze so nicht einfach umstellen kann. Aber es ist schön zu sehen, dass es andere Anbieter ebenfalls auf die Kette bekommen, eine entsprechende Software zu einem auch für “Spaß und Hobby Fotografen” bezahlbaren Preis anzubieten, die mehr als iPhoto benötigen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Corel, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Wer eine Vollversion gewinnen möchte (wird dem Gewinner später zugesendet), muss uns einfach folgende Frage beantworten:

Mit welchem Begriff wird das “RAW-Format” (die Roh-Daten) auch gerne bezeichnet?

  • A: neutrales Nativ
  • B: analoges Positiv
  • C: digitales Negativ

Wer die Antwort weiß, der muss folgende Dinge tun: Schreibt einen “Muss-ich-unbedingt-haben”-Kommentar mit einem kurzen Grund, warum euch die Software interessiert und am Ende, GANZ WICHTIG, der richtige Gewinnbuchstabe!

Noch einmal in Kurzform: Kommentar + Gewinnbuchstabe! Nur wer beides in seinem Kommentar hat, nimmt an der Verlosung teil (die Reihenfolge überlasse ich euch). Einsendeschluss: 31.03.2012 (23:59)

Hinweis: Der Gewinner wird von uns benachrichtigt und nach seiner Anschrift gefragt, da dieser das Paket später direkt zugesendet bekommt. Dafür müssen wir die Anschrift weiterleiten, die Daten also weitergeben! Bitte berücksichtigt das, wenn ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen wollt.

Link: Corel AfterShot Pro Webseite

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Aperture 3 + Lion = Speicherfresser

Einige haben es in einem der letzten Podcasts ja bereits gehört, ich war nicht wirklich zufrieden mit der Geschwindigkeit von Aperture 3 auf meinem MacBook mit 4 GB Ram unter Mac OS X.7 Lion, was noch freundlich untertrieben war.

Um das zu verstehen, muss ich kurz ein wenig ausholen, aber keine Sorge, das wird jetzt kein Leidensweg.

Ich nutze noch immer mein 2009 gekauftes MacBook (Alu Unibody) und war mit Aperture 2 und Snow Leopard eigentlich sehr zufrieden. Die Geschwindigkeit war in Ordnung (klar, schneller geht immer), nichts wo man einen Geschwindigkeitsrausch bekommen würde, aber war eben ok.

Nach dem Update auf Lion und Aperture 3 diese Zufriedenheit schnell dahin und schlechte Laune machte sich breit, denn jeder Bearbeitungsschritt zog jetzt immer einen Beach-Ball gefolgt von einer Pause zwischen 10 und 20 Sekunden nach sich. Ich sag euch, das nervt! Muss man nur 30-40 Bilder bearbeiten, geht es vielleicht noch, warten aber 600 Bilder auf die Bearbeitung nach einem Shooting, kommt schnell Frust auf und die Bearbeitung dauert Stunden! Aber was tun?

Nun, ich hatte 3 Optionen:

  1. Ein neues MacBook kaufen, obwohl ich eigentlich mit meinem bisherigen Arbeitsgerät sehr zufrieden war.
  2. In mein MacBook eine SSD einbauen?
  3. Es erst einmal mit mehr Speicher versuchen?

Nun, die Entscheidung ist schnell gefallen, da ich mir ein neues MacBook Pro aktuell weder leisten kann noch möchte (denn dann müsste da auch eine SSD drin sein). Eine SSD alleine ist mir aktuell einfach zu teuer, in einer Größe, die ich meine haben zu müssen (min. 500 GB)! Also mal ein wenig gesucht und gesehen, dass 2 x 4 GB Ram gerade einmal knappe 50 Euro kosten.

Ok, die Entscheidung war schnell gefallen und die 2 x 4 GB Ram bestellt (das war im November 2011) und eingebaut. Und wieder einmal bestätigt sich ein oft gehörter Spruch in diversen Foren: “Ram lässt sich nur durch eines ersetzen: Noch viel mehr Ram!

Seit dem Upgrade des Speichers läuft auch Aperture 3 unter Mac OS X.7 Lion wieder zufriedenstellend, wenn man eben berücksichtigt, dass die Hardware schon einige Zeit auf dem Buckel hat. Aber durch die 50 Euro Investition habe ich meinem Arbeitsgerät hoffentlich noch einmal gute 2-3 Jahre Zeit verschafft.

Tipp: Das MacBook (Alu-Unibody) Late 2009 wurde anfangs bis maximal 6 GB verkauft und in der ersten Version konnte man zwar 8 GB einbauen, es wurden aber nur 6 GB erkannt und genutzt. Ein EFI-Firmware-Update später machte es aber möglich, die vollen 8 GB Ram nutzen zu können! Einfach mal ein wenig Googlen ;)”

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RapidWeaver 5.0 inkl. Gewinnspiel!

RapidWeaver ist auf dem Gebiet der WYSIWYG-Baukästen (?) eine bekannte Größe, immerhin gibt es das Programm jetzt seit mittlerweile über 6 Jahren. Realmac Software hat das Programm über die Jahre stetig weiterentwickelt und so liegt mir die aktuelle Version 5.0 vor und so möchte ich euch einen kurzen Überblick verschaffen.

Hintergrund: Einige werden sich jetzt fragen, wie ich dazu komme, eine solche “Kamelle” – das Programm selber gibt es immerhin jetzt seit gut 6 Jahren – aus der Versenkung zu holen? Die Frage ist schnell beantwortet: Für ein neues Projekt brauchte ich mal wieder eine Webseite und wusste nur, für diese Seite wollte ich keinen WordPress o. ä. System verwenden, wo wieder eine Datenbank dahinter hängt, die ich in regelmäßigen Abständen sichern müsste. Auch wollte ich mich hier nicht mit Sicherheitsupdates herumschlagen müssen.

Nicht falsch verstehen, WordPress und Co. haben durchaus ihre Daseinsberechtigung (immerhin habe ich es selber unter apfelnase.de jahrelang verwendet), nur war es mir für dieses kleine Projekt einfach zu mächtig, also von wegen “Kanonen auf Vögel” und so. Was kleines, was einfaches musste her! Und da wollte ich RapidWeaver mal wieder eine Chance gegeben, denn gerade dieses kleine Werkzeug habe ich in meiner Anfangszeit auf dem Mac – bin quasi seit der ersten Version dabei – sehr gerne und viel genutzt.

Hinweis: Ich werde jetzt hier keinen super ausführlichen Testbericht schreiben, denn das würde jeden Rahmen hier sprengen. Die nächsten Zeilen werde ich aber beschreiben, welche Erfahrungen ich mit dem Programm gemacht habe. Und keine Sorge, auch Kritik kommt – denke ich – nicht zu kurz. Zum Überflug lag mir lediglich die aktuellste Version 5.1.1 (8238) vor.

Butter bei die Fische: Wie eingangs bereits erwähnt, bin ich seit Ende 2005 Mac-User und das war auch ungefähr der Zeitpunkt – plus/minus 2 bis 3 Monate – auch die Zeit, also die Version 1.0 von RapidWeaver veröffentlich wurde. Anfangs war es jedoch mehr ein Tool zur Gestaltung von Webseiten, das “Blog-Modul” kam erst wenig später dazu.

Wie geschrieben, brauchte ich für ein neues Projekt – aktuell bin ich viel mit meiner kleinen DSLR unterwegs und möchte die Bilder unter moerkels.de veröffentlichen – mal wieder eine Webseite und wollte etwas, was einfach zu handhaben ist. Etwas, das offline funktioniert, mir offline anzeigen kann und dann wenn ich es möchte auf den Server geladen werden kann.

Also schnell ein neues Projekt erstellt, ein Theme ausgewählt und los geht’s!

Die grafische Benutzeroberfläche wirkt für den Leistungsumfang sehr aufgeräumt. Menüpunkte, die man ggf. nur einmal benötigt (wie zum Beispiel die Theme-Auswahl), lassen sich über “Symbolleiste anpassen” sogar noch ein wenig konfigurieren (Bild links). Der Großteil der Einstellungen, die in dem jeweiligen Bereich möglich sind, lassen sich dann im so genannten “Seiteninspektor” erledigen (2. Bild von rechts). Dieses Fenster passt sich der entsprechenden Seite an und bietet dementsprechend unterschiedliche Einstellmöglichkeiten.

Hier wird der ein oder andere Anfänger sicherlich auch mal schnell überfordert sein, der Profi erfreut sich der individuellen Einstellmöglichkeiten für eigene JavaScripte, CSS- oder Code, den man in den “Kopf” einer Seite einfügen kann. Wenn auch nicht unbedingt so dokumentiert, kann man in die jeweiligen Eingabefelder, auch direkt noch HTML-Code einfügen (2. Bild von links).

Auf diesem Wege habe ich – zugegeben, es ist purer Spaghetti-Code (?) – mir die Seitenleiste gespart und im Kopf den “HOME”-Link eingefügt und über die Fußzeile die Navigation manuell eingebaut. Ok, da muss man dann zumindest HTML-Grundkenntnisse habe (mehr habe auch ich nicht), aber es ist eben möglich.

Tipp: Aus diesem Grund habe ich von meinem Projekt immer zwei Versionen, nämlich eine Kopie als “Spielwiese”, in welcher ich Ideen ausprobiere und erst nach erfolgreicher Umsetzung in das Original-Projekt übernehme.

Dazu ist das Ganze, wenn man nicht gerade wie ich, manuellen Code in verschiedene Bereiche kopiert, valider Code, wie das W3C mir – trotz meiner Anpassungen – bestätigt!

RapidWeaver bietet folgende Seiten-Typen an, welche man in seinem Projekt einfügen kann (Bild ganz rechts): Blog, Kontaktformular, Dateiaustausch, HTML-Code, iFrame, Filmalbum, Weiterleitung, Fotoalbum, Quicktime, Sitemap, Gestalteter Text. Weitere Module (und auch Themes) lassen sich sogar noch durch Drittanbieter käuflich erweitern.

Ich habe jetzt nicht wirklich jedes Modul getestet, kann aber so viel sagen: Wie in meinem Projekt zu sehen, besteht die Startseite aus einem Blog, darunter einer Kontaktseite (das Formular) und darunter noch eine Seite Gestalteter Text, bevor die Fotoalben starten.

Im zweiten Bild von oben ist die Ansicht des Blogs bereits sehr gut zu sehen. Oben die Einträge und darunter die Eingabemaske, wo man Bilder und Text einfach einträgt. Will man dann sehen, wie es später im Internet aussehen wird, klickt man einfach unten auf das Auge und eine Seitenvorschau wird erstellt. Danach zurück auf den Bleistift und weiter geht es.

Das Ganze ist für Neueinsteiger meist problemlos zu bedienen, nur Daueruser haben es ab und an schwierig, da Realmac die Benutzeroberfläche (nach dem was ich in den 5 Jahren gesehen habe) immer wieder angepasst hat und man sich so nach einem Update immer wieder erst zurechtfinden muss.

RapidWeaver wird dazu als “Powerfull Web Design Software for Mac” beworben. Nun, wenn man Themes selber anpassen kann (was hier durchaus möglich ist, meine Möglichkeiten aber durchaus überschreitet), lässt sich hier sicherlich noch einiges mehr rausholen. Selbst heute bekannte Blogs wie der vom admartinator.de oder guennersen.de (leider offline) haben damals mit RapidWeaver angefangen und sind dann erst später auf WordPress umgestiegen, was mir für den aktuellen Anwendungszweck jedoch einfach zu mächtig war.

Die Schattenseite: Während meines gesamten Testzeitraumes lief das Programm absolut stabil. Ich hatte nicht einen einzigen Absturz. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zumindest die Punkte, die mir persönlich aufgefallen sind und mich einfach stören – einfach, weil es ist wie es ist – möchte ich kurz ansprechen.

Eine der Hauptgründe, warum ich damals von RapidWeaver auf WordPress umgestellt hatte, war die Kommentarfunktion. Nun, sie ist mittlerweile besser, aber noch immer bei weitem nicht das Gelbe vom Ei, denn noch immer arbeitet das Programm, so fern man Kommentare anbieten möchte, was, seien wir einfach ehrlich, bei einem Blog einfach das Salz in der Suppe ist, nur mit externen Anbietern zusammen. Man muss seine Kommentare also an einen externen Dienst auslagern und behält diese quasi nicht unter Kontrolle. Wird der Dienst irgendwann eingestellt, wären auch die Kommentare weg. Das finde ich auch heute leider noch immer schwach gelöst. Als Laie denke ich mir da immer nur “das kann ja nicht so schwer sein”. Nun denn, ich habe mich erst einmal für Disqus entschieden, mal sehen ob ich da auch bleibe.

Eine Funktion, die mich ebenfalls stört, sind die Permalinks. Es ist zwar einstellbar, dass man Permalinks aktiviert kann, aber generiert RapidWeaver dann dermaßen dämliche Link-Namen, dass es keinen Spaß macht. Anstatt in einem Blog den Beitragstitel inkl. Datum als Permalink zu generieren – wie ich es manuell mache (oben auf dem großen Bild zu sehen) -, generiert das Programm eine irrelange Zahl wie “32132874893648723541762358172″ als Permalink. Rein tecnisch gesehen mag das OK sein, es sieht aber sch…e aus. Vergisst man also einen Permalink manuell einzutragen, generiert RW einfach einen und es fällt einem meist erst auf wenn die Dateien schon hochgeladen wurden. Man passt dann den Permalink an und lädt die Daten erneut hoch, was mich zum nächsten Punkt bringt.

RW räumt nicht auf. Klingt doof, ich weiß, mach ich auch zu selten, aber ich würde mir wünschen, dass RW selbstständig Dateien, die es im angegebenen Zielverzeichnis nicht benötigt (wie die zuvor generierte, jetzt aber überflüssige 298310293809213809123 Permalink-Datei) auch wieder löscht und nicht den Webspace “zumüllt”.

Wer das berücksichtigt bzw. wem das egal ist, der sollte sich RapidWeaver (RW) echt mal anschauen. Ich persönlich werde meinen privaten Fotoblog vorläufig weiterhin mit RapidWeaver befüttern, einfach, weil mir RW sonst wirklich sehr gut gefällt.

Und je länger ich darüber nachdenke, könnte ich in einem Test sicherlich noch min. das Fünffache schreiben, und am Ende kommt nur ein Drittel der Möglichkeiten heraus.

Kommentare im Mac App Store: Und weil die Frage sicherlich kommen wird, greife ich hier einmal vorweg. Ja, ich habe mir die Kommetare im Mac App Store vorher natürlich angesehen und meines Erachtens spiegeln die knapp 3 Sterne nicht den Wert der Software wieder.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich bzw. kann es natürlich sein, dass “Plugins” o.ä., die man zuvor in einer Vorversion gekauft hat jetzt nicht mehr mit einer neuen Version kompatibel sind, was meistens ein Problem mit Erweiterungen von Drittanbietern der Fall ist. Da ist man dann auf den Drittanbieter angewiesen in der Hoffnung, ein Update zu bekommen.

Mangels MobileMe konnte ich diese Funktion nicht testen, mit meinem eigenen FTP-Server hatte ich jedoch nie Probleme bei der Veröffentlichung von Dateien, was ich gerade anfangs fast im Minutentakt getan habe.

Nun, ich will hier nichts runterspielen, nur muss man das Ganze IMO objektiv betrachten. Wem beispielsweise die mitgelieferten Themes nicht reichen und sich selber keine erstellen kann, der muss eben in die Tasche greifen oder selber ran – willkommen im Leben.

Und hey, auf der Webseite von Realmac Software gibt es eine Demoversion zum Download. Vielleicht testet Ihr es am Ende einfach selber mal?

Gewinnspiel: Genug der Worte. Wer es bis zu diesem Punkt ohne Vorscrollen geschafft hat, der hat es sich verdient ;)

Unser Dank geht an Realmac Software, die uns drei (3) Lizenzen zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben! Um eine der begehrten Lizenzen zu gewinnen, müssen folgende Punkte erfüllt werden:

1. Schreibt einen “Muss ich unbedingt haben”-Kommentar und einige kurze Worte, für welche Art von Projekten ihr euch vorstellen könnt, dieses Programm zukünftig einzusetzen.

2. Keine Pflicht, aber es erhöht die Chancen zu gewinnen ungemein ;) Tragt die Worte in die Welt, indem ihr hier unten auf die “Twittern- und Gefällt mir-Buttons” klickt.

Einsendeschluss ist Pfingsmontag der 13.06.2011 um 18:00 Uhr!

Das Kleingedruckte: Sollten wir feststellen, dass jemand versucht zu schummeln, wird er von der Verlosung ausgeschlossen. Die Preise können nicht ausgezahlt werden o.ä.. Die Lizenzen dürfen nicht weiterverkauft werden. Die Teilnehmer werden nach der Verlosung hier genannt und angeschrieben, so es denn möglich ist. Also achtet bitte darauf, eine gültige E-Mail-Adresse im Kommentar zu haben. Fragen? Fragen!

Update: Das Gewinnspiel ist zu Ende und auf Grund verschiedener Gründe hat sich die Verlosung leider etwas hingezogen. Die Gewinner werden am kommenden Mittwoch den 22.06.2011 während der Aufnahme für Podcast #20 ausgelost und danach entsprechend informiert.

RapidWeaver (AppStore Link) RapidWeaver
Hersteller: Realmac Software Limited
Freigabe: 4+3.5
Preis: 69,99 € Download

Links:
Realmac Software Homepage
moerkelsDE – Ich habe geschossen, denn ich hatte ein Motiv!

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Und für den Rest gibt es Residual!

Sieht aus wie ScummVM, ist es aber nicht, oder eben doch, aber eben für den Rest. Wer mich “kennt” weiß, ich steh auf so’n Sch..ß so alte Klassiker und so war die Installation von Residual reine Formsache.

Es gibt Spiele, die kann man unter ScummVM nicht spielen, dazu gehören eben die Klassiker Grim Fandango und Flucht von Monkey Island, vielen aber eher als Monkey Island 4 ein Begriff.

Wie auf dem Screen zu sehen, ist die Liste meiner installierten Spiele noch recht leer. Zwar ist “Monkey Island 4″ in meinem Besitz, nur wird dieses aktuell noch nicht unterstützt. Treue Fans, die “Grim Fandango” ihr Eigen nennen können, dürfen dagegen gleich loslegen, denn es soll, von einigen “Glitches” abgesehen, durchgespielt werden können.

Wer es nicht mehr hat, der braucht nicht weinen, denn Grim Fandango gibt es bei amazon.de schon für unter 2 Euro zzgl. Verdsandkosten. Noch einer unter unseren Lesern, der das Spiel zufällig sein Eigen nennt und jetzt noch einmal durchspielen will? Wer wegen dieser Spiele bisher noch Windows VMs laufen hatte, kann diese jetzt wohl wegpacken, denn Residual ist da und übernimmt den Rest!

Und das Beste ganz zum Schluss: Residual gibt es für Windows, Linux und Mac OS!

Links:
Residual Projekt bei Sourceforge

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Welche Programmiersprache soll ich wählen?

Diese Fragen haben sich schon hunderttausende vor mir gestellt und ich werde sicherlich nicht der Letzte gewesen sein, der sich Gedanken darüber macht, auch im zart vorgeschrittenen Alter von 37, noch eine Programmiersprache zu lernen – die Frage ist nur, welche?

Und nein, ich mache das nicht, weil ich meine damit in irgendeinem App-Store Geld verdienen und die Welt erobern möchte, sondern, weil ich wissen möchte, wie man ein Programm entwickelt und programmiert. Dabei geht es mir nicht, wie im oberen Bild um HTML oder PHP, sondern ich möchte eine native Programmiersprache lernen, nur weiß eben noch nicht welche.

Auf eine kurze Frage bei Facebook habe ich von drei unterschiedlichen Personen – wie sollte es anders sein – drei unterschiedliche Antworten erhalten. Noch habe ich mich nicht entschieden und muss auch wohl dazu sagen, dass ich bisher wirklich Null-Ahnung habe. Ich habe in den 80ern zwar ein wenig Basic auf meinem Schneider CPC gehackt, nur weiß ich davon heute auch nix mehr und helfen würde es mir mit ziemlicher Sicherheit auch nicht.

Ich möchte in Zukunft im Grunde 2-3 kleinere Projekte starten und daraus eben auf dem Mac kleine Apps (keine Spiele) schreiben, nativ. Was mich jetzt interessieren würde – falls hier einige Programmierer mitlesen – in welcher Sprache ihr aktuell nativ programmiert, wie ihr zu dieser Sprache gekommen seid und eure Meinung, mit welcher Sprache man als Anfänger heute anfangen sollte?

Kein HTML, kein PHP, kein Adobe-Air, sondern native Apps für den Mac. Spieglein Spieglein an der Wand, welche ist die beste/einfachste Programmiersprache im Land? C, C++, ObjectiveC, Python, Ruby … so viele Sprachen, so wenig Ahnung …

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Dunkle Wolken über Finland … (Update 2)

Angry Birds von Rovio Mobile ist jedem Besitzer eines Smartphone ein Begriff. Riesig war der Jubel und die Presse, als Angry Birds vor knapp 5 Monaten dann auch den Weg auf die Android-Plattform fand. Seit diesem Zeitpunkt wurde das Spiel nach und nach verbessert, doch das letzte Update auf Version 1.5.1 sorgt gewaltig für Ärger in der Android-Welt.

So schnell kann es gehen. Mit dem letzten Update hätte Rovio Mobile das Spiel auch gleich in Angry Androids umbenennen können, wenn man sich die negativen Bewertungen im Market anschaut, was ich persönlich durchaus nachvollziehen kann. Aber fangen wir einmal ganz vorne an.

Es war ungefähr 10 Uhr, als ich von diesem Update auf Version 1.5.1 in einem Forum gelesen habe. Konnte es kaum glauben, also schnell den Android-Market geöffnet, um zu sehen, was es denn alles Neues gibt in der Version? Unter WHAT’S NEW gibt es dann folgende Änderungen:

  • Watch the Rio Movie Commercial during the Super Bowl to find a hidden clue which unlocks a special level of Angry Birds!
  • A new Wild West themed episode: Ham ‘Em High!
  • 30 new levels
  • Graphics toggle for lower end devices

Das liest sich gut, dachte ich und klickte eher nebensächlich auf den Reiter Premissions. Während die Vor-Version lediglich Netzwerkzugriff sowie System Tools (verhindern des Ruhezustandes) benötigte, schlägt die neue Version ganz andere Töne an:

Ok, die App möchte jetzt also die Rechte, SMS zu versenden, zu empfangen/verarbeiten und diese ohne Anzeige zu löschen. Vom Lesen anderer SMS oder der Abfrage von Anrufdaten mal ganz abgesehen.

Sorry Rovio Mobile, das geht gar nicht! Also mal schnell einen Tweet Richtung Rovio Mobile gesendet:


Link zum Tweet

Und nur eine Stunde später folgt dann das knappe Statement:


Link zum Tweet

Ok, dem kurzen Statement nach weiß jetzt keiner woher diese Berechtigungen kommen und benötigt werden diese auch nicht. Auch wenn ich Rovio Mobile hier keine schlechten Absichten unterstelle, werde ich persönlich dieses Update aussetzen, trotz der tollen neuen Funktionen, bis die Berechtigungen wieder entsprechend angepasst wurden.

Auf Grund dieses Statements sind die anderen Gerüchte, das Programm bräuchte diese Berechtigungen, um In-App-Käufe tätigen zu können, natürlich hinfällig. Zumindest ich konnte nicht verifizieren, woher diese Gerüchte stammen, welche auch in den Bewertungen zu finden sind.

Die 1-Stern-Bewertungen scheinen momentan noch nicht so sehr in’s Gewicht zu fallen. Dennoch ist Rovio Mobile gut beraten die Berechtigungen schnellst möglich korrigieren zu lassen.

Update So. 06.02.2011 – 18:35:
(via AndroidCentral)

Wie heute im Blog bei Rovio zu lesen, wird jetzt doch bestätigt, dass die Android-Version Code für SMS-Zahlungen enthält, diese aktuell aber nur Kunden in Finland nutzen können. Ob das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht ist muss jeder selber entscheiden.

Meines Erachtens hat Rovio Mobile hier dennoch einen Fehler gemacht – hat man doch gestern fast den ganzen Tag über versucht diese Berechtigung als durch “something generated automaticly by Google” hinzustellen, denn die App würde diese Rechte gar nicht benötigen.

Das hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Ich persönlich – und das muss am Ende jeder selber wissen – bin nicht bereit eine App zu installieren, die derartige Berechtigungen benötigt. Dazu können wir gespannt sein, was Rovio Mobile jetzt am Montag noch “fixen” möchte.

Wenn sich hier noch etwas entwickelt, werden wir diesen Beitrag weiter aktualisieren.

Update Mo. 07.02.2011 – 12:20:

Rovio Mobile hat in den letzten Stunden eine neue Version 1.5.1.1 veröffentlich. Wirft man einen Blick auf die Premissions-Seite im Android-Market, wird jetzt wieder lediglich “Netzwerkkommunikation” benötigt. Die umstrittenen Berechtigungen (s. oben) für SMS sowie Anrufe wurden wieder entfernt.

Links:
Homepage
Angry Birds im Android-Market
Meldung bei AndroidCentral
Meldung im Blog von Rovio Mobile