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Leserumfrage · OS X Adressbuch + Anredevorlage

Eine Sache die mich schon seit meinen Anfangszeiten unter OS X stört: Es fehlt in fast jedem E‑Mailclient eine ordentliche Vorlagenverwaltung, um persönliche Anrede + Signatur in E‑Mails automatisch anhand der im Adressbuch befindlichen vollständigen Informationen zu generieren. The Bat! vermisse ich immer noch schmerzlich.

Ich habe nun in den letzten Wochen an einem kleinen Keyboard Maestro Macro gefrickelt, welches anhand der vollständigen oder teilweisen in der Zwischenablage befindlichen E‑Mailadresse im Adressbuch nach dem passenden Namen sucht und eine vollständige Anrede + Signatur in Form von:

Hallo Vorname,

Beste Grüße
John

oder

Hallo Herr Nachname,

Mit freundlichen Grüßen
John Doe

in das E-Mailprogramm der eigenen Wahl einfügt. (Veröffentlichung des KM-Macro mit detaillierter Programmbeschreibung in den nächsten Tagen hier im Blog).

Ich verwende im Notizfeld 3 Zeichen um Geschlecht (männlich/weiblich); Anredeform (privat|höflich|allgemein) und die Sprache (de|en) zu bestimmen beziehungsweise zu unterscheiden.

Nun meine Frage an die geneigte Leserschaft:

  • Unterscheidet ihr im Adressbuch die Geschlechter der Adressbucheinträge?
    Wenn ja: Wie und wo? Verwendet ihr das Adressbuchfeld: „Titel“ oder andere Felder?
  • Hat es jemand über den sqlite3 Befehl auf Terminalebene geschafft die Datenbankfelder abzufragen und vernünftige Ergebnisse zu bekommen?

Wer Interesse nach meiner kleinen Frickelei verspürt, der könnte schon einmal homebrew anwerfen und  http://brewformulas.org/Contacts installieren oder http://gnufoo.org/contacts/ einzeln aufs System schieben.

Ich habe mich bewusst gegen Applescript entschieden, da ich von zu Hause auf den Firmen-Exchange-Server zugreife und es meine Admins seit ein paar Monaten nicht schaffen, das Zertifikat zu aktualisieren und das OS X-Adressbuch dies mit einer nervigen Meldung quittiert.

Feedback erwünscht.

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Aktualisierung von Google Chrome Extensions überwachen

Nach diversen Berichten123 heißt es „Augen auf beim Eierkauf“ zumindest bei der Installation von Google Chrome Extensions. Durch den Verkauf von Erweiterungen der Entwickler (derzeit 2 bekannte Erweiterungen) ist Malware auf Rechner eingeschleust worden.

Ich hatte in den letzten Tagen nach einer Möglichkeit gesucht, die Aktualisierung der Google Chrome Extensions zu überwachen. Derzeit schließt der Extensions Update Notifier die Lücke recht zuverlässig.

Bei Aktualisierung von Erweiterungen werden Desktop-Benachrichtigungen gesendet und detaillierte Meldungen in das Benachrichtigungsfenster geschrieben. Unter Windows ist es teilweise möglich, direkt aus der Benachrichtigung auf das Changelog der aktualisierten Erweiterung zuzugreifen.

Update: In den Kommentaren wurde auf extensiondefender.com hingewiesen. Vielen Dank an blatz für den Hinweis!


  1. http://arstechnica.com/security/2014/01/malware-vendors-buy-chrome-extensions-to-send-adware-filled-updates/
  2. http://www.theguardian.com/technology/2014/jan/20/google-malware-twitter-feedly-chrome-browser
  3. http://threatpost.com/chrome-web-store-beset-by-spammy-extensions/104031
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Getestet: PDF Expert 5 (+ Verlosung)

Über den Sinn und Zweck eines PDF-Betrachters auf dem iPad muss ich keine großen Worte verlieren, denke ich. Bei mir sind es primär studentische Zwecke, sprich Vorlesungsfolien und Skripte, die ich schnell, bequem und stabil lesen und annotieren möchte. Dazu habe ich in den vergangenen Wochen PDF Expert 5 aus dem Hause Readdle mal genauer unter die Lupe genommen.

Nutzeroberfläche & Dokumentverwaltung

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PDFs wollen im besten Fall nicht nur betrachtet, sondern auch verwaltet werden. PDF Expert bietet dazu ein aufgeräumtes und iOS 7-Design-konforme User Interface. Die Ansicht kann man nach Name / Datum / Größe sortieren und zwischen Raster- und Listenansicht umschalten. Neue Ordner sind auf Knopfdruck erstellt. Per Drag&Drop lassen sich Dateien in den Favoriten anlegen und/oder verschieben. Kurz gesagt: Die Bedienung ist ziemlich intuitiv – wer die Finder.app bedienen kann, fühlt sich hier gleich zuhause.

Lesen & Annotieren

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Auch der Viewer macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Nach kurzer Eingewöhnungszeit überrascht es umso mehr, dass eine Vielzahl an Optionen und Werkzeugen direkt per Knopfdruck verfügbar sind – extrem angenehm. PDF Expert bietet 3 Farboptionen für die Darstellung. Sie funktionieren, wirklich benutzt habe ich sie nie. Auch der Auswahlmodus (Seiten, welche nicht auf den Schirm passen, werden aufgetrennt) und die Vorlesefunktion sind eher nette Gimmicks.

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Ganz anders verhält es sich mit der Werkzeugpalette. Einmal eingeblendet und an den gewünschten Bildschirmrand verschoben bietet sie einen schnellen Zugriff auf sämtliche Annotationswerkzeuge, die man sich so wünschen kann. Zeilenbasierte Annotationen (Notizen, Hervorheben, Unterstreichen, etc.) gehen ebenso schnell von der Hand wie freies Zeichnen und Einfügen von Text und Formen. Alles ist vektorbasiert, skaliert vernünftig und ist nachträglich ohne Weiteres nachbearbeitbar.

Gut gelöst: Es ist egal, ob zuerst Text markiert und das Werkzeug angewählt wird oder umgekehrt. Wenn mit aktivierter Zeichenfunktion ins Dokument gezoomt wird, lässt sich eine Arbeitsfläche einstellen, über deren Grenzen nicht hinaus gemalt werden kann. 4 Stiftfavoriten können übrigens abgespeichert werden (Farbe, Transparenz, Strichstärke).

Während des Testzeitraums ist mir die App nicht ein einziges Mal abgeschmiert. Auch die größten und hässlichsten OCR-Dokumente wurden flott geladen, was mich angenehm überrascht hat. Die zeilenbasierten Annotationswerkzeuge sind dann natürlich für die Katz.

Bearbeitungsfunktionen

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PDF Expert bietet die Möglichkeit PDFs nachträglich zu bearbeiten, d.h. bestehenden Text auszutauschen. Das funktionierte hervorragend bei Fließtext, leider nur bedingt bei Formeln, insbesondere bei LaTeX-PDFs. Desweiteren kann man mehrere PDFs zusammenführen und Annotationen fest bzw. unwiderruflich in Dokumente schreiben, was in meinen Testläufen gut geklappt hat.

Kompabilität & Cloud-Anbindung

Die meisten PDF-Dokumente mit denen ich zu tun habe, stammen wurden entweder mit Office-Paketen (Microsoft, Apple, seltener mal Open Source Alternativen) oder mit pdfLaTeX erstellt. Während man auf dem Desktop ziemlich verwöhnt ist und jede PDF eigentlich mit jedem Viewer anstandslos korrekt dargestellt wird, war das für iPad-Apps in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Readdle hat beide Richtungen vernünftig implementiert: Alle PDFs werden vernünftig angezeigt, mit PDF Expert gesetzte Annotationen bereiten ebenfalls keine Probleme (getestet mit Preview.app, Skim und Acrobat).

dienste
Es stehen eine Vielzahl an möglichen Synchronisationsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen ich allerdings nur Dropbox und SFTP getestet habe. Beides klappt (fast) perfekt. Da ich in meinen synchronisierten Ordnern nicht nur PDFs liegen habe, hätte ich mir eine selektive Sync-Funktion gewünscht.

tl;dr und Fazit

PDF Expert ist eine grundsolide App, an der ich nicht eine einzige nennenswerte Schwäche finden konnte. Sie ist schnell, stabil, gut durchdacht und ihre 9€ definitiv wert. Dass sich dieses Review so langweilig runterliest, liegt einfach daran, dass ich selbst angenehm überrascht war, dass ich auf dem iPad keinerlei Abstriche gegenüber Desktop-Apps machen muss, eher im Gegenteil. Mit selektivem Sync wäre alles perfekt.

PDF Expert 5 - Fill forms, annotate PDFs, sign documents (AppStore Link) PDF Expert 5 - Fill forms, annotate PDFs, sign documents
Hersteller: Igor Zhadanov
Freigabe: 4+4.5
Preis: 8,99 € Download

Verlosung

Readdle hat uns netterweise 3 Promo Codes zur Verfügung gestellt, die wir wie gewohnt verlosen möchten.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 07.02.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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2013 · Wir sagen danke!

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. (Herman Hesse)

Liebe Blogleser,

Das Jahr 2013 liegt hinter uns. Wir blicken auf ein spannendes und anstrengendes Jahr zurück.

2013 haben wir 1.060Posts veröffentlicht und unzählige Kommentare freigeschaltet – Trackbacks nicht mitgezählt.

Wir haben bisher über 5.000 Tweets veröffentlicht, 1.140 “Gefällt mir” auf Facebook erhalten, 1.113 Posts auf App.net gesendet. Wir befinden uns in 158 Kreisen auf Google+.

Im Jahr 2013 hat unser Team viele objektive und auch kritische Blicke auf verschiedenste Soft- und Hardware geworfen. Oft haben wir dabei auch über den Tellerrand geblickt. Unsere unabhängige Meinung sind als Reviews in eine Vielzahl von Blogartikeln eingeflossen. Wir lassen uns dabei sehr oft Zeit, um Produkte ausreichend unter die Lupe nehmen (oft zum Leidwesen unseres CEO Björn). Bei allen kostenfreien Verlosungen hat so manche Softwareperle und auch T-Shirt seinen glücklichen Leser gefunden.

Wir möchten uns in diesem Zusammenhang bei allen Entwicklern, Firmen und Partner bedanken, die uns kostenlose Vollversionen oder Leihstellungen für Reviews und Verlosungen zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank für die ehrliche, höfliche und offene Kommunikation.

Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zusammenarbeiten führt zum Erfolg. (Henry Ford)

In eigener Sache: Auch 2014 werden wir weiter auf Werbung, Werbebanner, bezahlten Linktausch, etc. verzichten. Das Blog finanziert sich ausschließlich aus privaten Aufwendungen, den Micro-Einnahmen aus Euren Einkäufen im Apple Store, Apple Edu Store, Amazon, O2, App-Store, iTunes-Store … und den flattr-Einnahmen.

Es gibt nur einen wirklichen Reichtum: Die menschlichen Beziehungen. (Antoine de Saint-Exupéry)

Last but not least: Der größte Dank geht an die Leser dieses Blog – an Euch!

Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare, Anregungen und Dialoge auf aptgetupdate.DE, Twitter, Facebook, App.net, Google+.

Wir wünschen allen Lesern im kommenden Jahr Glück, Gesundheit und viel Erfolg.

Team aptgetupdate.DE

 

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Mac OS: Apple Mail zeigt Badge für ungelesene Mails nicht an?

Apple Mail Symbol

Apple Mail Symbol


Nachdem mich das Problem jetzt eine gute Stunde beschäftigt hat, dachte ich, es hilft vielleicht auf dem ein oder anderen hier.

Hintergrund: Gestern Abend überkam es mich, dass ich mich wieder ein Stück von Google distanzieren möchte. DNS-Einstellungen im Router, E-Mails, Termine usw. usw. landet alles bei Google und so macht man sich doch ein Stück weit gläsern und auch abhängig von einem einzigen Anbieter. Einem Anbieter, den ich früher mehr als gemieden habe, schiebe ich heute alles an Informationen zu, die ich auch nur habe. Davon wollte ich mich mal wieder ein Stück weit entfernen und so habe ich mir wieder eigene IMAP-Postfächer in meiner Domain eingerichtet und habe sämtliche Umleitungen zu Google wieder auf meine eigenen Postfächer umgeroutet. Und auch alle Mails, die jetzt noch zu Google gehen, werden bei Google gelöscht und zu den Postfächern umgeleitet – was aber nur noch ein ganz geringer Teil sein dürfte. So weit zum Hintergrund meiner “Geschichte”.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Danach Apple Mail gestartet, Google-Mail und die IMAP-Postfächer eingerichtet, und alle E-Mail von Google zu den jeweiligen Postfächern “umgezogen”. Gut, das hat dann auch nur 4 Stunden gedauert, aber danach war Google wieder leer und alle Mails in Apple Mail drin.

Doch trotz korrekter Einstellungen in Apple Mail, wollte das Dock-Symbol einfach nicht das Badge mit der Anzahl der ungelesenen Nachrichten anzeigen. Ich habe dann sogar vermutet, Apple Mail würde vielleicht die Posteingangs-Ordner nicht korrekt erkennen und habe auch hier geschaut, war aber nix zu finden. War auch unnötig, denn im Programm wurde die richtige Anzahl der ungelesenen Nachrichten in der Statusleiste korrekt angezeigt. Das Problem musste also wo anders liegen.

Kennzeichen für App-Symbol

Kennzeichen für App-Symbol

Nach all den Test und Suche im Web, bin ich dann im Apfeltalk-Forum nach einer guten halben Stunde auf die Lösung gestoßen – mein Dank an citrone!

Denn es müssen nicht nur die Einstellungen in der Mail-App korrekt sein, nein, auch im Mitteilungszentrum (Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail) muss dies für die App aktiviert sein – BÄÄM!

Da muss man dann erst einmal drauf kommen, denn ich persönlich hätte dort wohl zu aller letzt gesucht, wenn denn überhaupt. In diesem Sinne, vielleicht braucht es ja mal einer und will nicht erst – wie ich – eine Stunde damit verbringen, den Fehler zu suchen.

Hinweis: Da das Problem mit der Mitteilungszentrale zusammenhängt, wird es wohl auch erst seit 10.8 in dieser Form auftreten können.

Links zu dieser Meldung:
Quelle: Apfeltalk-Forum