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Relaunch und gesunde Mittelwege

Meiner Meinung nach ist der Kampf gegen sprachliche Diskriminierung mit der Magersucht vergleichbar. Es ist vernünftig, maßvoll zu essen, und es ist richtig, gegen Diskriminierung die Stimme zu erheben. Wenn man es aber übertreibt, dann wird in beiden Fällen eine Krankheit daraus.Harald Martenstein

Was Harald Martenstein in seiner (übrigens sehr lesenswerten) Kolumne über sprachliche Diskriminierung postulierte, kann ebenfalls auf die heutige Bloglandschaft übertragen werden. Ich will die beiden Extreme kurz anreißen:

Less is more. Es ist sicherlich nicht ohne Grund derzeit ziemlich hipster seinen Blog minimalistisch zu halten. Einspaltigkeit, spärliche Navigation, deaktivierte Kommentare, sowie große und lesbare Typo soll den Fokus des Lesers wieder auf den Inhalt lenken. Stöbern oder nach Kategorien filtern ist bisweilen sehr umständlich. Lesbarkeit top, Funktionalität so lala.

More is more. Ähnlich drastische, umgedrehte Zustände findet man bei Martin, der vor lauter Nostalgie wieder auf sein 2007er Layout zurückgreift und den erhöhten Traffic wahrscheinlich zurecht auf den auffälligen Header, dreispaltigen Inhalt, zweispaltige Kommentare und den dicken Footer zurückführt. Funktionalität top, vom Inhalt wird aber leider etwas abgelenkt.

Unser neues Design: Ein Mittelweg

Basierend auf dem wunderbaren Piha-Theme haben wir versucht das Beste aus beiden Welten mit AGU zu vereinigen. Minimalismus und Lesbarkeit in der Hauptspalte, Funktionalität in der Sidebar. Und mal ehrlich… bei unserem alten Theme konnte es ohnehin nur besser werden, was nicht bedeutet, dass wir uns keine Gedanken gemacht hätten:

Optische Faktoren

Reaktionsfähig ist das neue Design. Wer nicht weiß, was das bedeutet, zieht mal das Browserfenster schmaler. Für smartphonefreundliche Dateigrößen sorgen übrigens Adaptive Images.

Dank Post Formats können wir Inhalte nun effektiver einbinden. Beispiele gefällig? Bilder wird es im Blog natürlich ebenfalls noch geben, text-only war noch nie unser Ding.

Ideelle / „Unter der Haube“ Faktoren

Kommentare bleiben definitiv erhalten, allein schon wegen der Gewinnspiele :) Wir sind klein genug, um nicht zu viele Trolle anzulocken und brauchen/lieben das Feedback und die Diskussionen.

Der Server, auf den Oliver übrigens physischen Zugriff hat, soll in naher Zukunft mal ein Update bekommen, damit hohe Besucherzahlen zu Stoßzeiten besser abgefedert werden können.

Zum Thema Datenschutz hat sich einiges geändert. Statt Google Analytics kümmert sich nun Piwik um die statistische Erfassung. Datenschutztechnisch unbedenkliche Daten (z.B. Browser, besuchte Seiten, Verweildauer) werden in einer verschlüsselten Datenbank abgelegt und nicht länger unverantwortlich in die USA gepustet. Aus demselben Grund löst Antispam Bee mit sofortiger Wirkung Akismet ab. Teilen-Buttons wird es weiterhin nicht geben. Geteilt wird auch so, da muss man keine Widgets oder irgendwelche 2-Klick-Lösungen einbinden.

Kosten sind eine heikle Geschichte. Wir möchten kostendeckend bloggen und Euch andererseits möglichst wenig nerven bzw. nicht den Eindruck der Bettelei erwecken. Anfallende Ausgaben sind derzeit Server, Design, evtl. neue Mikros für den Podcast. Wir haben uns dafür entschieden Werbung nur in älteren Artikeln anzuzeigen. In der Sidebar sind ein paar Partnerlinks und der Flattr Button eingebunden. Stammleser werden so nicht mit Werbung genervt, können auf Wunsch aber einen Beitrag leisten, während von Google kommende Besucher ihren Teil tun. Über monatliche (selbst geschriebene) gesponserte Posts wird derzeit noch diskutiert.

Ja ich weiß, eigentlich ist vieles trivial, Mittelwege sind langweilig und alles hätte schon längst so umgesetzt werden sollen. Kritik oder Verbesserungsvorschläge gerne in die Kommentare. Wir sind keine Profis, das ist kein in Zement gemeißeltes Design, daher wird sich hier in nächster Zeit auch noch ein bisschen was tun. Vorläufig sind wir erstmal zufrieden. Und Ihr?

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Geek Stuff: Pixel Wanduhr + Verlosung

Als Udo im Dezember die Murmelachterbahn testete, stöberte ich auch etwas im getDigital.de Shop herum. Ich erwartete viel Ramsch und fand überraschenderweise ein wirklich nettes, lustiges Sortiment. Die Shirts sind nicht mein Fall, aber die meisten restlichen Angebote entlocken mir auch beim zweiten Mal anschauen noch ein Schmunzeln. Besonders die Uhrenabteilung gefällt mir ganz gut. Nach einiger Überlegung setzte sich die Pixel Wanduhr gegen ihre binären, mathematischen und rückwärtslaufenden Konkurrentinnen durch.

Sie misst 30x30cm, in einem knapp 16m² großen Zimmer geht das in Ordnung, in größeren Räumen könnten die Pixel etwas verloren aussehen. Die Uhr ist aus schwarzem, sehr leichtem Plastik und sollte mit Handschuhen aufgehängt werden, wenn man ärgerliche Fingerabdrücke vermeiden will. Mal davon abgesehen, sieht sie aber wirklich gut aus und ruft bei jedem Blick ein wenig nostalgische Gefühle hervor.

Das Quartz-Uhrwerk leistet zuverlässige Dienste — während meiner Testwoche habe ich noch nicht nachkorrigieren müssen, auch wenn das jetzt nicht viel sagt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich verlose mein Testexemplar (danke an getDigital dafür!), weil ich bei einem Ausverkauf doch tatsächlich eine Karlsson zum sehr schmalen Preis ergattern konnte. Das Porto sponsere ich der guten Laune wegen ebenfalls. Um teilzunehmen hinterlasst bis Dienstag, 7.2., 18:00 einen möglichst geistreichen Kommentar zum Thema Zeit. Viel Glück!

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Buchreview: Die Welt der iPad Apps + Verlosung

Mein Oma ist 93 Jahre alt und hat zeitlebens nie etwas mit Computern zu tun gehabt. Als sie mein Apple iPad zum ersten Mal sah und in die Hand nahm, hielt sie es zunächst für meinen mobilen Campingkocher mit Ceranfeld.

Genauso fängt die Einleitung des Buches ‘Die Welt der iPad Apps – Die besten Apps, Webapplikationen und Webdienste‘ von Oliver Bünte an. Um ehrlich zu sein, hatte das auch meine Oma sein können, die letztes Jahr zu Weihnachten das erste Mal in ihrem Leben ein iPad in der Hand hielt.

Aber nicht nur Omas haben das Problem der fehlenden Wahrnehmung; auch jüngere Leute, Neulinge, die noch nie mit iOS und dem iPad Kontakt hatten, stehen vor dieser Hürde.

  • Was ist ein iPad?
  • Was ist eine App?
  • Was ist der App Store?
  • Wie installiere ich eine App?
  • Was kann eine App?

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Gerade beim Lesen der Einleitung und der ersten Kapitel hatte ich ein Déjà vu. Genau die oben genannten Fragen werden nämlich beantwortet. Ich habe letztes Jahr zu Weihnachten noch mit Händen und Füßen versucht meinen Eltern dies zu erklären, als sie ein iPad von mir geschenkt bekommen hatten. Und wie das bei iPad-Novizen so ist, war es mit einer einmaligen Erklärung alles andere als getan…

Der Buch von Oliver Bünte kann aber noch mehr. Es stellt in verständlicher Art und Weise Apps für den täglichen Gebrauch vor. Das Ganze ist übersichtlich in einzelnen Kategorien wie Kommunikation, Reisen, Einkaufen, Lesen oder Spielen angeordnet.

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Darüber hinaus wird erklärt, wie man neue Apps entdeckt, wie man Apps anordnet/löscht, welche Einstellungen und Einschränkungen es gibt oder was beim Systemabsturz zu tun ist. Wer selber einen kleinen Eindruck haben möchte, kann sich hier eine Leseprobe herunterladen.

Das Buch ‘Die Welt der iPad Apps‘ ist 304 Seiten stark, und hat, ein Schelm der Böses dabei denkt, ungefähr das Format des iPads. Es erscheint im mitp-Verlag und kostet in der gebundenen Ausgabe 16,95 Euro. Darüber hinaus werden noch zwei eBook Versionen (PDF und ePUB) für jeweils 13,99 Euro angeboten. In Apples iBookStore gibt es das Buch leider nicht.

Fazit

Das Buch ist für jeden iPad-Newcomer ein großartiger Einstieg in die iOS-Welt. Es ist am aktuellen iOS5 ausgerichtet, leicht zu lesen und gibt einen guten Überblick über das iPad und vor allem den immer mehr werdenden Apps. Natürlich muss man auch sagen, dass solche Bücher vergänglich sind, da der App Store täglich in Bewegung ist und neue Apps hervorbringt. Dennoch eine klare Buch-Empfehlung von mir. Es hätte mir zu Weihnachten den täglichen Erklärbär bei meinen Eltern sicherlich erleichtert ;)

Gewinnspiel

Miriam Robels vom mitp-Verlag stellt aptgetupdateDE zwei Exemplare des Buches für ein Gewinnspiel zur Verfügung. Sagt uns dazu bitte Eure derzeitige iPad Lieblingsapp und wem Ihr das Buch schenken wollt. Die Verlosung endet diesen Samstag, den 04.02.2012.

ACHTUNG
Das Buch wird per Post zugesandt. Dazu werde ich nach Abschluss des Gewinnspiels die Post-Adresse per E-Mail bei den beiden Gewinnern erfragen und an den mitp-Verlag weitergeben. Wer damit nicht einverstanden ist, möge bitte nicht am Gewinnspiel teilnehmen.

Darüber hinaus möchte ich Euch darauf hinweisen, ausschließlich mit einer gültigen und vor allem erreichbaren E-Mail zu kommentieren. Es wäre schade, wenn der Gewinn am Ende nicht verlost werden kann, da ich den Gewinner nicht erreiche.

LINKS
http://www.it-fachportal.de/

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Angespielt: Roads of Rome III (Mac) + Verlosung

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Roads of Rome gehört in die Kategorie "Einfaches Strategie"-Spiel bzw. Casual Game. Das heißt aber nicht, dass es deshalb weniger Spaß macht. Ich kenne das Spiel vom iPad und es ist diese Art von Spiel, hat man erst mal angefangen, eine ganze Weile nicht mehr lassen kann. Der hohe Niedlichkeitsfaktor und das starke Gewusel auf dem Bildschirm gehen stark in Richtung der guten alten "Siedler-Spiele".

Insgesamt gibt es in Roads of Rome 3 – 46 Level + Bonus-Expertenlevel. Gestalten sich die ersten Level noch recht einfach, wird es spätestens ab Level 6 knifflig. Die Level sind immer so aufgebaut, dass man als Spieler die Aufgabe eines römischen Legionärs übernimmt, der wiederum bestimmte Aufgaben in festgelegten Zeiten erledigen muss. So geht es meistens darum, eine defekte Straße zu reparieren, die wiederum Baumaterialen benötigen. Die benötigten Ressourcen baut man entweder anfangs selber ab (Bäume, Gold, Essen …) oder baut später Gebäude, die diese Aufgabe übernehmen.

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Im Grunde genommen ist "Roads of Rome" ein Zeitmanagement-Spiel. Die einzelnen Level-Karten sind statisch aufgebaut und brauchen wenig eigenes kreatives Aufbau-Potential. Der Spaßfaktor ist aber dennoch und vielleicht gerade deshalb sehr hoch, auch wenn es am Ende fast immer in eine wahre Klickorgie ausufert. Dieses Spiel funktioniert gut auf dem Desktop mit der Maus, wobei ich aber durchaus zugeben muss, dass es auf dem iPad viel einfacher von der Hand geht.

Leider ist Road of Rome 3 bisher nur in englischer und russischer Sprache verfügbar.

Trailer:

"Roads of Rome III" ist neu im Mac AppStore verfügbar und kostet aktuell 5,49€. Großartige besondere Hardware Systemvoraussetzungen wird dieses Spiel nicht haben. Wer von diesem Spielprinzip nicht genug bekommen kann, kann dann auch noch auf die beiden ersten Teile dieser Serie zurückgreifen. Wer ein iPad hat, sollte sich das Spiel auf jeden Fall dort mal ansehen.

Roads of Rome 3 (AppStore Link) Roads of Rome 3
Hersteller: Realore, JSC
Freigabe: 4+4
Preis: 5.49 € Download
Roads of Rome 2 (AppStore Link) Roads of Rome 2
Hersteller: Realore, JSC
Freigabe: 4+4.5
Preis: 5.49 € Download
Roads of Rome (AppStore Link) Roads of Rome
Hersteller: Realore, JSC
Freigabe: 4+4.5
Preis: 5.49 € Download

Verlosung:

Realore Studios haben uns 3 AppStore Codes zur Verfügung gestellt, die ich bis Donnerstag verlosen möchte. Hinterlasst dazu in den Kommentaren einfach euer Lieblings-Game auf dem Mac und ihr seid im Losstopf mit dabei. Die Verlosung endet morgen (02.02.2012 20.00 Uhr). Viel Glück dabei.

Links

http://www.realore.com/

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Review: SpriteRight + Verlosung

CSS Sprites sind für jeden Webdesigner Fluch und Segen zugleich. Einerseits verringert der Einsatz von Sprites die Ladezeit einer Seite nicht unerheblich und bietet die Möglichkeit effektive CSS 3 Animationen erstellen, andererseits ist die Erstellung und das Tweaken solcher Grafiken oft ziemlich aufwändig. SpriteRight möchte diesen Aufwand erheblich verringern:

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Man zieht eine bereits vorhandene CSS und/oder alle gewünschten Grafiken ins Fenster, drückt auf Pack und bekommt ein platzsparend angeordnetes Sprite mit entsprechend generierter CSS-Datei, in der alle Koordinaten schon abgelegt wurden. Die Nutzeroberfläche ist einfach und übersichtlich gehalten, ich fand mich sofort intuitiv zurecht.

Ich habe Sprites bislang immer manuell in erstellt, anschließend die Koordinaten jeder Grafik von Hand in eine CSS übertragen, weil ich mich mit einem Editor einfach besser aufgehoben fühlte, als einem der vielen Online-Generatoren.

Fazit: Obwohl ich eigentlich kein Freund von WYSIWYG-Editoren bin, kann ich für SpriteRight eine unausgeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Die App ist intelligent programmiert und erleichtet das Erstellen von Sprites erheblich. Kostenpunkt sind 3,99€, leider gibts es keine Testversion für die MAS-App.

SpriteRight (AppStore Link) SpriteRight
Hersteller: Nial Giacomelli
Freigabe: 4+3.5
Preis: 3.99 € Download

Verlosung: Nial hat uns freundlicherweise 3 Promo Codes zur Verfügung gestellt. Um zu gewinnen lasst mal bis Montag 18:00 hören, wie ihr Sprites bislang erstellt habt.

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Review: SongGenie 2, ID3-Tags bei unbekannten Songs vervollständigen + Verlosung

Agathe Bauer, Anneliese Braun, Du musst besoffen bestelln u.s.w…

Ich falle fast jedes Mal vom Stuhl, wenn ich einen der obigen Songs höre. Obwohl ich es eigentlich besser weiß, höre ich, dank etlicher Radioshows, absichtlich falsch. Was im Radio noch sehr lustig ist, kann bei seiner eigenen Musiksammlung zur Quälerei werden. Kurzum: Songs ohne Metadaten sind die Hölle auf Erden.

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Vor ein paar Tagen hatte ich an dieser Stelle matchTag vorgestellt, welches über den Umweg iTunes Match mit Hilfe der iTunes Store Titel ID und der iTunes Store API Metadaten vervollständigt.

Wer kein iTunes Match hat, muss sich etwas Anderes überlegen: Eine Möglichkeit ist die App SongGenie. Anders als bei matchTag kommt bei SongGenie keine iTunes Store API zum Abgleich der Metadaten zum Einsatz, sondern eine ähnliche Songerkennungs-Technologie wie bei iTunes Match. Es wird ein akustischer Fingerabdruck erstellt und damit versucht die fehlenden Metadaten zu vervollständigen.

Installation

Die Installation von SongGenie erfolgt über einen ca. 70 MB großen Installer. Vom Entwickler Equinux wurde mich aber bestätigt, dass dieser Installer demnächst verschwinden und durch eine ZIP-Datei ersetzt werden wird. Finde ich persönlich sehr löblich. Bei der derzeitigen Installation sollte man zusätzlich darauf achten, dass über den Anpassen-Knopf CoverScout, das Schwesterprogramm von SongGenie, deaktiviert wird. Andernfalls wird CoverScout mitinstalliert.

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Grafische Benutzeroberfläche

Hier glänzt SongGenie auf ganzer Linie. Die Oberfläche ist logisch angeordnet, aufgeräumt und minimalistisch schick. Ich denke hier sagt ein Bild mehr als 1.000 Worte:

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Nutzung

Man kann direkt nach dem Starten von SongGenie die Songs der iTunes Mediathek erkennen lassen. Darüber hinaus kann man in den Einstellungen von SongGenie zusätzlich noch andere Pfade zu Musikdateien auf seiner Festplatte hinzufügen. So geht wirklich nichts verloren und man ist auch von iTunes komplett unabhängig. Erkannt werden neben dem MP3- auch AAC-, MP4-, Apple Lossless- oder das AIFF-Format.

Anschließend findet man im unteren Bereich des UI alle von SongGenie erkannten Lieder und kann, übrigens sehr schick animiert, mit der Hoch- und Runter-Taste durch die Songs zappen. Dort sieht man auch schon deutlich, welche Titelinformationen vorhanden bzw. noch ergänzt werden sollten.

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Klickt man jetzt bei einem Song den mittig platzierten Identifizieren-Knopf, versucht SongGenie anhand eines akustischen Fingerabdrucks den Song zu erkennen und passende Metadaten zu finden. Damit das funktioniert, ist eine Internetverbindung zwingende Voraussetzung. Der Erkennungsalgorithmus scheint zudem wirklich sehr ausgereift zu sein, denn ich konnte in meinen Tests kaum Fehlerkennungen feststellen. Das Ganze geht sogar soweit, dass beispielsweise beim Album, etwa durch Compilation,  über einen kleinen Index angezeigt wird, dass mehrere Alben für diesen Titel in Frage kommen.

Ist man mit den gefundenen Titelinformationen zufrieden, kann man diese entweder einzeln anklicken/zuweisen oder über den Zuweisen-Knopf komplett übernehmen. Eine händische Eingabe nicht erkannter oder fehlender Daten ist natürlich genauso möglich.

Außerdem begibt sich SongGenie auf die Jagd nach Lyrics, sprich Songtexte. Sollte ein Liedtext einmal nicht direkt gefunden werden, kann man in den Einstellungen von SongGenie eigene externe Quellen hinzufügen. Diese integrierte Websuche erkennt Textpassagen automatisch und fügt sie dem Song hinzu. Eine manuelle Auswahl des Textes ist ebenfalls möglich.

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Im Übrigen wird durch einen 3-Gitarren-Index angezeigt, ob dem jeweiligen Song etwas zur ‘Vollständigkeit’ fehlt. Mal ist es der Interpret, mal die Lyrics oder einfach nur das Cover.

Apropos CD-Cover: Fehlende Cover findet SongGenie nicht. Das muss man weiterhin per Hand, über die iTunes Coversuche oder dem schon bei der Installation angesprochenen CoverScout bewerkstelligen. Da CoverScout ebenfalls eine App von Equinux ist, ist die Coversuche auf diesem Weg natürlich perfekt in SongGenie integriert ;)

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Die Einstellmöglichkeiten zu SongGenie sind, wie schon die App selber, selber übersichtlich und verständlich. Neben der Pfaden zur Musik oder auch Angabe der Analysedaten, können hier Webseiten zur Suche von Liedtexten oder gewünschte Musik-Genres angegeben werden.

Lizenzierung

Um SongGenie oder auch CoverScout zu aktivieren, benötigt man eine Equinux ID, die sich jeder kostenlos erstellen kann. Mit dieser ID werden sämtliche Lizenzen bzw. einmalig verwendbare Activation Codes (vergleichbar mit iTunes Promo Codes) verknüpft. Zu Aktivierung der App muss man über das SongGenie-Menü die ID und das Passwort eingeben.

Diese Lizenzierungsmethode ist vielen sicher von der Spieleplattform Steam bekannt; mit all ihren Vor- und Nachteilen.

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Preise

SongGenie 2 setzt Mac OS X 10.5.8, einen Intel-Mac, sowie eine Internetverbindung zum Abgleichen der Titelinformationen voraus. Eine Einzelplatz-Lizenz kostet 23,99 Euro, eine Familienlizenz (Installation auf bis zu fünf Macs) schlägt mit 34,99 Euro zu Buche.

Darüber hinaus gibt es auch eine Mac App Store Version, die zwar zu 100% identisch mit der Downloadversion ist, aber seit fast einem Jahr keine Updates mehr erfahren hat. Equinux gibt dazu folgende Erklärung ab:

Als der Mac App Store an den Start gegangen ist, wurden wir als Entwickler von Apple stark umworben, unsere Apps dort anzubieten. CoverScout und SongGenie sind von Anfang an im Mac App Store vertreten und wurden von Apple dort auch einige Male auf der Startseite gefeatured. Nur hat Apple in der Zwischenzeit seine App Store Rules mehrfach verändert. Unter anderem ist es Apps jetzt nicht mehr erlaubt, auf Dateien zuzugreifen, die anderen Apps "gehören". Für CoverScout und SongGenie bedeutet das: Apple betrachtet die Musikdateien in der iTunes Library als seine eigene Dateien, deshalb dürfen beide Apps nicht mehr darauf zugreifen. Wir haben seither zahlreiche Updates bei Apple eingereicht, um einen Weg zu finden, die Richtlinien so umzusetzen, dass sie im Sinne der Anwender wäre. Leider ohne Erfolg.

Wirklich schade, denn die ganze Lizenzierung ist über den MAS natürlich erheblich leichter. Preislich liegt diese Version ebenfalls bei 23,99 Euro. Eine Familienlizenz entfällt, da durch die (in dem Fall guten) MAS-Regeln die App auf allen im Haushalt befindlichen Macs (bis zu fünf) installiert werden darf.

SongGenie 2 (AppStore Link) SongGenie 2
Hersteller: equinux
Freigabe: 4+3
Preis: 23.99 € Download

Fazit

SongGenie ist eine richtig gute App. Sie sieht nicht nur gut aus, sie funktioniert auch und nimmt einem sehr viel Puzzlearbeit bei der korrekten ‘Beschriftung’ seiner Musikdateien ab. Der große Vorteil gegenüber beispielsweise iTunes Match ist, dass es neben der eigentlichen Songerkennung auch die Metadaten aktualisieren kann. Hier hinkt iTunes Match noch deutlich hinterher.

Zudem funktioniert SongGenie wunderbar mit iTunes Match zusammen. Sofern Metadaten aktualisiert wurden, werden diese auch in der Cloud aktualisiert und stehen so sofort ‘over-the-air’ auf dem iPod Touch, iPhone oder iPad zur Verfügung. Dennoch sei gesagt, dass es an dieser Stelle zu Problemen mit verloren gegangenen Songtexten kommen kann. Hier scheint der Fehler aber bei Apple zu liegen, das sagt zumindest Equinux auf seiner Webseite.

Gewinnspiel

Liesl Rösler vom Entwickler Equinux hat aptgetupdateDE eine Lizenz von SongGenie 2 für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Zur Teilnahme sagt uns bitte, wie Ihr bisher mit fehlenden Metadaten bei Songs umgegangen seid, welche App Ihr ggf. nutzt oder ob es Euch total egal ist, welche Titelinformationen Eure Musik hat. Das Gewinnspiel endet diesen Samstag, den 28.01.2012.

ACHTUNG
Bei dieser Lizenz handelt es sich um eine Box, die per Post von Equinux zugesandt werden wird. Dazu werde ich nach Abschluss des Gewinnspiels die Post-Adresse per E-Mail beim Gewinner erfragen und an Equinux weitergeben. Wer damit nicht einverstanden ist, möge bitte nicht am Gewinnspiel teilnehmen.

Darüber hinaus möchte ich Euch darauf hinweisen, ausschließlich mit einer gültigen und vor allem erreichbaren E-Mail zu kommentieren. Es wäre schade, wenn der Gewinn am Ende nicht verlost werden kann, da ich den Gewinner nicht erreiche.

LINKS
http://www.equinux.com/de/products/songgenie/index.html

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iTunes: Single der Woche jetzt auch in DE

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US iTunes Benutzer kennen die “Single der Woche” schon sehr lange und Apple bringt diese kostenlose Promotionaktion nun auch in den deutschen Store. Der Anfang macht Felix Meyer mit “Aus blauem Himmel”.

Links
http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewMultiRoom?fcId=489607466
http://itunes.apple.com/de/album/aus-blauem-himmel-single/id487688202

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SnapRuler: Bilder ‘snappen’ wie die Profis + Verlosung

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SnapRuler ist ein relativ neues Tool zum Abmessen auf dem Mac Desktop. Dieses Tool ist für Designer und (Web-)Entwickler gedacht und macht genau diese Sache sehr gut. Dabei nistet sich diese App in die Menüzeile ein und kann per Mausklick oder per anpassbaren Shortcut aktiviert werden.

Eine eingeblendete Lupe erleichtert das Positionieren der Maus. Hat man die gewünschten Elemente ausgewählt, kann man mit einem Klick die gemessenen Daten in die Zwischenablage befördern. Dabei stehen drei sinnvolle Formate (CSS, HTML, Objective-C) zur Verfügung, damit man damit auch gleich weiterarbeiten kann.

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Ausgewählte Sachen lassen sich auch noch nachträglich pixelgenau per Shortcuts positionieren. Besonders faszinierend ist dabei die Snapfunktionalität, die über die Shift-Taste aktiviert wird. So rastet SnapRuler bei sinnvollen und sichtbaren Objekten automatisch ein. Das Abmessen wird so zum Kinderspiel.

Verlosung:

Dieses kleine, doch sehr nette Tool gibt es im Mac App Store für 7,99€ zu kaufen. Entwickler Tomek Kopczuk hat uns einen Gutscheincode überlassen, den wir hiermit verlosen möchten. Hinterlasst dazu einfach einen “Möchte-ich-haben”-Kommentar und ihr seid im Losstopf dabei. Die Verlosung endet am Montag, den 23.01.2012 12.00 Uhr.

SnapRuler (AppStore Link) SnapRuler
Hersteller: Blade Polska Tomasz Kopczuk, Marcin Mincer spolka cywilna
Freigabe: 4+5
Preis: 7.99 € Download

Video zu diesem Tool:

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Auf Providersuche…

2012 scheint ein gutes Jahr zu werden. Raus aus der WG, rein in die erste eigene Wohnung mit ihr. Neben dem lästigen Papierkram, wartet nun auch ein Provider darauf gefunden zu werden. Eigentlich haben wir nur 3 Kriterien: Geringe Mindestvertragslaufzeit (≤ 3 Monate), Telefon-/Internetflat, möglichst günstig. Hört man sich bei Google und im Bekanntenkreis um, kristallisieren sich hier vor allem 3 Möglichkeiten heraus:

(Durchschnittlicher Monatspreis wurde wie folgt berechnet, um Rabatte und Einrichtungs-/Routergebühren auszugleichen: [Jahresgesamtgebühr + Einmalkosten] / 12. Geschwindigkeiten wurden vernachlässigt, da für uns nicht wichtig und alles ohnehin mehr oder minder gedrosselt wird.)

Eine Internet-Kurzrecherche ergab: Im Providermeer wäre ein Pirat ja schlimmer als der andere, würde man jeder kritischen Stimme Glauben schenken. Gewichtet man prozentual nach Größe des Unternehmens, hört man zu Alice extrem viel Schlechtes, zu 1&1 einiges und zu Congstar fast nichts. Im Gegensatz zu Alice konnten die letzteren beiden aber auch ein paar positive Stimmen einheimsen. Brauchbare, lokale Anbieter scheint es im Pott leider nicht zu geben.

Der gesunde Menschenverstand sagt allerdings: Die Meckerziegendichte im Netz ist naturgemäß eher hoch und die Qualität eines Anbieters schwankt primär lokal. Also schnell die künftigen Nachbarn gefragt, die alle mit 1&1 oder Telekom bisher keine Probleme hatten. Der rosa Riese fällt leider raus und bei der Vorstellung eine weitere Marcel D’Avis Kampagne zu fördern pellen sich meine Fußnägel. Da sich preislich und geschwindigkeitstechnisch nicht viel tut und Congstar mit kostenfreiem Support-Chat punkten konnte, der bei Totalausfall auch in der Uni funktioniert, kriegt das Telekom-Tochterunternehmen den Zuschlag.

Warum also dieser Blogeintrag? Meine Gedanken zu Text zu bringen, hat die Entscheidungsfindung erheblich vereinfacht, warum also nicht veröffentlichen? Ich bitte an dieser Stelle ebenfalls um Feedback. Habe ich etwas / jemanden übersehen?

Bildnachweis: complize / photocase.com