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Schatz, das Baby ruft an…

Wir, das heißt meine Frau, unser knapp 9 Monate alter Sohn und ich, waren letzten Samstag auf einer Hochzeit eingeladen. Es lag ca. eine Stunde Fahrt vor uns… Nach ca. 59 Minuten (es können auch 59½ gewesen sein) schreckte meine Frau mit einem panischen Schrei das Auto auf: “Wir haben das Babyphone vergessen!!!”

Nun gut… wir behielten erst mal die Ruhe. Zurückfahren war keine Alternative und so klügelten wir insgeheim schon einen Plan zur nächtlichen Bewachung des kleinen Lords aus, der uns beiden dennoch etwas Partyleben bescheren sollte.

Irgendwann kam meiner Gemahlin (und nicht etwa mir) die Idee eine Babyphone-App fürs iPhone zu suchen. Hier gibt es tatsächlich unzählige Lösungen. Da mein Datenvolumen durch unseren unmittelbar vor der Hochzeit stattgefundenen Urlaub extrem gelitten hatte, musste es auch eine App ohne ständig aktiver Internetanbindung sein.

So entschieden wir uns für Babyphon vom Entwickler TappyTaps.

Was leistet die App?

Ohne jetzt großartig ins Detail zu gehen: im Endeffekt überwacht das iPhone die Zimmerlautstärke und ruft, sofern diese Lautstärke für x Sekunden einen gewissen Pegel konstant überschritten hat, ein zweites Telefon an. Dieses zweite Telefon muss kein Smartphone sein. Es kann auch eine Festnetznummer angegeben werden, was der Flexibilität zugute kommt.

 

Dazu kann man auch die eigene Stimme mit ein paar beruhigenden Worten aufnehmen bzw. ein Lied aktivieren, die, je nach Konfiguration, automatisch abgespielt werden, wenn das Baby aufwacht.

Über ein Ereignisprotokoll kann man außerdem genau nachverfolgen, wann was passiert ist.

 

Das Ganze hat während der Hochzeit wunderbar funktioniert. Wir hatten nur einen Fehlalarm, der wohl auf etwas zu laute Musik zurückzuführen war, so dass ich die App ausnahmslos empfehlen kann.

Einzig das für den Telefon-Alarm ständige an bleibende iPhone ist zu kritisieren. Das liegt aber weniger an der App, sondern vielmehr an den Beschränkungen des iPhones durch Apple. Im Ruhezustand funktioniert der Telefon-Alarm nämlich nicht. Man kann allerdings durch Abdecken des Näherungssensors am oberen Teil des iPhones das Display ausschalten und somit zumindest etwas Akku sparen. Es empfiehlt sich aber generell ein Stromkabel während des Betriebs anzuschließen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Babyphon kostet 2,99 Euro. Zur Installation wird ein iPhone (iPad und iPod touch funktionieren mangels Telefon-Funktion nicht) mit iOS 8 minimal vorausgesetzt. Eine Version für Android ist ebenfalls verfügbar.

Babyphon (Babyphone) (AppStore Link) Babyphon (Babyphone)
Hersteller: TappyTaps s.r.o.
Freigabe: 4+
Preis: 2,99 € Download
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Occupy Flash

Der Flash Player ist tot. Seine Zeit ist abgelaufen. Er ist fehlerhaft. Er stürzt häufig ab. Er benötigt andauernd Sicherheitsaktualisierungen. Er funktioniert nicht auf den meisten Mobilgeräten. Er ist ein Fossil, übrig geblieben aus der Zeit geschlossener Standards und einseitiger Firmenkontrollen über Webtechnologien. Internetseiten, die auf Flash vertrauen, stellen ein vollständig inkonsistentes (und oft unbenutzbares) Erlebnis dar für den rasant wachsenden Anteil der Nutzer, die keinen Desktopbrowser verwenden. Zudem beinhaltet Flash dank der Flash Cookies einige erschreckende Mängel in den Bereichen der Sicherheit und der Privatsphäre.

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Ich persönlich bin ja schon seit etlichen Jahren der Meinung, dass man seine alltäglichen Arbeiten am Rechner auch sehr gut ohne Adobes Flash Player bewältigen kann. Ich weiß gar nicht wie oft ich in der Vergangenheit Freunden und Bekannten zur Deinstallation von Flash geraten hatte… Gleiches gilt übrigens auch für Microsofts Flash-Konkurrenten Silverlight und selbstverständlich Java.

In den letzten Tagen hat Alex Stamos, seines Zeichens Sicherheitschef bei Facebook, endlich ein end-of-life-date für Flash gefordert.

In die gleiche Kerbe haut Mark Schmidt, der Support Chef bei Mozilla, der gestern per Tweet angekündigt hat, dass Firefox ab sofort alle Flash-Versionen per default blockiert.

Ich kann gar nicht genug wiederholen wie sehr mich Flash die letzten Jahre genervt hat; und das vermutlich auch die kommenden Jahre noch tun wird. Denn wer glaubt ernsthaft daran, dass dieses mit Scheunentor großen Löchern versehene, technisch komplett überholte Stück Software in zwei oder drei Jahren gänzlich von der Bildfläche verschwinden wird?!

Das Problem liegt hier einfach bei den Anbietern. Und ich meine hier nicht irgendwelche Browser-Spiele, die Flash zum Zocken voraussetzen. Viele Streaming-Portale wie YouTube, Vimeo, Soundcloud & Co. setzen seit Jahren auf HTML5. Selbst Netflix und Maxdome haben als bisher einzige Streaming-Dienste auf HTML5 umgestellt und damit Silverlight (zumindest etwas) den Kampf angesagt. Aber was ist mit dem Spotify Web Player, was ist mit Amazon Instant Video, Sky Go/Snap/Online, Watchever und viele andere?! All diese Dienste benötigen zum Funktionieren auf dem Desktop zwingend Adobe Flash oder Silverlight! Warum?!

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Das muss endlich mal ein Ende haben und daher ist der Vorstoß von Facebook und Mozilla schon als kleiner Erfolg zu werten. Auch, dass Google mit Chrome und Microsoft mit dem Internet Explorer ihre eigenen Flash-Versionen gekapselt ausliefern, ist positiv zu sehen und allemal besser als ein systemweit installiertes Flash. Dennoch sind auch diese Versionen angreifbar und bieten keinen Schutz vor Zugriff durch Dritte.

Ich kann daher nur erneut an alle Leser appellieren sich von Flash zu verabschieden, der Occupy Flash Bewegung zu folgen und moderne Web-Technologien zu nutzen. Es macht das Internet, und ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf einen offenen Brief von Steve Jobs aus dem Jahre 2010, auf Dauer sicherer!

-> http://de.occupyflash.org

P.S. Ich musste mich beim Schreiben des Artikels übrigens sehr zusammenreißen nicht komplett im Rage-Modus zu verfallen und 1000+ Worte zu schreiben.

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OS X Tipp: Tastaturkürzel in 1Password

Dass ich ein Hardcore-1Password-Nutzer bin, sollte spätestens nach meinem Artikel zum Übertragen der Einmal-Passwörter (OTA) vom Google Authenticator auf 1Password klar geworden sein.

Damals nicht angesprochen aber mindestens genauso wichtig sind meiner Meinung nach die 1Password-Shortcuts, die in den Einstellungen der App definiert werden können.

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Login-Daten auf der aktuellen Webseite ausfüllen

Hier kann man natürlich mit der Maus den Weg über die 1Password-Browsererweiterung gehen. Wesentlich schneller geht es über Shortcuts; in meinem Fall Cmd + #.

Dazu ist es wichtig zu wissen: sollte 1Password nicht entsperrt sein, wird man nach dem Drücken von Cmd + # aufgefordert das Master-Passwort einzugeben. Anschließend werden die Login-Daten zur entsprechenden Webseite ohne weiteres Zutun automatisch eingefügt. Sollten mehrere Logins für eine Webseite existieren, wählt man mit den Pfeiltasten und Enter den gewünschten aus.

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Sofern die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei einer Webseiten aktiviert ist, kann daran anschließend der zweite Faktor (sofern dieser nach meinem anfänglich erwähnten HowTo überhaupt in 1Password gespeichert ist) über das Anzeigen von 1Password mini über den Shortcut Alt + Cmd + # und den Pfeiltasten, Enter und Cmd + V eingefügt werden.

Und das alles ohne auch nur einmal die Maus angefasst zu haben.

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Login-Daten in eine App eingeben

Auch dieses Szenario ist gar nicht mal so selten. Ich sage nur mal das Stichwort iTunes…

Hier gibt in der Regel keine Erweiterungen aber auch hier führt der Weg über 1Password mini mit seinem Shortcut Alt + Cmd + #.

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Da der Focus bei iTunes bei der Abfrage der Apple-ID schon auf dem Passwort liegt, muss man ähnlich wie bei der Eingabe des zweiten Faktors auf Webseiten vorgehen. Es gibt allerdings einen kleinen Haken.

1Passwort mini weiß im Gegensatz zur 1Password-Browsererweiterung leider nicht, zu welcher App gerade ein Login gefordert wird. Daher muss man die App zunächst über das Suchfeld suchen…

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…oder ggf. über die Favoriten-Funktion von 1Password gehen.

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Bei beiden Methoden liegt der Focus in 1Password mini auch direkt wieder beim Passwort, das mit Enter kopiert und Cmd + V in die App, in meinem Fall iTunes, eingefügt werden kann.

Du siehst also, dass Tastaturkürzel in 1Password durchaus eine Berechtigung haben und bei häufigem Einsatz eine ganze Menge Zeit sparen können.

1Password (AppStore Link) 1Password
Hersteller: AgileBits Inc.
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Preis: 49,99 € Download


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Kalender-Abos: Feiertage, Zeitumstellungen, Mondphasen oder Fußball-Spielplan

Dass ich trotz des verhältnismäßig hohen Preises ein großer Fan der Kalender-App Fantastical bin, sollte, glaube ich, in meinem Review vor etwas mehr als zwei Wochen deutlich geworden sein.

Nun lebt ein solcher Kalender natürlich von Terminen, die man in der Regel per Hand einträgt.

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Man kann das Ganze aber auch halbwegs automatisieren, indem man Kalender, die frei im Web angeboten werden, abonniert.

Nachfolgend eine kleine Auflistung von Webseiten, die einen derartigen Service anbieten:

-> iFeiertage

  • amtliche Feiertage nach Bundesland getrennt
  • zusätzliche Fest- und Gedenktage wie Valentinstag, Muttertag, Weltspartag u.ä.
  • weitere kirchliche Festtage wie Palmsonntag u.ä.

-> Project24

  • Sonnenauf- und Untergang nach Stadt bzw. Breitengrad
  • Mondphasen
  • unveränderliche, bewegliche und internationale Feiertage
  • Beginn und Ende der Sommerzeit
  • Kalenderwochenbeginn

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-> Ecoline

  • amtliche Feiertage und Ferien nach Bundesland getrennt
  • Feiertage verschiedener Länder
  • Kalenderwochen für Deutschland und die USA
  • Sternzeichen

-> Fußball-Spielplan

  • Gesamtspielplan für die 1., 2. und 3. Bundesliga in Deutschland
  • Gesamtspielplan der fünf deutschen Regionalligen
  • Gesamtspielplan der 1. Liga aus England, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz
  • Individual-Kalender für jede Mannschaft der vier obersten deutschen Fußball-Ligen (also 18 verschiedene Kalender für die 1. Bundesliga, 18 Kalender für die 2. Bundesliga, 20 Kalender für die 3. Liga und 5x 18 Kalender für die Regional-Ligen)
  • Individual-Kalender für jede Mannschaft der Ligen aus England, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz
  • Kalender für die Deutsche Fußballnationalmannschaft (Qualifikationsspiele, Testspiele, Europa- oder Weltmeisterschaft)
  • spezielle Kalender für Olympische Spiele oder Endrunde der FIFA Frauen WM 2015

All diese Kalender lassen sich problemlos in die iCloud abonnieren, so dass man auf dem iPhone, iPad und Mac synchrone Daten hat.

Wie ich aber gestern schon bei Twitter beklagte, fehlt mir persönlich noch ein Serienkalender, der die deutschen Sendezeiten inkl. TV-Sender sowie Staffel- bzw. Episodennummer favorisierte TV-Shows in meinen Kalender zaubert.

Vielleicht kennst du ja eine schon existierende (Online-)Lösung, die mich vor dem Erstellen eines eigenen Kalenders bewahren kann.

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Howto: Einmal-Passwörter vom Google Authenticator auf 1Password übertragen

Über den hohen Nutzen einer zweistufigen Authentifizierung bei Logins müssen wir uns hier, denke ich, nicht weiter unterhalten. Eine ständig aktualisierte Liste aller Services, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (kurz: 2FA) anbieten, hatte ich auch schon mal kurz in einem Artikel vorgestellt.

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Dort ist u.a. auch eine vorhandene Software-Implementierung vermerkt, um die es in diesem Artikel gehen soll.

Warum ich zu 1Password gewechselt bin?

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, habe ich bei der 2FA lange Jahre auf den Google Authenticator gesetzt. Die App war (ist) nicht sonderlich hübsch oder funktional; erfüllte aber ihren Zweck. Später kamen Tools wie Authy hinzu, die optisch und funktional anspruchsvoller waren und zusätzlich auch eine Mac-App im Angebot hatten. Leider erwies sich diese von Authy auf Bluetooth-Kommunikation aufbauende Combo von mobiler und Desktop-App in der Praxis als zu umständlich und instabil, so dass keine wirkliche Besserung gegenüber dem Google Authenticator eintrat…

Google Authenticator (AppStore Link) Google Authenticator
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Authy (AppStore Link) Authy
Hersteller: Authy Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Daher war ich umso erfreuter, dass mein favorisierter Passwort-Manager 1Password genau diese Funktionalität für Einmal-Passwörter (OTP) kürzlich per Update nachlieferte, so dass man auch ohne Bluetooth sehr komfortabel damit arbeiten kann. Und das gilt sowohl für die Mac- als auch iOS-App.

Passwort und Einmal-Passwort in einer App?

Hier kann man von einem Sicherheitsrisiko sprechen, da die eigentlichen Passwörter und der zweite Faktor nicht mehr räumlich in zwei Apps getrennt sind. Ich für meinen Teil sehe hier aus zwei Gründen keinen großen Unterschied zur vorherigen Methode. Zum einen betrachte ich 1Password durch verschiedene Sicherheitsmechanismen (256-Bit AES Verschlüsselung, Touch ID oder Master-Passwort…) als sicher. Zum anderen habe ich auch sämtliche Emergency Recovery Codes, die beim Verlust des zweiten Faktors zum Einsatz kommen, in 1Password gespeichert.

Ist also jemand in dem sehr unwahrscheinlichen Fall in der Lage meinen 1Password-Tresor zu stehlen und zu entschlüsseln, hätte er durch die Recovery Codes eh Zugriff auf alle Accounts. Da ist der nun zusätzlich gespeicherte zweite Faktor nicht mehr von großer Bedeutung.

Die Antwort auf diese Frage muss aber jeder für sich selbst beantworten. Man muss die richtige Balance zwischen Sicherheit und Komfort finden. Ich kann mit diesem ‘Risiko’ leben; andere nicht.

Einmal-Passwörter in 1Passwort einrichten

Nutzer des Google Authenticator, die sich jedes Jahr ein neues iPhone kaufen, werden dieses Prozedere kennen und hassen.

Im Endeffekt muss man sich in allen Accounts, für die man eine 2FA eingerichtet hat, einmalig einloggen und in den Sicherheitseinstellungen schauen wie man den zweiten Faktor, der in der Regel über einen QR-Code abgebildet ist, auf ein neues Gerät (in diesem Fall 1Password) übertragen kann. Das Ganze ist leider bei jedem Dienst unterschiedlich. Bei Google kann man beispielsweise den zweiten Faktor ganz bequem auf Klick auf ein neues Gerät umziehen, bei Dropbox oder Buffer muss man die Autorisierungsmethode ändern, bei GitHub, Hootsuite, Facebook oder Evernote muss man den Code Generator neu einstellen u.s.w…

In 1Password gestaltet sich die Sache weitaus weniger aufwendig. Als Voraussetzung muss man mindestens Version 5.3 auf seinem Mac (wurde letzte Woche veröffentlicht) bzw. 5.2 unter iOS (erschien im Januar 2015; aktuell ist ebenfalls 5.3) installiert haben.

In einem ersten Schritt muss man ein neues Merkmal, ich habe es 2FA genannt, erstellen und rechts über das Auswahlmenü Einmal-Passwort auswählen.

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Anschließend wird ein kleines QR-Code-Symbol angezeigt, dass auf Klick einen Barcode Scanner zum Vorschein bringt.

Diesen Barcode Scanner, der immer im Vordergrund angezeigt wird, bewegt man über den zur Generation des zweiten Faktors benötigen QR Code auf der jeweiligen Webseite.

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Jetzt muss man den aus dem QR Code generieten Link nur noch speichern und bekommt augenblicklich den zeitgesteuerten zweiten Faktor in 1Password angezeigt.

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Durch die Synchronisation von 1Password über WLAN, die iCloud oder Dropbox muss man diese Einrichtung auch nur einmalig vornehmen und bekommt die Einmal Passwörter auf dem Mac, iPhone und iPad gleichermaßen angezeigt. Da stört es auch wenig, wenn ich alle zwei Wochen einen neuen Mac oder neues iPhone habe. Die Daten sind vorhanden und können auf einfachste Weise, ohne Generation neuer QR Codes für den zweiten Faktor, abgeglichen werden.

Logge ich mich nun wie hier bei GitHub über die 1Password-Erweiterung des Browser ein, muss ich nicht mehr mein iPhone aus der Hosentasche holen und entsperren, die Google Authenticator App suchen und starten, den richtigen Dienst in der Liste suchen, mir das Einmal Passwort merken bzw. abtippen… ich kann nun endlich direkt aus der 1P-Erweiterung den zweiten Faktor kopieren und per Cmd-V ohne großen Zeitverlust eingeben. Tolle Sache!!!

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Wenn du 1Password für den Mac nicht besitzt, kann die Erstellung des Einmalpasswortes auch mobil auf dem iPhone oder iPad erfolgen.

Die Einrichtung ist mit der auf dem Mac vergleichbar. Der Vorteil liegt auch hier auf der Hand: man kann über die 1Password-Erweiterung des mobilen Safaris ohne großen Zeitverlust auf den zweiten Faktor zugreifen.

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Abschließend noch ein Tipp: bevor man jetzt den Google Authenticator oder Authy von seinem iPhone löscht, sollte man sicherstellen, dass man auch wirklich alle darin aufgeführten Dienste in 1Password übernommen hat. Andernfalls steht man unter Umständen vor einem Problem und kann sich ohne Recovery Codes nicht mehr in seine Accounts einloggen.

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Hersteller: AgileBits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 49,99 € Download
1Password (AppStore Link) 1Password
Hersteller: AgileBits Inc.
Freigabe: 17+
Preis: Gratis Download

Video: Setting Up One-Time Passwords in 1Password for Mac

(inspired by)