Alltag
Blogger goes Cebit: die Muss-Ich-Sehen-Liste
18. Feb

Wir werden auch dieses Jahr wieder die Cebit unsicher machen. Letztes Jahr habe ich noch gut in Erinnerung an unseren Ausflug. Ausgesucht haben wir uns gleich den ersten Tag, also den 02.03.2010. Schreibt mal bitte in den Kommentaren, ob ihr auch in Hannover weilt.
Diesen Blogeintrag werde ich so nach und nach vervollständigen. Es soll eine Muss-ich-unbedingt-sehen-Liste werden. Wenn ihr also selbst auf einen Stand seid und wir sollen mal auf ein Kaffee vorbeikommen, sagt uns Bescheid oder ihr habt den ultimativen Tipp für uns, was wir uns unbedingt ansehen sollen, dann immer her damit. Wir würden uns freuen, dieses mal nicht so ziellos umher zu laufen. Und vielleicht ist ja diese Liste auch ein guter Anhaltspunkt für andere Messebesucher.
Muss-Ich-Sehen-Liste
- GetDigital verschenkt an jedem Blogger ein kostenloses T-Shirt “I’m blogging this” täglich von 13.00-13.30 Uhr
- Bloggertreffen in der t3n Blogger Lounge Halle 6 in der Webcity-Area via (Treffpunkt jeden Tag 9.30 Uhr)
- CeBIT Open Source Forum 2010 (Programmplan) von 9.15-18.00Uhr
- Macnotes und 3Gstore Halle 6
- 3D-TV ohne Brille von Ocean Studios in Halle 17 am Stand K06
- 3D-Heimkino cinemizer Plus von Carl Zeiss in Halle 16 am Stand C31/1 (erwarte ich aber nicht all zuviel)
- die Gedankentastatur von g.tec medical engineering in Halle 9 am Stand C89/3
- Archos zeigt (wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen) neue Android Tablets in Halle 15, Stand D21
- Windows Phone 7 (wo???)
- aktuelle Android Handies (wo???)
- neue Netbooks (gibts sicher überall auf der Cebit)
- Android OS auf Netbooks/Notebooks (wo???)
- Fraunhofer Institute in Halle 9 im future parc
- Paradatec GmbH in Halle 9 an Stand E09
- LIGA total – Fußball live und interaktiv in Halle 4, Stand D26 (Telekom)
- vom Shot bis zum Print – 3D auch für den Hausgebrauch in Halle 16, Stand C31 (Fuji)
- …
Links
http://www.getdigital.de/products/I_am_blogging_this
http://blogausgraz.wordpress.com/2010/02/04/cebit-2010-blogger-treffen/
http://www.aptgetupdate.de/2009/03/06/cebit-ausflug-highlights-2009/
Blackout – alles nur geträumt
20. Dez
Schweißgebadet wache ich nun schon die dritte Nacht hintereinander auf. Was ich geträumt habe, muß mich bewegt haben. Am Ende immer mit dem gleichen Ausgang. Dunkelheit. Finsternis. Einsamkeit. Ein Gefühl, als wenn man den Netzstecker am Notebook vergessen hat und es plötzlich schwarz wird, aber ohne Vorwarnung.

Doch fangen wir am Anfang an. Machen wir die Augen zu und versuchen uns 20 oder besser noch 30 Jahre in die Zukunft zu versetzen. In eine Welt in der der “Vernetzungszismus” seinen Höhepunkt erreicht hat. Handys besitzt heutzutage kein Mensch mehr. Durchgesetzt haben sich die Gehirnimplantate mit der direkten Anbindung an das 8G Netzwerk. Offline ist auch eines dieser alten Worte. Die letzten Skeptiker oder Kritiker der längst vergangenen Tage sind ausgestorben bzw. die heutigen grössten Verfechter unser neuen Lebensweisen. Immer Online. Tag und Nacht. Wissenschaftler haben entdeckt, dass wir Menschen auch im Schlaf gewisse bisher ungenutzte Kapazitäten dem globalen Prozessorkern bereitstellen können. Alle sozialen Netzwerke sind vereinheitlicht worden. Schnittstellen braucht kein Mensch mehr, es gibt nur noch – das Netz.
Und in diesem selbstsicheren Moment ohne Zweifel an dem, wie wir leben, zieht jemand den großen Stecker. Wie, weiß ich auch nicht. Träume sind leider nicht oft wissenschaftlich korrekt und logisch schon gar nicht. Doch hier beginnt sie, die große Finsternis und die damit verbundenen Frage: Was nun? Wie würde die Menschheit in so einem Augenblick reagieren? Wie würde ich reagieren? Kommunikation funktionierte bisher nur online, ausschliesslich online. Ohne doppelten Boden. Ohne Fallnetz. Ohne jegliche Offline-Absicherung. Komisch diese Vorstellung, denn Backup, Mirrors, ausfallsichere Systeme gehörten seit jeher zu den Grundlagen der modernen IT. Wird es wirklich eine Zeit geben, in der wir vergessen werden, wie man vor dem Netz kommuniziert hat? Sind wir noch weit davon entfernt? Wie abhängig sind wir von Technik und Vernetzung?
Gruselige Vorstellung? Utopie? Science Fiction?
In diesem Moment wache ich auf, greife zum iPhone, checke Facebook und setze die erste Statusmeldung bei Twitter ab. Die Welt ist noch in Ordnung.
… wenn es einem iPhone-Nutzer langweilig wird
28. Okt
… ja dann schaut er sich nach Alternativen um. Gründe auf eine andere Plattform zu wechseln, gibt es jetzt für mich zwingend nicht. Ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem iPhone, auch nach fast 2 Jahren. In mir kocht aber seit ein paar Wochen der Drang, mich mit etwas für mich Neuen auseinander zusetzen, denn trotz Jailbreak und 100.000 Apps ist es mir doch ein wenig langweilig geworden. Viele nennen das ein Luxus-Problem – ich nenne das Technik-Verliebheit und der Drang Neues auszuprobieren. Geht bestimmt nicht nur mir so.

Und was bietet sich da an? Man könnte sich z. B. mit dem Palm Pre auseinandersetzen (hier hat übrigens gestern Leo vom FsckLog-Blog einen schönen, wenn auch recht niederschmetternden Artikel über seinen 2-wöchigen Test geschrieben) oder mit der noch recht jungen Android Plattform.
Nach vielen Hin und Her habe ich mich für Zweiteres entscheiden. Ersten sehe ich hier auf lange Sicht das grössere Potential und zweitens die stark wachsende, immer grösser werdende Community und die schon bestehende Soft- und Hardware-Vielfalt.
Ein weiterer Grund sind natürlich für mich auch erst mal die Einstiegskosten: so bekommt man ein fast neues G1 (sim-lock frei) bei eBay ab 160 € und kann so schon mal recht günstig diese Plattform auch hardware-technisch beschnuppern. Auch wenn das Gerät von vielen als reines Demo-Gerät verpönt wird, wird es mir bestimmt viel Spass bereiten. Außerdem muss ich ja meinen neuen, shiny O2 Daten-Vertrag testen. (siehe Artikel)
Aber keine Angst: aptgetupdate wird nicht mit Android Themen überhäuft – ich denke, hier bleibt alles beim Alten, also thematisch beim Mac, dem iPhone und Linux. Da ich aber die Erfahrung gemacht habe, dass der Einstieg in ein neues Thema viel einfacher und nachhaltiger ist, wenn man seine Schritte dokumentiert, habe ich mich dazu entschlossen einen neuen Blog zu starten.
ndroidblog.de

Wenn ihr Interesse an an einem Blog über Android und speziell meine Erfahrungen mit Android, über Android Software, Gerüchte und Hardware habt, dann seid ihr sehr herzlich eingeladen, mal auf ndroidblog.de vorbeizuschauen. Ich würde mich sehr freuen. Natürlich gibt es auch einen speziellen Twitter Account, der mit News rund um das Thema gefüttert wird.
Über Feedback freue ich mich natürlich wie immer sehr. Und ich glaube hier gibt es doch bestimmt auch so einige Leser mit Android-Geräten oder?
Links
… und noch ein Blog?
http://www.ndroidblog.de/
http://twitter.com/ndroidblog
http://www.fscklog.com/2009/10/zwei-wochen-mit-palm-pre-und-webos.html
http://www.aptgetupdate.de/2009/10/12/surfen-zum-besten-preis-mein-neuer-iphone-tarif/
Surfen zum besten Preis? Mein neuer “iPhone” Tarif.
12. Okt

Ich gehöre zu den T-Mobile Kunden, die sich von der letzten Tethering-Aktion dermaßen veräppelt fühlen, dass sie ihren Vertrag gekündigt haben. Das mag für den einen oder anderen etwas übertrieben klingen, mich hat so ein Verhalten aber sehr geärgert und ich sehe keinen anderen Weg der Telekom zu zeigen, wie unsinnig diese Aktion gewesen ist. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich mit T-Mobile und meinem iPhone irgendwelche Probleme gehabt habe. Nein, ansonsten war ich mit der Qualität und Verfügbarkeit sehr zufrieden.
Durch den Hinweis von Sebastian und einem Artikel in der aktuellen CT bin ich auf O2s aktuelles Angebot Internet-Pack-M gekommen und habe es auch sofort bestellt und werde es nach Erhalt ausgiebig testen.
Die Fakten
“Unbegrenzt surfen” heißt im Klartext: 200 MB UTMS (7,2 MBit/s) inklusive. Sind die aufgebraucht, geht’s nur noch aber dafür unbegrenzt mit GPRS (max. 56 kBit/s) weiter (gedrosselte Flatrate). Da ich derzeit kaum 100 MB im Monat verbrauche, ist das genau der richtige Tarif für mich. Dazu habe ich mir einfach die kostenlose O2o Prepaid-Karte schicken lassen ohne Grundgebühr und ohne monatlichen Mindestumsatz. Perfekt. Dazu gibt es noch eine E-Mail Push Flatrate. Zu dieser kann ich zu diesem Zeitpunkt aber noch gar nichts sagen.
Normalerweise kostet Internet-Pack-M 10€. Siehe Screenshot gab es bis heute früh noch 1300 Stück in diesem begrenzte Angebot. 15% Rabatt werden nochmals fällig, wenn man das online bestellt. Am Ende bezahle ich also dafür 6,80€.
Darüber hinaus finde ich auch noch sehr gut, dass die Vertragslaufzeit nicht wie üblich 2 Jahre läuft, sondern der Vertrag schon nach 3 Monaten gekündigt werden kann. Also ideal um das ganze mal zu testen.
Ich glaube, ich habe damit meinen Wunschtarif gefunden. Man muss dazu wissen, dass ich kaum telefoniere und SMS auch eher nur im Notfall benutze. Ich könnte sogar komplett auf SMS verzichten, außer ich werde von meinen lieben Kommunikationspartnern dazu gezwungen. Hier habe ich jetzt einen Prepaid-Vertrag (0,13 €/pro Min. SMS: 0,13 €) mit einem sehr günstigen Datentarif gefunden. Visual Voice Mail und die T-Mobile-Hotspotsh abe ich in meinen 2 Jahren iPhone auch nie benutzt und würde sie auch nicht vermissen.

Wie gut O2 bei mir funktioniert und wie gut sich dieser Vertrag vor allem mit dem iPhone oder einem anderen Gerät macht, werde ich dann später berichten.
Ich frage mich gerade, was das Entlocken (Sim-Lock) meines iPhone 2G kostet? Hat da jemand eine Aussage zu? Stellt sich aber am Ende noch die große Frage, bleibe ich bei einem neuen iPhone oder wechsle ich zu einem der Konkurrenten? Ich habe da eines der vielen Andoid-Geräte wie zB. das Samsung Galaxy im Auge. Bin mir aber noch sehr unschlüssig.
Links
http://www.o2online.de
http://www.bigger.cc/1316/o2-mit-gunstiger-datenflatrate/
GyroWheel – nie wieder blutige Nasen
06. Okt

Kindern das Fahrradfahren beizubringen ist eine Erfahrung, die jeder Vater bzw. jede Mutter und vor allem auch die Kinder machen sollten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, voller Angst meine beiden Kleinen los zulassen und sie alleine rollen und später fahren zu sehen. Und sie sind beide gefallen und haben ihre Erfahrungen gemacht. Aber sie haben es auch schnell gelernt und fahren heute sehr sicher auf ihren Rädern durch den Straßenverkehr. Wir als Eltern sind stolz auf die beiden.
Und ich finde, so muss das sein, geht aber vielleicht mit GyroWheel einer neuen Erfindung auch ganz ohne Hinfallen.
GyroWheel:
“Gyrowheel, revolutionizes how children can learn to ride a bike and renders training wheels obsolete. Gyrowheel senses unbalanced biking and re-centers the bike underneath the rider’s weight at the point when tipping starts to occur. With Gyrowheel, riders experience a faster, safer, easier and more fun way to learn to ride a bike.”
Ich finde die Idee nicht schlecht und sie wird bestimmt auch vielen Kindern helfen. Aber mal ehrlich: haben wir das auch nicht ohne geschafft?
Links
via
Warum die Bundestagswahlen 2009 doch stattfinden
26. Sep
(frei nach: Neues aus der Anstalt, wer die Ironie findet, darf sie behalten, ich suche noch)
Neulich musste ich wieder einmal zum Arzt. Ihr wisst schon nach G., da wo nicht nur die Neuro – sondern auch die ganzen P-Doktoren herum wuseln. Ich hatte mal wieder Schwierigkeiten meine Persönlichkeit als Datenschutzbeauftragter sowie meine Persönlichkeit als Vorratsdatenspeicher Beauftragter , sowie meine Persönlichkeit als Kontaktbeauftragter zum Verfassungsschutz in Einklang zu kriegen. Da steht plötzlich ein uniformierter vor der Aufzug und starrt ein Bild an der Wand an. Bitte dritter Stock sage ich zu ihm. Doch da erkenne ich auch schon meinen Irrtum. Der Mann, der sich umdreht, trägt ein olivgrünes Barrett , ergo – ist das ganze Lametta echt. Finster blickt er mich von oben herab an.

„Falsch“, sagt er . “Wie?” stammele ich, “Sind die jetzt im zweiten?”
Nein sagt er und deutet auf das Foto an der Wand.
„Sagen Sie mir was falsch ist auf diesem Bild.“,fordert er mich auf.
Es ist eine Fotografie der Kanzlerin, wie sie einem Soldaten einen Orden ansteckt.
Etwas abseits steht Verteidigungsminister Jung. Ich betrachte das Bild eine Weile, kann aber nichts auffälliges finden.
In solchen Momenten wird mir immer ganz komisch: Ist das eine Fangfrage? Will der mir politisch?
“Nun, jaaaah”, sage ich um Zeit zu gewinnen. „Richtig entwickelt ist es schon. Die Farben der Fahne stimmen, Reihenfolge korrekt … . Der Soldat trägt keine Kopfbedeckung, fällt mir auf!“
„Falsch!“ wiederholt der Offizier. „Zu solchen Anlässen darf der Soldat seine Kopfbedeckung abnehmen.“ Ah, vielleicht so ein ganz genauer, „Nun der Anzug ist so zerknittert!“, sage ich. „Nein“, wiederholt der Offizier, „mit der Uniform ist auch alles in Ordnung“. „Die meine ich ja gar nicht!“ verteidige ich mich. Ich will mich umdrehen und in den Fahrstuhl steigen.
Da sagt er ganz trocken: „Die Kanzlerin!“ Erschrocken drehe ich mich um und decke an all die Putschversuche in Lateinamerika. „Sie haben etwas gegen Frauen?“, frage ich und drücke meinen Rücken gegen die Fahrstuhltür die nun leider zu ist. Er blickt mir tief in die Augen.
Uniform, Frauenhass und plötzlich fängt der Typ vor mir an, nach Y.M.C.A von Village People zu tanzen. Der Kontaktbeauftragte zum Verfassungsschutz wird in mir wach und gibt mir eine Ohrfeige.
Das Trugbild verschwindet. „Nein gegen Frauen habe ich eigentlich nichts. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter.“ Jemand in mir fragt nach Name und Dienstgrad. Laut höre ich mich sprechen:
“Ach sie haben ,wohl nicht CDU gewählt, Herr Oberst?” “Oberstleutnant!!!”, werde ich von ihm korrigiert, „aber das tut doch nichts zur Sache!“
sagt er, „die Partei ist egal!“
„Egal?“, frage ich, „Wie kann das egal sein es sind doch Bundestagswahlen am Wochenende?“ „Eben!“, meint er. „Was hat dieses Bild mit der Wahl zu tun, frag ich sie?“,frag ich ihn. „Ich war in Afghanistan,“ sagt er leise.
Vorsicht! Sagt der Datenschutzbeauftragte in mir, noch ein paar Sätze und Du bist Geheimnisträger o.b.V..(ohne besondere Verwendung – regulär für Leute den man postum nachsagt, sie hätten zu viel gewusst. )
Verdammt warum wo bleibt der Fahrstuhl?
„Sehen Sie“, sagt er, „in Friedenszeiten, obliegt es dem Verteidigungsminister Orden zu verleihen. Nun bis vor wenigen Stunden war das Herr Jung, darf ich ihnen versichern.“
Ich starre auf das Bild. Sie meinen der Herr Jung hätte ..?“ „Im Falle eines Krieges, wird der Kanzler in unserem Fall die Kanzlerin zum Oberkommandierenden und somit wäre das Bild korrekt.“
Ich glaube zu begreifen. „Weshalb sind sie eigentlich hier?“ „Wegen den Bundestagswahlen!“ „Ach, ist aus Afghanistan keine Briefwahl möglich ?“
„Schon, aber die Wahlen finden statt!“ Ich blicke immer noch nicht durch.
„Im Verteidigungsfall werden die Bundestagswahlen ausgesetzt!“ ,klärt er mich auf.
„Werden wir angegriffen?“ frage ich entsetzt und denke ,dass sich so Georg W gefühlt haben muss, damals als die weltweite Paranoia ausgebrochen wurde.
„Ich weiß nicht!“ flüstert er plötzlich leise an meinem Ohr. „ Nach Paragraph 26 des Grundgesetzes ist ein Angriffskrieg verboten und nach §80 Strafgesetzbuch wird Derjenige mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe …“
„Vorsicht!“ raunt ihm der Datenschutzbeauftragte zu, „Auch der Verrat illegaler Geheimnisse nach § 97a StGB – lebenslänglich !“
„Und ich dachte, wir bohren da nur nach Wasser!“, stöhne ich. „Deshalb wird ja auch der Verteidigungshaushalt aufgestockt, um neues Bohrgerät anzuschaffen!“
„Weshalb sind sie hier?“, frage ich ihn noch einmal und bin mir auf einmal sicher, dass ich es bin der da fragt.
„Ich habe Angst vor dem Wasserschaden. „,sagt er und drückt mich in den Fahrstuhl.
Die Tür schließt sich und er entschwindet.
Zu dem Weißkittel neben mir sage ich, “Den hat Joschka auf dem Gewissen!”. Ich weiß, sagt Gott, und lächelt verständnisvoll.
Ein schönes Wahlwochendende wünsch Euch -willi-
PS: nein, das obere Bild hat nichts mit Willi zu tun und eigentlich auch nichts mit diesem Text hier, ja noch nicht mal was mit diesem Blog. Keine Ahnung, wie es hier reingerutscht ist.
Die Person hinter dem 1. Blogpost zeigt sein Gesicht
21. Sep
Schwachsinnige Artikel gehören doch auch ab und zu mal hier her oder nicht? Wer damit nichts anfangen kann. Bitte gleich weiter blättern und nicht lesen. Ich möchte nämlich (haha) jetzt gleich 3 dieser wahnsinnig sinnfreien Stöckchen abarbeiten, die mir so in der letzten Zeit an den Kopf geflogen sind.

Carsten möchte als erstes mein Gesicht sehen und nein nicht einfach so, sondern verpackt in eines dieser kitschigen Jahrgangs Fotos. Wer das auch mal probieren will: bitte bitte tut euch keinen Zwang an. -> http://yearbookyourself.com/

Das zweite Stöckchen steht dem ersten in nichts nach und zeigt euch die Person hinter diesem Blog. Toll. Oder? Ursprünglich von Jeriko erfunden und über Stefan hier angekommen. Die andere Person tingelt irgendwo in Süddeutschland rum und sucht sich ein neues Gefährt. Hatte also keine Zeit für diesen wichtige Artikel.
Und zu guter Letzt noch ein letztes Stöckchen: ein Stöckchen, in dem ich euch mein erstes Blogposting vorstellen soll. Oh mann. Nun gut. Der erste Artikel wurde am 13.06.2007 geschrieben und handelte davon, wie man sich unter Mac OS X eine eigene Webserver-Testumgebung zusammenkompiliert. (MySQL, Apache, PHP usw.). 2261 Artikel sind diesem dann gefolgt. Toll oder?
Das letzte Stöckchen stammte von Guennersen. Vielen Dank und wer auch will, kein Problem, ich werfe sie gerne individuell und gezielt an euch weiter.
Links
http://stadt-bremerhaven.de/zeigt-mir-euer-gesicht/
http://www.jeriko.de/2009/09/09/website-finger-hold-und-die-person-hinter-dem-blog/
http://www.apfelnase.de/2009/09/13/die-person-hinter-dem-blog/
http://www.aptgetupdate.de/2007/06/13/webserver-testumgebung-auf-mac-os-x-selber-kompilieren/
http://www.guennersen.de/maclife/stoeckchen-dein-erster-blogeintrag/
Besuch im AppleStore Hamburg
29. Aug

Leider habe ich es nicht geschafft, mich schon um 10.00 Uhr in die lange Schlange zu stellen und konnte leider kein Gratis T-Shirt abstauben. Wir sind doch erst recht spät losgekommen. Ich hatte aber trotzdem noch Hoffnung ein paar Leute zu treffen und mir eine Snow Leopard Kopie mit nehmen zu können. Letzteres war eigentlich meine primäre Mission an diesem Ausflug in den neuen Apple-Store.

Und wie zu erwarten war es noch sehr voll, auch noch gegen 15.00 Uhr, als wir uns in das Getümmel stürzten. Der Hamburger AppleStore besteht aus einem einzigen grossen Raum ohne weitere Unterteilung. Ganz hinten befindet sich die Geniusbar und an den Seiten Regale mit Zubehör und Software. Der Raum wird dann ausgefüllt mit vielen Demotischen, um denen sich die Besucher drängelten.
Auf den Tischen fand man das übliche Apple-Sortiment in ausreichender Anzahl vorhanden, so dass man bestimmt an normale Tagen recht gut Software und Hardware austesten kann. Heute war es mir aber persönlich einfach zu voll. Ich hatte mir vorgenommen, mit den einen oder anderen AppleStore-Mitarbeiter zureden, aber irgendwie hatten sie alle sehr viel zu tun und ich keinen grossen Nerv auf Warten. Ich habe aber eine Snow Leopard DVD bekommen und meinen Kaufrausch damit befriedigt. Bin ich also doch sehr glücklich aus dem Laden wieder raus.

Vielen Dank an Danny, welcher mich zum Store begleitet hat und auch viele Grüße an Stefan Domanske, einen sehr netten aptgetupdate-Leser und Blogger Kollegen, dem ich einmal die Hand schütteln durfte. Vielleicht treffen wir uns mal, wenn nicht so viel los ist und können uns auch etwas länger und ausgiebiger unterhalten.
Bleibt festzuhalten, daß der Hamburger Apple-Store jetzt für mich die erste Adresse bei uns im Norden ist, wenn man Probleme mit Apple-Produkten hat oder sich einfach mal etwas genauer informieren will. Mir hat mein Kurzbesuch sehr viel Spass gemacht. Jetzt freue ich mich auf die Snow Leopard Installation.
Links
http://domanske.de/
[Projekt Strandfigur] Mein Sommerloch
03. Jul
![[Projekt Strandfigur] Mein Sommerloch Uebergewicht.PNG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2009/07/Uebergewicht.png)
Arrr. Krise. Untergangsstimmung. Und das ist keine DAX-Kurve, die man hier sieht.
Nein, so schlimm ist es nun noch nicht. Aber ich habe in den letzten Woche echt geschlampt und mich total gehen gelassen. Kein Lauftraining mehr, nur noch mit dem Auto zur Arbeit, warmes Essen am Abend usw.
Wieso schreibe ich jetzt so was negatives? Ganz einfach, ich denke, ich brauche mal wieder einen Motivationsschub. Und dabei half mir eine öffentlich Zurschaustellung bisher immer ganz gut. ;)
Es muss also wieder abwärts gehen. Laufschuhe an. Und das wieder regelmässig. Aber das ist gar nicht so einfach, gerade bei so einer schwülen Wetterlage, wie wir sie gerade auch hier im Norden haben. Heute Abend geht es aber wieder los. Ganz bestimmt. Sicher.
Ich brauche wieder ein Ziel? Ich brauche wahrscheinlich irgendein Laufereignis, worauf man hin trainieren kann. Da lässt sich für den Herbst aber bestimmt was finden.
Alter Mann
19. Mai
Gestern im Zug. Gerade öffne ich meine verklebten Augen. 1 Stunde weggedöst. Habe ich irgendwie so an mir, kaum sitze ich im Zug fallen mir die Augen. Etwas genervt von den 3 Schulklassen im besten Teenie-Alter, die aber recht bald ihr Ziel erreicht hatten, dachte ich, ja es kann doch eine entspannte Fahrt werden. Bis er kam.
Er, ein alter Mann, geschätzte 100 Jahre auf dem Puckel, klein, auf wackligen Beinen und mit einer heiseren Stimme ausgerüstet, die mir selbst bei jedem Wort, was aus seinem Mund drang, im Halse schmerzte. Dieser Mann setzte sich meinem Fahrgastnachbarn am anderen Fenster gegenüber. Auch ein Mann, ähnlich wie ich im mittleren Alter, wahrscheinlich auch auf einer Dienstreise, sah aus, als ob er nur die Fahrt schnell überstehen wollte. Ich drehe mich noch mal an die Fensterseite und versuche so zu tun, als ob ich schlafe. Der Mann tut mir jetzt schon leid, denn kaum saß der alte Mann, begann er dem ganzen Zug seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Seine Lebensgeschichte, dem Krieg, seine, unsere Wende, was er von der aktuellen Politik hielt, immer mit der heiseren Stimme unterlegt, wurde er die ganze Fahrt nie müde und erzählte vor sich hin. Seine Geschichten, die durchaus lustig waren und mir auch ab und zu ein Schmunzeln an die Scheibe drücken ließen, aber mich teilweise auch peinlich berührten, wurden unterlegt mit kleinen Witzen ala “Was ist der kleinste Dom? Das KonDom …” Ich war so froh, nicht in der Haut des anderen Mannes zu stecken.
In Hamburg trennten uns dann die Wege. Ein alter Mann, voller Wortwitz und Energie und ich, der nur ans Ziel kommen wollte. So alt möchte ich werden.














