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Ich war dabei

Heute vor 5 Jahren soll Steve Jobs unter tobenden Applaus das Next-Generation-Phone vorgestellt haben. Ich war dabei. Na ja irgendwie zu mindestens – gefühlt live auf irgendeinem News-Ticker. Ist das wirklich schon so lange her?


Mir kommt es persönlich vor, als wäre es gestern gewesen. Wie ist die Zeit nur schnell vergangen.

In den Händen konnte ich es erst zum Ende des Jahres 2007 halten und habe, auch wenn die Geräteversionen fast jährlich gewechselt haben, es nie aus der Hand geben wollen. Alternativen gibt es mittlerweile. Sogar gute und auch sehr gute. Doch für mich persönlich gab es bisher keinen Grund auf ein anderes Device zu wechseln. Zu stark ist die Bindung zum iPhone. Doch wie lange wird dieser Zustand noch andauern? Weitere 5 Jahre? Ich weiß es nicht. Schafft es Apple mich auch weiterhin mit Innovation zu binden oder am Ende nur im goldenen und rosa ausgepolsterten Käfig zu halten? Ich weiß es nicht.

Dankbar bin ich trotzdem. Apple hat mit dem iPhone das Internet in meine Hosentasche gebracht und gefühlt eine gute Entwicklung angestossen. Weiter so. Ich will mehr davon und ich will es miterleben.

Links
http://www.youtube.com/watch?v=6uW-E496FXg&feature=player_embedded

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OP gelungen, Patient funkt

Der amerikanische Konsumforscher Martin Lindstrom hatte den Verdacht, dass Menschen von ihrem iPhone, ähnlich wie von Zigaretten, Alkohol und Videospielen, abhängig werden können. Um seine These zu prüfen unterzog er Probanden einer Magnetresonanztomografie, während er ihnen Video- und Tonaufnahmen von klingelnden und vibrierenden Apple-Produkten zeigte. Doch die Gehirnareale, die bei Suchtverhalten normalerweise aktiv werden, blieben regungslos. Die Smartphone-Kognitionen erregten andere Hirnregionen – jene, die für Liebe und Zuneigung zuständig sind.

Interessanter Punkt, jedenfalls würde das erklären, warum ich mir immer noch diese dämlichen, religiös angehauchten, unsachlichen iOS/Android-Trollereien geben muss. Liebe > Vernunft. Und ihr so?

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Gesucht: das Zu-Hause-NAS

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Liebe Leser,

ich suche ein NAS für den Heimgebrauch und bin derzeit ein wenig überfragt, was für mich zu Hause am besten geeignet wäre. Ich würde gerne alle rumliegenden mobilen Festplatten auf ein Storage migrieren. Ich hätte gerne eine Backup-Lösung für unsere Familien-Macbooks und PCs. Ich wünsche mir einen gemeinsamen Ablageort für Medien aller Art, wie Fotos, Filme usw.

Was setzt ihr so ein? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Ich möchte das NAS gerne per Gigabit in mein Hausnetz verfügbar machen. Es sollte min. 4 Festplatten aufnehmen können und 4-5 TB sollte es in der ersten Anschaffungsstufe haben – am Liebsten mit Luft nach oben.

Ein kompaktes Komplett-System wie das Qnap TS-412 NAS-System oder eine eigene Mini-PC-BSD-LInux-Bastel-Lösung?

Ich bin für jede Anregung dankbar.

Oliver

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8 Wochen mit dem LG LW57 (47LW570S)

LG hatte uns das Model LG LW57 (47LW570S) 8 Wochen zum Testen bereitgestellt und meine Gegenleistung ist ein Erfahrungsbericht, den ich hier veröffentliche. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon mal in einem Artikel auf die 3D Eigenschaften dieses Fernsehers eingegangen bin, will ich mich in diesem Artikel eher auf die normalen Alltags-Features dieses Geräts konzentrieren und ein abschließendes Fazit ziehen.

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Zubehör und Aufbau

Erst mal eines vorneweg: versucht nicht wie ich einen Aufbau alleine. Das Gerät bekommt man schon alleine wegen der Größe schwer aus dem Karton und dann auch schlecht in den Ständer aufgebaut. Ich habe unser Testgerät dann auch zu zweit hingestellt, bevor noch etwas kaputt gegangen wäre. Wir haben das Gerät in den mitgelieferten Standfuß montiert. Dazu muss man das Display mit insgesamt 8 Schrauben im Fuß fixieren. Ging mit Hilfe recht schnell von der Hand. Man kann das Gerät aber auch an die Wand hängen.

Als Zubehör findet man darüber hinaus neben 2 dicken Handbüchern eine Fernbedienung (Batterien sind beigelegt) und Adapterkabel: Klinke auf Componente-Chinch (Y/Pb/Pr), Klinke auf Video/Audio R/Audio L-Chinch und Spezialstecker auf Scartbuchse. Dann außerdem noch die 2 3D Brillen + Putztuch sowie 2 CDs mit Anleitungen und Software.

Bild und Sound

Ich finde das Bild dieses Gerätes nicht nur großartig, wenn man eine Blu-Ray schaut. Es hat uns vor allem auch sehr im Alltag überzeugt, wenn wir mit unserem Sat Receiver, der noch nicht mal HD liefert, normale Fernsehsendungen angesehen hatten. Dieses Gerät schafft es trotzdem, das Bild so scharf wirken zu lassen, so dass ich von meinem Couchplatz (ca. 5-6 Meter) fast gar keinen Unterschied zu HD-Content feststellen konnte. Das haben mir auch andere eher kritische Tester bestätigen können. Kann ja sein, dass ich eventuell einfach nicht das Auge dafür habe. Auch unsere Familien Console (die Nintendo Wii), die ja auch noch kein HD Bild liefert, sieht wunderbar scharf aus. Unser Familien-Fernseher, ein Grundig ??? schafft das nicht annähernd so gut. Wenn man den direkten Vergleich hat, sieht man doch dramatische Unterscheide, auch wenn man sich sicher an alles auch wieder recht schnell gewöhnt. Mit HD Content, entweder über den Blu-Ray Player oder über eine Festplatte, die man direkt über USB anschließen kann, spielt der LG LW57 (47LW570S) dann erst recht seine Stärken aus. Insgesamt finde ich die Farben und den Kontrast sehr gut. Darüber hinaus kann man das Bild sehr schnell und umfassend seinen eigenen Bedürfnissen anpassen.

Über USB angeschlossen oder über Netzwerk vom UPNP Server spielt das Gerät fast alle Formate ab. Formate wie DivX, XVid, MPEG2, AVI, MKV, MP3, MPEG4, H264, TS stellten kein Problem dar.

Der Sound ist gut, wenn auch nicht hervorragend. Für den normalen Fernsehabend aber mehr als ausreichend, für Kinofeeling mit viel Bass aber zu wenig. Dafür hat dieses Gerät aber einen optischen Ausgang und kann direkt an unsere DTS5.1 Anlage angeschlossen werden.

Einstellungen, Fernbedienung und Menüs

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Ich finde die Bedienung insgesamt gut gelungen, auch wenn ich anfangs doch sehr von den vielen Möglichkeiten erschlagen war. Man baut heute doch sehr viele Funktionen in so ein Gerät und das will alles bedient werden und dafür hat man nur eine Fernbedienung. Diese Fernbedienung liegt gut in der Hand, hat aber viele Knöpfe, die man wirklich mit der Zeit lernen muss. Ich würde sie eher zu einer komplexeren Fernbedienung zählen. Gut finde ich die Möglichkeit, die Fernbedienung mittels Knopfdruck beleuchten zu können. Grundsätzliche Dinge wie Lautstärke und Programmwechsel sind gut erreichbar.

2D -> 3D Modus

Ein Feature wäre mir fast entgangen. Man kann ein ganz normales Fernsehbild in einem 3D Modus umschalten und der gewonnen Effekt ist wirklich nicht schlecht. Ich war überrascht, meine Frau haute es nicht vom Hocker. Ich fand das Pseudo-3D cool, ich mag 3D sehr grundsätzlich sehr gerne.

Apps, Apps, Apps

Was ist ein Gerät ohne Apps heute, ja und auch ein Fernseher braucht natürlich Apps. Und es gibt schon eine ordentliche Auswahl vorinstalliert und nachinstallierbar über den LG AppStore. Um Spiele oder Anwendungen nachzuinstallieren, muss man sich einen Account anlegen. Direkt auf dem Fernseher und das macht nicht wirklich Spaß, ein langes Passwort mithilfe einer virtuellen Tastatur über die Fernbedienung einzutippen. Hat man diesen aufregenden Akt hinter sich gebracht, kann man die Apps recht schnell und einfach auf den insgesamt ca. 330MB zur Verfügung stehenden internen Speicher laden.

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Unterschieden wird noch in sogenannte Premium Apps. Das sind Apps, für die LG wahrscheinlich entlohnt wird. Es sind Apps wie Youtube, Twitter, Facebook, aber auch Videotheken wie die Tagesschau, die ich großartig finde oder Maxdome, Viewster. Am meisten Zeit habe ich mit den Apps für Kino-Trailer zugebracht.

Spiele gibt es auch eine Menge, aber wirklich überzeugen konnte mich keins, was aber meisten an der Eingabemöglichkeit lag. Der Fernseher bräuchte noch einen optionalen Controller und eine Tastatur, die man auch im eingebauten Browser gut gebrauchen könnte oder in den ganzen Social-Apps, wie Twitter oder Facebook.

Fazit

Wir sind keine Profis für Fernsehgeräte, aber aus rein praktischen Gesichtspunkten hat uns das Gerät sehr viel Freude bereitet. Die Größe ist perfekt, auch wenn sie derzeit nicht mit unseren Möbeln kompatibel ist, das Bild und die ganzen Zusatzfeatures sind toll. Und 3D setzt dem Ganzen die Krone auf. Wir hatten alle sehr viel Freude mit dem LG LW57 und würden ihn auch sehr gerne behalten, wenn da nicht das Platzproblem wäre. Das Gerät bekommt man ab 1.300€ bei diversen Internethändlern (UVP 1700€) angeboten.

Links
http://www.aptgetupdate.de/2011/06/09/3d-fernseher-im-alltagseinsatz-lg-lw57-47lw570s/

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Google Mail: Ich fühl mich nackig

Mir bleibt diese Woche wohl auch gar nichts erspart. Erst schüttet jemand ein Glas Brause in mein Macbook, ja solche Erlebnisse verfolgen mich und dann werden in der letzten Nacht Spam-Mails über mein Google Mail Account versendet. An dieser Stelle erst mal vielen Dank an die vielen “Bescheidsager”, die mich gestern Nacht wachgehalten haben. Mein Passwort habe ich natürlich sofort geändert. Ich hatte dann noch die 2-Faktor-Authentifizierung im Hinterkopf, die ich aber auf die Schnelle nicht finde konnte. Dank eines Tipps heute früh, konnte ich aber die Einrichtung vornehmen. Es gibt zwar schon ein paar deutsche Anleitungen zum Thema bei Google, dieser Anfang des Jahres eingeführten Methode, doch ist der Aktivierungslink nur dann erreichbar, wenn man sein Konto auf “Englisch” umstellt bzw. diesen temporären Link benutzt.

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Man wird dann in einem Einrichtungs-Wizard durchgeleitet und kann wählen, wie man neben dem normalem Passwort, einen zweiten Einmal-Code erhalten kann. Entweder man benutzt die SMS Methode, wo man sich bei der Anmeldung eine SMS zuschicken lassen kann oder man benutzt eine der kostenlosen Mobil-Apps für iPhone und Android.

Google Authenticator (AppStore Link) Google Authenticator
Hersteller: Google Mobile
Freigabe: 4+4.5
Preis: Kostenlos Download

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Diese Methode sollte auf jeden Fall ein wenig mehr helfen, als wenn man nur ein Passwort benutzt. Für Applikationen oder Geräte, die diese 2-Faktor-Authorizierung nicht unterstützen, gibt es die 16-stelligen Anwendungspasswörter, die man sich auch nicht aufschreiben soll, sondern immer dann erzeugt, wenn man sie braucht.

Nach diesem Erlebnis würde ich allen Nutzer die Einrichtung empfehlen. Was bleibt, ist das ungute Gefühl, dass jetzt eventuell jemand mehr weiß, als mir vielleicht lieb ist.

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Noch ein Tipp am Rande: Man kann sich über einen recht versteckten Link am unteren Rand der Google Mail Seite über die letzten 10 Zugriffe auf das Konto informieren. Das war mir bis dato auch nicht bekannt. Leider habe ich erst heute darauf zugegriffen und konnte nur meine eigenen IP-Adressen entdecken. 10 ist nicht viel und auf weitere hat man keinen Anspruch, “sofern dies aufgrund eines gültigen Gerichtsbeschlusses oder eines anderen rechtlichen Verfahrens erforderlich ist.” siehe Link

Links
http://www.google.com/accounts/ManageAccount?hl=en
http://mail.google.com/support/bin/answer.py?ctx=gmail&answer=45938

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Suche: die richtige SSD für ein Macbook Pro

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Ich überlege schon ein paar Tage, welche SSD ich in mein Macbook Pro (late 2010) verbauen soll und möchte alle Leser, mit eigenen Erfahrungen in diesem Bereich bitten, mir Tipps zugeben. Preislich sollte die SSD, die ich ausschließlich für das System und Programme benutzen, nicht über 200€ tendieren. Ich denke 80 bis 120 GB wären für ein Mac OS X System + Apps in Ordnung. Um auch meine derzeit eingebaute 500GB Festplatte weiterhin benutzen zu können, will ich auf das Einbaukit von Hardwrk zurückgreifen.

Ich tendiere sehr stark zur einer Intel X25-M (80,120GB). Mit dieser SSD soll es kaum Probleme geben, sie ist zwar gerade beim Schreiben langsamer als schnellere SSDs wie zB. die OCZ Vertex 2, die ähnlich teuer ist. Hier steht als ganz klar Langlebigkeit gegen Performance? Schwere Entscheidung. Macht die Schreibperformance eigentlich so viel aus? Oder sollte man lieber auf richtig aktuelle Modelle (SATA3) wie der Intel 510 oder eine Vertex 3 zurückgreifen/warten, auch wenn das Macbook Pro (late 2010 )nur über eine SATA2 Schnittstelle verfügt und damit das volle Potential der neuen Generation nicht ganz ausnutzt wird?

In wieweit muss ich mir wegen des fehlenden TRIM Supports von Mac OS X, welches mit 10.7 eventuell aus der Welt ist, noch Sorgen machen? Reicht hier das zB. in der Intel SSD verbaute GC (Garbage Collection) aus?

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr euer Erfahrungen mit mir teilen könntet. So unentschlossen war ich lange nicht.

Links
http://hardwrk.com/macbook-ssd-hdd-adapter-kit.html

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Was-ich-so-alles-bei-mir-habe (2011)

2011:

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So ein Blog ist ja auch irgendwie eine Art Dokumentation unserer selbst und deshalb wärme ich mal ein 3 Jahre altes Stöckchen auf, in dem es darum ging zu zeigen, was man so alles den ganzen Tag mit sich rumschleppt. Erstaunlicherweise hat sich so viel gar nicht geändert.

Aus einem normalem Nokia-Handy ist ein Smartphone (iPhone 3GS) geworden. Das Macbook Pro 15” ist immer noch ein Macbook Pro 15”, zwar aktualisiert, aber immer noch der selber Formfaktor. Gewicht, Mobilität und Leistung passen mir so ideal. Neu dabei ist das iPad, welches ich überall mit mir rumschleppe. Als Kamera für unterwegs reicht mir das iPhone mittlerweile vollkommen aus, daher keine Extra-Knipse mehr und auch kein Extra iPod. CDs schleppe ich auch nicht mehr mit mir rum. Höchsten noch die eine oder andere Externe Festplatte bzw. ein paar USB Sticks.

Symbolisch sind die vielen iPod-Sync-Kabel, die ich überall mir mir rumtrage und darüber hinaus an jedem wichtigen Ort deponiert habe, um meine “iDevices” aktuell zu halten und mit Strom zu füttern.

Ich hoffe in 3 Jahren kann ich auf weitere Geräte und Kabel verzichten.

2008:

img 0003 10 tm Was ich so alles bei mir habe Stoeckchen.jpeg

Pssst: Gute Besserung, Steve!

Links
http://www.aptgetupdate.de/2008/01/17/was-ich-so-alles-bei-mir-habe-stoeckchen/

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Hilfe! USB Stick nicht mehr schreibbar

In den freien Tagen ergeben sich oft Besuche aus der lieben Nachbarschaft und damit verbunden mehr oder minder interressante Probleme aus der heimische IT-Welt. So auch dieses Jahr, als mir mein Nachbar von Gebenüber einen USB Stick vorbeibrachte, der ein mir bis dato noch nicht bekanntes Problem offenbarte.

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Dieser schicke, kleine nicht ganz ein Monat alte und noch wenig beschriebene USB Speicherstick von Lacie lässt sich einfach nicht mehr zum Beschreiben bewegen. Selbst das Formatieren und auch ein Neu-Partitionieren funktioniert nicht mehr. Er wurde wohl einmal etwas unsanft von einem Windows-PC getrennt, ohne das übliche “sichere Entfernen” auszuführen. Ich werde in den folgenden Zeilen kurz und knapp beschreiben, was man so alles ausprobieren kann, um so einen “fehlerhaften”, nicht beschreibbaren USB Speicherstick wieder zum Leben zu erwecken.

1. Der “Read-only” Schalter

Die einfachste Lösung: Es gibt USB Sticks, die kann man per Hardware-Schalter in einen “Nur-Lese”-Modus schalten kann. Aus meiner Erfahrung sind diese Schalter aber eher unüblich und nicht oft  ausgeführt. So kann man auch bei diesem Lacie-Stick keinen Schalter finden.

2. Windows-only-Probleme

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Seit Windows XP gibt es eine Richtlinie, die man setzen kann, um das Schreiben auf Wechseldatenträger zu verhindern. Diese kann man, Administrator-Rechte vorausgesetzt, selbst in der Windows-Registry setzen.

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Diesen Schlüssel findet man unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Contro l\StorageDevicePolicies mit einem DWort-Eintrag “WriteProtect”, wobei Wert 0 = “Schreibschutz ist nicht aktiviert” und Wert 1 = “Schreibschutz ist aktiviert” bedeutet.

Es gibt auch diverse Tools, die genau diesen Registry-Schlüssel setzen. Zu finden zum Beispiel unter: http://www.gaijin.at/dlusbwp.php

3. Testen unter Mac OS X oder Linux

Eine weitere gute Idee sollte das Testen des USB-Sticks auf alternativen Betriebsystemen wie zum Beispiel Linux oder Mac OS X darstellen, um Fehler am benutzten Windows-System auszuschliessen. Hat man keinen Mac zur Verfügung, lädt man sich am besten einer der vielen Live-CDs (Knoppix, Ubuntu) oder man installiert sich ein Linux in einer Virtualisierungssoftware wie zum Beispiel in der kostenlosen Virtual Box.

Unter Mac OS X kann man mittels System-Profiler (erreichbar unter Apfel-Menü -> Über diesen Mac -> Weitere Informationen) nähere Informationen zum USB Device sammeln.

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Gleiches unbefriedigendes Ergebnis konnte ich auch unter Ubuntu/Linux feststellen.

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4. Tools, Tools, Testdisk

Eine gute Idee ist es auch, beim Hersteller nach Tools zu suchen. Oft bieten Hersteller Software speziell für die eigenen USB Sticks an, um zum Beispiel eine Low-Level-Formatierung oder ein Upgrade der Firmware vorzunehmen. Leider kann man bei Lacie kein solches Tool finden.

Ein weitere klasse Software, die man immer dann in Spiel bringt, wenn Partitionen oder Filesysteme defekt sind, ist “testdisk“. testdisk ist ein Kommandozeilen-Tool, welches unter allen möglichen Betriebssytemen läuft und kostenlos ist.

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5. Windows Boardmittel

Ein weiteres recht umfangreiches Windowstool ist DISKPART und kann zB. wie folgt (Admin Rechte vorausgesetzt) angewendet werden:

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Dummerweise bin ich jetzt am Ende meines Lateins. Entweder der USB Stick ist defekt oder hat einen “unsichtbaren” Schalter, den ich wirklich nicht finden kann. Auch wenn mein Nachbar diesen Stick schon abgeschrieben hat, nervt mich so etwas gewaltig.

Und ihr könnt es euch eventuell schon denken. Der eigentliche Grund für meinen Artikel: ;)

Eventuell habt ihr ja noch eine Lösung auf Lager, auf die ich noch nicht gekommen bin. Manchmal sieht man ja den Wald vor den vielen Bäumen nicht mehr oder ihr arbeitet zufällig bei Lacie oder kennt ein Tool, welches Wunder vollbringen kann. Wie dem auch sei, bevor ich den Stick auseinander nehmen will, wollte ich noch mal lieber die Macht dieses Blogs nutzen und euch fragen. Ich bin für jeden Antwort dankbar.

Links
http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Download

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Cyber Monday wird zum Totensonntag! [UPDATE #2]

Amazon hat den heutigen Tag zum Cyber Monday erklärt und bietet, wie Apple bei seinem Black-Friday, einige Produkte günstiger an.

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So gab es heute schon einen wirklich guten 32 Zoll Sony LCD TV für 333 Euro oder aktuell gerade die PlayStation 3 für 177 Euro…

Schade nur, wenn schon SEKUNDEN, nachdem die Angebote freigeschaltet werden, diese faktisch ausverkauft sind. Ich lese den ganzen Tag schon Tweets wie:

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Ich schätze mal, dass das den ganzen Tag so weiter gehen wird und viele kaufwillige Kunden ziemlich dumm aus der Wäsche schauen werden.

Bleibt die Frage: Was verspricht sich Amazon davon?
Den grob geschätzten einhundert Glücklichen, die einen Fernseher, Beamer oder Unterhose (kein Witz) zum Schnäppchenpreis bekommen, stehen tausende enttäuschte Kunden gegenüber und die eigentlich positiv gedachte Aktion geht derbe nach hinten los.

Bravo Amazon! Aber etwas Gutes hat die Sache dann doch: Ab heute Abend werden einige neue Fernseher und ungeöffnete Spielekonsolen bei eBay mehr angeboten ;)

[UPDATE #1 29.11.2010 16:00 Uhr]
Wie nicht anders zu erwarten war, lässt das Echo, hier im Falle der PlayStation 3, nicht lange auf sich warten:

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Ob diese Ein-Stern-Rezensionen die richtige Reaktion sind, lasse ich mal dahingestellt aber der Ärger beim Kunden wird deutlich sichtbar.

[UPDATE #2 01.12.2010 10:30 Uhr]
Es gibt neue Entwicklungen im Fall Amazon und Cyber Monday: Wenn man sich nämlich die aktuellen Bewertungen der in Update #1 erwähnten PlayStation 3 ansieht, wird man feststellen, dass Amazon nicht untätig war und sämtliche Ein-Stern-Rezensionen gelöscht hat.

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Kurzschlussreaktion? Zensur? Auch wenn die Bewertungen nicht nett waren, finde ich das Verhalten von Amazon etwas befremdlich.

LINKS
http://www.amazon.de/gp/feature.html/?docId=1000454773 
(Tweet1) (Tweet2)