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Review: StarMoney 2 · Banking, Finanzplanung und Haushaltsbuch für OS X (Gewinnspiel inside)

Solltest du dieses Blog schon etwas länger lesen, ist dir sicher meine Affinität zu Finanz-Apps aufgefallen. Diese schießen mittlerweile auch für den Mac wie Pilze aus dem Boden und werden mit jeder Version besser.

So auch StarMoney, welches ich schon in seiner ersten Version für den Mac in einem Review ausführlicher betrachtet hatte und das vor gut zwei Wochen in Version 2 veröffentlicht wurde.

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Um es direkt vorneweg zu sagen:
Auch StarMoney 2 für den Mac erreicht, wie schon sein Vorgänger, nicht den Funktionsumfang der Windows-Version. Entwickler Star Finanz GmbH schreibt selbst auf seiner Webseite:

StarMoney 2 für Mac … enthält nicht den Funktionsumfang der StarMoney PC-Versionen. Daher ist die Mac-Applikation entsprechend günstiger. Der Funktionsumfang der Applikation wird kontinuierlich erweitert.

Dennoch gab es einige sehr gute Verbesserungen gegenüber der StarMoney 1, die ich im nachfolgenden Review aufdröseln werde.

Benutzereinrichtung

Neukunden müssen, bevor es überhaupt losgeht, zunächst einmal einen neuen Nutzer inkl. eines hinreichend starken (Master-)Passwortes, das zum Entsperren der App wichtig ist und daher auch nicht vergessen werden sollte, einrichten.

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Bestandskunden, die StarMoney auf dem Mac (ab Version 1.9.1) oder iOS bzw. die iOS-Apps Sparkasse oder Sparkasse+ schon eingesetzt hatten, haben darüber hinaus die Möglichkeit einen bestehenden Nutzer samt bestehender Konten zu importieren.

Dieser Import klappte bei mir aus StarMoney 1 für den Mac problemlos. Sowohl der Nutzer, als auch die Konten wurden anstandslos in StarMoney 2 übernommen.

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Konten einrichten

Ist der Nutzer angelegt, und das betrifft jetzt erst einmal nur die Neukunden, muss man seine Konten einrichten.

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Diese Konten müssen von der Bank für das Online-Banking über HBCI/FinTS 2.2 oder 3.0 unter Verwendung einer PIN/TAN oder, und das ist neu in StarMoney 2, HBCI-Chipkarte oder HBCI-Datei freigeschaltet sein. Die verschlüsselte Kommunikation erfolgt hierbei direkt zwischen dem Mac und der Bank.

Daher ist es wichtig, dass man vor dem Kauf von StarMoney 2 auf der Webseite des Entwicklers in der Sidebar über die Bankleitzahl prüft, ob die eigene Bank überhaupt von der App unterstützt wird. Diese Banken-Unterstützung wurde in StarMoney 2 zwar weiter ausgebaut, ist aber längst noch nicht perfekt, was zum Großteil aber an den Banken selber liegt, da diese kein Online-Banking über HBCI/FinTS anbieten.

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Neben den Online-Konten bietet StarMoney auch die Verwaltung von Offline-Konten, wie beispielsweise einem Haushaltsbuch, Bar-, Spar- oder Darlehnenskonto, an.

Außerdem lassen sich auch Daten/Konten aus der StarMoney Banking Cloud, sofern man diese schon über eine StarMoney ID genutzt hat, importieren.

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eBay-, Amazon- und PayPal-Konten

Eine Besonderheit bei den Online-Konten kommt eBay, Amazon und PayPal zuteil, die als neues Feature mit StarMoney 2 nun auch verwaltet werden können.

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Die Einrichtung erfolgt über die E-Mail Adresse und Passwort, was auch bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung bei PayPal problemlos funktioniert. Allerdings muss ich kritisieren, dass eine Anmeldung über die sichere (PayPal) API-Berechtigung, wie in vergleichbaren Apps, derzeit nicht angeboten wird.

Erschwerend kommt hinzu, und das zeigt der folgende Screenshot, dass ein 11 Zoll Bildschirm eines MacBook Air mit 768 Pixeln Höhe schlichtweg nicht ausreicht, um den Fertig-Knopf zum abschließenden Einrichten eines PayPal- und eBay-Kontos zu erreichen. Ziemlich ärgerlich, zumal man die Fenster in dieser Ansicht nicht verschieben kann. Man muss den StarMoney 2 Prozess über das Terminal o.ä. killen (Cmd+Q funktioniert hier nicht) und die App neu starten, um weiterarbeiten zu können. Die Konten sind dann aber eingerichtet und müssen nur noch aktualisiert werden.

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Oberfläche

Nachdem man seine Konten eingerichtet hat, findet man sich in folgender, nun mit Daten gefüllter Oberfläche wieder.

Diese wurde dem Vorgänger gegenüber dezent angepasst und bietet einen schnellen Überblick über die einzelnen Konten, die Umsätze bzw. auf Klick auch Umsatzdetails sowie eine erste statistische Auswertung.

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Kategorien und Auswertung

StarMoney 2 bietet selbstverständlich auch Kategorien und Unterkategorien, um Umsätze sozusagen zu ‘taggen’. Diese können, wie auch schon aus StarMoney 1 gewöhnt, manuell bearbeitet oder durch ein lernendes neurales Netz automatisiert den Umsätzen hinzugefügt werden.

Wie im nachfolgenden Screenshot zu sehen, kann man in den StarMoney Einstellungen jeder Kategorie auch ein festes Budget über einen selbst festgelegten Zeitraum (wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise…) zuordnen, um beispielsweise finanzielle Sparziele zu erreichen.

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Alle diese Einstellungen, sowohl Kategorien, als auch Budgets, sind schlussendlich für die Auswertung der Umsätze, die in einem Balken-, Netz-, Kreis- oder Liniendiagramm sowie als Textansicht in einem selbst definierten Vergleichszeitraum erfolgen kann, wichtig.

Neben einem Kategoriereport, der weiter oben im Screenshot bei der Oberfläche zu sehen ist und in dem Einnahmen und Ausgaben gegenüber stehen, wird auch ein Budgetreport und ein Saldenverlauf angeboten.

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Online-Banking / (SEPA-)Zahlungsauftrag

Wohl das Haupt-Feature derartiger Apps und natürlich auch Bestandteil von StarMoney 2.

Die App ist selbstverständlich SEPA ready und bietet neben der normalen SEPA-Überweisung auch SEPA-Übertrag (Umbuchung), SEPA-Terminüberweisung, SEPA-Dauerauftrag für Online-Konten und terminierte bzw. wiederkehrende Buchungen für Offline-Konten an. Dazu gibt es auch wieder die schlicht genialen Zahlungsvorlagen, mit denen man in Zahlungsrückstand geratenen Kunden per E-Mail eine komplett vorausgefüllte Zahlungsvorlage zusenden kann.

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Lobenswert ist in diesem Zusammenhang der im Vergleich zu StarMoney 1 grafisch neu gestaltete (SEPA-)Zahlungsauftrag, der nun deutlich weniger Grauflächen hat und kompakter daherkommt. Die Angaben für Empfänger, IBAN und Co. sind, denke ich, selbsterklärend. Für eine Terminüberweisung kann man zusätzlich noch das Ausführungsdatum angeben.

Außerdem erwähnenswert:
Weiß man einmal nicht die IBAN oder BIC, kann man bei IBAN die Kontonummer und bei BIC die Bankleitzahl eingeben und StarMoney rechnet diese Daten entsprechend um.

Sonstiges

Auch sonst bietet StarMoney 2 viele angenehme Features, die weitestgehend aber schon aus Version 1 bekannt sind.

Dazu gehören u.a. die Datenübernahme aus der OS X Zwischenablage, eine zeitgesteuerte Kontoaktualisierung, das Drucken von Umsätzen oder Auswertungen, eine Vorlagenverwaltung für ‘schnelle’ Zahlungsvorlagen, das Einsehen oder Exportieren von Sendeprotokollen, ein Im- und Export von Daten in den gängigsten Formaten (CSV, MT940, QIF, SEPA-XML…), das Suchen bzw. Filtern von Umsätzen, ein Autologout nach längerer Nichtbenutzung der App, das Steuern der App über Tastatur-Shortcuts oder, dank der Unterstützung von über 200 Währungen, die Verwaltung von Fremdwährungskonten.

Des Weiteren kann man elektronische Kontoauszüge im PDF-Format bei seinem Kreditinstitut über StarMoney 2 anfordern. Dieses Feature muss zunächst von der Bank freigeschaltet werden, spart letztendlich aber den Postversand von Auszügen oder den Weg zum Kontoauszugsdrucker.

Preise und Verfügbarkeit

StarMoney 2 wird funktional identisch sowohl im Mac App Store, als auch als Downloadversion für derzeit 14,99 Euro verkauft. Dieser Preis ist noch bis zum 16. November 2014 um 50% reduziert und erklärt vielleicht auch, weshalb kein Upgrade von StarMoney 1 angeboten wird.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine auf 60 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

StarMoney 2 - Banking, Finanzplanung, Haushaltsbuch (AppStore Link) StarMoney 2 - Banking, Finanzplanung, Haushaltsbuch
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 29,99 € Download


Der Vollständigkeit halber sollen hier auch kurz die iPhone- und iPad-Version von StarMoney erwähnt werden, die leider schon länger kein Update mehr erhalten haben und daher funktional leider auch nicht mit der aktuellen OS X Version mithalten bzw. verglichen werden können. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

StarMoney - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen (AppStore Link) StarMoney - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 4,49 € Download
StarMoney iPad - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen (AppStore Link) StarMoney iPad - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 5,49 € Download

FAZIT

Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten… zum einen ist StarMoney 2 die konsequente Weiterentwicklung der ersten Version, zum anderen verstehe ich nicht, wieso man weiterhin funktional der PC-Version hinterherhinkt. Hier verschenkt man extrem viel Potential, was wiederum der Konkurrenz in die Karten spielt.

Apropos Konkurrenz:
Nachdem sich OutBank mit seiner Geschäftspolitik mehr oder minder selbst ins Abseits geschossen hat, konzentriert sich diese hauptsächlich um MoneyMoney, Pecunia und das noch im November 2014 erscheinende Banking 4X. Hier schlägt sich StarMoney 2 wirklich gut, obwohl es hier und da noch etwas klemmt.

Neben den angesprochenen Platz-Problemen auf einem 11 Zoll MBA, kann es manchmal zu kleineren Grafikfehlern (siehe Screenshot mit den abgeschnittenen Buchstaben bei den Kategorien) kommen, die aber nicht weiter stören. Viel gravierender waren da schon die Abstürze der App bei der Nutzung von HBCI-Chipkarten unter OS X Yosemite. Dieses Problem wurde vor zwei Tagen durch ein Update auf Version 2.0.1 zwar mittlerweile behoben aber verärgerte, ein Blick auf die Bewertungen im Mac App Store genügt, extrem viele Kunden. Entwickler Star Finanz äußerte sich wie folgt dazu:

…die Zugriffsfunktion auf HBCI-Chipkarten und –Leser lief bis zu einem gewissen Release-Stand von OS X. Eine Änderung in der finalen Version 10.10 mit Auswirkung auf den Zugriff des Chipkartenlesers hat uns ebenso wie andere Anbieter überrascht.

Von diesen Kinderkrankheiten abgesehen ist StarMoney 2 eine sehr zuverlässige App für das Online-Banking oder Führung eines Haushaltsbuches. Ich bin auf zukünftige Updates gespannt, die die App dem Funktionsumfang der PC-Version näher bringt. Wünschenswert, und das hat nichts mit der PC-Version zu tun, ist auf jeden Fall irgendeine Synchronisationsmöglichkeit der Daten mit den beiden iOS-Versionen und leichte Anpassungen bei der Performance der App.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

VERLOSUNG

Entwickler Star Finanz GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel vier Mac App Store Promo Codes von StarMoney 2 für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 10.11.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Stickers inside (inkl. Gewinnspiel)

Ich finde es mittlerweile ziemlich nett, wenn Leute ihre Notebooks “künstlerisch” verschönern. Apple selbst hat ja quasi offiziell in einem Video dazu aufgefordert. Warum also nicht?!

Ich war selbst auf der Suche nach passenden Aufklebern. Und das ist gar nicht so einfach, auch wenn man sie sehr oft auf Messen oder Konferenzen hinterhergeworfen bekommt. So bin ich eher zufällig bei der Suche auf digistickr gestoßen, bei denen ich selbst ein paar Sticker bestellt hatte. Die Lieferung war am nächsten Tag da und die Qualität stimmt. Einzig die Auswahl könnte größer sein.

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-> http://www.digistickr.de

Verlosung

Direkt nach meiner Bestellung meldete sich Florian, einer der Inhaber von digistickr bei mir und bot mir ein Gewinnspiel über 3x einen 10 Euro Gutschein inkl. versandkostenfreier Lieferung an. Bitteschön! ;)

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 24.10.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway


P.S. Wenn du noch Ideen hast oder dein Notebooks zeigen willst, dann immer her damit. Auch über die Nennung von Quellen wäre ich dankbar.

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Gewinnspiel: Path Finder 7 · OS X Dateimanager

Vor ein paar Tagen hatte ich Path Finder 7, einen sehr guten Dateimanager für den Mac, in einem Review schon sehr ausführlich vorgestellt.

Nun folgt das passende Gewinnspiel :)

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Verlosung

Entwickler Cocoatech hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Path Finder 7 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 16.10.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Wenn du die App lieber kaufen anstatt gewinnen möchtest, bist du aktuell mit 39,95 US-Dollar dabei. Ein Upgrade von einer früheren Version schlägt mit 19,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie üblich, zur kostenlosen aber zeitlich begrenzten Testversion.

-> http://cocoatech.com/pathfinder

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Review: iStat Menus 5 · Systemmonitor in der OS X Menüleiste (Gewinnspiel inside)

Solltest du dieses Blog schon etwas länger lesen, wird dir nicht entgangen sein, dass ich ein großer Fan von iStat Menus bin.

Nachdem ich letztes Jahr iStat Menus 4 in einem Review etwas genauer unter die Lupe genommen hatte, möchte ich gleiches nun mit dem kürzlich veröffentlichten Nachfolger machen.

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Wie nicht anders zu erwarten, ist auch iStat Menus 5 ein Systemmonitor für den Mac, der sämtliche Informationen in der Menüleiste ablegt.

Das betrifft beispielsweise Angaben zum Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Netzwerk, sämtliche verbaute Sensoren, Akku oder Zeit.

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Jedes dieser einzelnen Elemente lässt sich über Untermenüs per drag-and-drop anpassen oder auch komplett deaktivieren.

Eine Besonderheit betrifft den ‘Combined-Abschnitt’, in dem verschiedene Elemente kombiniert unter einem Icon zusammengefasst werden können. Das spart Platz in der Menüleiste aber bietet dennoch einen detaillierten Überblick über die CPU-Auslastung, Temperaturen, Spannungen, Lüfterumdrehungen, Systemlaufzeit u.s.w….

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Bis zu diesem Punkt mag Besitzern von iStat Menus 4 wenig Neues auffallen. Lediglich das komplett neue (flache) Design mit Pastell-Tönen, das sich schon an OS X 10.10 Yosemite orientiert, fällt beim ersten Start der App direkt ins Auge.

Schaut man jedoch ins Changelog, offenbart sich doch die eine oder andere Neuerung, die auf den ersten Blick gar nicht auffällt.

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So gibt es nun ein helles und dunkles Theme, was der kommenden dunklen Menüleiste von OS X 10.10 Yosemite geschuldet ist. Dazu wurde die deutsche Lokalisierung der App verbessert (ist leider längst noch nicht komplett) und es gibt viele kleinere neue Statistiken, die man erst beim genaueren Hinsehen entdeckt.

Im oberen Screenshot sieht man beispielsweise schon die Anzeige der Apps mit erheblichem Energieverbrauch. Außerdem wurde der Netzwerkmonitor überarbeitet, der nun nicht nur mehr Informationen anzeigt, sondern auch Möglichkeiten wie AirPort (de-)aktivieren, DHCP Refresh, verbinden zu Netzwerk oder (Netzwerk-)Verbindungen ausblenden bietet.

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Des Weiteren wurden die ‘Per-App’ Statistiken verbessert. Man kann beispielsweise nun ganz genau feststellen, welche App gerade wie schreibend bzw. lesend auf die Festplatte zugreift. Gleiches gilt für den Netzwerkzugriff.

Man kann sich zudem bei unterstützten Modellen den für iStat Menus typischen History Graphen jetzt auch für die Grafikkarte anzeigen lassen.

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Auch der Kalender bzw. die Zeitanzeige fällt im Vergleich zum Vorgänger etwas detaillierter aus.

Der Detailgrad kann auch hier, wie bei allen anderen Elementen, in den Einstellungen festgelegt werden.

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Preise und Verfügbarkeit

iStat Menus 5 wird ausschließlich über die Webseite des Entwicklers Bjango für 16 US-Dollar verkauft. Dazu werden auch eine Familienlizenz und Upgrade-Preise von iStat Menus 3 oder 4 angeboten.

Skeptiker greifen, wie immer, zur kostenlosen und zeitlich begrenzten Testversion. Zur Installation wird minimal OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

-> http://bjango.com/mac/istatmenus/

FAZIT

Ich nutze iStat Menus seit Version 2 und bin, wie ich anfangs schon schrieb, ein großer Fan dieser App.

iStat Menus wurde auch der fünften Version sinnvoll weiterentwickelt, so dass es sich auch unter OS X 10.10 Yosemite sehr gut ins System integrieren kann. Ob die angebotenen Neuerungen allerding ein Upgrade von iStat Menus 4, das nicht mehr weiterentwickelt wird, rechtfertigen, muss jeder selbst entscheiden. Für Neukunden gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Einen kleinen Meckerpunkt habe ich dennoch:
Die mit iStat Menus 4 eingeführten History Graphen haben weiterhin keine Skala bzw. weiterführende Informationen und lassen sich weiterhin nicht aufzeichnen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Verlosung

Entwickler Bjango hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von iStat Menus 5 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Sonntag, den 07.09.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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RAW-Konverter: Photo Ninja (Review)

Vorwort: Als “Semi-Professioneller” Fotograf – welcher sich vor 5 Jahren für Aperture und gegen Adobe Lightroom entschieden hat – war es nicht einfach die Meldung zu lesen, dass Apple die Weiterentwicklung von Aperture 3 (von einem Yosemite Kompatibilitätsupdate abgesehen) einstellen wird. Nicht einfach deswegen, weil ich über 15 verschiedene Bibliotheken mit insgesamt über 100.000 Fotos (RAW) gespeichert und archiviert habe.

Dabei habe ich mich so sehr an den Workflow von Aperture gewöhnt, dass ein Umstieg nicht “mal eben” gemacht werden kann. Da ich dazu auch noch bekennender Adobe-Gegner bin (aber das ist eine andere Geschichte und soll hier jetzt nicht das Thema werden), schauen wir uns einmal um, denn auch andere Mütter haben schöne Töchter. Auf den Punkt gebracht: Wir haben uns einmal zwei “Alternativen” – Photo Ninja und Capture One Pro (Review folgt später!) – angesehen und stellen euch heute Photo Ninja (Version 1.2.2a) von PictureCode kurz vor.

Die Programmoberfläche

Die Programmoberfläche

Ja, es gibt sie, die RAW-Konverter abseits von Adobe. Und auch wenn ich vom Fazit hier bereits ein wenig vorweg nehme, war ich von den als JPG exportierten Ergebnissen von Photo Ninja sehr angenehm überrascht, denn die können sich wirklich sehen lassen!

Aber greifen wir nicht zu weit vorweg, denn wo viel Licht ist, gibt es bekanntlich auch Dunkelheit, wovon Photo Ninja ebenfalls viel zu bieten hat.

Oberfläche (UI)
Bei Photo Ninja handelt es sich nicht um eine reine Mac-App. Die Mac eigene Menüleiste bleibt leer und ist in das Programmfenster eingearbeitet, wie man es von Windows-Programmen her kennt. Da das Programm sowohl für Windows wie auch Mac OS angeboten wird, ist die Mac-Variante wohl eher das Konvertierungsprodukt. Nach dem ersten Start ist die Programmoberfläche dunkel (schwarz) mit kleiner Schrift. Diese lässt sich wie bereits erwähnt anpassen. Da ich mittlerweile in einem Alter bin, wo man gerne ohne Anstrengung auch bei stundenlanger Arbeit am Rechner entspannt bleiben möchte, habe ich mich für die “helle/graue” Darstellung mit mittlerer Schriftgröße entschieden.

Es lassen sich Menüleisten über Stecknadeln fixieren oder ausblenden, welche dann automatisch eingeblendet werden, kommt die Maus in den entsprechenden Bereich. So weit, so gut, nur geht mir die Anpassung in diesem Fall nicht weit genug, wie das Fenster des Editors sehen kann (unten).

Der Foto-Editor

Der Foto-Editor

Die Seitenleiste

Die Seitenleiste

Wo wir auch gleich beim größten Kritikpunkt der Software angekommen sind. Wie auf dem Editor-Bild zu sehen, sind in der linken Seitenleiste die jeweiligen Bearbeitungspunkte untereinander aufgeführt. Diese sind aber nicht geöffnet, sondern man muss jeden Punkt, den man bearbeiten möchte, erst mit einem Klick öffnen, dann die Einstellungen treffen, dann die Berechnung abwarten (wird durch einen rot drehenden Kreis angezeigt) und diese dann mit “Apply” übernehmen, bevor man an einem anderen Bereich arbeiten kann. Da man aber an bestimmten Schrauben immer wieder einmal drehen muss, kommt es hier häufig vor, dass man einen Bereich öffnet, einstellt, verlässt, dann den nächsten Bereich öffnet, bearbeitet und verlässt und so weiter.

Die jeweiligen Details

Die jeweiligen Details

Viel zu viel unnötige “Klickerei”, denn geöffnete Bereiche kann man nicht geöffnet lassen und werden nicht untereinander dargestellt, sondern die Seitenleiste wird beim Öffnen durch die Einstellmöglichkeiten der jeweiligen Option ersetzt.

Hier wurde – meiner persönlichen Meinung nach – der Versuch die Oberfläche – welche es leider nur in englischer Sprache gibt – einfach zu halten übertrieben. Die Klickerei macht viel zu viel unnötige Arbeit, die auch Zeit kostet und zu einem Punktabzug führt.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)
Ein weiterer Punkt der dunklen Seite der Macht. Es wäre unfair Photo Ninja hier einen Vergleich zu AfterShot Pro – welches wir uns vor 2 Jahren einmal näher angeschaut haben – zu ziehen, da wir auf Grund der unterschiedlichen Grafikhardware von damals (MacBook mit NVidia 9400) zu heute (Mac mini mit Intel HD Graphics 4000) keinen fairen Vergleich anstellen könnten.

In meinem Mac mini steckt ein intel Core I7 Prozessor mit 16 GB Ram. Davon gehen 1 GB für den Grafikspeicher weg. Da kann man eigentlich eine schnelle Bearbeitung erwarten. Und während Aperture 3 unter diese Konfiguration förmlich rennt, gönnt sich Photo Ninja gerne an jeder Ecke eine Pause und man sieht den roten Berechnungskreis öfter als einem lieb ist. Wie das unter Mac OS mit anderer Grafikhardware aussieht, kann ich aktuell aus Mangel an Hardware nicht beurteilen.

Alleine das Öffnen – Decompressing raw-file … Please wait … Recovering highlights … und Bildaufbau – aus der Übersicht heraus dauert bei einem 12 Megabyte RAW-Foto (Nikon D90) bis zu 5 Sekunden, bis das Foto erstmalig vollständig angezeigt wird. Wenn ich nach einem Event ca. 800 Fotos bearbeiten muss, kann man sich ja einfach ausrechnen, wie lange man da allein an Wartezeit verbringt.

Und auch bei den Bearbeitungsfunktionen dauert alles ein wenig länger. Auch wenn 1-2 Sekunden auf den ersten Blick nicht viel erscheint, summiert sich das und man hat das Gefühl mehr zu warten als zu arbeiten. Sorry Photo Ninja, auch hier leider einen Punktabzug.

Fotoverwaltung
oder: Funktionen, die Photo Ninja nicht hat
Auf den Punkt gebracht: Gibt es keine. Wer es von Aperture gewohnt ist, sich nicht um die Dateistruktur kümmern zu müssen, der fängt jetzt wieder damit an. Ich persönlich kann sehr gut damit leben nicht zu wissen wo meine Fotos liegen und habe mich daran gewöhnt. Da hier die Geschmäcker unterschiedlich sind, lassen wir das mal neutral so stehen und wollen das nicht weiter bewerten.

Weitere Dinge die fehlen:

  • Gesichtserkennung,

  • Pinselbearbeitung,
  • Geolocation,
  • Wasserzeichen …

Während ich Gesichtserkennung noch als “nice to have” einstufen würde, möchte ich auf Geolocation jedoch nicht mehr verzichten und auf Wasserzeichen schon gar nicht, aber beides beherrscht Photo Ninja nicht.

Nur um Missverständnisse vorzubeugen: Sind Geo-Informationen in den Fotos, bleiben diese natürlich erhalten. Aber man hat eben keine Möglichkeit, in Photo Ninja Fotos mit Geo-Informationen zu versehen.

In meinem Fall müsste ich wegen der Wasserzeichen mir entweder eine separate Software suchen oder auf alle Fotos von Hand das Wasserzeichen kleben. Diese Funktion “erwarte” ich einfach von einer guten Software und gibt wieder einen Punktabzug.

Render-/Export-Optionen

Render-/Export-Optionen

Wo wir gerade bei Punktabzug sind, auch der Fotoexport selbst hinterlässt keinen guten Eindruck. Ist man es aus Aperture 3 gewohnt Fotos in jeder beliebigen Größe erstellen zu können – entweder in % oder aber festen Pixelbreiten – gibt es bei Photo Ninja lediglich “Ratio-Größen” (1:1, 1:2, 1:4, 1:8 und 1:16) welche immer von der aktuellen Crop-Größe herunter gerechnet werden.

So ist es also nicht möglich, alle Fotos bei exakt gleicher Bildgröße (Pixel, nicht Dateogröße) aus der Software rauszurechnen, es sei denn, wirklich alle Bilder haben den exakt gleichen Crop (Ausschnitt) und wie realistisch ist das bitte?

Auch hier würde ich mehr erwarten. Ist man hier also auf dem Boden der Tatsachen angekommen (Export nur in Ratio-Größen OHNE Wasserzeichen), will man das Programm eigentlich gleich löschen, aber …

Wie eingangs schon geschrieben, gibt es nicht nur schlechte Seiten an Photo Ninja, auch wenn sich die Lichten Momente meiner Meinung nach in Grenzen halten.

Und was gibt es Positives?
Mag blöd klingen, aber auch wenn es hin und wieder mal etwas länger gedauert hat, das Programm ist während meines mehrstündigen Tests nie abgestürzt und lief sehr stabil.

“Noise Ninja” (eine Funktion zur Reduzierung von Störungen/Rauschen) arbeitet gewohnt gut und auch die restlichen Funktionen lassen sich, wenn man einmal in dem jeweiligen Optionspunkt ist, recht ordentlich bedienen.

Nachdem ich mehre Stunden damit verbracht habe auf Grund des Workflows zu fluchen, mir alle Drehregler und Schrauben anzuschauen, bin ich am Ende sogar zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ergebnisse, die Photo Ninja am Ende abliefert, sogar qualitativ besser aussehen!

WHAAAT?
Hat der etwa gerade ein Lob ausgesprochen?

Ihr habt euch nicht verlesen! Bereiche, welche Aperture nur noch überbelichtet hell weiß darstellen konnte, waren in Photo Ninja Dank “Highlight recovery” wieder als grüner Rasen zu identifizieren (s. Bild oben “Foto-Editor”). Im Vergleich bekommt man das Gefühl, als würde Photo Ninja mit den Details besser/vorsichtiger arbeiten.

Und das Fazit?
Selten war ich persönlich in einem Fazit so hin und her gerissen.

Auch wenn Aperture 3 von Apple sicherlich nicht das Maß aller Dinge war, muss Photo Ninja sich mit den Funktionen messen, will man vielleicht auch Umsteiger zu sich ziehen. Aber ist der Vergleich gerechtfertigt?

Aperture hat in der Anfangszeit über 200 Euro gekostet, bevor es zuletzt auf 69 Euro gesenkt wurde. Photo Ninja kostet aktuell umgerechnet ca. 99 Euro, hat einen – meiner Meinung nach – recht umständlichen Workflow, lässt viele Funktionen (wie beispielsweise Bearbeitung auf Pinselebene) vermissen und kann was genau?

Auf den Punkt gebracht – und all die von mir negativ angesprochenen Punkte einmal ausser Acht gelassen – kann Photo Ninja genau das, was von einem reinen “RAW-Konverter” eigentlich erwartet wird. Nämlich RAW-Fotos sehr fein bearbeiten und in perfekter Qualität als JPG-Datei rausrechnen.

Wer also nur ab und zu nach einer Fototour eine Handvoll Fotos aufheben und nachbearbeiten muss, diese sowieso immer in voller Größe ohne Wasserzeichen auf seiner Festplatte ablegen möchte, der bekommt mit Photo Ninja ein Werkzeug an die Hand, welches ggf. etwas umständlich zu bedienen ist, am Ende aber perfekte Ergebisse liefert!

Den Vergleich im Funktionsumfang gegen Aperture kann Photo Ninja nur verlieren. Betrachtet man Photo Ninja jedoch einmal individuell “nur” als RAW-Konverter, ist man hier eigentlich schon zu Hause.

Photo Ninja versucht nicht die “Eierlegende Wollmilchsau” zu sein. Es ist vielmehr ein Präzisionswerkzeug und kann durchaus als Spezialist in seinem Gebiet angesehen werden. Voraussetzung ist, für den Rest – so fern man es denn braucht – hat man dann andere Tools am Start.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Und weil keiner die Katze im Sack kaufen muss – auf der Webseite kann man eine zweiwöchige Testlizenz bestellen – sollte sich jeder, der am Ende vielleicht doch interessiert ist, sich das Programm einmal anschauen und eine eigene Meinung bilden, so fern er bei uns nicht eine der drei Lizenzen aus den Gewinnspiel abstauben kann.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei PictureCode, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch drei Lizenzen zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Gewinnspiel:

Entwickler PictureCode hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Photo Ninja zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 27.08.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Link: Photo Ninja Webseite

Vorschau: Das Review zu Capture One Pro 7 folgt demnächst hier!

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Review: Dropzone 3 · Drag’n’Drop für OS X (Gewinnspiel inside)

Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile her, als wir uns hier das erste Mal mit Dropzone beschäftigt haben. Vor gut einem Monat ist die neue, frische Version 3 erschienen und ich habe mir diese mal etwas genauer angeschaut.

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Dropzone ist ein OS X Tool, welches das Ziel hat, wiederkehrende Aufgaben, die vor allem mit Dateien zu tun haben, einfach per Drag’n’Drop zu automatisieren.

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Neu in dieser Version ist der Ablageort, welches sich nicht mehr im Dock befindet, sondern jetzt einen Platz in der Menüzeile einnimmt. Eine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefällt es gut.

Was bietet Dropzone?

Optisch ist Dropzone ein aus Icons bestehendes Grid-Menü, in das man z.B. erst einmal Apps packen kann, die man fortan darüber startet. Neben Apps kann man aber auch Verzeichnisse und Dateien in diese Ablage packen.

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Das wichtigste Feature sind aber die Actions, die man entweder aus dem mitgelieferten Vorrat auswählen oder direkt von der Webseite des Entwicklers herunterladen kann.

Dazu lassen sich Actions aber auch selbst programmieren.

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So wird per Formular ein Bundle erstellt, in dem sich erst mal eine Ruby-Datei und ein Icon befindet, die man nach Belieben anpassen kann.

Die Beispiel-Datei bietet schon im Groben eine Vorlage, wie man sein Skript entwickeln kann; Ruby Kenntnisse natürlich vorausgesetzt. (Wenn das deine erste Begegnung mit Ruby ist: Keine Angst – Ruby macht wirklich viel Spass!)

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So findet man in dieser Ruby-Datei Funktionen wie “dragged”, in der man die “gedraggten” Dateien behandeln und eine weitere Funktion “clicked”, in der man auf das Klicken auf die Action reagieren kann.

Die eingebaute Debug-Konsole hilft beim Entwickeln, ebenso natürlich auch die schon bereitgestellten Actions, aus denen man sich viele Dinge abschauen kann.

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Einen Blick in die auf GitHub zur Verfügung gestellte API sollte man natürlich auch werfen. Alles in allem ist diese sehr gut dokumentiert und man sollte mit ein wenig Geschick schnell zu ersten Erfolgsergebnissen kommen.

Genau in dieser Anpassbarkeit liegen die Stärken von Dropzone und erweitern die eh schon recht guten mitgelieferten Actions:

  • Dateieinaustausch per AirDrop
  • Dropbox
  • Facebook
  • Flickr
  • FTP Upload, Amazon S3
  • Drucken
  • Texte sharen, speichern …
  • Apps automatisch installieren
  • und vieles mehr

Einen guten Einblick in die Funktionalität biete zudem folgendes Promo-Video.

Preise und Verfügbarkeit

Dropzone 3 wird sowohl über den Mac App Store, als auch über die Webseite des Entwickler Aptonic verkauft.

Während die MAS-Version derzeit um 50% reduziert mit 4,49 Euro im Angebot ist, kostet die Stand-Alone-Download-Version momentan 7,73 Euro. Hier werden auch Upgrade-Preise von Dropzone 2 angeboten.

Zur Installation wird in jedem Fall OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt. Zum kostenlosen Ausprobieren wird außerdem eine Trial-Version angeboten.

Dropzone 3 (AppStore Link) Dropzone 3
Hersteller: Aptonic Limited
Freigabe: 4+
Preis: 4,49 € Download


FAZIT

Dropzone ist ein Tool mit Potential für Leute, die gerne immer wiederkehrende Aufgaben rund um Dateien automatisieren bzw. einfacher handhaben wollen. Man kann die App auch als Startmenü für schwierig erreichbare Apps nutzen.

Viele Dinge decken natürlich auch andere Tools wie z.B. Schnellstarter á la Alfred oder LaunchBar ab, dennoch kann Dropzone diverse Lücken füllen. Für den derzeitigen Angebotspreis erhält man eine tolles App.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Verlosung

Entwickler Aptonic hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Lizenzen der Download-Version von Dropzone 3 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 05.08.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Permalink

Review: LaunchBar 6 · Die Zukunft der Produktivität? (Gewinnspiel inside)

Möchte man unter OS X produktiv arbeiten, geht meiner Meinung nach nichts über einen Tastatur-Schnellstarter; gerne auch in Verbindung mit einem Workflow-Automatisierungswerkzeug wie Keyboard Maestro.

Über Quicksilver führte mich mein Weg daher zu Apps wie Alfred, LaunchBar 5, wieder zurück zu Alfred und schlussendlich zu Alfred 2 mit seinen fantastischen Workflows.

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Vor gut vier Wochen wurde LaunchBar 6 veröffentlicht, das ich nun ausgiebig getestet habe und nachfolgend in einem gewohnt ausführlichen Review vorstellen möchte.

LaunchBar selber ist eine vergleichsweise recht alte Software, deren Wurzeln knapp 20 Jahre in der Vergangenheit liegen und die ursprünglich ‚nur‘ eine Ansammlung von Shell-Scripten, die im Terminal ausgeführt wurden, war.

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Seit geraumer Zeit gehört aber eine Bar, wie oben zu sehen, zum Standard dieser weiterhin tastaturbasierten App, die über einen definierbaren Tastatur-Shortcut (Cmd+Space per default) aktiviert wird und über einen selbst erzeugten Index alles, was sich auf dem Mac befindet, durchsuchen oder starten kann.

Schon ein erster Blick in diesen Index zeigt den unglaublichen Funktionsumfang, den LaunchBar bietet. Das Starten von Apps ist nämlich, wie auch schon bei Alfred, nur ein ganz kleiner Teil der Funktionalität.

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Der Clou dieses Indexes ist aber die Anpassbarkeit an seine persönlichen Vorlieben.

Über die Sidebar kann man jede Funktion einzeln aktivieren bzw. deaktivieren. Dazu lassen sich, wenn man nicht die ganze Sektion ausschalten möchte, auf der rechten Seite über Kontrollkästchen einzelne Elemente deaktivieren und werden so nicht vom Index berücksichtigt.

Wofür nutze ich LaunchBar?

Da ich in diesem Review nicht alle Funktionen (es sind mit Sicherheit weit über 100 verschiedene) vorstellen kann, möchte ich in einem ersten Teil einfach mal sagen, wozu ich persönlich LaunchBar nutze. In einem zweiten Teil gehe ich gesondert auf die Neuerungen von LaunchBar 6 ein.

Die erste offensichtliche Nutzung ist natürlich der App-Starter.

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Nachdem LaunchBar aktiviert wurde, genügen ein paar signifikante Buchstaben, um die gesuchte App über die Enter-Taste oder dem gedrückt Halten des letzten Buchstaben zu starten. Wird die App nicht ganz oben in der Suche angezeigt, kann man mit den Pfeiltasten nach unten bzw. oben zur richtigen Position navigieren.

Hier sollte man wissen, dass LaunchBar bei der Suche nach Ergebnissen das Verhalten des Nutzers lernt und so im Laufe der Zeit immer bessere Ergebnisse liefert. Muss ich also Anfangs immer noch apt eingeben, um meine aptgetupdateDE-App zu starten, langt bei entsprechender Nutzung irgendwann ein simples a.Bildschirmfoto 2014-07-10 um 23.21.41

Damit aber nicht  genug, denn man kann über die Pfeiltasten links und rechts durch das komplette Dateisystem des Macs navigieren. Das betrifft auch angeschlossene externe Laufwerke und geht sogar soweit, dass man sich bis hin zum Paketinhalt einer App alles ansehen kann.

Ein weiteres cooles Feature ist Instand-Send.

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Über einen definierbaren Tastaturshortcut (2x Shift per default), kann man eine oder mehrere im Finder markierte Dateien oder Text an LaunchBar weitergeben und entsprechende Aktionen (siehe LaunchBar Index) ausführen.

Fährt man mit der Maus über die an LaunchBar gesendete Datei, erscheint auf Klick ein Kontextmenü, das schon einige (System-)Aktionen inkl. dazugehöriger Shortcuts anzeigt. Darüber hinaus kann man auch hier wieder über die Pfeiltasten nach links und rechts durch das Dateisystem navigieren oder detailliertere Informationen zur Datei anzeigen lassen.

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Wichtig für das Instand-Send Feature ist aber die Tabulatortaste, mit der sich die eigentlichen Aktionen aufrufen lassen.

Diese Aktionen sind je nach Dateityp anders vorausgewählt, was zu Folge hat, dass LaunchBar der Logik folgend nie eine Textdatei mit einem Bildbearbeitungsprogramm oder eine PDF-Datei in einem Texteditor öffnen möchte.

Da aber selbst LaunchBar nicht Hellsehen kann, kann man die gewünschte Aktion, sofern sie in der Liste nicht auftaucht, ähnlich wie beim Starten von Apps, suchen. Durch die Eingabe der Buchstabenfolge tag kann man der Datei beispielsweise Tags hinzufügen oder löschen; mit send an AirDrop senden; mit post auf Twitter posten oder mit ever an Evernote für eine Notiz weiterreichen.

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Die Möglichkeiten sind je nach Dateityp ziemlich umfangreich. Hier lohnt sich definitiv ein kleines Studium des LaunchBar Indexes unter Aktionen, um einen besseren Eindruck zu erhalten.

Ein drittes, von mir recht oft genutztes Feature, ist die Zwischenablage.

Hier können bis zu 100 Objekte gespeichert werden und sind jederzeit über einen separat definierbaren Shortcut zugreifbar. Des Weiteren kann man auch Snippets/Schnipsel für oft verwendete Texte definieren und sicherheitsrelevante Programme wie 1Password über die Einstellungen vom Zwischenablageverlauf ausschließen.

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Hin und wieder nutze ich LaunchBar auch für die Steuerung von iTunes.

Wie in den Screenshots zu sehen, kann man nicht nur zwischen den Songs wechseln, sondern auch direkt auf die gesamte iTunes-Mediathek mit Wiedergabelisten, Interpreten, Alben u.s.w. zugreifen und Songs abspielen.

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Das Anzeigen und Durchstöbern von Kontakten ist ein weiteres recht praktisches Feature.

Hier werden quasi alle in Apples Kontakte.app hinterlegten Daten angezeigt, mit denen man über die Leertaste auch interagieren kann. Das trifft u.a. für das Schreiben einer E-Mail, Besuchen von Webseiten oder Absenden von Tweets an eine bestimmte Person oder Firma zu.

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Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen, den LaunchBar kann sehr viel mehr.

Ich persönlich nutze noch recht gerne den integrierten Taschenrechner und systemrelevante Funktionen wie Papierkorb leeren, aktivieren des Ruhemodus oder Neustart des Macs.

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Was ist neu in LaunchBar 6?

Nun aber zu den Neuigkeiten von LaunchBar 6 gegenüber seinem Vorgänger.

Als erstes fallen natürlich die nun verfügbaren Themes für die Bar ins Auge. Man möchte fast sagen ‘endlich’, denn LaunchBar 5 sah, unabhängig der Funktionen, bis zuletzt wie ein Relikt vergangener Zeiten aus. Das Aussehen war übrigens auch der Hauptgrund dafür, warum ich nach LaunchBar 5 Testphasen immer wieder bei Alfred gelandet bin.

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Das Anzeigen von Live-Suchergebnissen ist ein weiteres großartiges Feature.

Initiiert man mit der Leertaste beispielsweise eine Suche bei Google, werden bei der Eingabe von Text Suchergebnisse live in LaunchBar 6 angezeigt. Diese Funktion ist auch für Suchen bei Wikipedia und DuckDuckGo umgesetzt und kann beliebig erweitert werden.

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Erweitert? Richtig, denn LaunchBar 6 erlaubt das Hinzufügen von benutzerdefinierten Aktionen. Über eigene skriptbasierte Extensions, die in AppleScript, JavaScript, Ruby, Python, PHP oder anderen Skriptsprachen geschrieben werden können, lässt sich der Funktionsumfang von LaunchBar beliebig erweitern.

Alfred-Fans werden an dieser Stelle das vergleichsweise simple Workflow-Interface vermissen. Zum besseren Einstieg gibt es daher eine LaunchBar Action Reference, die die technischen Hintergründe erklärt.

Dazu, und das ist für Nicht-Programmierer viel wichtiger, werden im LaunchBar-Forum täglich neue benutzerdefinierte Aktionen veröffentlicht, die man auf Klick zur App hinzufügen kann. Die Community ist natürlich nicht nicht mit der von Alfred vergleichbar aber wächst stetig.

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Nachfolgend mal ein kleiner Vergleich zwischen einer mitgelieferten und benutzerdefinierten Aktion, die beide das Ziel der Übersetzung eines Wortes haben.

Aktiviert man mit der Leertaste die mitgelieferte dict.cc Aktion und gibt das gesuchte Wort ein, das auch gleich wieder mit ‘instant-feedback’ in einer Live-Suche angezeigt wird, führt ein Druck auf Enter in den Browser auf dict.cc, wo das Wort übersetzt wird.

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Bei der ebenfalls mit der Leertaste aktivierten benutzerdefinierten Leo Dictionary Aktion, führt ein Druck auf Enter nicht in den Browser, sondern man verbleibt in LaunchBar und zeigt die Ergebnisse in einem neuen LaunchBar-Fenster an.

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Neben Aktionen unterscheidet LaunchBar zusätzlich noch nach Diensten.

Diese Dienste kommen aus dem Dienste-Menü von OS X. Sie sind also von den auf dem Mac installierten Apps abhängig und werden, wie weiter oben im Instant-Send Abschnitt beschrieben, bei Dateiarbeit mit der Tabulatortaste aktiviert.

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Darüber hinaus gibt es auch ‘App-gebundene’ Dienste, die über die Leertaste aktiviert werden.

Will man beispielsweise den iTunes Store durchsuchen, sucht man zunächst nach der iTunes App und drückt jetzt die Leertaste (anstatt Enter zum Starten der App). Anschließend gibt man die gesuchte App, den Film oder Songtitel ein und bestätigt mit Enter. LaunchBar startet nun iTunes und liefert die passenden Suchergebnisse.16b-Bildschirmfoto 2014-07-09 um 23.09.40

Gleiches funktioniert, sofern entsprechende Dienste von OS X angeboten werden, auch mit vergleichbaren Apps wie Spotify. Man kann auf diese Art und Weise aber auch einen Tweet absetzen, eine E-Mail schreiben, Text an Fantastical senden oder mit Skype jemanden anrufen.

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Auch hier ist das Selbststudium des eigenen Dienste-Menüs im LaunchBar Index sehr empfehlenswert.

Ziemlich cool, wenn auch nicht wirklich neu, ist die Unterstützung der OS X Erinnerungen und des OS X Kalenders; selbstverständlich inkl. iCloud-Support.

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Möchte man beispielsweise eine neue Erinnerung erstellen, sucht man zunächst nach der Erinnerungen.app und drück anschließend die Leer- oder die rechte Pfeiltaste. Nun sieht man schon seine in der iCloud gespeicherten bzw. lokalen Erinnerungslisten und hat jetzt, nach Auswahl einer Liste, mit der Leertaste die Möglichkeit eine neue Erinnerung zu erstellen.

Die Syntax lautet in diesem Fall: Name der Erinnerung @Tag Zeit

Drückt man bei der Auswahl der Liste anstatt der Leer- erneut die Pfeiltaste nach rechts, wird der Inhalt der Liste angezeigt, in der man einzelne Erinnerungen über die Enter-Taste sogar abhaken kann.

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Eine fast identisches Funktionalität ist auch für den OS X Kalender möglich. Hier kann man allerdings nur neue Events erstellen und vorhandene nicht ansehen.

Die Syntax ist (kalendertypisch) etwas anders: Name des Events @Ort @Tag Zeit !Alarm

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Leider unterstützt der Parser von LaunchBar bei der Eingabe keine natürliche Sprache, so dass man die Syntax einhalten muss. Man hat in den Einstellungen allerdings die Möglichkeit Erinnerungen und Kalender Events direkt an Fantastical (sofern installiert) weiterzuleiten, so dass der Parser von LaunchBar umgangen und man doch natürliche Sprache nutzen kann.

Sonstiges

Damit sind wir funktional aber immer noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen.

Das Durchsuchen seiner iCloud-Dokumente, das Ansehen von iCloud-Tabs, der Safari Leseliste oder Top Sites hatte ich bisher noch gar nicht erwähnt. Auch die Unterstützung sämtlicher Smileys ist hilfreich und erlaubt es diese in allen textbasierten Apps und nicht nur in iMessage zu nutzen.

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Als letztes Feature sei die Nutzerstatistik angesprochen, die die Nutzung von LaunchBar nach Kategorien ausschlüsselt, die durch die App gesparte Zeit und die durchschnittliche Nutzung pro Tag anzeigt.

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Einstellungen

Abschließend ein Blick in die LaunchBar-Einstellungen, die auf Grundlage meines Reviews selbsterklärend sein sollten.

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Preise und Verfügbarkeit

LaunchBar wird ausschließlich über die Webseite des österreichischen Entwicklers Objective Development Software GmbH für aktuell 24,00 Euro verkauft. Ein Upgrade von LaunchBar 5 kostet 15,00 Euro. Dazu werden Familienlizenzen angeboten.

Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zu kostenlosen und auf 30 Tage begrenze Testversion. Diese hat die Besonderheit, dass sie nach den 30 Tagen weiterhin funktioniert, sich zwischenzeitlich aber Auszeiten gönnt und den Nutzer damit zum Kauf animieren möchte.

In addition to a 30-day trial period LaunchBar 6 can be used for free as long and as often as you like. It just occasionally invites you to take a short break, allowing you to breathe and relax.

Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks minimal vorausgesetzt.

-> http://www.obdev.at/products/launchbar/

FAZIT

There is an action for that!

Mit diesem Motto kann man LaunchBar sicherlich am besten beschreiben. Mit der App ist, gerade auch durch die benutzerdefinierten Aktionen, außergewöhnlich viel möglich. Aber auch ohne diese bietet die App einen erschlagenden Funktionsumfang, der mit jedem Update weiter ausgebaut wird und auch Apple neue Version von Spotlight in OS X 10.10 Yosemite extrem verblassen lässt.

Einen Vergleich mit dem wohl größten ‘Launcher-Konkurrenten’ Alfred 2 spare ich mir in diesem Review und vertröste auf einen bald folgenden Artikel.

Vielleicht nur soviel:
Der Funktionsumfang beider Apps ist im Grunde genommen identisch; wird aber teilweise anders umgesetzt. Zudem ist LaunchBar mehr ins OS X integriert; bei Alfred kann man quasi alles über Workflows lösen.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Verlosung

Die Objective Development Software GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Coupon Codes für LaunchBar 6 zur Verfügung gestellt, die jeweils den Kaufpreis im Online Store egalisieren.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 16.07.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway