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Getestet: PDF Expert 5 (+ Verlosung)

Über den Sinn und Zweck eines PDF-Betrachters auf dem iPad muss ich keine großen Worte verlieren, denke ich. Bei mir sind es primär studentische Zwecke, sprich Vorlesungsfolien und Skripte, die ich schnell, bequem und stabil lesen und annotieren möchte. Dazu habe ich in den vergangenen Wochen PDF Expert 5 aus dem Hause Readdle mal genauer unter die Lupe genommen.

Nutzeroberfläche & Dokumentverwaltung

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PDFs wollen im besten Fall nicht nur betrachtet, sondern auch verwaltet werden. PDF Expert bietet dazu ein aufgeräumtes und iOS 7-Design-konforme User Interface. Die Ansicht kann man nach Name / Datum / Größe sortieren und zwischen Raster- und Listenansicht umschalten. Neue Ordner sind auf Knopfdruck erstellt. Per Drag&Drop lassen sich Dateien in den Favoriten anlegen und/oder verschieben. Kurz gesagt: Die Bedienung ist ziemlich intuitiv – wer die Finder.app bedienen kann, fühlt sich hier gleich zuhause.

Lesen & Annotieren

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Auch der Viewer macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Nach kurzer Eingewöhnungszeit überrascht es umso mehr, dass eine Vielzahl an Optionen und Werkzeugen direkt per Knopfdruck verfügbar sind – extrem angenehm. PDF Expert bietet 3 Farboptionen für die Darstellung. Sie funktionieren, wirklich benutzt habe ich sie nie. Auch der Auswahlmodus (Seiten, welche nicht auf den Schirm passen, werden aufgetrennt) und die Vorlesefunktion sind eher nette Gimmicks.

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Ganz anders verhält es sich mit der Werkzeugpalette. Einmal eingeblendet und an den gewünschten Bildschirmrand verschoben bietet sie einen schnellen Zugriff auf sämtliche Annotationswerkzeuge, die man sich so wünschen kann. Zeilenbasierte Annotationen (Notizen, Hervorheben, Unterstreichen, etc.) gehen ebenso schnell von der Hand wie freies Zeichnen und Einfügen von Text und Formen. Alles ist vektorbasiert, skaliert vernünftig und ist nachträglich ohne Weiteres nachbearbeitbar.

Gut gelöst: Es ist egal, ob zuerst Text markiert und das Werkzeug angewählt wird oder umgekehrt. Wenn mit aktivierter Zeichenfunktion ins Dokument gezoomt wird, lässt sich eine Arbeitsfläche einstellen, über deren Grenzen nicht hinaus gemalt werden kann. 4 Stiftfavoriten können übrigens abgespeichert werden (Farbe, Transparenz, Strichstärke).

Während des Testzeitraums ist mir die App nicht ein einziges Mal abgeschmiert. Auch die größten und hässlichsten OCR-Dokumente wurden flott geladen, was mich angenehm überrascht hat. Die zeilenbasierten Annotationswerkzeuge sind dann natürlich für die Katz.

Bearbeitungsfunktionen

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PDF Expert bietet die Möglichkeit PDFs nachträglich zu bearbeiten, d.h. bestehenden Text auszutauschen. Das funktionierte hervorragend bei Fließtext, leider nur bedingt bei Formeln, insbesondere bei LaTeX-PDFs. Desweiteren kann man mehrere PDFs zusammenführen und Annotationen fest bzw. unwiderruflich in Dokumente schreiben, was in meinen Testläufen gut geklappt hat.

Kompabilität & Cloud-Anbindung

Die meisten PDF-Dokumente mit denen ich zu tun habe, stammen wurden entweder mit Office-Paketen (Microsoft, Apple, seltener mal Open Source Alternativen) oder mit pdfLaTeX erstellt. Während man auf dem Desktop ziemlich verwöhnt ist und jede PDF eigentlich mit jedem Viewer anstandslos korrekt dargestellt wird, war das für iPad-Apps in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Readdle hat beide Richtungen vernünftig implementiert: Alle PDFs werden vernünftig angezeigt, mit PDF Expert gesetzte Annotationen bereiten ebenfalls keine Probleme (getestet mit Preview.app, Skim und Acrobat).

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Es stehen eine Vielzahl an möglichen Synchronisationsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen ich allerdings nur Dropbox und SFTP getestet habe. Beides klappt (fast) perfekt. Da ich in meinen synchronisierten Ordnern nicht nur PDFs liegen habe, hätte ich mir eine selektive Sync-Funktion gewünscht.

tl;dr und Fazit

PDF Expert ist eine grundsolide App, an der ich nicht eine einzige nennenswerte Schwäche finden konnte. Sie ist schnell, stabil, gut durchdacht und ihre 9€ definitiv wert. Dass sich dieses Review so langweilig runterliest, liegt einfach daran, dass ich selbst angenehm überrascht war, dass ich auf dem iPad keinerlei Abstriche gegenüber Desktop-Apps machen muss, eher im Gegenteil. Mit selektivem Sync wäre alles perfekt.

PDF Expert 5 - Fill forms, annotate PDFs, sign documents (AppStore Link) PDF Expert 5 - Fill forms, annotate PDFs, sign documents
Hersteller: Igor Zhadanov
Freigabe: 4+4
Preis: 8,99 € Download

Verlosung

Readdle hat uns netterweise 3 Promo Codes zur Verfügung gestellt, die wir wie gewohnt verlosen möchten.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 07.02.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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2013 · Wir sagen danke!

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. (Herman Hesse)

Liebe Blogleser,

Das Jahr 2013 liegt hinter uns. Wir blicken auf ein spannendes und anstrengendes Jahr zurück.

2013 haben wir 1.060Posts veröffentlicht und unzählige Kommentare freigeschaltet – Trackbacks nicht mitgezählt.

Wir haben bisher über 5.000 Tweets veröffentlicht, 1.140 “Gefällt mir” auf Facebook erhalten, 1.113 Posts auf App.net gesendet. Wir befinden uns in 158 Kreisen auf Google+.

Im Jahr 2013 hat unser Team viele objektive und auch kritische Blicke auf verschiedenste Soft- und Hardware geworfen. Oft haben wir dabei auch über den Tellerrand geblickt. Unsere unabhängige Meinung sind als Reviews in eine Vielzahl von Blogartikeln eingeflossen. Wir lassen uns dabei sehr oft Zeit, um Produkte ausreichend unter die Lupe nehmen (oft zum Leidwesen unseres CEO Björn). Bei allen kostenfreien Verlosungen hat so manche Softwareperle und auch T-Shirt seinen glücklichen Leser gefunden.

Wir möchten uns in diesem Zusammenhang bei allen Entwicklern, Firmen und Partner bedanken, die uns kostenlose Vollversionen oder Leihstellungen für Reviews und Verlosungen zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank für die ehrliche, höfliche und offene Kommunikation.

Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zusammenarbeiten führt zum Erfolg. (Henry Ford)

In eigener Sache: Auch 2014 werden wir weiter auf Werbung, Werbebanner, bezahlten Linktausch, etc. verzichten. Das Blog finanziert sich ausschließlich aus privaten Aufwendungen, den Micro-Einnahmen aus Euren Einkäufen im Apple Store, Apple Edu Store, Amazon, O2, App-Store, iTunes-Store … und den flattr-Einnahmen.

Es gibt nur einen wirklichen Reichtum: Die menschlichen Beziehungen. (Antoine de Saint-Exupéry)

Last but not least: Der größte Dank geht an die Leser dieses Blog – an Euch!

Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare, Anregungen und Dialoge auf aptgetupdate.DE, Twitter, Facebook, App.net, Google+.

Wir wünschen allen Lesern im kommenden Jahr Glück, Gesundheit und viel Erfolg.

Team aptgetupdate.DE

 

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Mac OS: Apple Mail zeigt Badge für ungelesene Mails nicht an?

Apple Mail Symbol

Apple Mail Symbol


Nachdem mich das Problem jetzt eine gute Stunde beschäftigt hat, dachte ich, es hilft vielleicht auf dem ein oder anderen hier.

Hintergrund: Gestern Abend überkam es mich, dass ich mich wieder ein Stück von Google distanzieren möchte. DNS-Einstellungen im Router, E-Mails, Termine usw. usw. landet alles bei Google und so macht man sich doch ein Stück weit gläsern und auch abhängig von einem einzigen Anbieter. Einem Anbieter, den ich früher mehr als gemieden habe, schiebe ich heute alles an Informationen zu, die ich auch nur habe. Davon wollte ich mich mal wieder ein Stück weit entfernen und so habe ich mir wieder eigene IMAP-Postfächer in meiner Domain eingerichtet und habe sämtliche Umleitungen zu Google wieder auf meine eigenen Postfächer umgeroutet. Und auch alle Mails, die jetzt noch zu Google gehen, werden bei Google gelöscht und zu den Postfächern umgeleitet – was aber nur noch ein ganz geringer Teil sein dürfte. So weit zum Hintergrund meiner “Geschichte”.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Danach Apple Mail gestartet, Google-Mail und die IMAP-Postfächer eingerichtet, und alle E-Mail von Google zu den jeweiligen Postfächern “umgezogen”. Gut, das hat dann auch nur 4 Stunden gedauert, aber danach war Google wieder leer und alle Mails in Apple Mail drin.

Doch trotz korrekter Einstellungen in Apple Mail, wollte das Dock-Symbol einfach nicht das Badge mit der Anzahl der ungelesenen Nachrichten anzeigen. Ich habe dann sogar vermutet, Apple Mail würde vielleicht die Posteingangs-Ordner nicht korrekt erkennen und habe auch hier geschaut, war aber nix zu finden. War auch unnötig, denn im Programm wurde die richtige Anzahl der ungelesenen Nachrichten in der Statusleiste korrekt angezeigt. Das Problem musste also wo anders liegen.

Kennzeichen für App-Symbol

Kennzeichen für App-Symbol

Nach all den Test und Suche im Web, bin ich dann im Apfeltalk-Forum nach einer guten halben Stunde auf die Lösung gestoßen – mein Dank an citrone!

Denn es müssen nicht nur die Einstellungen in der Mail-App korrekt sein, nein, auch im Mitteilungszentrum (Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail) muss dies für die App aktiviert sein – BÄÄM!

Da muss man dann erst einmal drauf kommen, denn ich persönlich hätte dort wohl zu aller letzt gesucht, wenn denn überhaupt. In diesem Sinne, vielleicht braucht es ja mal einer und will nicht erst – wie ich – eine Stunde damit verbringen, den Fehler zu suchen.

Hinweis: Da das Problem mit der Mitteilungszentrale zusammenhängt, wird es wohl auch erst seit 10.8 in dieser Form auftreten können.

Links zu dieser Meldung:
Quelle: Apfeltalk-Forum

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Neustart · aptgetupdateDE Fußball-Bundesliga Tippspiel 2013/2014

Ab heute rollt der Ball in der ersten Liga wieder, was nichts anderes bedeutet, als dass unser Tippspiel in die nächste Runde geht.

Aptgetupdate kicktipp

An den Spielregeln bzw. der Punktevergabe hat nichts verändert. Bestehende Accounts aus der letzten Saison haben weiterhin ihre Gültigkeit; Neuanmeldungen können hier vorgenommen werden.

Und hier noch mal die Ergebnisse der letzten Saison: Glückwunsch an “Maulwurfmann”. Björn hatte es immerhin auf den 26. Platz geschafft. Meiner einer hat wiedermal ziemlich oft daneben getippt. Aber diese Saison wird alles besser. Viel Spass! 

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-> http://www.kicktipp.de/aptgetupdate

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Open Source ist ein Werkzeug, nicht die Lösung.

Wenn man sich jetzt das bekannt gewordene Ausmaß des Abschnorchelns anguckt, ist niemand wirklich überrascht aus der Technik-Community, wir haben darüber seit vielen Jahren auf den CCC-Kongressen geredet. Aber, und das ist, was ich jetzt mal sagen möchte: Wir haben gegengesteuert. Nein, wir haben nicht verhindern können, dass die Dienste alles tun, um unsere Daten zu klauen. Aber wir haben freie Software geschaffen. Und ich meine jetzt nicht nur PGP und TrueCrypt. Wir als Community haben auch FreeBSD und Linux geschaffen, wir haben Firefox als Open Source Browser, wir haben Jabber-Clients noch und nöcher, wir haben OpenSSL und co. Jede einzelne dieser Technologien hat Schwächen, keine Frage. Aber stellt euch mal vor, das gäbe es alles nicht!

[...]

via http://blog.fefe.de/?ts=af2f7c15

 

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Stringer · RSS selbstgehostet + Fever API

Noch sind es knapp 30 Tage, bis Google am 01.07.2013 einen für mich großartigen Dienst, den Google Reader (RSS) einstellt. Ich habe mich bisher bewusst nicht auf die Suche nach Alternativen begeben. Ich hoffe immer noch, sehr wahrscheinlich vergebens, dass Google ein Einsehen hat. ;)

Baut der Entwickler von “Reeder” den lokalen RSS-Support pünktlich ein, fällt es für mich persönlich wenig dramatisch aus, da ich zu 99% RSS Feeds am Mac lese. Der Online-Sync würde für mich sterben und ich könnte mit mobilen Apps oder direkt im Browser nicht mehr gut lesen. Alles irgendwie weniger dramatisch als anfangs gedacht – für mich persönlich.

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Ich kann aber auch nachvollziehen, dass der Wegfall von Google Reader als Backend-Lösung einen herben Verlust darstellt. Besonders wenn RSS-Konsumenten, die vor allem auf ihrem Smartphone, Tablets oder auf ihren “anderen” Rechnern Feeds gelesen haben, zumal es bis jetzt sehr zuverlässig und ohne große Sorgen einfach funktioniert hat.

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Heute bin ich über Stringer gestolpert. Eine mögliche und sympathische Alternative für Leute, die auf eine “Online”-Lösung angewiesen sind, dieser aber nun selbst hosten wollen. Stringer basiert auf Ruby, Sinatra, ActiveRecord, PostgreSQL, Backbone.js und DelayedJob und kann hier kostenlos geladen werden: https://github.com/swanson/stringer . Die App lässt sich prima auf einen kostenlosen Heroku Account oder auf einem eigenen Server installieren. Seine auf Google exportierten Feeds kann man selbstverständlich auch importieren.

Die noch recht frische App macht schon mal einen ersten sehr guten Eindruck. Das interessanteste Feature an Stringer ist die bereitgestellte Fever API, die schon fleißig von einige RSS Apps wie zB. Reeder for iOS genutzt wird. Ich würde sagen, es lohnt sich Stringer im Auge zugehalten. Eventuell ist das genau “meine” Alternative. Ich bin recht angetan.

Seid ihr jetzt schon umgestiegen? Was könntet ihr Stand heute empfehlen?

(via)

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Posts · Blog-Editor für das iPad derzeit kostenlos

Posts ist ein Blog-Editor für das iPad, mit dem man für die Blog-Plattformen WordPress und Blogger Artikel schreiben und Kommentare verwalten kann.

Posts hat in unserem damaligen Review 7/10 Punkten bekommen, die ich nach wie vor unterschreiben kann.

Die App sieht sehr gut aus; funktional ist noch sehr viel Luft nach oben, was unser Review zur Konkurrenz-App Blogsy einmal mehr bewiesen hat.

Posts kostet normalerweise 8,99 Euro, die man durch die aktuelle Promo spart. Zur Installation wird ein iPad mit iOS 5.0.1 vorausgesetzt.

Posts (AppStore Link) Posts
Hersteller: Joao Pedro Pavao
Freigabe: 4+3.5
Preis: Gratis Download