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Open Source ist ein Werkzeug, nicht die Lösung.

Wenn man sich jetzt das bekannt gewordene Ausmaß des Abschnorchelns anguckt, ist niemand wirklich überrascht aus der Technik-Community, wir haben darüber seit vielen Jahren auf den CCC-Kongressen geredet. Aber, und das ist, was ich jetzt mal sagen möchte: Wir haben gegengesteuert. Nein, wir haben nicht verhindern können, dass die Dienste alles tun, um unsere Daten zu klauen. Aber wir haben freie Software geschaffen. Und ich meine jetzt nicht nur PGP und TrueCrypt. Wir als Community haben auch FreeBSD und Linux geschaffen, wir haben Firefox als Open Source Browser, wir haben Jabber-Clients noch und nöcher, wir haben OpenSSL und co. Jede einzelne dieser Technologien hat Schwächen, keine Frage. Aber stellt euch mal vor, das gäbe es alles nicht!

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via http://blog.fefe.de/?ts=af2f7c15

 

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Stringer · RSS selbstgehostet + Fever API

Noch sind es knapp 30 Tage, bis Google am 01.07.2013 einen für mich großartigen Dienst, den Google Reader (RSS) einstellt. Ich habe mich bisher bewusst nicht auf die Suche nach Alternativen begeben. Ich hoffe immer noch, sehr wahrscheinlich vergebens, dass Google ein Einsehen hat. ;)

Baut der Entwickler von “Reeder” den lokalen RSS-Support pünktlich ein, fällt es für mich persönlich wenig dramatisch aus, da ich zu 99% RSS Feeds am Mac lese. Der Online-Sync würde für mich sterben und ich könnte mit mobilen Apps oder direkt im Browser nicht mehr gut lesen. Alles irgendwie weniger dramatisch als anfangs gedacht – für mich persönlich.

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Ich kann aber auch nachvollziehen, dass der Wegfall von Google Reader als Backend-Lösung einen herben Verlust darstellt. Besonders wenn RSS-Konsumenten, die vor allem auf ihrem Smartphone, Tablets oder auf ihren “anderen” Rechnern Feeds gelesen haben, zumal es bis jetzt sehr zuverlässig und ohne große Sorgen einfach funktioniert hat.

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Heute bin ich über Stringer gestolpert. Eine mögliche und sympathische Alternative für Leute, die auf eine “Online”-Lösung angewiesen sind, dieser aber nun selbst hosten wollen. Stringer basiert auf Ruby, Sinatra, ActiveRecord, PostgreSQL, Backbone.js und DelayedJob und kann hier kostenlos geladen werden: https://github.com/swanson/stringer . Die App lässt sich prima auf einen kostenlosen Heroku Account oder auf einem eigenen Server installieren. Seine auf Google exportierten Feeds kann man selbstverständlich auch importieren.

Die noch recht frische App macht schon mal einen ersten sehr guten Eindruck. Das interessanteste Feature an Stringer ist die bereitgestellte Fever API, die schon fleißig von einige RSS Apps wie zB. Reeder for iOS genutzt wird. Ich würde sagen, es lohnt sich Stringer im Auge zugehalten. Eventuell ist das genau “meine” Alternative. Ich bin recht angetan.

Seid ihr jetzt schon umgestiegen? Was könntet ihr Stand heute empfehlen?

(via)

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Posts · Blog-Editor für das iPad derzeit kostenlos

Posts ist ein Blog-Editor für das iPad, mit dem man für die Blog-Plattformen WordPress und Blogger Artikel schreiben und Kommentare verwalten kann.

Posts hat in unserem damaligen Review 7/10 Punkten bekommen, die ich nach wie vor unterschreiben kann.

Die App sieht sehr gut aus; funktional ist noch sehr viel Luft nach oben, was unser Review zur Konkurrenz-App Blogsy einmal mehr bewiesen hat.

Posts kostet normalerweise 8,99 Euro, die man durch die aktuelle Promo spart. Zur Installation wird ein iPad mit iOS 5.0.1 vorausgesetzt.

Posts (AppStore Link) Posts
Hersteller: Joao Pedro Pavao
Freigabe: 4+3.5
Preis: Gratis Download
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Podcast: Empfehlung 2013

Podcast sind immer stark vom persönlichen Hörgeschmack und den eigenen Interessen abhängig. Deshalb möchte ich heute (viele werden wahrscheinlich gähnen und diesen Tipp als längst bekannt abtun) einen Podcast vorstellen, den ich sehr schätzen gelernt habe.

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Die Rede ist von Binärgewitter und nicht nur weil dieser Podcast mit der letzten Folge seinen 50zigsten gefeiert hat, ist dieser mir eine dicke Empfehlung wert.

Schade, dass ich erst ziemlich spät darauf gestoßen wurde. Viele etablierte Podcasts entringen mir derzeit nur noch ein laues Gähnen, wenn immer wieder stundenlang über lahme Gerüchte geunkt wird oder aufgrund mangelnder Apple-News-Lage in jeder Sendung Jahresrückblicke zelebriert werden. Es gibt doch soviel Spannendes, über das man reden könnte.

Thematisch geht es im wöchentlichen Binärgewitter um Web, Technologie und OpenSource Software. Der Podcast setzt sich recht neutral mit vorhandenen Technologien auseinander und spricht vor allem Entwickler an. Auch wenn man sich anfangs an die Geschwindigkeit der abhandelten News und den benutzen Nerd-Slang gewöhnen muss, lernt man diese Art von Podcast doch sehr zu schätzen. Darüber hinaus besitzt Binärgewitter die beste Lache aller Podcasts zusammen und bringt mich selbst bei traurigen Meldungen zum Schmunzeln.

Jungs macht weiter so!

-> http://blog.binaergewitter.de

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Und wenn wir schon dabei sind: Ex-MobileMacs-Podcaster Max und sein Mitpodcaster Robb bringen jede Woche meistens mit einem Gast interessante Themen auf die Ohren. Bisher sind fünf Folgen erschienen und ich fand sie alle sehr sympathisch und hörenswert.

Bleibt am Ball!

-> http://nerds.fm

Und für die Android Nutzer unter uns noch ein App-Tipp. Ich benutze für das tägliche Konsumieren von Podcast den Podcast-Client AntennaPod. Dieser ist sogar kostenlos im Play Store zu finden.

AntennaPod
Download @
Google Play
Entwickler: Daniel Oeh
Preis: Kostenlos

Ein paar Stunden hätte ich derzeit aber noch Zeit in der Woche. Was hört ihr so derzeit? Ich bin für jede Empfehlung zu haben.

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Ohne Worte: Teuer aber konsequent

Der Lacher am Montag-Morgen:

Der Landesrechnungshof (LRH) Mecklenburg-Vorpommern hat den Neukauf von 170 Computern durch das Schweriner Bildungsministerium gerügt. Nachdem ein Virus, der so genannte Conficker-Wurm, die Rechner des Lehrerfortbildungsinstituts IQMV in Schwerin, Rostock und Greifswald im September 2010 befallen hatte, wurden die zum Teil noch „nagelneuen“, verseuchten Rechner entsorgt und durch noch neuere ersetzt. Gesamtkosten für den Steuerzahler: 187 300 Euro.

Zitat Ostsee-Zeitung

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GRAVIS und die Unfähigkeit im Kundenservice // UPDATE

Viele von Euch kennen sicher GRAVIS, diesen Apple Reseller, den es quasi in jeder größeren Stadt gibt. So selbstverständlich auch in Braunschweig, wo ich derzeit wohne und arbeite.

Ich persönlich bin eher selten Gast des Stores, da ich meine Hardware ausschließlich online kaufe. Nagut, fast ausschließlich… denn hin und wieder kommt es doch mal vor, dass ich dort ne Hülle oder Hardware kaufe. So auch mein letztes Apple TV (unboxing) im März 2012, das durch einen Rückruf von Apple nun vom Umtausch betroffen war.

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Wie ich im Artikel von letzter Woche schon schrieb, hielt sich GRAVIS telefonisch zu diesem Thema sehr bedeckt. Erst durch einen Anruf bei Apple konnte ich die Problematik klären und mir wurde über eine Apple-Vorgangsnummer der Austausch des Gerätes bestätigt.

Da mein Apple TV aber schon aus der einjährigen Garantie herausgefallen war, wurde mir nicht direkt ein neues Gerät zugeschickt, sondern ich sollte mich mit dieser Vorgangsnummer an den nächstgelegenen ‘Vertragspartner’, in meinem Fall den GRAVIS Store in der City wenden. So weit, so gut! Apples Garantien ist eh nicht das gelbe vom Ei aber bei Austauschprogrammen kann man in der Regel nicht meckern.

So ging ich gestern Abend in die City und ‘überraschenderweise’ wussten die Jungs bei GRAVIS auch direkt worum es ging. Ich bekam innerhalb von 10 Minuten eine Bearbeitungsnummer und wurde verabschiedet…

Ehhh hallo?!

Ein Austauschgerät, die in ausreichenden Mengen vorhanden waren, wollte man mir nicht direkt mitgeben. Ich solle erst zwei Tage auf eine Bestätigungs-E-Mail warten, die den Austausch (durch Apple?) genehmigt.

Gegen den Hinweis, dass ich bereits vor knapp einer Woche mit Apple telefoniert und sogar eine Vorgangsnummer hatte, war der Mann hinter der Support-Theke leider resistent. Darauf folgte eine bestimmt fünf Minuten lange Diskussion über die Unsinnigkeit dieser Vorgangsweise und das Verprellen von Kunden.

Im Endeffekt half es alles nichts… ich muss warten… erst dann wird mir aus der prall gefüllten Apple TV Vorratskiste ein neues Gerät gegeben.

Jeder normale Apple Store hätte nicht einmal mit der Wimper gezuckt und mir das defekte Gerät sofort getauscht. GRAVIS ist dazu nicht in der Lage, was mir wiederum zeigt, dass ich in Zukunft für Hardware-Käufe einen noch größeren Bogen um diesen Reseller mache und für akute Probleme lieber nach Hamburg bzw. zukünftig Hannover oder Berlin fahre.

Ich bin auf jeden Fall stinksauer! Mal ganz davon abgesehen, dass ich momentan ohne Apple TV dastehe: Der noch folgenden Stress wäre sehr gut vermeidbar gewesen… aber nein, GRAVIS bekommt es nicht auf Kette. Unglaublich! Ich möchte nicht wissen was passiert, wenn mal wirklich wichtige Hardware wie ein MacBook oder ein iMac vom Austausch betroffen sind.

[UPDATE 26.04.2013 11:00 Uhr]

Gestern war ja Apple TV Abholtag bei GRAVIS… Nach einer E-Mail am Vormittag, dass Apple das Austauschgerät zugeschickt hatte, holte ich dieses gestern Abend ab. Die ganze Geschichte dauerte keine fünf Minuten und ich fuhr wieder nach Hause.

Dort angekommen musste ich dann feststellen, dass es sich wohl nicht um ein komplett neues, sondern wohl eher ‘refurbished’ Apple TV handelt. Die Modellnummer ist nämlich weiterhin die etwas ältere A1427 (AppleTV3,1) und nicht, wie ich eigentlich erwartet hatte, A1469 (AppleTV3,2). Dazu wurde das Gerät in meinen ‘alten’ Originalkarton mit samt dem ‘alten’ Zubehör meines defekten Apple TV gepackt.

Nunja… zumindest passt nun die Seriennummer des neuen refurbished Gerätes und es funktioniert tadellos. Trotzdem bleibt auch hier ein gewisses Gschmäckle oder ist es selbst im Apple Store gängige Praxis bei einem Rückruf defekter Geräte alte, aufgearbeitete Devices an den Kunden herauszugeben?

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DSL-Drosslung: Telekom ändert Tarifstruktur fürs Festnetz

Ich habe es ehrlich gesagt nie für möglich gehalten aber nun steht es tatsächlich fest: Die Deutsche Telekom ändert ab dem 2. Mai 2013 für Neuverträge die Tarifstruktur.

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Was heißt das genau?

Ab dem 2. Mai 2013 sind folgende Volumina in den Festnetztarifen integriert:

  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Mbit/s: 75 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s: 200 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s: 300 GB
  • Tarife mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s: 400 GB

Danach erfolgt eine Reduzierung auf 384 Kbit/s. Die Telekom geht davon aus, dass die Umsetzung der ab Mai 2013 im Vertrag festgelegten Limitierung technisch nicht vor 2016 erfolgen wird. Das hängt von der Verkehrsentwicklung im Internet ab.

Alte Verträge und Datenverkehr, der durch das TV-Angebot Entertain verursacht wird, sind vom der Drosselung nicht betroffen…

Und ich habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt zu Entertain zu wechseln. Das Thema hat sich damit erlegt! Selbst ohne Entertain liege ich deutlich über 200 GB Datenvolumen pro Monat.

Mein kurzes Fazit:

Willkommen im IT-Entwicklungsland Deutschland!!!

-> Telekom Pressemeldung

(via)