Einfach mal anschauen und drüber nachdenken…
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Einfach mal anschauen und drüber nachdenken…
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Gastartikel von @JojoJohnDoe
Wer träumt hier in Deutschland nicht davon, so ziemlich alle Serien (HIMYM, The Walking Dead, 30 Rock etc.) und Filme zu einem festen Preis im Monat schauen zu können. Obwohl bereits das Wunder von Spotify im GEMA-Land geschehen ist, sehen wir bei Serien und Filmen noch immer in die Röhre. Um diesem Missstand endlich entgegen zu treten, habe ich mich einen ganzen langen Sonntag mit der Materie beschäftigt und möchte euch nun an meinen Erfahrungen teil haben lassen.

Wenn man so als Geek an Content aus einem anderen Land kommen möchte, denkt man natürlich immer zuerst an eine VPN-Verbindung. Dies ist jedoch bei Video-Streaming, und insbesondere bei Netflix, mit den klassischen Bandbreitenproblemen verbunden. Um diesem Problem zu entgehen, muss man sich also in der Regel einen kostenpflichtigen VPN-Zugang zulegen der auch mit den entsprechenden Bandbreiten umgehen kann. Ich probierte hierfür zwei verschiedene VPN-Anbieter aus: BlackVPN und den BigPlayer HideMyAss.com beide kosten um die 10$ im Monat und versprechen ausreichend Kapazitäten für HD-Streaming. Das Problem bei der Benutzung mit Netflix ist allerdings, dass die verfügbare Bandbreite jeh nach Netflix-Content extrem unterschiedlich ist. Am Anfang war auch mit Premium-Acc bei BlackVPN kein Content in HD bei mir zu empfangen, auf eine Support-Anfrage bekam ich folgende Antwort:
"The speed is mostly depending on the routing between ISP's and the latency<br> between you and the VPN Server. This is one of the reasons why we have the<br> 14 day money back guarantee. We have no way of knowing if you will get<br> good speeds before you use the service. In the USA we have servers in<br> 4 different datacenters. We use DNS to load balance between them. <br><br>You can connect directly on IP to see if you get better speeds from one of them."
Nach erhalt dieser Nachricht verband ich mich also direkt per IP-Adresse mit dem VPN-Service und erreichte somit beim Film “Iron Man 2″ und der TV-Serie “30 Rock” problemlos 1,3MB/s und konnte das Videomaterial in HD schauen während bei “The Walking Dead” selten mehr als 120KB/s drin waren. Mit einer anderen IP Adresse waren die Ergebnisse ähnlich, nur dass es hier anderen Content betraf und ich die zuerst genannten wiederrum nur schlecht erreichen konnte. Dies war also keine Alternative für mich, da ich schon gerne HD empfangen würde, ohne jedes mal mit den IP-Adresse herumspielen zu müssen. Also versuchte ich es mit HydeMyAss.com aber auch dies brachte, außer einem schrecklich aussehendem Mac-Programm, keine weiteren Erfolge. Auf der Suche nach einer Lösung, stieß ich dann letztendlich auf den Heilsbringer und möchte euch deshalb eine Anleitung geben wie ihr US-Netflix in Deutschland ohne Geschwindigkeitseinbußen genießen könnt. Das schöne an dieser Methode ist noch dazu, dass ihr auch alle anderen Geräte die von Netflix unterstützt werden benutzen könnt, da diese nun nicht mehr eine VPN-Unterstützung erfordern. Getestet habe ich es z.B. mit meiner PS3.
Virtuelle US-Kreditkarte bei entropay.com erstellen
Dieser Punkt wird warscheinlich die größte Hürde für euch sein, da ihr hier ziemlich die Hosen herrunterlassen müsst. Allerdings ist er notwendig da ihr irgendwie an eine US-Kredikarte herrankommen müsst um Netflix eine Abrechnungsmöglichkeit zu bieten. Die andere Möglichkeit wäre nur ein amerikanischer Paypal-Acc und wenn ihr den habt, besitzt ihr warscheinlich auch eine entsprechende Kreditkarte. Der verwendete Dienst aus UK ist allerdings Partner von Visa und weiß somit (hoffentlich) mit euren sensiblen Daten umzugehen. Damit ihr eine virtuelle Kreditkarte erstellen könnt, benötigt der Dienst folgende Daten von euch:
Wichtig ist es jetzt bei der Erstellung der neuen Kreditkarte darauf zu achten, dass ihr die verwendete Währung auf US-Dollar stellt!
Obwohl ich alles an einem Sonntag absendete, erhielt ich bereits nach 20 min die benötigte Verifizierung der Daten und konnte so mit der virtuellen Kreditkarte sofort bezahlen.

Netflix Account erstellen
Da ihr ja jetzt schon im Besitz einer amerikanischen Kreditkarte seid, ist die Erstellung denkbar einfach. Achtet einfach bei der Adresse darauf, dass ihr einen zum Bundesland passenden ZIP-Code eingebt. Ich habe mich dafür einfach in NewYork unter dem ZIP-Code 10101 einquartiert.

Verwendung von unblock-us.com
Obwohl fälschlicherweise von Unblock US behauptet, ist dies kein VPN-Service sondern lediglich ein leicht modifizierter DNS-Dienst. Der Sinn dahinter ist die modifizierte Abfrage von IP-Adressen der Netflix-Server. Sobald ihr über den UU-DNS die Netflix-IP-Adresse abfragt bekommt Netflix nur die in den USA stehenden Proxy-Server zu sehen.
<u>Adressabfrage über Google DNS:</u><br>$nslookup netflix.com 8.8.8.8 <br>Server: 8.8.8.8<br>Address: 8.8.8.8#53
Non-authoritative answer:<br>Name: netflix.com<br>Address: 69.53.236.17
<u>Adressabfrage über Unblock Us DNS:<br></u>$nslookup netflix.com 208.122.23.22<br>Server: 208.122.23.22<br>Address: 208.122.23.22#53
Name: netflix.com<br>Address: 173.208.170.14<br>Name: netflix.com<br>Address: 67.216.222.14<br>Name: netflix.com<br>Address: 147.255.171.14
Nachdem die Adressüberprüfung abgeschlossen ist, wird der Datenverkehr jedoch direkt an euch gesendet und kann somit in voller Bandbreite erfolgen.
Die Kontoerstellung erfolgt ganz bequem per PayPal-Subscription und anschliessend gibt es für fast alle möglichen Plattformen eine Einrichtungsanleitung. (Sogar einen Link für den PS3 Netflix-App !Achtung! Dies geht nur mit US-PS3 Account welchen ihr euch aber ganz einfach erstellen könnt.)
Kosten
Der erste Monat bei Netflix und die erste Woche bei Unblock US ist kostenfrei, sodass ihr es problemlos ausprobieren könnt. Nach der Probezeit entstehen für euch folgende Kosten:
Netflix 7.99$<br>Unblock Us 4.99$<br>---------------------------------------------<br>Kosten/Monat 12.98$/ ~10.20€
Fazit
Ich muss sagen, dass ich von diesem Setup mehr als begeistert bin. Die Möglichkeit einfach eine Serie oder einen Film auf dem PC oder auf der PS3 anzufangen, um ihn dann im Bett auf dem iPad zuende schauen zu können, fühlt sich schon ziemlich nach Zukunft an. Ich hoffe ich konnte euch so eine brauchbare Anleitung geben und bei weiteren Fragen stehe ich euch gerne über Twitter (@JojoJohnDoe) oder über die Kommentare zu Verfügung.
PopClip, eine App, mit der man das Copy & Paste Verhalten von iOS auf den Mac portieren kann, gehört für mich spätestens seit der Erweiterbarkeit durch Extensions zu den Must-Have-Apps auf jeden Mac.
Ein kleiner Makel haftet PopClip dennoch an, denn man kann es leider nicht per default mit dem Keyboard aktivieren. Nun gibt es natürlich diverse Möglichkeiten das Ganze über App-Launcher wie Alfred oder gar Keyboard Maestro zu regeln aber ich möchte nachfolgend zeigen, wie man PopClip mit OS X eigenen Mitteln per Tastatur aktivieren kann.
Dazu benötigen wir nichts anderes als ein kleines AppleScript und einen OS X Dienst, der ganz einfach per Automator erstellt wird.
1.
Automator starten und einen neuen Dienst anlegen.
2.
Anschließend angeben, dass der Dienst keine Eingabe empfangen soll (rot markiert) und die Aktion AppleScript ausführen dem Dienst hinzufügen.
Nun das folgende Script in die Maske einfügen und abspeichern.
tell application "PopClip" to appear
3.
Jetzt die OS X Systemeinstellungen, genauer gesagt die der Tastatur öffnen und dort den gerade erstellten Dienst unter den Tastaturkurzbefehlen unter Dienste suchen; Tastatur-Shortcut hinzufügen und fertig.
Wenn man diesen neuen, global geltenden Shortcut nutzt, wird PopClip aktiviert und man kann die App mit den Pfeiltasten komplett per Tastatur steuern.
PopClip kostet im Mac App Store momentan 4,49 Euro und setzt zur Installation Mac OS X 10.6.6 Snow Leopard voraus. Eine kostenlose Testversion wird über die Entwicklerhomepage angeboten. Wer mag, kann sich auch noch mal unser Review (damals gab es noch keine Extensions) durchlesen.
PopClip
(via)
Ich habe zwecks neuer SSD (Macbook Pro late 2010, Crucial M4-CT512) einen kompletten digitalen Neuanfang gewagt und meinen Mac neuinstalliert. Seither versuche ich mich auf weniger Tools und OS X – Standardsachen zu konzentrieren. Meine Allzweckwaffe ist dabei das Schweizer Taschenmesser unter den OS X Tools Alfred inkl. Powerpack.

Kann dieses tolle Tool eine Aufgabe nicht erledigen, gibt es dafür mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine passende Erweiterung. So auch für die Anpassung der Fenstergrößen per Shortcut. Dafür hatte ich bisher immer eines der vielen verfügbaren (auch kostenlosen) Tools installiert.
Beispiele:
Window Tidy
Cinch
–
-> http://spectacleapp.com (kostenlos)
-> https://github.com/fikovnik/ShiftIt (kostenlos)
-> http://manytricks.com/moom/
Mit der Extension Layouts für Alfred lässt sich meine gewünschte Funktionalität prima nachbilden und ich kann so per selbstdefinierten Tastaturshortcuts zB. ein Fenster auf die rechte Bildschirmhälfte schieben und ein anderes auf die andere. Oder, was bei mir sehr häufig vorkommt, eine App auf die volle Größe aufziehen. Die Extension ist kostenlos, setzt aber das Powerpack von Alfred voraus.
-> http://projects.jga.me/layouts/
-> http://www.alfredapp.com
Bei einer Neuinstallation brauche ich jetzt nur noch die Konfigurationsdateien (~/Library/Application Support/Alfred/) aus dem Backup wiederherstellen und meine gewohnte Umgebung ist hergestellt.
PS: Die sehr günstige Crucial M4-CT512 macht bisher einen sehr guten Eindruck. Danke für die Empfehlungen!
Gilt zwar nur für Studenten bzw. diejenigen, die eine Uni-Mail-Adresse ihr Eigen nennen aber dennoch: Ein Blick lohnt sich garantiert.
Das Ganze läuft nach einem Punktesystem ab, das sich an der Anzahl der Studenten der eigenen Uni, die bei dieser Aktion von Dropbox teilnehmen, orientiert. Je mehr Studenten… desto mehr Speicher; schlussendlich bis zu 25 GB – garantiert sind 3 GB. Wer es genau wissen will, schaut in die Dropbox Space Race AGBs.
Also kleine Einschränkung muss natürlich auch erwähnt werden, dass dieser zusätzliche Speicher auf zwei Jahre begrenzt ist.
Kleiner Tipp für alle, die sich am ‘unnützen’ Zeitungskiosk bzw. Newsstand auf dem iOS Homescreen (ab iOS 5) stören: Mit StifleStand kann man das App-Icon vom Zeitungskiosk schnell und vor allem ohne Jailbreak verstecken.

Einfach das iDevice per USB-Kabel mit dem Mac verbinden und warten, bis das Gerät erkannt wird. Anschließend den ‘Hide Newsstand’ Knopf drücken und warten, bis das Ganze mit einem ‘Done’ bestätigt wird.
Nun befindet sich das Zeitungskiosk in einem Verzeichnis namens ‘Magic’, das jetzt ganz normal mit weiteren Apps gefüllt werden kann.
StifleStand ist Freeware und wird momentan für Mac OS X und Windows angeboten.
Aktuelle bietet O’REILLY in seinem Shop im Rahmen der „Back-to-School“ Aktion 50% Rabatt auf alle E-Books und Videos sowie 40% auf gedruckte Bücher und 30% Rabatt auf alle Kurse.
Der Discountcode: B2S2 – gültig bis 11.09.2012
Ich habe erst einmal meine e-Book-Sammlung mit »[1] Learning the bash Shell, 3rd Edition«; »[2] Learning the bash Shell, 3rd Edition«; »[3] Learning the vi and Vim Editors, 7th Edition«; »[4] OS X Mountain Lion: The Missing Manual«; »[5] Getting Started with Arduino, 2nd Edition« vervollständigt. Danke O’REILLY!
LINKLISTE
[1] shop.oreilly.com/product/9780596009656.do
[2] shop.oreilly.com/product/9780596529833.do
[3] shop.oreilly.com/product/0636920025634.do
[4] shop.oreilly.com/product/9780596158071.do
[5] shop.oreilly.com/product/0636920021414.do

Die Zweifinger-Geste von rechts hinein auf dem Touchpad, um das Notification Center (deutsch: Mitteilungszentrale) unter Mountain Lion anzuzeigen, ist mir persönlich ziemlich schnell ins Blut übergegangen. Wenn man aber sein Macbook oder sein (i)Mac nur mit Tastatur und Maus also ohne Touchpad bedient, fehlt diese natürlich irgendwie. Aber kein Problem, denn dieses Einblenden mittels Tastatur Shortcut oder Maus-Ecke ist recht einfach in den Systemeinstellungen konfigurierbar. Zu finden ist diese Einstellung unter Tastatur -> Mission Control -> Mitteilungszentrale anzeigen.
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Mountain Lion und die neuen AirPlay Funktionen… Ich weiß nicht, wie es Euch geht aber Apple ist hier irgendwie recht schweigsam und sprach immer nur vom AirPlay Mirroring, dass unter Mountain Lion mit Core iX Prozessoren in Verbindung mit einem Apple TV funktioniert.
Nun stellt man sich natürlich die Frage, ob das Audiostreaming via AirPlay auf ein AirPort Express bzw. Extreme ebenfalls out-of-the-box funktioniert.

Kurze, klare Antwort: Ja!
Dazu muss man mit der ALT-Taste auf das Soundsymbol in der OS X Menüleiste klicken und kann dann die einzelnen Devices auswählen.
Als Einschränkung gilt zu sagen, dass man keine einzelnen Apps den Devices zuordnen kann; es wird die komplette Soundausgabe vom Mac gestreamt. Zum Anderen kann man immer nur ein Device, nach Ein- und Ausgabegerät getrennt, wählen.
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Man muss es ehrlich sagen: Diese Funktion mach die App Porthole, die ich letzte Woche in einem Review vorgestellt hatte, komplett überflüssig. Auch Airfoil ist davon zum Teil betroffen, auch wenn man hier den Vorteil hat, dass man gezielt einzelne Apps streamen kann.
Kurz zum Thema AirPlay Mirroring
Durch Apples Einschränkung AirPlay Mirroring ausschließlich auf Core iX Prozessoren out-of-the-box zuzulassen und auf allen anderen Macs, die vor 2011 gekauft wurden, zu verbieten, fällt der Schaden bei 3rd-Party ‘Mirroring Apps’ wie Air Parrot oder AirServer etwas geringer aus.
Dennoch eine interessante Entwicklung und ich bin gespannt wie es damit weitergeht.
(danke Michael für den Screenshot)
Zwei kleine Kaufempfehlungen für die Schwaben unter den Softwarekäufern.
1. iAWriter (Mac + iOS) diese Woche zum Sonderpreis. Aktuell kostet iAWriter für den Mac schmale 3,99€ – die iOS-Version schlägt mit schlanken 79 Cent in Portemonnaie ein. Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung. Gutes Stück Software und guter Support.
iA Writer
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2. Ab dem 24.07.2012 bis 31.07.2012 gibt es MoneyMoney zum Sonderpreis von 6,99 Euro. Die reguläre Version liegt bei 15 Euro. Wer seine Kontostände in „beautiful“ dargestellt haben möchte, der ist bei den Jungs und Mädels von der Raufreif GmbH richtig.
Wenn Raureif in einer der kommenden Versionen eine Kategorisierung und einen Import der iOutbank-Daten anbietet, dann wäre zumindest ich wunschlos glücklich und zukünftig würde es nur noch eine Onlinebanking-Version auf meinen Macs geben.
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