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Filedrop · Apples AirDrop plattformübergreifend umgesetzt

Vor ein paar Tagen hatte ich mich noch nach Eurem Nutzerverhalten gegenüber AirDrop erkundigt. Zu meiner Überraschung, und das brachten meine Umfrage und die darunter liegenden Kommentare recht schnell zum Ausdruck, nutzen dieses Feature tatsächlich recht viele von Euch.

Airdrop-icon-640x640

Das größte Problem von AirDrop: Dieser Service ist auf neuere Macs beschränkt. Weder iOS, noch Windows oder gar Android können damit umgehen.

Hier kommt Filedrop ins Spiel, welches momentan für den Mac und Windows kostenlos zur Verfügung steht.

Wie im Video zu sehen, langt es auf bei beiden Rechnern, die sich im gleichen Netz befinden müssen, Filedrop zu starten und die entsprechenden Dateien in die App zu ziehen.

Anschließend die Datei akzeptieren, Magic happens und schon befindet sich die Datei auf dem anderen Mac/PC im angegebenen Download-Verzeichnis.

Gleiches gilt für die mobilen Apps für iOS und Android, die sich momentan in Entwicklung befinden. Mit diesen Apps lassen sich komfortabel Fotos oder Musik streamen. Einen kleinen Vorgeschmack zeigt folgendes Video.

Wer den Übertragungsweg zwischen iOS und Mac OS X jetzt schon braucht, nutzt am besten Instashare oder den Umweg über die Dropbox.

-> http://www.filedropme.com

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Google Keep · Das bessere Evernote?

Gestern Abend wurde Google Keep, eine kostenlose Notiz-App, die über die Cloud auf verschiedene Geräte synchronisiert werden kann, veröffentlicht.

Ein Konzept, wie man es beispielsweise von Evernote seit etlichen Jahren kennt…

Meine kurze Meinung dazu:

Google Wave reloaded?! Ich kann von diesem Dienst momentan nur abraten, erst recht denjenigen, die derzeit Evernote nutzen und mangels Platz oder auslaufendem Pro-Account hastig umziehen wollen.

Zum einen gibt es für Google Keep momentan nur eine gruselig bunte Android- sowie Web-Anwendung und zum anderen wäre es nicht das erste Mal, dass Google über Nacht auch recht erfolgreiche Dienste einfach einstellt. Also wieso ‘umziehen’, ein Risiko eingehen, Stress heraufbeschwören und Google noch mehr private Daten schenken, wenn sich Evernote über Jahre hinweg auf allen Plattformen mehr als bewährt hat.

Funktional kann Google Keep in seiner initialen Version, von der Listenfunktion abgesehen, Evernote eh nicht das Wasser reichen.

-> http://drive.google.com/keep

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Donnerstag ist App Store-Tag (11/2013)

Diese Woche haben wir folgende erwähnenswerte Titel auf der Liste:

Super Stickman Golf 2

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Fortsetzung des Erfolgshits. 2D Golfen inkl. Multiplayer (+Android) -> Trailer

Super Stickman Golf 2 (AppStore Link) Super Stickman Golf 2
Hersteller: Noodlecake Studios Inc
Freigabe: 4+4.5
Preis: 0,89 € Download

Heroes of Destiny

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Action-RPG FreeToPlay

Heroes of Destiny (AppStore Link) Heroes of Destiny
Hersteller: Glu Games Inc
Freigabe: 9+4.5
Preis: Kostenlos Download

Stargate SG-1: Unleashed Ep 1

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Als heimliche Fan dieser Serie ein Muss. ;) -> Trailer

Stargate SG-1: Unleashed Ep 1 (AppStore Link) Stargate SG-1: Unleashed Ep 1
Hersteller: Produccions i Serveis Audiovisuals del Pirineu, SLU
Freigabe: 9+2
Preis: 4,49 € Download

Sollte noch ein Titel in dieser heutige Liste fehlen, dann bitte her damit!

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The Humble Bundle with Android 5

Soeben wurde das Humble Bundle mit Android 5 veröffentlicht.

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Dabei handelt es sich, wie auch bei Bundles dieser Art zuvor, um eine Spielesammlung, deren Preis man selbst bestimmen kann und die neben Mac OS X, Windows und Linux eben auch auf Android läuft. Den Soundtrack gibt’s ebenfalls obendrauf.

Mit dabei sind:

  • Beat Hazard Ultra
  • Dynamite Jack
  • Solar 2
  • NightSky HD
  • Super Hexagon (sofern man mehr als der Durchschnitt zahlt)
  • Dungeon Defenders (sofern man mehr als der Durchschnitt zahlt)

-> http://www.humblebundle.com

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Instashare · Dateien ohne Cloud zwischen iOS und Mac OS X übertragen

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Mit Instashare ist eine neue App im Anflug, mit der man ohne “Cloud”-Umwege Dateien auf seine verschiedenen Geräte transportieren soll. Eine Internet-Verbindung ist also nicht nötig. Daten können entweder über Bluetooth oder Wlan übertragen werden. Die Mac-App ist derzeit in der Beta-Phase noch kostenlos erhältlich. iOS-Apps (Werbung inkl.) lädt man kostenlos aus dem AppStore. Windows- und Android-Apps befinden sich ebenfalls in der Entwicklung.

Video:

Instashare - Transfer files the easy way, AirDrop for iOS & OSX (AppStore Link) Instashare - Transfer files the easy way, AirDrop for iOS & OSX
Hersteller: Lukas Foldyna
Freigabe: 4+3
Preis: Kostenlos Download

http://instashareapp.com
(via macstories.net)

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Das Bye-Bye-iPhone-Experiment

Nach 5 Jahren iPhone habe ich mich für ein kleines Experiment entschieden: Taugt ein alternatives Gerät für mich in meinem Alltag, wie es das iPhone 4S aktuell getan hat oder nicht?

Warum macht der jetzt so einen Schmarn? Ja – ich bin zufrieden mit dem iPhone – ohne Frage, aber es gibt auch einige Tatsachen, die Apple nicht weg reden kann und mich seit jeher stören. Aber dazu später mehr.

Als “heimlicher” Android-Liebhaber gab es für mich eigentlich kein anderes alternatives System mit dem ich dieses persönliche Experiment starten will. Nach ein paar Monaten mit dem Nexus 7, welches ich für Entwicklungsaufgaben benutzt habe, habe ich dieses System doch wirklich schätzen gelernt. Dazu noch das schon fast erdrückend gute Angebot von Google für das Nexus 4 – ein Android-Gerät, der Oberklasse für 349 Euro und meine Entscheidung stand fest. Was kann man auch falsch machen. Entweder man lässt sich darauf ein oder es wird halt nichts und das Gerät landet in der Bucht, wo immer noch sehr gute Preise erzielt werden. Verlieren kann ich also bei diesem Experiment nicht – höchsten gewinnen und wenn es nur Erfahrungen sind.

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Android, als Plattform beobachte ich schon seit ihren Anfängen und es hat mich schon immer fasziniert wie Linux als Plattform hier so eine tolle Entwicklung genommen hat. Ganz ehrlich, wer hätte das vor 10 Jahren gedacht. Ich glaube niemand. Ich sehe mich noch auf meinem Pocket PC (so nannte man das damals^^) einem “iPAQ” OPIE installieren. Das waren noch Zeiten …

Ich konnte mich aber nie wirklich für die “Android”-Hardware begeistern. Alltagstauglich erschienen mir Geräte wie z.B. das G1, ein HTC Desire oder ein Samsung Tablet im Gegensatz zum zeitlichen “Äquivalent” von Apple nie wirklich. Mit allen habe ich es mehr oder weniger intensiv versucht.

Man orakelte bei der Einführung des ersten iPhone, dass Apple damit ein technischen Vorsprung von 5 Jahren hat. Die sollten nun doch vorbei sein. Und seien wir doch mal ehrlich, auch wenn das iPhone nur so vor Stabilität und Kontinuität strotzt – ist das System doch irgendwie in die Jahre gekommen und wirkt auf mich doch ein wenig business-langweilig. Natürlich ist das Meckern auf sehr hohem Niveau. Es ist auch nicht wirklich meckern, aber ich will mal wieder was Neues und Apple scheint diese nerdige Technikbegeisterung nicht stillen zu wollen.

Ich bin gespannt wie sich das Nexus 4 in meinem Alltag schlagen wird. Ich habe bewußt mein iPhone in der Schublade gelassen und werde die nächsten zwei Wochen immer mal wieder auf bestimmte Tatsachen hier eingehen. Ich denke, dass könnte recht interessant werden. 

Nur kurz zum Einkauf des Nexus 4, welches nun endlich wieder bei Google direkt zu haben ist. Die Bestellung (Kreditkarte vorausgesetzt) lief erstaunlich harmonisch und super schnell ab. Freitag Nachmittag hatte ich mich endlich entschieden und Montag Abend konnte ich schon meine technische Neugierde befriedigen. So stellt man sich das vor. 

Gibt es unter unseren Lesern ebenfalls ehemalige iPhone-Nutzer, die auf die “andere” Seite gewechselt sind? Wenn ja, dann bitte her mit euren Meinungen und Vorschlägen zu App-Alternativen wie Tweetbot, Reeder und co.

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Rico – A Tale Of Two Brothers

IndieGameStand bietet die nächsten 80 Stunden “Rico – A Tale Of Two Brothers” an. Dieses Spiel ist purer Retrospaß. Als 2D-Jump’n'Run Liebhaber komme ich an solche Spiele kaum vorbei. Und so war es auch bei diesem Angebot. Was auch nicht wirklich schwer fällt, da man bei IndieGameStand den Preis selbst bestimmen kann.

“Rico – A Tale Of Two Brothers” ist ein typischer 2D Plattformer ohne Zeitdruck, ohne großartige Story, dafür aber mit sehr guter Steuerung (Tastatur und wahlweise Gamepad) und klassisch verpixelten Grafiken plus typisch “nervigen” Sounds aus alten Tagen. Das Spiel kann man, wenn man die Groschen eingeworfen hat, für Windows, Linux und Mac OS X laden. DRM-frei versteht sich. Eine Version für Android gibt es oben drauf. Letzteres habe ich noch nicht getestet.

https://indiegamestand.com

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Erfahrungsbericht: Google Nexus 7 (3G)

Knapp 2 Wochen ist es jetzt her, dass ich mir das Google Nexus 7 (3G) bestellt und in Betrieb genommen habe. Nachdem die anfänglich nicht vorhandene Euphorie verfolgen ist, wird es Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Aber fangen wir ganz vorne an.

Zuvor hatte ich ein Samsung Galaxy Tab (GT-P1000) im Einsatz und war eigentlich auch sehr zufrieden, von den nicht vorhandenen Updates von Seiten Samsung eben abgesehen, was am Ende auch der Grund für meine Entscheidung gewesen ist, das Nexus 7 3G zu bestellen. Also auf die Webseite bei Google Play und sich auf die Liste der Interessenten gesetzt.

Das ganze Gejammer im Web um den Bestellprozess spare ich mir jetzt einfach mal, ich hatte einfach Glück schnell genug gewesen zu sein und neben den 500 Fehlermeldungen einen Bestellung abzusetzen. Ironie am Rande: Die E-Mail von der Interessenliste – in der stand, ich könnte das Tablet jetzt bestellen – kam ungefähr 10 Minuten, nachdem ALLE Geräte bereits ausverkauft waren.

Nun denn, Dienstag bestellt, Mittwochs die Versandbestätigung erhalten und Donnerstag das Tab bereits in der Hand gehalten und ausgepackt. Also kommen zum Gerät:

Die Hardware:
Was nach dem Auspacken als allererstes auffällt, ist die wirklich gute Verarbeitung. Es stimmen alle Spaltmaße und alles passt sauber aufeinander. Insgesamt macht es einen sehr wertigen Eindruck, den mir auch andere, die das Tablet in der Hand hatten, bestätigt haben. Durch die gummierte Rückseite liegt das Nexus 7 dazu recht griffig in der Hand. Der einzige Punkt, der mich persönlich ein klein wenig stört, sind die “gefühlt” weit über das Gehäuse hinausstehenden Knöpfe für die Lautstärkeregelung sowie dem Ein-/Aus-Schalter. Der USB-Anschuss sitzt nicht zu locker und nicht zu fest, im Gegenteil zum Head-Set-Anschluss, wo man schon ein wenig Kraft benötigt, den Stecker komplett einzustecken.

Einen Punkt möchte ich noch ansprechen, den ich etwas “unglücklich” gelöst finde. Im Karton ist ein büroklammerähnliches Etwas, womit man den Micro-Sim-Slot öffnen muss. So weit nix Besonderes, nur sind auf der Seite im Abstand von 2 cm gleich zwei kleine Löcher. Und so wird es in der Eile bei dem Ein oder Anderen sicherlich vorkommen (wenn man vorher nicht genau hinschaut), dass man sich mit dem Werkzeug eines der beiden Mikrofone killt. Also Vorsicht, wo ihr das büroklammerähnliche Etwas reinsteckt!

Ok, das soll es zur reinen Hardware erst einmal gewesen sein, schalten wir das Tab mal ein …

Die Software:
Von meinem GT-P1000 war ich Android 4.0.4 (cyanogenmod9) bereits gewohnt und so gravierend sind die Unterschiede zur Version 4.2 jetzt nicht unbedingt. Was aber SOFORT(!) auffällt, ist das butterweiche Scrollig! Hier hat Google einiges getan, denn so butterweich habe ich es noch keine Android-Version zuvor gesehen.

Also alles gut? Hmmmm, nicht ganz, wobei diese “Probleme” eher von persönlicher Seite sind. So hat zum Beispiel WhatsApp “gesagt”, dass man keine Pläne habe, die App für Tablets anzupassen, was ich grundsätzlich verstehen kann. Aber kann mir WhatsApp dann einmal erklären, warum sie auf dem GT-P1000 problemlos funktionieren und dies auf dem Nexus 7 3G unterbinden? Schlüssig ist das nicht. Auch eine SMS-App (mir ist klar, dass man diese u.a. für WhatsApp benötigen würde) fehlt komplett und müsste durch “rooten” des Gerätes nachinstalliert werden. Mal sehen, ob ich mir das antuen möchte.

Fazit:
Ich habe jetzt ein Tablet, wo ich mir sicher sein kann, die voraussichtlich nächsten 18 Monate mit Updates direkt von Google versorgt zu werden. Habe mit dem neuen Spielzeug jedoch zwei “Funktionen” (SMS und WhatsApp) verloren, die mir mit dem fast 2 Jahre alten Gerät von Samsung zur Verfügung standen. Dazu musste ich meine Sim-Karte von Fyve zu einer Micro-Sim zurecht frickeln – hat funktioniert, war aber ein “one way ticket”.

Ich bin zwar noch unschlüssig, ob ich den Weg über Root gehen soll, um die fehlenden Funktionen nach zu installieren oder ob ich einfach versuche damit zu leben. Auch sind mir die bisher bekannten Bugs während der täglichen “Arbeit” nicht negativ aufgefallen. Die Akkulaufzeit ist in Ordnung, wenn man berücksichtigt, dass ich doch recht viel damit spiele.

Und am Ende ganz klar die Ausgabe von mir: “Ja, ich würde es wieder kaufen!”

Fragen? Fragen!
Dies soll nach 2 Wochen jetzt ein erster Erfahrungsbericht sein. Wer jetzt hoch Fragen haben sollte – sicherlich ist der Erfahrungsbericht recht kurz, oberflächlich und habe ich jetzt mindestens 500 Sachen vergessen – einfach in den Kommentaren stellen. Ich werde versuchen allen Fragen zu beantworten.

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The Humble Android Bundle 4, das auch auf dem Mac, Windows und Linux läuft

Es geht weiter in der Humble Bundle Historie…

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Beim Humble Android Bundle 4, das natürlich auch unter OS X, Windows und Linux läuft, die altbekannte ‘zahl-doch-was-du-willst’ Mentalität besitzt und DRM-free ist, werden dieses Mal folgende Spiele angeboten:

  • Splice
  • Eufloria
  • Waking Mars
  • Crayon Physics Deluxe
  • Superbrothers: Sword & Sworcery EP
  • Machinarium (sofern mehr als der Durchschnittspreis bezahlt wird)

-> http://www.humblebundle.com

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Shoot ‘em up: Sector Strike für Android

R-Type, Katakis und Project X sind unbestritten drei Klassiker der Kategorie “Shoot ‘em up” und dürften auch heute noch jedem ein Begriff sein. Sector Strike – ein noch relativ neuer Vertreter dieses Gernes – klopft an, ebenfalls in den Olymp dieses mittlerweile fast ausgestorbenen Gernes aufgenommen zu werden. Aber hat es das auch verdient?

Side-Scroller sind heute ja so gut wie ausgestorben. Sector Strike macht sich auf, Fans dieses heute fast ausgestorbene Gernes zu bedienen und macht das gar nicht schlecht. Das Spiel gibt es Gratis zum Download bei Google Play sowie im amazon App-Shop und ich habe es mir auf meinem 7″-Testgerät angeschaut.

Das Spiel beginnt und man steuert das Schiff mit seinem Finger auf dem Tablet. Ich habe es jetzt nicht auf einem Smartphone spielen können, stelle es mir auf einem Display, welches kleiner als 7″ ist, jedoch recht schwierig vor. Mit dem Finger auf dem Display beginnt auch das Dauerfeuer.

Die gegnerischen Wellen kommen von rechts in’s Bild und man ballert was das Zeug hält. Fast jedes zerstörte Schiff hinterlässt Coins, welche es einzusammeln gilt, denn für Coins gibt es neue Waffen im Waffen-Shop. Was am Anfang noch recht einfach ist, wird dann ganz schnell ziemlich schwierig und man sieht, worauf die Entwickler es abgesehen haben, denn im Waffen-Shop kann man nicht nur gesammelte Coins neue Waffen für das Kampfschiff kaufen, sondern auch für echtes Geld entsprechende Coins per “In-App Purchase” kaufen, was am Anfang auch ganz verlockend ist, wenn man vom Spiel angefixt ist.

Von der technischen Seite gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. Sowohl die Grafik wie auch der Sound – übrigens, den Soundtrack zum Spiel von Boneyard Audio gibt es gratis zum Download – können mich voll überzeugen.

Es gibt also nichts zu meckern? Doch, gibt es, denn neben dem “High-Quality-Feuerwerk” bleibt die Abwechslung auf der Strecke. Klar, von Sector zu Sector wechselt schon einmal die Musik, aber zum Beispiel der Hintergrund bleibt überwiegend ähnlich. Einigen Feierabend-Zockern wird der Schwierigkeitsgrad einige Stufen zu zu hoch sein, während routinierte Spieler den normalen Modus mal eben durchspielen und es dann erst anfängt Spaß zu machen. Auch sind meines Erachtens die Preise für die zu kaufenden Coins viel zu hoch. Bitte nicht falsch verstehen, ich zahle gerne auch mal Geld für eine gute App, aber wenn man für 3000 Coins $4,99 – was umgerechnet knapp 3,90 Euro sind – zum Teil gerade einmal ein einziges Upgrade kaufen kann, ist das schlicht zu teuer!

Tipp: Ich persönlich bin aktuell im “Normal-Modus” (der erste von drei Schwierigkeistsstufen) in Sector 60 – dem letzten Sector dieser Schwierigkeitsstufe – wo ich mich regelmäßig kurz vor dem Ende des Levels kaputtschießen lasse. Klingt komisch, ist aber wirklich so ;)

Warum? Ganz einfach, in einem guten Lauf kann man in diesem Level zwischen 800 und 1600 Coins sammeln. Es gibt keinen einfacheren Weg um an Coins zu kommen und sein Schiff aufzuwerten.

Fazit: Fans des Gernes Side-Scroller bzw. Shoot ‘em up werden um diese kleine Perle, welche nun einmal grundsätzlich kostenfrei geladen und gespielt werden kann, nicht herum kommen. Sector Strike ist das einzige Spiel, neben Final Freeway R2, welches ich die letzten Wochen immer wieder und zum Teil sogar mehrmals täglich gespielt habe.

Ich persönlich mag den hohen Schwierigkeitsgrad und so werde ich mein Schiff weiter und weiter aufrüsten, und erst wenn ich die Waffenlevels fertig ausgebaut habe, geht es dann weiter, ganz ohne dafür reales Geld zu bezahlen.

Sector Strike bei Google Play
Sector Strike bei amazon

P.S.: R-Type, den Klassiker dieses Gernes gibt es ebenfalls im Play Store ;)

Testgerät: Samsung GT-P1000 mit Android 4.0.4 (cyanogenmod 9)

Links zu diesem Artikel:
Link zur Sector Strike Webseite
Link zum Download des Original-Soundtracks
Was ist ein Shoot ‘em up?
Was ist ein Side-Scroller?