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Welcome to Dongleland

Gute vier Wochen Warten fanden heute Mittag ein jähes Ende: DHL (Express) hat endlich geliefert…

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Konfiguration

  • 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar in Space Grau
  • 2,9 GHz Dual Core Intel Core i5 Prozessor
  • 16 GB RAM
  • 512 GB SSD
  • AppleCare Protection Plan

Der Lieferweg (laut DHL Tracking)

Eindhoven > Amsterdam > Leipzig > Hannover > Braunschweig

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Ersteindruck

Ein edles Stück Hardware hat Apple da konstruiert!

Aus Zeitmangel habe ich bisher nur den Administrator und meinen Standard-Nutzer eingerichtet. Mehr ist derzeit auch nicht so richtig möglich, da Apple den passenden USB-C-auf-USB-Adapter zum Einspielen meines Backups (zumindest Teilen davon) erst morgen liefert. Natürlich!

Nachfolgend noch einige Bilder vom Unboxing inkl. Größenvergleich zu meinem bisherigen 11 Zoll MacBook Air. Hier merkt man übrigens sehr deutlich, was ein schmaler Rand beim Display ausmacht. In der Breite unterscheiden sich beide Geräte um gerade mal ein paar Millimeter, was ich persönlich schon erstaunlich finde.

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USB Type-C und Thunderbolt 3: Ein Port, sie zu knechten…

Universal Serial Bus, kurz USB, ist ja eigentlich ein recht einfacher Port.

Dennoch gibt es, je nach Anwendungszweck, verschiedenste Kabelenden, die darüber hinaus auch noch unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten liefern. Das Ganze mündet derzeit im vergleichsweise neuen USB-Port Typ-C, der im alternativen Modus auch nicht-USB-Protokolle wie eine Stromversorgung (bis 100 Watt), DisplayPort, MHL, HDMI, VGA oder Thunderbolt unterstützt.

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Um diesem mittlerweile entstandenen Chaos, gerade auch was die Namensgebung angeht, Herr zu werden, möchte ich nachfolgend etwas Aufklärung betreiben.

Protokolle im Überblick

Los ging es 1996 mit USB 1.0, das 1998 mit USB 1.1 überarbeitet wurde und eine Übertragung der Daten mit 12 Mbit/s (brutto) ermöglicht. Im Jahr 2000 wurde USB 2.0 vorgestellt, das Daten mit 480 Mbit (brutto) überträgt. USB 3.0 folgte im November 2008 und war seinerzeit mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gbit/s (brutto) der neue Spitzenreiter.

Seit ungefähr Mitte/Ende 2013 ist allerdings die Bezeichnung USB 3.0 bei vielen Geräten verschwunden. Fortan ist meistens von USB 3.1 die Rede. Was soll das? Was ist passiert? Wo sind die Unterschiede?

Kabel(enden)/Stecker/Buchsen/Ports im Überblick

Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich den Blick auf die verschiedenen Ausbaustufen bzw. Kabel(enden)/Stecker/Buchsen/Ports von USB richten.

USB Typ-A kennt man seit den Anfängen von USB und findet sich in 99% aller Computer (quasi dem Host) wieder. Dieser Typ ist kompatibel zu USB 1.0, 2.0 und 3.0 und wird in den Varianten Standard, Mini (nur USB 1.0/2.0) und Micro (nur USB 1.0/2.0) angeboten.

USB Typ-B findet man an den zu verbindenden Geräten wieder; beispielsweise Druckern, externe Festplatten oder Smartphones. Auch dieser Typ ist kompatibel zu USB 1.0, 2.0 und 3.0 und wird in den Varianten Standard, Mini (nur bei USB 1.0/2.0) und Micro angeboten. Aufgrund der zusätzlichen Pins sehen die Stecker für USB 3.0 allerdings etwas breiter/dicker als noch bei USB 1.0/2.0 aus.

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USB Typ-C ist nun der neuste heiße Scheiß. Wie oben in der Grafik zu sehen, gibt es nur noch einen einzigen Konnektor, der beidseitig und universell verwendbar ist. Neben den oben schon genannten nicht-USB-Protokollen besteht selbstverständlich Abwärtskompatibilität zu allen anderen USB-Protokollen.


Aber zurück zu unseren Ausgangsfragen zum Unterschied zwischen USB 3.0 und 3.1.

Zunächst einmal: USB 3.1 gibt es in zwei Varianten; Generation 1 und Generation 2… warum die Dinge einfach halten…

Hinter USB 3.1 Gen 1 versteckt sich der ganz normale USB 3.0 Standard mit 5 Gbit/s Brutto-Datentransferrate; es fand quasi nur eine Umbenennung statt.

Mit USB 3.1 Gen 2 ist der neue Typ-C gemeint, der gegenüber Gen 1 einen komplett neuen, einheitlichen und universell verwendbaren Port sowie eine Geschwindigkeitsverdopplung auf 10 Gbit/s (brutto) mit sich bringt.

Zusammenfassend:

USB-revisionen

Probleme mit USB Typ-C

Trotz dieser recht einfachen Konstellation ist das schier unendliche Durcheinander beim verfügbaren Zubehör das wohl größte Problem von USB-C.

Nicht jedes Kabel, Port oder Netzteil ist voll und ganz zur Spezifikation des Typ-C kompatibel. Es gibt einfach zu viele Kombinationen, die beachtet werden müssen, so dass meistens nur aktuelle Hardware wie Apples neues MacBook Pro (Late 2016) viele dieser Kombinationen abdeckt. Ältere Hardware mit einem USB-C Port, wie beispielsweise das normale MacBook (Early 2016), unterstützt trotz des Typ-C Ports nur den alten USB 3.0 Standard mit samt der geringeren Datentransferrate.

MacBook-Type-C

Es wird aber noch schlimmer. Auch viele USB-C Peripheriegeräte sind limitiert. Ich denke nur an einen USB-C HDMI Adapter. Welche Methode der Implementierung wird hier eingesetzt? HDMI über USB 3.0? Der alternative Modus mit nativem HDMI? Es könnte ebenfalls (multiplexed) HDMI über Thunderbolt sein. Auch hier unterstützt meistens nur sehr aktuelle Hardware alle Methoden möglicher Implementierungen. Daher kann also durchaus vorkommen, dass ein Adapter bei Computer X wunderbar funktioniert; bei Computer Y seinen Dienst versagt.

Das letzte Problem betrifft die Kabel. Hier gibt es leider sehr unterschiedliche Qualitäten und Kompatibilitäten. Viele Kabel unterstützten nur Datentransferraten bis 5 Gbit/s, was der USB 3.1 Gen 1 Spezifikation entspricht. Andere Kabel sind nicht zum Aufladen geeignet oder verweigern den Dienst bei der Nutzung des alternativen Modus mit Thunderbolt.

Man muss also beim Kauf von Kabeln und Adaptern extrem aufpassen und sich deren Spezifikationen genau ansehen. Andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn irgendwas nicht funktioniert bzw. man im schlimmsten Fall seine Hardware beschädigt.

USB-C vs. Thunderbolt 3

Richtig verwirrend wird der USB-C Port aber erst im Zusammenhang mit Thunderbolt 3.

Während Thunderbolt 1 und Thunderbolt 2 den Mini DisplayPort Anschluss zur Übertragung von Daten nutzen, setzt Thunderbolt 3 auf USB-C.

TB-revisionen

Auch hier warten wieder jede Menge Überraschungen.

Es fängt schon damit an, dass nicht jeder USB-C Port zu TB3 kompatibel ist. Bestes Beispiel ist hier wieder das normale MacBook (Early 2016), dessen USB-C Port TB3 nicht unterstützt… Erst die Ports des neuen MacBook Pro bieten vollen TB3 Support. Es kommt also erneut auf die verwendete Hardware an…

MacBook-TB3

Des Weiteren braucht man für TB3 spezielle (kurze aktive) Kabel, die äußerlich exakt wie ein normales USB-C Kabel aussehen. Andernfalls wird die vorgesehene Datentransferrate von 40 Gbit/s nicht erreicht und man fällt (kabelabhängig) durch die Abwärtskompatibilität von TB3 auf USB 3.1 Gen 1 oder USB 3.1 Gen 2 zurück. Daher muss man auch hier extrem aufpassen welches Kabel man verwendet, um böse Überraschungen zu vermeiden.

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Review: Teufel Bamster Pro · Bluetooth Lautsprecher

Ich hatte die letzten Wochen mal wieder die Möglichkeit etwas Hardware zu testen. Genauer gesagt geht es um den Teufel Bamster Pro, einen portablen Bluetooth Lautsprecher, der im Gegensatz zum Rockster XS eher für den Indoor-Einsatz konzipiert wurde. Nachfolgend mein Review:

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Lieferumfang

  • Teufel Bamster Pro BT-Lautsprecher
  • Ladeschale inkl. fest verbautes Netzteil
  • Papierkram

Erster Eindruck

Bevor es ans Eingemachte geht, steht natürlich das Unboxing auf dem Plan, das bei Teufel-Produkten ja mittlerweile zu einem kleinen Erlebnis geworden ist. In der hübsch gestalteten Verpackung verbirgt sich u.a. der Lautsprecher, der in einem nach unten offenen aber dennoch soliden Metallgehäuse aus sandgestrahltem, matt-eloxiertem Aluminium daherkommt. Der Boden besteht aus schlagfestem ABS-Kunststoff.

Bei Abmessungen von 8,20 x 20,40 x 7,8 cm (T x B x H) bringt der Bamster Pro handgemessene 765 Gramm (der Hersteller gibt 770 Gramm an) auf die Waage und ist damit etwas größer als sein Outdoor-Bruder Rockster XS.

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Durch sein Design ist der Lautsprecher nur liegend einsetzbar; bietet allerdings durch die mitgelieferte Ladeschale gleich ein schönes Feature, das ich bei vielen anderen BT-Lautsprechern bisher vermisst hatte.

Die Verarbeitung ist, wie nicht anders von Teufel zu erwarten, sehr hochwertig.

Technologie und Akku

Auf technischer Ebene setzt der Bamster Pro auf den aptX Codec, der ein kabelloses Streaming in CD-Qualität ermöglicht.

Im Inneren werkeln zwei aus Aluminium hergestellte Breitbandlautsprecher mit einem Durchmesser von je 50 mm. Für den nötigen Bums sorgen zwei aus Kunststoff gefertigte passive Basstreiber, die einen Durchmesser von je 46 mm aufweisen und eine untere Grenzfrequenz von 59 Hz ermöglichen. Ein digitaler Klangprozessor (DSP) sorgt zudem für eine optimale Basswiedergabe bei jeder Lautstärke.

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Der in diesem Zwei-Wege System eingebaute Class-D Digitalverstärker leistet 2 x 10 Watt und liefert einen Schalldruck von 100,6 dB auf 20 cm Entfernung.

Die Kopplung mobiler Geräte erfolgt per Bluetooth 4.0 oder NFC. Für die Oldschooler steht darüber hinaus ein 3,5 mm Klinkeneingang zum kabelgebundenen Verbinden von Geräten ohne Bluetooth zur Verfügung.

Zusätzlich sind eine Standby Funktion sowie eine Ein- und Ausschaltautomatik verbaut. Der verbaute 2.500 mAh Lithium-Ionen Akku kommt knapp 10 Stunden ohne Nachladen aus. Das Aufladen selber dauert ca. 3 Stunden.

Im Alltag

Der mit dem Teufel-Logo verzierte (LED-)Ring mit den sechs drum herum angeordneten Bedienelementen ist das zentrale Steuerungsgerät des Bamster Pro.

Ist der Lautsprecher eingeschaltet, leuchtet dieser Ring kurz rot auf und zeigt neben der Laustärke auf Knopfdruck auch den Zustand des Akkus an. Ist ein Smartphone oder Tablet per Bluetooth verbunden, leuchtet zudem die Bluetooth-Taste rot auf.

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Der Clou des Bamster Pro versteckt sich jedoch oben rechts zwischen der Bluetooth- und Track vor Taste. Auf Knopfdruck kann die von Teufel entwickelte Dynamore-Technologie zugeschaltet werden.

Dahinter versteckt sich eine Art Raumklang, der das wahrgenommene Stereo-Bild breiter wirken lässt als es das tatsächlich ist. Es werden quasi zwei normale Stereo-Lautsprecher im Raum simuliert. Über einen Cross-Correlation Filter wird zudem peinlich genau darauf geachtet, dass es zu keinen Überlagerungen der Signale kommt.

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Das Ganze funktioniert erstaunlich gut und war bei mir erst mal mit einem WOW-Effekt verbunden; gerade auch, weil ich den direkten Vergleich zu anderen Lautsprechern hatte. Ob diese Effekt allerdings jedermanns Sache ist, kann ich nur schwerlich beantworten. Ich habe mich in den letzten Wochen auf jeden Fall überzeugen lassen.

Darüber hinaus ist im Bamster Pro eine mit Echo- und Störgeräuschunterdrückung ausgestattete Freisprecheinrichtung integriert, die bei eingehenden Telefonaten die Musik automatisch pausiert.

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Für den mobilen Einsatz des Lautsprechers vielleicht noch interessant:
Neben dem schon angesprochenen 3,5 mm Klinkeneingang gibt es an der Unterseite noch einen Micro-USB-Anschluss. In diesem ist eine USB-Ladefunktion für Smartphones integriert. Außerdem kann man den Akku des Lautsprechers darüber auch aufladen, sofern die Ladeschale gerade nicht zur Hand ist.

Klang

Ein rein subjektives Thema, bei dem ich aber dennoch ziemlich zielsicher sagen, dass der Bamster Pro ein sehr angenehmes Klangbild hat. Die Stimmen sind klar; die Höhen, Mitten und Tiefen sehr homogen.

Dazu kommt, dass der Raumklangeffekt mit der Dynamore-Technologie wirklich saugut funktioniert.

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Ein Wort noch zum Bass:
Die beiden passiven Subwoofer an der Unterseite des Gerätes erzeugen für einen derart kleinen Lautsprecher einen sensationell guten Bass, der zu meinem Erstaunen teilweise sogar auf dem Fußboden zu spüren war. Selbst Bose muss sich meiner Meinung nach hier mit seinem SoundLink Mini II BT-Lautsprecher hinten anstellen.

Beim Bass gibt es natürlich auch Grenzen. Bei meinem ‚Bass-Referenzsong‘ Ariel von Stephan Bodzin (hach, damals™) wird es ab ca. der zweiten Minute etwas unsauber bzw. verzerrt, was aber schlicht und ergreifend am fehlenden Volumen des Lautsprechers liegt; Elektronik hin oder her.

Preise und Verfügbarkeit

Den Bamster Pro kann man in den Farben schwarz und silber entweder bei Teufel oder auch Amazon für 229,99 Euro kaufen. Dazu gibt es 12 Jahre Garantie.

Kauft man direkt beim Hersteller kann man den Lautsprecher ganze acht Wochen testen und bei Nichtgefallen kostenlos zurücksenden.

-> http://www.teufel.de/bamster-pro

FAZIT

Mit dem Bamster Pro ist Teufel im Segment der kleinen BT-Lautsprecher ein richtiges Meisterstück gelungen.

Der Lautsprecher ist ein sehr stimmiges Gesamtpaket, das sich mit seinen Alleinstellungsmerkmalen Dynamore-Technologie und Ladeschale von der unglaublichen Vielfalt der verfügbaren BT-Lautsprecher abhebt.

Auch der Preis, der ein wenig teurer als bei der Konkurrenz ist, ist meiner Meinung nach durch die enorme Produktqualität gerechtfertigt.

Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist das die vergleichsweise mäßige Akkulaufzeit, was bei einem Indoorgerät aber eigentlich geschenkt ist.

Außerdem sollte man trotz aller Mobilität des Bamster Pro beim ‘losen’ Transport im Rucksack o.ä. darauf achten, dass sich keine Kleinteile im nach unten offenen Gehäuse verfangen und im schlimmsten Fall die Basstreiber beschädigen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Ausprobiert: Brother HL-L8250CDN · Drucken im Netzwerk

Vor ein paar Wochen erreichte mich ein ziemlich großes und schweres Paket. Im Inneren befand sich der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother, der mir ab sofort den Druckalltag erleichtern sollte.

Da ich jetzt nicht der ausgewiesene Experte für Drucker bin, möchte ich auch nicht mit technischen Spezifikationen des Gerätes, die eh jeder auf der Webseite des Herstellers einsehen kann, um mich werfen, sondern vielmehr den praktischen Nutzen testen. Genauer gesagt soll es in diesem Artikel um das Drucken im Netzwerk unter Mac OS X, iOS und Android gehen.

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Da der HL-L8250CDN (leider, leider!!!) kein integriertes WLAN-Modul besitzt, muss man den Drucker zunächst per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Ob das jetzt direkt per Kabel oder über Powerline-Adapter geschieht ist unerheblich. Hauptsache der Drucker bekommt eine gültige (möglichst feste) IP-Adresse im Heimnetzwerk.

Diese (feste) IP-Adresse ist nämlich notwendig, um sich im Backend des Druckers anzumelden und ggf. nicht aktivierte Netzwerkprotokolle zu aktivieren. Warum, wie in meinem Fall, AirPrint nicht per default aktiviert war, kann ich abschließend nicht beurteilen. Auf jeden Fall muss dort der Haken gesetzt sein; andernfalls wird es u.U. mit dem Drucken unter OS X und iOS etwas problematisch.

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Pro-Tipp:
Da man sich eh schon im Backend befindet, kann man nun auch direkt nach neuer Firmware für den Drucker suchen. Das läuft quasi ähnlich wie bei einer Fritz!Box ab und ist sicher nicht zum Nachteil bei der weiteren Nutzung des Gerätes.

Mac OS X – AirPrint

Nachdem AirPrint aktiviert ist und der Drucker neu gestartet hat, muss man den Drucker in den OS X Systemeinstellungen > Drucker & Scanner über das Plus-Zeichen dem System hinzufügen.

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Ist der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden, wird er ohne weiteres Zutun angezeigt. Beim Punkt ‘Verwenden:’ sollte man allerdings darauf achten, dass AirPrint als Protokoll ausgewählt ist. Passende Treiber werden vom OS X automatisch installiert.

Anschließend steht dem Drucken unter OS X mit allerlei Druckoptionen nichts mehr im Wege.

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iOS – AirPrint

Bei iOS läuft es, sofern man AirPrint einsetzen möchte, im Prinzip ganz ähnlich.

Man sucht sich eine Webseite oder ein Dokument und wählt über das Share-Icon den Drucken-Dialog aus. Daraufhin landet man in den Druckeroptionen, in denen man zunächst einmal den Drucker auswählen muss.

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Auch hier sollte nun, richtige Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker angezeigt werden.

Abschließend kann man vor dem eigentlichen Druckvorgang weitere Einstellungen wie Duplex, Farbdruck u.s.w. bei den Optionen einstellen.

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iOS / Android – Brother iPrint&Scan App

Wer nicht über AirPrint drucken möchte oder kann, findet in der kostenlosen iPrint&Scan App, die für iOS und Android angeboten wird, eine Alternative.

Nach Installation der App, wird, die richtigen Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker mit seinen Funktionen (in meinem Fall ausschließlich “Drucken“) automatisch im Netzwerk erkannt und der App hinzugefügt.

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Anschließend bietet die App recht angenehme Zusatzfunktionen.

So lassen sich auf dem Smartphone gespeicherte Fotos, Dokumente oder E-Mails direkt anwählen und ausdrucken. Man hat aber auch die Möglichkeit die App mit Cloud-Diensten wie der iCloud, Dropbox, Evernote, Google Drive oder OneDrive zu verbinden und dort abgelegte Fotos, Dokumente etc. zu drucken. Ein Webseitendruck ist hier ebenfalls integriert.

In der Druckvorschau kann man daraufhin weitere Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Layout, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck und die Qualität anpassen. Quasi Dinge, die in diesem Umfang leider nicht von AirPrint abgedeckt werden.

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Darüber hinaus kann man beispielsweise im Browser über den Teilen-Dialog die iPrint&Scan Erweiterung zum Drucken nutzen.

Zur Installation werden iOS 8 bzw. Android 4.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos
Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos

Android – Brother Print Service Plugin

Android-Nutzer haben mit dem Brother Print Service Plugin eine weitere Möglichkeit zum drahtlosen Drucken.

Bei meinem Galaxy S7 war nur das Druckdienste Plugin von Samsung installiert, so dass ich das Plugin von Brother aus dem Play Store nachinstallieren und als Standard-Druckerdienste Plugin definieren musste.

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Wählt man jetzt den oben zu sehenden Drucken-Dialog im Webbrowser oder Dateimanager aus, landet man in der Druckvorschau.

Auch hier kann man wieder Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck oder die Ausrichtung festlegen.

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Zur Installation wird Android 5.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother Print Service Plugin

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker beginnen bei knapp 159 Euro. Achte man zudem auf Angebote (inkl. Cashback u.ä.), ist das Gerät auch schon mal für deutlich unter 100 Euro zu bekommen.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.idealo.de/hl-l8250cdn-brother

FAZIT

Was das Drucken im Netzwerk angeht, bin ich wirklich sehr zufrieden. Die hier im Test aufgezeigten Möglichkeiten sind schnell eingerichtet und funktionieren tadellos.

Auch die Druckqualität ist insgesamt gut. Für großflächige Farbdrucke sollte man allerdings passendes Papier haben und keine Wunderdinge verlangen ;)

Es ist mir allerdings rätselhaft, weshalb man auf ein integriertes WLAN-Modul verzichtet. Das hat heutzutage quasi jeder Tintenstrahldrucker für 50 Euro mit an Bord…

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Retro iMac · Beige ist das neue Silber

Dass Apple sein MacBook neuerdings auch in roségold verkauft, dürfte bekannt sein oder?! Ich sag es mal so: naja…

Wesentlich cooler ist dahingegen dieser Retro 27-inch 5k Retina iMac (late 2015) inkl. Magic Keyboard und Magic Mouse, der, ganz im 80er Jahre chic, in beige daherkommt.

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Einzig das Preisschild von 3.799 US$ (je nach Konfiguration auch höher) lässt mich gerade etwas zurückschrecken. Dafür ist die Stückzahl aber auch auf 25 limitiert.

-> http://www.colorware.com/imac-retro

Wer sich übrigens nur für das Magic Keyboard und die Magic Mouse 2 im Retro-Stil interessiert, ist mit 399 US$ dabei.

-> http://www.colorware.com/keyboard-and-mouse-retro

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Ausprobiert: mumbi Schutzhülle für das iPhone

Vor ca. zwei Wochen rief mich meine Mutter an, da ihr mittlerweile sehr ramponiertes iPhone 3Gs so langsam aber sicher dem Lebensende entgegen geht. Ersatz musste her!

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Ein wenig Recherche brachte schnell zum Vorschein, dass das iPhone 5c ein vergleichsweise günstiger Weg ist, um weiterhin beim bereits bekannten iOS zu bleiben. Bei eBay bekommt man schon für rund 220 Euro neue Geräte (oftmals ‘Apple Care Tauschgeräte’); bei generalüberholter Ware, egal ob vom Hersteller oder Verkäufer, geht es sogar noch mal deutlich günstiger. Bei letzterem sollte man allerdings neben dem äußerlichen Zustand vor allem auf den Verschleißgrad des Akkus achten.

Für meine Mom fiel die Wahl auf ein neues pink-orange-rotes iPhone 5c mit 16 GB Speicherplatz.

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Beim Case wurde es eine knapp 7 Euro teure, sehr schlichte schwarze Silikonhülle mit TPU Anteil von mumbi.

Ich war anfangs, trotz vieler guter Bewertungen bei Amazon, sehr skeptisch, ob eine derart günstige Hülle überhaupt etwas taugt. Nachfolgend die Aufklärung:

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Da die Hülle aus einer Mischung von klassischem Silikon und TPU hergestellt ist, werden auch die Vorteile beider Materialien vereint.

Durch das Silikon ist das Case flexibel; durch das TPU wird ein Ausleiern verhindert, es gleitet besser in die Hosentasche und ist nicht staubempfindlich.

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So ist es nicht verwunderlich, dass das Case wie angegossen am iPhone sitzt. Hier wackelt wirklich nichts. Die Oberfläche ist minimal aufgeraut und verfügt durch den Silikonanteil dennoch über die nötige Griffigkeit.

Auch an den Aussparungen für die Kamera und Anschlüsse gibt es nichts zu meckern. Kleiner Nebeneffekt: durch die optimale Passform der Hülle, die das Display perfekt umschließt, sieht man auch nur noch bei diesen Aussparungen die Farbe des iPhones.

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Für den Stil sorgt das auf der Rückseite angebrachte rote mumbi Logo, das in diesem Fall fast perfekt auf die pink-orange-rote Farbe des iPhones abgestimmt ist ;)

Leider verzichtet mumbi im Gegensatz zu Apples originalen iPhone 5c Case im Inneren auf Samt, so dass das iPhone direkt auf dem ‘Gummi’ liegt. Inwieweit sich das auf Microkratzer auswirkt, wird erst die Zeit zeigen.

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Gleiches gilt auch für Verfärbungen der Hülle. Hüllen mit TPU haben leider den Nachteil, dass sie sich durch Wärme nach einigen Monaten verfärben. Gerade bei weißen oder transparenten Hüllen findet man häufig diesen gelblichen Schleier, der das ganze Telefon dreckig erscheinen lässt. Durch das schwarze Case hoffe ich aber, dass sich dieser Farbwechseleffekt in Grenzen hält.

Insgesamt bin mit der ‘Hüllen-Entscheidung’ aber sehr zufrieden. Meine Befürchtungen hinsichtlich Qualität und Funktionalität haben sich absolut nicht bestätigt.

Die mumbi Silikon-/TPU-Hülle gibt es übrigens nicht nur für das iPhone 5c. Es werden auch Varianten für das iPhone 4/4s, iPhone 5/5s, iPhone 6/6s sowie iPhone 6 Plus/6s Plus angeboten. Der Preis liegt bei Amazon jeweils bei 6,99 Euro.

-> http://www.amazon.de/dp/B00PHVIRBQ