Hardware
Smartbook: Wenn ich ein Apple wäre …
10. Mrz
Cebit Nachlese: Wenn ich Apple wäre, dann hätte ich wohl die neuen Smartbook Notebooks auf der CeBit mal direkt einkassiert. Mal abgesehen von dem laufenden Betriebsystem, was mich nicht überzeugen konnte, hinterliessen diese neu vorgestellten Geräte bei uns einen wirklich guten Eindruck.
Smartbook Heaven pure: das “fast” Macbook (weiß)
Die Form des Gehäuses entspricht zwar eher dem des Macbook Air, aber klappt man das Heaven pure auf, könnte man auf den ersten Blick keinen Unterschied zum Macbook feststellen. Apple-Kenner werden aber beim zweiten Blick kleinere Unterschiede feststellen und das Smartbook dann doch als Klon identifizieren.
Im Grunde genommen hat man mit dem Heaven pure eine Mischung aus Netbook und Macbook versucht, so findet man auf der einen Seite im Inneren eher Netbook-Technik (Atom N280, 250GB Festplatte …) und einen relativ günstigen Preis (499€) und auf der anderen Seite ein strahlend weißes Gehäuse und ein 13 Zoll Display.

Smartbook Razor pure: das “fast” Macbook Air
Die Razor pure Außenhülle besteht aus Aluminum. Etwas rauher als bei Apple Macbook Air. Fasste sich aber trotzdem sehr gut an. Im Inneren werkelt ein Intel Atom N280, mit 2GB Ram, 120GB Festplatte. Das TFT hatte eine Größe von 11,6 Zoll. Im Gegensatz zum Air kann man aber den Akku leichter auswechseln. Klappt man das Razor pure auf, erinnert aber nur noch das TFT weit entfernt an das Air. Dem Razor pure würde wahrscheinlich auch eine eingelassene Tastatur, wie auch beim Heaven pure gesehen, sehr gut bekommen.
Der Preis soll laut Standbetreuer auch um die 500€ liegen. Das graue Lederband in Carbon-Optik kann man übrigens abmachen. Hier wollte man sich wohl ein wenig vom Air abheben, um nicht zu viel Ähnlichkeit aufkommen lassen.

Der eigentliche Star: Smartbook Logo
Das Smartbook Logo hatte keine Ähnlichkeiten zu irgendwelchen Apple Geräten, konnte uns aber dennoch am meisten überzeugen. Ich würde das Logo eher in die Kategorie Business Sub-Notebook einstufen. Es überraschte uns mit einer sehr guten Verarbeitung. So besteht das Logo aus einem Magnesium-Gehäuse. Fasste sich wirklich sehr hochwertig und leicht an.
Das 11,6 Zoll TFT hat eine Auflösung von 1366×768. Im Logo werden darüber hinaus die besseren Intel Ultra Low Voltage Prozessoren verbaut. Das 8 Zellen Akku soll gute 8 Stunden halten.
Auch der Preis ab 699€ hat uns auf den ersten Blick sehr überrascht.

Diese Notebooks kann man auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten, möchte man sich ein günstiges, gut verarbeitetes Windows- bzw. Linux-Notebook zulegen. Die Ähnlichkeiten zu den Apple-Geräten ist übrigens kein Vorwurf. Wieso nicht gutes, schlichtes Design auch auf die Windowswelt übertragen?
Links
http://www.smartbook.de
OVI-Karten kostenlos?
08. Mrz
Ist der Navigationsdienst von Nokia nun kostenlos oder nicht!?
Nachdem auf mehreren Plattformen im Internet die Nachricht kursierte, die Nokia Navigation solle ab März kostenlos für alle Nokia Handys mit eingebautem GPS sein, war ich voller Vorfreude! Ich durfte nämlich 3 Monate die vorinstallierte Version auf meinem Nokia N96 testen und ich muss sagen: “Sie hat super funktioniert!”
Ab auf die Nokia-Seite und siehe da, in großen Lettern: “Kostenlose Navigation. Für immer.”
Wow, cool, dachte ich. Mein N96 an den PC angeschlossen und die Karten auf den neuesten Stand gebracht! Hier wurde ich das erste Mal stutzig. Man sollte sein Telefonmodell aus einer Liste mit unterstützten Geräten auswählen. das Nokia N96 gehörte aber nicht dazu. Kein Problem, es gab ja auch eine Ausweichmöglichkeit für nicht unterstützte Modelle. Drauf geklickt, N96 ausgewählt und schon konnte es losgehen. Die erforderliche Software war in wenigen Augenblicken auf meinem Computer und dann auch auf meinem Telefon.
Nun sollte natürlich auch der erste Feldversuch nicht lange auf sich warten lassen!
Ab ins Auto, das Kartenprogramm gestartet und auf das GPS-Signal gewartet. Kaum war das GPS-Signal da, sollte es auch losgehen. Das Update auf die neuen Karten und das neue Kartenprogramm hatte meine bisherigen Favoriten nicht gelöscht. So konnte ich mir die nervige Neueingabe einer Adresse sparen. Ort ausgewählt und hierher fahren eingegeben. Die nette Stimme wies mir dann auch sofort anstandslos den Weg. Meine Freude hielt sich kaum noch in Grenzen. Wenn nicht nach etwa 30 Sekunden die Navigation abgebrochen hätte und ein Hinweis erschien, “Navigation ist ein Premiumdienst. Sie benötigen eine gültige Lizenz.”.
Jetzt war ich erschrocken, aber immer noch geblendet von der Aussage: “Navigation auf Nokia Handys. Kostenlos. Für immer.”
Wer denkt denn hier daran, dass es nicht um alle Nokia-Handys geht, die navigieren können, sondern nur um einige ausgewählte!?
Wie dem auch sei. “Lade ich halt die kostenlose Lizenz herunter”, sagte ich mir. Gesagt, getan, forderte ich die Lizenz an. Nun war meine Freude komplett in Ärger umgeschlagen, bei dem was ich auf meinem Telefon lesen musste.
Ups, war da nicht etwas von kostenlos!? Kostenlos für Nokia Handys!? Ich habe ein Nokia Handy und zwar nicht das Günstigste Modell! Das konnte einfach nicht wahr sein. Ich musste unbedingt klären, warum es für mich, bzw. mein Telefon nicht kostenlos sein sollte.
Zurück zum Ursprung des Übels, auf die Nokia-Seite im www.
Hier habe ich mich dann doch mal dem Kleingedruckten gewidmet und daraus erfahren, dass im Moment nur kompatible Geräte unterstützt werden. Es handelt sich dabei um zehn Modelle aus dem riesigen Pool der Nokia-Handys. Was heißt dabei aber kompatibel!? Mein N96 verfügt über integriertes GPS, die Karten und das Kartenprogramm lassen sich problemlos installieren. Kompatibilitätsprobleme scheint es dabei also nicht zu geben. Doch warum nur 10 Modelle!? Handelt es sich dabei um Modelle, die keinen reißenden Absatz finden und mit der kostenlosen Navigation besser zu verkaufen sein sollen!? Ich vermag diese Frage nicht zu beantworten.
Was ich jedoch weiß, ich finde diese aggressive Werbung unter aller Sau, da wird dem treuen Nokia-Kunden suggeriert, er könnte in Zukunft kostenlos durch die Gegend navigieren und am Ende ist alles nur heiße Luft.
Auf Nachfragen bei Nokia-Deutschland erhielt ich folgende, unbefriedigende Antwort: “… Die kostenfreie Navigation steht für das NOKIA N96 noch nicht zur Verfügung. Leider liegen mir auch noch keine Informationen vor, wann wir diesen Dienst auch für Ihr NOKIA Mobiltelefon anbieten. … Gern habe ich aber den Inhalt Ihrer Mitteilung als Feedback zu Protokoll genommen und in unser Qualitätsmanagement zur Kenntnisnahme und Auswertung einfließen lassen. Ich bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass sich eine weitere Vorgehensweise meinem Einflussbereich sowie meinem Kenntnisstand entzieht. …” Für mich sieht es so aus, als wolle Nokia bestimmte Modelle einfach nur pushen, um gegen die, inzwischen übermächtige, Konkurrenz zu bestehen. Dies wird Nokia auf diese Art und Weise sicher nicht gelingen. Diese Art von Werbung finde ich etwas zu übertrieben. Man sollte den Hinweis über Inkompatibilität der meisten Nokia-Geräte vielleicht auch gleich auf der Startseite der Homepage mit einfließen lassen oder es sollte heißen: “Navigation kostenlos. Für ein paar ausgewählte Nokia Handys.”
So stand ich also da und mein N96 konnte genauso viel wie vorher, hat jetzt dafür aber neues Kartenmaterial, über dessen Aktualität ich nichts sagen kann!
Danke Nokia für die Irreführung!
Links:
http://www.nokia.de
Cebit: Nexus One vs. HTC Desire vs. iPhone 3GS
03. Mrz
Auch wenn sich das Google Nexus One und das HTC Desire im Inneren kaum unterscheidet, sehen sich diese beiden Android Geräte doch um einiges anders aus und man kann sie wohl eher als nah verwandt bezeichnen. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich wohl spontan zum HTC Desire greifen.
Wir konnten gestern beide Geräte anfassen und damit rumspielen. Die Geschwindigkeit im Vergleich zu meinem G1 (HTC Dream) hat sich gefühlt verzehnfacht und das riesige, hochaufgelöste Display hinterließ wirklich einen fantastischen Eindruck. Die optische Maus und die Hardwaretasten finde ich auch persönlich besser, als die Trackballmaus bzw. die Touchtasten mit Vibratiosneffekt beim Nexus One.
Vergleich zum iPhone
Das Desire wirkt optisch sogar ein wenig schmaler, auch wenn es das nicht wirklich so ist. Die beiden Geräte sind fast identisch dick, schwer, hoch und breit. Den Oliver-Hosentaschentest hat es damit schon bestanden. Die Kanten sind auch sehr schön rund und Hosentaschen-geeignet. Das Desire fühlt sich, wie auch das Nexus One sehr hochwertig an und steht dem iPhone in kaum einer Eigenschaft nach. Hätte es so ein Gerät zum Beginn der Entwicklungszeiten des iPhone gegeben, Apple hätte wohl niemals das iPhone erfunden.
Ich bin nun wirklich gespannt, was uns Apple in der neuen 4. Generation seiner iPhone anbieten wird. Ob sie auch Display-technisch aufrüsten? Ich habe noch das iPhone++ Update im Ohr.
Würde ich mein 3GS für eines der beiden Geräte hergeben?
Ein klares Jein. In mir zerreißen sich gerade die Gefühle für diese beiden Geräte. Ich vermute aber, ich würde, hätte ich wirklich die Wahl, beim 3GS bleiben. Dazu würde ich wahrscheinlich einige lieb gewohnenen Apps, die Optik der meisten Apps und auch das “smoothe” Handling (lange Listen scrollen auf dem iPhone einfach besser) vermissen. Gut das ich nicht wählen muss.
Da wäre ja noch …
Bei diesen Geräten und der aktuellen Entwicklungs-Geschwindigkeit bei HTC und auch von Android kann ich es durchaus nachvollziehen, wieso Apple Klage gegen den taiwanesischen Smartphone-Hersteller eingereicht hat. Ich finde die immer stärker werdende Konkurrenz gut. Apple soll sich auf gar keinen Fall auf ihren Erfolg ausruhen können. Die trivialen Klagegründe bedürfen wohl keinen Kommentar.
Cebit: Überraschung – ASUS eBook-Reader – DR-900
03. Mrz
Die Überraschung unseres CeBIT Besuchs war definitiv die neuen eBook-Reader von ASUS.
Wir konnten den DR-900, ein 9 Zoll Gerät mit E-Paper-Display ausgiebig testen und das was wir gesehen haben, hat uns wirklich überzeugen können. Der DR-900 fühlte sich qualitativ an wie ein Kindle ohne Tastatur. Das ASUS Gerät besitzt aber im Gegensatz zum Kindle ein Touch-Display. Das Display reagierte auch ausreichend schnell. Wenn man auf dem Gerät geschrieben hat, wurden die Zeichen erst nach wenigen Augenblicken angezeigt.
Das Gerät wird es in einer weiteren 6 Zoll Variante geben. Genaue Preisangaben konnten noch nicht gemacht werden. Der Preis soll sich aber am Kindle orientieren.
Technische Daten:
- 1024×786px bei 150 dpi (16 Graustufen)
- 2GB/4GB Festplatte/Speicher
- 3,5 Stunden um das Gerät voll aufzuladen
- USB 2.0 Anschluss
- Wlan/UMTS/WiMAX
- 3,5 mm Audioausgang
- unterstützte Formate: txt, pdf, mp3, ePub, hmtl, jpeg, gif, png, bmp
ASUS wird wohl mit einem eigene Book-Store starten. Dieser war aber noch nicht testbar. Applikationen wie Browser, RSS-Reader, Taschenrechner und viele weitere Beispiele werden von Anfang an unterstützt. Das E-Paper Display ließ sich genauso gut lesen, wie andere von uns getestet e-Ink-Geräte. Einen Unterschied konnten wir nicht wirklich feststellen. Einen Lagesensor haben wir etwas vermisst. Man kann die Ausrichtung nur per Knopfdruck ändern. Ist aber auch kein Beinbruch und eventuell sogar von Vorteil.
Auch wenn Golem schreibt das Gerät wird sich nicht zum Surfen nutzen lassen, haben wir einen Browser entdecken können, der wohl auch funktioniert hätte, wenn das Gerät ans Netz angeschlossen wäre.
Abschliessend muss festgehalten werden, dass ASUS mit dem DR-900 einen wirklich interessanten, hochwertige und gut durchdachten e-Book-Reader auf dem immer grösser werdenden Markt geworfen hat und dass sich Konkurrenten wie Sony oder Amazon doch jetzt schon mal warm anziehen können. Die gemütlichen Zeiten sind vorbei.
Quake3 auf dem Milestone/Droid
24. Feb

Quake3 auf dem Handy – in der Hosentasche – immer dabei. Hätte mir das jemand vor 8 Jahren erzählt, dann hätte ich wohl noch herzlich gelacht. Was mit dem gejailbreaktem iPhone schon seit einiger Zeit möglich ist, ist mit kwaak3, einem weiterem Open Source Port von Quake3 nun auch unter Android möglich geworden. So kann man sich jetzt diesen eventuellen Wunschtraum auch auf einem Motorolla Milestone bzw. Droid erfüllen und wie man in dem Video gut erkennen kann, ist das Spiel mit 20 bis 30 fps sogar recht gut spielbar, auch wenn die Steuerung über Touchgesten viel zu schwerfällig wirken.
Video:
Auf welche Geräte-Klasse wird Quake3 als Nächstes portiert? Armbanduhren, Kaffee- oder Waschmaschinen? Ich bin gespannt.
Links
http://code.google.com/p/kwaak3/
http://www.youtube.com/watch?v=q9Xaz7ECI4M&feature=player_embedded
(via)
Mein Herz blutet …
23. Feb
… das ist mal gar nicht witzig. Das Video ist brutaler als Hannah Montana – Der Film. Apple Fanboys – bitte nicht ansehen!!!
HTC rüstet auf – Desire und Legend – Hands on
17. Feb

HTC hat auf der MWC insgesamt 3 neuen Smartphones vorgestellt. Darunter ein Windows Mobile 6.5 Phone und 2 Smartphones auf Android Basis. Alle samt mit HTCs Sense Oberfläche, die sicher ganz nett aussieht und auch ein paar Features bietet, die aber sicher kein Kaufgrund darstellen. Trotzdem ist es ein guter Schachzug, denn HTC vereint so seine doch recht breite Palette an unterschiedlichen Telefonen und Systemen.
Die beiden Android Geräte sind in meinen Augen auch unbedingt einen Bericht wert. So ist das neue HTC Legend mit einer Art Unibody ausgestattet und das HTC Desire fast eine 1 zu 1 Kopie vom Google Nexus One. Beide Geräte haben im Gegensatz zum Nexus One keinen Trackball mehr, sondern eine neue optische Maus-Lösung. Beide Geräte kommen mit Android 2.1.
Hardware technisch gesehen ist das Desire um einiges besser ausgestattet und bietet mit dem 1GhZ Snapdragon Plattform und dem höher aufgelösten Display klare Vorteile. Das Legend wirkt aber auf den ersten Blick um einiges edler. Und wenn ich an das iPhone der 1. Generation denke, wie gut und hochwertig sich Metal auf so einem kleinen Gerät angefühlt hat, dann denke ich, das auch diese Version seine Käufer finden wird.
HTC mausert sich so langsam. Die Präsentationen und das Auftreten, wie hier ihre “Keynote” auf der MWC sind doch sehr professionell und hinterlassen wirklich einen sehr guten Eindruck. Die beiden Android Smartphones werde ich, wenn sie im April offiziell erscheinen, auf jeden Fall mal näher unter die Lupe nehmen.

YouserBase.org war auf der MWC vor Ort und hat sich alle vorgestellten Neuerungen angesehen und bieten uns so einen ersten sehr ausführlichen Ausblick auf die beiden neuen HTC Geräte. Danke.
Video:
Hands on: Das HTC Desire im Überblick
Erste Eindrücke: Das HTC Legend auf dem HWC
Fragen:
Und wie findet ihr diese HTC Geräte auf den ersten Blick? Kann und wird Apple ähnlich Neuerungen bringen, wenn sie ihr iPhone-Plus-Plus-Plus-Upgrade vorstellen? Ich bin da so was von gespannt.
Links
http://www.youserbase.org
http://www.youtube.com/watch?v=5T4gEQKThsg&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=lTM8SGSIqp8&feature=player_embedded
http://www.htc.com
Netzteile im Griff: Universal Multi Charger
08. Feb

Ich weiß nicht, ob ihr das Problem auch kennt: Kabelchaos und zwar speziell bei den Netzteilen der Handys oder iPods, MP3-Player usw. . So stapeln sich bei uns für mehrere Familienmitglieder die unterschiedlichsten Netzteile und Aufladekabel in der Küche. Eigentlich kein schöner Anblick. Leider hat auch jeder von uns ein anderes Gerät in Benutzung. Vereinheitlichung ist bei uns auch wohl eher ein Wunschtraum. Dazu sind die Geschmäcker einfach zu verschieden und die Lebenszeit der Geräte zu kurz. Ich habe aber nun mit dem “Universal Multi Charger” eine tolle Lösung uns gefunden, die ich hier mal kurz vorstellen wollte.
Mit dem Universal Multi Charger von One for All kann man bis zu 3 Geräte gleichzeitig laden und das tolle daran, es bietet für alle möglichen Gerätetypen Anschlußadapter an. Mit dabei sind Adapter für iPhone/iPod, Nokia, Samsung, LG, Sony Ericsson und auch Mini- und Micro-USB. Diese Adapter kann man recht einfach wechseln und jederzeit austauschen. Nachbestellen kann man wohl auch noch andere. Für mich passten die mitgelieferten Adapter. Ein Traum wäre natürlich, wenn alle Geräte vom gleiche Netzteiltyp geladen werden könnten. Aber ich glaube, davon träumen wir noch eine ganze Weile.
Der Universal Multi Charger lässt durch ein Schaltnetzteil abschalten. Finde ich sehr wichtig. Sonst blieben die einzelnen Netzteile immer in der Steckdose und verbrauchten so auch weiterhin nicht viel, aber immer hin unnötig Strom. Wird im Multi Charger ein Gerät geladen, zeigt es das Gerät mit einem orangen LED-Licht unter dem Gerät an und er beendet auch automatisch den Ladevorgang, wenn der Akku des Gerätes aufgeladen ist.

Kaufen kann man sich das Teil für ca. 50€ und wird inkl. einer Wandhalterung geliefert. Ich finde es recht schick, habe zwar noch nicht den richtigen Platz gefunden, aber das Kabelchaos erstmal erfolgreich abgewendet.
Geht es euch genauso oder haben nur wir das Problem mit den vielen Netzteilen?
[Update] Operation am offenen Herzen – Macbook Wasserschaden
15. Jan
Nach dem mir gestern das Wasserschaden Macbook Pro wieder zugestellt wurde, habe ich heute das komplette Gerät Teil für Teil auseinandergenommen und gereinigt. Habe ganz schön geschwitzt, obwohl ich das eigentlich öfter mache, aber Apple-Geräte auseinanderzunehmen ist doch immer etwas Besonderes. Natürlich um so mehr, wenn man an einem solchen Gerät auch hängt. Man kann schon sagen, dass sich zwischen uns eine gewissen Beziehung aufgebaut hat und so was schmeißt man doch nicht so schnell weg. ;)
![[Update] Operation am offenen Herzen Macbook Wasserschaden IMG_0212.JPG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0212.jpg)
Nach dem Ausbau des Logicboard, welches kleiner ist, als ich erst gedacht habe, wurde die Katastrophe sichtbar. Durch den rechten Lüfterschacht muß, wahrscheinlich Cola eingelaufen sein. Ich vermute nicht viel. Diese bereitete sich stellenweise bis zum DVD Laufwerk aus. Wie die Cola da rein gekommen ist, ist mir immer noch ein Rätsel. Mit diesen Zustand würde ich aber eine Garantieleistung auch ablehnen. Dem Verkäufer trifft also absolut keine Schuld, auch wenn viele Leser von ähnlichen ungeklärten Fällen berichtet haben. In diesem meinem Fall muß ich mir wohl die Schuhe selbst anziehen, auch wenn ich nicht weiß, wie so was passieren konnte.
Das Logicboard war siehe Bild an einer Ecke mit der Flüssigkeit überzogen. Das habe ich mit “Sicherheitsreiniger KONTAKT NB” sehr gründlich gereinigt. Nachdem ich dann noch die gesamten klebrigen Stellen an der Unterseite, am DVD Laufwerk und an einigen anderen Stellen wie z. B. dem Lüfter entfernt habe, wurde das Macbook Pro wieder Stück für Stück zusammen gebaut und siehe da, es läuft wieder einwandfrei. Ob die grünen Streifen jetzt wirklich weg sind, kann ich noch nicht zu einhundert Prozent sagen. Das wird dann der folgende Langzeittest zeigen. Ich bin aber ziemlich zuversichtlich und froh dass die Geschichte vielleicht doch noch gut ausgeht.
Vorgeschichte
Macbook Pro – defektes Display
Macbook Pro – Wasserschaden und die 1800€ Rechnung
Links
http://www.aptgetupdate.de/2009/11/21/macbook-pro-defektes-display/
http://www.aptgetupdate.de/2010/01/08/update-defektes-macbook-pro-wasserschaden/
Samsung zeigt Notebook mit transparentem OLED Display
11. Jan
Nicht nur das wir glänzende Displays haben, die besser spiegeln als alle Badspiegel zusammen. Nein. Jetzt bekommen wir auch noch einen drauf gesetzt und können durch die praktischen Spiegel auch noch durchschauen. Klasse. Wir haben ja sonst nichts interessantes auf unseren Displays zu sehen. Ist das wirklich die Zukunft der kommenden Computer-Displays?
Links
http://www.youtube.com/watch?v=Y-WF13BndSI&feature=player_embedded













![[Update] Operation am offenen Herzen Macbook Wasserschaden IMG_0214.JPG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0214-tm.jpg)
![[Update] Operation am offenen Herzen Macbook Wasserschaden IMG_0215.JPG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0215-tm.jpg)
![[Update] Operation am offenen Herzen Macbook Wasserschaden IMG_0213.JPG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0213-tm.jpg)
![[Update] Operation am offenen Herzen Macbook Wasserschaden IMG_0212.JPG](http://www.aptgetupdate.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0212-tm.jpg)







