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I’ve done it again!

Wie du sicher mitbekommen hast, ist es hier bei aptgetupdateDE momentan etwas ruhiger geworden. Hauptverantwortlich dafür sind berufliche Verpflichtungen, die derzeit einfach vor dem privaten Vergnügen des Bloggens liegen.

So bin ich beispielsweise jetzt schon wieder seit ein paar Wochen in den U.S. of A. und helfe der schwächelnden Wirtschaft hier etwas auf die Sprünge ;-) Aber genug der Entschuldigungen, die eh niemanden interessieren, denn ich habe mal wieder zugeschlagen!

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Wie schon letztes Jahr mit dem iPhone 5c, habe ich mich in Sachen Hardware etwas erweitert… mit einem iPad mini Retina., welches mein fullsize iPad (3rd gen) ablösen wird.

Ich will jetzt gar nicht groß das Unboxing feiern oder mit Benchmark-Tests um mich werfen; die gibt es in an den bekannten Stellen in hundertfacher Ausführung. Ich möchte vielmehr um deine Hilfe bitten, denn ich brauche natürlich auch ein Case, welches das mini rundum schützt. Apples Smart Case fällt für mich, trotz sehr gutem Dollar-Kurs, nämlich aus. Der Preis ist einfach unverschämt teuer!

Daher meine Frage:

Welches Case kannst du für das iPad mini (Retina) empfehlen?

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Review: Simulus 4-CH-Quadrocopter (inkl. Gewinnspiel)

Copter sind nicht erst seit Amazon oder der DHL in aller Munde, sondern sind prinzipiell ein alter Hut und wecken bei mir immer wieder das Kind im Manne. Ich hatte schon vor ein paar Wochen ein recht niedliches Exemplar eines Quadrocopters als Review-Exemplar geordert und möchte hier an dieser Stelle natürlich auch ein paar Worte darüber verlieren. Außerdem können wir dieses Review-Exemplar dank dem Versandhaus Pearl auch an euch verlosen. Am Ende dieses Artikels mehr dazu.

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Der Simulus 4-CH-Quadrocopter kommt mit einem ordentlichen Joystick, Aufladekabel, Anleitung in deutscher Sprache und ein paar Ersatzflügel daher. Der Copter selbst ist recht gut verarbeitet und dazu noch wahnsinnig klein. Er passt quasi, bei einer Rumpflänge von nur 5,5 cm, in eine Hand. Die Fernsteuerung benötigt vier Batterien vom Typ AAA; der Copter selbst hat einen wechselbaren Akku verbaut, denn man über ein USB-Kabel direkt am Computer oder USB-Netzteil aufladen kann. Der Akku (380mAh) hält für ca. 7-8 Minuten. Mir kam es teilweise sogar länger vor. Am MacBook brauchte der Akku dann wiederum 15 bis 20 Minuten zum Aufladen. Der Ladestatus des Akkus wird am Kabel selbst durch eine LED angezeigt. Ein bisschen fummelig finde ich die Verbindungen zum Akku. Nach ein paar Mal ab- und wieder anstecken hat man es aber raus.

Auch wenn im dem Pearl Video behauptet wird, dieses Gerät wäre etwas für den Innenraum, muss ich doch sagen, dass man ohne Erfahrungen es erst einmal draußen ausprobieren sollte. Natürlich sollte es nicht windig sein. Am besten einen größeren Rasen suchen und dann losfliegen. Ich persönlich habe es nicht so mit der Steuerung im 3D-Raum. Zur Orientierung hat der Copter aber LEDs an den Rotorblättern. Zwei rote und zwei blaue LEDs, um immer sehen zu können, in welcher Richtung das Gerät gerade steht.

Ziemlich viel Zeit muss man Anfangs in die Kalibrierung stecken. Hier gingen bei mir mehrere Akku-Ladungen drauf. Dazu hat man diverse Schalter an der Fernbedienung. Nicht ganz so einfach und deshalb würde ich sagen, dass dieses Spielzeug auf gar keinen Fall in Kinderhände gehört.

Die Steuerung größerer Copter ist um ein Vielfaches einfacher, da diese sich viel besser selbst kalibrieren und wie ein Brett in der Luft stehen ohne dass man etwas machen muss. Das ist bei dieser kleinen Version nicht der Fall. Hier heißt es tatsächlich: Übung, Übung, Übung. Ohne Zeit dafür wird man langfristig keinen Spaß haben.

Bildschirmfoto 2014-01-17 um 14.11.14

Der Copter selbst macht zudem sehr hochtönige Summ-Geräusche – etwa wie von einem Schwarm Bienen. Die eingebaute Kamera kann Videos mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln aufnehmen. Ich empfand sie jetzt nicht sonderlich scharf und dazu noch ziemlich wacklig. Das mag aber auch an meiner ‘Art’ der Steuerung gelegen haben ;-)

FAZIT

Ich hatte meinen Spaß mit dem Copter an der frischen Luft aber ich habe definitiv kein Talent zum Hubschrauber fliegen. Der Simulus 4-CH-Quadrocopter kostet bei Pearl 99,90 Euro. Nicht ganz billig aber durchaus gerechtfertigt.

Wer es aber wirklich ernst meint, sollte meiner Meinung nach eher ein bisschen sparen und sich gleich die AR Drohne 2 von Parrot kaufen.

-> http://www.pearl.de/a-NX1066-5955.shtml

VERLOSUNG

Die PEARL. GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel einen Simulus 4-CH-Quadrocopter zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 23.01.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Kaputt: 45W MagSafe Power Adapter // UPDATE

Dass Apples Kabel bzw. Netzteile keine Premium-Qualität haben, dürfte bekannt sein oder?

Ich weiß nämlich gar nicht, wie viele USB-Ladekabel ich für das iPhone bzw. iPad schon durchgebracht habe. Hier gibt es aber in Form von AmazonBasic, zumindest was den alten 30-pin Connector angeht, recht guten und vor allem günstigen Ersatz.

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Beim MacBook bin ich von derartigen Problemen bisher verschont geblieben; bis letzten Freitag.

Da wollte mein MBA nicht mehr so recht laden, was mir erst einmal ein Fragezeichen ins Gesicht trieb. Auf jeden Fall fiel mir nach einiger Zeit ein kleiner Riss des Kabels, direkt am Netzteil, auf, den man wohl als typisch für derartige MacBook Ladegeräte bezeichnen kann.

Was nun?

Genau das ist jetzt meine Frage an Dich, da mir hier jegliche Erfahrungswerte fehlen.

Soll ich einfach in den sauren (Vorsicht: Wortspiel) Apfel beißen und direkt bei Apple für 79,00 Euro ein neues Netzteil bestellen oder gibt es auch hier sehr gute günstige Alternativen, die sich gar nicht bzw. kaum vom Originalnetzteil unterscheiden?

Vielen Dank schon mal für Dein Feedback! :-)

UPDATE 26.11.2013 12:30 Uhr

Dank des Hinweises in den Kommentaren hatte ich gestern Vormittag mit dem Apple Support telefoniert. Dort wurde mir auf Kulanz ein kostenloses neues Netzteil versprochen, dass vor ein paar Minuten bei mir eintraf. Das alte defekte Netzteil muss zu Apple zugeschickt werden. Ein passender Rücksendebeleg (von Hermes) lag bei.

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Ich danke Euch an dieser Stelle für die vielen hilfreichen Tipps :-)

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I’ve done it!

Ich will gar nicht groß drum herum reden:
Ich habe mir vor zwei Wochen ein iPhone 5c gekauft.

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Ja, ein iPhone 5c und das, obwohl ich mich sehr über den Preis, sagen wir es vorsichtig, echauffiert habe.

Der Grund ist einfach: Wir Ihr vielleicht wisst, bin ich momentan beruflich in den USA und Dank exzellentem Dollarkurs habe ich knapp 170 Euro gegenüber dem deutschen Preis gespart. Die 6% Salestax hier in Florida sind selbstverständlich eingerechnet.

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Warum ein weißes 5c?

Nun, zum einen ist mein altes 3Gs auch weiß, warum also umgewöhnen, und zum anderen sind die anderen Farben des 5c schlicht und ergreifend hässlich. Das Rot ist zu Pink, das Geld zu grell, das Blau zu hell und das Grün erinnert mich in erste Linie an den Skype Smiley, dem es plötzlich so schlecht wird…   Die dazu gehörenden (Apple-)Cover-Kombinationen sind nicht weniger abschreckend. Also wurde es klassisch weiß mit einem schwarzen Cover.

Dazu habe ich mich auch nur für die 16 GB Version entschieden, da ich persönlich in Zeiten der Cloud und Musikstreaming kein Datengrab mehr brauche. Gezockt habe ich auf dem iPhone auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr, so dass auch der zweitgrößte Datenfresser, nach der Musik, bei mir komplett wegfällt.

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Warum kein 5s?

Von der hier in den USA ebenfalls sehr schweren Verfügbarkeit einmal abgesehen gefällt mir das Gerät optisch einfach nicht, was hauptsächlich an den scharfen Ecken vom Backcover liegt, die das 5s sehr schlecht in der Hand liegen lassen.

Ich bin daher ehrlich gesagt sehr froh, dass das 5c in dieser Hinsicht an das, meiner Meinung nach, bisher unerreichte Design vom iPhone 3G bzw. 3Gs angelehnt wurde.

Funktional muss ich aber sagen, dass mich das 5s beim Ausprobieren im Apple Store in Altamonte Springs, in dem ich übrigens auch das 5c gekauft hatte, durchaus überzeugt. Gerade die Kamera mit dem Slow Motion Feature oder der Serienbildfunktion ist saugeil aber wie oft nutzt man das schon?

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Auf der anderen Seite sehe ich TouchID mittlerweile als ‘unsichere‘ Spielerei, die nicht die Zukunft sein kann.

Auch der neue A7 Prozessor mit seinem Helferlein M7 ist bestimmt toll aber für meinen Anwendungszweck komplett überzogen. Ich habe die letzten vier Jahre schließlich ein iPhone 3Gs genutzt und dagegen ist selbst der A6 Prozessor aus dem iPhone 5/5c Lichtgeschwindigkeit.

Das Ganze wird im Vergleich vom alten Geekbench-Score des iPhone 3Gs mit dem aktuellen Score vom 5c mehr als deutlich.

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Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass das 5c trotz Kunststoffgehäuse alles andere als billig wirkt. Ich verstehe daher auch nicht die Aufregung. Klar ist es (zumindest in Deutschland) zu teuer aber es ist dennoch ein sehr gutes Gerät ohne irgendwelche Nachteile. Ganz im Gegenteil: Es liegt gegenüber dem 5s fantastisch in der Hand ;-)

Und auch das Apple Case hält was es verspricht. Mir ist das Telefon ‘natürlich’ schon 1x aus ca. einem Meter Höhe heruntergefallen – nicht ein Kratzer dran – weder am Case, noch am Telefon.

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Samba auf dem Pogoplug

Nachdem wir unseren Pogoplug von seinen Fesseln befreit haben (Anleitung), ist es an der Zeit diesen wieder mit Funktionen auszustatten. Also als erstes: Netzwerkfreigaben, denn irgendwo muss man ja seine Daten unterbringen!

 Samba Installation

Diese Anleitung lässt sich natürlich auch auf andere Geräte übertragen, auch wenn der Ablauf sich im Einzelnen unterscheiden kann.

Vorbereitungen

Da ein 2GB USB-Stick doch etwas klein für den Austausch von Daten ist, habe ich an meinem Pogoplug eine 320GB 2,5″ Festplatte über SATA angebunden.

Wenn ihr die SATA Platte im laufenden Betrieb einsteckt, könnt ihr diese über folgenden Befehl verfügbar machen (das ‘>’ stellt ein ‘>’ da. Leider wird das nicht geparst):

 echo "0 0 0" > /sys/class/scsi_host/host/scan

Überprüft mit

fdisk -l

ob eure Platte erkannt und wie sie angesprochen wird (im Regelfall /dev/sdbX)

Gemountet habe ich die Platte mithilfe von ‘udevil‘ über den folgenden Befehl

udevil mount /dev/sdb1

Damit wird die Platte in /media/LABELNAME eingehangen.

Die Installation

Zuerst müssen wir Samba auf unserem Pogoplug installieren. Wer Samba noch nicht kennt: Samba ist ein Netzwerkfreigabedienst, mit dem sich Dateien, Peripheriegeräte wie Drucker oder sogar die aktuelle Uhrzeit  kompatibel zu Windows, Mac, Linux, Android, iOS und jedem guten Toaster im Netzkwerk freigeben lassen.

Die eigentliche Installation ist simpel, kann aber ein paar Minuten Wartezeit in Anspruch nehmen. Es werden automatisch alle Abhängigkeiten aufgelöst und installiert – Gesamtgröße: ca. 62MB

 pacman -S samba

Die Konfiguration

Nachdem Samba installiert ist, konfigurieren wir das Ganze nun. In meinem Fall habe ich es so gehandhabt, dass es keinen Benutzer gibt und man ohne Authentifizierung alle Rechte genießt. Dies ist nur empfehlenswert wenn ihr dem Netzwerk und seinen Nutzern vertraut!

cd /etc/samba
nano smb.conf

und folgenden Inhalt einfügen (ggf. Anpassungen vornehmen):

[global]
workgroup = WORKGROUP
server string = Pogoplug Samba Server
hosts allow = 192. 127.
guest account = nobody
security = user
encrypt passwords = yes
smb passwd file = /etc/samba/smbpasswd
dns proxy = no
preserve case = yes
map to guest = bad user



[HD1]
comment = NASE
path = /media/LABELNAME
available = yes
public = yes
writable = yes
printable = no
create mask = 0777
guest ok = yes
browseable = yes

Jetzt noch abspeichern und die Konfiguration überprüfen mit Hilfe von

testparm

Wenn alles fehlerfrei ist, ist die Konfiguration abgeschlossen.

Der Abschluss

Zum Abschluss müssen noch die beiden Samba Dienste smbd und nmbd gestartet werden

smbd
nmbd

Nun kann man von seinem Rechner auf die Freigabe zugreifen.

Der Zugriff

Unter Windows funktioniert das Ganze recht einfach:

  1. Öffnet ein Explorer Fenster
    Windows Explorer
  2. Tragt in die Adressleiste ‘\\die.ip.des.pogoplug‘  und drückt Enter (Alternativ geht auch der Hostname)
  3. Macht einen Rechtsklick auf die Freigabe und wählt ‘Netzwerklaufwerk verbinden…
    freigabe
  4. Sucht euch einen Laufwerksbuchstaben aus und klickt auf ‘Fertig stellen’
    laufwerk

Da ich leider keinen Mac besitze, kann ich an dieser Stelle nur auf die Anleitung von Apple verweisen.

Ich besitze auch kein iOS Gerät, aber im App-Store gibt es genügend Apps die diesen Zweck erfüllen. So zum Beispiel auch: 

FileExplorer Free
Download @
App Store
Entwickler: Steven Zhang
Preis: Kostenlos

Für Android nutze ich persönlich den ‘Astro File Manager’ mit dem passenden Modul: 

 
ASTRO SMB Module
Download @
Google Play
Entwickler: Metago
Preis: Kostenlos

In dem Sinne, fröhliches Datenschleudern!