:: apt-get it or for-get it ::
Hardware
Angetestet: TrekStor – Portable WLAN Hotspot
24. Aug
2 Wochen hatte ich nun den kleinen, süßen Hosentaschen-Wlan-Hotspot jetzt im Einsatz gehabt und hier sind kurz zusammengefasst meine Erfahrungen damit.

Die Bedienung ist wirklich simpel gehalten: SIM Karte einstecken, Wlan konfigurieren und los surfen. Dabei unterstützt der “Portable WLAN Hotspot” GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA/HSUPA und kann im WLAN Modus bis zu 5 Geräte bedienen. Die Beschränkung auf 5 Geräte kann ich nicht ganz nachvollziehen, sehe aber auch im praktischen Einsatz keinen Nachteil, da ich vermute, dass diese Anzahl für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreichend ist.
Hardware
Das von TrekStor vertriebene Gerät ist ein HUAWEI Model: E5830 und besteht komplett aus Kunststoff (unten weiß, oben grau silber) und einem kleinem Display. Das Display zeigt unter anderen die aktuelle Verbindung, die Anzahl der verbundenen Clients und den Akku-Füllstand an.

Praxis
Ich habe den TrekStor – Portable WLAN Hotspot mit insgesamt 5 Geräten ausprobiert: darunter waren Smartphones und Handys wie das iPhone 3GS, 2G, Samsung Wave, verschiedene Android Geräte, Windows Notebooks und natürlich auch mit einem Macbook und dem Wlan-only iPad. Das klappte alles wunderbar und in Abhängigkeit von der Verbindungsqualität auch ausreichend schnell.
Als persönlichen Einsatzzweck sehe ich bei mir Dienstfahrten, bei dem ich iPad und Macbook gleichzeitig mobil mit dem Internet verbinden muss. Natürlich kann ich in diesem Fall auch auf das iPhone zurückgreifen. Nicht-Jailbreaker sind hier aber auf die Güte ihres Providers angewiesen bzw. bezahlen diesen in meinen Augen nichtgerechtfertigten “Mehrwert” mit einer Extragebühr. Können aber so Tethering nur per USB Kabel bereitstellen und dann auchnur für ein Gerät. Jailbreaker greifen zum Beispiel zu MyWi und sind glücklich. Alternativ-Smartphone-Besitzer, die zB. mit Android Geräten ab Version 2.2 oder auch mit dem Samsung Wave bzw. dem Palm Pre unterwegs sind, geniessen schon jetzt den im OS eingebauten WiFi-Hotspot.
Natürlich reicht für kurze Sessions das Smartphone mit WiFi Hotspot aus. Im Angesicht der Akku Problematiken sehe ich Geräte wie eben diesem TrekStor - Portable WLAN Hotspot aber ein kleinwenig in Vorteil, da so das Akku des Smartphones geschont wird. Für Wenigbenutzer lohnt der Einsatz so aber nicht.
Wenn ich das Gerät mit 2 Clients verbunden hatte, kam ich auf eine durchschnittliche Arbeitsdauer von ca. 4-5 Stunden. Das hängt aber natürlich stark von dem Gebrauch ab. Notfalls verbindet man das Teil dann per USB an den Rechner.
Benutzung als USB-Modem am Mac
Alternativ wie eben schon erwähnt, kann man den Portable WLAN Hotspot auch per USB verbinden. Dann wird nicht nur der Akku (3,7V 1500mAh Li-Polymer Batt.) geladen, sondern dann fungiert dieses Gerät auch als USB-Modem.
Schließt man das Gerät per USB an den Mac an, verbindet sich automatisch ein Volumen mit der Treibersoftware, die man dann installieren kann. Das kennt man so auch schon von anderen UMTS Sticks. Danach findet man in den Netzwerkeinstellungen einen weiteren Netzwerkadapter, der sich nach ca. 30 Sekunden auch automatisch verbindet und konfiguriert.



Die Webschnittstelle erreicht man per http://e5.home/ bzw. 192.168.1.1. Dort kann der normale Nutze auf Dateien der eingebauten Micro-SD Karte zugreifen. So kann man das TrekStor Gerät auch als kleinen Fileserver für unterwegs benutzen. Weiterhin kann man auf der Administrationsoberfläche Dinge wie Wlan SSID, Sicherheit, Firewall usw. konfigurieren, SMS versenden und die SD-Karten Freigabe einstellen.

Fazit
Für ca. 129€ (aktueller Straßenpreis) bekommt man ein solide funktionierendes und sehr handliches Gerät ohne SIM- und Netlock. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn ich den Preis für etwas zu hoch angesetzt halte. Einen dauerhaften Einsatz findet das Gerät aber bei mir nicht, da mir für die kurzen Nutzungsmöglichkeiten iPhone und co. ausreichen.
Links
TrekStor bei Amazon
Das Gerät wurde mir leihweise direkt von TrekStor zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
Warum ich mir kein iPhone 4 kaufe
16. Aug
Ich besitze derzeit ein iPhone 3GS mit iOS 4 und ich gebe ungezwungen zu, dass ich anfangs ziemlich heiß auf das neue iPhone 4 war.

Ich hatte mir sogar ein Exemplar vorbestellt, dass ich leider nicht annehmen konnte, da Apple, kurz gesagt, einen “Fehler” auf der Webseite hatte. Erschwerend kam hinzu, dass ich alles andere als ein der Deutschen Telekom freundlich-gesinnter Mensch bin und es zwingend ein “unlocked” iPhone 4 (trotz verfügbarem Jailbreak und Unlock) sein sollte.
So versuchte ich alternative Bestellwege über Frankreich, England und der Schweiz. Frankreich fiel flach, da mir eine französische Lieferadresse fehlte. Bei England hilft einem Borderlinx aus der Patsche und aus der Schweiz (da Nicht-EU-Land) kommen 19% Einfuhrumsatzsteuer auf Kaufpreis und Frachtkosten hinzu (das iPhone selber, als Mobiltelefon, ist nach Codenummer 8517 1200 900 zollfrei).
Der Preis liegt zwischen 700 und 800 Euro (inkl. Versand) und die Lieferzeit beträgt mindestens drei Wochen. Und genau diese drei Wochen Wartezeit sind, so glaube ich, Schuld an meiner Entscheidung. Ich kaufe Technikzeugs neuerdings immer ziemlich spontan und habe keine Lust aufs Warten. Sprich: Wäre das iPhone 4 sofort verfügbar gewesen, hätte ich mit ziemlicher Sicherheit eines aber so…
…so überlegte ich hin und her, wägte das Für und Wieder ab und kam letztendlich zu dem Schluss, dass ich dieses neue Telefon überhaupt nicht brauche.
Ich möchte einmal kurz die wichtigsten Neuerungen am iPhone 4 zusammen fassen:
- Design
- Retina-Display
- Leistung (A4 Prozessor)
- Frontkamera
- 5MP Kamera mit LED-Blitz
Das Design ist ne Geschmacksfrage und ich bin mit dem des iPhone 3GS zufrieden – also who cares. Das sehr hoch aufgelöste Retina-Display ist ebenfalls ein “nice-to-have Feature” – ich hatte bisher keine Schwierigkeiten etwas auf meinem 3GS-Display zu erkennen. Der hochgelobte A4-Prozessor von Apple mag zwar toll sein aber ob ich nun zwei oder drei Sekunden länger auf etwas warte, bis es auf dem Bildschirm erscheint, ist mir relativ egal.
Bleiben die beiden Kameras inkl. LED-Blitz auf der Rückseite übrig. Da ich nun wirklich ziemlich selten Selbstporträts schieße und auch erst eine Person in meinem Umfeld für eventuelles “Facetimen” ebenfalls ein iPhone 4 besitzt, ist die Frontkamera komplett geschenkt. Bleiben für mich einzig der LED-Blitz und die wirklich gute Kamera auf der Rückseite ein Kaufargument.
Aber sind wir ehrlich: mind. 700 Euro für ne bessere Kamera mit LED Blitz?! Ohne mich! Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass immer wieder Gerüchte auftauchen, dass das iPhone 5 schon im Januar 2011 erscheinen soll (Stichwort: Antennagate).
Schlussendlich will ich aber niemandem das iPhone 4 ausreden. Es ist mit Sicherheit ein tolles Gadget aber ich, für meinen Teil, sehe bis auf die Kamera auf der Rückseite inkl. LED-Blitz keine Vorteile.
Creative Zii Sound D5 + Aurvana In-Ear2 im Test
01. Aug
Ich freue mich eigentlich immer über neue Hardware, die ich ausprobieren darf und so war es auch bei Creatives neuem kabellosem Soundsystem. Obwohl ich vorneweg sagen muss, dass ich sehr skeptisch war, ob überhaupt über Bluetooth eine so gute Übertragung möglich sein kann, dass man von Musikgenuss sprechen kann. So musste sich das preislich im oberen Sektor angesiedelte Gerät eine Woche lang meinen Tests beweisen. Wie gut es wirklich ist und ob sich das Geld lohnt, erfahrt ihr in diesem Artikel. Darüber hinaus durfte ich auch noch die neuen In-Ear Kopfhörer Aurvana In-Ear2 testen. Perfektes Timing, den meine jetzigen Kopfhörer hatten sich gerade in Wohlgefallen aufgelöst.
Creative Zii Sound D5
Schon das Auspacken hat sehr viel Freude bereitet. Die Verpackung machte einen sehr hochwertigen Eindruck, wie man das zum Beispiel bei Apple Produkte gewohnt ist und es meiner Meinung nach auch heutzutage einfach zu einem guten Produkt dazu gehört. So lässt sich zum Beispiel alles wieder prima einpacken, um die recht kompakte Verpackung auch zum Transportieren benutzen zu können.


In der edlen Verpackung findet man folgende Einzelteile:
- die 1-Wege-Sound-Box:
- Gewicht: ca 2kg
- eine Zubehörbox mit zwei Kaltgerätestecker (1x UK- und 1x Euro-Norm-Stecker), Netzteil, Handbuch und Kurzanleitung
- Bluetooth-Dongle (Creative BT-D5) für das Apple iPod /iPhone/ iPad
- 3,5 mm Klinkenadapter
- Preis: 299€
Der Sound
Das Creative Zii Sound D5 System ist ein 1-Weg-Sound-System, mit integriertem Verstärker und soll damit Hoch-, Mittel-, als auch die Tieftöne bedienen. Man kann zwar mittels 3,5mm Klinke sämtliche Eingabegeräte per Kabel anschließen, gedacht ist dieses System vornehmlich für den kabellosen Anschluss. Ich habe natürlich gleich das iPhone gegriffen und schon nach wenigen Sekunden hörte ich den glasklaren Sound aus dem System. Boa. Und was für einen fetten Sound man hören konnte. Nicht schlecht und das bei den doch recht kompakten Abmassen. Ich war mehr als positiv überrascht. Sämtliche Töne kommen sehr gut rüber. Am besten gefällt mir aber der integrierte Subwoofer, der mein altgedientes 5.1 System auch gut in den Schatten stellen kann. Bis zu dieser Box dachte ich immer, es kommt auf die Größe an – jetzt bin ich aber eines besseren belehrt worden.


Die Bedienung
Die Zii Sound D5 hat genau einen richtigen Bedienknopf und dieser ist an der Hinterseite angebracht und für das An- bzw. Ausschalten da. Die restlichen Bedienelemente werden über Touch Eingabe ermöglicht. So findet man oben, mittig auf der Box die Lautstärkeregelung mit integrierter Anzeige und am vorderen Teil einen Touchfunktionsknopf zum Beispiel für das Bluetooth Pairing.
Creatives Soundbox ist perfekt für Applegeräte gemacht. Das sieht man zum Beispiel auch an dem Bluetooth-Dongle für iPods ohne eigene Bluetooth Unterstützung. Ich habe es mit einem iPod Nano und mit dem iPhone ausprobiert. Das Pairing über den mitgelieferten Dongle dauert ein wenig länger, als ohne. Ich habe auch mein Macbook per Bluetooth angebunden. Das funktioniert sehr einfach und schnell. Die Verbindung hält sogar durch eine Wand und bricht nur ab, wenn man zum Beispiel das iPhone mit Händen bedeckt in die Hosentasche steckt. Den Dongle kann man auch oben in die Box stecken. Dann dient sie dem iPhone als Halter. Die Geräte können darüber dann auch aufgeladen werden. Das Creative Zii Sound D5 System funktioniert mit jedem Bluetooth®-Gerät, wie zum Beispiel Notebooks und Handys.
Was nicht funktioniert hatte, ist das Verbinden mehrerer Geräte mit der Box. Bevor man ein neues Gerät anschließen will, muss die vorherige Verbindung gekappt werden. Per Kabel angeschlossene Geräte funktionieren aber dann doch parallel zum Bluetooth-Connect.

Fazit
Creative Zii Sound D5 hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Es ist ein hochwertig verarbeitetes, edel aussehendes, kompaktes Soundsystem mit einem für meine Ohren erstklassiken Sound. Die Bedienung ist sehr einfach und die Bluetooth-Anbindung funktionierte perfekt. Alles in allem ist das Teil jeden Euro wert.
Creative Aurvana In-Ear2

Als “kleine” Zugabe durfte ich auch noch die recht neuen In-Ear Kopfhörer von Creative, die Aurvana In-Ear2 testen. Bei diesen In-Ear Kopfhörern liegen fünf verschiedene Ohrgummis in unterschiedlichen Größen dabei, so dass die Kopfhörer auf jeden Fall gut passen sollten. Ich habe sie gleich mal mit zum Laufen genommen und war so als ob ich nie andere hatte.
Die Teile sind sehr leicht und tragen sich sehr gut. Der Sound ist im Vergleich zu meinen Sennheiser In-Ear nicht so bassbetont, gehen meiner Meinung nach mehr auf die Mittel-Töne und hören sich dabei auch sehr gut an. Ich werde sie auf jeden Fall weiter verwenden. Die Verarbeitung ist hochwertig und ich denke diese Kopfhörer werden durch die mitgelieferte Tragebox sehr gut geschützt und halten so etwas länger als die üblichen Kopfhörer.
Das besondere an diesen Kopfhörern ist die automatische Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Das funktioniert auch nicht schlecht, wobei man bei passenden In-Ear Kopfhörern auch so schon perfekt abgeschirmt ist.
Fazit
Tolle Kopfhörer, sehr guter Klang, sind aber meiner Meinung nach nicht ganz billig. (Preis: ca. 99€)
Links
Jetzt zum Produkt
http://de.creative.com/
http://de.store.creative.com/products/product.aspx?catid=4&pid=19181
http://de.store.creative.com/products/product.aspx?catid=4&pid=19612
http://de.store.creative.com/products/product.aspx?catid=437&pid=19167
http://de.store.creative.com/puremusic/wireless/
Headset im Test: WEP570 Samsung
19. Jul
3 Wochen nun habe ich das Bluetooth Headset WEP570 von Samsung im Alltag benutzt. Es wird Zeit über das kleine, schicke Gadget ein paar Worte zu verlieren.

Vorneweg, das WEP570 ist mein erstes Bluetooth Headset, welches ich benutzt habe, deshalb kann ich dieses Gerät nicht mit anderen ähnlichen Headsets vergleichen. Seht diesen Bericht einfach als subjektiven Eindruck meinerseits. Laut Hersteller soll das Gerät mit allen möglichen Handys und Smartphones zusammenarbeiten. Ein paar Bauchschmerzen vor dem ersten Anschluss an mein iPhone hatte ich dennoch. Aber es funktionierte zu meiner Überraschung erstaunlich gut und einfach.
Das WEP570 soll besonders gut im Auto benutzbar sein, deshalb liefert Samsung ein Autoladegerät mit. Dieses Autoladegerät hat einen beweglichen Kopf und kann recht gut im Auto platziert werden. Das Headset steckt man dann einfach in das Ladegerät, wenn der festverbaute Akku nachlässt. Ich habe innerhalb von 1 Woche das Headset min. einmal täglich für ein bis zwei kurze Telefongespräche benutzt und konnte so das Headset nicht entladen. Es hält für mein Gefühl doch recht lange durch. Das Headset lässt sich darüber hinaus auch über ein Micro USB Kabel laden, welches aber nicht zum Lieferumfang gehört. Samsung gibt an, dass man mit dem WEP570 6 Stunden telefonieren kann oder dass es 180 Stunden im Standby Modus durch hält.
Der Autoladeadapter hat und das fand ich ziemlich clever, einen extra Standard USB Anschluss integriert, so dass man sein iPhone oder ein anderes USB Gerät da drüber im Auto direkt laden kann. Prima, so kann mein Urlaub und ein paar längere Touren kommen ;)
Um mal einen besseren Eindruck vom dem 11g leichtem, sehr kleinem Headset (47 mm (L) x 17.5 mm (W) x 11 (T) mm) zu bekommen hier ein paar Bilder:



Das WEP570 kommt weiterhin mit einer mehrsprachigen, kurzen Anleitung und ein paar transparente Ohrbügel, die ich aber mal gleich weggelassen habe, da dieses Headset auch prima so bei mir im Ohr gehalten hat, ohne das man das Gefühl hatte, es fällt jeden Augenblick heraus.
Ich habe in der Testzeit Bluetooth immer angelassen, was sich natürlich negativ auf die Akkuzeit meines iPhones auswirkte. Mittlerweile schalte ich Bluetooth nur im Auto an, da ich hier das Headset benutzen will. Klingelt das Telefon kann man durch ein Druck auf die einzige Taste am Headset, das Gespräch direkt annehmen. Man kann sich auch das Gespräch nachträglich auf das Headset umleiten lassen, in dem man den Knopf drückt. Das Verbinden per Bluetooth geht angenehm schnell. Nur beim erstmaligen Benutzen und Verbinden (Pairing) musste ich das Handbuch zur Rate ziehen.
Drückt man den Knopf am Headset kurz, ruft man automatisch die letzte gewählte Nummer an. Kann praktisch sein, wenn man jemanden zurückrufen will. Drückt man den Knopf etwas länger, springt die Sprachsteuerung am iPhone an, die bei mir aber überhaupt nicht funktioniert. Mehrere peinliche Anrufe haben mich meine Versuche so gekostet. Mir war gar nicht bewusst, wen ich noch so alles in meinem Telefonbuch gespeichert habe.

Die Sprach- und Audioqualtität ist für meine Ohren mehr als gut. Es klang alles sehr natürlich und auch nicht zu leise. Die Lautstärke kann man über zwei Knöpfe an der Seite einstellen. An der Oberseite gibt es eine sehr kleine LED, die den Status des Geräts anzeigt. Da die nicht immer leuchtet, ist es anfangs schwer diese zu lokalisieren.
Fazit
Ich habe das Bluetooth Headset von Samsung doch sehr schätzen gelernt und für mich persönlich hat es sich als sehr praktisch herausgestellt, gerade wenn man im Auto telefonieren möchte. Die Benutzung und das Handling mit dem iPhone waren sehr einfach und kann durchaus empfohlen werden. Die Unverbindliche Preisempfehlung von Samsung liegt bei 49,90 €. Im Handel findet man mit ein bisschen Suchen schon ab 35€.
EA Sports: Fifa 10 auf Android – Milestone
15. Jul
Seit ca. 1 Woche gibt es FIFA 10 von EA Sports auch als Android Version für 5,50€ im Google Market zu finden. Endlich gibt ansprechende 3D Spiele auch so langsam für die Android Plattform. Michael von youserbase hat sich das Spiel mal auf einem Motorola Milestone genauer unter die Lupe genommen und dabei ein kleines Video gedreht. Viel Spass dabei.
Dem iPhone Fußball Spieler kann ich immer noch FIFA World Cup für sensationelle gesenkte 0.79€ ans Herz legen.
Links
http://itunes.apple.com/de/app/fifa-fussball-weltmeisterschaft/id368772259?mt=8
market://search?q=pname:com.eamobile_eu.Fifa
Toshiba AC100 Android-Netbook: Video
29. Jun
Der Zug Android kommt langsam immer mehr in Fahrt. Immer häufiger kann ich Leute mit einem Desire, Milestone oder co. sehen. Das dieses System nun auch langsam auf andere Gerätenklassen überschwappt, war fast voraus zu sehen. Nun wagt Toshiba mit einem neuen Netbook – das A100 mit Android diesen Schritt.
Schaut euch mal das Promo Video an. Ich finde, es macht auf jeden Lust es mal anzutesten. Was meint ihr, hat das Zukunftspotential?
- Nvidia Tegra 2 Prozessor
- 10,1 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln
- 512 MB Arbeitsspeicher
- bis 32 GB SSD
- 1080p Videounterstützung
- WLAN, Bluetooth, UMTS, GPS
- USB, MiniUSB, HDMI, SD-Kartenslot
- Android 2.1
- Akkulaufzeit: bis 8 Stunden
- Gewicht: 870 g
Links
http://www.youtube.com/watch?v=kxKW-OHKq6w&feature=player_embedded
(via)
designerPro – das Eye-Catcher Mauspad – Verlosung
26. Jun
Ich habe mal wieder ein tolles Gadget zu verlosen. Dieses Mal was aus dem Bereich Luxus-Hardware.

Aus deutschen Landen kommt ein ganz besonders Mauspad, das designerPRO, welches komplett aus Alu gefertigt wurde und damit perfekt zu einem aktuellem iMac oder Macbook Pro auf einem Schreibtisch passt. Alugraphics bietet in ihrem Online-Shop diesen silber-matten Hingucker mit der sehr glatten und kratzfesten Oberfläche für 39,90€ an. Nicht gerade günstig oder? Stimmt und passt damit doch perfekt zu einem Apple Rechner und man gönnt sich ja sonst nichts. Schick ist es alle mal.
Ich habe genau ein Exemplar bekommen, welches ihr hier abstauben könnt, wenn ihr einen der gewohnten “Will-ich-haben”-Kommentare hinterlasst. Die Verlosung läuft genau 1 Woche und endet am 03.07.2010. Viel Glück dabei.
Samsung Wave S8500 mit Bada im Test
24. Jun
Samsung wagt den Schritt und bringt mit dem Wave S8500 ein Smartphone mit einem eigenen angepassten Linux-OS, Samsung Bada genannt, auf den Markt. Kann das S8500 damit überzeugen? Der Frage bin ich mit einem Testgerät nachgegangen und vergleiche es mit meinem iPhone 3GS und einem HTC Desire.

Es kann durchaus Vorteile für einen Hersteller haben, eine eigene geschlossene Umgebung aus Hardware und Software auf die Beine zustellen und insbesondere auch durch Apps mitzuverdienen. Was Apple so erfolgreich vorgemacht hat, versucht nun Samsung mit Wave, Bada und eigenem AppsStore nachzuerleben. Mit dem Wave S8500 sehen wir das erste Linux-Smartphone von Samsung, welches nicht auf Googles Android setzt, sondern auf eine Eigenentwicklung.
Aber schauen wir uns erst mal die Hardware an, denn diese muss überzeugen, um überhaupt Nutzer anzuziehen und um dann eine gewisse Marktpräsenz zu erzeugen. Eine gewisse Marktdurchdringung lockt wiederum Entwickler an, die uns die tollen Apps verkaufen. Ein erfolgreicher Kreislauf könnte gestartet werden.
Hardware: Display – Super super AMOLED

Drei Buchstaben: Wow. Das Display wirkt wirklich sehr farbenfroh. Brillant wäre wohl der richtige Ausdruck. Ich war schon vom HTC Desire Display sehr positiv überrascht, aber das Samsung Display zeigt nochmals, dass man da noch eine Schippe drauf legen kann. Das iPhone 3GS Display ist wirklich nicht schlecht, aber gefühlt im direkten Vergleich zwei Jahre zurück. Zum im iPhone 4 verbauten Display kann ich leider “noch” nichts sagen. In der direkten Sonneneinstrahlung kann man das Super AMOLED aber ebenso wenig benutzen wie andere Displays, auch wenn Samsung da etwas anderes behauptet.
Ich finde das Display (3,3 Zoll und 800 x 480 Pixel, 16 Millionen Farben) aber dann doch für meine persönlichen Bedürfnisse etwas zu schmal. Die Bauform (118 x 57 x 13 mm) dieses Smartphones wirkt dadurch etwas länglich und schon eher wie ein Handy. Liegt aber auch sehr gut in der Hand und am Ohr. Ich würde sagen, das triff sicherlich einige Geschmäcker, wie ich auch schon bei einigen Bekannten, denen ich das Teil mal in die Hand gedrückt habe, feststellen konnte. Geschmackssache. Praktisch gesehen, würde ich aber doch bei einigen Apps wie zum Beispiel dem sauschnellen Browser eine breitere Bauform den Vorzug geben.

Das Gehäuse wirkt hochwertig, da es fast vollständig aus Glas und Metal besteht und gut verarbeitet ist. Nur an den Kanten oben und unten wurde Kunststoff verbaut. Das S8500 ist mit 118g fast genauso schwer wie das iPhone oder das Desire. Ich würde es definitiv als Hosentaschen-tauglich bezeichnen.
Es wirkt auf diesem Bild zwar optisch dicker, ist aber wenn es flach auf dem Tisch liegt einige Millimeter dünner als das HTC Desire und auch als das iPhone 3GS.

Der Sound ist ok, vielleicht etwas blechern, nicht ganz so gut wie beim Milestone, aber schön laut und benutzbbar.
Hardwaretechnisch sind auf jeden Fall noch folgende Sachen erwähnenswert:
- der 1GHz Prozessor (diverse Newsseiten munkeln eine nahe Verwandtschaft zum Apple A4)
- eine eingebaute Frontkamera für Videotelefonie (noch nicht getestet)
- ein UKW Radio (nur mit den Kopfhören nutzbar)
- ein wechselbarer Akku (Lithium-Ionen) – hielt ca. 1 Tag bei guter Benutzung durch, soll laut Hersteller 15 Stunden Gesprächszeit halten
- interner Speicher: 1,5GB + SDCard zum Erweitern (1GB lag dabei)
- GPS incl. NavigationsApp von Route66, die aber in meinen Augen nicht überzeugen kann
- WLAN + N-Standard!
- Bluetooth 3.0
Das Beste an dieser Hardware ist aber im Zusammenspiel mit dem Display die 5M-Pixel Kamera, die erstaunlicherweise sogar richtig gut HD-Videos aufnehmen kann. Die Foto-App ist super funktionell, bietet sehr viele Scenen, Aufnahmemodi wie zB. eine Lächelerkennung (funktioniert sogar), Panorama und Serienaufnahmen. Das Auslösen der Kamera ist schnell und ich finde die aufgenommenen Bilder und Videos sind toll und von sehr hoher Qualität, wenn man bedenkt, dass das ein Handy ist. Ein LED Blitz ist auch eingebaut.
Software: Bada – der erste Wurf
Bada macht einen soliden Eindruck. Mir kommt das Samsung OS ein wenig vor wie eine Mischung aus mehr Android und wenig iOS. So findet man die Screens mit Widgets und einer Ebene mit den App-Icons wie beim iOS. Leider kann man die Icons nicht auf den Screens platzieren. Die obere Infoleiste kann man wie bei Android aufschieben und informiert über Ereignisse. Beherbergt aber und das finde ich super, Konfigurationsknöpfe ala SBSettings für WLAN, Sound und Bluetooth, um schnell mal den Status dieser Dienste umzuschalten. Hat man zum Beispiel den Musik-Player gestartet, findet man hier Kontrollelemente.


Bada läuft auf dem S8500 sehr smooth. Lange Liste scrollen butterweich, auch die Screens und viele Animationen sind prima umgesetzt. Bada bietet die Möglichkeit Themes für Icons und Oberfläche zu verwenden. Derzeit gibt es aber nur ein Theme. Schwächen sehe ich bisher eher bei den Apps, die leider teilweise sehr vermurkst aussehen. Ein einheitliches Design bzw. Vorgaben für Standardelemente ala iOS vermisse ich sofort. Multitouch funktioniert sehr gut. Alles reagiert sofort und ohne Verzögerung.
Kippt man das Wave im Widget-Editier Modus zur Seite, kann man Screens hinzufügen, löschen oder neu anordnen. Das habe ich so auch noch bei keinem anderen OS gesehen. Widgets sind schon einige vorhanden und können ganz normal über den Samsung AppStore geladen werden. Gute Widgets vermisst man aber derzeit.


Standard Apps für Twitter, Facebook sind schon vor installiert, genauso wie einige Spiele zB. das auch vom iPhone her bekannte Aspahlt 5, Edge und noch einige mehr. Apps lassen sich nur aus dem Samsung AppStore installieren (sehr Apple like). Dieser AppStore kann entweder direkt auf dem Handy oder auf einer Desktop-Software bedient werden. Als Zahlungsmöglichkeit steht derzeit leider nur die Kreditkarte zur Verfügung. Im AppStore findet man recht gut sortiert ein noch recht übersichtliches Angebot an Apps. 150 Apps haben es bisher hier rein geschafft, davon sind viele gratis bzw. bewegen sich in ähnlichen Preishöhen, wie wir es schon von Apple oder von Google gewohnt sind. (1€ – 5€)
Die wenigen Apps sind natürlich noch der große Knackpunkt. Schafft es Samsung in Zukunft genügend Entwickler anzuziehen? Entwickeln sie einen ähnlich großen Run wie Apple? Ich denke, es hängt größtenteils davon ab, wie schwer und kompliziert es sein wird, Android-Apps auf dieses Alternativ-Linux zu portieren. Ist es relativ leicht, dann werden wahrscheinlich viele Entwickler auch auf diesen Zug aufspringen. Die günstige und gute Hardware könnte für eine hohe Verbreitung sorgen. Schauen wir mal, ob der Bada-Zug ins Rollen kommt.

Als Besonderheit von Bada gegenüber Android ist zum Beispiel noch herauszuheben, dass man Screenshots wie beim iOS per Tastenkombination machen kann und dass die Multitasking-Bedienung recht gut umgesetzt ist. Die Startzeit des Smartphones beträgt ungefähr schnelle 17 Sekunden.
Was mir aber derzeit überhaupt nicht gefällt, ist die Desktop-Verwaltungs-Software Kies von Samsung, die es erstens ausschliesslich für Windows gibt und sich dann auch noch sehr zäh bedienen lässt. Hier wird krampfhaft ein OS X Desktop nachempfunden und dieser glänzt nicht gerade durch intuitive Bedienung. Man braucht aber diese Software, um zum Beispiel eine neue Firmware Version einzuspielen. Die Entwicklungsumgebung habe ich mir nicht angesehen.
Fazit
Ich bin gespannt, ob Samsung einen guten Start hinlegen kann, den es auf jeden Fall brauchen wird, um auf dem heiß umkämpftem Smartphone-Markt bestehen zu können. Gute und günstige Hardware findet man auch bei vielen Android-Angeboten, dort aber teilweise mit einem viel besseren Softwareangebot. Ich bin auch gespannt, ob Samsung mit dem eigenem OS, mit dieser Einsiedlerstrategie auf dem richtigen Weg ist bzw. ob man sich damit nicht zu sehr verrennt. Was meint ihr?
Das Samsung S8500 ist schon teilweise für 300€ zu bekommen und damit mit dieser Ausstattung definitiv eine Empfehlung wert. Das S8500 ist ein gut verarbeitetes, hochwertiges Gerät mit einem tollem Display und einer tollen Kamera. Bada ist für seine erste Version zwar noch ausbaufähig, aber schon jetzt gerade in Hinblick auf Benutzbarkeit dem Android OS ein wenig überlegen. Ich würde sagen, alles in allem ein rundes und günstiges Angebot.
Habt ihr noch Fragen? Stellt sie dann doch einfach in den Kommentaren. Ich habe bestimmt das eine oder andere nicht angesprochen.
Update: in einem zweitem Artikel zu diesem Smartphone wird sich Stefan ausführlich mit der Software, Synchronisation beschäftigen
Links
http://s8500.samsungmobile.de/?cmpid=de_link_samsung:mobile_s8500:micro_100518
Windows Phone7 – Videos, Meinung
22. Jun



Wer mal einen kleinen Blick über den Smartphone-Tellerrand blicken will, der kann sich mal die Demo-Videos von Microsofts WindowsPhone7 ansehen: klick!
Meinung: eine fundierte Aussage kann man wohl erst machen, wenn man es mal ausprobiert hat. Wie auch schon auf der CeBIT 2010, wo man diese Demos auf riesigen Aufsteller-Phones bewundern konnte, kann ich mir auch heute irgendwie gar nicht so richtig vorstellen, wie man diese Oberfläche gut bedienen soll. Ich finde, hier wird so viel “simplifiziert” und dann wieder im krassen Gegensatz mit so vielen Effekten gehascht, dass einem richtig schwindlig wird. Das mag ja auf einem “Nur-Musik-und-Video”-Zune funktionieren, aber auf einen Smartphone, wo es auf Informationen ankommt?
Ich bin gespannt, wie dass beim Kunden ankommt. Ich bin noch etwas sehr skeptisch.
Links
http://www.windowsphone7.com/
(via Twitter)
iPhone 4: mein erster Eindruck
08. Jun
Puh. Es war zu befürchten, dass das vorab veröffentlichte iPhone “HD” 4 genau das Gerät sein würde, welches uns Apple als neuste Revolution anpreisen wird. Ich bin jetzt sogar der Meinung, dass dieses Voraberscheinen, das Verlieren des iPhone 4 Prototypen in der Bar von San Jose 10 km vom Apple Campus in Cupertino entfernt, mehr als nur ein Versehen eines Apple Mitarbeiters gewesen ist. Ich bin der Meinung, Apple wollte uns Kunden, den Analysten, der Weltpresse weniger Angriffsfläche bieten, denn das Design des neuen iPhones ist nun wahrlich kein Meisterstück.

Um es genauer zusagen: ich bin schon etwas enttäuscht. Dieses Design hat auf gar keinen Fall die Klasse der 3G/3GS Serie und schon gar nicht vom iPhone der 1. Generation. Vom iPad mal ganz abgesehen. Es ähnelt jetzt doch eher einem normalen Handy. Der Alurahmen passt irgendwie nicht zum Gesamtbild. Die Rillen sehen leider auch nicht so schön aus. Toll, dass es flacher ist. Auch wenn ich denke, diese 24% Platzersparnis hätten sie eher in noch mehr Akkuleistung stecken sollen, denn bisher beulte meine Hosentasche ja auch nicht aus.
Ihr könnt mich gerne zerfleischen und zerreißen. Designempfindungen liegen aber immer im Auge des Betrachters. Das iPhone 4 erzeugt bei mir kein spontanes “Muss-ich-haben-Gefühl”. Mir fehlt doch das “aus-einem-Guss”-Design der Vorgänger.
Überzeugen wird uns das neue iPhone dann wohl doch eher von seinen inneren Werten: wie dem neuen A4 Prozessor, dem grossem neuem Display, dem zusätzlichen Gyro-Sensor oder der Frontkamera. Und natürlich freue ich mich auf iOS 4, welches ich aber auch auf dem 3GS geniessen kann. Im großem und Ganzen kann man wohl als 3GS Besitzer getrost auf die nächste Generation warten.
Seht ihr das ähnlich oder muss man sich erst daran gewöhnen oder wird es in echt doch ganz anders auf mich wirken?




