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Handy
Headset im Test: WEP570 Samsung
19. Jul
3 Wochen nun habe ich das Bluetooth Headset WEP570 von Samsung im Alltag benutzt. Es wird Zeit über das kleine, schicke Gadget ein paar Worte zu verlieren.

Vorneweg, das WEP570 ist mein erstes Bluetooth Headset, welches ich benutzt habe, deshalb kann ich dieses Gerät nicht mit anderen ähnlichen Headsets vergleichen. Seht diesen Bericht einfach als subjektiven Eindruck meinerseits. Laut Hersteller soll das Gerät mit allen möglichen Handys und Smartphones zusammenarbeiten. Ein paar Bauchschmerzen vor dem ersten Anschluss an mein iPhone hatte ich dennoch. Aber es funktionierte zu meiner Überraschung erstaunlich gut und einfach.
Das WEP570 soll besonders gut im Auto benutzbar sein, deshalb liefert Samsung ein Autoladegerät mit. Dieses Autoladegerät hat einen beweglichen Kopf und kann recht gut im Auto platziert werden. Das Headset steckt man dann einfach in das Ladegerät, wenn der festverbaute Akku nachlässt. Ich habe innerhalb von 1 Woche das Headset min. einmal täglich für ein bis zwei kurze Telefongespräche benutzt und konnte so das Headset nicht entladen. Es hält für mein Gefühl doch recht lange durch. Das Headset lässt sich darüber hinaus auch über ein Micro USB Kabel laden, welches aber nicht zum Lieferumfang gehört. Samsung gibt an, dass man mit dem WEP570 6 Stunden telefonieren kann oder dass es 180 Stunden im Standby Modus durch hält.
Der Autoladeadapter hat und das fand ich ziemlich clever, einen extra Standard USB Anschluss integriert, so dass man sein iPhone oder ein anderes USB Gerät da drüber im Auto direkt laden kann. Prima, so kann mein Urlaub und ein paar längere Touren kommen ;)
Um mal einen besseren Eindruck vom dem 11g leichtem, sehr kleinem Headset (47 mm (L) x 17.5 mm (W) x 11 (T) mm) zu bekommen hier ein paar Bilder:



Das WEP570 kommt weiterhin mit einer mehrsprachigen, kurzen Anleitung und ein paar transparente Ohrbügel, die ich aber mal gleich weggelassen habe, da dieses Headset auch prima so bei mir im Ohr gehalten hat, ohne das man das Gefühl hatte, es fällt jeden Augenblick heraus.
Ich habe in der Testzeit Bluetooth immer angelassen, was sich natürlich negativ auf die Akkuzeit meines iPhones auswirkte. Mittlerweile schalte ich Bluetooth nur im Auto an, da ich hier das Headset benutzen will. Klingelt das Telefon kann man durch ein Druck auf die einzige Taste am Headset, das Gespräch direkt annehmen. Man kann sich auch das Gespräch nachträglich auf das Headset umleiten lassen, in dem man den Knopf drückt. Das Verbinden per Bluetooth geht angenehm schnell. Nur beim erstmaligen Benutzen und Verbinden (Pairing) musste ich das Handbuch zur Rate ziehen.
Drückt man den Knopf am Headset kurz, ruft man automatisch die letzte gewählte Nummer an. Kann praktisch sein, wenn man jemanden zurückrufen will. Drückt man den Knopf etwas länger, springt die Sprachsteuerung am iPhone an, die bei mir aber überhaupt nicht funktioniert. Mehrere peinliche Anrufe haben mich meine Versuche so gekostet. Mir war gar nicht bewusst, wen ich noch so alles in meinem Telefonbuch gespeichert habe.

Die Sprach- und Audioqualtität ist für meine Ohren mehr als gut. Es klang alles sehr natürlich und auch nicht zu leise. Die Lautstärke kann man über zwei Knöpfe an der Seite einstellen. An der Oberseite gibt es eine sehr kleine LED, die den Status des Geräts anzeigt. Da die nicht immer leuchtet, ist es anfangs schwer diese zu lokalisieren.
Fazit
Ich habe das Bluetooth Headset von Samsung doch sehr schätzen gelernt und für mich persönlich hat es sich als sehr praktisch herausgestellt, gerade wenn man im Auto telefonieren möchte. Die Benutzung und das Handling mit dem iPhone waren sehr einfach und kann durchaus empfohlen werden. Die Unverbindliche Preisempfehlung von Samsung liegt bei 49,90 €. Im Handel findet man mit ein bisschen Suchen schon ab 35€.
EA Sports: Fifa 10 auf Android – Milestone
15. Jul
Seit ca. 1 Woche gibt es FIFA 10 von EA Sports auch als Android Version für 5,50€ im Google Market zu finden. Endlich gibt ansprechende 3D Spiele auch so langsam für die Android Plattform. Michael von youserbase hat sich das Spiel mal auf einem Motorola Milestone genauer unter die Lupe genommen und dabei ein kleines Video gedreht. Viel Spass dabei.
Dem iPhone Fußball Spieler kann ich immer noch FIFA World Cup für sensationelle gesenkte 0.79€ ans Herz legen.
Links
http://itunes.apple.com/de/app/fifa-fussball-weltmeisterschaft/id368772259?mt=8
market://search?q=pname:com.eamobile_eu.Fifa
Samsung Wave S8500 mit Bada im Test
24. Jun
Samsung wagt den Schritt und bringt mit dem Wave S8500 ein Smartphone mit einem eigenen angepassten Linux-OS, Samsung Bada genannt, auf den Markt. Kann das S8500 damit überzeugen? Der Frage bin ich mit einem Testgerät nachgegangen und vergleiche es mit meinem iPhone 3GS und einem HTC Desire.

Es kann durchaus Vorteile für einen Hersteller haben, eine eigene geschlossene Umgebung aus Hardware und Software auf die Beine zustellen und insbesondere auch durch Apps mitzuverdienen. Was Apple so erfolgreich vorgemacht hat, versucht nun Samsung mit Wave, Bada und eigenem AppsStore nachzuerleben. Mit dem Wave S8500 sehen wir das erste Linux-Smartphone von Samsung, welches nicht auf Googles Android setzt, sondern auf eine Eigenentwicklung.
Aber schauen wir uns erst mal die Hardware an, denn diese muss überzeugen, um überhaupt Nutzer anzuziehen und um dann eine gewisse Marktpräsenz zu erzeugen. Eine gewisse Marktdurchdringung lockt wiederum Entwickler an, die uns die tollen Apps verkaufen. Ein erfolgreicher Kreislauf könnte gestartet werden.
Hardware: Display – Super super AMOLED

Drei Buchstaben: Wow. Das Display wirkt wirklich sehr farbenfroh. Brillant wäre wohl der richtige Ausdruck. Ich war schon vom HTC Desire Display sehr positiv überrascht, aber das Samsung Display zeigt nochmals, dass man da noch eine Schippe drauf legen kann. Das iPhone 3GS Display ist wirklich nicht schlecht, aber gefühlt im direkten Vergleich zwei Jahre zurück. Zum im iPhone 4 verbauten Display kann ich leider “noch” nichts sagen. In der direkten Sonneneinstrahlung kann man das Super AMOLED aber ebenso wenig benutzen wie andere Displays, auch wenn Samsung da etwas anderes behauptet.
Ich finde das Display (3,3 Zoll und 800 x 480 Pixel, 16 Millionen Farben) aber dann doch für meine persönlichen Bedürfnisse etwas zu schmal. Die Bauform (118 x 57 x 13 mm) dieses Smartphones wirkt dadurch etwas länglich und schon eher wie ein Handy. Liegt aber auch sehr gut in der Hand und am Ohr. Ich würde sagen, das triff sicherlich einige Geschmäcker, wie ich auch schon bei einigen Bekannten, denen ich das Teil mal in die Hand gedrückt habe, feststellen konnte. Geschmackssache. Praktisch gesehen, würde ich aber doch bei einigen Apps wie zum Beispiel dem sauschnellen Browser eine breitere Bauform den Vorzug geben.

Das Gehäuse wirkt hochwertig, da es fast vollständig aus Glas und Metal besteht und gut verarbeitet ist. Nur an den Kanten oben und unten wurde Kunststoff verbaut. Das S8500 ist mit 118g fast genauso schwer wie das iPhone oder das Desire. Ich würde es definitiv als Hosentaschen-tauglich bezeichnen.
Es wirkt auf diesem Bild zwar optisch dicker, ist aber wenn es flach auf dem Tisch liegt einige Millimeter dünner als das HTC Desire und auch als das iPhone 3GS.

Der Sound ist ok, vielleicht etwas blechern, nicht ganz so gut wie beim Milestone, aber schön laut und benutzbbar.
Hardwaretechnisch sind auf jeden Fall noch folgende Sachen erwähnenswert:
- der 1GHz Prozessor (diverse Newsseiten munkeln eine nahe Verwandtschaft zum Apple A4)
- eine eingebaute Frontkamera für Videotelefonie (noch nicht getestet)
- ein UKW Radio (nur mit den Kopfhören nutzbar)
- ein wechselbarer Akku (Lithium-Ionen) – hielt ca. 1 Tag bei guter Benutzung durch, soll laut Hersteller 15 Stunden Gesprächszeit halten
- interner Speicher: 1,5GB + SDCard zum Erweitern (1GB lag dabei)
- GPS incl. NavigationsApp von Route66, die aber in meinen Augen nicht überzeugen kann
- WLAN + N-Standard!
- Bluetooth 3.0
Das Beste an dieser Hardware ist aber im Zusammenspiel mit dem Display die 5M-Pixel Kamera, die erstaunlicherweise sogar richtig gut HD-Videos aufnehmen kann. Die Foto-App ist super funktionell, bietet sehr viele Scenen, Aufnahmemodi wie zB. eine Lächelerkennung (funktioniert sogar), Panorama und Serienaufnahmen. Das Auslösen der Kamera ist schnell und ich finde die aufgenommenen Bilder und Videos sind toll und von sehr hoher Qualität, wenn man bedenkt, dass das ein Handy ist. Ein LED Blitz ist auch eingebaut.
Software: Bada – der erste Wurf
Bada macht einen soliden Eindruck. Mir kommt das Samsung OS ein wenig vor wie eine Mischung aus mehr Android und wenig iOS. So findet man die Screens mit Widgets und einer Ebene mit den App-Icons wie beim iOS. Leider kann man die Icons nicht auf den Screens platzieren. Die obere Infoleiste kann man wie bei Android aufschieben und informiert über Ereignisse. Beherbergt aber und das finde ich super, Konfigurationsknöpfe ala SBSettings für WLAN, Sound und Bluetooth, um schnell mal den Status dieser Dienste umzuschalten. Hat man zum Beispiel den Musik-Player gestartet, findet man hier Kontrollelemente.


Bada läuft auf dem S8500 sehr smooth. Lange Liste scrollen butterweich, auch die Screens und viele Animationen sind prima umgesetzt. Bada bietet die Möglichkeit Themes für Icons und Oberfläche zu verwenden. Derzeit gibt es aber nur ein Theme. Schwächen sehe ich bisher eher bei den Apps, die leider teilweise sehr vermurkst aussehen. Ein einheitliches Design bzw. Vorgaben für Standardelemente ala iOS vermisse ich sofort. Multitouch funktioniert sehr gut. Alles reagiert sofort und ohne Verzögerung.
Kippt man das Wave im Widget-Editier Modus zur Seite, kann man Screens hinzufügen, löschen oder neu anordnen. Das habe ich so auch noch bei keinem anderen OS gesehen. Widgets sind schon einige vorhanden und können ganz normal über den Samsung AppStore geladen werden. Gute Widgets vermisst man aber derzeit.


Standard Apps für Twitter, Facebook sind schon vor installiert, genauso wie einige Spiele zB. das auch vom iPhone her bekannte Aspahlt 5, Edge und noch einige mehr. Apps lassen sich nur aus dem Samsung AppStore installieren (sehr Apple like). Dieser AppStore kann entweder direkt auf dem Handy oder auf einer Desktop-Software bedient werden. Als Zahlungsmöglichkeit steht derzeit leider nur die Kreditkarte zur Verfügung. Im AppStore findet man recht gut sortiert ein noch recht übersichtliches Angebot an Apps. 150 Apps haben es bisher hier rein geschafft, davon sind viele gratis bzw. bewegen sich in ähnlichen Preishöhen, wie wir es schon von Apple oder von Google gewohnt sind. (1€ – 5€)
Die wenigen Apps sind natürlich noch der große Knackpunkt. Schafft es Samsung in Zukunft genügend Entwickler anzuziehen? Entwickeln sie einen ähnlich großen Run wie Apple? Ich denke, es hängt größtenteils davon ab, wie schwer und kompliziert es sein wird, Android-Apps auf dieses Alternativ-Linux zu portieren. Ist es relativ leicht, dann werden wahrscheinlich viele Entwickler auch auf diesen Zug aufspringen. Die günstige und gute Hardware könnte für eine hohe Verbreitung sorgen. Schauen wir mal, ob der Bada-Zug ins Rollen kommt.

Als Besonderheit von Bada gegenüber Android ist zum Beispiel noch herauszuheben, dass man Screenshots wie beim iOS per Tastenkombination machen kann und dass die Multitasking-Bedienung recht gut umgesetzt ist. Die Startzeit des Smartphones beträgt ungefähr schnelle 17 Sekunden.
Was mir aber derzeit überhaupt nicht gefällt, ist die Desktop-Verwaltungs-Software Kies von Samsung, die es erstens ausschliesslich für Windows gibt und sich dann auch noch sehr zäh bedienen lässt. Hier wird krampfhaft ein OS X Desktop nachempfunden und dieser glänzt nicht gerade durch intuitive Bedienung. Man braucht aber diese Software, um zum Beispiel eine neue Firmware Version einzuspielen. Die Entwicklungsumgebung habe ich mir nicht angesehen.
Fazit
Ich bin gespannt, ob Samsung einen guten Start hinlegen kann, den es auf jeden Fall brauchen wird, um auf dem heiß umkämpftem Smartphone-Markt bestehen zu können. Gute und günstige Hardware findet man auch bei vielen Android-Angeboten, dort aber teilweise mit einem viel besseren Softwareangebot. Ich bin auch gespannt, ob Samsung mit dem eigenem OS, mit dieser Einsiedlerstrategie auf dem richtigen Weg ist bzw. ob man sich damit nicht zu sehr verrennt. Was meint ihr?
Das Samsung S8500 ist schon teilweise für 300€ zu bekommen und damit mit dieser Ausstattung definitiv eine Empfehlung wert. Das S8500 ist ein gut verarbeitetes, hochwertiges Gerät mit einem tollem Display und einer tollen Kamera. Bada ist für seine erste Version zwar noch ausbaufähig, aber schon jetzt gerade in Hinblick auf Benutzbarkeit dem Android OS ein wenig überlegen. Ich würde sagen, alles in allem ein rundes und günstiges Angebot.
Habt ihr noch Fragen? Stellt sie dann doch einfach in den Kommentaren. Ich habe bestimmt das eine oder andere nicht angesprochen.
Update: in einem zweitem Artikel zu diesem Smartphone wird sich Stefan ausführlich mit der Software, Synchronisation beschäftigen
Links
http://s8500.samsungmobile.de/?cmpid=de_link_samsung:mobile_s8500:micro_100518
Windows Phone7 – Videos, Meinung
22. Jun



Wer mal einen kleinen Blick über den Smartphone-Tellerrand blicken will, der kann sich mal die Demo-Videos von Microsofts WindowsPhone7 ansehen: klick!
Meinung: eine fundierte Aussage kann man wohl erst machen, wenn man es mal ausprobiert hat. Wie auch schon auf der CeBIT 2010, wo man diese Demos auf riesigen Aufsteller-Phones bewundern konnte, kann ich mir auch heute irgendwie gar nicht so richtig vorstellen, wie man diese Oberfläche gut bedienen soll. Ich finde, hier wird so viel “simplifiziert” und dann wieder im krassen Gegensatz mit so vielen Effekten gehascht, dass einem richtig schwindlig wird. Das mag ja auf einem “Nur-Musik-und-Video”-Zune funktionieren, aber auf einen Smartphone, wo es auf Informationen ankommt?
Ich bin gespannt, wie dass beim Kunden ankommt. Ich bin noch etwas sehr skeptisch.
Links
http://www.windowsphone7.com/
(via Twitter)
DoubleTwist Android App
03. Jun

DoubleTwist, der iTunes-Ersatz für alle nicht Apple-Geräte. Diese kostenlose Software mit eingebauten Android Market und Amazon-Store kennen wahrscheinlich schon viele Leser. Neu ist seit heute für Besitzer eines Android basierten Smartphones eine zugehörige App von DoubleTwist. Derzeit kann man sich diese App kostenlos aus dem Google Market laden. Diese soll dann später etwas kosten (wie viel scheint derzeit noch offen).
DoubleTwist für Android ist quasi ein Medienplayer, der mit Musik, Podcast und Filmen direkt aus DoubleTwist gesynct werden kann. Funktioniert sehr gut und macht, wie ich finde, alle mal mehr her, als der eingebaute Player.
Die DesktopSoftware DoubleTwist gibt es kostenlos für Windows und Mac OS X.
Links
http://www.doubletwist.com/

Freebies: Acrobat Reader für Android
25. Mai
Seit heute frisch verfügbar der PDF Viewer von Acrobat. Hinterlässt einen ersten soliden Eindruck. PDF Dateien können direkt mit dem Acrobat Reader geöffnet werden. Der Viewer bietet neben der normalen Ansicht eine Text-only Ansicht zum besseren Lesen an.
Voraussetzung für diese Version ist Android 2.1.
Links
http://blogs.adobe.com/adobereader/2010/05/introducing_adobe_reader_for_a.html
Kostenlose Handy-Internet-Flat?
20. Mai
Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als die werbefinanzierten Modemzugänge populär waren? Da musste man parallel zum Internetsurfen noch Werbe-PopUps ertragen oder konnte Bonuspunkte sammeln und die dann wieder eintauschen gegen Bonusminuten. Und diese Art des Zugangs kommt wieder, in Form eines NetzClubs nur mobil.
NetzClub ist eine O2 Marke und bietet 3 unterschiedliche Vertragsarten. Interessant finde ich den Datenvertrag 200 MB UMTS + gedrosselte GPRS Flat.

Als Netzclub Kunde soll man dann bis zu 30 personalisierte Werbezusendungen per SMS, MMS oder E-Mail bekommen und mindestens auf eine aktiv reagieren. Wie diese Reaktion aussehen soll, liesst sich bisher nicht rausbekommen. Im einfachsten Fall reicht ein Klick auf die beworbene Seite oder Produkt.

Naja testen kann man das Angebot mal, deshalb habe ich mich mal angemeldet.
Was haltet ihr von dieser Art von Angeboten?
Links
https://www.netzclub.net/
(via)
OVI-Karten kostenlos?
08. Mrz
Ist der Navigationsdienst von Nokia nun kostenlos oder nicht!?
Nachdem auf mehreren Plattformen im Internet die Nachricht kursierte, die Nokia Navigation solle ab März kostenlos für alle Nokia Handys mit eingebautem GPS sein, war ich voller Vorfreude! Ich durfte nämlich 3 Monate die vorinstallierte Version auf meinem Nokia N96 testen und ich muss sagen: “Sie hat super funktioniert!”
Ab auf die Nokia-Seite und siehe da, in großen Lettern: “Kostenlose Navigation. Für immer.”
Wow, cool, dachte ich. Mein N96 an den PC angeschlossen und die Karten auf den neuesten Stand gebracht! Hier wurde ich das erste Mal stutzig. Man sollte sein Telefonmodell aus einer Liste mit unterstützten Geräten auswählen. das Nokia N96 gehörte aber nicht dazu. Kein Problem, es gab ja auch eine Ausweichmöglichkeit für nicht unterstützte Modelle. Drauf geklickt, N96 ausgewählt und schon konnte es losgehen. Die erforderliche Software war in wenigen Augenblicken auf meinem Computer und dann auch auf meinem Telefon.
Nun sollte natürlich auch der erste Feldversuch nicht lange auf sich warten lassen!
Ab ins Auto, das Kartenprogramm gestartet und auf das GPS-Signal gewartet. Kaum war das GPS-Signal da, sollte es auch losgehen. Das Update auf die neuen Karten und das neue Kartenprogramm hatte meine bisherigen Favoriten nicht gelöscht. So konnte ich mir die nervige Neueingabe einer Adresse sparen. Ort ausgewählt und hierher fahren eingegeben. Die nette Stimme wies mir dann auch sofort anstandslos den Weg. Meine Freude hielt sich kaum noch in Grenzen. Wenn nicht nach etwa 30 Sekunden die Navigation abgebrochen hätte und ein Hinweis erschien, “Navigation ist ein Premiumdienst. Sie benötigen eine gültige Lizenz.”.
Jetzt war ich erschrocken, aber immer noch geblendet von der Aussage: “Navigation auf Nokia Handys. Kostenlos. Für immer.”
Wer denkt denn hier daran, dass es nicht um alle Nokia-Handys geht, die navigieren können, sondern nur um einige ausgewählte!?
Wie dem auch sei. “Lade ich halt die kostenlose Lizenz herunter”, sagte ich mir. Gesagt, getan, forderte ich die Lizenz an. Nun war meine Freude komplett in Ärger umgeschlagen, bei dem was ich auf meinem Telefon lesen musste.
Ups, war da nicht etwas von kostenlos!? Kostenlos für Nokia Handys!? Ich habe ein Nokia Handy und zwar nicht das Günstigste Modell! Das konnte einfach nicht wahr sein. Ich musste unbedingt klären, warum es für mich, bzw. mein Telefon nicht kostenlos sein sollte.
Zurück zum Ursprung des Übels, auf die Nokia-Seite im www.
Hier habe ich mich dann doch mal dem Kleingedruckten gewidmet und daraus erfahren, dass im Moment nur kompatible Geräte unterstützt werden. Es handelt sich dabei um zehn Modelle aus dem riesigen Pool der Nokia-Handys. Was heißt dabei aber kompatibel!? Mein N96 verfügt über integriertes GPS, die Karten und das Kartenprogramm lassen sich problemlos installieren. Kompatibilitätsprobleme scheint es dabei also nicht zu geben. Doch warum nur 10 Modelle!? Handelt es sich dabei um Modelle, die keinen reißenden Absatz finden und mit der kostenlosen Navigation besser zu verkaufen sein sollen!? Ich vermag diese Frage nicht zu beantworten.
Was ich jedoch weiß, ich finde diese aggressive Werbung unter aller Sau, da wird dem treuen Nokia-Kunden suggeriert, er könnte in Zukunft kostenlos durch die Gegend navigieren und am Ende ist alles nur heiße Luft.
Auf Nachfragen bei Nokia-Deutschland erhielt ich folgende, unbefriedigende Antwort: “… Die kostenfreie Navigation steht für das NOKIA N96 noch nicht zur Verfügung. Leider liegen mir auch noch keine Informationen vor, wann wir diesen Dienst auch für Ihr NOKIA Mobiltelefon anbieten. … Gern habe ich aber den Inhalt Ihrer Mitteilung als Feedback zu Protokoll genommen und in unser Qualitätsmanagement zur Kenntnisnahme und Auswertung einfließen lassen. Ich bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass sich eine weitere Vorgehensweise meinem Einflussbereich sowie meinem Kenntnisstand entzieht. …” Für mich sieht es so aus, als wolle Nokia bestimmte Modelle einfach nur pushen, um gegen die, inzwischen übermächtige, Konkurrenz zu bestehen. Dies wird Nokia auf diese Art und Weise sicher nicht gelingen. Diese Art von Werbung finde ich etwas zu übertrieben. Man sollte den Hinweis über Inkompatibilität der meisten Nokia-Geräte vielleicht auch gleich auf der Startseite der Homepage mit einfließen lassen oder es sollte heißen: “Navigation kostenlos. Für ein paar ausgewählte Nokia Handys.”
So stand ich also da und mein N96 konnte genauso viel wie vorher, hat jetzt dafür aber neues Kartenmaterial, über dessen Aktualität ich nichts sagen kann!
Danke Nokia für die Irreführung!
Links:
http://www.nokia.de
Quake3 auf dem Milestone/Droid
24. Feb

Quake3 auf dem Handy – in der Hosentasche – immer dabei. Hätte mir das jemand vor 8 Jahren erzählt, dann hätte ich wohl noch herzlich gelacht. Was mit dem gejailbreaktem iPhone schon seit einiger Zeit möglich ist, ist mit kwaak3, einem weiterem Open Source Port von Quake3 nun auch unter Android möglich geworden. So kann man sich jetzt diesen eventuellen Wunschtraum auch auf einem Motorolla Milestone bzw. Droid erfüllen und wie man in dem Video gut erkennen kann, ist das Spiel mit 20 bis 30 fps sogar recht gut spielbar, auch wenn die Steuerung über Touchgesten viel zu schwerfällig wirken.
Video:
Auf welche Geräte-Klasse wird Quake3 als Nächstes portiert? Armbanduhren, Kaffee- oder Waschmaschinen? Ich bin gespannt.
Links
http://code.google.com/p/kwaak3/
http://www.youtube.com/watch?v=q9Xaz7ECI4M&feature=player_embedded
(via)
HTC rüstet auf – Desire und Legend – Hands on
17. Feb

HTC hat auf der MWC insgesamt 3 neuen Smartphones vorgestellt. Darunter ein Windows Mobile 6.5 Phone und 2 Smartphones auf Android Basis. Alle samt mit HTCs Sense Oberfläche, die sicher ganz nett aussieht und auch ein paar Features bietet, die aber sicher kein Kaufgrund darstellen. Trotzdem ist es ein guter Schachzug, denn HTC vereint so seine doch recht breite Palette an unterschiedlichen Telefonen und Systemen.
Die beiden Android Geräte sind in meinen Augen auch unbedingt einen Bericht wert. So ist das neue HTC Legend mit einer Art Unibody ausgestattet und das HTC Desire fast eine 1 zu 1 Kopie vom Google Nexus One. Beide Geräte haben im Gegensatz zum Nexus One keinen Trackball mehr, sondern eine neue optische Maus-Lösung. Beide Geräte kommen mit Android 2.1.
Hardware technisch gesehen ist das Desire um einiges besser ausgestattet und bietet mit dem 1GhZ Snapdragon Plattform und dem höher aufgelösten Display klare Vorteile. Das Legend wirkt aber auf den ersten Blick um einiges edler. Und wenn ich an das iPhone der 1. Generation denke, wie gut und hochwertig sich Metal auf so einem kleinen Gerät angefühlt hat, dann denke ich, das auch diese Version seine Käufer finden wird.
HTC mausert sich so langsam. Die Präsentationen und das Auftreten, wie hier ihre “Keynote” auf der MWC sind doch sehr professionell und hinterlassen wirklich einen sehr guten Eindruck. Die beiden Android Smartphones werde ich, wenn sie im April offiziell erscheinen, auf jeden Fall mal näher unter die Lupe nehmen.

YouserBase.org war auf der MWC vor Ort und hat sich alle vorgestellten Neuerungen angesehen und bieten uns so einen ersten sehr ausführlichen Ausblick auf die beiden neuen HTC Geräte. Danke.
Video:
Hands on: Das HTC Desire im Überblick
Erste Eindrücke: Das HTC Legend auf dem HWC
Fragen:
Und wie findet ihr diese HTC Geräte auf den ersten Blick? Kann und wird Apple ähnlich Neuerungen bringen, wenn sie ihr iPhone-Plus-Plus-Plus-Upgrade vorstellen? Ich bin da so was von gespannt.
Links
http://www.youserbase.org
http://www.youtube.com/watch?v=5T4gEQKThsg&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=lTM8SGSIqp8&feature=player_embedded
http://www.htc.com









