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Test: EyeTV DTT Deluxe, ein DVB-T USB-Stick für den Mac und Windows

Neue Hardware ist ja immer was Besonderes. Egal ob von von Amazon, eBay oder lokalen Hardwaredealer: Irgendwie freut man sich :)

So war ich gestern hier in Braunschweig im örtlichen GRAVIS-Store und schlug beim Monatsspecial zu, das dieses Mal ein Elgato EyeTV DTT Deluxe, sozusagen ein DVB-T USB-Stick, war.

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Wer es noch nicht kennt:

DVB-T ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestrial, zu deutsch Digitales Antennenfernsehen. Man kann also, passende Hard- und Software vorausgesetzt, überall mit seinem Notebook fernsehen und digitale Programme empfangen, aufzeichnen, editieren ect.pp.

Der EyeTV DTT Deluxe bietet beides! Also Hardware liegt ein sehr kleiner USB-Stick (TV Empfänger) inkl. Mini Teleskopantenne (MCX) bei. Als Software wird für den Mac das sehr beliebte EyeTV 3, für Windows das TerraTec Home Cinema auf CD-ROM mitgeliefert.

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Im Lieferumfang befinden sich darüber hinaus noch eine Fernbedienung, eine kurze USB-Verlängerung, ein IEC-MCX-Adapter, sowie eine weitere (Zimmer-)Antenne mit Magnetfuß und Saugnapf.

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Die Installation auf ist nun denkbar einfach: Den Stick inkl. Antenne mit dem Mac verbinden, EyeTV herunterladen (liegt zwar auf CD bei, dem MBA mangelt es aber am CD-Laufwerk), installieren und starten. Anschließend Sender suchen, was ca. 5 Minuten dauert, und Fernsehen.

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Klappte alles auf Anhieb und ohne jedes Problem. Zudem ist das DVB-T Angebot hier in Braunschweig mit 35 Sendern für den normalen Verbraucher mehr als ausreichend. Der Stick ist sogar in der Lage HDTV (720p oder 1080i, sowohl MPEG-2 als auch H.264) über DVB-T zu empfangen. Leider wird in meinem Empfangsbereich derartige Technik noch nicht angeboten.

Wer hier einen Überblick haben möchte, kann sich für Deutschland bei ÜberallFernsehen informieren.

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Fazit

Der DTT Deluxe ist durch seine kompakte Form und der kleinen Teleskopantenne sehr gut für den mobilen Einsatz vorbereitet. Vorbei sind die Zeiten, in denen lästige Kabel das Vergnügen störten. Zusätzlich verdeckt er beim Einstecken in den Mac/PC keinen weiteren USB-Port, was gerne mal ein Problem darstellt. Auch in der Verarbeitung konnte ich keine Fehler feststellen.

In Sachen Software werden mit EyeTV bzw. TerraTec Home Cinema praktisch die DVB-T Standard-Programme für Mac und Windows mitgeliefert. Ich kann hier zwar nur für EyeTV sprechen aber schätze mal, dass das Windows Pendant ähnlich gute Ergebnisse mit gleichem Funktionsumfang liefern wird. Eine kleine Einschränkung muss ich dann aber doch noch anbringen: Während der Stick ab Mac OS X 10.5.8 problemlos läuft, wird für Windows mindestens Windows 7 vorausgesetzt. Windows XP oder Vista Nutzer gucken also in die Röhre.

Alles in allem lässt sich festhalten, dass das TV-Bild ansich, bis auf ein paar vereinzelte DVB-T Störungen, einen sehr guten Eindruck machte.

Wie ich anfangs schon erwähnte bietet GRAVIS in seinem Monatsspecial für Oktober 2011 den DTT Deluxe inkl. EyeTV und THC für schlanke 39,99 Euro an. Wer keinen GRAVIS-Store in seiner Nähe hat, kann natürlich auch online zuschlagen, dann kommen allerdings noch 5,99 Euro Versandkosten oben drauf. Im ‘normalen’ Online-Preisvergleich geht der DTT Deluxe inkl. EyeTV und THC für mindestens 60 Euro über die Ladentheke.

LINKS
http://www.elgato.com/elgato/int/mainmenu/products/tuner/DTTdeluxe09/product1.de.html

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Laptop mit Ubuntu Linux: Rockiger Satchbock

Seit einer Woche habe ich nun das Rockiger Satchbook als Teststellung bei mir und ich habe es mir recht intensiv angesehen. Das Besondere an diesem Laptop: es kommt mit Ubuntu Linux daher. Das weckte natürlich auch mein Interesse. Wird doch seit 10 Jahren das Jahr des Linux-Desktops hervorbeschworen – nein, ich glaube mittlerweile nicht mehr.

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Linux ist heute immer noch eine Randerscheinung auf neuen Laptops, Notebooks oder Desktop PCs. Nicht desto trotz hat sich Linux und mit ihm diverse Oberflächen, Distributionen und Software aller Art um Linux herum immens weiterentwickelt. Ubuntu Linux ist da ein gutes Beispiel für kontinuierliche Weiterentwicklung gerade für diesen angesprochenen Enduser-Desktop-Bereich.

Deshalb freut es mich natürlich, dass jemand den Mut hat, in diese Lücke zu springen und so ein Produkt anzubieten. Rockiger, ein kleines Unternehmen aus Deutschland mit Geschäftsführer Marco Laspe, wollen mit diesem Gerät Leute ansprechen, die mit Linux eine freie Alternative benutzen wollen und perfekt dabei unterstützt werden. Fehlender Treibersupport rund um Linux ist gerade bei Neugeräten immer noch ein Thema, wenn sich dieses Problem auch etwas in den letzten Jahren entschärft hat. Aktuelle Artikel wie zum Beispiel in der ct 20/11 zeigen diesen Missstand erneut auf. Zitat: “Mit lediglich einem fast perfekt und drei halbwegs gut laufenden Laptops scheint das Ergebnis ziemlich ernüchternd.

Rockiger hat sich aus diesem Grund folgendes zum Ziel gesetzt: “Wir geben den Menschen ihre Freiheit zurück. Wir verbinden Ubuntu mit Laptops. Dabei nehmen wir Laptops, die perfekt mit Ubuntu zusammenspielen und kombinieren sie mit Ubuntu. Mit dem Geld, das wir so verdienen fördern wir gezielt wichtige Open-Source-Projekte, damit Ubuntu noch besser wird.

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Zum Gerät: Das Satchbook 15″

Leider kann dieses Gerät meinen persönlichen Anforderungen in keinster Weise gerecht werden. Es ist auf den ersten Blick gar nicht mal so unschick, aber es wirkt auf mich wie ein Gerät aus dem letzten Jahrzehnt. Ein typisches Kunststoff-Laptop, wie man es im Technik-Markt nebenan noch zu Hauf findet. Mir persönlich ist es einfach mit 3,5 cm zu dick. Das Gerät wiegt ca. 2,5 kg (nachgewogen inkl. Akku) und fällt damit gerade so in meine Kategorie “mobiles Notebook”. Wenn man zudem, wie ich, seit einigen Jahren “Metall-Gehäuse”-Notebooks benutzt, wirkt wohl jedes Notebook aus Kunststoff irgendwie billiger verarbeitet.

Das Äußere ist aber nicht der entscheidende Nachteil dieses Gerätes. Das Satchbook besitzt einen 15,6 Zoll LED hintergrundbeleuchteten Bildschirm mit der winzigen Auflösung von 1366 x 768 Bildschirmpunkten. Tut mir leid, aber das geht eigentlich gar nicht. Das Display ist sonst ok, recht hell, matt und gut ausgeleuchtet, die Auflösung aber viel zu gering (ich betone – für meine persönlichen Ansprüche).

Im Inneren werkelt ein Intel Core i5-2410M Prozessor, mit 4 GB Ram ist man geschwindigkeitstechnisch auf dem aktuellen Stand und kann diesen Laptop für alle möglichen Alltagsanwendungen gebrauchen. Die Spieletauglichkeit wird eher durch die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 beschränkt, die aber sonst keine schlechte und stromsparende Grafikkarte ist. Das Satchbook besitzt darüber hinaus eine Webcam, sowie eine 500GB S-ATA Platte. Die Hardwarekomponenten können wahlweise bei der Bestellung aufgerüstet werden. Mit einem Core i7-2620M, 8 GB Ram oder mit einer 256 GB Samsung SSD S-ATA lässt sich die Performance, aber auch der Preis des Gerätes immens steigern. Kostet das Satchbook in der Normalfassung 789 €, muss man für die genannten Teile schon 1639 € hinlegen. Das ist ehrlich gesagt für dieses Gerät, auch wenn das Innere überzeugen kann, in meinen Augen viel zu teuer.

Recherchiert man ein wenig weiter, entdeckt man, dass als Grundlage des Satchbooks ein Notebook der Firma Wortmann dient. Genauer gesagt das Terra Mobile 1562, welches bei anderen Anbietern ca. 50 bis 100 € günstiger angeboten wird. Nun kann man 50 € für ein angepasstes und fertig installiertes Ubuntu durchaus zahlen, wenn man sich den Installationsstress ersparen möchte.

Die Tastatur besitzt einen Nummernblock, schreibt sich ganz okay, drückt nicht durch und hat einen vernünftigen Tastenanschlag. Ungünstig finde ich die Pfeiltasten angeordnet. Gerade die Hoch- und Runter-Tasten lassen sich recht schwer bedienen.

  • Intel Core i5-2410M 2x 2.30 GHz
  • Intel GMA HD 3000 (IGP) shared memory
  • 15.6″ WXGA non-glare LED TFT (1366×768)
  • 4096 MB (2x 2048 MB) RAM
  • 500 GB HDD
  • DVD+/-RW DL Brenner
  • 3x USB 2.0 / Gb LAN / WLAN 802.11abgn / Bluetooth / HDMI / ExpressCard Slot / Card Reader
  • Webcam (1.3 Megapixel)
  • Li-Ionen-Akku (6 Zellen, 5200mAh)

Zur Software: Ubuntu 11.04

Das Satchbook kommt vorinstalliert mit Ubuntu 11.04 und mit einer eigenen Wiederherstellungs-DVD. Das System läuft prima und die Hardware wird wie versprochen unterstützt. Das Einschlafen und das Aufwachen des Rechners funktioniert zuverlässig und schnell. Einziges Manko: Ich konnte das Touchpad nicht zum Scrollen animieren, auch wenn es explizit als Feature auf der Produktseite beworben wird.

Fazit

Das Projekt Satchbook bedient sich der lobenswerten Motivation, ein gutes Ubuntu Linux auf ein aktuelles Notebook anzubieten. Hardwaretechnisch ist es ein solides Alltagsnotebook mit optischen Schwächen und insgesamt dafür in meinen Augen auch einfach zu teuer in der Anschaffung. Ich hatte ein wenig mehr erwartet. Es bleibt zu hoffen, dass Rockiger in seinen nächsten Releasezyklen einen brauchbareren Hardwareunterbau findet. Das Projekt und diesen Ansatz finde ich prima.

Links
http://rockiger.com/de/shop/product/satchbook
http://www.tuxhardware.de/product_info.php?info=p266_Notebook-Terra-Mobile-1562.html

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Gesucht: Ein fairer T-Mobile Prepaid Tarif mit Datenoption

Ein iPhone, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Diesen, zugegebenermaßen, etwas provokanten Spruch habe ich vor knapp 2½ Jahren in einem ähnlichen Artikel verwendet…

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Zum Glück hat dieses Treiben der Deutschen Telekom seit knapp einem Jahr ein Ende und man bekommt das iPhone, wie jedes andere Telefon auch, im freien Verkauf und kann sich seinen Tarif alleine aussuchen. Genau hier möchte ich nun ansetzen.

Wie sicher der eine oder andere weiß, bin ich seit über zwei Jahren Kunde bei blau.de, die bekanntlich mit dem E-Plus Netz funken. Allen Unkenrufen zum Trotz bin ich eigentlich recht zufrieden. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass, sofern man auf dem Land unterwegs ist, das Internet komplett seinen Dienst versagt oder maximal GPRS-Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Dann gibt es Situationen, wie Stadtfeste, Festivals, Silvester & Co., in denen das Netz durch Überlastung komplett zusammenbricht. Das betrifft aber nicht nur E-Plus, sondern auch O2 oder Vodafone.

Wie dem auch sei… Meine Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren haben mich eines gelehrt: Das Telekom Netz ist, zumindest in den Regionen Deutschland, in denen ich mich meistens aufhalte, von diesen Ausfällen überwiegend nicht bzw. nur teilweise betroffen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten Prepaid Tarif mit Datenoption im T-Mobile D1 Netz.

Nun gibt es im Netz eine Menge Vergleichsportale, die mehr oder weniger aktuell sind. Auch Wikipedia liefert gute Informationen. Schlussendlich ist es aber leider so, dass viele Anbieter, die sich mit dem Telekomlogo schmücken, entweder nur ausgewählte, meist weniger attraktive Tarife im D1-Netz haben oder Neukunden gar nicht mehr ins D1-Netz hineinlassen. Beste Beispiele hierfür sind Simfy/Maxxim (Neukunden nur noch im O2-Netz…) oder callmobile, bei denen der clever3 Tarif das D1-Netz von T-Mobile und der neue, kundenfreundlichere clever9 Tarif das D2-Netz von Vodafone nutzt. Ähnliches trifft auf klarmobile & Co. zu.

Es herrscht also ein heilloses Durcheinander und mich beschleicht das ungute Gefühl, dass man bei vielen Prepaid Anbietern nie zu 100% weiß, mit welchem Netz man gerade telefoniert bzw. im Internet surft. Woran das liegt und wieso so viele Prepaid Anbieter dem D1-Netz den Rücken kehren kann ich nur vermuten aber Transparenz geht deutlich anders! Das Problem bei der Sache ist nämlich, dass das genutzte Netz fast nie klar auf der Homepage der Anbieter steht, sondern man sich diese Informationen schwerlich selbst er-google-n muss.

Um es kurz zu machen:
Will man sicher gehen, dass man wirklich mit seinem Telefon im D1-Netz funkt, bleibt eigentlich nur congstar, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Telekom. Für mich als Wenigtelefonierer, der gerade mal zwei bis drei SMS pro Jahr schreibt und Wert auf ne stabile Datenverbindung legt, genau das Richtige.

Ich habe zumindest nichts Vergleichbares gefunden, lasse mich aber gerne von Euch eines Besseren belehren.

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Ausprobiert: In-Ear-Kopfhörer C5 von Bowers & Wilkins

Kopfhörer sind dank Kopfhörer-kauenden Hund bei mir immer reichlich Mangelware. Da habe ich mich gefreut, als mich Bowers & Wilkins ansprach, um ihre neuen In-Ear-Kopfhörer C5 auszuprobieren. Habe ich sehr gerne gemacht, 2 Woche sehr intensiv getestet und hier ist meine Meinung zu diesem Produkt.

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Ich muss zugeben, bei Kopfhörern denke ich eher pragmatisch, als audiophil. Und die Marke Bowers & Wilkins war mir bis dato auch nicht unbedingt ein Begriff, was aber wahrscheinlich am mangelden Interesse an Audio-Hardware liegt.

Vorneweg – der Preis dieser In-Ear Kopfhörer hat es in sich. 179€ UVP muss man für diese Teile auf den Ladentisch legen. Eine Menge Asche für so kleine Kopfhörer, wie ich finde. Dafür bekommt man ein rundes Produkt, welches nicht nur klanglich, das beste war, was ich jemals ausprobiert hatte. Es hat auch diverse andere gut durchdachte Vorteile. Zum Beispiel sind die Kabel nicht nur gut abgeschirmt, sondern auch so in sich verdreht, dass sie sich bei mir eigentlich nie verknotet haben. Was mich zum Beispiel bei anderen Kopfhörern, wie auch den Apple iPhone/iPod beigelegten Kopfhörern sehr oft in den Wahnsinn getrieben hat. Die Kabel sind transparent und aus sauerstofffreiem Kupfer hergestellt.

Die Bauform der C5 ist eher ungewöhnlich und auch eine Geschmacksfrage. Ich weiß nicht genau, wozu der Bogen gedacht ist. Eventuell schütz dieser vor dem Abknicken der Kabel. (Stichpunkt: Secure Loop Design) Im folgenden Werbevideo kann man erkennen, dass der Bogen auch dazu gedacht ist, den Kopfhörern einen sicheren Halt im Ohr zu geben.

Video:

Die Verpackung und die Aufmachung ist sehr edel. Die Kopfhörer kommen mit einer eigenen Tasche, passenden Wechsel-Aufsätzen aus Silikon und Anleitungen. Das sollte man für diesen Preis aber auch verlangen.

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Zur klanglichen Qualität: Ich habe diese Kopfhörer hauptsächlich beim Fahrradfahren eingesetzt. Windgeräusche hat man damit fast überhaupt nicht mehr. Podcasts lassen sich damit sogar relativ leise hören. So weit das meine ungeschulten Ohren beurteilen können, klingt der Bass sehr fett und direkt und das ohne irgendwelche Höhen- oder Mitteltöne fehlen würden. Ich habe sie sowohl am iPhone, als auch direkt am Rechner ausprobiert. Lobenswert auch die iPhone-kompatible Fernbedienung am Kabel, die auch Mac wunderbar funktioniert.

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Alles in allem sind die C5 von Bowers & Wilkins ein wirklich teures, aber auch qualitativ hochwertiges und empfehlenswertes Stück Hardware.

Links
http://www.bw-c5.de/
http://www.bowers-wilkins.de/

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Kommentar: Tablets – vor und nach dem iPad

Tablethistory

Eines muss man auch als Nicht-Apple-Fanboy feststellen: Apple hat es mit iPod, iPhone und ja auch mit dem iPad geschafft, Produktpaletten einen deftigen Schubs in eine bestimmte Richtung zu geben. Ich vermeide bewußt das Adjektiv “richtig” vor Richtung, da ich mir nicht anmaßen kann, dass die jetzigen Wege, Modelle und Designs wirklich der Weisheit letzter Schluß sind. Sie sind aber und das sage ich mit voller Überzeugung besser als Alles was ich vor der iPhone/iPad-Zeit benutzt habe und ich will auch nie wieder zurück. Das ist sicher nicht nur ein Verdienst von Apple. Viele, viele Entwickler und Hardwarehersteller haben ihren Anteil.

Die Patent-Klage-Wellen und die Verbots-Hick-Hacks um Geschmacksmuster und co. verabscheue ich zutiefst. Damit tut sich niemand aus Sicht des Kunden einen Gefallen. Schuld sind in meinen Augen aber nicht die Anbieter. Schuld ist das marode System, welches solche Entwicklungen fördert und jetzt sogar über den Teich nach Deutschland schwappen lässt. Schade, daß sich Apple auf so ein niedriges Niveau herablassen muß. Schade.

Schade auch, dass es nun einen Konkurrenten weniger im Tablett-Markt gibt. Denn gestern hat HP in einer Presseerklärung erklärt, dass sie keine Tabletts mehr herstellen wollen. Konsequent? Ja. Aber warum kaufte man Palm dann vor einem Jahr für 1,2 Milliarden Dollar? Im Endeffekt, um sie sterben zu lassen. Schade für ein innovatives System, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, setzt sich am Ende nicht immer das Beste durch.

Ruhe in Frieden Palm/WebOS.

Links
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Keine-Smartphones-Tablets-PCs-und-Notebooks-von-HP-mehr-1325915.html
(Bild via)

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Review: Lian Li EX-10Q ein 2,5 Zoll USB 3.0 externes Festplattengehäuse

Da mein MacBook Air mit seiner 256 GB SSD nicht gerade mit übermäßig Platz auf der Festplatte gesegnet ist, habe ich mich in letzter Zeit nach einer externen Lösung umgesehen.

Der Traum wäre natürlich eine kleine handliche externe Festplatte mit Thunderbolt- und USB-Anschluss gewesen… Gibt es aus mir unbekannten Gründen leider nirgends. Hier ist also ne deutliche Marktlücke liebe Festplatten- und Case-Hersteller!!!

So musste eine andere Lösung her:
Sie sollte klein und aus Metall sein, einen USB-Anschluss und mindestens 1 TB Speicherplatz haben. Gerade mein Hang zu einem Metallgehäuse machte das Unterfangen schwieriger als gedacht.2011-08-17 11h42_36

CnMemory bietet in diesem Bereich zwar Lösungen an aber zum einen ist die Garantie auf zwei Jahre beschränkt, was bei Festplatten lächerlich ist, und zum anderen passte mir dort irgendwas am Design nicht. Irgendwann bin ich dann auf Lian Li gestoßen, von denen ich schon zu meinen alten PC-Zeiten ein großer Fan war und die neuerdings auch mit dem Lian Li EX-10Q kleine Festplattengehäuse in verschiedenen Farben im Portfolio haben.

Leider handelt es sich hier auch nur um das Gehäuse. Eine Festplatte muss extra gekauft werden. Hier habe ich mich spontan für die recht neue Samsung Spinpoint M8 (HN-M101MBB) mit 1 TB Speicherplatz  entschieden. Das ist eine 2,5 Zoll Festplatte, mit SATAII Anschluss, dreht mit 5400 rmp, hat schlanke 8 MB Cache und eine normale Bauhöhe von 9,5 mm. Zusätzlich gibt es drei Jahre Garantie.

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Beim Gehäuse habe ich mich für die schwarze Variante entschieden, die die Modellnummer EX-10QB trägt. Es ist aus anodisiertem Aluminium, sieht sehr edel aus und kommt ohne großen Schnickschnack daher. Zudem ist ein USB 3.0 Controller verbaut, was beim Einsatz auf einem Mac eher weniger sinnvoll erscheint aber das Case gibt es halt nicht anders. Demzufolge ist auch ein USB 3.0 Micro Anschluss vorhanden, über den die Festplatte mit dem Rechner verbunden werden kann. Ein entsprechendes Kabel ist im Lieferumfang des Gehäuses enthalten. Soweit mir bekannt ist, kann aber auch, dank Abwärtskompatibilität von USB 3.0, jedes andere USB 2.0 Micro Kabel verwendet werden.

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Zum Integrieren der Festplatte im Case müssen anfangs vier Schauben gelöst werden. Anschließend die Festplatte mit dem SATAII Anschluss im Case verbinden und seitlich mit vier Schrauben fixieren.

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Die Festplatte liegt übrigens nicht direkt auf dem Aluminium, sondern ist durch vier kleine Gummieinlagen an den Schraubverbindungen etwas geschützt.

Wie man auf den Bildern sieht, wird auch kein Millimeter Platz verschwendet. Sowohl in der Höhe, als auch in der Breite und Länge ist das Case exakt auf 2,5 Zoll Festplatten mit normaler 9,5 mm Bauhöhe zugeschnitten.

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Zu guter Letzt einfach den Deckel wieder drauf schrauben und fertig. Beim mitgelieferten Kabel handelt es sich übrigens um so eine Art Y-Kabel. Neben dem USB 3.0 Mirco Stecker auf der einen Seite, befinden sich je ein normaler USB 2.0 (weiß markiert) und USB 3.0 (blau markiert) Stecker auf den anderen Seite.

Kleiner Benchmark

Ein kleiner Benchmark Test darf in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen, auch wenn ich auf dem Mac ausschließlich mit USB 2.0 unterwegs bin und keine Aussagen zur Performance von USB 3.0 sagen kann.

Formiert habe ich die Festplatte mit dem OSX Festplattendienstprogramm. Es gibt zwei Partitionen: 1x 512 GB HFS+ Journaled und 1x 512 GB NTFS mit den Tuxera Treibern.

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Die Performance ist wirklich zufriedenstellend und bestätigte sich anschließend, indem ich knapp 300 GB Daten innerhalb von 2,5 Stunden auf die NTFS Partition kopiert hatte.

Fazit

Ein wirklich schönes und kompaktes Gehäuse, bei dem eigentlich nur ein Thunderbolt Anschluss zum endgültigen Glück fehlt. Außerdem ist es schnell und besitzt einen USB 3.0 Anschluss, was Windows Nutzer sicher interessieren wird. Während meines gesamten Kopiervorgangs wurde das Gehäuse maximal handwarm, was an den guten Abwärme-Eigenschaften vom Aluminium liegen mag.

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Einzig das grelle, blaue Leuchten der Aktivitätsanzeige der verbauten Festplatte nervt mit der Zeit. Hier hilft leider nur abkleben. Preislich ist das Lian Li EX-10Q Gehäuse ab 24 Euro zu finden, was denke ich fair ist.

Zur Samsung Spinpoint M8 Festplatte kann ich eigentlich auch nur Positives sagen. Die Festplatte arbeitet ruhig vor sich hin. Einzig die 8 MB Cache sind etwas mager. Für die 1 TB Variante dieser Festplatte muss man derzeit ca. 69 Euro ausgeben.

LINKS
http://www.lian-li.com/
http://www.samsung.com/

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Ein paar Gedanken zum Samsung Galaxy Tab 10.1V

Ich habe mir letzte Woche das Samsung Galaxy Tab 10.1V recht günstig zulegen können. Einerseits um mal wieder ein aktuelles Android Gerät zu haben – man(n) will ja mitreden können – und andererseits interessiert mich, wie gut die “User Experience” auf einem Nicht-iPad-Tablet mit Android 3 mittlerweile so ist.

Man liest und hört ja viel. Ich folge da aber meistens gerne meinem eigenem Motto: Selbst ausprobieren und eigene Meinung bilden. Darum hier mal in ein paar kurzen Sätzen, was ich von diesem Gerät halte.

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Wie die meisten technikinteressierten Nutzer wissen werden, ist die Version 10.1V eine Version des Galaxy Tabs 10.1, welche eigentlich schon eingestampft ist und in Deutschland nur von Vodafone verkauft und vertrieben wird. Das hier besprochene trägt die Model-Nummer: GT-P7100. Das *richtige* Nachfolge-Galaxy Tab 10.1 wurde Monat für Monat verschoben und soll nun endlich Mitte Juli erscheinen. Man findet auf den Samsung Seiten auch keinen Hinweis mehr auf dieses 10.1V. Heißt das nun, dass die Unterstützung schon jetzt ausgelaufen ist oder kann man als Käufer noch mit einem Update auf die aktuelle Android Version 3.1 hoffen. Unklar. Bisher konnte ich keine Info dazu finden. Ich finde das alles sehr verwirrend. Wieso kommuniziert Samsung so mit seinen Kunden? (Update: ein paar Infos zum Update und zum Start von 10.1 findet man hier)

Auf meinem Gerät befindet sich die Android Version 3.0.1. Android 3.1 gibt es seit Mai 2011. Ich habe das Gerät ausgepackt und habe damit ein paar Minuten rumgespielt und empfand es erst mal recht interessant und kann mir vorstellen, es auch weiter als Testgerät zu benutzen. Mein iPad wird es sicher nicht ersetzen, da erstens die Auswahl der Apps eher eingeschränkt ist und die Apps, die man benutzen kann, bisher kaum auf das Tabletformat optimiert sind.

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Mein Kollege, ein Android Nutzer, empfand die Nutzungsgeschwindigkeit toll (siehe Zitat) und hatte auch keine Probleme mit den mangelhaften Apps. Und ich denke auch, wenn man das iPad, die vielen guten iOS Apps und seine Vorzüge nicht kennt, kann man sich an dieses Tablet und an Android 3 gut gewöhnen. Kommen mehr Nutzer und Käufer dieser Tablets, kommen sich auch mehr sehr gute Apps in die Stores. Eine gewisse Hoffnung ist vorhanden.

Zitat: “Hab jetzt mal so ein bisschen mit dem Galaxy Tab rumgespielt. Ich find es eigentlich ganz okay. Einigen Apps merkt man die Optimierung auf ein Handy-Display an, was manchmal komisch wirkt, rein funktional aber nicht stört. Surfen und Mail ist natürlich ‘ne ganz andere Qualität gegenüber dem HTC Desire. Bei der G+ App gibt es komische Schrifteffekte beim Scrollen. Das von Oli bemängelte Ruckeln trat bei mir noch nicht auf. Hab vielleicht noch zu wenig drauf. Soweit ist der erste Eindruck ganz gut.

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Als iPad verwöhnter Nutzer fällt die geringe Anzahl von Apps schon schwer ins Gewicht, da ist man anderes gewöhnt. Auch die durchschnittlich gefühlte Qualität der Apps ist aus dem Apple AppStore wesentlich höher. Keine Ahnung woran das liegt. Das könnten Entwickler sicher begründen. Ich empfinde aber schon die Basis GUI Elemente und die verwendeten Schriftarten von Android-Apps nicht gut durchgestaltet und gewählt. Trotzdem gibt es einige Apps, die es schon jetzt besser vormachen, wie zum Beispiel Google Mail, Google Talk oder auch die Einstellungsdialoge von Android 3 selbst. Genau so müssen die Apps und die benutzen Fonts aussehen und so benutzt es sich auch sehr gut. Hier wird sich sicher noch einiges tun und vieles wird besser werden.

Das Samsung Galaxy Tab 10.1V reagiert größtenteils schon direkt auf alle Eingaben des Nutzers. Ich hatte aber manchmal das Gefühl, dass gerade bei mehr als 2 bis 3 geöffneten Apps, die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt wird und der “Desktop” dann etwas rucklig reagierte. Das soll aber mit Android Version 3.1 viel besser sein.

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Ansonsten ist dieses Gerät vom Formfaktor her, eher mit dem iPad 1 zu vergleichen, besteht auch nicht aus Metal, sondern komplett aus Kunststoff und die Glasfläche fühlt sich auch nicht so wertig an. Ich habe das Gefühl, die Glasfläche schmiert mehr und schneller zu als mit dem iPad 2, welches ich parallel ausprobiert habe. Liegt vielleicht an einer unterschiedlichen Oberflächenstruktur. Das Samsung Galaxy Tab 10.1V ist zwar größer und dicker, aber gefühlt ein wenig leichter.

An die Bedienung gewöhnt man sich auch recht schnell. Ab und zu bin ich nur verwirrt über die drei unteren Buttons. Zum Beispiel der Zurück-Button wird auch dann angezeigt, wenn es gar nicht zurück geht. Android User werden sich sicher sehr schnell an die Bedienung gewöhnen, da sie sich ja nur unwesentlich von der Vorgängerversion und der Smartphone-Version unterscheidet. Das Konzept der Widgets finden sicher viele toll und bildet immer noch den größten Unterschied im Userinterface zu iOS.

Das sollst auch schon gewesen sein, mit meinen kleinen Zwischen-Fazit zu diesem Gerät. Ich werde es behalten, weil ich denke, hier passiert in Zukunft noch eine Menge mit der Software und die Hardware kommt zwar nicht an das iPad ran, aber schneidet im Endeffekt aber auch nicht so schlecht ab. Kamera ist toll, Akku kann auch überzeugen.

Wenn ihr Fragen zum Gerät habt, stellt sie ruhig in den Kommentaren. Ich versuche sie dann zu beantworten.

Links
http://www.samsung.com/global/microsite/galaxytab/10.1v/specification.html

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8 Wochen mit dem LG LW57 (47LW570S)

LG hatte uns das Model LG LW57 (47LW570S) 8 Wochen zum Testen bereitgestellt und meine Gegenleistung ist ein Erfahrungsbericht, den ich hier veröffentliche. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon mal in einem Artikel auf die 3D Eigenschaften dieses Fernsehers eingegangen bin, will ich mich in diesem Artikel eher auf die normalen Alltags-Features dieses Geräts konzentrieren und ein abschließendes Fazit ziehen.

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Zubehör und Aufbau

Erst mal eines vorneweg: versucht nicht wie ich einen Aufbau alleine. Das Gerät bekommt man schon alleine wegen der Größe schwer aus dem Karton und dann auch schlecht in den Ständer aufgebaut. Ich habe unser Testgerät dann auch zu zweit hingestellt, bevor noch etwas kaputt gegangen wäre. Wir haben das Gerät in den mitgelieferten Standfuß montiert. Dazu muss man das Display mit insgesamt 8 Schrauben im Fuß fixieren. Ging mit Hilfe recht schnell von der Hand. Man kann das Gerät aber auch an die Wand hängen.

Als Zubehör findet man darüber hinaus neben 2 dicken Handbüchern eine Fernbedienung (Batterien sind beigelegt) und Adapterkabel: Klinke auf Componente-Chinch (Y/Pb/Pr), Klinke auf Video/Audio R/Audio L-Chinch und Spezialstecker auf Scartbuchse. Dann außerdem noch die 2 3D Brillen + Putztuch sowie 2 CDs mit Anleitungen und Software.

Bild und Sound

Ich finde das Bild dieses Gerätes nicht nur großartig, wenn man eine Blu-Ray schaut. Es hat uns vor allem auch sehr im Alltag überzeugt, wenn wir mit unserem Sat Receiver, der noch nicht mal HD liefert, normale Fernsehsendungen angesehen hatten. Dieses Gerät schafft es trotzdem, das Bild so scharf wirken zu lassen, so dass ich von meinem Couchplatz (ca. 5-6 Meter) fast gar keinen Unterschied zu HD-Content feststellen konnte. Das haben mir auch andere eher kritische Tester bestätigen können. Kann ja sein, dass ich eventuell einfach nicht das Auge dafür habe. Auch unsere Familien Console (die Nintendo Wii), die ja auch noch kein HD Bild liefert, sieht wunderbar scharf aus. Unser Familien-Fernseher, ein Grundig ??? schafft das nicht annähernd so gut. Wenn man den direkten Vergleich hat, sieht man doch dramatische Unterscheide, auch wenn man sich sicher an alles auch wieder recht schnell gewöhnt. Mit HD Content, entweder über den Blu-Ray Player oder über eine Festplatte, die man direkt über USB anschließen kann, spielt der LG LW57 (47LW570S) dann erst recht seine Stärken aus. Insgesamt finde ich die Farben und den Kontrast sehr gut. Darüber hinaus kann man das Bild sehr schnell und umfassend seinen eigenen Bedürfnissen anpassen.

Über USB angeschlossen oder über Netzwerk vom UPNP Server spielt das Gerät fast alle Formate ab. Formate wie DivX, XVid, MPEG2, AVI, MKV, MP3, MPEG4, H264, TS stellten kein Problem dar.

Der Sound ist gut, wenn auch nicht hervorragend. Für den normalen Fernsehabend aber mehr als ausreichend, für Kinofeeling mit viel Bass aber zu wenig. Dafür hat dieses Gerät aber einen optischen Ausgang und kann direkt an unsere DTS5.1 Anlage angeschlossen werden.

Einstellungen, Fernbedienung und Menüs

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Ich finde die Bedienung insgesamt gut gelungen, auch wenn ich anfangs doch sehr von den vielen Möglichkeiten erschlagen war. Man baut heute doch sehr viele Funktionen in so ein Gerät und das will alles bedient werden und dafür hat man nur eine Fernbedienung. Diese Fernbedienung liegt gut in der Hand, hat aber viele Knöpfe, die man wirklich mit der Zeit lernen muss. Ich würde sie eher zu einer komplexeren Fernbedienung zählen. Gut finde ich die Möglichkeit, die Fernbedienung mittels Knopfdruck beleuchten zu können. Grundsätzliche Dinge wie Lautstärke und Programmwechsel sind gut erreichbar.

2D -> 3D Modus

Ein Feature wäre mir fast entgangen. Man kann ein ganz normales Fernsehbild in einem 3D Modus umschalten und der gewonnen Effekt ist wirklich nicht schlecht. Ich war überrascht, meine Frau haute es nicht vom Hocker. Ich fand das Pseudo-3D cool, ich mag 3D sehr grundsätzlich sehr gerne.

Apps, Apps, Apps

Was ist ein Gerät ohne Apps heute, ja und auch ein Fernseher braucht natürlich Apps. Und es gibt schon eine ordentliche Auswahl vorinstalliert und nachinstallierbar über den LG AppStore. Um Spiele oder Anwendungen nachzuinstallieren, muss man sich einen Account anlegen. Direkt auf dem Fernseher und das macht nicht wirklich Spaß, ein langes Passwort mithilfe einer virtuellen Tastatur über die Fernbedienung einzutippen. Hat man diesen aufregenden Akt hinter sich gebracht, kann man die Apps recht schnell und einfach auf den insgesamt ca. 330MB zur Verfügung stehenden internen Speicher laden.

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Unterschieden wird noch in sogenannte Premium Apps. Das sind Apps, für die LG wahrscheinlich entlohnt wird. Es sind Apps wie Youtube, Twitter, Facebook, aber auch Videotheken wie die Tagesschau, die ich großartig finde oder Maxdome, Viewster. Am meisten Zeit habe ich mit den Apps für Kino-Trailer zugebracht.

Spiele gibt es auch eine Menge, aber wirklich überzeugen konnte mich keins, was aber meisten an der Eingabemöglichkeit lag. Der Fernseher bräuchte noch einen optionalen Controller und eine Tastatur, die man auch im eingebauten Browser gut gebrauchen könnte oder in den ganzen Social-Apps, wie Twitter oder Facebook.

Fazit

Wir sind keine Profis für Fernsehgeräte, aber aus rein praktischen Gesichtspunkten hat uns das Gerät sehr viel Freude bereitet. Die Größe ist perfekt, auch wenn sie derzeit nicht mit unseren Möbeln kompatibel ist, das Bild und die ganzen Zusatzfeatures sind toll. Und 3D setzt dem Ganzen die Krone auf. Wir hatten alle sehr viel Freude mit dem LG LW57 und würden ihn auch sehr gerne behalten, wenn da nicht das Platzproblem wäre. Das Gerät bekommt man ab 1.300€ bei diversen Internethändlern (UVP 1700€) angeboten.

Links
http://www.aptgetupdate.de/2011/06/09/3d-fernseher-im-alltagseinsatz-lg-lw57-47lw570s/

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Nokia is back? Nokia N9 UI hands-on Video

Schaut euch mal bitte folgendes Video an: “Nokia N9 UI hands-on demo”

… und jetzt sagt mal bitte eure Meinung dazu. Ist Nokia zurück? Nun doch ganz ohne Windows Phone 7? Ein wenig erinnert mich das Design der Nokia N9s an die iPod Nanos, aber die UI hinterlässt im Video echt einen schicken, smoothen Ersteindruck. Ich glaube, ich brauche mal ein Testgerät. Ich vermute ganz stark, dass Nokia mit diesen Geräten gar nicht den so heiß umkämpften Smartphone-Markt angreifen will, sondern dass sie damit eher eine neue Basis der “Feature-Phones” schaffen wollen. Wo sie ja immerhin noch Weltmarktführer sind. Günstige, kleine Geräte: nur jetzt auch mit Smartphone-Feeling. Und da gebe ich ihnen auch sehr gute Chancen. Was denkt ihr?

Links
https://www.youtube.com/watch?v=BSZssHGR-Qg