Permalink

iPhone 5 und so

Die Älteren unter uns erinnern sich sicher noch an die Zeiten, bei denen vor einer Keynote von Apple nichts bzw. nur ganz vage Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.

Spätestens mit der offiziellen Vorstellung des iPhone 5, dessen Design Wochen vorher bekannt war, ist das gewisse Kribbeln vor einer Keynote definitiv vorbei. Überraschungen gibt es einfach keine mehr und sind wir ehrlich: Für echte Innovationen im Smartphonebereich sind mittlerweile andere zuständig…

Bildschirmfoto 2012 09 13 um 21 26 13 s

Nokia in Verbindung mit Microsoft, und ich glaube kaum selber was ich hier gerade sage, hat letzte Woche beispielsweise gezeigt, wie man mit wireless charging, einer Kamera mit PureView oder NFC am Puls der Zeit ist.

Apple bringt hingegen ein Longphone Smartphone heraus, das gegenüber seinem direkten Vorgänger einen schnelleren Prozessor hat, sowie etwas dünner und leichter ist. Sorry aber so etwas erwartet man einfach im Laufe eines Produktzyklusses! Einzige echte Neuerungen sind der nun größere Bildschirm und der veränderte Dockanschluss. Dazu gibt’s die Nano-SIM, was den einen oder anderen Provider ganz sicher Freudentränen ins Gesicht treibt.

Das wars? Das was! Naja, nicht ganz…

Ein direkter Vergleich der letzten drei iPhone Generationen zeigt zudem, dass LTE ein großes neues Feature im iPhone 5 ist. Irgendwann stellte sich gestern Abend dann aber heraus, dass in Deutschland ausschließlich die LTE-Frequenz (1.800 MHz) der Deutschen Telekom unterstützt wird. Die Mitbewerber Vodafone, O2 oder E-Plus schauen somit in die Röhre. Ich spare mir hier eine Wertung des Ganzen und denke mir meinen Teil… Achja, die LTE-Option kostet in den Complete Tarifen der Telekom übrigens monatlich zusätzlich 9,95 Euro.

Aber hey, LTE werden eh die Wenigsten brauchen; E-Mails abrufen, ein bisschen Facebook oder Twitter und selbst normales Surfen im Internet sollte mit UMTS ebenso schnell funktionieren. Zumal LTE in Deutschland im 1.800 MHz Bereich so gut wie nicht existent ausgebaut ist.

Der nächste Punkt betrifft den Preis des iPhone 5, der mit 679 Euro für das 16 GB Einstiegsmodell ganze 50 Euro über dem damaligen Einstiegspreis des kleinsten iPhone 4S liegt. Das 64 GB Topmodell schlägt gar mit 899 Euro zu Buche. Ich kann mir diese Preispolitik ehrlich gesagt nicht erklären aber solange der Kunde zahlt, und das wird er ganz sicher, wird Apple hier nicht zur Vernunft kommen.

Im Endeffekt ist es schade, dass Apple mit dem iPhone 5 quasi nur eine längere Version des iPhone 4S veröffentlicht hat. Mir persönlich will nicht ein einziges Argument einfallen, warum iPhone 4/4S Besitzer zum neuen Modell greifen sollten. Selbst ich mit meinem drei Jahre alten iPhone 3GS, welches übrigens mit dem iPhone 5 nun endgültig zum alten Eisen Plastik gehört, sehe keinen wirklichen Grund nicht bis zum iPhone 6 zu warten.

Wer dennoch ganz heiß auf das iPhone 5 ist, kann es ab morgen, den 14. September 2012, bei Apple vorbestellen. Der Verkaufsstart ist dann eine Woche später am 21. September 2012. Das neue Betriebssystem iOS 6, das übrigens ebenfalls alles nur nicht innovativ ist, wird am 19. September 2012 final veröffentlicht.

Wer sich übrigens Apples Keynote zum neuen iPhone inkl. der neuen iPods, die nicht vergessen werden sollten, von gestern Abend noch mal oder erstmalig ansehen will, kann das hier im Browser oder als Video-Podcast über iTunes machen.

Nun zählt Eure Meinung. Entweder in der folgenden Umfrage oder den Kommentaren.

Gib dem neue iPhone 5 eine Schulnote.

View Results

Loading ... Loading ...

-> http://www.apple.com/de/iphone

Permalink

Getestet: Das Keyboard

Was Tastaturen angeht, bin ich ja eher der altmodische Typ. Ja genau einer von denen, die olle mechanische Tastaturen in Sachen Haptik ganz weit vorne sehen. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass dieser Tick wohl kindheitsbedingt ist, konnte ich doch meinen Namen auf Papas Cherry-Tastatur schon tippen, bevor ich sicher auf dem Rad fuhr. (Okay, klingt jetzt nerdiger als es ist, ich war 5 und nicht mal eingeschult. Ein paar Wochen später waren die Stützräder dann auch ab.)

Zur Sache: Das Keyboard schickt sich an in die Fußstapfen des unter Tastatur-Fetischisten legendären IBM Model M zu treten. Cherry MX Tastenmodule mit authentischem Klick-Klack-Sound sorgen hierbei für die passende Atmosphäre, wahlweise kann auch eine leise Variante gewählt werden. Den schlechten Motorengeräusch-Vergleich klemme ich mir an dieser Stelle mal, Auto-Vergleiche sind sowieso die Ed Hardy Shirts unter den Metaphern. Der eigentliche Clou beim Das Keyboard ist jedoch nicht der — auch bei anderen High-Performance-Tastaturen häufig verbauten — Cherry Schalter, sondern die komplett fehlende Tastenbeschriftung.

Das Versprechen: Auch der geübte Blindtipper schaut (unbewusst) dann und wann nach unten. Die leeren Tasten sollen dem entgegen wirken und gemeinsam mit den verbauten Tastenmodulen für ein schnelleres und angenehmeres Tipperlebnis sorgen. Ob das so klappt, habe ich mir mal angeschaut.

Disclaimer: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren Partner getDigital.de für die freundliche Teststellung einer Retourenware. Die Meinung ist natürlich meine eigene.

Verarbeitung und Einrichtung

Zum Lieferumfang gibt es nicht viel zu sagen. Tastatur, PS/2-USB-Adapter, Papierschnipsel mit „No Drivers needed“-Hinweis, Putztuch im Miniaturformat. Das Keyboard selbst wirkt ein bisschen wie der Gegenentwurf zu den aktuellen Apple-Tastaturen. Der Formfaktor ist relativ groß, das robust wirkende Plastik mit 1,2kg vergleichsweise schwer. Auf der Unterseite befinden sich aufklappbare Standfüße, sowie gummierte Ecken.

Alles in allem ist die Tastatur eigentlich wertig und schlicht (wenn auch etwas klobig), wäre da nicht das Klavierlack-Finish und die blauen Status LEDs auf der Oberseite. Die leeren Tasten wirken dem zum Großteil entgegen, sodass ich die gesamte Optik mal als ganz okay durchgehen lasse.

Die Einrichtung ist beinahe das bei Mac OS X gewohnte Plug-and-Play. Beinahe, weil ⌘, ⌥ und ctrl in den Systemeinstellungen noch korrekt belegt werden wollen. Blöd: Die vertauschten < und ^ Tasten und Funktionstasten lassen sich nur sehr begrenzt mit Boardmitteln belegen. Ich habe mit KeyRemap4MacBook etwas nachgeholfen. Das Ganze dauerte (ohne Recherche) etwa 5min — für den Apple Nutzer ungewohnt, aber erträglich.

Wer den in die Tastatur integrierten, passiven 2-fach USB-Hub nutzen möchte, muss einen weiteren USB-Port einplanen. Der Geschwindigkeitsdurchsatz geht gefühlt (nicht gemessen) für einen Hub völlig in Ordnung. Das relativ dicke, robuste Kabel ist mit 2m fast schon zu lang.

Der Test

Zum Vergleich: Apple Tastaturen

Ich hatte Das Keyboard 4 Wochen im Einsatz und wechselte zwischendurch immer mal wieder zum aktuellen Apple Wireless Keyboard, der etwas älteren A1016 Version und natürlich meiner MacBook-Tastastur, um zumindest ein zuverlässiges vergleichendes Fazit ziehen zu können.

Alle Apple Tastaturen haben einen ziemlich leisen, direkten Anschlag mit keinem Spielraum bis zum deutlich spürbaren Druckpunk. Durch die flache Bauweise (bei den neueren Versionen) ist die Anschlagsstrecke vom Druckpunk bis zum Boden ebenfalls nicht sonderlich hoch. Insgesamt also ein zackiges, schnelles, durch die Flache Bauweise aber auch auf Dauer für mich ermündendes Tipperelebnis. Für längere Einsätze nutze ich bislang immer die oben erwähnte A1016 — besser bekannt als Krümelfalle. Mit etwas größerer und weicherer Anschlagsstrecke waren längere Texte viel bequemer, allerdings auch etwas langsamer geschrieben.

Das Keyboard

Das Keyboard bzw. der verbaute Cherry MX Blue Schalter funktioniert, wie die linke Abbildung (Quelle) anschaulich verdeutlicht, etwas anders. Bis zum Druckpunkt haben die Finger etwas Spiel, sobald dieser erreicht ist, „schießt“ das Tastenmodul förmlich nach unten und erzeugt das nostalgische Klack-Geräusch.

Durch den höheren Spielraum liegt die Hand etwas quasi gefedert, ziemlich bequem auf den Tasten auf. Wird eine Taste gedrückt, muss theoretisch nur die Strecke zum Druckpunkt überwunden werden, der Rest wird wirklich schnell erledigt. Praktisch ist die Kraftdosierung jedes Fingers logischerweise etwas anders und wird mit schnellerem Tippen auch ungenauer, sodass ich die Tasten bis zum Anschlag drücke.

Was bedeutet das im Klartext? Auf Das Keyboard tippt es tatsächlich schneller. Bei üblichen Trockenübungen konnte ich mich von 93 auf 102 Wörter pro Minute steigern. Das kann man erstmal so stehen lassen, auch wenn diese Tests immer nur eine Momentaufnahme sind, bei denen a) andere Faktoren mitspielen und b) sich keine Aussagen über die Langzeitgeschwindigkeit ableiten lassen.

Viel wichtiger: Es fühlt sich gut an, extrem gut. Der oben erwähnte Spielraum zum Druckpunkt bietet eine optimale „Federung“, der Druckpunkt selbst eine ausreichende Barriere gegen unbeabsichtigtes Betätigen. Letzterer bleibt auch dank der sehr leichtgängigen Tasten die einzige effektive Hürde. Insgesamt ermüden meine Hände im Vergleich zur Aluminium-Pendant aus Cupertino spürbar weniger ohne negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit, im Gegenteil.

Das laute, bei dünnen Wänden noch im Nachbarzimmer vernehmbare Klickgeräusch ergänzt die sehr gute Haptik noch. Das Keyboard verarbeitet im USB-Betrieb übrigens 6 Tastenanschläge auf einmal, für mich nicht sehr relevant.

Unbeschriftete Tasten — Placebo oder Allheilmittel?

Meiner Meinung nach definitiv ein Placebo, wenn auch ein guter Marketinggag. Für mich, als mehr oder minder geübten Blindtipper machen die leeren Tasten wirklich keinen Unterschied in Sachen Geschwindigkeit, allerdings wird die sonst eher klobige Tastatur schon ein bisschen zum Hingucker. Die „normale“ Version sagt mir optisch so gar nicht zu.

Hinderlich sind fehlende Beschriftungen übrigens, wenn die Hände (z.B. vom Grafiktablett) zur Tastatur zurückkehren oder bei Tastenkombinationen, generell bei allen aus dem Schreibfluss fallenden Eingaben. Das war und ist für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Fazit tl;dr

Mit Das Keyboard tippt es sich wirklich schnell und bequem, was mit 120€ auch seinen Preis hat. Qualität und Langlebigkeit der verbauten Cherry-Taster rechtfertigen das. Unbeschriftete Tasten und lautes Klick-Klack-Geräusch sorgen für das gewisse Etwas, wobei Apple Nutzer eindeutig nicht die Zielgruppe sind — oder anders ausgedrückt:

If all you care about is aesthetics, don’t even bother trying to use one of these things. You’ll hate it. If you are consistently dressing up as Darth Vader, Das Keyboard will make a lovely addition to your attire.
Justin Williams

Die perfekt gestaltete (Bluetooth)-Tastatur mit diesem Tipperlebnis muss wohl erst noch erfunden werden. Bis dahin findet Das Keyboard Model S Ultimate definitiv einen festen Platz auf meinem Schreibtisch. Vielschreibern und anspruchsvolle Nutzer kann ichs guten Gewissens ans Herz legen.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Permalink

dot im Test · 360° Video mit dem iPhone

dot von kogeto ist ein Aufsatz für das iPhone 4 bzw. 4S. Dieses bietet die Möglichkeit ein 360° Video zu drehen. Ich habe es jetzt eine Weile ausprobiert. Hier meine Meinung zu diesem Produkt.

IMG_3665

dot wird in einer kleinen Schachtel inkl. einem Schutzbeutel ausgeliefert. Der Aufsatz ist komplett aus Kunststoff gefertigt und lässt sich leicht am iPhone anknipsen. Sieht dann aber etwas komisch aus und ist auf jeden Fall nicht für den Dauerbetrieb geeignet.

Um 360° Videos zu drehen, ist zwingend der Download und die Benutzung einer kostenlosen App erforderlich. Diese App heißt Looker und bietet keine großen Überraschungen, macht aber genau das was man von dieser App erwarten kann.

IMG_3163IMG_3162IMG_3161

Der erste Schritt in der Benutzung ist die Kalibrierung. Die Kalibrierung nimmt nur ein paar Sekunden in Anspruch. Dann kann man mit dem Aufnehmen starten. Ich habe dot mit einem iPhone 4 und einem iPhone 4S inkl. iOS 6 Beta getestet.

Die Bildqualität der Ergebnisse sind auf einem 4S dank besserer Kamera deutlich besser. Das verwundert nicht unbedingt. So richtig scharfe Bilder bekamen wir mit dem iPhone 4 nicht hin. Anders beim iPhone 4S. Die Videos sehen teilweise recht gut aus. Die Anzeige der Videos mit iOS 6 Beta funktioniert in der App aber noch nicht. An der Webplattform von kogeto verteilte Videos können aber normal angesehen werden. Ich denke das wird bis zur Veröffentlichung von iOS 6 gefixt.

IMG_3687

IMG_3671IMG_3675IMG_3685

Die Ergebnisse sind insgesamt draußen bei guten Lichtverhältnissen viel besser als in Räumen bei schwierigen Licht. Störend empfand ich die Spiegelreflexe der Oberfläche der transparenten Hülle im Video. Trotzdem ist der 360° Effekt, wenn man sich durch die Videos scrollt, erstaunlich. Man fühlt sich doch irgendwie näher am Geschehen. Ich würde die dot als nette Spielerei einstufen, mit der man kurzfristig Spaß haben kann.

Nette Beispiele:

-> http://www.kogeto.com/do…tured#.UDM5_6mJu9E
-> http://www.kogeto.com/do…tured#.UDM6P6mJu9E

-> http://www.kogeto.com

kogeto Dot iPhone Panorama-Aufsatz kostet bei Arktis 49€.

Looker (AppStore Link) Looker
Hersteller: Kogeto Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Kostenlos Download
Permalink

iMac mit Touchscreen durch die Zorro Macsk

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass Touchscreens bei Desktop Rechnern ganz großer Unsinn sind aber hey… wieso nicht trotzdem welche herstellen.

Von Windows kennt man diese ‘iMac Clone’ mit Touchscreen schon einige Jahre. Apple weigert sich nach wie vor so etwas zu produzieren. So wundert es auch nicht, dass Dritthersteller wie beispielsweise TMDtouch daherkommen und ihre Lösung präsentieren.

 Bildschirmfoto 2012 07 03 um 23 25 28 s

Mit der Zorro Macsk, so heißt das gute Stück, wird dem iMac aber keine zusätzliche Ebene über das Glas gelegt, sondern es kommt Infrarot-Technik ähnlich wie bei Amazons Kindle Touch zum Einsatz, um Multi-touch zu gewährleisten.

Es braucht quasi keine 10 Sekunden, um die Zorro Macsk auf den iMac zu legen und das USB Kabel anzuschließen. Wermutstropfen: Aktuell gibt es die  Zorro Macsk nur für den 21,5 Zoll iMac. Eine 27 Zoll Version wird noch vermisst.

Verfügbar ist das Ganze, zumindest in den USA, ab sofort; funktioniert mit Mac OS X und Windows; kostet aber beispielsweise bei amazon.com auch recht knackige 199 US$.  Wann das Produkt in Deutschland verfügbar ist, ist derzeit noch unklar.

-> http://www.lumiaview.com (ist momentan sehr überlastet)

(via)

Permalink

MacBook Air Herausforderer · Asus Zenbook Prime UX31A

Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte ich von Intel das Asus Zenbook UX21E Ultrabook zum Testen zugesandt bekommen. Dieses endete schlussendlich in einem Hardware- und Benchmark-Artikel, der damals schon andeutete, dass Asus ganz klar das MacBook Air im Visier hat.

Nun ist dieser Tage das Zenbook, äußerlich unverändert aber unter der Haube aktualisiert, in der zweiten Generation erschienen. Es wurden, wenn man es böse sagen will, quasi alle meine damaligen Kritikpunkte aufgenommen und das Gerät überarbeitet. So gibt es endlich eine Tastaturbeleuchtung und auch das Display wurde angepasst. Es wird nun ein Full-HD IPS Panel, also 1.920 x 1.080 Pixel, mit sehr hohem Bildkontrast und extrem flachen Blickwinkel verwendet. Darüber hinaus handelt es sich um ein mattes Display (anti-glare), was den altbekannten Spiegeleffekt erfolgreich verhindert.

DSC04735-neuer

Die neue Generation des Zenbooks erkennt man übrigens am Namenszusatz Prime und dem Buchstaben A anstatt des E in der Modellbezeichnung. Zum Testen stand mir das 13 Zoll BTO (best to oder) Modell UX31A-R4003V eines Kollegen (danke Dirk) zur Verfügung.

Nachfolgend ein kleiner Vergleich mit der Konkurrenz aus dem Hause Apple:

Apple MacBook Air (mid 2012)Asus Zenbook Prime UX31A-R4003V
Prozessor2,0 GHz Intel Core i7 (i7-3667U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)1,9 GHz Intel Core i7 (i7-3517U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3L SD-RAM (@1600 MHz)4 GB DDR3 SD-RAM (@1600 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 4000Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSD256 GB SSD
Display13,3 Zoll Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,78 cm Diagonale)13,3 Zoll Mattes (anti-glare) Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,70 cm Diagonale)
Displayauflösung1.440 x 900 Pixel (16:10)1.920 x 1.080 Pixel (16:9, Full-HD)
Maße (BxTxH)325 x 227 x 3-17 mm325 x 223 x 3-18 mm
Gewicht1,35 kg1,3 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera (720p)

2 x USB 3.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (720p)

2 x USB 3.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
AkkuLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt MagSafe 2 NetzteilLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.4Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.699,00 Euro1.399 Euro

Man sieht also, dass beide Geräte, trotz nahezu identischer Leistung, genau 300 Euro trennen. Ziemlich happig aber ich lasse das einfach mal im Raum stehen. Tobt Euch in den Kommentaren aus ;)

Benchmark

Einen etwas detaillierteren Einblick ins ‘next gen’ Zenbook bieten auch hier wieder freie Tools wie HWiNFO oder CPU-Z.

Im Vergleich zum Vorjahresmodell wird ein aktueller 2012er Dual Core Intel Core i7-3517U der Ivy Bridge Architektur mit einem Standardtakt von 1,9 GHz, der im Turbo-Modus auf 3,0 GHz hochfährt, verwendet. Darüber hinaus sind schnellere 4 GB DDR3 RAM (@1.333 MHz vs. @1.600 MHz) und eine identische 256 GB SSD verbaut. Dazu bietet Intel mit der Intel HD 4000 Grafiklösung eine im Vergleich zum 2011er Modell leicht verbesserte Grafikeinheit auf der CPU an, die nun auch voll zu DirectX 11 kompatibel ist.

2012-06-29_13h05_122012-06-29_13h00_142012-06-29_13h00_372012-06-29_13h00_57

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Windows-Leistungsindex im Vergleich zum 2011er Modell keine überraschenden Unterschiede zeigt; Schnellerer Prozessor, leicht bessere Grafikleistung. Die Festplattenwertung und überraschender Weise auch die Wertung des (schnelleren) Arbeitsspeichers blieb gleich.

2012-06-29_12h53_352012-06-29_12h53_43

Kommen wir zur verbauten Festplatte; seines Zeichens eine SSD, die aus dem Vorjahresmodell stammt. Es handelt sich dabei um eine ADATA XM11 mit 256 GB, die aus irgendeinem Grund bei meinem Testkandidaten in zwei 128 GB Partitionen geteilt war.

Durch verschiedene Festplatten Benchmarks wie HD Tune oder die kostenlosen CrystalDiskMark bzw. AS SSD Benchmark, lassen sich Werte von knapp 500 MB/s im sequentiellen Lesen und über 200 MB/s im sequentiellen Schreiben von Daten festhalten. Das sind sehr gute Werte und übertreffen die eigentlich identische SSD aus dem 1st gen Zenbook noch mal deutlich. Warum das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht liegt es an der aktuelleren Firmware der SSD.

2012-06-29_13h07_202012-06-29_13h21_012012-06-29_12h56_04

Beim Thema SSD sei auch gleich eine kleine Warnung ausgesprochen: Wie es scheint, verbaut Asus zusätzlich zur sehr schnellen ADATA XM11 aufgrund von Lieferengpässen auch (im Vergleich zu ADATA) langsame SanDisk U100 SSD. Das erkennt man leider erst, wenn man das Gerät einschaltet und im Gerätemanager nachschaut. Wer von so einer ‘Teufelei’ betroffen ist, sollte dringend von seinem Umtauschrecht gebrauch machen.

Apple lässt in diesem Falle übrigens grüßen!

2012-06-29_14h17_082012-06-29_14h20_532012-06-29_14h22_282012-06-29_14h29_182012-06-29_14h33_382012-06-29_14h34_59

Weiter geht es mit Geekbench. Asus liefert mit dem 2nd Generation Zenbook (Core i7-3517U) im Auslieferungszustand knapp 6.300 Punkte im 32-bit Benchmark ab. Für ein Ultrabook dieser Klasse ein sehr guter Wert. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Werte zum Prozessor und RAM findet Ihr im von mir hochgeladenen Geekbench Browser.

Im Vergleich zu den Vorjahreswerten vom ersten Zenbook mit Core i7-2667M und ca. 5.600 Punkten ist eine kleine Steigerung erkennbar. Ein mit der aktuellen Zenbook-Generation vergleichbares MacBook Air (mid 2012) mit Core i7-3667U kommt auf ca. 6.900 Punkte.

2012-06-29_13h22_152012-06-29_13h24_58

Als nächstes ist Cinebench dran, das die CPU- und Grafikleistung überprüft und auf dem Profitool Cinema 4D von Maxon basiert.

Die OpenGL-Leistung von 16,50 BpS und entsprechende Vergleichswerte verdeutlichen wiederholt, dass die OnChip Grafikkarte für komplexe Grafikgeschichten eher ungeeignet aber dann doch fast doppelt so schnell wie die Vorjahres-GPU ist. Der Benchmark im CPU-Test legt hingegen nur leicht zu. Da der verwendete Core i7 vier Threads gleichzeitig berechnen kann, wird die 3D Szene im rechten Screenshot recht zügig bewältigt.

2012-06-29_15h00_542012-06-29_15h07_34

Darauf aufbauend habe ich natürlich auch einige Futuremark Benchmarks, alá 3DMark und PCMark durchgeführt. Ich will es gar nicht großartig kommentieren. Schaut Euch einfach meine erzielten Ergebnisse detailliert im Browser an.

Bevor Fragen kommen: PCMark05 verweigerte wiederholt seinen Dienst (NULL Punkte) und für die Nutzung von PCMark Vantage muss man immer noch einen Trial-Key anfordern, worauf ich keine Lust hatte.

Abschließend sei wieder der Passmark Performance Test erwähnt, der noch mal das ganze Zenbook gequält hat und schlussendlich knapp 1.600 Punkte erreichte.

2012-06-29_14h44_07

Anschließend habe ich diesen erreichten Wert gegen ein, in der Online-Datenbank von Passmark, gefundenes Vorjahresmodell (Zenbook UX31E) mit Core i7-2677M vergleichen. Kurzum: Die 2te Generation ist überall besser ;)

2012-06-29_14h47_282012-06-29_14h48_262012-06-29_14h48_292012-06-29_14h48_332012-06-29_14h48_362012-06-29_14h48_392012-06-29_14h48_44

Sonstiges

Die Zeit zum Booten des Gerätes ist quasi identisch mit dem Vorjahresmodell. Das heißt, dass in ca. 20 Sekunden das Windows vom Drück auf den Startknopf aus komplett hochgefahren ist. Aus dem Standby/Schlafmodus erwacht das Gerät innerhalb von 2-3 Sekunden.

Die Akkulaufzeit beträgt im alltäglichen ‘normalen’ Gebrauch ca. 5 Stunden. Das Ganze lässt sich, sofern man WLAN deaktiviert und in den ECO-Modus schaltet, aber auch locker auf 10 Stunden aufblähen, kann aber auch unter konstanter 100% Last schnell auf 2,5 Stunden schrumpfen.

Positiv fiel mir noch die Geräuschentwicklung während der Stresstests auf. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich beim 13 Zoll Modell das Gefühl, dass es gleich abhebt. Es wird zugegebenermaßen sehr warm, was durch das Aluminium Unibody Gehäuse sehr gut abgeleitet wird, aber das Lüftergeräusch hält sich in Grenzen. Gerade zum 11 Zoll Modell, das verständlicher Weise weniger Platz zum Kühlen bietet, ein erheblicher Fortschritt.

FAZIT

Ich kann mein Fazit vom 1st gen Zenbook eigentlich nur wiederholen: Wer nichts mit Apple oder OS X anfangen kann und auf der Suche nach einem treuen Begleiter für Unterwegs ist, sollte zugreifen. Das Gerät würde sinnvoll aktualisiert, sieht schick aus und ist äußerst performant.

Gerade das neue matte Full-HD IPS Display hat mich immer wieder aufs Neue begeistert. Die Helligkeit stimmt, die Farben sind knackig. Ich bin mal gespannt, was Apple mit dem Retina Display beim nächsten MacBook Air herausholt. Bis dahin hat Asus meiner Meinung nach klar die Nase vorne.

Auch das Unibody-Gehäuse ist über jeden Zweifel erhaben, von sehr wertiger Qualität und steht dem MacBook Air, bis auf die sichtbaren Abluftschächte, in nichts nach. Die nunmehr beleuchtete Tastatur, das Multitouch Touchpad und die SSD (aufpassen, welche verbaut ist) sind identisch mit dem Vorjahresmodell und sollen in diesem Fazit keine Rolle spielen. Mehr dazu im ‘alten’ Review.

Wer jammern will, findet außer dem ‘Knackpunkt’ Windows natürlich weitere Ansatzpunkte. So ist das RAM auf maximal recht schlanke 4 GB begrenzt, das zudem fest verlötet und nicht austauschbar ist. Gleiches gilt übrigens für den Akku. Darüber hinaus sucht man einen Ethernet Port und auch ein CD/DVD-Laufwerk vergeblich. Zumindest beim Ethernet Port hat Asus aber mitgedacht und legt erneut einen USB-to-Ethernet Adapter dem Lieferumfang bei.

Permalink

Ausprobiert: P3 – Bowers & Wilkins – Mobile Hi-Fi Kopfhörer

IMG_2098

Bowers & Wilkins hat einen “Neuen” im Angebot und ich durfte ihn ausprobieren. Vielen Dank dafür. Bowers & Wilkins steht für erstklassige, hochwertige und durchdesignte Audio-Produkte. Deshalb habe ich natürlich liebend gern diesen Test übernommen.

Ich stehe ehrlich gesagt auf Kopfhörer und ich habe für jeden Zweck einen anderen. Für mich sind neben Klangqualität und Lautstärke vor allem auch der Tragekomfort wichtige Faktoren eines sehr guten Kopfhörers. Mobil benutze ich derzeit eher normale “iPhone” Kopfhörer. Wo ich den neuen P3 einsortieren würde, erfahrt ihr in diesem “Ausprobiert”-Artikel.

Auspacken

DSCF2619DSCF2640DSCF2639

Ein durchdachtes Produktdesign fängt schon bei der Verpackung an. Der P3 ist in einem schwarzen, sehr stabilen Karton verpackt. In diesem findet man eine Schachtel inkl. des eigentlichen Kopfhörers, eine Anleitung und ein Ersatzkabel. Alles sehr übersichtlich, hochwertig und edel verpackt.

Die Schutz-Schachtel besteht aus Kunststoff, ist im Inneren gepolstert und kann so unterwegs als Schutz für den Kopfhören dienen. Der P3 lässt sich für den Transport verkleinern, in dem sich die beiden Ohrmuscheln nach innen abknicken lassen. So passt er auch in das Hartschalenetui und lässt sich prima transportieren.

Design

Der P3 ist ein ganz besonderer Kopfhörer und vom Design her eher ungewöhnlich gearbeitet. Ich findet es absolut faszinierend, wie mit so wenig Material ein so stabiler Kopfhörer gebaut werden kann. Die Idee mit dem geschwungenen Aluminium an dem die eigentlichen Ohrmuscheln befestigt sind, finde ich sehr gelungen. Das Material fühlt sich angefangen von dem Polstern, über den matt-schwarze Kunststoff bis hin zum kalten Metall sehr edel und hochwertig an.

DSCF2647

Die Ohrmuschel-Aufsätze lassen sich leicht abnehmen. Diese sind zusätzlich mit Magneten befestigt. Für einen Kopfhörer dieser Preisklasse ist es unbedingt notwendig, dass man das Kabel tauschen kann. So auch beim P3. Das Kabel selbst ist nicht zu dünn und dreht sich recht leicht aus. An dem Kabel ist eine Fernbedienung und Mikrofon für iPod, iPhone und iPad befestigt. Mit dieser kann man die typischen Befehle wie z.B. die Lautstärke einstellen oder zum nächsten Titel springen ausführen. Diese Steuerung ist Apple-zertifiziert, also MFI-(Made-for-iPod), und funktionierte mit allen genannten Geräten ohne Probleme.

Klang

Dieser Kopfhörer hat einen (für meinen Geschmack) exzellenten Klang. Fette, klare, abgestimmte Bässe und kein Überschreien, selbst wenn man die Lautstärke auf Maximum aufdreht. Hier gibt es absolut nichts zu bemängelt. Der Klang überzeugt von leise bis laut, bleibt sehr natürlich und das bei dieser Größe. Einen direkten Vergleich mit Kopfhörer aus dem selben Marktsegment z.B. mit den Monster Beats meiner Tochter brauchen die P3 überhaupt nicht zu scheuen. Sie hören sich in allen Lagen einfach besser an.

DSCF2660DSCF2667DSCF2654

Komfort

Die P3 sind größenverstellbar. Die Ohrmuscheln liegen direkt auf dem Ohr auf. Für den perfekten Genuss müssen sie aber erst in die perfekte Lage bewegt werden. Das erwies sich besonders bei meinen “großen” Ohren etwas schwierig. Kleinere Ohren haben bei dieser Art von Kopfhörer meist keine Probleme. Meine Tochter konnte das bestätigen. Die sehr weichen Ohrpolster sitzen sehr bequem und werden durch die stabilen Bügel fest an die Ohren gedrückt. Der P3 Kopfhörer ist extrem leicht und damit sehr gut für unterwegs nutzbar.

Bildschirmfoto 2012-06-26 um 10.24.43

FAZIT

Der P3 gehört in die Kategorie mobiler Kopfhörer und überzeugt vor allem durch seine Klangqualität. Die Kopfhörer gehören mit UVP 199 Euro in die obere Preiskategorie. Design und Verarbeitung sind erstklassig und ihren Preis wert. Wer sich für solche edlen Teile entscheiden will, sollte auf jeden Fall eine Anprobe nicht scheuen. Für meine Ohrgröße wären wohl die etwas größeren aber auch teureren P5 von Bowers & Wilkins eher geeignet. Den P3 gibt es, wie auf den Bildern zu sehen, in schwarz und zusätzlich noch in weiß.

-> http://www.bw-p3.de/

Permalink

WWDC 2012 · iPhone 5 leaked by Apple?

Normalerweise bringen wir hier keine Gerüchte und wagen auch nicht den Blick in die Glaskugel aber diese Sache kam mir dann doch etwas untypisch für Apple vor.

Auf der Keynote gestern Abend hatte (nicht nur) ich hin und wieder das Gefühl, dass die iPhones auf den Folien zu iOS 6 teilweise recht lang waren und vom ‘normalen’ Formfaktor abweichen.

2012-06-12_11h09_39

Am besten sieht man das Ganze, als das Eyes Free Feature für die Integration von Siri ins Auto vorgestellt wird.

Nur ein kleiner Fehler in der sonst perfekt inszenierten Show oder steckt doch mehr dahinter?

(danke Jens)

Permalink

AirPort Express Basisstation im neuen Design

Heimlich, still und leise hat Apple soeben die AirPort Express Basisstation aktualisiert.

Airportexpress

Einzige Neuerung gegenüber der alten Generation ist, neben dem ans Apple TV angelehnte Design, die Unterstützung von simultanen Dual-Band 802.11n Wi-Fi. Die restlichen Anschlüsse sind weitestgehend identisch.

Pdp express hero

Der Preis liegt bei 99,00 Euro

-> Apple Online Store

Permalink

WWDC 2012 · Koan Retina!*

* für mich

Na, auch noch etwas durchgeschwitzt? Aber es war ein verdientes Unentschieden zwischen England und Frankr… Jaja, ist ja gut! Konzentrieren wir uns auf das Wichtigste vom heutigen Tage: Apples Keynote auf der WWDC 2012.

Hardware

Wie vorher schon weitestgehend bekannt, aktualisierte Apple seine beiden bestehenden Laptop-Linien mit brandneuen Intel Ivy Bridge Prozessoren und USB 3.0. Obendrauf kamen beim MacBook Air noch die Option auf 8 GB RAM und einer 512 GB SSD, sowie die Erkenntnis, dass das 17 Zoll MacBook Pro eingestellt ist. Die Einstiegspreise blieben weitestgehend unverändert.

-> MacBook Air (mid 2012)
-> MacBook Pro (mid 2012) 

Bildschirmfoto 2012 06 11 um 21 00 45 s

Darüber hinaus gab es eine mittlere Sensation, denn ein 15,4 Zoll Next Generation MacBook Pro, eine Mischung aus MacBook Air und dem ‘current gen’ MacBook Pro würde vorgestellt. Dieses ist dünner, demzufolge leichter und mit einem Retina Display (2880 x 1800 Pixel) ausgestattet. Dazu kommen eine bis zu 768 GB große SSD als Festplatte, bis zu 16 GB RAM, eine GeForce GT 650M Grafikkarte mit neuster Kepler Technologie, ein HDMI- und MacSafe 2 Anschluss, sowie KEIN DVD-Laufwerk und KEIN Ethernet Port. Der Einstiegspreis ist mit 2.279,00 Euro recht gepfeffert und wird in der BTO-Version an der 4.000,00 Euro Marke kratzen.

-> Next Generation MacBook Pro (mid 2012)

Wer jetzt noch mit einem Update für den iMac oder Mac mini gerechnet hat, wird schwer enttäuscht sein. Ich persönlich verstehe das nicht oder wird es in den kommenden Tagen ‘heimlich’ nachgeschoben? Auf jeden Fall ist dieser Schritt mehr als unverständlich!

Mein persönliches Hardware-Fazit

Mit Steve Jobs hätte Apple weiterhin nur zwei Notebook Reihen und sowohl auf USB 3.0, als auch einen HDMI-Anschluss würden wir weiterhin warten. Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern eher ne Feststellung aber sei es drum.

Wer unbedingt Retina braucht und will, wird trotz des Preises zum next gen MBP greifen. Der Rest, bei dem ich mich einschließe, wird bestimmt nicht traurig sein, dass die bestehenden MacBook Air und Pro nur dezent, um nicht zu sagen ‘um das Nötigste’, aktualisiert wurden.

Permalink

Kurztest: Razer Salmosa · Vernünftige Maus für Gelegenheitszocker

Eigentlich gibt es nicht viel Spannendes zu sagen, das Fazit steht sogar schon im Titel. Ich — normalerweise Trackball-Nutzer und seit 3 Jahren im Gaming-Exil — suchte eine würdige Maus für ein würdiges Spiel und fand sie in der Razor Salmosa. Das gute Teil ist schwarz, kabelgebunden (2m), hat zwei Maustasten, ein Mausrad und ist symmetrisch geformt (= für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet). So schlicht, so gut.

Gegen das Logo und den fingerabdruckanfälligen Klavierlack an der unteren Hälfte kann man nichts machen, aber wenigstens leuchtet sie nicht so hässlich, wie bei Gaming-Mäusen üblich. Davon abgesehen habe ich nichts auszusetzen. Die Salmosa ist ein Fliegengewicht, klickt sehr reaktionsfreudig, das Mausrad rollt angenehm, die Laufeigenschaften sind wirklich gut und auf der Unterseite lassen sich Auflösung (800 oder 1800dpi) und Abtastrate (125, 500 oder 1000Hz) des Lasers bequem per Schalter auf die gewünschte Stufe einstellen.

Fazit: Die Razor Salmosa ist eine schnörkellose, solide verarbeitete Maus, die sich keine nennenswerten Schnitzer leistet. Der Komfortgewinn gegenüber Standardmäusen ist groß genug, gegenüber Trackpad und Magic Mouse (logischerweise) riesig. Kostet in der Bucht 15-20€, bei Amazon 30€ — wer nur gelegentlich zockt oder eine aufs Wesentliche reduzierte, aber sehr gute Maus sucht, kann sein Geld bedenkenlos anlegen.

aptgetupdateDE Wertung: (8.5/10)

*Fotos reiche ich nach, hab gerade keine Kamera zur Hand.