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Eindrücke: Dell Streak 5 – kein Smartphone, kein Tablet

Ich hatte es eigentlich schon abgeschrieben, aber nun habe doch noch ein Exemplar von Dell’s Android WebTablets in die Hand bekommen und kann mal ein bisschen erzählen, welche Eindrücke konkret dieses Gerät bei mir hinterlassen hat.

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Wie man auf den Bildern erkennen kann, handelt es sich genau um ein Dell Streak 5 mit Android 2.2.

Kommen wir erst mal zu den positiven Sachen: Dieses Gerät hinterlässt erst einmal verarbeitungstechnisch bei mir und auch bei allen anderen Leuten, denen ich das Riesentelefon in die Hand gedrückt hatte, einen sehr guten Ersteindruck. Ich hatte gelesen, dass bei diesen Geräten der Akkudeckel sehr locker sitzen soll. Zitat: “strom(ab)leitenden, klapprigen und ständig abspringenden Batteriefachdeckel …” – das konnte ich bei diesem Test-Exemplar aber nicht feststellen. Der Streak 5 liegt gut und angenehm in der Hand. Das Kunststoffmaterial der Aussenseiten sind hochwertig verarbeitet. Das Display mit Gorilla® Glas ist super und vergleichbar mit anderen Smartphones. Mal abgesehen von der Auflösung, hingt es dem iPhone 4 Display nicht so viel hinterher. Blickwinkel, Kontrast und Helligkeit sind vergleichbar und sehr gut.

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Die 5 Megapixel Rück-Kamera reagiert recht langsam. Daneben besitzt das Streak 5 auch noch eine Frontkamera.

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Das Gerät wurde bis vor Jahresende mit dem veralteten Android 1.6 ausgeliefert. Mittlerweile gibt es wohl das Update auf 2.2, zu mindestens mein Testgerät hatte diese Version installiert. Die angepasste schwarze Oberfläche vom Dell Android, wie man sie auf den Produktwebseiten oder auf dem Produktkarton sehen kann, konnte ich in meinem Testgerät aber nicht vorfinden. Fand ich etwas verwirrend. Die einzige Anpassung von Dell sind die mitgelieferten Widgets (Stage Widgets) für E-Mail, Kontakte, Musik, Sozial und noch einige mehr. Diese konnten mich aber nicht so überzeugen, dass ich sie nicht auf dem Desktop behalten würde.

Auch wenn das Dell Streak 5 ein gutes Gerät ist, wurde mir zu keinem Zeitpunkt klar, wozu oder wer dieses Gerät gebrauchen könnte. Es ist einfach zu groß für ein Smartphone und zu klein für ein Tablet. Meine Fantasie reicht dafür wohl einfach nicht aus. Was durchaus Spass macht, sind Spiele wie Angry Birds und co. auf diesem Gerät. Aber dafür so viel Geld ausgeben? Große Vorteile für die Lesbarkeit von Webseiten sehe ich gegenüber normalen Smartphonegrößen auch nicht so. Anders sieht es mit einem 7” oder 10” aus. 5” ist einfach zu klein für diesen Zweck.

Mir ist nicht vieles negativ aufgefallen, nur eines möchte ich noch anmerken: ich komme mit den zusätzlichen drei Extra-Tasten, die unten am Display angebracht sind überhaupt nicht klar. Ständig bin ich auf diese gekommen und habe irgendwelche Aktionen ausgelöst. Zurück, Optionen oder direkt mal zum Desktop springen. Das fiel mir besonders auf, wenn man das Gerät quer benutzt und das ist bei dieser Größe gar nicht mal so unüblich, würde ich behaupten.

Das Dell Streak 5 kostet im Dell Shop ab 461€ und gibt es in verschiedenen frauenfreundlichen Farben zukaufen. Bestellbar ist es aber derzeit nicht. (?)

Technische Daten:

Prozessoren: QSD 8250
Betriebssystem: Android (Multitouch-Oberfläche)
Bandbreiten: UMTS 2100 / 1900 / 850 MHzGSM / EDGE 1900 / 1800 / 900 / 850 MHzHSDPA / HSUPA:HSDPA 7,2 Mbit/s / HSUPA 5,76 Mbit/s
Display:13 cm (5″) WVGA (800 x 480) In-Cell-TFT-LCD mit Multitouch
Kamera: Kamera an der Rückseite mit 5 MP und Autofokus plus VGA-Kamera an der Vorderseite
Video: H.263 / H.264, .3GP, MPEG4, WMV
Ton: MP3, WMA, AAC, AAC+, eAAC+, AMR, Midi, WAV
Nachrichtenfunktion: SMS, MMS, E-Mail, IMBrowser:WebKit (Android)Speicher:512 MB ROM + 512 MB SDRAM + 2 GB nicht durch Benutzer zugängliche MicroSD für System- und Anwendungsdateien
Massenspeicher für Benutzer zugänglicher MicroSDTM-Kartensteckplatz (16 GB ab Werk installiert)
Verbindungsoptionen: WLAN 802.11b/g, Bluetooth®  2.0 mit EDR, USB 2.0
Abmessungen:152,9 x 79,1 x 9,98 mm
Gewicht:220 g
Akku:1530 mAh
Sonstiges: Umgebungslichtsensor, Entfernungssensor, Beschleunigungsmesser, E-Kompass, GPS, Kapazitätssensortasten

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Fazit

Recht gutes Android Gerät. Preis ist okay, wenn man für diese Klasse einen geeigneten Verwendungszweck für sich persönlich finden sollte. Ich konnte ihn nicht finden.

Links
Dell Produktlink

 

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Kurztest: Nokia Booklet 3G

Ich hatte diese Woche die Möglichkeit das neue Netbook eines Kollegen, ein Nokia Booklet 3G, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Die Verarbeitung des Booklets kann sich wirklich sehen lassen. Das Gehäuse kommt in einer Art unibody-Case aus gebürsteten Aluminium daher und sieht wirklich schick aus. Einzig das aus Kunststoff bestehende Scharnier zum Bildschirm und der grell glänzende Deckel (Klavierlack?) trüben diesen Ersteindruck. Fingerabdrücke sind da leider vorprogrammiert aber ein Reinigungstuch liegt im Lieferumfang bei.

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Das Display ist mit 10,1 Zoll und, für ein Netbook, überdimensionalen 1.280 x 720 Pixeln ausreichend groß. Leider ist es aber auch so ziemlich das “glossy-gste” Display, das ich bisher gesehen habe. Licht ist also, neben Fingerabdrücken, der zweite Feind dieses Gerätes ;)

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Die Tastatur ist Netbook-typisch eher klein und auch die Größe des Touchpads hätte optimaler, gerade wenn man sich die Anordnung der beiden Tasten ansieht, ausfallen können.

Der Sound aus den vorne links und rechts eingebauten Stereo-Lautsprechern ist wirklich gut und stellt mein Samsung NC10 deutlich in den Schatten. Zusätzlich ist noch eine 1,3 MPixel Kamera verbaut, was nicht umhaut aber für Videochat in Skype & Co. völlig ausreichend ist.

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Die Anschlussmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen: Neben WLAN (n-Standard) und Bluetooth, gibt es 3x USB, einem SD-Karten Slot und, sehr bemerkenswert, einen HDMI Ausgang. Endlich werden wir von Adaptern befreit und können direkt einen externen TFT ansteuern (Apple?!).

Darüber hinaus besitzt das Booklet 3G, wie der Name schon vermuten lässt, ein internes UMTS-Modem. Dieses ist, zusammen mit dem SD-Karten Slot, seitlich angebracht. Man muss also nicht, wie ich beispielsweise bei meinem NC10, zuerst den Akku entfernen, um die SIM-Karte einzusetzen bzw. herauszunehmen.

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Apropos Akku: Dieser soll 10 Stunden durchhalten, was die Mobilität des Gerätes extrem erhöht.

Ist Euch etwas aufgefallen? Richtig, es gibt keinen Ethernet-Anschluss aber ich bin ehrlich: Der wird überschätzt! Ich für meine Begriffe habe das letzte Mal vor gefühlten 12 Monaten ein LAN-Kabel am Netbook/MacBook gehabt.

Als Betriebssystem kommt Windows 7 Starter zum Einsatz. Zum ausgiebigen Testen fehlte es einfach an der Zeit aber trotz des recht alten Atom Prozessors (ca. 2 Jahre) und nur 1 GByte RAM liefen die “Standard-Anwendungen” flüssig und ohne Probleme. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang noch, dass das Booklet 3G, dank nicht vorhandener Lüfter, völlig geräuschlos im Betrieb ist und trotzdem kaum Wärme entwickelt.

Abschließend noch einige Vergleichsfotos mit meinem 13 Zoll MacBook (late 2008), um einen Eindruck von Qualität und Größe zu bekommen.

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Das Nokia Booklet 3G gibt es seit ca. einem Jahr zu kaufen. Der Preis (aptgetupdateDE Unterstützer-Link) hat sich in diesem Zeitraum deutlich nach unten orientiert, so dass man es schon für recht günstige 400 Euro bekommen kann.

Fazit
Nokia hat mit dem Booklet 3G ein sehr schickes und vor allem wertiges Netbook auf den Markt gebracht. Wer mit den kleinen Schwächen (ultra-glossy Display, wenig RAM) leben kann und eh gerade auf der Suche ist, wird die Anschaffung bestimmt nicht bereuen.

Technische Daten
Maße BxTxH: 264 x 185 x 19,9 mm
Gewicht: 1.250 g

Prozessor: Intel® Atom™ Z530, 1,6 GHz
Chipsatz: Intel® Poulsbo US15W
RAM: 1 GByte DDR2
Festplatte: 120 GByte

10,1-Zoll-Display, 1.280 x 720 Pixel
1,3-Megapixel-Digitalfokus-Kamera

WLAN: 802.11 b/g/n
Bluetooth 2.1 + EDR (Enhanced Data Rate)
Integriertes UMTS-Modem: WCDMA 900/2100; HSPA

HDMI 1.2-Ausgang für HD-Video
3 x USB 2.0
3,5-mm-Kopfhörerausgang (dient in Verbindung mit OMTP-Headsets auch als Audio-Eingang)
DC-Eingang
SD-Kartenleser
SIM-Karten-Steckplatz

Windows 7 Starter
Integrierter GPS-Empfänger mit Unterstützung für A-GPS
Anwendung Ovi Karten vorinstalliert

LINKS
http://www.nokia.de/produkte/mini-laptops/nokia-booklet-3g

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Vergleichsgrafik: Mobile Entwicklungsplattformen 2010

Podcast-Kollege Sebastian hat eine, wie ich finde, sehr interessante Grafik (Tabelle) erstellt, in der er alle mobilen Entwicklungsplattformen der derzeit ernstzunehmenden Smartphones gegenüberstellt:

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Das ist natürlich nur ein Snapshot für das Jahr 2010 und kann sich in 2011 schon wieder komplett neu verschieben und neu durch sortieren.

Ich finde, RIMs Blackberry sollte man auch nicht komplett abschreiben bzw. außen vor lassen, auch wenn diese Geräte wohl eher für den Business-Bereich interessant sind. Ich denke, sie werden mit ihrem neuen Projekt und den Ankündigungen mit einem eigenem Tablet (PlayBook) auch einen Teil des Kuchens abbekommen.

Was ist mit Nokia? Werden die Finnen in Zukunft auch noch mitspielen wollen? Wenn ja, dann gibt es 7 und mehr mobile Plattformen. Boa, wer soll da noch mitkommen?

Links
http://www.bigger.cc/1737/mobile-entwicklungsplattformen-im-vergleich/

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Die Evernote Livescribe Connection

Meinen Livescribe Stift möchte ich nicht mehr missen. Handschriftliche Notizen für immer digital gebannt mit einem synchronisiertem Audiomitschnitt sind für mich einfach für Mitschriften im täglichen Arbeitsalltag unersätzlich geworden. Evernote ist dagegen meine Überall-verfügbare-Notiz-Ablage, die ich auch nicht mehr missen mag. Beides zusammen ging bisher irgendwie nur über Umwege. So lebten meine Livescribe Notizen in der eigenen Livescribe-Desktop-Software und der Rest in Evernote. Bis heute.

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Seit Version 2.3.0 kann man direkt aus der Livescribe Desktop Software, die es für Windows und Mac OS X gibt, seine geschriebenen Seiten nach Evernote exportieren. Genutzt wird dafür die Evernote API . Man kann jetzt recht einfach die einzelnen Seiten markieren oder ein ganzes Notizbuch hochladen. Die aufgenommenen Audiodateien kann man ebenfalls direkt zu Evernote laden lassen, dabei werden diese automatisch konvertiert. Für den Standard Evernote-Nutzer, der diesen Dienst kostenlos nutzen, könnte es aber sinnvoll sein, auf Premium umzusteigen, da man mit den Audiodateien schnell über die 40MB des monatlich zulässigen Transfervolumen kommt.

Fazit: die Kombination auch Livescribe und Evernote ist super. Ich freue mich über diese Kopplung, da es beide Sachen gegenseitig für mich noch mal extrem aufwertet.

Links
http://www.livescribe.com/de/releasenotes/#LDMac
(via Evernote)

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Samsung Wave S8500 – Die Software (Teil 2)

Oliver hat in seinem ersten Teil ja bereits die Hardware sehr ausführlich beschrieben. Ich werde in diesem zweiten Teil jetzt das Bada-OS, die Social-Apps und auch die Synchronisation mit Goolge genauer beleuchten. Am Ende bleibt die Frage, kann man dieses Smartphone auch Mac- oder Linux-Usern empfehlen?

Da ich persönlich auf der Suche nach einem neuen Smartphone war, kam mir der Test der Software für das Samsung Wave S8500 genau richtig. Wird es all meine Bedürfnisse erfüllen können? Anforderungen, die ich an das Gerät stellen werde:

Musik, Podcasts und Hörbücher, Twitter, Facebook, Standortbezogene Dienste, Internet und die Synchronisation mit Google.

Aber der Reihe nach:

Bada-OS
Zumindest was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht hat Samsung nicht zu wenig versprochen. Das OS scrollt absolut flüssig! Es macht wirklich Spaß das Smartphone zu bedienen, dabei ist es jedoch nicht immer intuitiv. Da mir keine Anleitung vorgelegen hat, habe ich versucht mich durch die Bedienung zu kämpfen, was mir mehr oder weniger gelungen ist. Hat man die Bedienung einmal so weit verstanden, kommt man danach aber sehr gut zurecht.

Dazu beherrscht das Samsung Wave S8500 etwas, was Android bisher gar nicht und Palm nur bedingt geschafft hat: Screenshots von Spielen wie beispielsweise Need for Speed.

Unterstützung für Hörbücher
Ich höre sehr gerne Hörbücher von Audible. Auf Nachfrage per E-Mail habe ich nachfolgende Antwort vom Support erhalten:

Leider ist mir nicht bekannt, dass eine App für Bada OS geplant ist. Wir haben nicht allzuviele Kapazitäten und müssen daher unsere Entwicklungskosten und -zeit stark zugunsten der marktbestimmenden Betriebssysteme sowohl für Smartphones (Symbian, iPhone OS, Android, Windows Mobile) als auch für Computer (Windows, Mac OS) priorisieren.

Es tut mir wirklich leid, dass ich Ihnen diesbezüglich nichts anderes mitteilen kann.

Also zumindest kurzfristig scheint es hier keine Unterstützung zu geben und man ist weiterhin auf ein Zweitgerät angewiesen.

Social Apps
Facebook und Twitter werden als Apps von Samsung gleich mitgeliefert, doch beide Programme können meines Erachtens wenig überzeugen. User, die beide Dienste nicht nutzen, wird das vielleicht nicht stören, wer aber beide Dienste wirklich nutzt, stößt schnell an die Grenzen.

Zum Beispiel die twitter-App: Keine Ahnung was Samsung sich dabei gedacht hat, aber IMO ist diese Software nicht wirklich zu gebrauchen. Von der “schlechten” Aufteilung einmal abgesehen, weiß ich nicht, wie man so ein optisch chaotisches Menü erstellen kann?

Wenn man schon ein Menü erstellt, sollte man doch auch darüber nachdenken, wie es später in verschiedenen Sprachen erscheint. Sorry, aber sowas wie @ oben und darunter dann der Name, oder das Wort “Direktnachri cht” zu trennen geht gar nicht. Auf dem gleichen Bild wird “Aktualisie…” abgekürzt und auf der Tweet-Seite schreibt man lieber “Zurü.” Nennt mich kleinlich, aber das geht gar nicht!

Davon abgesehen ist es weder möglich Tweets mit GPS-Koordinaten zu versehen noch Bilder zu twittern. Hallo? Es ist zwar möglich einen neuen Retweet abzusetzen, aber man kann keine Bilder twittern?

Klickt man auf “Aktualisie…” wird die Timeline neu geladen bzw. es werden 8 neue Tweets geladen. Eine Einstellung, wie viel man laden möchte, gibt es nicht. Man kann zwar “Weitere Anzeigen” klicken, aber Sorry, 8 Tweets? Ausserdem springt die Anzeige dann auf den aktuellsten Tweet und man muss erst nach unten scrollen. Klickt man auf den Menüpunkt “Suche”, dauert es bis zu 15 Sekunden, bis die entsprechende Seite geladen ist, was je nach Verbindung auch auf anderen Seiten in der App passieren kann.

Neee, Sorry, aber die App ist so nicht wirklich zu gebrauchen und eine andere twitter-App war im Store zum Zeitpunkt meines Tests (Anfang Juli) noch nicht zu finden.

Die Facebook-App – der Menüpunkt zum Aktualisieren wird hier “Aktualis.” abgekürzt, was nur die Inkonsequenz der Menüführung bestätigt – ist hier zwar schon einiges besser, denn es werden wesentlich mehr Beiträge geladen und auch das posten von Fotos ist möglich, jedoch verbirgt sich auch hier in einem vorhandenen Menüpunkt “Einstellungen” lediglich ein Haftungshinweis. Diesen EINMAL im OS unterzubringen hat wohl nicht gereicht, er muss in jede App.

Eine Foursquare- bzw. Gowalla-App sucht man ebenfalls vergebens und damit würde ich das Gerät nur bedingt als Social tauglich bezeichnen.

Verbindungen
Hier kommt ein Punkt, bei dem das Samsung Wave wirklich punkten kann. Es ist geradezu vorbildlich einfach gewesen mal eben Bluetooth ein- oder auszuschalten oder aber das Gerät als WLan-Hotspot zu nutzen. Finde ich persönlich sehr löblich, braucht man in der Praxis jedoch meist eher selten.

Synchronisation mit Google
Einer der wichtigsten Punkte für mich war die Google-Integration. Diese ist auch der Grund, warum ich jetzt ein Android-Telefon mein Eigen nenne. Um neben den E-Mails auch Kontakte und Kalender zu synchronisieren, muss man Google per Exchange einrichten. Dabei wird jedoch beim Kalender nur der Hauptkalender synchronisiert. Hat man – wie ich und sicherlich viele andere auch – jedoch verschiedene Kalender (Privat, Arbeit, Geburtstage, Feiertage usw.), ist es nicht akzeptabel, wenn man auf seinem Telefon nur den Hauptkalender sehen und synchronisieren kann.

SamsungApps
Mangels Windows konnte ich mir nicht anschauen, wie man Apps über KIES kaufen und dann zum Gerät synchronisieren kann, so blieb mir nur der Kauf der Apps auf dem Gerät selber. Und diese hinterlässt einen gespaltenen Eindruck.

Den Store auf dem Smartphone empfand ich als eher unübersichtlich. Auf Dauer würde ich nur mit dem Store auf dem Gerät keine Apps kaufen wollen. Als Überraschung empfand ich es sehr gut, dass man Gratis-Apps sofort laden konnte, ohne erst ein Konto anlegen zu müssen. So fand Need for Speed Shift und SouthAfrica2010 schnell den Weg auf mein Testgerät.

Etwas verwirrend empfand ich es, nach dem Aufruf des Stores eine Info zu erhalten, dass eine Aktualisierung für eine Anwendung vorliegt, nach Klick auf diese Info dann aber eine Liste von ca. 20 Programmen angezeigt wurde. Es war für mich nicht möglich zu erkennen, welche dieser Apps denn jetzt die Aktualisierung sein sollte, was aber auch am Tester gelegen haben kann.

Firmwareupdates
Das ist so eine Sache. In unregelmäßigen Abständen gibt es zwar welche, jedoch beschreibt Samsung mit keiner Silbe behobene Fehler oder Neuerungen. Noch viel Schlimmer: eine neue Firmware kann nur über KIES, der Software für Windows, aufgespielt werden. Ohne Windows keine Updates. Man sollte meinen, dass eine Firma von der Größe Samsungs das besser hinbekommt.

Fazit
Für mich als Mac-User kommt das Samsung Wave aus zwei Gründen nicht in Frage. Sowohl die schlechte Google-Integration wie auch die nicht vorhandene Unterstützung von Linux und Macs für Firmwareupdates sind für mich Grund genug, um Samsung einen weiten Bogen zu machen.

Windows-User ohne Google-Account und ohne Anspruch auf aktuelle Apps können wohl bedenkenlos zuschlagen und erhalten für um die 300 Euro ein “rundes” Einsteiger-Smartphone, denn an der Verarbeitung der Hardware gibt es wirklich nichts zu meckern.

Hab ich noch etwas vergessen?
Fragen? Fragen! ;)

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Apple TV oder was?

Ich wage mal eine nicht ganz so neue These:

Im Streamen von Medien liegt die Zukunft.

Mit der vergangenen Mittwoch vorgestellten Settop-Box Apple TV geht die Medienraupe aus Cupertino meiner Meinung nach genau den richtigen Weg, wenn auch nicht zu Ende aber dazu später mehr.

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Das neue Apple TV ist kleiner und vor allem erheblich günstiger als das Vorgängermodell. Filme und Serien können nicht mehr gekauft, sondern ‘nur noch’ gemietet werden, was nach meiner Ansicht eher ein Vor- denn ein Nachteil ist.

Die Preise für Filme bewegen sich beispielsweise ab 3,99 Euro für HD- und 2,99 Euro für die SD-Variante. Sekunden nach der Mietung kann der Film auch direkt mit 5.1 Surround Sound (wenn angeboten) gestartet werden und man hat anschließend 48 Stunden Zeit ihn anzuschauen – so oft man will.

Darüber hinaus kann das neue Apple TV Fotos, Musik oder Videos aus der iTunes Mediathek auf den Fernseher streamen, Internet-Radio abspielen und eine Verbindung zu YouTube, MobileMe und Flickr aufbauen.

Demnächst, mit dem im November 2010 erscheinenden iOS 4.2, wird es sogar möglich sein Inhalte vom iPod Touch, iPhone oder iPad über AirPlay mit einem Touch auf das Apple TV zu streamen. Ob das nur für Filme/Serien/YouTube oder auch für Apps gilt, bleibt abzuwarten.

Ich bin ehrlich:
Ich bin derzeit auf der Suche nach genau so einer Box und war natürlich dementsprechend HAPPY über das Update von Apple TV. Ein genauerer Blick auf die Spezifikationen zeigte dann, dass HD-Videos mit nur 720p gestreamt werden. Das ist weder zeitgemäß, noch nutzt es die technischen Möglichkeiten aus. Vielleicht hätte Apple den, in diesem Zusammenhang, ‘schwachbrüstigen’ A4-Prozessor (auch im neuen iPod Touch, iPhone 4 und iPad verbaut) mal besser ein Update gegönnt.

Es ist mir aber durchaus bewusst, dass man für 1080p-Streams einen entsprechend dicken Internetanschluss haben und dass ein gewisser Abstand zum ungleich teuereren Mac mini gewahrt werden muss aber bitte… Ich versteh es nicht!

Gerade wenn ich mir die Konkurrent-Produkte Roku HD-XR und Boxee Box anschaue:

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Diese Boxen streamen HD-Videos mit 1080p und können teilweise sogar mit Flash 10.1 umgehen. Ein großer Nachteil dieser Boxen ist natürlich, dass hier ausschließlich US Video on Demand Dienste (Amazon Video on Demand, Netflix, Hulu…) angeboten werden, die man in Deutschland nicht (zuverlässig) nutzen kann.

Bleibt noch das Angebot von Western Digital in Form des WD TV Media Players oder, so wie ich es derzeit mache, direkt über die PlayStation 3 (ps3mediaserver bzw. MediaLink), was wunderbar funktioniert.

Da ich mich aber kenne, wird es letztendlich doch auf Apple TV hinauslaufen. Gerade das Streaming vom iPhone über AirPlay reizt mich schon etwas und es gibt, glaube ich, zum ‘Filmverleih-Store’ im Apple TV nichts wirklich Vergleichbares oder?

Wie seht Ihr das? Kauft Ihr Euch ein Apple TV oder besitzt Ihr gar eine der hier genannten Streaming-Boxen? Gibt es weitere brauchbare Alternativen für den deutschen Markt?

(Bild via)

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Angetestet: TrekStor – Portable WLAN Hotspot

2 Wochen hatte ich nun den kleinen, süßen Hosentaschen-Wlan-Hotspot jetzt im Einsatz gehabt und hier sind kurz zusammengefasst meine Erfahrungen damit.

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Die Bedienung ist wirklich simpel gehalten: SIM Karte einstecken, Wlan konfigurieren und los surfen. Dabei unterstützt der “Portable WLAN Hotspot” GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA/HSUPA und kann im WLAN Modus bis zu 5 Geräte bedienen. Die Beschränkung auf 5 Geräte kann ich nicht ganz nachvollziehen, sehe aber auch im praktischen Einsatz keinen Nachteil, da ich vermute, dass diese Anzahl für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreichend ist.

Hardware

Das von TrekStor vertriebene Gerät ist ein HUAWEI Model: E5830 und besteht komplett aus Kunststoff (unten weiß, oben grau silber) und einem kleinem Display. Das Display zeigt unter anderen die aktuelle Verbindung, die Anzahl der verbundenen Clients  und den Akku-Füllstand an.

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Praxis

Ich habe den TrekStor – Portable WLAN Hotspot mit insgesamt 5 Geräten ausprobiert: darunter waren Smartphones und Handys wie das iPhone 3GS, 2G, Samsung Wave, verschiedene Android Geräte, Windows Notebooks und natürlich auch mit einem Macbook und dem Wlan-only iPad. Das klappte alles wunderbar und in Abhängigkeit von der Verbindungsqualität auch ausreichend schnell.

Als persönlichen Einsatzzweck sehe ich bei mir Dienstfahrten, bei dem ich iPad und Macbook gleichzeitig mobil mit dem Internet verbinden muss. Natürlich kann ich in diesem Fall auch auf das iPhone zurückgreifen. Nicht-Jailbreaker sind hier aber auf die Güte ihres Providers angewiesen bzw. bezahlen diesen in meinen Augen nichtgerechtfertigten “Mehrwert” mit einer Extragebühr. Können aber so Tethering nur per USB Kabel bereitstellen und dann auchnur für ein Gerät. Jailbreaker greifen zum Beispiel zu MyWi und sind glücklich. Alternativ-Smartphone-Besitzer, die zB. mit Android Geräten ab Version 2.2 oder auch mit dem Samsung Wave bzw. dem Palm Pre unterwegs sind, geniessen schon jetzt den im OS eingebauten WiFi-Hotspot.

Natürlich reicht für kurze Sessions das Smartphone mit WiFi Hotspot aus. Im Angesicht der Akku Problematiken sehe ich Geräte wie eben diesem TrekStor - Portable WLAN Hotspot aber ein kleinwenig in Vorteil, da so das Akku des Smartphones geschont wird. Für Wenigbenutzer lohnt der Einsatz so aber nicht.

Wenn ich das Gerät mit 2 Clients verbunden hatte, kam ich auf eine durchschnittliche Arbeitsdauer von ca. 4-5 Stunden. Das hängt aber natürlich stark von dem Gebrauch ab. Notfalls verbindet man das Teil dann per USB an den Rechner.

Benutzung als USB-Modem am Mac

Alternativ wie eben schon erwähnt, kann man den Portable WLAN Hotspot auch per USB verbinden. Dann wird nicht nur der Akku (3,7V 1500mAh Li-Polymer Batt.) geladen, sondern dann fungiert dieses Gerät auch als USB-Modem.

Schließt man das Gerät per USB an den Mac an, verbindet sich automatisch ein Volumen mit der Treibersoftware, die man dann installieren kann. Das kennt man so auch schon von anderen UMTS Sticks. Danach findet man in den Netzwerkeinstellungen einen weiteren Netzwerkadapter, der sich nach ca. 30 Sekunden auch automatisch verbindet und konfiguriert.

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Die Webschnittstelle erreicht man per http://e5.home/ bzw. 192.168.1.1. Dort kann der normale Nutze auf Dateien der eingebauten Micro-SD Karte zugreifen. So kann man das TrekStor Gerät auch als kleinen Fileserver für unterwegs benutzen. Weiterhin kann man auf der Administrationsoberfläche Dinge wie Wlan SSID, Sicherheit, Firewall usw. konfigurieren, SMS versenden und die SD-Karten Freigabe einstellen.

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Fazit

Für ca. 129€ (aktueller Straßenpreis) bekommt man ein solide funktionierendes und sehr handliches Gerät ohne SIM- und Netlock. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn ich den Preis für etwas zu hoch angesetzt halte. Einen dauerhaften Einsatz findet das Gerät aber bei mir nicht, da mir für die kurzen Nutzungsmöglichkeiten iPhone und co. ausreichen.

Links
TrekStor bei Amazon

Das Gerät wurde mir leihweise direkt von TrekStor zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Warum ich mir kein iPhone 4 kaufe

Ich besitze derzeit ein iPhone 3GS mit iOS 4 und ich gebe ungezwungen zu, dass ich anfangs ziemlich heiß auf das neue iPhone 4 war.

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Ich hatte mir sogar ein Exemplar vorbestellt, dass ich leider nicht annehmen konnte, da Apple, kurz gesagt, einen “Fehler” auf der Webseite hatte. Erschwerend kam hinzu, dass ich alles andere als ein der Deutschen Telekom freundlich-gesinnter Mensch bin und es zwingend ein “unlocked” iPhone 4 (trotz verfügbarem Jailbreak und Unlock) sein sollte.

So versuchte ich alternative Bestellwege über Frankreich, England und der Schweiz. Frankreich fiel flach, da mir eine französische Lieferadresse fehlte. Bei England hilft einem Borderlinx aus der Patsche und aus der Schweiz (da Nicht-EU-Land) kommen 19% Einfuhrumsatzsteuer auf Kaufpreis und Frachtkosten hinzu (das iPhone selber, als Mobiltelefon, ist nach Codenummer 8517 1200 900 zollfrei).

Der Preis liegt zwischen 700 und 800 Euro (inkl. Versand) und die Lieferzeit beträgt mindestens drei Wochen. Und genau diese drei Wochen Wartezeit sind, so glaube ich, Schuld an meiner Entscheidung. Ich kaufe Technikzeugs neuerdings immer ziemlich spontan und habe keine Lust aufs Warten. Sprich: Wäre das iPhone 4 sofort verfügbar gewesen, hätte ich mit ziemlicher Sicherheit eines aber so…

…so überlegte ich hin und her, wägte das Für und Wieder ab und kam letztendlich zu dem Schluss, dass ich dieses neue Telefon überhaupt nicht brauche.

Ich möchte einmal kurz die wichtigsten Neuerungen am iPhone 4 zusammen fassen:

  • Design
  • Retina-Display
  • Leistung (A4 Prozessor)
  • Frontkamera
  • 5MP Kamera mit LED-Blitz

Das Design ist ne Geschmacksfrage und ich bin mit dem des iPhone 3GS zufrieden – also who cares. Das sehr hoch aufgelöste Retina-Display ist ebenfalls ein “nice-to-have Feature” – ich hatte bisher keine Schwierigkeiten etwas auf meinem 3GS-Display zu erkennen. Der hochgelobte A4-Prozessor von Apple mag zwar toll sein aber ob ich nun zwei oder drei Sekunden länger auf etwas warte, bis es auf dem Bildschirm erscheint, ist mir relativ egal.

Bleiben die beiden Kameras inkl. LED-Blitz auf der Rückseite übrig. Da ich nun wirklich ziemlich selten Selbstporträts schieße und auch erst eine Person in meinem Umfeld für eventuelles “Facetimen” ebenfalls ein iPhone 4 besitzt, ist die Frontkamera komplett geschenkt. Bleiben für mich einzig der LED-Blitz und die wirklich gute Kamera auf der Rückseite ein Kaufargument.

Aber sind wir ehrlich: mind. 700 Euro für ne bessere Kamera mit LED Blitz?! Ohne mich! Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass immer wieder Gerüchte auftauchen, dass das iPhone 5 schon im Januar 2011 erscheinen soll (Stichwort: Antennagate).

Schlussendlich will ich aber niemandem das iPhone 4 ausreden. Es ist mit Sicherheit ein tolles Gadget aber ich, für meinen Teil, sehe bis auf die Kamera auf der Rückseite inkl. LED-Blitz keine Vorteile.

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Creative Zii Sound D5 + Aurvana In-Ear2 im Test

[Trigami-Review]

Ich freue mich eigentlich immer über neue Hardware, die ich ausprobieren darf und so war es auch bei Creatives neuem kabellosem Soundsystem. Obwohl  ich vorneweg sagen muss, dass ich sehr skeptisch war, ob überhaupt über Bluetooth eine so gute Übertragung möglich sein kann, dass man von Musikgenuss sprechen kann. So musste sich das preislich im oberen Sektor angesiedelte Gerät eine Woche lang meinen Tests beweisen. Wie gut es wirklich ist und ob sich das Geld lohnt, erfahrt ihr in diesem Artikel. Darüber hinaus durfte ich auch noch die neuen In-Ear Kopfhörer Aurvana In-Ear2 testen. Perfektes Timing, den meine jetzigen Kopfhörer hatten sich gerade in Wohlgefallen aufgelöst.

Creative Zii Sound D5

Schon das Auspacken hat sehr viel Freude bereitet. Die Verpackung machte einen sehr hochwertigen Eindruck, wie man das zum Beispiel bei Apple Produkte gewohnt ist und es meiner Meinung nach auch heutzutage einfach zu einem guten Produkt dazu gehört. So lässt sich zum Beispiel alles wieder prima einpacken, um die recht kompakte Verpackung auch zum Transportieren benutzen zu können.

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In der edlen Verpackung findet man folgende Einzelteile:

  • die 1-Wege-Sound-Box:
  • Gewicht: ca 2kg
  • eine Zubehörbox mit zwei Kaltgerätestecker (1x UK- und 1x Euro-Norm-Stecker), Netzteil, Handbuch und Kurzanleitung
  • Bluetooth-Dongle (Creative BT-D5) für das Apple iPod /iPhone/ iPad
  • 3,5 mm Klinkenadapter
  • Preis: 299€

Der Sound

Das Creative Zii Sound D5 System ist ein 1-Weg-Sound-System, mit integriertem Verstärker und soll damit Hoch-, Mittel-, als auch die Tieftöne bedienen. Man kann zwar mittels 3,5mm Klinke sämtliche Eingabegeräte per Kabel anschließen, gedacht ist dieses System vornehmlich für den kabellosen Anschluss. Ich habe natürlich gleich das iPhone gegriffen und schon nach wenigen Sekunden hörte ich den glasklaren Sound aus dem System. Boa. Und was für einen fetten Sound man hören konnte. Nicht schlecht und das bei den doch recht kompakten Abmassen. Ich war mehr als positiv überrascht. Sämtliche Töne kommen sehr gut rüber. Am besten gefällt mir aber der integrierte Subwoofer, der mein altgedientes 5.1 System auch gut in den Schatten stellen kann. Bis zu dieser Box dachte ich immer, es kommt auf die Größe an – jetzt bin ich aber eines besseren belehrt worden.

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Die Bedienung

Die Zii Sound D5 hat genau einen richtigen Bedienknopf und dieser ist an der Hinterseite angebracht und für das An- bzw. Ausschalten da. Die restlichen Bedienelemente werden über Touch Eingabe ermöglicht. So findet man oben, mittig auf der Box die Lautstärkeregelung mit integrierter Anzeige und am vorderen Teil einen Touchfunktionsknopf zum Beispiel für das Bluetooth Pairing.

Creatives Soundbox ist perfekt für Applegeräte gemacht. Das sieht man zum Beispiel auch an dem Bluetooth-Dongle für iPods ohne eigene Bluetooth Unterstützung. Ich habe es mit einem iPod Nano und mit dem iPhone ausprobiert. Das Pairing über den mitgelieferten Dongle dauert ein wenig länger, als ohne. Ich habe auch mein Macbook per Bluetooth angebunden. Das funktioniert sehr einfach und schnell. Die Verbindung hält sogar durch eine Wand und bricht nur ab, wenn man zum Beispiel das iPhone mit Händen bedeckt in die Hosentasche steckt. Den Dongle kann man auch oben in die Box stecken. Dann dient sie dem iPhone als Halter. Die Geräte können darüber dann auch aufgeladen werden. Das Creative Zii Sound D5 System funktioniert mit jedem Bluetooth®-Gerät, wie zum Beispiel Notebooks und Handys.

Was nicht funktioniert hatte, ist das Verbinden mehrerer Geräte mit der Box. Bevor man ein neues Gerät anschließen will, muss die vorherige Verbindung gekappt werden. Per Kabel angeschlossene Geräte funktionieren aber dann doch parallel zum Bluetooth-Connect.

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Fazit

Creative Zii Sound D5 hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Es ist ein hochwertig verarbeitetes, edel aussehendes, kompaktes Soundsystem mit einem für meine Ohren erstklassiken Sound. Die Bedienung ist sehr einfach und die Bluetooth-Anbindung funktionierte perfekt. Alles in allem ist das Teil jeden Euro wert.

Creative Aurvana In-Ear2

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Als “kleine” Zugabe durfte ich auch noch die recht neuen In-Ear Kopfhörer von Creative, die Aurvana In-Ear2 testen. Bei diesen In-Ear Kopfhörern liegen fünf verschiedene Ohrgummis in unterschiedlichen Größen dabei, so dass die Kopfhörer auf jeden Fall gut passen sollten. Ich habe sie gleich mal mit zum Laufen genommen und war so als ob ich nie andere hatte.

Die Teile sind sehr leicht und tragen sich sehr gut. Der Sound ist im Vergleich zu meinen Sennheiser In-Ear nicht so bassbetont, gehen meiner Meinung nach mehr auf die Mittel-Töne und hören sich dabei auch sehr gut an. Ich werde sie auf jeden Fall weiter verwenden. Die Verarbeitung ist hochwertig und ich denke diese Kopfhörer werden durch die mitgelieferte Tragebox sehr gut geschützt und halten so etwas länger als die üblichen Kopfhörer.

Das besondere an diesen Kopfhörern ist die automatische Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Das funktioniert auch nicht schlecht, wobei man bei passenden In-Ear Kopfhörern auch so schon perfekt abgeschirmt ist.

Fazit

Tolle Kopfhörer, sehr guter Klang, sind aber meiner Meinung nach nicht ganz billig. (Preis: ca. 99€)

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Headset im Test: WEP570 Samsung

3 Wochen nun habe ich das Bluetooth Headset WEP570 von Samsung im Alltag benutzt. Es wird Zeit über das kleine, schicke Gadget ein paar Worte zu verlieren.

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Vorneweg, das WEP570 ist mein erstes Bluetooth Headset, welches ich benutzt habe, deshalb kann ich dieses Gerät nicht mit anderen ähnlichen Headsets vergleichen. Seht diesen Bericht einfach als subjektiven Eindruck meinerseits. Laut Hersteller soll das Gerät mit allen möglichen Handys und Smartphones zusammenarbeiten. Ein paar Bauchschmerzen vor dem ersten Anschluss an mein iPhone hatte ich dennoch. Aber es funktionierte zu meiner Überraschung erstaunlich gut und einfach.

Das WEP570 soll besonders gut im Auto benutzbar sein, deshalb liefert Samsung ein Autoladegerät mit. Dieses Autoladegerät hat einen beweglichen Kopf und kann recht gut im Auto platziert werden. Das Headset steckt man dann einfach in das Ladegerät, wenn der festverbaute Akku nachlässt. Ich habe innerhalb von 1 Woche das Headset min. einmal täglich für ein bis zwei kurze Telefongespräche benutzt und konnte so das Headset nicht entladen. Es hält für mein Gefühl doch recht lange durch. Das Headset lässt sich darüber hinaus auch über ein Micro USB Kabel laden, welches aber nicht zum Lieferumfang gehört. Samsung gibt an, dass man mit dem WEP570 6 Stunden telefonieren kann oder dass es 180 Stunden im Standby Modus durch hält.

Der Autoladeadapter hat und das fand ich ziemlich clever, einen extra Standard USB Anschluss integriert, so dass man sein iPhone oder ein anderes USB Gerät da drüber im Auto direkt laden kann. Prima, so kann mein Urlaub und ein paar längere Touren kommen ;)

Um mal einen besseren Eindruck vom dem 11g leichtem, sehr kleinem Headset (47 mm (L) x 17.5 mm (W) x 11 (T) mm) zu bekommen hier ein paar Bilder:

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Das WEP570 kommt weiterhin mit einer mehrsprachigen, kurzen Anleitung und ein paar transparente Ohrbügel, die ich aber mal gleich weggelassen habe, da dieses Headset auch prima so bei mir im Ohr gehalten hat, ohne das man das Gefühl hatte, es fällt jeden Augenblick heraus.

Ich habe in der Testzeit Bluetooth immer angelassen, was sich natürlich negativ auf die Akkuzeit meines iPhones auswirkte. Mittlerweile schalte ich Bluetooth nur im Auto an, da ich hier das Headset benutzen will. Klingelt das Telefon kann man durch ein Druck auf die einzige Taste am Headset, das Gespräch direkt annehmen. Man kann sich auch das Gespräch nachträglich auf das Headset umleiten lassen, in dem man den Knopf drückt. Das Verbinden per Bluetooth geht angenehm schnell. Nur beim erstmaligen Benutzen und Verbinden (Pairing) musste ich das Handbuch zur Rate ziehen.

Drückt man den Knopf am Headset kurz, ruft man automatisch die letzte gewählte Nummer an. Kann praktisch sein, wenn man jemanden zurückrufen will. Drückt man den Knopf etwas länger, springt die Sprachsteuerung am iPhone an, die bei mir aber überhaupt nicht funktioniert. Mehrere peinliche Anrufe haben mich meine Versuche so gekostet. Mir war gar nicht bewusst, wen ich noch so alles in meinem Telefonbuch gespeichert habe.

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Die Sprach- und Audioqualtität ist für meine Ohren mehr als gut. Es klang alles sehr natürlich und auch nicht zu leise. Die Lautstärke kann man über zwei Knöpfe an der Seite einstellen. An der Oberseite gibt es eine sehr kleine LED, die den Status des Geräts anzeigt. Da die nicht immer leuchtet, ist es anfangs schwer diese zu lokalisieren.

Fazit

Ich habe das Bluetooth Headset von Samsung doch sehr schätzen gelernt und für mich persönlich hat es sich als sehr praktisch herausgestellt, gerade wenn man im Auto telefonieren möchte. Die Benutzung und das Handling mit dem iPhone waren sehr einfach und kann durchaus empfohlen werden. Die Unverbindliche Preisempfehlung von Samsung liegt bei 49,90 €. Im Handel findet man mit ein bisschen Suchen schon ab 35€.