Habe jetzt unseren “Xen-Cluster” fast 2 Jahre im Einsatz, aber um Windows zu virtualisieren, bin ich bisher immer herumgekommen. Nun, nach dem der “Xen-Cluster” durch Aufstockung der Knoten mehr Kapazitäten bekommen hat, wurde ich quasi gezwungen, auch mal Windows auszuprobieren. Ansonsten habe ich ausschliesslich Linux virtualisiert. Dieses sehr Ressourcen sparsam und stabil. Und mit den xen-tools aus sehr praktisch einsetzbar. Zum Beispiel dauert das Aufsetzen eines neuen Linuxhost keine 5 Minuten.

Wie sieht das Ganze nun mit Windows XP aus?
Ich beschreibe mal hier meine Installation (das ist kein Howto, ich werde unter Links auf ein paar Howtos verweisen):
Als Hardware steht mir ein HP Server DL360 G5 (Quadcore) zur Verfügung mit 4GB Ram. Die virtuellen Platten liegen auf einem SAN (Selbstbau, müsste ich auch eigentlich mal einen Artikel schreiben) und werden per LVM angeboten.
Festplatte erzeugen:
/sbin/lvcreate vgxenimages -L 10gbM -n xpmini-disk
Konfigurationsdatei erzeugen und anpassen: xpmini.cfg
# Kernel + memory size
kernel = ‘/usr/lib/xen/boot/hvmloader‘
builder =’hvm’
memory = ’256′
device_model=’/usr/lib/xen/bin/qemu-dm’
# Disk device(s).
disk = [ 'phy:/dev/vgxenimages/xpmini-disk,ioemu:hda,w','file:/root/install/winxp.iso,ioemu:hdc:cdrom,r' ]
# Hostname
name = ‘xpmini’
# Networking
vif = [ 'type=ioemu, bridge=xenbr0, mac=00:16:3E:13:88:88' ]
# Behaviour
#on_poweroff = ‘destroy’
#on_reboot = ‘restart’
#on_crash = ‘restart’
boot=’d’
vnc=1
vncviewer=0
sdl=0
audio = 0
stdvga = 0
serial = ‘pty’
shadow_memory = 8
Installation starten:
xm create /etc/xen/configs/xpmini.cfg
und per VNC dann die Installation zu Ende bringen. Unter Mac OS X benutze ich als VNC Client JollyFastVNC. Dieser funktioniert super und ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
-mehr in Teil 2-
Links
http://xen.org/
http://www.xen-tools.org/software/xen-tools/
http://www.pug.org/index.php/Xen-Installation-Seite-3
http://www.trullala.de/technisches/windows-auf-xen/
http://www.jinx.de/JollysFastVNC.html