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Delicious Library 3 · Medienverwaltung für den Mac mit komplettem Redesign

Stammleser erinnern sich vielleicht an Delicious Library 3, welches ich vor etwa 1½ Jahren in einem Review komplett zerrissen hatte.

Einer der Gründe dafür war das übertrieben skeuomorphe Design der App, welches schon damals™ alles andere als up-to-date war.

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Diesem Problem hat sich Entwickler Delicious Monster mit der Veröffentlichung von OS X Yosemite nun endlich angenommen und mit der frisch erschienen Version 3.3 weitestgehend beseitigt.

Alle Grafikelemente sind nun ‘flach’, wobei man das Shelf selber weiterhin auf einen 3D Holz-Look inkl. der altbekannter 3D Animation aller verwalteten Elemente umstellen kann. Ich erhebe den Daumen und sage Bravo ;)

Leider sind aber andere Schwächen der App immer noch vorhanden, so dass mir weiterhin keine Upgrade-Empfehlung von Delicious Library 2 zu Delicious Library 3 über die Lippen geht.

Die Performance der App ist nach wie vor einfach nur mies. Man klickt, man wartet… es nervt! Dazu die enge Verzahnung mit Amazon, die eine Suche nach Filmen oder Metadaten bei Google oder IMDb unmöglich macht. Man kann weiterhin nicht seine Amazon Wunschliste oder Kindle Library online verwalten. Von digitalen Medien, wie eBooks oder gar Apps aus der iTunes Mediathek oder dem Mac App Store ganz zu schweigen.

Schade, wirklich sehr schade, so dass ich mein Fazit aus dem oben verlinkten Review nur wiederholen kann; und glücklicherweise läuft Delicious Library 2 auch unter OS X Yosemite, zumindest bisher, ohne Probleme.

Delicious Library 3 (AppStore Link) Delicious Library 3
Hersteller: Delicious Monster Software, LLC
Freigabe: 4+
Preis: 21,99 € Download
Delicious Library 2 (AppStore Link) Delicious Library 2
Hersteller: Delicious Monster Software, LLC
Freigabe: 4+
Preis: 8,99 € Download

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OS X Yosemite: Continuity & Handoff auf älteren Macs aktivieren

Eines der coolsten Features von OS X Yosemite sind meiner Meinung nach Continuity & Handoff, also das perfekte Zusammenspiel zwischen OS X und iOS.

So kann man beispielsweise eine auf dem Mac halb geschriebene E-Mail problemlos auf dem iPad oder iPhone weiterschreiben, vom Mac telefonieren, obwohl eigentlich das iPhone klingelt, SMS empfangen oder den Mac mit einem vom iPhone aufgebauten Instant Hotspot verbinden.

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Leider ist es aber auch so, dass Macs, die vor 2012 hergestellt wurden, einige dieser Features mangels Bluetooth 4.0 Kompatibilität nicht unterstützen.

Mit dem Continuity Activation Tool, welches gestern auf Github veröffentlicht wurde, kann man diesen recht ärgerlichen Umstand für etliche Macs ‘berichtigen’. Für einige funktioniert dieses Tool out-of-the-box; andere benötigen (leider) einen Austausch der Hardware, was dieses Vorhaben etwas unpraktisch macht. Nachfolgend die Kompatibilitätsliste.

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Da ich persönlich noch auf ein MacBook Air mid-2011 setze, gehöre ich zu den Glücklichen, die keine neue Bluetooth Karte benötigen und dieses Tool, das mit Admin-Rechten gestartet werden muss und im Terminal läuft, direkt einsetzen können.

Im Terminal kann man nach dem Starten eine kurze Systemanalyse durchführen (2) oder direkt Continuity aktivieren (1). Anschließend kann man Handoff in den OS X Systemeinstellungen > Allgemein aktivieren. Als Zugabe funktioniert nun auch AirDrop zwischen OS X und iOS, welches vorher bei einigen Macs ebenfalls ‘deaktiviert’ war.

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Das Ganze geht natürlich zu Lasten des eigenen Risikos. Apple haftet für nichts.

Ein Backup mit Time Machine & Co. sollte vorher unbedingt angelegt werden.

-> https://github.com/dokterdok/Continuity-Activation-Tool/

(via)

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Kurztipp: SnapRuler (Mac)

Du bist Designer oder Web-Entwickler und auf der Suche nach einer App, mit der man auf Klick pixelgenau den Desktop vermessen, die Dimensionen in Code-Form in die Zwischenablage kopieren oder Screenshots speichern kann?

Dann schau dir SnapRuler an, welches momentan kostenlos (der Preis liegt sonst bei 8,99 Euro) im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird und das wir vor ein paar Jahren auch schon mit einem kleinen Review bedacht hatten.

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An (Code-)Formaten für die Dimensionen werden HTML, CSS, CoreGraphics, SASS/SCSS, jQuery/JavaScript, Rails, Quartz und AppleScript unterstützt. Dazu ist die Snapfunktion (mit gedrückter Shift-Taste) recht hilfreich, die SnapRuler bei sichtbaren Objekten automatisch einrasten lässt.

Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

SnapRuler (AppStore Link) SnapRuler
Hersteller: Blade Polska Tomasz Kopczuk, Marcin Mincer spolka cywilna
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
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Review: Airmail 2 · Lightning Fast Mail Client for Mac

Du erinnerst dich an Airmail? Diesen recht neuen minimalistischen E-Mail Client für OS X, der sich anschickte das gute alte, aber leider auch tote Sparrow als Alternative Nummer 1 zu Apples Mail.app abzulösen?

Nun… Airmail 2 hat dieser Tage das Licht im Mac App Store erblickt. Nachfolgend mein Review zur App.

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Interface

Neben einem neuen Icon wurde auch das Design von Airmail 2 dezent überarbeitet und aktuellen Maßstäben angepasst.

Das Interface selbst blieb glücklicherweise unangetastet, so dass man weiterhin links die Konten und Ordner, in der Mitte die Nachrichtenliste und rechts die Nachrichtendetails sieht. Dieses Interface lässt sich in den Darstellungsoptionen weiter anpassen, so dass man Konten, Ordner oder Nachrichtendetails ausblenden kann und so mit der übrig gebliebenen Nachrichtenliste (das Ding in der Mitte, auf dem Inbox Zero steht) eine sehr kompakte Ansicht hat.

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Die Nachrichtenliste lässt sich übrigens über derzeit sieben verfügbare Themes weiter anpassen. Zudem lassen sich Avatare ein- und ausblenden oder ungelesene Nachrichten hervorheben.

Accounts einrichten

Da Airmail 2 eine komplett neue App und kein kostenloses Upgrade zu Airmail 1 ist, muss man seine E-Mail Accounts, hier werden weiterhin IMAP, POP3 und Exchange unterstützt, neu einrichten.

Alternativ können Bestandskunden von Airmail 1 ihre Konten über eine neue Import-Funktion auch zu Airmail 2 migrieren, was in meinem Fall problemlos funktionierte. Ein Import von Konten aus Apple Mail & Co. wird leider nicht angeboten.

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Google Mail Kunden sei in diesem Zusammenhang gesagt, dass Airmail 2 nun auch Google OAuth unterstützt, was einem programmspezifischen Passwort entgegenwirkt und die Einrichtung derartiger Accounts wesentlich erleichert.

Für die Einrichtung eines iCloud-Accounts muss dahingegen seit dem 01.10.2014 ein programmspezifische Passwort erstellt werden, um Airmail 2 zu autorisieren.

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E-Mails schreiben

Nach der Einrichtung eines oder mehrerer Mail-Accounts findet man sich in dem aus Airmail 1 bekannten und anfangs schon angesprochenen anpassbaren (nun mit Inhalt gefüllten) Interface wieder.

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Auch andere Funktionen wie ein Offline Support, Quick Move, Mail Flags, verschiedene Ansichten einer Konversation, Gmail Shortcuts, Gmail Labels, Quicklook, Inline Images, eine Undo Funktion, das Erstellen von E-Mail Regeln oder umfangreiche Such- und Filterfunktionen kennt man bereits aus Airmail 1.

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Neu sind dahingegen erweiterte Maus-Gesten, die selective Unified Inbox (nur festgelegte Mail-Accounts landen in der Unified Inbox) und dass die Quick Reply Funktion nun optional als Standard-Antwortmethode auf E-Mails ausgewählt werden kann; das Beantworten ist aber auch weiterhin in einem separaten Fenster möglich.

Das Schreiben neuer E-Mails erfolgt generell ein einem neuen Fenster und bietet, ebenfalls aus Airmail 1 bekannt, Markdown-, Rich Text-, Plain Text- und HTML source Support.

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Anhänge an E-Mails werden, wie oben im rechten Screenshot zu sehen, per Drag & Drop hinzugefügt und lassen sich nun sogar über die iCloud (nennt sich iCloud Attachments) verteilen. Dazu integriert sich Airmail, fernab der iCloud, auch mit Dropbox, Google Drive, Droplr und CloudApp. Außerdem kann man eine Verbindung zu einem FTP-Server konfigurieren, um Anhänge von dort zu teilen.

Mehr Integrationen und simples To-Do Management

Ebenfalls aus Airmail 1 bekannt aber dennoch erwähnenswert ist die Integration mit dem OS X Kalender, OS X Erinnerungen, 2Do, Things, OmniFocus, BusyCal, Fantastical und Evernote.

Man kann so sehr einfach aus Airmail heraus neue Kalenderevents oder To-Dos erstellen oder ganze E-Mails bei Evernote speichern.

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Des Weiteren bietet Airmail auch auch ‘internes’, zugegebenermaßen recht simples To-Do Management an, indem man E-Mails als zu erledigen markieren oder mit einer Notiz versehen kann.

Das hat den Vorteil, dass man derartige E-Mails durch vordefinierte Filter recht schnell wiederfindet und ggf. auf externe Apps verzichten kann.

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Plugins und Widgets

Ein neues Feature ist das Airmail Plugin Framework, das sich noch in der Entwicklung befindet aber schon auf Github dokumentiert ist. Hier können Entwickler selbst tätig werden und den Umfang von Airmail erweitern. Wer experimentierfreudig ist, kann sich schon jetzt mit den Beta-Versionen des S/MIME- oder GPG-Plugins für die Verschlüsselung von E-Mails auseinandersetzen.

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Für die Erkennung von Spam setzt Airmail weiterhin auf das kostenpflichtige aber sehr gute SpamSieve und man kann sich über ein neues Widget namens Airmail Today über die letzten E-Mails, anstehende To-Dos oder E-Mails mit Notizen informieren und diese ggf. direkt beantworten, archivieren oder löschen.

Sonstiges

Auch sonst lässt Airmail 2 kaum Wünsche offen und bietet durch seine umfangreichen allgemeinen und kontospezifischen Einstellungen viele Möglichkeiten sein Glück in diesem Client zu finden.

Man kann E-Mails beispielsweise verzögert senden, die Zuordnung der Ordner für Spam, Gesendet & Co. anpassen, Signaturen oder Aliase konfigurieren, definieren wo genau die Signatur erscheinen soll (vor oder hinter dem zitierten Text), eine Standardschriftart festlegen oder Benachrichtigungen in der OS X Mitteilungszentrale aktivieren.

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Für die E-Mail Kontakte ist die Integration ins OS X Adressbuch, Google Mail Contacts und Open Directory interessant. Avatarbilder können vom Dienst Gravatar übernommen werden.

Preise und Verfügbarkeit

Airmail 2 wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft. Der Preis hat gegenüber der ersten Version, die meistens nur 1,79 Euro kostete, deutlich angezogen und liegt aktuell bei 8,99 Euro. Ein Upgrade von Airmail 1 zu Airmail 2 wird den MAS-Regeln folgend leider nicht angeboten.

Für einen kostenlosen Test der App steht, wie schon aus Airmail 1 gewohnt, eine Beta (dort sind auch hin und wieder kostenlose Promo Codes für die Vollversion zu finden) bereit. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Airmail 2.0 (AppStore Link) Airmail 2.0
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+
Preis: 8,99 € Download


FAZIT

Airmail 2 ist die konsequente Weiterentwicklung der ersten Version. Auch wenn viele Veränderungen, hier empfehle ich einen Blick ins Changelog, unter der Haube stattfanden bzw. tief in den Einstellungen versteckt sind, lohnt sich meiner Meinung nach ein Upgrade.

Dennoch gibt es einige Kinderkrankheiten, die in zukünftigen Versionen gefixt werden müssen.
So friert die App hin und wieder kurz, irgendwas zwischen einer und maximal fünf Sekunden, ein. Sie stürzt nicht ab aber irgendwie hakt es, was in der täglichen Arbeit mit diesem Client etwas nervig ist. Dazu gibt es momentan keine Unterstützung von Spotlight. Dieses Feature ist aber angekündigt und soll in zukünftigen Versionen integriert werden. Außerdem sind ein eigener Spamfilter oder die Integration von ‘kostenlosen’ externen Filtern wie SpamAssassin & Co. wünschenswert und es kommt manchmal zu hässlichen Grafikfehlern, bei denen die (deutsche) Schrift zu lang ist oder sich zwei unterschiedliche Knöpfe überlagern.

Probleme mit dem Import meiner Accounts aus Airmail 1, woraus viele negative Bewertungen der App im Mac App Store resultieren, konnte ich nicht feststellen und ich habe es mehrfach ausprobiert.

Von diesen Meckerpunkten abgesehen ist Airmail 2 aber ein funktional sehr guter E-Mail Client. Er kommt zwar nicht an die Komplexität von MailMate heran aber Apples Mail.app steckt er locker in die Tasche. Dazu gefällt mir das neue Design. Mehr Informationen zur App und weitere kleinere Funktionen, auf die ich in diesem Review nicht näher eingegangen bin, findest du direkt beim Entwickler.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Angeschaut: Monity · OS X Systemmonitor in der Mitteilungszentrale

Ich hatte gestern ja schon mit iStat Mini einen Systemmonitor für die Mitteilungszentrale vorgestellt.

Monity ist ein weiterer Kandidat, der sich dieser Thematik annimmt und Systeminformationen in einem Widget verpackt anzeigt.

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Im Gegensatz zu iStat Mini sind diese Informationen etwas ausführlicher, auch wenn sie nicht an den Informationsgehalt von iStat Menus herankommen.

  • System Überwachung
    • Betriebszeit, Prozesse, Durchschnittsbelastung,
  • Arbeitsspeicher
    • Reserviert, Aktiv, Inaktiv, Verfügbarer Speicher
  • Netzwerkaktivität
    • Aktive Verbindung, Anzeige von externer WAN IP, interner LAN IP Adresse
    • Ein-/Ausgehendes Datenaufkommen (aktuell & gesamt)
  • Batterieladung
    • Aktuelle Ladung mit Restzeit, Original-Kapazität der Batterie, Ladezyklen
    • Batterieladung von Bluetooth Geräten (z.B. Maus & Tastatur)
  • Laufwerksaktivität
    • Eingebundene Laufwerke (Intern, Extern, Netzwerk)
    • Speicherverbrauch

Auch Monity wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft und kostet dort überschaubare 1,79 Euro. Zur Installation wird ebenfalls OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Monity (AppStore Link) Monity
Hersteller: Lukasz Kulis
Freigabe: 4+
Preis: 1,79 € Download
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Yosemite nach Hause telefonieren…

Nachdem ich letzten Freitag voller Vorfreude OS X Yosemite installiert und einen ersten Neustart durchgeführt hatte, kam schon ein erstes Misstrauen in mir hoch. Little Snitch meldete nämlich, trotz perfekter Regeln für OS X Mavericks, unzählige Zugriffe neuer im Hintergrund laufender Prozesse auf das Netzwerk.

Wie sich nun herausgestellt hat, wird die Privatsphäre in Yosemite etwas anders als noch unter Mavericks behandelt. Gerade das neue Spotlight telefoniert recht gerne nach Hause und sendet dabei den Suchbegriff und auch den derzeitigen Standort an Apple.

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Abhilfe?!

Gibt es, denn Landon Fuller, Betreiber der Webseite Fix Mac OS X Yosemite, hat zwei einfache Schritte beschrieben, um genau diese Schnüffeleien von Apple zu verhindern.

  1. Spotlight-Vorschläge und Bing Websuchenin Systemeinstellungen > Spotlight > Suchergebnisse deaktivieren
  2. Spotlight-Vorschläge einbeziehen in den Safari-Einstellungen > Suche deaktivieren
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Dazu kann es sicher nicht schaden auch auf DuckDuckGo anstatt Google, Bing oder Yahoo als Standard-Suchmaschine im Safari zu setzen und die Ortungsdienste für Spotlight unter Systemeinstellungen > Sicherheit > Ortungsdienste > Systemdienste zu deaktivieren.

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Darüber hinaus hat Fuller auch ein Yosemite Phone Home Projekt bei Github eingerichtet, in dem weitere Beispiele aufgeführt sind, bei denen Yosemite etwas schlampig mit eigentlich privaten Daten umgeht.

Nun sollte man aber nicht in Panik verfallen und OS X Yosemite als ‚unsicher‘ titulieren. Viele Dinge, gerade was Spotlight angeht, lassen sich mit etwas Handarbeit deaktivieren. Dennoch muss sich Apple den Vorwurf gefallen lassen, dass man derartige ‚Features‘ in einem frisch installiertem System ohne jede Nachfrage per default aktiviert hat.

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Monolingual · Sprach- und Architektur-Dateien entfernen

Eigentlich sollte freier Speicherplatz, selbst zu Zeiten von SSDs und Clouds, mittlerweile überhaupt kein Thema mehr sein. Doch egal wie groß die Festplatte auch ist, irgendwie ist sie immer voll…

Ein recht einfacher Weg etwas Speicherplatz zurückzugewinnen ist Monolingual, welches eine uralte Mac-App ist, die es schon zu Zeiten von Mac OS X 10.1 Puma gab, aber die mit OS X 10.10 Yosemite runderneuert (ist nun in Swift programmiert) veröffentlicht wurde.

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Die Funktion der App ist glücklicherweise identisch geblieben und entfernt vermeintlich unnötige Sprach- und Architekturdateien aller installierten Apps.

Zur Installation von Monolingual wird OS X 10.10 Yosemite minimal vorausgesetzt.

-> http://monolingual.sourceforge.net/