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Review: WISO steuer: 2014 für Mac OS X

Wie jedes Jahr erwartet auch bis zum 31. Mai diesen Jahres das örtliche Finanzamt die Einkommensteuererklärung des letzten Jahres.

Auf dem Mac hat man in dieser Hinsicht nach wie vor recht eingeschränkte Möglichkeiten. Entweder man nutzt eine Windows Software via Boot Camp bzw. Windows VM, eine Onlinelösung wie Steuerfuchs oder eben WISO steuer für den Mac, das es seit Ende 2011 zu kaufen gibt.

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Ich persönlich setze seit zwei Jahren auf letztere Lösung und möchte nun, nachdem es im Januar schon ein kleines Gewinnspiel zum Programm gab, in einem Review feststellen, was sich gegenüber den direkten Vorgängern WISO steuer: 2012 und WISO steuer: 2013 verändert hat.

Nach dem ersten Start der Software sieht man schon, dass man mit WISO steuer: 2014 nicht nur die Einkommensteuererklärung 2013, um die es in diesem Review gehen wird, bearbeiten kann. Folgende Erklärungen und Anträge können ebenfalls abgehandelt werden:

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2013/2014
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2014
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2014
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anmeldesteuern 2014
  • Feststellungserklärung 2013
  • Umsatzsteuererklärung 2013
  • Gewerbesteuererklärung 2013
  • Investitionszulage 2013
  • Gehaltsrechner 2010-2014
  • Fahrtenbuch 2014
  • Minijobs im Privathaushalt 2014
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2014
  • Eigenheimzulage 2014

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Neben einem kompletten Neuanfang oder dem Öffnen einer vorhandenen Steuererklärung bzw. eines Musterfalles bietet WISO steuer auch die Möglichkeit der Datenübernahme aus vorherigen Versionen der Steuersoftware aber auch anderen Finanz- und Bürosoftwaren wie StarMoney, Bank X, Quicken, WISO Mein Büro u.ä..

Das spart natürlich schon mal etwas Zeit und die ist ja bekanntlich kostbar. Erst recht, wenn es um so ein ‘lästiges’ Thema wie eine Steuererklärung geht.

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Hier sieht man auch schon in Form einer neuen vorausgefüllten Steuererklärung (VASt) die erste Neuerung von WISO steuer: 2014.

Auch hier wird Zeit gespart, denn das Finanzamt hat einige Daten wie Stammdaten, Rentenbezugsmitteilungen, Anlagen zur Lohnsteuerbescheinigung, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch die Bescheinigung zur Riester- oder Rürup-Rente elektronisch vorliegen.

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Diese Daten werden nach Anmeldung über ein beantragtes oder vorhandenes ELSTER-Zertifikat mit PIN und Abrufcode übernommen. Das spart nicht nur viel Schreibarbeit und Belegsucherei… das verhindert vor allem auch Eingabefehler der Person, die die Steuerklärung bearbeitet.

Apropos ELSTER-Zertifikat für die VASt:
Die Beantragung des Zertifikats erfolgt auf der ELSTER Homepage. Für nähere Infos zum Thema empfehle ich den Leitfaden für den Belegabruf, der als PDF-Datei bei ELSTER heruntergeladen (Direktdownload) werden kann.

Wann immer übrigens Fragen zur Bedienung der Software auflaufen, helfen die exzellente integrierte Hilfe bzw. die Bedienungsanleitung (liegt als PDF-Datei vor) inkl. Stichwortsuche weiter.

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Wie auch immer man sich zu Beginn entscheidet; irgendwann befindet man sich in der Hauptansicht von WISO steuer: 2014.

Diese unterscheidet sich optisch nur ganz minimal von der 2013er Version, was mich persönlich erst mal nicht weiter stört, denn bei derartigen Programmen sind mir Funktionen wichtiger als irgendwelche fancy Menüpunkte.

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Die Vorgehensweise ist nun grundsätzlich, wie bei den Vorgängerprogrammen auch, in vier einzelne Schritte eingeteilt.

Los geht es mit der Eingabe der Stammdaten, was bei einer vorausgefüllten Steuererklärung entfällt. Danach werden sämtliche Einnahmen und Ausgaben, wie Löhne, Renten, Zinsen, Mieten, Fondanteile u.s.w., erfasst. Anschließend analysiert WISO steuer diese Daten und versucht über Tipps und Tricks weitere Steuerrückzahlungen zu ermitteln. In einem vierten und letzten Schritt erfolgt eine Plausibilitätsprüfung, um letzte Fehler auszumerzen.

Danach kann man sämtliche Unterlagen ausdrucken oder per ELSTER elektronisch ans Finanzamt übermitteln.

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Wem das alles zu kompliziert ist, kann die Eingabe sämtlicher Daten, wie ebenfalls von vergangenen WISO Versionen gewöhnt, in einen Interview abarbeiten.

Gerade für ‘Neulinge’ im Steuer-Dschungel eine sehr gute Option.

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Nebenbei kann man sich immer wieder in Form von Text, wie dem oben zu sehenden WISO steuer:Ratgeber, der als 433 Seiten starkes PDF-File vorliegt, oder Video Hilfe holen.

Die Videos sind nicht im Programm integriert, sondern liegen extern bei YouTube, was zur Folge hat, dass zum Abspielen zwingend eine Internetverbindung vorhanden sein muss.

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Darüber hinaus sind auch in dieser Version von WISO steuer allerhand Werkzeuge integriert, die das Bearbeiten der Steuererklärung erleichtern.

So gibt es eine Vielzahl an Rechnern (Taschenrechner, Abfindungsrechner, IBAN Rechner…), Terminkalender mit Sync zum OS X Kalender, verschiedene ELStAM-Anträge oder Musterschreiben zur Kommunikation mit dem Finanzamt. Man kann zu jeder Eingabemaske Lesezeichen oder Notizen hinterlegen, es gibt Voransichten zu allen Formularen, detaillierte Angaben zur Endabrechnung beim Finanzamt und man kann Planspiele mit ‘Was-Wäre-Wenn-Szenarien’ durchspielen.

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Einstellungen

Die Einstellungen zu WISO steuer: 2014 sind erwartungsgemäß recht umfangreich. Exemplarisch vielleicht nur mal zwei Screenshots, die das Wichtigste anzeigen.

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Preise und Verfügbarkeit

WISO steuer: 2014 wird im Mac App Store aktuell für 29,99 Euro verkauft. Dazu kann man die Software auch direkt bei Buhl, bei Amazon (& Co.) oder auch im Einzelhandel kaufen. Zur Installation wird Mac OS X 10.6.6 minimal vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen aber funktional eingeschränkten Testversion.

WISO steuer: 2014 (AppStore Link) WISO steuer: 2014
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+3.5
Preis: 29,99 € Download

Außerdem bietet Buhl noch die 2012er und 2013er Version im Mac App Store an, was gerade für Nachzügler im Steuer-Dschungel interessant sein kann.

WISO steuer: 2012 (AppStore Link) WISO steuer: 2012
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 32,99 € Download
WISO steuer: 2013 (AppStore Link) WISO steuer: 2013
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 33,99 € Download

FAZIT

Umfangreich, umfangreicher, WISO steuer!

Wie schon im letzten Jahr kann ich auch WISO steuer: 2014 ausnahmslos empfehlen. Selbst wenn man nicht die vorausgefüllte Steuererklärung (VASt) vom Finanzamt nutzt und/oder wenig Ahnung vom Erstellen einer Steuererklärung hat, sollte man Aufgrund der vielen Hilfen, die WISO steuer bietet, inkl. elektronischem ELSTER-Versand innerhalb von zwei bis drei Stunden fertig sein.

Wie ich am Anfang des Reviews schon angedeutet habe, hat sich die Oberfläche im Vergleich zur direkten Vorgängerversion nur marginal verändert. Man merkt immer noch, teilweise mehr, teilweise weniger deutlich den Windows-Unterbau. Von einer reinen Mac-App ist WISO steuer: 2014, trotz jetzt unterstützter Retina-Grafiken nach wie vor weit entfernt. Das macht in diesem Fall aber nichts, denn in Sachen Funktionalität und Stabilität ist das Programm über alle Zweifel erhaben. Und nur das zählt meiner Meinung nach bei derartigen Tools, was schlussendlich in voller Punktzahl endet.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Review: Fantastical 2 für das iPad

Fantastical ist eine App, die mich schon sehr lange begleitet. So ist es auch kein Wunder, dass ich neben einem Review zur Mac-Version auch Fantastical 1 für das iPhone schon näher betrachtet hatte.

Zum vollendeten Glück fehlte seit Jahren eine passende native iPad-App, die letzte Woche endlich veröffentlicht wurde. Nachfolgend wieder ein etwas genauerer Blick auf die App.

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Generell ist zu sagen, dass Fantastical 2 for iPad auf Fantastical 2 for iPhone aufbaut und darin eine sehr gute Grundlage hat. Daran erkennt man auch schon, dass es sich (leider) um keine iOS Universal, sondern separate App handelt, die gesondert gekauft werden muss. Daran hänge ich mich jetzt aber erst mal nicht auf und komme später im Fazit darauf zurück.

Gemeinsamkeiten

Da iPad- und iPhone-Version von Fantastical 2 sowohl optisch, als auch funktional quasi identisch sind, möchte ich kurz die Gemeinsamkeiten herausstellen. Ich werde dabei nicht näher auf die einzelnen Punkte eingehen. Wer hier Interesse hat, liest sich einfach mein im letzten Absatz verlinktes Review der iPhone-App durch.

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Wie bei Fantastical üblich setzt auch die iPad-Version bei der Eingabe von (iOS-)Erinnerungen oder Kalender-Events auf natürliche Sprache, die über einen Textparser entsprechend interpretiert werden.

Dazu kann man Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo,Task oder Reminder vor dem eigentlichen Termin schreiben, um ein automatisches Umschalten zwischen Erinnerung und Kalender-Event zu erzwingen.

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Dazu gibt es auch hier eine Sonderzeile auf der Tastatur mit Zahlen, Punkt und Doppelpunkt, um Zeiteingaben einfacher einzugeben.

Außerdem sind sämtliche Multitouch-Gesten zum Duplizieren, Verschieben und Teilen von Events, Springen zu einem bestimmten oder aktuellen Datum u.s.w. mit der iPhone-Version identisch, man setzt auf Hintergrundaktualisierung, ein helles bzw. dunkles Design, Zeitzonensupport und unterstützt URL-Schemata.

Unterschiede

Nun aber zum spannenden Teil, den Unterschieden…

Hier fällt als erstes natürlich die gegenüber der iPhone-Version leicht veränderte Optik auf, die sich grundsätzlich, egal ob vertikale oder horizontale Ansicht, in vier immer sichtbare Parts aufteilt.

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Das fängt ganz oben mit der (roten) Toolbar an und setzt sich direkt darunter mit dem DayTicker fort. Links darunter findet man in einer Listenansicht die einzelnen Termine und rechts daneben die Monatsansicht (die jeweiligen Scrollrichtungen sind durch die Pfeile eingezeichnet).

Darüber hinaus gibt es nun eine detaillierte Wochenansicht, die, ausgehend vom DayTicker, in zwei Stufen nach unten gezogen werden kann.

Hier hat man jetzt für jeden Tag der Woche eine extra Spalte, die wiederum zusätzlich nach Stunden unterteilt ist und die eingetragenen Event-Blöcke und Erinnerungen enthält.

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Diese Wochensicht hat den weiteren Vorteil, dass man Kalender-Events per tap-and-hold Geste verschieben oder auch nur, filigrane Fingermotorik vorausgesetzt, die Zeit anpassen kann – ohne sich die Detailansicht des Events ansehen zu müssen.

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Wem das nichts ist, kann die Details von Erinnerungen und Kalender-Events natürlich auch in der Detailansicht bearbeiten.

Diese kommt als schlichtes Side Panel rechts in die Anzeige hinein. Der Vorteil dieses Side Panels gegenüber unschönen (aber durchaus üblichen) Popover Fenstern ist, dass du GUI, auch wenn sie in diesem Fall etwas abgedunkelt ist, nicht blockiert und weiterhin voll zugreifbar ist.

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Für Geburtstage kann man außerdem, da Fantastical sich auch wunderbar mit dem iOS Adressbuch versteht, über diese Detailansicht eine iMessage/SMS, E-Mail oder Facebook Nachricht schreiben bzw. sich den betreffenden Kontakt näher ansehen.

Einstellungen

Die Einstellmöglichkeiten sind exakt die gleichen wie in der iPhone Version von Fantastical 2.

Hier kann man beispielsweile das helle und dunkle Design oder den Zeitzonen-Support aktivieren, Wochenenden hervorheben, den Standard-Kalender bzw. Standardliste oder auch den Wochenbeginn festlegen.

Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 for iPad kostet im iOS App Store derzeit 8,99 Euro. Die dazu passende separate iPhone App schlägt derzeit mit 4,99 Euro zu Buche.

Zur Installation beider Versionen wird minimal iOS 7.0 vorausgesetzt.

Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: 8,99 € Download
Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 4,99 € Download

Des Weiteren wird natürlich nach wie vor eine Version für den Mac (mein Review) angeboten, die im Mac App Store und als Downloadversion jeweils 17,99 Euro kostet.

Fantastical - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 17,99 € Download

FAZIT

Zum Anfang des Fazits kann ich direkt sagen, dass diejenigen, die Fantastical 2 auf dem iPhone kennen und mögen, es auf dem iPad lieben werden. Zusammen mit der Mac-App sind nun endlich die drei wichtigsten Plattformen – ja, für mich persönlich sind sie das ;) – versorgt. Fantastical 2 läuft auf dem iPad (mini Retina) sehr stabil, schnell und sieht unglaublich gut dabei aus.

Ich verstehe auch nach wie vor nicht, dass Apple Erinnerungen und Kalender immer noch getrennt in zwei Apps abhandelt. Fantastical 2 und andere Apps zeigen doch, dass es anders geht.

Schatten gibt es natürlich auch:
Leider gibt es auch in der iPad-Version wiederholt Probleme bei der Interpretation der deutschen Sprache.

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Wenn wir davon ausgehen, dass heute Donnerstag ist, sollte der Ausdruck “Morgen Abend” eigentlich auf Freitag deuten. Macht er aber nicht. Aus irgendeinem Grund wird daraus ‘Übermorgen’, nämlich Samstag. Gibt man gleiches auf Englisch, also “Tomorrow evening”, ein, stimmt das Ergebnis wieder. Extrem lästig, da dieser Bug schon seit Jahren nicht gefixt wurde und sich durch alle Versionen von Fantastical hindurch zieht.

Daher gibt es auch etwas Abzug in der B-Note.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Abschließend noch kurz etwas zum Thema Preisgestaltung. Natürlich ist es ärgerlich, dass es zwei separate Apps für iPhone und iPad und keine Universal App gibt. Dazu kommt dann noch der vergleichsweise recht hohe Preis von 9 Euro, der auch nur der Einführungspreis ist und noch steigen wird. Auf der anderen Seite bekommt man eine sehr, sehr gute App.

Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, ob für Erinnerungen und Kalender für iPhone und iPad zusammen knapp 14 Euro gerechtfertigt sind. Günstigere Alternativen, beispielsweise in Form der iOS Universal App Calendars 5, das ich bisher auf dem iPad genutzt hatte, sind mehr als genug vorhanden.

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Ausprobiert: Snap · Die Online Videothek von Sky

Online Videotheken gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Das fängt bei iTunes an und geht mit maxdome, LOVEFiLM oder Watchever weiter… Selbst Netflix soll auf dem Sprung sein.

Der neuste Spross nennt sich aber vorerst Snap und wurde vom Pay TV Anbieter Sky Mitte Dezember 2013 in Deutschland und Österreich veröffentlicht.

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Da bestehende Sky Kunden diesen Dienst bis Ende Januar 2014 kostenlos nutzen dürfen, nutze ich die Chance und möchte nachfolgend meine Erfahrungen mit der iOS App in einem Review bzw. Test darstellen.

Generell ist zu sagen, dass Snap momentan, neben iOS, nur auf dem Mac oder PC im Browser (Silverlight Plugin muss installiert sein) und neueren Samsung Smart TV (ab Baujahr 2012) verfügbar ist. Andere Systeme wie Android, Windows Phone, PlayStation oder XBox sind erst mal außen vor.

Für die breite Masse sind das schon mal denkbar schlechte Voraussetzungen aber sei es drum. Letztendlich zählt das Angebot an Filmen und Serien und die sieht man schon beim ersten Start der iOS App.

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Dass genau dieses Angebot an Filmen und Serien für diesen noch recht jungen Video-on-Demand Dienst überschaubar ist, sollte auf der Hand liegen. Es sind dennoch schon etliche Filme und Serien verfügbar. Wer sich hier einen Überblick verschaffen möchte, kann auch ohne Sky-/Snap-Account auf der Snap-Homepage herumstöbern.

Ich muss dennoch sagen, dass gerade das Serienangebot trotz HBO Blockbustern wie Boardwalk Empire, The Sopranos, The Wire oder Rome recht enttäuschend ist. Dieser Umstand, der auch für Filme gilt, hat zwei Ursachen: Zum einen das altbekannte Rechteproblem, zum anderen Sky Go.

Um sich nämlich inhaltlich vom Abrufdienst Sky Go zu unterscheiden, sind aktuelle Filme und Serien vorerst nur dort zu sehen. Snap Nutzer müssen hier also Geduld beweisen. Sky bietet auf seiner Homepage einen recht guten Vergleich von Sky Go und Snap, der die Unterschiede darstellt, an.

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Beim Abspielen von Inhalten auf dem iPhone, iPad oder iPod touch gibt es hingegen nichts zu meckern. Der Stream wird, abhängig von der Internetleitung, in SD und HD angeboten.

Für FSK 16 und FSK 18 Inhalte wird zusätzlich eine (Sky-)PIN verlangt.

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Darüber hinaus kann man Filme und Serien über das Sprechblasensymbol unten rechts auch in der Originalsprache ansehen. Untertitel gibt es, entgegen der Einstellmöglichkeiten in der App, leider noch nicht.

Ein weiteres cooles Feature der iOS Snap App ist AirPlay, mit dem man Filme und Serien über das Apple TV auf jeden Fernseher oder Beamer streamen kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die mit der neusten Version der Snap App behoben wurden, funktioniert das Ganze sehr gut und ist vom ‘normalen Fernsehen’ nicht zu unterscheiden. Allerdings muss das iPhone oder iPad ständig ‘aktiv’ sein. Im Ruhemodus funktioniert die AirPlay Wiedergabe bisher nicht.

Hat man kein Apple TV zur Hand, lässt sich der Stream auch über ein HDMI Kabel auf den jeweiligen Bildschirm übertragen.

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Ist man einmal nicht online oder möchte Filme und Serien unterwegs ohne Verbrauch von Datenvolumen anschauen, kann man mit Snap auch Inhalte in SD oder HD Qualität herunterladen und im sogenannten Offline Modus ansehen. Dazu muss leider auch gesagt werden, dass aus lizenzrechtlichen Gründen nicht alle Inhalte zum Download bereitstehen.

Das Herunterladen muss auf jeden Fall in Deutschland oder Österreich erfolgen. Das Ansehen ist weltweit möglich.

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Hat man Inhalte, die im Gegensatz zur Streaming-Variante beim Download nur mit der deutschen Tonspur zur Verfügung stehen, heruntergeladen, hat man 30 Tage Zeit sich diese anzusehen. Wurde ein Titel einmal abgespielt, verringert sich diese Zeit auf 48 Stunden.

Im Offline Modus können zudem bis zu 25 Titel, davon maximal fünf Filme, gespeichert werden. Wer derartiges vorhat, sollte auch genug freien Speicherplatz auf seinem iDevice haben, denn eine Stunde SD-Inhalte (888 kb/s) belegen ca. 350 bis 400 MB; HD-Inhalte (1288 kb/s) ca. 550 bis 600 MB.

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Preise und Verfügbarkeit

Wie ich anfangs schon schrieb ist für Sky Kunden dieser VoD Service bis Ende Januar kostenlos. Danach werden monatlich 4,90 Euro fällig, die zusammen mit den Sky-Gebühren vom Konto abgebucht werden.

Nicht-Sky-Kunden können Snap den ersten Monat kostenfrei nutzen und zahlen danach monatlich die branchenüblichen 9,90 Euro. Hier kann per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal gezahlt werden.

Eine Kündigung ist monatlich möglich und erfolgt immer zum Monatsende.

-> http://www.skysnap.de

FAZIT

Vorneweg sollte ich vielleicht sagen, dass Snap mein erster Versuch ist mich ernsthaft mit VoD im monatlichen Abo auseinander zu setzen. Mir fehlen also Vergleichsmöglichkeiten zu Watchever oder LOVEFiLM aber die kannst du vielleicht in den Kommentaren posten.

Ich finde Snap eigentlich ganz cool. Gerade das AirPlay Feature und der Offline-Modus haben es mir sehr angetan. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass die Inhalte sehr schnell ausgebaut werden sollten. Gerade bei den Serien, was mein persönlicher Hauptgrund für VoD ist, steht man sich mit Sky Go selbst im Weg. Es ist zwar klar, dass es zu Sky Go eine inhaltliche Abgrenzung geben muss aber hier sollte man irgendeinen anderen Weg gehen. Ich möchte gerne alle mir zur Verfügung stehen Serien offline ansehen oder per AirPlay aufs Apple TV streamen (was mit Sky Go nicht funktioniert).

Außerdem sollte sich Sky/Snap ganz schnell um die nicht unterstützten Geräten um Android & Co. kümmern. Dazu zählen dann natürlich, nach dem Vorbild von Watchever, auch native Apps für die PlayStation oder dem Apple TV.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf die iOS App von Snap eingehen, die meiner Meinung nach eine ähnliche Katastrophe wie die Sky Go App ist. Die Performance ist selbst auf aktuellen Geräten einfach nur mies und die Navigation sehr schlecht. Man muss allerdings auch sagen, dass die App stabil funktioniert (ich hatte in den bisher fünf Wochen Nutzung keine Abstürze), sofern man sich erst einmal an die Navigation bzw. die Verzögerungen dabei gewöhnt und das Gesuchte gefunden hat. Auch am Stream direkt gibt es nichts auszusetzen. Verbesserungen im Ruhemodus und AirPlay sind dahingegen wieder wünschenswert.

Snap by Sky (AppStore Link) Snap by Sky
Hersteller: Sky Deutschland AG
Freigabe: 17+3
Preis: Gratis Download
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Review: Pecunia · Open Source Onlinebanking-App für den Mac

Bei meinen Reviews zum Thema Geldmanagement-Apps für den Mac, egal ob es nun StarMoney, MoneyMoney, Outbank oder MoneyWiz waren, wurde in den Kommentaren konstant eine App als Alternative erwähnt: Pecunia

Von der Konkurrenz unterscheidet sich Pecunia dahingehend, dass die App open source und damit prinzipiell kostenlos bzw. Donationware ist.

Oberfläche

Startet man Pecunia zum ersten Mal, findet man sich in einer recht aufgeräumten Oberfläche wieder.

Links sind die einzelnen Konten und Kategorien zu finden, rechts die Umsätze und darunter die Details zu einem ausgewählten Umsatz. Oben links können die Konten über ein (Pfeil-)Icon aktualisiert bzw. umfangreiche Statistiken abgerufen werden.

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Konto hinzufügen

Bevor es jedoch losgeht, sollte man seine Konten einrichten.

Hier setzt Pecunia, das übrigens schon seit 2006 in Entwicklung ist, auf die quelloffene HBCI-Bibliothek hbci4java. Als Verfahren werden Einschritt, iTAN, mobileTAN, chipTAN und chipTAN optisch unterstützt.03-Bildschirmfoto 2013-11-18 um 17.39.47 Kopie

Leider ist die Einrichtung eines auf PIN/TAN setzenden Kontos nicht ganz so einfach wie bei konkurrierenden Produkten. Man muss beispielsweise wissen, wie sich die Benutzerkennung seiner Bank zusammensetzt, welche HBCI-Version genutzt wird und vor allem wie die PIN/TAN-URL seiner Bank lautet. Das lässt sich zwar alles mit Google & Co. herausfinden, ist aber mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Sollte es dennoch nicht klappen oder Fehlermeldungen auftreten, hilft eventuell das Nachrichtenlog (Cmd+L) der Lösung auf die Spur zu kommen.

Darüber hinaus wird ab Pecunia 1.0 auch die HBCI-Chipkarte mit Kartenleser (DDV-Chipkarte + Lesegerät von ReinerSCT) unterstützt. Andere Chipkarten (SECCOS) können bisher noch nicht verarbeitet werden.

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Kategorisierung

Ist diese erste Hürde genommen, werden sämtliche Umsätze synchronisiert.

Auf der linken Seite sieht man dann auch schon eine automatische Kategorisierung der eingelesenen Umsätze.

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Diese hierarchisch aufgebaute Kategorisierung, die auf festen Regeln basiert, lässt sich natürlich jederzeit ändern.

Durch einen Doppelklick (mit einem Einfachklick kann man Kategorien umbenennen) kann man beispielsweise die Währung, die Farbe (wichtig für die Statistiken) oder das Icon anpassen. Über die Regeldefinition (roter Pfeil) lassen sich bestehende Regeln zu jeder Kategorie verändern.

Wem das alles zu kompliziert ist, kann seine Umsätze auch per drag-and-drop in die passende Kategorie hineinschieben. Neue Kategorien oder Unterkategorien lassen sich übrigens unten links durch das Plus-Icon anlegen. Über das Minus-Zeichen werden Kategorien gelöscht.

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Umsatz-Detailanzeige

Für detailliertere Angaben zu den einzelnen Umsätzen steht die Umsatz-Detailanzeige zur Verfügung.

Diese lässt sich jederzeit unten rechts über ein Dreiecksymbol (leider im Screenshot nicht so gut zu sehen; daher der Pfeil) zuschalten. Neben den üblichen Angaben wie Kontonummer, Verwendungszweck u.s.w., kann man hier auch Tags vergeben bzw. Anhänge in Form von Dateien (z.B. Rechnung oder Kassenzettel) zu jedem Umsatz hinzufügen.

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Überweisungen/Daueraufträge

Außerdem lassen sich mit Pecunia auch Überweisungen oder Daueraufträge ausführen.

Diese Überweisungen können ‘normal’ oder termingesteuert sein. Dazu, und das wird spätestens ab dem 01.02.2014 uns alle treffen, wird die SEPA-Überweisung (Infobox) unterstützt.

Hier auch direkt eine kleine Einschränkung, was die Daueraufträge betrifft:
Sind diese schon als SEPA-Dauerauftrag konfiguriert, werden sie in Pecunia nicht angezeigt, da Pecunia diese Geschäftsvorfälle noch nicht unterstützt. Der Entwickler ist aber dran und verspricht diese Funktionalität noch bis Ende 2013.

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Statistiken/Reporting

Eine der ganz großen Stärken von Pecunia ist das extrem umfangreiche Reporting, von dem es im Endeffekt vier unterschiedliche Ausprägungen gibt.

  • Saldoreporting: Grafische Auswertung des Saldoverlaufs über einen angegebenen Zeitraum
  • Kategoriereporting: Grafische Auswertung der einzelnen Einnahme- und Ausgabekategorien in einem bestimmten Zeitraum
  • Kategorieverlauf: Grafische Auswertung des Verlaufs von Kategorieumsätzen über einen angegebenen Zeitraum
  • Kategorievergleich: Vergleich von Kategoriewerten bestimmter, wählbarer Perioden Saldoreporting, Kategoriereporting

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Außerdem kann man sich einen Kalender einblenden lassen und so auf Klick exakt für jeden Tag im Jahr seine Ausgaben und Einnahmen einsehen.

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Die Startseite ist ein relativ neues Feature, das erst kürzlich mit der neu veröffentlichten Version 1.0.8 von Pecunia dazu kam.

So kann man in den Einstellungen Parameter festlegen, die bei jedem App-Start in einem Übersichtsbildschirm angezeigt werden.

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Sonstiges

Zu den kleineren Features von Pecunia, die natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen, zählen beispielsweise der Im- und Export von Daten im CSV-Format.

Dazu kann man Kontoauszüge, Überweisungslisten oder auch Reports (Kategorie- und Saldenreports) ausdrucken.

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Auch bei geplanten Features spielt man mit offenen Karten und hat beispielsweise schon das Verwalten von Depots, eine Budgetverwaltung bzw. ein Budgetreporting angekündigt.

Einstellungen

Die Einstellungen zu Pecunia sind quasi selbsterklärend.

Neben der schon angesprochenen Startseite, kann man hier die Sicherheit anpassen, den Speicherort der Datenbank oder die Darstellung ändern.

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Preise und Verfügbarkeit

Pecunia ist wie gesagt open source und damit kostenlos. Dennoch werben die Entwickler natürlich für Spenden aber auch für Mitarbeit.

Pecunia braucht Unterstützung! Die Entwicklung von Pecunia könnte wesentlich schneller vorangehen, wenn sich noch weitere Helfer fänden, z.B. Programmierer und Tester. Grundsätzlich verfolgen wir das Prinzip learning-by-doing, aber je weitreichender die Erfahrungen in der Programmierung mit Objective-C und Cocoa sind, umso besser.

Also, melde Dich!

Der Source Code von Pecunia befindet sich in einem öffentlichen Git-Repository. Außerdem gibt es die Pecunia Google Group für an der Entwicklung Interessierte.

Die finalen Versionen von Pecunia werden generell immer kostenlos im Mac App Store angeboten. In Notfällen, gerade wenn eine Bank intern irgendwas umstellt und dadurch die Umsatzabfrage o.ä. nicht mehr funktioniert, finden sich Vorabversionen aber auch immer mal wieder auf der Pecunia Homepage.

Pecunia (AppStore Link) Pecunia
Hersteller: Frank Emminghaus
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download

FAZIT

Wahnsinn! Einfach nur Wahnsinn, was Pecunia drauf hat. Auch wenn man derzeit durch die Umstellung auf SEPA hier und da mit Problemen, derer sich die Entwickler aber durchaus bewusst sind, zu kämpfen hat, bin ich sehr beeindruckt, was hier in den vergangenen Jahren für eine App auf die Beine gestellt worden ist.

Das Einzige, was ich wirklich zu bemängeln habe, ist die in seltenen Fällen etwas zähe Performance. Ansonsten Chapeau!

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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Review: ShareMouse v2 · Maus und Keyboard teilen (Gewinnspiel inside)

ShareMouse hatte ich schon mal unter die Lupe genommen. Mittlerweile ist ein wenig Zeit ins Land gegangen und Version 2 erschienen. Genug Anlass für mich, mir die neue Version anzusehen.

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Worum geht es?

ShareMouse kann man recht gut gebrauchen, wenn man mehrere Rechner mit nur einer Maus und einer Tastatur bedienen will. Dazu gibt es die App in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Standard- und Pro-Version, die sich im Funktionsumfang und Preis unterscheiden.

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Testumgebung

Rechts ein Windows 7 (24 Zoll Samsung TFT), links daneben ein weiteres 24 Zoll Samsung TFT an dem weiter links das MacBook Pro angeschlossen ist.

Primäres Arbeitsgerät ist das MacBook und deshalb auch die Apple Tastatur mit der Magic Mouse.

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ShareMouse installiert man nun nacheinander auf beiden Systemen und ohne etwas zu konfigurieren, verbinden sich die beiden Systeme. Diese automatische Konfiguration funktioniert prima. Sogar die Monitore waren in der richtigen Position angeordnet.

Dazu ist es auch empfehlenswert den geschützten Modus anzuschalten, damit Dir Dein Kollege im selben Netzwerksegment nicht in die Quere kommt. Das geschieht über ein Passwort, welches man auf jeder Instanz setzen muss. Zusätzlich kann man auch noch die Verschlüsselung aktivieren.

Darüber hinaus muss ShareMouse in den Sicherheitseinstellungen von OS X (Systemeinstellungen > Sicherheit > Privatsphäre > Bedienungshilfen) zum korrekten Funktionieren zugelassen sein.

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Arbeitsweise

Bewegt man die Maus an den Bildschirmrand springt sie auf den nächsten Monitor über und Maus und Tastatur bedienen ab dann den anderen Rechner. Das Ganze funktioniert erstaunlich gut.

Zu den Pro-Features gehören folgende Dinge:

  • Drag’n’Drop von Dateien zwischen den Rechnern
  • Zwischenablage kann zwischen den Rechner synchronisiert werden

Auf Mause und Tastatur an einem der Rechner kann man aber trotzdem nicht verzichten, weil ShareMouse als User-Programm läuft und erst in einer laufenden Session gestartet wird. Das heißt zum Einloggen braucht man ein eigenes Eingabegerät.

Sharemouse unterstützt Mac OS X und Windows aber kein Linux und auch keine mobilen Geräte.

Zu den neue Features der Version 2 gehören folgende Punkte:

  • aktuelle Unterstützung der letzten Betriebssysteme: Microsoft Windows 8 und Mac OS X 10.9 (“Mavericks“)
  • Monitorwechsel kann jetzt auch nur mit einem zusätzlichen Key (z.B. Shift, Ctrl …) erlaubt werden, um automatische nicht beabsichtigte Wechsel zu verhindern
  • Drag & Drop von kompletten Verzeichnissen
  • bessere Monitor- und Umgebungserkennung, automatische Anordnung
  • Multimedia-Tasten werden unterstützt
  • neue Lizenzierung
  • Netzwerk-Adapter ist nun wählbar
  • Scroll-Geschwindigkeit pro Rechner einstellbar
  • cmd-Klick bzw. Ctrl-Klick auf das Task-Icon deaktiviert temporär ShareMouse

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Preise und Verfügbarkeit

Durch die neue Lizenzierung, die mit ShareMouse 2 eingeführt wurde, wird die Preisgestaltung sehr viel übersichtlicher.

Lizenzen werden jetzt an eine Gruppe von Computern gebunden, was die App bei der Nutzung auf vielen Computern letztendlich sehr viel günstiger macht. Los geht es bei 19,95 US-Dollar, wobei die kostenlose Lizenz schon sehr vielen Nutzern ausreichen dürfte.

Upgradepreise für Nutzer von ShareMouse 1 werden selbstverständlich auch angeboten.

-> http://www.keyboard-and-mouse-sharing.com

FAZIT

ShareMouse ist eine sehr gute nützliche Software, die sich sehr einfach einrichten lässt. Die Software hat im kommerziellen Bereich ihren Preis; keine Frage. Dafür bietet sie auch einige Features, die man woanders so nicht findet.

In meinem Test hat sich der Mac-Client leider recht häufig einfach selbst beendet. Wenn diese Stabilitätsprobleme behoben sind, gibt es von mir die volle (Space Invader-)Punktzahl.

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Unter OS X gibt es dazu noch den Installationshinweis auf „nicht verifizierte Entwickler“. Auch das sollte man in einer Pro-Software verbessern.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

VERLOSUNG

Der Entwickler von ShareMouse hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen der Professional Edition (inkl. einem Jahr kostenloser Updates) zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 04.12.2013, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Review: Radium for iPhone ~ Perfect Internet Radio (derzeit sogar kostenlos)

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an mein Review zu Radium for Mac, welches nach wie vor die beste Internet Radio App für den Mac ist.

Radium ist nun auch schon seit ein paar Monaten für das iPhone verfügbar und hat letztes Wochenende ein recht bemerkenswertes iOS 7 Design Update bekommen. Nachfolgend mein Review.

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Oberfläche

Startet man Radium das erste Mal, sieht man schon das neue Design, in dem unter Umständen schon Radiosender vorkonfiguriert sind. Das liegt nicht etwa an irgendeiner Willkür des Entwicklers, sondern am iCloud Sync mit der Mac App. Dazu später mehr.

Die Steuerung der App ist auf jeden Fall recht einfach. Zieht man am Album-Cover vergrößert es sich; schiebt man es nach oben, hat man mehr Übersicht.

Neue Radiosender werden über Find more stations… hinzugefügt.

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Sender suchen

An dieser Stelle hat man jetzt die Möglichkeit Radiosender nach Name, Ort oder Genre zu suchen.

Das funktioniert soweit ganz gut aber gerade für die Suche nach einem Radiosender in einem bestimmten Ort oder eines Genres hätte ich mir eine detailliertere Suche wie beispielsweise in TuneIn gewünscht.

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Sender hören

Hat man seinen Radiosender gefunden, kann man ihn direkt in der Suche über das Herzsymbol favorisieren. Gleiches ist auch in der Hauptansicht möglich.

Nun aber zu einer Besonderheit von Radium. Nicht nur, dass für jeden Song das Album-Cover (sofern verfügbar) angezeigt wird… es werden auch sämtliche Kontrollelemente in den Farben des Covers eingefärbt.

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Dass das bei einem Radio, aufgrund der verschiedenen Songs, zu einer recht bunten Angelegenheit werden kann, sieht man in den nachfolgenden Screenshots.

Werden keine Songinformationen vom Radio übertragen bzw. wird das Album nicht erkannt, wird von Radium ein Dummy angezeigt.

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Selbstverständlich kann man einmal favorisierte Radiosender auch wieder löschen.

Dazu den entsprechenden Radiosender nach links swip-en und das ‘gebrochene’ Herzsymbol drücken.

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Darüber hinaus bietet Radium auch auf dem Lockscreen ein Cover und Kontrollelemente, so dass die App, ähnlich wie der iOS Musikplayer, auch von dort gesteuert werden kann.

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Social Features

Dazu bietet Radium auch Sharing-Optionen per SMS/iMessage, Facebook oder Twitter. Am Beispiel von Twitter sieht man, dass der geteilte Link direkt auf Radium zeigt und beim Anklicken die Mac- oder iPhone App, sofern sie installiert ist, öffnet.

Zudem kann man hier den gerade gehörten Song in die iOS Zwischenablage kopieren, bei iTunes oder Amazon ansehen (kaufen), bei Google suchen, bei Last.fm scrobbeln oder der Radium Wunschliste hinzufügen.

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Diese Wunschliste erreicht man über das Zahnradsymbol in der Hauptansicht.

Da sie funktional identisch mit der Mac Version von Radium ist, dürfte es nicht überraschen, dass man auch hier aufgelistetes Songs nach kurzem Anspielen bei iTunes oder Amazon kaufen kann.

Dennoch ist diese Wunschliste ein sehr gutes Feature, denn wie oft sitze ich vor dem Radio, höre einen coolen Song und kann mich später nicht mehr daran erinnern.

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Auch nachfolgende Funktionen sind aus der Mac Version von Radium bekannt.

So gibt es wieder die Radio-Subscriptions, bei denen man sich anmelden kann und einen kleinen Equalizer, der sich automatisch, je nach Genre, auf den gespielten Song einstellt. Man kann hier auch selbst Hand anlegen oder ein anderes vordefiniertes Soundmuster auswählen.

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Einstellungen

Diese sind mehr als übersichtlich. So lassen sich neben AirPlay und die Verbindung zu Last.fm auch der schon angesprochene iCloud Sync aktivieren.

Letzterer hat den Vorteil dass sämtliche favorisierte Radiosender zwischen Mac und iOS oder auch auf mehreren iPhone oder iPod touch immer synchron sind.

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Preise und Verfügbarkeit

Radium ist eine iPhone-only App, läuft in 2x Vergrößerung aber auch auf dem iPad. Die App kostet normalerweise 1,79 Euro und wird momentan durch eine Promo kostenlos im App Store angeboten.

Wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld! Zur Installation mit iOS 7 minimal vorausgesetzt.

Der Vollständigkeit halber sei auch hier wieder erwähnt, dass die Mac App von Radium (mein Review hatte ich anfangs verlinkt) momentan 7,99 Euro kostet.

Radium ~ Perfect Internet Radio (AppStore Link) Radium ~ Perfect Internet Radio
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+4
Preis: Gratis Download
Radium ~ Perfect Internet Radio (AppStore Link) Radium ~ Perfect Internet Radio
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 8,99 € Download

FAZIT

Ich nutze Radium für das iPhone jetzt schon relativ lange und kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass es auch unter iOS die beste Internet Radio App ist.

Verbesserungswürdig ist einzig die Suche nach Radiosendern (Stichwort: Orte und Genre) und eventuell eine Aufnahmefunktion wie bei TuneIn Pro, das sich übrigens seit der letzten Version 5.0.1 durch In-App Werbung wohl selbst erst einmal komplett aus dem Rennen geschossen hat.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Review: Fantastical 2 · Kalender- und Erinnerungen-App für das iPhone

Dass ich kein großer Fan von Apples eigener Kalender- und Erinnerungen App bin, ist mittlerweile vielleicht kein ganz großes Geheimnis mehr. Optisch hat sich seit OS X Mavericks bzw. iOS 7 zum Glück etwas getan aber funktional haben andere Apps nach wie vor die Nase vorne.

Da ich diese beiden out-of-the-box Dienste aber dennoch gerne nutze, mir die jeweiligen Standard-Apps nur nicht gefallen, müssen Alternativen, die auf die gleichen Daten zugreifen, her. Auf dem Mac bin ich nach etwas Herumprobieren bei Fantastical (mein Review) hängengeblieben. Unter iOS hatte ich mich damals ebenfalls für Fantastical (mein Review) entschieden, welches aber erst kürzlich durch Calendars 5 (mein Review) abgelöst wurde.

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Nun ist vor einigen Wochen Fantastical 2 erschienen. Wie sich die App im Alltag schlägt und wo die Unterschiede zu Calendars 5 liegen, erfährst du im folgenden Review.

Oberfläche

Direkt nach dem ersten Start fällt die runderneuerte, an iOS 7 angepasste Oberfläche auf.

An der grundsätzlichen Steuerung hat sich gegenüber der Vorgänger-App (zum Glück) nichts geändert. So kann man durch Ziehen am DayTicker zur Monatsansicht gelangen und vice versa. Dazu kann man sowohl beim DayTicker, als auch in der Monatsansicht durch die Tage bzw. Monate swipen und mit Tippen aufs Datum in der Titelleiste zum aktuellen Tag zurückspringen.

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Erinnerungen erzeugen

Eine der großen Neuerungen in Fantastical 2 ist die Unterstützung der iOS Erinnerungen.

Dafür steht beim Anlegen eines neuen Events (über das Plus-Symbol oben rechts) ein Schalter zur Verfügung, mit dem man problemlos zwischen Ereignissen, den eigentlichen Kalender Events, und Erinnerungen umschalten kann.

Wem das zu umständlich ist, kann durch Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo, Task oder Reminder am Satzanfang ein halbautomatisches Umschalten zu den Erinnerungen erzwingen.

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Die Eingabe der Events (egal ob Ereignis oder Erinnerung) erfolgt, wie von Fantastical 1 gewohnt, in natürlicher Sprache. Hier werden neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch verstanden. Die Eingabe an sich kann per Spracherkennung oder klassisch über die Tastatur erfolgen.

Bei der Tastatur hat man gegenüber anderen Apps den Vorteil, dass eine zusätzliche Sonderzeile für alle Zahlen, den Punkt und Doppelpunkt integriert ist, was gerade für Zeitangaben extrem praktisch ist.

Diese Zeitangaben werden nämlich von Fantastical 2 aus der Eingabe erkannt und in entsprechende Detaildaten umgewandelt. Außerdem lassen sich detaillierte Wiederholungen, Orte, Prioritäten und die Ereignisliste festlegen, in der die Erinnerung erstellt werden soll.

Darüber hinaus kann man die Ereignisliste, ebenfalls aus Fantastical 1 bekannt, auch schon bei der Eingabe durch ‚/ + Anfangsbuchstabe der Ereignisliste‘ angeben (siehe erster Screenshot).

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Kalender Events erzeugen

Neue Ereignisse werden nach dem gleichen Muster erstellt.

Gegenüber den Erinnerungen lassen sich hier aber noch die Zeitzone und Teilnehmer festlegen, die, sofern der Zugriff erteilt wurde, aus dem iOS Adressbuch kommen.

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Hat man das Event erstellt, lassen sich nachträglich durch Antippen jederzeit Änderungen einfügen oder einfach nur Details anzeigen.

Im nachfolgenden Screenshot sieht man dann auch schon, dass man aus diesem Ereignis heraus die Teilnehmer anrufen, ihnen eine SMS/iMessage oder E-Mail schreiben kann.

Ist das Event nicht mehr aktuell, kann es durch einen Links-Swipe gelöscht werden. Handelt es sich um ein wiederholendes Event, lassen sich auch alle zukünftigen Events löschen. Erinnerungen kann man übrigens auch durch Abharken des Kästchens vor der Erinnerung als erledigt markieren.

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Kalender Events duplizieren, verschieben oder teilen

Durch eine tap-and-hold Geste erscheint ein kleines Menü, mit dem man Events duplizieren, verschieben oder per E-Mail teilen kann. Das Ganze funktioniert zwar nur für Kalender Events und nicht für Erinnerungen, ist aber dennoch recht hilfreich.

Gerade das Duplizieren benötige ich häufiger und brauche für diesem Fall nur das neue Datum eingeben und bin damit schon fertig.

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Sonstiges

Zudem hat Fantastical 2 sehr viele kleinere Features, die erst nach und nach auffallen.

So kann man jederzeit durch eine tab-and-hold Geste auf dem Datum in der Titelleiste zu einem beliebigen Datum springen. Zieht man nur kurz am DayTicker bzw. der Monatsansicht, kommt eine Suchleiste zum Vorschein, mit der man über den Titel, Standort oder Teilnehmer nach Events suchen kann.

Außerdem sieht man hier im mittleren Screenshot das neue helle Theme von Fantastcial, das in den Einstellungen aktiviert werden kann. Die Anzahl der kleinen bunten Bubbles pro Tag in der Monatsansicht (im DayTicker sind es Striche), gibt die Anzahl der anstehenden Events an diesem Tag an. Das Ganze ist allerdings bei maximal vier gedeckelt. Stehen mehr als vier Events pro Tag an, werden auf diese Art nur die ersten vier Events angezeigt.

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Weitere neue Features sind der Landscape-View (besser Übersicht), 64-bit Support für das iPhone 5S und für iOS 7 die Hintergrundaktualisierung, sofern diese Sache in den iOS Einstellungen aktiviert ist.

Des Weiteren werden nicht nur lokale oder iCloud Kalender, sondern auch Google Kalender unterstützt und man kann Events über URL Actions erstellen (Klick, ganz unten in der FAQ), was gerade für Apps wie Launch Center Pro oder Drafts recht interessant ist.

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Einstellungen

Hier kann man u.a. die Art der Kalender, den Zeitzonen-Support (für Reisen wichtig) oder das Anzeigen der Orte in Apple oder Google Maps einstellen.

Dazu lassen sich der Standard-Kalender bzw. die Standard-Liste konfigurieren, Push-Notifications, Standarderinnerungen, das angesprochene helle Design oder die Icon Badge aktivieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 ist eine komplett neue App und damit für jedermann ein Paid-Upgrade. Die App kostet momentan 2,99 Euro und setzt iOS 7 zur Installation voraus.

Eine kostenlose Lite-Version wird nicht angeboten.

Der Vollständigkeit sei hier auch noch mal die Mac-Version von Fantastical (mein Review hatte ich anfangs ja verlinkt) erwähnt, die nach wie vor bei Version 1.x steht und meine Hauptkalender-App unter OS X ist.

Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 4,99 € Download
Fantastical - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 17,99 € Download

Fantastical 2 vs Calendars 5

Aufmerksame Leser fragen sich nun natürlich welche App die bessere ist. Das ist meiner Meinung nach eine reine Geschmacksfrage, denn mal hat Fantastical 2 und mal Calendars 5 die Nase vorne. Ich werde nachfolgend einige Gründe auszählen.

Das betrifft zum einen das Design, das mir bei Calendars 5 wesentlich besser gefällt. Auch die fehlende native iPad App ist ein dicker Minuspunkt für Fantastical. Dazu, und das war auch schon ein Problem bei Fantastical 1, wird die deutsche ‘natürliche Sprache’ hin und wieder falsch interpretiert, was sehr ärgerlich ist. Als Beispiel sei nur mal ‘Morgen Abend’ erwähnt (die folgenden Screenshots sind vom letzten Donnerstag), das anstatt auf Freitag Abend, auf Samstag Abend gelegt wird. Diese Problematik lässt sich zwar durch die Eingabe des Events auf Englisch lösen, ist aber dennoch ein unschöner Bug. Bei Calendars 5 sind mir derartige Probleme nämlich noch nicht aufgefallen.

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Aber Fantastical 2 hat natürlich auch seine guten Seiten. So gefällt mir die zusätzliche Zeile an der Tastatur für die Zeitangabe. Auch das sehr einfache Umschalten (inkl. halbautomatischer Keywords) beim Erstellen einer Erinnerung bzw. Ereignisses ist gegenüber Calendars 5 sehr viel besser gelöst. Dazu gehört auch, dass Erinnerungen per ‘natürlicher Sprache’ erstellt werden können, was bei Calendars 5 momentan nur per Hand funktioniert.

Du siehst also: Mal gewinnt die eine, mal die andere App.

FAZIT

Fantastical 2 ist eine sehr, sehr gute Weiterentwicklung des Vorgängers und glänzt durch neue Features; allen voran der Integration der iOS Erinnerungen. Auch in Sachen Stabilität und Workflow gibt es nichts auszusetzen.

Dennoch gibt es, und das hat mein Vergleich mit Calendars 5 glaube ich gezeigt, Verbesserungspotential. Da sich pros-and-cons aber quasi aufheben, bekommt Fantastical 2 von mir die gleiche Wertung wie Calendars 5. Hier entscheidet einzig und alleine der persönliche Geschmack.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)