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Review: Calendar 366 Plus · Menüleisten Kalender für OS X (Gewinnspiel inside)

Ich bin ja ein großer Fan von Menüleisten Kalendern, in denen man all seine Termine und Erinnerungen im schnellen Zugriff hat.

Mit Fantastical 2 hatte ich vor ca. einem Jahr eine zugegebenermaßen recht teure (aber gute) Variante einer solchen Lösung vorgestellt. Wesentlich günstiger ist der Bastel-Kalender mit TextBar; komplett kostenlos bietet sich beispielsweise Itsycal an.

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Mit Calendar 366 Plus gibt es seit Mitte Dezember 2015 aus deutscher Entwicklung einen weiteren sehr vielversprechenden Kandidaten, der seither stätig weiterentwickelt und verbessert wird.

Alexander, der kürzlich erst ein kleines Video-Tutorial zum Erstellen eines Kontextmenüs für Tastaturkürzel mit dem BetterTouchTool mit uns veröffentlichte, hat sich die App genauer angesehen. Nachfolgend sein sehr sehenswertes Video-Review:

Preise und Verfügbarkeit

Calendar 366 Plus wird sowohl über die Webseite als auch über den Mac App Store für derzeit 9,99 Euro verkauft. Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366 Plus
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 9,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die abgespeckte Version Calendar 366 (ohne Plus) erwähnt. Die App ist nur für die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste zuständig und schlägt mit 1,99 Euro zu Buche. Will man mehr, kann man die Plus Version mit Features wie das Erstellen von neuen Terminen und Erinnerungen durch natürliche Sprache, Wischgesten oder die Zuordnung von Adressen bzw. Orten zu Terminen oder Erinnerungen per IAP für 7,99 Euro freischalten.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €*

FAZIT

Calendar 366 Plus bietet alles, was ein Menüleisten Kalender leisten sollte; und zwar zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz um Fantastical oder BusyCal.

Dazu das elegante Design und die exzellente Performance. Außerdem muss der sehr vorbildliche Support des Entwicklers erwähnt werden, der mit fast jeder größeren Version neue Features in die App integriert und auch auf User-Wünsche eingeht.

Daher auch bitte nicht über die 9,5/10 Punkten in der Bewertung wundern. Ich will für neue Features einfach etwas Luft nach oben dieser eigentlich jetzt schon glatten 10er App lassen ;)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Vincent, der Entwickler von Calendar 366 Plus hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Coupon Codes seiner App zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 17.05.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Ausprobiert: mumbi Schutzhülle für das iPhone

Vor ca. zwei Wochen rief mich meine Mutter an, da ihr mittlerweile sehr ramponiertes iPhone 3Gs so langsam aber sicher dem Lebensende entgegen geht. Ersatz musste her!

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Ein wenig Recherche brachte schnell zum Vorschein, dass das iPhone 5c ein vergleichsweise günstiger Weg ist, um weiterhin beim bereits bekannten iOS zu bleiben. Bei eBay bekommt man schon für rund 220 Euro neue Geräte (oftmals ‘Apple Care Tauschgeräte’); bei generalüberholter Ware, egal ob vom Hersteller oder Verkäufer, geht es sogar noch mal deutlich günstiger. Bei letzterem sollte man allerdings neben dem äußerlichen Zustand vor allem auf den Verschleißgrad des Akkus achten.

Für meine Mom fiel die Wahl auf ein neues pink-orange-rotes iPhone 5c mit 16 GB Speicherplatz.

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Beim Case wurde es eine knapp 7 Euro teure, sehr schlichte schwarze Silikonhülle mit TPU Anteil von mumbi.

Ich war anfangs, trotz vieler guter Bewertungen bei Amazon, sehr skeptisch, ob eine derart günstige Hülle überhaupt etwas taugt. Nachfolgend die Aufklärung:

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Da die Hülle aus einer Mischung von klassischem Silikon und TPU hergestellt ist, werden auch die Vorteile beider Materialien vereint.

Durch das Silikon ist das Case flexibel; durch das TPU wird ein Ausleiern verhindert, es gleitet besser in die Hosentasche und ist nicht staubempfindlich.

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So ist es nicht verwunderlich, dass das Case wie angegossen am iPhone sitzt. Hier wackelt wirklich nichts. Die Oberfläche ist minimal aufgeraut und verfügt durch den Silikonanteil dennoch über die nötige Griffigkeit.

Auch an den Aussparungen für die Kamera und Anschlüsse gibt es nichts zu meckern. Kleiner Nebeneffekt: durch die optimale Passform der Hülle, die das Display perfekt umschließt, sieht man auch nur noch bei diesen Aussparungen die Farbe des iPhones.

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Für den Stil sorgt das auf der Rückseite angebrachte rote mumbi Logo, das in diesem Fall fast perfekt auf die pink-orange-rote Farbe des iPhones abgestimmt ist ;)

Leider verzichtet mumbi im Gegensatz zu Apples originalen iPhone 5c Case im Inneren auf Samt, so dass das iPhone direkt auf dem ‘Gummi’ liegt. Inwieweit sich das auf Microkratzer auswirkt, wird erst die Zeit zeigen.

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Gleiches gilt auch für Verfärbungen der Hülle. Hüllen mit TPU haben leider den Nachteil, dass sie sich durch Wärme nach einigen Monaten verfärben. Gerade bei weißen oder transparenten Hüllen findet man häufig diesen gelblichen Schleier, der das ganze Telefon dreckig erscheinen lässt. Durch das schwarze Case hoffe ich aber, dass sich dieser Farbwechseleffekt in Grenzen hält.

Insgesamt bin mit der ‘Hüllen-Entscheidung’ aber sehr zufrieden. Meine Befürchtungen hinsichtlich Qualität und Funktionalität haben sich absolut nicht bestätigt.

Die mumbi Silikon-/TPU-Hülle gibt es übrigens nicht nur für das iPhone 5c. Es werden auch Varianten für das iPhone 4/4s, iPhone 5/5s, iPhone 6/6s sowie iPhone 6 Plus/6s Plus angeboten. Der Preis liegt bei Amazon jeweils bei 6,99 Euro.

-> http://www.amazon.de/dp/B00PHVIRBQ

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Review: Airfoil 5 · Musik vom Mac oder PC auf externe Lautsprecher streamen

Apples AirPlay war Ende 2010 ein ziemlich heißes Ding. Immer mehr Apps, gerade unter iOS, nutzten im Laufe der Zeit dieses Protokoll, um Musik, Videos oder Fotos auf kompatible Geräte zu streamen. Auf dem Mac wurde AirPlay dahingegen eher stiefmütterlich behandelt. Es gab und gibt zwar vereinzelt Apps, die das Protokoll auch unter OS X unterstützen, aber eine alles erschlagende Lösung gibt es von Apple bis heute nicht.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich 3rd Party Apps, wie eben Airfoil, dieser Problematik annahmen und den Mac (und in diesem Fall auch den PC) in ein flexibel nutzbares AirPlay Device verwandeln.

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Kurzgesagt ist Airfoil ein sehr smarter Weg, um die Audioausgabe eines bestimmten Programmes vom Mac oder PC auf in Netzwerk verbundene Lautsprecher (1-n Beziehung) zu streamen. Als Protokoll kam dabei in der jüngeren Vergangenheit, und ich spreche hier von Version 4.5, zu der ich Mitte 2011 auch schon ein Review geschrieben hatte, Apples AirPlay zum Einsatz.

Mitte Februar diesen Jahres wurde mit Airfoil 5 das erste große (paid) Upgrade seit über fünf Jahren veröffentlicht. Nachfolgend mein Blick auf die neuen Features der App.

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Was ist neu?

Von dezenten optischen Anpassungen der App, wie etwa größere Knöpfe und Slider, abgesehen, ist das wohl größte neue Feature die Unterstützung von Bluetooth Geräten.

Da Airfoil von einer Quelle zu verschiedenen Outputs senden kann, kann hier nun auch ein Mix aus Bluetooth und AirPlay kompatiblen Geräten wählen, die synchron die gleiche Musik abspielen.

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Neu sind auch die (Lautsprecher-)Gruppen, die in den Einstellungen von Airfoil gebildet werden können. Eine Gruppe umfasst in der Regel mehrere Lautsprecher und wird im Hauptfenster von Airfoil (siehe erster Screenshot) gesondert dargestellt. Anstatt die Lautsprecher also einzeln anzuklicken, kann man auf diese Weise mehrere Outputs mit nur einem Klick anwählen.

Hinter Silent Monitor versteckt sich ein automatisches Trennen von Lautsprecher X nach Y Minuten der Stille. Das hat gerade in Netzwerken, in denen man sich Lautsprecher teilt, Vorteile.

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Außerdem wurde der Equalizer etwas aufgebohrt.

Hatte man in Airfoil 4, zusätzlich zu den vorhandenen Presets, nur die Möglichkeit den Equalizer manuell anzupassen, kann man mit Airfoil 5 seine eigenen Kreationen nun endlich auch abspeichern und später direkt wiederverwenden.

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In den Advanced Speaker Options kann man zudem Lautsprecher, die zwar im Netzwerk hängen aber für das Streamen uninteressant sind, verstecken. Der Vorteil: derart markierte Lautsprecher werden im Hauptfenster von Airfoil nicht mehr angezeigt.

Darüber hinaus kann man hier die eigentlich von Airfoil vorgegebene automatische Synchronisation der Soundausgabe aller Lautsprecher anpassen. Die Latenz lässt sich, wie im Screenshot zu sehen, unabhängig voneinander pro Lautsprecher festlegen.

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Auch beim separat zu installieren Extra ‘Instant On’, welches die Wiedergabe von Audiodaten einer App ohne den Neustart dieser ermöglicht, gab es ein kleines Update: seit ein paar Versionen muss man den Mac nach Update dieses Extras nicht mehr neu starten.

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Als letztes neues Feature möchte ich Airfoil Satellite ansprechen.

Mit dieser kostenlosen App, die derzeit nur für OS X, Windows und iOS (universal) angeboten wird, kann man seinen eigenen Rechner bzw. sein iPhone, iPod touch oder iPad mit einem optional zu setzenden Passwort zum Empfangsgerät machen.

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Des Weiteren kann man die iOS-App als Fernbedienung für die Mac-App von Airfoil nutzen und so neben der Quelle auch die Lautstärke der Audioausgabe und den Output festlegen.

Wie bei der Vorgänger-App Airfoil Speakers, die weiterhin für Android und Linux aktuell und zu Airfoil 5 kompatibel ist, gestalteten sich diverse Tests mit dem iPhone bzw. iPad, Spotify, SoundCloud etc. auf den Mac und umgekehrt problemlos.

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Abschließend noch ein paar Worte zum Airfoil Video Player, der Bestandteil von Airfoil 3 und Airfoil 4 war und mit dem man lokale Videos auf dem Mac abspielen und die Audioausgabe im Sync auf AirPlay kompatible Geräte umleiten konnte: diesen Player gibt es schlichtweg nicht mehr. Mehr Infos dazu sind hier zu finden; der VLC Media Player wird als Alternative App empfohlen.

Preise und Verfügbarkeit

Airfoil 5 kostet für den Mac und Windows jeweils 29 US-Dollar und wird ausschließlich über den Store von Entwickler Rogue Amoeba Software verkauft. Dazu gibt es Upgrade Preise für frühere Versionen von Airfoil und ein Bundle, das beide Desktop Versionen enthält.

Zur Installation werden OS X Mavericks bzw. Windows 7 minimal vorausgesetzt.

-> https://rogueamoeba.com/airfoil

Airfoil Satellite für OS X, Windows und iOS bzw. Airfoil Speakers für Android und Linux sind kostenlose Apps und werden entweder direkt vom Entwickler oder in den entsprechenden App Stores zum Herunterladen angeboten.

Airfoil Satellite
Preis: Kostenlos
Airfoil Speakers for Android
Entwickler: Rogue Amoeba
Preis: Kostenlos

FAZIT

Coole App, die für mich seit Jahren zur Standardausstattung meiner Macs gehört. Auch wenn ich hier nur die jeweiligen Mac- und iOS-Versionen getestet hatte, gehe ich fest davon aus, dass bei Airfoil für Windows ein ähnlich positives Fazit herausgekommen wäre.

Für zukünftige Versionen von Airfoil habe ich allerdings drei Wünsche:

  1. Die Unterstützung von weiteren Audio Protokollen wie beispielsweise Chromecast Audio oder eine direkte Lösung für Sonos, wie SonoAir es macht. Zumindest für Chromecast haben die Entwickler eine zeitnahe Lösung in Aussicht gestellt.
  2. Das Streamen von mehreren unterschiedlichen Quellen an mehrere unterschiedliche Outputs. Dass man quasi die seit Airfoil 2 (wir schreiben das Jahr 2007) bestehende 1-n Beziehung in eine n-n Beziehung wandelt.
  3. Zu guter Letzt bin ich seit meinem Review zum Teufel Rockster XS Bluetooth Lautsprecher vom Stereo-Connect-Modus angefixt. Dass man also zwei identische Lautsprecher zu einem Stereo-Set verbinden kann. Airfoil geht mit den neuen Lautsprechergruppen schon mal in die richtige Richtung. Da geht bestimmt auch noch mehr ;)
aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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Review: Teufel Rockster XS · Bluetooth Lautsprecher

Ich hatte die letzten Monate die Möglichkeit den Teufel Rockster XS, einen portablen Bluetooth Lautsprecher, der speziell für den Outdoor-Einsatz entwickelt wurde, zu testen. Nachfolgend mein Review:

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Lieferumfang

  • Teufel Rockster XS BT-Lautsprecher
  • USB-Netzteil
  • Micro-USB-Kabel
  • Papierkram

Erster Eindruck

Der Rockster XS besteht aus einem geschlossenen, matt schwarz eloxierten Aluminiumgehäuse mit rot abgesetzten, schmutz- und spritzwassergeschützten Silikonabdeckungen an beiden Außenkanten. Bei einem Kampfgewicht von handgemessenen 777 Gramm (der Hersteller gibt hier ‘nur’ 720 Gramm an) betragen die Abmessungen 6,9 x 8,6 x 17,8 cm (T x B x H).

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Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Der Lautsprecher ist, nicht zuletzt durch seine Trapezform, sowohl liegend als auch stehend einsetzbar.

Technologie

Auf technischer Ebene setzt der Rockster XS beim Koppeln mobiler Geräte auf Bluetooth 4.0 und NFC. Der Frequenzbereich des Lautsprechers liegt zwischen 62 Hz und 21 kHz; der maximale Schalldruck bei 86 dB/1m.

Dazu gibt es eine Ein- und Ausschaltautomatik sowie eine Standby Funktion.

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Wie schon beim Teufel Airy nutzt auch der Rockster XS den aptX Codec, der ein kabelloses Streaming in CD-Qualität bietet.

Im Inneren werkeln zwei aus Aluminium hergestellte Breitbandlautsprecher mit einem Durchmesser von je 46 mm. Für den Bass sorgt ein ebenfalls aus Aluminium gefertigter Tieftöner mit einem Durchmesser von 100 mm. Der in diesem Zwei-Wege System eingebaute Class-D Digitalverstärker leistet 2 x 8 Watt.

Im Alltag

Das Einschalten quittiert der Rockster XS durch einen recht kräftigen Willkommenston und einer rot leuchtenden Status-LED

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Das anschließende Koppeln von Smartphones bzw. Tablets per Bluetooth oder auch NFC funktionierte tadellos. Ist ein Gerät gekoppelt, wird neben der roten auch eine blaue Status-LED angezeigt. Als besonderes Feature lassen sich über den sogenannten Partymodus zwei Bluetooth Geräte gleichzeitig koppeln, was gerade bei längeren Events die Musikauswahl erhöht.

Darüber hinaus lassen sich zwei Rockster XS per Bluetooth zu einem Stereo-Set verbinden, so dass man über diesen Stereo-Connect-Modus kabelloses Stereo Feeling genießen kann. Dieses Feature konnte ich mangels eines zweiten Rockster XS leider nicht testen; es hört sich aber definitiv spannend an.

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Wirklich cool ist auch die Möglichkeit seine mobilen Geräte per USB am Rockster XS aufzuladen. So wird der Lautsprecher im Notfall zum externen Akku für das iPhone o.ä., das während des Abspielens mit 5V/1A am Leben gehalten wird.

Neben der Kopplung per Bluetooth hat der Lautsprecher auch noch einen 3,5 mm Klinkeneingang. Dort kann man beispielsweise einen MP3-Player anschließen, um so auch kabelgebunden Musik abspielen zu können.

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Die Steuerelemente an der Oberseite haben einen sehr guten Druckpunkt und sind vergleichsweise groß, so dass sie sich auch mit dicken Fingern und im betüddelten Zustand wunderbar bedienen lassen.

Mit dem rot leuchtenden Knopf in der Mitte der Steuerelemente kann man den Lautsprecher vom Normal- in den Outdoormodus versetzten. Was das soll?! Nun…

Klang

Im Normalmodus ist das Klangbild aus Höhen, Mitten und Tiefen, für mein rein subjektives Empfinden, sehr angenehm und ausgewogen. Egal ob ein Hörbuch, Rock oder basslastige Musik… der Rockster XS überzeugt auf ganzer Linie.

Gerade beim Bass, der in keiner Situation überzogen wummerte, war ich persönlich sehr überrascht. Solche kleinen Lautsprecher haben ja rein vom Volumen her das Problem, dass eigentlich nicht viel Luft bewegt werden kann; dafür muss dann die Elektronik sorgen, was Teufel mit Bravour gelungen ist.

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Im Outdoormodus ist wahrnehmbar weniger Bass hörbar. Dafür wurden die Höhen und Mitten angehoben, was zum einen das Klangbild nicht mehr so ausgewogen erscheinen lässt aber zum anderen auch die Gesamtlautstärke des Lautsprechers erhöht. Es kommt halt auf den Einsatzort und den persönlichen Geschmack an. Beim Grillen auf der Terrasse oder im Park empfehle ich aufgrund des runderen Klangs definitiv den Normalmodus.

Akku

Der verbaute Lithium-Ionen Akku mit 4400 mAh hält laut Hersteller ca. 14 Stunden. Das bestätigte sich auch in meinen Tests. Das Aufladen des Akkus über den verbauten Micro-USB-Anschluss (5V/2,1A) dauert ca. 3 Stunden.

Preise und Verfügbarkeit

Den Rockster XS kann man entweder direkt bei Teufel oder auch bei Amazon kaufen… eigentlich… denn momentan ist die erste Lieferung komplett vergriffen und man sollte die ausgewiesene Lieferzeit ca. 3 Wochen im Store von Teufel für bare Münze nehmen. Die Preise beginnen bei ca. 179 Euro.

Ein Kauf direkt beim Hersteller hat übrigens den Vorteil, dass man den Lautsprecher acht Wochen Testen und bei Nichtgefallen zurücksenden kann. Zudem gibt es Teufel-like 12 Jahre Garantie.

-> http://www.teufel.de/rockster-xs

FAZIT

Get the party started!

Teufel ist mit dem Rockster XS ein sehr flexibles und stimmiges Gesamtpaket gelungen. Das fängt beim robusten aber dennoch kompakten Design an, das übrigens auch schon rein optisch auf die Outdoor-Fähigkeit des Lautsprechers hinweist, geht über eine lange Akkulaufzeit oder Features wie die USB-Ladefunktion oder den Partymodus bis hin zur intuitiven Bedienung. Nicht umsonst kommt Teufel derzeit kaum mit der Lieferung neuer Geräte hinterher.

Hinzu kommt, dass ich im Stresstest über etliche Stunden und auch beim Aufladen nie eine unangenehme Wärme am Lautsprecher feststellen konnte, was zusätzlich für die Qualität der verbauten Komponenten spricht.

Negative Kritikpunkte kann ich nur am Preis festmachen, was gerade im Stereo-Connect Modus mit zwei Geräten zum Tragen kommt. Qualität hatte aber schon immer ihren Preis, so dass das Argument eigentlich nicht zählen darf. Außerdem hatte ich gelegentlich, gerade auf glatten Oberflächen, kleinere Vibrationen im liegenden Lautsprecher, so dass dieser wie von Geisterhand mit jedem Bass rhythmisch über den Tisch hoppelte. Insofern sind die eigentlich für genügend Stabilität sorgenden Silikonabdeckungen an den Seiten vielleicht nicht die allerbeste Lösung, da es, die richtige (Bass-)Frequenz vorausgesetzt, durchaus sein kann, dass der (liegende) Lautsprecher vom Tisch, Schrank o.ä. ‘springt’. Beim aufrecht stehenden Lautsprecher konnte ich dieses Phänomen nicht feststellen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Review: WISO steuer: 2016 für Mac OS X · Steuererklärung 2015 (Gewinnspiel inside)

Auch dieses Jahr wird für viele Steuerzahler der 31. Mai zur Abgabefrist für die Steuererklärung von 2015.

Stammleser dieses Blogs werden wissen, dass ich auf diesem Gebiet seit einigen Jahren auf die Steuerlösung von WISO setze. Nachfolgend mein Blick auf den neusten Spross aus den Hause Buhl.

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Direkt nach dem ersten Start des Programms fällt schon das neue Design des Startcenters ins Auge. Gegenüber der Vorgängerversion wurden sämtliche Bedienoberflächen überarbeitet, so dass die Optik nun frischer und moderner daherkommt.

Ganz WISO-steuer-like gibt das Startcenter auch darüber Auskunft welche Erklärungen und Anträge mit den Programm bearbeitet werden können:

  • Einkommensteuererklärung 2015
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2015/2016
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2016
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2016
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anmeldesteuern 2016
  • Feststellungserklärung 2015
  • Umsatzsteuererklärung 2015
  • Gewerbesteuererklärung 2015
  • Gehaltsrechner 2012-2016
  • Fahrtenbuch 2016
  • Minijobs im Privathaushalt 2016
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2016

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Ich konzentriere mich im Folgenden auf die Einkommensteuererklärung, die für viele sicher am interessantesten ist.

Neben dem kompletten Neueinstieg, bietet WISO steuer erneut die Option der Datenübernahme aus Vorgängerversionen oder anderen Steuersoftwaren wie QuickSteuer oder TAXMAN an. Der Import der Daten erfolgt über die im Vorjahr erstellte ELSTER-PDF-Datei und ist in diesem Workshop auf einer vierseitigen PDF-Datei genauer beschrieben.

Darüber hinaus kann man auch wieder die vorausgefüllte Steuerklärung (VaST) oder eine Datenübernahme aus WISOs Onlineplattform steuer:Web wählen. Gerade die letzte (Cloud-)Variante hat den Vorteil, dass man, sofern man eine passende PC- oder Mac-Version von WISO steuer besitzt, ohne weitere Kosten seine Steuererklärung im Web-Browser oder mit den separat angebotenen mobilen Apps für iOS und Android erfassen und per ELSTER beim Finanzamt abgeben kann.

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Da ich für dieses Review allerdings bei ‘null’ anfangen möchte, geht es zunächst an die Eingabe aller relevanten Daten.

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Auch hier setzt WISO steuer auf Bewährtes und bietet die Bearbeitung per Interview an.

Zudem lässt sich vor dem eigentlichen Start der Umfang der Steuererklärung nach Themen festlegen.

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Wie schon beim Startcenter wurden auch die Menüs und Eingabemasken des Hauptfensters grafisch komplett überarbeitet. So sind die Schaltflächen jetzt größer und die Lesbarkeit wurde durch einen stärkeren Kontrast essentiell verbessert.

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Eine weitere wesentliche Neuerung bei der Erfassung der Einnahmen und Ausgaben versteckt sich bei WISO steuer:2016 bei der Routenberechnung für die Entfernungspauschale.

Diese kann jetzt, eine Onlineverbindung vorausgesetzt, bequem in der App mit Hilfe von Google Maps bestimmt werden.

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Ist die Datenerfassung abgeschlossen, werden diese Daten mit vielerlei In-App-Hilfen optimiert. Anschließend kann man die Steuererklärung via ELSTER elektronisch beim Finanzamt abgeben oder die ausgefüllten Formblätter seiner Steuererklärung ausdrucken.

Sonstiges

Alle angenehmen Features der Vorgängerversionen sind natürlich auch in WISO steuer:2016 integriert.

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Das betrifft beispielsweise die extrem umfangreichen Hilfefunktionen wie eine Stichwortsuche, die passende Eingabemasken, Musterbriefe oder Rechtsquellen anzeigt.

Außerdem gibt es ca. 120 Video-Clips (liegen bei YouTube) und unzählige Hinweise auf steuerliche Änderungen, die beim Steuersparen helfen sollen.

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Man kann Termine mit dem OS X Kalender synchronisieren, jeder Eingabemaske Lesezeichen oder Notizen hinzufügen sowie Planspiele mit was-wäre-wenn Szenarien durchgehen, die die Differenz zwischen Planspiel-Erstattung und Original-Erstattung anzeigt.

Preise und Verfügbarkeit

WISO steuer: 2016 wird im Mac App Store aktuell für 29,99 Euro verkauft. Dazu kann man die Software auch direkt bei Buhl oder Amazon sowie im Einzelhandel kaufen. Skeptiker greifen vor dem Kauf zur kostenlosen aber funktional eingeschränkten Testversion. Zur Installation wird Mac OS X 10.7.5 minimal vorausgesetzt.

WISO steuer: 2016
Entwickler: Buhl Data Service GmbH
Preis: 23,99 €

Für Uli Hoeneß wissenswert:
Darüber hinaus bietet Entwickler Buhl sämtliche Vorgängerversionen von WISO steuer im Mac App Store zum Kauf an.

Die mobilen Versionen für iOS (iPad only) und Android mit Synchronisation über die (WISO-)Cloud sind generell erst mal kostenlos. Erst für die Abgabe der Steuererklärung via ELSTER beim Finanzamt werden versionsabhängig 27,99 Euro bzw. 34,99 Euro über einen In-App-Kauf fällig.

WISO steuer:App 2016
Preis: Kostenlos*
WISO steuer:App 2016
Preis: Kostenlos*

FAZIT

Dass diese jährlichen Updates einer Steuersoftware nicht sonderlich spektakulär sind, sollte nicht verwunderlich sein. Es gibt dennoch, beispielsweise bei der Routenberechnung, sinnvolle Verbesserungen; auch das Design hat sich in die richtige Richtung bewegt. Funktional ist WISO steuer sowieso über jeden Zweifel erhaben.

Das größte Verbesserungspotential sehe ich allerdings in der Performance des Programms. Es vergehen schon mal die eine oder andere Sekunde beim Programmstart oder beim Wechsel zwischen den Eingabemasken, was auf Dauer nervig ist und heutzutage bei einer nativen Mac-App nicht mehr der Fall sein sollte.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Der Entwickler Buhl Data Service GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Promo Codes von WISO steuer: 2016 für den Mac App Store zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 24.03.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Review: PDF Expert for Mac (Gewinnspiel inside)

Geht es um das Bearbeiten von PDF-Dateien unter iOS, führt meiner Meinung nach kaum ein Weg an PDF Expert vorbei.

Auf dem Mac nutze ich für derartige Aufgaben Apples eigene Vorschau.app, die für meine Ansprüche vollkommen ausreichend ist. Vorschau stößt in Sachen Features, Performance oder Komfort allerdings recht schnell an Grenzen, so dass sich Hardcore-PDF-Nutzer nach Alternativen umsehen müssen.

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Genau hier setzt der ukrainische Entwickler Readdle an versucht mit PDF Expert für den Mac die Lücke zwischen Vorschau und sehr mächtigen Tools wie beispielsweise dem mehrere hundert Euro teuren Adobe Acrobat zu schließen. Ob das gelungen ist, soll das nachfolgende Review klären.

Oberfläche

Wie nicht anders von Readdle gewohnt, gibt man sich auch bei seiner ersten finalen Mac-App keine Blöße. Die Oberfläche gefällt!

Unter dem Punkt How-To ist im oberen Bereich ein (in englischer Sprache gehaltenes) Handbuch versteckt. Darunter kann man seine eigenen PDF-Dateien öffnen oder vormals geöffnete Dateien erneut aufrufen. Auch die Symbolleiste mit den diversen Icons wirkt nicht überfrachtet.

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Erste Schritte

Neben dem Bearbeiten, auf das ich später genauer zu sprechen komme, ist das Lesen von PDF-Dateien ein Punkt, der zwar selbstverständlich ist aber nicht unerwähnt bleiben soll. Die Prozentangabe in der Symbolleiste zeigt außerdem den aktuellen Zoom der PDF-Datei an, der entweder dort direkt, per Shortcut oder über eine pinch-to-zoom Geste auf dem Dokument geändert werden kann.

Über den Finder kann man PDF Expert zudem als Standard-App für PDF-Dateien festlegen.

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Ein erstes neues Feature gegenüber Vorschau sind Tabs.

Öffnet man mehrere PDF-Dateien gleichzeitig, werden nicht, wie in Vorschau, einzelne Fenster aufgebaut, sondern ähnlich wie in einem Browser Tabs verwendet. Diese Tabs sind untereinander verschiebbar. Möchte man nun aber doch ein zweites oder drittes Fenster mit einer einzelnen PDF-Datei haben, kann man Tabs per drag-and-drop aus der App herausziehen. Auch dieses Verhalten kennt man von diversen Browsern.

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Die Anzeige eines vorhandenen Inhaltsverzeichnisses ist ebenfalls in PDF Expert integriert.

Leider kann man das Inhaltsverzeichnis nicht editieren. Man kann auch kein neues Inhaltsverzeichnis erstellen. Auf Nachfrage beim Entwickler sind diese beiden Features aber für zukünftige (kostenlose) Updates zur App geplant.

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Und um Nachfragen vorzubeugen:
PDF-Dateien, die mit einem Passwort gesichert sind, können von PDF Expert gelesen werden. Man kann aber weder das Passwort ändern, noch Passwörter einer PDF-Datei hinzufügen. Auch hier kam auf Nachfrage beim Entwickler: ‘is planned for future updates’.

PDFs bearbeiten

Nun aber zum Kernpunkt dieser App: dem Bearbeiten von PDF-Dateien.

Über eine recht praktische Thumbnail-Anzeige kann man mit Hilfe von Icons in der Symbolleiste Seiten einer PDF-Datei hinzufügen, mehrere PDF-Dateien zusammenfügen, einzelne oder mehrere markierte Seiten kopieren/einfügen, verschieben, rotieren, löschen sowie teilen und Seiten aus dem geöffneten Dokument als neue PDF-Datei speichern.

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All diese Features hat Vorschau auch.

Man muss PDF Expert allerdings zugutehalten, dass diese Aufgaben viel einfacher umgesetzt sind. Es genügt im Grunde genommen ein Klick, bis man das Gewünschte erreicht. Bei Vorschau muss man zwischendurch teilweise Handstände machen.

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Auch das Hinzufügen von Anmerkungen kennt man größtenteils aus Vorschau.

Aber auch hier gilt: man kommt, egal ob es nun Text-Highlighting, Notizen oder Formen sind, meiner Meinung nach einfach schneller ans Ziel. Zudem kann man seinen PDF-Dateien vorgegebene oder eigene (Text-)Stempel aufdrücken, was mit Vorschau nicht möglich ist.

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Eine kleine Besonderheit kommt den digitalen Unterschriften zu, die ich für Vorschau in einem Artikel Anfang des Jahres schon hinreichend beschrieben hatte.

In PDF Expert steht einem ‘nur’ die Tastatur, die den eingegebenen Namen in Schreibschrift umwandelt, und das Trackpad zur Erstellung einer Unterschrift zur Verfügung. Das Scannen einer Unterschrift per Kamera ist derzeit nicht möglich. Es gibt schlicht und ergreifend keine API in OS X, die dieses Feature zulässt. Readdle arbeitet aber an einer eigenen Lösung, so dass auch diese Funktionalität für spätere Updates geplant ist.

Man kann übrigens auch keine Unterschriften aus Vorschau importieren. Das liegt aber weniger an PDF Expert, sondern vielmehr an Apple, da Signaturen in Vorschau verschlüsselt vorliegen und somit kein Zugriff durch 3rd Party Apps möglich ist.

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Sonstiges

Wer seinen Dokumenten viele Anmerkungen hinzufügt, wird sich über die Zusammenfassung dieser pro Seite freuen. Außerdem kann man Lesezeichen setzen, zwei Seiten nebeneinander anzeigen lassen oder Dateien mit Klick auf das jeweilige Tab umbenennen. PDF Expert erinnert sich darüber hinaus auf welcher Seite man ein Dokument verlassen hat und zeigt genau diese Seite beim Öffnen des gleichen Dokumentes wieder an.

Auch das Ausfüllen von PDF-Formularen ist, egal ob es sich um Textfelder oder Checkboxen handelt, umgesetzt. Momentan werden allerdings nur Acro und Static XFA Formulare, die mit dem Adobe Acrobat bzw. Adobe LiveCycle erstellt wurden, unterstützt. Dynamic XFA Formulare sind derzeit noch außen vor.

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Über den Share-Knopf kann man Dokumente zudem per Mail, AirDrop, Messages & Co. teilen. Man kann Dokumente über eine Suchfunktion durchsuchen. Über die iCloud werden auf Wunsch Einstellungen, Signaturen u.ä. mit anderen Mac-Installationen sowie der iOS App von PDF Expert synchronisiert.

Continuity und Handoff sind ebenfalls integriert.

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Preise und Verfügbarkeit

PDF Expert wird sowohl im Mac App Store, als auch auf der Webseite der Entwickler zum Kauf von jeweils 19,99 Euro angeboten. Zum kostenlosen Testen steht eine zeitlich begrenzte Demo zum Herunterladen bereit. Zur Installation wird OS X Yosemite minimal vorausgesetzt.

PDF Expert by Readdle
Entwickler: Readdle
Preis: 59,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die iOS-Version von PDF Expert erwähnt, die kürzlich im Rahmen einer Promo sogar kostenlos angeboten wurde. Aktuell liegt der Preis wieder bei 9,99 Euro und zur Installation wird iOS 8 vorausgesetzt.

FAZIT

Ein Fazit fällt mir in diesem Fall schwer. Eine klare Empfehlung will mir im aktuellen Entwicklungszustand der App nicht über die Lippen.

Ich will es mal so sagen:
PDF Expert lohnt sich meiner Meinung nach momentan nur für Leute, die tagtäglich mit sehr vielen und vor allem sehr großen PDF Dateien arbeiten müssen. Hier kommen die Stärken der App gegenüber Vorschau klar heraus. Selbst mehrere hundert oder tausend Seiten starken PDF Dateien öffnen ohne jede Gedenksekunde, das Scrollen durch die Seiten ist butterweich…

Auf der anderen Seite fehlen mir persönlich einfach zu viele Features, um das anfängliche Ziel, nämlich das Schließen der Lücke zwischen Vorschau und Pro-Tools wie dem Adobe Acrobat, erreicht zu haben. Ich nenne nur einmal eine OCR-Funktionalität, einen Export in andere Dateiformate oder eine PDF-Manipulation, wie sie mit den Quartz-Filtern in Vorschau möglich ist. Dazu gehört auch das Schwärzen von sensiblen Textstellen oder die schon angesprochenen Probleme beim Ändern/Hinzufügen von Passwörtern bzw. dem nicht zu editierenden Inhaltsverzeichnis.

Auf Nachfrage bei Readdle versicherte man mir, dass viele dieser Features für kommenden Updates von PDF Expert geplant sind. Einen Zeitplan lies man sich natürlich nicht entlocken aber die ersten beiden Updates der App auf Version 1.1 bzw. 1.1.2 zeigen in die richtige Richtung.

Zusammenfassend lässt sich daher vielleicht festhalten: die Performance und viele Workflows von PDF Expert sind top; beim Funktionsumfang ist noch Luft nach oben.

aptgetupdateDE Wertung: (7/10)

Gewinnspiel

Entwickler Readdle hat hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Promo Codes von PDF Expert für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 07.12.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Review: Bartender 2 · Icons in der OS X Menüleiste organisieren

Jeder Mac-User kennt das Problem: im Laufe der Zeit stapeln sich die Icons in der Menüleiste.

Aus diesem Grund gehört Bartender seit der ersten Beta von vor über drei Jahren zu meinen absoluten Must-Have-Apps auf dem Mac.

Bartender 2  Mac Menu Bar Item Control

Vor ein paar Wochen wurde Bartender 2 veröffentlicht, das ich nachfolgend etwas näher unter die Lupe genommen habe.

Grundlagen

Hier hilft eine kleine Rückblende auf mein Review zu Bartender 1.

Wie damals schon geschrieben, geht es um das Organisieren von Icons in der OS X Menüleiste. So kann man durch Drücken der Cmd-Taste sämtliche Icons nach seinen Wünschen umsortieren. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit Icons ausblenden oder sie nur bei Aktivität (beispielsweise das Dropbox-Icon beim Aktualisieren von Dateien) einblenden zu lassen.

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Das Kernstück der App bildet allerdings die Bartender Bar, die nicht anderes als eine zweite Menüleiste ist, in der man ganz bequem Icons sammeln und organisieren kann.

Diese Bartender Bar kann man zudem mit gedrückt gehaltenen Klick auf das Zahnradsymbol horizontal unter der Menüleiste an jede beliebige Position schieben.

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Was ist neu?

Optisch fällt im Vergleich zum Vorgänger sofort auf, dass die Bartender Bar nun besser in das flache Erscheinungsbild von Yosemite und El Capitan integriert ist. Es ist, sowohl im hellen als auch im dunklen Design, kein Unterschied mehr zur OS X Menüleiste zu erkennen, so dass man meinen könnte, dass die Bartender Bar ein Teil des Betriebssystems ist.

Dazu wurden neue Animationen, beispielsweise beim Ausblenden der Bartender Bar, in die App integriert.

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Funktional gibt es zwei große Änderungen, die gerade Keyboard-Junkies sehr entgegen kommen werden.

Zum einen kann man nun, sofern die Bartender Bar per Maus oder per Keyboard-Shortcut (ich nutze Ctrl-Alt-Cmd-B) aktiviert ist, mit den Pfeiltasten zwischen den Icons hin und her navigieren. Ein Druck auf die Enter-Taste öffnet die angewählte App.

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Zum anderen kann man die Bartender Bar jetzt auch durchsuchen.

Das Ganze funktioniert ähnlich wie beim Launchpad von OS X. Sobald die Bartender Bar aktiv ist, braucht man nur ein paar Buchstaben eingeben, woraufhin die Auswahl der angezeigten Icons eingeschränkt wird.

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Die wohl größte Änderung fand bei Bartender 2 aber unter der Haube statt.

Während man unter OS X El Capitan bei Bartender 1 zur Kontrolle der System Items (Wi-Fi, Akku, Lautstärke, Notification Center u.s.w.) das Sicherheitsfeature System Integrity Protection (SIP) temporär deaktivieren musste, ist dieser Schritt mit Bartender 2 nicht mehr notwendig. Hier funktioniert die Kontrolle out-of-the-box…

Besonderheit Spotlight

… zumindest solange man mit dem Spotlight Icon leben kann.

Möchte man auch dieses kontrollieren, muss man auch mit Bartender 2 SIP temporär deaktivieren und ein System Item Control Baustein installieren.

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Leider ist dieser Schritt recht komplex und kann, wie bei den anderen System Items, nicht automatisiert werden. Jeder muss daher selbst abwägen, ob das Spotlight Icon wirklich versteckt oder verschoben werden muss.

Apple have made the steps to temporarily disable SIP quite difficult, so we recommend only performing these steps if you really must control Spotlight with Bartender 2.

Besonderheit iStat Menus

Konnte man in Bartender 1 noch jedes einzelne Icon des von mir sehr geschätzten Systemmonitors iStat Menus kontrollieren, werden in Bartender 2 alle Icons der App als eine Einheit gesehen, die zusätzlich nur als Ganzes kontrolliert werden können.

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Ob jetzt Apple bzw. El Capitan, Bartender oder iStat Menus an diesem Dilemma Schuld hat, ließ sich abschließend leider nicht klären.

Wer sich daran aber stört, kann in iStat Menus selber die einzelnen Icons der App seinen Vorlieben nach anordnen. Trotzdem irgendwie doof, da ich das alte Verhalten unter Bartender 1 wesentlich besser fand :(

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Preise und Verfügbarkeit

Bartender 2 wird ausschließlich über die Webseite des Entwicklers Surtees Studios für 15 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von Bartender 1 schlägt mit 7,50 US-Dollar zu Buche.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf vier Wochen begrenzte Testversion zum Download bereit. Zur Installation wird OS X Yosemite minimal vorausgesetzt.

-> http://www.macbartender.com

FAZIT

Trotz der Probleme mit Spotlight und iStat Menus gibt es für Bartender 2 nur ein Fazit: klare Kaufempfehlung!

Gerade für Nutzer kleinerer Macs sowie Macs mit chronisch überfüllten Menüleisten ist Bartender ein absoluter NoBrainer.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)