Permalink

Review: ShareMouse · Maus und Tastatur an mehreren Geräten nutzen + Verlosung

Share Mouse ist ein Produkt von Bartels Media und ist dafür da, mehrere Rechner mit nur einer Maus und einer Tastatur bedienen zu können. Ich habe mir das Produkt mal angesehen. Ich benutze zwar mit Synergy ein ähnliches OpenSource Produkt, welches aber seit Lion sehr wackelig funktioniert.

Share Mouse kann bis zu 26 Windows PCs und Macs verbinden. Darüber hinaus verspricht es, Dateien und die Zwischenablagen zwischen diesen Rechnern zu übertragen.

Bildschirmfoto 2012 03 28 um 13 48 55

Ich habe dieses Produkt mit einem Macbook und einem Windows 7 PC ausprobiert. Die Installation verläuft auf beiden System schnell und einfach. Auf beiden Systemen kann man über ein Einstellungstool ShareMouse anpassen. So lässt sich zum Beispiel die Position der Monitore genau festlegen, so dass man optisch korrekt die Maus von einem Rechner zum anderen führen kann. Die Rechner lassen sich aber nicht nur über die Maus wechseln, sondern auch über eine konfigurierbare Schnellwahltaste. Der Wechsel wird optisch durch Pfeile und durch das Abdunkeln der nicht aktiven Bildschirme erleichtert.

Bildschirmfoto 2012 03 28 um 13 49 31

Das Drag’n'Drop von Dateien funktioniert ebenfalls sehr smooth. So kann man beliebige Dateien einfach mit der Maus von einem Rechner auf den anderen ziehen. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt, dann will man es nicht mehr anders machen. Genauso gut funktioniert die Synchronisation der Zwischenablage.

Wenn man in einem größeren Netzwerk arbeitet, dann sollte man den zusätzlichen Zugriffsschutz aktivieren, damit nur autorisierte Systeme sich verbinden können. Alternative kann man diese Kommunikation auch noch verschlüsseln.

Bildschirmfoto 2012-03-28 um 10.07.25Bildschirmfoto 2012-03-28 um 10.07.43Bildschirmfoto 2012-03-28 um 10.12.34sharemouse

Das Produkt macht einen überaus stabilen Eindruck und funktioniert prima an zwei Rechnern. Einziges Manko, es kostet pro lizensierten Rechner ca. 25€. In einer Demo-Version kann man ShareMouse mit zwei Rechner beliebig ausprobieren (aber auch nur wenn sich im Netzwerk kein Domaincontroller befindet). Darüber hinaus gibt es ein ShareMouse Freewareangebot, bei dem die App für den Nicht-Power-User komplett kostenlos ist.

Wenn sich ShareMouse über die Zeit als stabil herausstellt, dann sind 25€ pro Lizenz natürlich nicht zu viel und überaus angemessen. Ich bin derzeit ziemlich begeistert.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Demo Video

Verlosung

Bartels Media hat uns eine Lizenz bestehende aus 3 Keys also für insgesamt 3 Rechner zur Verfügung gestellt, die wir hier an einen glücklichen Gewinner verlosen können. Dazu sagt mir bitte in den Kommentaren welche Rechnerkonfiguration fahrt ihr derzeit und warum könnt ihr Share Mouse gebrauchen. Die Verlosung läuft bis zum Sonntag, d. 01.04.2012. Viel Glück dabei.

-> http://www.keyboard-and-mouse-sharing.com/de/

Permalink

Ring frei für Corel AfterShot Pro

Der Markt der RAW-Entwicklungsprogramme ist mit Adobe Lightroom, Apples Aperture und Capture One recht überschaubar und so möchte wohl auch Corel ein Stück vom Kuchen und schickt jetzt seit Ende 2011 die Software AfterShot Pro in’s Rennen gegen die in der Regel jedem – zumindest dem Namen nach – bekannten Platzhirsche. Da man eine solche Software heute nicht mal eben aus dem Hut zaubern kann, wurde diese kurzerhand zugekauft. Schaut man sich die ehemalige Webseite an, steht es dort quasi schwarz auf weiss:

We’re happy to let you know that Bibble is now part of Corel! In fact, the technology you know and love is at the core of new Corel AfterShot Pro. This exciting release includes a more intuitive interface, truer colors, re-profiled RAW camera profiles and more. Although Bibble will no longer be developed, the Bibble team has joined Corel and we’re already working on product development for future releases.

Auch wenn ich persönlich meinen Workflow in Aperture 3 mittlerweile gefunden habe, ist es nie verkehrt, auch mal über den Tellerrand zu schauen und so möchte ich meine Eindrücke, die ich während der Test gesammelt habe, hier gerne beschreiben. Dazu möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass ich weder “der Profi” bin, noch habe ich Fotografie o.ä. gelernt. Dennoch bin ich als Sportfotograf (alles ausser Fußball!) viel in den Stadien hier in NRW und Umgebung unterwegs und muss nach den jeweiligen Events meine Bilder “entwickeln” … ein guter Punkt, in das Programm einzusteigen.

Während es Aperture von Apple lediglich für den Mac gibt, Kann man AfterShot Pro sowohl für Windows, Mac OS und auch Linux kaufen, was für den ein oder anderen sicherlich nicht ganz unwichtig ist. Aber jetzt erst einmal die Software installiert und gestartet.

Oberfläche (UI)
Die Arbeitsoberfläche macht einen “professionell” Eindruck und man findet sich recht schnell zurecht, wenn man die ein oder andere Funktion von Tonwerten, Helligkeit, Belichtung o.ä. sucht. Fast alle Einstellung zur Bearbeitung sind im rechten Bildbereich als Register, welche seitlich angebracht sind, zu finden.

Dazu merkt man dem Programm die “Multi-Betriebssystemkompatibilität” an, da eben eine “typische” Apple-Oberfläche fehlt. Auch wenn das Programmfenster keine eigene Menüleiste hat, sucht man als Apple-Anwender unter dem Punkt “AfterShot Pro” den Eintrag für die Einstellungen vergeblich, man kann dort das Programm lediglich beenden. Unter dem Punkt “Datei” (ebenfalls eher unüblich) sind dann auch die Einstellungen zu finden.

Vorteil für Umsteiger: Man findet die Menüpunkte, wo man sie gewohnt ist. Nachteil für reine Mac-Anwender: Die UI passt sich eben nicht 100% in das Apple-Universum ein.

Fotos verwalten?
Da ich in der Software noch keine Bilder hatte, wollte ich mal schnell welche “importieren”. Und wenn man die Bildverwaltung von Apple gewohnt ist, wird man hier ein wenig enttäuscht, denn AfterShot Pro hat keine eigene Bildverwaltung, sondern “importiert” diese von dem Platz, wo diese gerade liegen. In meinem Fall war es der Desktop und nachdem ich den Ordner nach dem Import gelöscht hatte, waren eben auch keine Fotos mehr zu sehen.

Man muss hier also selber Hand anlegen und sich entsprechende Verzeichnisse anlegen und seine “Struktur” kennen. Viele Umsteiger von anderen System wollen in diesem Punkt eh die Kontrolle behalten. Ich persönlich habe mich so daran gewöhnt, nicht zu wissen, wo meine Bilder sind, ich muss diese nur finden, wenn ich sie suche. Aber da sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich.

Von den ersten beiden Punkten abgesehen, die man auch getrost hätte vernachlässigen können, kommen wir jetzt zur Arbeit mit AfterShot Pro.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)

Ich mach es kurz und knapp: AfterShot Pro rockt!

Wer mit Aperture 3 arbeitet und weniger als 8 GB Ram hat, der kennt die Zwangspausen und die manchmal sehr behäbige Arbeitsweise. Nicht so ASP! Die Software ist nicht einmal abgestürzt und hinterlässt so nicht nur einen sehr schnellen, sondern auch stabilen Eindruck. Egal ob man ein Bild beschneiden oder neu ausrichten muss, es dauert nur knapp eine Sekunde, bis das fertige Ergebnis zu sehen ist und man weiter an dem Bild arbeiten kann.

Ausrichten
Ein Punkt, der mir auf Grund seiner “Einfachheit” gut gefallen hat.

Will man ein Bild gerade ausrichten, klickt man auf die Funktion und bekommt einen Pfeil. Diesen zieht man einfach entlang der “schiefen” Linie und das Bild wird dann automatisch gerade ausgerichtet. Im oben Teil ist schön zu sehen, wie “schief” das Bild war. Die Linie und das Fadenkreuz ist vom Werkzeug zum Ausrichten des Bildes. Hat man die schiefe Linie “nachgezogen”, wird das Bild automatisch gerade ausgerichtet.

Kreative Bearbeitung
Erwarte ich von keinem RAW-Entwicklungswerkzeug, dafür gibt es andere Programme wie zum Beispiel Photoshop o.ä. Aber eine Funktion, die in der Produktbeschreibung erwähnt wurde, habe ich mir näher angesehen – Noise Ninja. Gerade bei dieser Funktion sagt ein Bild (drauf klicken!) mehr als Tausend Worte. Rechts das Original bei 100% ohne Noise Ninja – links der gleiche Ausschnitt mit aktiviertem Noise Ninja:

Achtet man auf den Hintergrund oder aber die Wange der Cheerleaderin, kann man schon sehr gut sehen, was Noise Ninja aus dem Bild herausholt, ohne Details – zum Beispiel in den Haaren – zu opfern.

Dinge, die man als Aperture-User vergeblich sucht …

  • Gesichtserkennung
  • Orte zuordnen
  • Wasserzeichen-Funktion

Während ich auf die Gesichtserkennung (nicht auf die Verwaltung!) in Aperture durchaus verzichten könnte, sind Dinge wie die Orte und Wasserzeichen für mich persönlich eine sehr elementare Funktion. Denn wenn ich nach meinen Sportevents erst noch auf 50 bis 100 Fotos meine Wasserzeichen kleben muss, macht das einfach keinen Spaß. Die Bilder müssen “fertig” aus dem Programm kommen. Tun sie das nicht, muss man nachträglich Hand anlegen.

So wie ich das auf der Facebook-Seite von ASP gelesen habe, scheinen sich das auch schon andere gewünscht habe. Wer – wie ich – die Software testet, während er “eigentlich” mit einem anderen Programm verheiratet ist, wird einige Punkte sicherlich positiv finden (wie ich zum Beispiel die Objektivkorrektur, das Ausrichten der Bilder oder die Erweiterung durch Plugins), bei anderen Funktionen vielleicht den Kopf schütteln.

Alles in allem ist AfterShot Pro meiner Meinung nach aber sein Geld wert, wenn man eine gute Möglichkeit sucht, RAW-Dateien zu sortieren, katalogisieren, verschlagworten, im Stapel zu verarbeiten und zu exportieren. Dazu gefällt mir auch die Möglichkeit auf die Schnelle “Webgalerien” zu erstellen, auch wenn das Standard-Layout nicht unbedingt mein Fall war.

Dafür, dass ich das Programm gar nicht kannte, habe ich mich schnell zurecht gefunden und gute Ergebnisse erzielt. Bleibt am Ende die Frage nach der Zielgruppe. Lightroom-User freuen sich sicherlich über den zuletzt gesunkenen Preis der neuen Version 4 und werden wohl kaum zum Umstieg überredet werden können. Reine Apple-User wie ich, die grundsätzlich (nach dem 8 GB Ram Upgrade) zufrieden sind und sich an Funktionen gewöhnt haben, werden wohl ebenfalls nicht so schnell umsteigen, da Apples Aperture 3 im Mac App Store bereits für knapp 65 Euro zu haben ist, während man für Corel AfterShot Pro aktuell knapp 90 Euro über die (virtuelle) Ladentheke schieben muss. Die klare Stärke von AfterShot Pro ist hier wohl die Multi-Betriebssystem Verfügbarkeit (Win, Mac und Linux).

Auch wenn ich persönlich wohl auch weiter meine Fotos mit Aperture 3 von Apple bearbeite, einfach weil der Workflow, den ich mir auf Grund meiner Arbeit angeeignet habe, in dieser Gänze so nicht einfach umstellen kann. Aber es ist schön zu sehen, dass es andere Anbieter ebenfalls auf die Kette bekommen, eine entsprechende Software zu einem auch für “Spaß und Hobby Fotografen” bezahlbaren Preis anzubieten, die mehr als iPhoto benötigen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Corel, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Wer eine Vollversion gewinnen möchte (wird dem Gewinner später zugesendet), muss uns einfach folgende Frage beantworten:

Mit welchem Begriff wird das “RAW-Format” (die Roh-Daten) auch gerne bezeichnet?

  • A: neutrales Nativ
  • B: analoges Positiv
  • C: digitales Negativ

Wer die Antwort weiß, der muss folgende Dinge tun: Schreibt einen “Muss-ich-unbedingt-haben”-Kommentar mit einem kurzen Grund, warum euch die Software interessiert und am Ende, GANZ WICHTIG, der richtige Gewinnbuchstabe!

Noch einmal in Kurzform: Kommentar + Gewinnbuchstabe! Nur wer beides in seinem Kommentar hat, nimmt an der Verlosung teil (die Reihenfolge überlasse ich euch). Einsendeschluss: 31.03.2012 (23:59)

Hinweis: Der Gewinner wird von uns benachrichtigt und nach seiner Anschrift gefragt, da dieser das Paket später direkt zugesendet bekommt. Dafür müssen wir die Anschrift weiterleiten, die Daten also weitergeben! Bitte berücksichtigt das, wenn ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen wollt.

Link: Corel AfterShot Pro Webseite

Permalink

VLC Media Player 2.0 FINAL veröffentlicht

Vor wenigen Minuten wurde, nach einigen Preview- und Betaversionen, der bekannte und beliebte Mediaplayer VLC 2.0.0, Codename ‘Twoflower’, final für Mac, Linux und Windows freigegeben.

Bildschirmfoto 2012 02 18 um 19 58 30

Neben dem komplett neuen Design, ist auch unter der Haube sehr viel passiert. So wird Lions Fullscreen unterstützt und es können Blu-ray Discs oder mehrere Videos aus RAR-Dateien abgespielt werden. Außerdem werden nun noch mehr Codecs unterstützt und die ganze Handhabung und Konfiguration ist sehr viel runder und einfacher als beim Vorgänger. Zum Download geht’s hier entlang.

An einer Android und iOS-Version wird übrigens gearbeitet. Einen Veröffentlichungstermin gibt es aber noch nicht.

LINKS
http://www.videolan.org/vlc/releases/2.0.0.html

Permalink

Air Media Server & Air Media Center: Daten vom Mac oder PC auf iOS streamen

Wie jedes Jahr gibt es zum Valentinstag Geschenke. Eines der lohnenswerteren ist dieses Jahr das Air Media Center für iPhone, iPod Touch und iPad.

Mzl lhhlustp 800x500 75

Air Media Center (AppStore Link) Air Media Center
Hersteller: App Dynamic
Freigabe: 4+3.5
Preis: 1.59 € Download

Im Zusammenspiel mit dem generell kostenlosen Air Media Server für Mac und PC kann man jetzt Musik, Videos oder Bilder auf sein iOS-Device streamen.

Bildschirmfoto 2012 02 13 um 22 34 13 s

Bildschirmfoto 2012 02 13 um 22 34 40 s

Einfach die Shares auswählen, die maximale CPU-Nutzung für das Transcoding der Daten festlegen und losstreamen. Mac OS X 10.6.6 bzw. Windows XP werden beim Air Media Server minimal vorausgesetzt.

Air Media Server (AppStore Link) Air Media Server
Hersteller: App Dynamic
Freigabe: 4+3.5
Preis: Kostenlos Download

LINKS
http://www.airmediacenter.com/ios/index.php

Permalink

How to Sync iPhone with More than one Computer

Kleiner Tipp am Rande. Ein kleines Tutorial wie man sein iPhone mit mehreren Computern (Mac & Windows) synchron halten kann. Ein Fakt, der mich seit der Anschaffung meines ersten iPhone schier an den Rand des Nervenzusammenbruch getriebenen hat.

Vor den Bastelarbeiten immer daran denken: „Backup anlegen!“

Permalink

Mac/Windows: 3D Software im Wert von über 800 US$ kostenlos

Entwickler DAZ 3D bietet derzeit seine Apps zur Erstellung von 3D Objekten kostenlos zum Download an.

Bildschirmfoto 2012 02 07 um 19 30 42 s

Mit dabei sind DAZ Studio Pro 4, Bryce 7 Pro oder auch Hexagon 2.5, die einen Gesamtwert von über 800 US$ haben.

Nachdem man alle Produkte in den Warenkorb gelegt hat, muss ein Account mit Name, E-Mail Adresse und Geburtsdatum für den Checkout angelegt werden. Anschließend landen die Seriennummern in der E-Mail Inbox.

Bildschirmfoto 2012 02 07 um 19 29 39 s

Mehr Informationen findet man auf der DAZ 3D Homepage. Mac OS X 10.4 bzw. Windows NT4 werden minimal vorausgesetzt.

LINKS
http://www.daz3d.com/

Permalink

Das Android Humble Bundle

Bildschirmfoto 2012-01-31 um 20.29.11.jpg

Es gibt wahrscheinlich auch Android-Nutzer unter unseren Lesern (oder?^^) und genau dann wird euch dieses Bundle interessieren. Im neusten Humple Bundle gibt es die großartigen Spiele: Osmos, Edge, Anomaly und World of Goo zum “Selbstbestimmungspreis”. Und als Zugabe gibt es die Mac-, Windows- und Linux-Versionen dazu.

Links
http://www.humblebundle.com

Permalink

Ultimate simple web browsing: Sleipnir 3 for Mac and Windows

Sleipnir, einen Webbrowser, hatte ich vor knapp einem halben Jahr hier schon vorgestellt. Damals war das Projekt noch mitten in der Betaphase; mittlerweile ist Version 3.1 veröffentlicht.

Bildschirmfoto 2012-01-27 um 15.10.33-s

Am Design hat sich nicht wesentlich viel getan. Der Browser ist weiterhin sehr minimalistisch und funktional aufgebaut.

Er zeigt die Tabs beispielsweise als kleine Thumbnails der Webseite an, man kann über eine gekachelte Tabansicht (TiledTab) Tab-Gruppen bilden oder mit Multi-Touch-Gesten zwischen den Tabs hin- und herwechseln bzw. die TiledTab Ansicht aufrufen. Ein weiteres cooles Feature ist definitiv auch die versteckte Adresszeile oben rechts, die nur durch Anklicken aufpoppt.

Bildschirmfoto 2012-01-27 um 15.15.46-s

Alles in allem ein schöner, funktionaler Browser, den es im Desktopbereich für Windows und Mac gibt. Darüber hinaus werden Mobile Varianten für iOS, Android und Windows Phone angeboten. Für den Sync der Bookmarks/Lesezeichen zwischen den verschiedenen Sleipnir Versionen (Desktop, Mobile) bietet der Entwickler Fenrir Inc. den kostenlosen Dienst ‘Fenrir Pass’ an.

Zum endgültigen Glück fehlen vielleicht noch Plugins bzw. Extensions. Davon ab ist Sleipnir sehr schnell, auf dem Mac eine Fullscreen App und definitiv eine Alternative zu Safari, Chrome & Co.

Bildschirmfoto 2012-01-27 um 15.42.35-sBildschirmfoto 2012-01-27 um 15.42.40-s

Sleipnir for Mac ist Freeware und setzt mindestens Mac OS X 10.6 voraus. Bei Sleipnir for Windows wird mindestens Windows XP vorausgesetzt.

LINKS
http://www.fenrir-inc.com/us/mac/sleipnir/
http://www.fenrir-inc.com/us/sleipnir/

Permalink

LG Electronics LSM-100: Scanner-Maus im Test

Die Scanner-Maus von LG wurde schon im letzten Jahr auf diversen Computer-Messen wie CES oder IFA gezeigt. Jetzt ist sie auch auf dem deutschen Markt verfügbar und ich werde diese doch etwas ungewöhnliche Maus etwas länger ausprobieren.

Hier meine ersten Eindrücke:

Die LSM-100 ist erst mal eine normale Maus für PC und Mac, besitzt aber einen 320 dpi Scanner. Damit sollen sich kleine Texte oder Visitenkarten scannen lassen. LG verpackt neben der Anleitung + Treiber-CD, einem Säckchen, einem kleinem Mauspad, die Maus in einer normalen, aber sehr stabilen Verpackung. Leider gibt es für die Scanfunktionalität derzeit keine Mac Treiber, daher fällt für mich schon mal der Einsatz am Macbook aus. Und ich muss die Maus ausschließlich am Windows-PC testen, welcher unbedingt mit USB 2.0 ausgestattet sein sollte.

Bildschirmfoto 2012-01-18 um 13.56.38.jpg

Die Installation der Tools und Treiber gestaltet sich nicht sonderlich kompliziert. Die Handhabung dagegen ist in den ersten Versuchen etwas gewöhnungsbedürftig. Die Maus besitzt neben den normalen Tasten auch noch Tasten zum Starten des Scanvorgangs.
Auch an die Haptik der Maus muss man sich erst mal gewöhnen. Sie ist weder groß und ergonomisch, noch so flach und leicht wie einen Magic-Mouse von Apple (siehe Screenshot). Die LSM-100 ist recht groß und hoch und liegt anfangs nicht gut in der Hand. Ich gebe der Maus aber eine gewisse Einarbeitungsszeit, eventuell kann man sich ja daran gewöhnen.

Bildschirmfoto 2012-01-18 um 13.57.18.jpgsmart2.JPG

Ich mag auch die glänzende und Fingerabdruck-anziehende Oberfläche auf dem ersten Blick nicht sonderlich. Aber man soll sich ja nicht so von optischen Eindrücken beeinflussen lassen. Die ersten Scanversuche sind dagegen erstaunlich gut. Auch die mitgelieferte OCR Funktionalität bringt gute bis sehr gute Ergebnisse. Dazu aber im nächsten Testartikel mehr.

Produkt-Video von LG:

Ich bin gespannt, ob so eine Maus mit Scannerfunktionalität in meinem Computerleben einen Platz finden kann.

Preis: ca. 85€

Links
http://www.lg.com/de/it-produkte/maus-scanner/LG-LSM-100.jsp
http://www.youtube.com/watch?v=R6Ce1D-cN78