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Gewinnspiel: Fantastical 2 für OS X · Kalender Events und Erinnerungen stilvoll einrichten

Dass Fantastical 2 für mich zu den Must-have Apps auf dem Mac gehört, hatte ich erst kürzlich im Fazit meines ausführlichen Reviews deutlich gemacht.

Auch Apple scheint von der App überzeugt zu sein und hat sie vor ein paar Tagen mit dem Apple Design Award ausgezeichnet, der jährlich auf der WWDC für außergewöhnliches Design und Innovation verschiedenen Apps verliehen wird.

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Schaut man in die Release Notes von Fantastical 2, hat sich seit meinem Review von Version 2.0.2 auch einiges getan.

Neben etlichen Bugfixes, Stabilitäts- und Performanceverbesserungen wurden beispielsweise auch die hässlichen GUI-Fehler, die ich im Fazit des Reviews ansprach, behoben. Auch tagübergreifende Termine werden in der Wochenansicht nun korrekt als Terminblock dargestellt.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 für den Mac wird über den Mac App Store und der Webseite von Flexibits weiterhin zum Einführungspreis von 39,99 Euro verkauft. Ein kostengünstiges Upgrade von Fantastical 1 gibt es aufgrund des Einführungspreises leider nicht. Dafür gibt es auf Zusenden passender Nachweise 20% Bildungsrabatt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Trial Version zur Verfügung. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Fantastical 2 - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 39,99 € Download


Der Vollständigkeit halber seien auch die Versionen für das iPhone (inkl. Apple Watch-App) bzw. iPad erwähnt, die momentan 4,99 Euro bzw. 9,99 Euro kosten und iOS 8 zur Installation voraussetzen.

Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Download

Verlosung

Entwickler Flexibits hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel zwei Promo Codes von Fantastical 2 für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die bekannten (gleichwertigen) Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 16.06.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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IMTransferAgent vs. Little Snitch

Seit einiger Zeit habe ich ein recht nerviges Problem: immer, wenn ich per iMessage ein Bild gesendet bekomme, meldet sich unter OS X Little Snitch mit einem Hinweis, dass der IMTransferAgent über Port 80 auf static.kuvva.com zugreifen möchte.

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Einige Nachforschungen brachten zum Vorschein, dass der IMTransferAgent Teil des iMessage Frameworks ist und Zugriff auf das Internet haben muss. Andernfalls kommen keine Bilder auf dem Mac an. Aber was zur Hölle hat Kuvva, eine App, die mir alle paar Stunden ein neues Hintergrundbild auf den Desktop zaubert, damit am Hut?! Merkwürdig…

…zumindest im ersten Moment, denn schon ein Blick in die Ausgabe von nslookup brachte die Lösung zum Vorschein, die auch schon, sofern aufgeklappt, in den Details des Dialogs von Little Snitch zu sehen ist.

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Wie Kuvva nutzt anscheinend auch Apple zum Speichern von Bildern Amazon Web Services, die u.a. auf die IP-Adresse 54.231.132.2 zeigen.

Aber warum die verwirrende Anzeige in Little Snitch? Wieso wird dort die Adresse von Kuvva anstatt von Amazon angezeigt?

Laut Aussage der Entwickler von Little Snitch besteht das Problem darin, dass kurz vorher die Adresse static.kuvva.com aufgelöst wurde (wahrscheinlich, um ein neues Wallpaper zu laden). Little Snitch habe zwar seinen eigenen DNS-Cache; allerdings kann Little Snitch beim Filtern des Netzwerkverkehrs nicht sicher sagen, welche explizite Domain von einer App angefordert wurde. Das ist technisch nicht komplett falsch aber natürlich, wie in diesem Fall, sehr verwirrend.

Dass ich mit dieser Problematik nicht komplett alleine bin, zeigt auch dieser Beitrag im Forum von Little Snitch. Es ist quasi das gleiche Thema mit einer anderen Domain bzw. IP-Adresse.

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Um dennoch saubere Regeln bei Little Snitch zu haben, sollte man für den IMTransferAgent die Domain auf amazonaws.com ändern. Ein genauerer Blick in die Infobox zeigt dann auch, dass die betreffende IP-Adresse (54.231.132.2) abgedeckt ist. Seitdem kommen auch wieder – ohne nervige Meldungen – alle Bilder in iMessage an ;)

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Review: TextBar · GeekTool für die OS X Menüleiste

Da ich nach wie vor mit einem 11 Zoll MacBook Air unterwegs bin, ist der Platz in meiner Menüleiste doch recht begrenzt. Um dennoch recht viele Informationen und Icons dort unterbringen zu können, gehören Apps wie Bartender und iStat Menus zur Standardausstattung meines Systems.

TextBar wirkt meiner genordneten Menüleiste wieder etwas entgegen; hat aber auch etliche Vorteile, die ich in diesem Review vorstellen möchte.

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Was ist TextBar?

TextBar ist im Grunde genommen mit GeekTool vergleichbar; allerdings mit dem Unterschied, dass die Ausgabe von Terminal-Kommandos oder diverser Skripte nicht auf dem Desktop, sondern in der OS X Menüleiste erfolgt.

Konfiguration

Die Konfiguration findet in den Einstellungen von TextBar statt, in denen man das auszuführende Kommando oder den Pfad zum Skript einträgt. Die Reihenfolge der Anzeige in den Menüleiste kann in dieser Ansicht per Drag-and-Drop verändert werden.

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Der Haken auf der linken Seite aktiviert bzw. deaktiviert den betreffenden Befehl für die Menüleiste. Dazu lässt sich ein Icon, das vor die Ausgabe platziert wird, konfigurieren und man kann den Intervall der Aktualisierung des Befehls in Sekunden angeben sowie ggf. Notifications in der OS X Mitteilungszentrale selektiv aktivieren.

Für dieses Review habe ich einmal einen Smiley, den auf der Festplatte verfügbaren freien Speicherplatz, die Auslastung der CPU, den aktuell abgespielten Song bei Spotify und den Ladezustand des Akkus vom MacBook anzeigen lassen.

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Der Fantasie sind hier, vom verfügbaren Platz in der Menüleiste abgesehen, keine Grenzen gesetzt.

So kann man sich auch seine lokale und externe IP-Adresse, den angemeldeten Nutzer, die Zeit oder das Wetter in Stadt X, das verbundene WLAN, den Inhalt der Zwischenablage, beliebigen Text, eingehängte Laufwerke oder den Status seiner Webseite in den Menüleiste anzeigen lassen. Sollte es dir an Kreativität mangeln, zeigt Rich Somerfield, der Entwickler von TextBar, auf GitHub verschiedene Beispiele der Anwendung.

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Jede der Ausgaben lässt sich außerdem in die Zwischenablage kopieren und manuell aktualisieren.

Die schon angesprochenen Notifications sehen überraschenderweise wie folgt aus:

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Cool ist darüber hinaus, dass sich TextBar problemlos in Bartender integriert und man so, wie ich mit meinem sehr begrenzten Platz, weiterhin Ordnung in der Menüleiste hat.

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Preise und Verfügbarkeit

TextBar wird ausschließlich über die Webseite seines Entwicklers Rich Somerfield für 2,99 US-Dollar verkauft. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf sieben Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

-> http://www.richsomerfield.com/apps/

FAZIT

Ich mag ja diese kleinen Apps, die für den versprochenen Anwendungszweck kaum Grenzen haben.

Man muss natürlich etwas herumspielen, um für sich selbst einen Nutzen zu erkennen bzw. finden. Aber alleine die hier im Review vorgestellten Befehle decken eine ganze Reihe an Apps ab, die im Mac App Store einzeln für 99 Cent und mehr verkauft werden. Mit Shell Skripten, Bash, Python, Ruby oder AppleScript kann man halt extrem viel anstellen ;)

Außerdem wird TextBar sehr aktiv weiterentwickelt. Ein Blick in die Release Notes verrät, dass man seit Version 1.6.1 auch eigene Icons verwenden und diverse Bildgrößen anpassen kann. Das funktioniert momentan zwar nur über Terminal-Befehle, wird aber hoffentlich bald in den Einstellungsdialog integriert werden.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

(inspired by)

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Gewinnspiel: Tower 2 · GIT GUI für OS X

Oliver hatte vor ein paar Wochen mit Tower 2 eine App für das tägliche Arbeiten mit Git schon genauer vorgestellt.

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Tower 2 hinterließ dabei einen sehr ausgereiften Eindruck.

Die App ist für Terminal-Verweigerer ein sehr gutes Werkzeug, um den kompletten Git-Workflow abzubilden und erleichtert durch die im Review angesprochenen Features das tägliche Arbeiten mit seinen Git-Repositories. Die nahtlose Integration in GitHub, Beanstalk, Bitbucket, Xcode, Coda oder Kaleidoscope tut ihr Übriges.

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Für einen kleinen Einstieg in Git empfehle ich die Tutorials auf der Homepage der Entwickler bzw. verweise auf diese Dokumentation.

Informationen zur Bedienung von Tower lassen sich am besten im passenden YouTube-Kanal entdecken.

Preise und Verfügbarkeit

Tower 2 wir ausschließlich auf der Webseite des deutschen Entwicklers fournova Software GmbH zum Kauf angeboten. Die App kostet 49 Euro in der Einzellizenz und 25 Euro für das Upgrade von Version 1. Studenten bekommen darüber hinaus 50% Rabatt. Skeptiker greifen, wie üblich, vor dem Kauf zu kostenlosen Testversion.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion minimal vorausgesetzt.

-> http://www.git-tower.com

Verlosung

Die fournova Software GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Coupon Codes für Tower 2 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die bekannten (gleichwertigen) Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 03.06.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Kurztipp: MailBar · Mails in der OS X Menüleiste

Kurzer Hinweis auf MailBar, mit dem man relativ einfach seine E-Mails aus der Menüleiste seines Macs heraus managen kann.

Neben dem Schreiben und Beantworten von Mails unterstützt die App auch Mailanhänge, Signaturen, Kalender Events, das schnelles Filtern nach (Mail-)Accounts oder Gelesene/Ungelesene Mails, die Suche nach E-Mails, Tastatur-Shotcuts und einiges mehr.

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Warum schreibe ich das?

MailBar, das normalerweise 4,99 US-Dollar kostet, wird momentan im Rahmen des aktuellen MacLegion Software Bundles gegen einen Social Media Share kostenlos verteilt.

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Um an der Promo teilzunehmen muss man das Bundle selbstverständlich nicht kaufen, muss allerdings, ähnlich den Promos bei MacHeist oder Stacksocial, einen Account bei MacLegion besitzen bzw. anlegen, in dem die Lizenz zu MailBar schlussendlich zu finden ist.

-> http://maclegion.com/

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OS X Tipp: Belege vom OS X Taschenrechner einblenden, speichern und drucken

Hin und wieder kommt es vor, dass ich Werte mit dem OS X eigenen Taschenrechner ausrechne.

Völlig neu (ist aber ein vermutlich uraltes Feature) war mir bisher, dass man sich per Cmd-T die Belege seiner Rechnungen anzeigen lassen kann.

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Über den Ablage-Menüpunkt kann man diese Belege zusätzlich abspeichern und ausdrucken.

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LaunchBar Action Editor

Falls du ein Tastatur-Ninja bist, erinnerst du dich bestimmt an mein Review zu LaunchBar 6.

Dieser gepimte App-Launcher gehört für mich mittlerweile zu den Must-have-Apps unter OS X und hat bei mir Alfred 2, das ich für einen Tick schlechter halte, den Rang abgelaufen.

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Leider war bisher das Erstellen eigener Aktionen, was ohne passende Programmier-Skills quasi unmöglich war, eine der großen Schwächen von LB6.

Daher ist es umso erfreulicher, dass der österreichische Entwickler Objective Development Software GmbH mit der kürzlich veröffentlichten Version 6.4 bei LaunchBar den Action Editor eingeführt hat, mit dem man relativ einfach neue Aktionen erstellen oder vorhandene modifizieren kann.

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Das Ganze erreicht zwar weiterhin nicht das überragende Niveau der Workflow-Erstellung bei Alfred 2, ist aber dennoch eine unheimliche Erleichterung gegenüber der vorherigen Lösung.

Zu den kompletten Release-Notes, die weitaus mehr als nur den Action Editor enthalten, der übrigens nicht nur per Shortcut Alt-Cmd-E, sondern auch per Abkürzung gestartet werden kann, geht es hier lang.

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Solltest du dich zwischen LaunchBar und Alfred noch nicht entschieden haben, empfehle ich diesen sensationellen Artikel, in dem ich die beide Schwergewichte der tastaturbasierten Schnellstarter ausführlich verglichen hatte.

-> https://www.obdev.at/products/launchbar