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DiskMaker X 3.0 · bootbaren USB-Stick von OS X Mavericks erstellen

Was schon bei OS X 10.7 Lion und OS X 10.8 Mountain Lion funktionierte, ist selbstverständlich auch bei OS X 10.9 Mavericks möglich… ein bootbares Medium erstellen.

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Mit bootbarem Medium sind hier USB-Sticks, SD-Karten, Firewire Drives, Festplatten oder DVDs gemeint. In jedem Fall werden mindestens 8 GB Speicher zur Erstellung benötigt.

Die Bedienung ist denkbar einfach:

  • System auswählen
  • heruntergeladenes OS X Image auf der Festplatte anwählen bzw. vorher das Image aus dem Mac App Store herunterladen
  • das Installationsmedium wählen (USB-Stick etc.)
  • bestätigen und daran denken, dass alle bestehenden Daten vom Installationsmedium ersatzlos gelöscht werden

Danach etwas Zeit einplanen, denn das Verschieben der Daten dauert etwas.

-> http://diskmakerx.com

Wer so ein ähnliches System direkt von Apple, allerdings aus der OS X Recovery Partition erstellt, haben möchte, wirft einen Blick auf den OS X Wiederherstellungsvolume-Assistenten.

 

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Display Menu · Displayeinstellungen in der OS X Menüleiste

Apple hat mit Mountain Lion leider viele Kleinigkeiten geändert, die alteingesessene Mac-User nun vermissen. Das fängt bei der fehlenden Anzeige zur Restakkulaufzeit an, geht bei den breiten Tabs oder fehlenden dauerhaften Einstellungen zur Schriftgröße im Safari weiter und endet irgendwann in den fehlenden Displayeinstellungen über die Menüleiste.

So muss man sich, leider, an 3rd-Party-Apps oder anderen Workarounds bedienen, wenn man auf diese Einstellungen Wert legt. Beispiel: Display Menu

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Mit dieser kleinen, kostenlosen App kann man sich das Displaymenü zurück in die Menüleiste holen. Dort kann man neben den verschiedenen Auflösungen, Mirroring aktivieren bzw. deaktivieren oder auch die Bildwiederholrate und HiDPI einstellen. Apropos HiDPI: Laut Entwickler werden die beiden höchsten Auflösungen der Retina MacBooks nicht unterstützt.

Zur Installation von Display Menu wird minimal OS X Mountain Lion vorausgesetzt.

Display Menu (AppStore Link) Display Menu
Hersteller: Thorsten Karrer
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download
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Notification Center unter OS X Mountain Lion beenden und das Menüleisten Icon entfernen

Das Notification Center (zu deutsch Mitteilungszentrale) von OS X Mountain Lion ist immer mal wieder ein Thema bei uns. Ich nutze es in der Tat immer noch relativ oft, gerade um anstehende Termine oder Erinnerungen im Blick zu haben.

Nun hatte ich gestern das Problem, dass ich das NC Icon in der Menüleiste nicht mehr anklicken konnte. Es passierte einfach nichts mehr. Das NC war aber trotzdem irgendwie noch da. Über den definierten Shortcut, die Multitouch-Geste und auch meine beliebten ‘aktiven Ecken’ kam es zum Vorschein.

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Was also tun? Ein Reboot war mir zu aufwendig und auch aus- und anschließend neu einloggen erschien mir für diese Problematik etwas übertrieben.

Die Lösung muss natürlich Terminal heißen. Mit den folgenden beiden Befehlen wird das NC zum einen beendet und das Menüleisten Icon entfernt bzw. zum anderen das NC erneut gestartet und das Menüleisten Icon wieder hinzugefügt.

Notification Center beenden:

launchctl unload -w /System/Library/LaunchAgents/com.apple.notificationcenterui.plist

Notification Center neu starten:

launchctl load -w /System/Library/LaunchAgents/com.apple.notificationcenterui.plist

Beide Kommandos betreffen nur den aktuell angemeldeten Nutzer und sind auch keine permanente Veränderung. Heißt: Mit einem Reboot ist das NC automatisch wieder da.

Dieser Tipp ist natürlich auch für Leute interessant, die das NC überhaupt nicht nutzen und sich am dann überflüssigen Icon in der Menüleiste stören.

(via)

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Tipp · LaunchServices unter OS X Mountain Lion neu aufbauen

Nun hat es mich tatsächlich auch einmal erwischt: Meine LaunchServices waren unter Mountain Lion von einen auf den anderen Tag im Eimer. Das Ganze äußerte sich dadurch, dass ich im Kontextmenü im Öffnen mit… Dialog doppelte bzw. dreifache Einträge hatte. Bildschirmfoto 2012-10-13 um 01.11.43-s.png Abhilfe schaffen in diesem Fall meistens eine dieser zahllosen Wartungs-Apps, die ich in diesem Fall aber nicht extra installieren wollte. So musste folgender Terminal-Befehlherhalten, der, wie der folgende Screenshot zeigt, genauso gut funktionierte:

sudo /System/​Library/​Frameworks/​CoreServices.framework/​Versions/​Current/​Frameworks/LaunchServices.framework/​Support/​lsregister -kill -r -domain local -domain system -domain user

Bildschirmfoto 2012-10-13 um 01.29.11-s.png

(via)

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Quo vadis Reeder for Mac?

Da ich meine News hauptsächlich über den Google Reader beziehe, bin ich auf dem Mac, nicht zuletzt mangels guter Alternativen, ein großer Fan der ersten Stunde des RSS Newsclients Reeder.

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Die App ist schlank, schnell, sieht gut aus und wurde stetig weiterentwickelt. Gestern Abend wurde nun Version 1.2 (Changelog) vom Reeder for Mac veröffentlicht, die neben neuen Sharing-Services eine, für mich, recht unverständliche Änderung mit sich bringt:

Changed

  • Post on Twitter now uses the system wide sharing service (Mountain Lion only)

Heißt also, dass ich mich, wenn ich die sehr praktische Twitter-Integration vom Reeder nutzen will, unter OS X Mountain Lion zwingend systemweit über die OS X Systemsteuerung bei Twitter anmelden muss. Gleiches gilt auch für die neue Facebook-Integration.

Reedermac12

Will ich das? Nein, ich persönlich möchte das auf keinen Fall, denn sowohl Twitter, als auch Facebook sind von Apple mehr als nur halbgar systemweit integriert worden und für mich, gerade im Zusammenhang mit Reeder, absolut nicht nutzbar. Das fängt bei der Integration der Links an und hört beim nicht integrierten Shorten-URL-Service auf.

Aber wieso machen die Entwickler von Reeder hier einen dermaßen großen Cut und lassen den User nicht selbst entscheiden was er möchte? Zumindest eine Wahloption hätte ich mir hier gewünscht. Das Ganze lässt sich auch nicht auf die ach so böse neue Twitter API schieben, denn Nutzer von OS X Lion oder Snow Leopard haben, mangels systemweiter Twitter-Integration, natürlich auch mit der neuen Version 1.2 das alte Verhalten.

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Ich für meinen Teil habe daher vorerst die alte Reeder Version 1.1.7 aus einem alten Time Machine Backup wieder hervorgezaubert und schaue mich ab sofort nach Alternativen um. Ich hoffe dennoch, dass die Reeder-Entwickler hier zukünftig eine Wahlmöglichkeit einbauen. In der Zwischenzeit werfe ich mal wieder einen Blick auf Caffeinated.

Artikel wurde nicht gefunden
Caffeinated (AppStore Link) Caffeinated
Hersteller: Curtis Hard
Freigabe: 4+
Preis: 5,49 € Download

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Tunes Notifier · iTunes Songs im OS X Notification Center anzeigen

Ich bin ja jetzt seit gut drei Wochen mit OS X Mountain Lion unterwegs und muss ehrlich sagen, dass das Notification Center ne wirklich feine Sache ist. Ich nutze es tatsächlich relativ oft, was ich anfangs nie gedacht hätte.

Dass Apple leider nicht alle Apps dort anzeigt bzw. die ‘3rd Party App’ Entwickler erst nach und nach das NC in ihre App implementieren, ist zwar ärgerlich aber vorerst nicht zu ändern… Kleiner Spaß, denn natürlich kann man diesen Zustand ändern! Zum einen gibt es das wirklich sehr empfehlenswerte Bark-Plugin für Growl, zum anderen gibt es Tunes Notifier.

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Diese kostenlose, im Mac App Store erhältliche kleine App kümmert sich um die Songs, die aktuell über iTunes bzw. iTunes Match abgespielt werden und gibt zusätzlich an, wenn ein Songwechsel stattfindet. Warum Apple diese Funktionalität nicht out-of-the-box anbietet, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben…

Features

  • Display a notification when changing song
  • Display current song in Notification Centre
  • Automatically start at login
  • Pause notifications

Zur Installation von Tunes Notifier wird minimal OS X Mountain Lion vorausgesetzt.

Tunes Notifier (AppStore Link) Tunes Notifier
Hersteller: Jules Coynel
Freigabe: 4+5
Preis: Gratis Download
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Bark for Growl nun mit Growl 2.0 kompatibel

Über Bark hatte ich vor ein paar Tagen schon etwas geschrieben. Im Grunde genommen geht es darum Growl Notifications an das OS X Notification Center weiterzuleiten.

Mit dem gestern veröffentlichten Growl 2.0, das diese Funktionalität out-of-the-box mitbringt, sollte sich das Thema dahingehend eigentlich erledigt haben… Mitnichten! Denn Growl 2 leitet alle Notifications, ohne Trennung nach den einzelnen Apps, was Bark wunderbar konnte, an das NC weiter.

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Leider war Bark in Version 1.0.1 nicht mehr zu Growl 2 kompatibel. Dieses Problem wurde aber heute von den Bark Entwicklern behoben.

Attention! Bark 1.1 is now available for users of Growl 2.0 and up!

Also nichts wie rüber und das Plugin installieren! Anschließend hat man seine Growl Notifications wieder nach den einzelnen Apps getrennt im NC. Bleibt zu hoffen, dass Growl dieses ‘Feature’ auch irgendwann von alleine beherrschen wird.

-> http://barkplug.in