Permalink

NoBrainer der Woche: Radium 3 zum Sonderpreis

Kurztipp für alle Musikliebhaber

Die Internet Radio App Radium wird momentan zum Osterpreis von 2,69 Euro im Mac App Store zum Kauf angeboten. Normalerweise werden hier bis zu 17,99 Euro fällig.

Mit der minimalistischen App können über 6.000 Radiosender empfangen werden. Dazu gibt es einen intelligenten Equalizer und AirPlay-Support.

Wer es genauer wissen will, schaut in mein Review von Mitte Februar 2013.

Zur Installation wird minimal OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt. Wer vor dem Kauf testen möchte, lädt sich hier die kostenlose aber zeitlich begrenzte Trial-Version herunter.

Radium 3 (AppStore Link) Radium 3
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: 8,99 € Download
Permalink

Review: Radium 3 · Internet Radio für OS X neu erfunden?

Radium? War da nicht vor gar nicht allzu langer Zeit schon mal etwas?

Richtig! Mitte Januar stellte ich Euch an dieser Stelle Radium 2 in einem Review etwas ausführlicher vor. Diese App ist seit letzter Woche Geschichte, denn am 12. Februar 2013 wurde Radium 3 im Mac App Store veröffentlicht. Nachfolgend mein Review zu dieser neuen Version.

Title Card

Wie auch schon bei der alten Version nistet sich Radium 3 erneut in die OS X Menüleiste ein.

Anschließend genügt wieder der Name des Radiosenders, die Stadt, das Musikgenre oder eine Kombination aus all dem und Radium zeigt aus seiner über 6.000 Stationen fassenden Datenbank eine oder mehrere Radiostreams zum Hören an.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 00.48.57-s

Kenner der alten Version fällt natürlich sofort das von Grund auf neue Design von Radium 3 auf.

Neben einem komplett neuen Icon besitzt die neue Version ein wesentlich dunkleres aber auch aufgeräumteres Interface. Nicht so wichtige Dinge wie der Radium Verlauf aus Version 2 wurden komplett eliminiert; andere Dinge wie Abos wurden aus den Radium-Einstellungen ins Popup-Menü übernommen und sind über Shortcuts verfügbar. Das Wichtigste ist aber: Der Minimalismus von Radium 2 wurde beibehalten.

Wer Vergleichsscreenshots sehen möchte, schaut einfach noch mal ins alte Review hinein.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 01.07.16-s

Lieblingssender können, wie gewohnt, durch das Herzsymbol, das wohl auch für das neue Icon mitverantwortlich zu seien scheint, favorisiert und dauerhaft gespeichert werden.

Wird ein Sender einmal nicht gefunden, kann er durch eine passende URL jederzeit importiert werden. Die schon angesprochenen Internetradio-Abos für ‘Premium-Content’ sind nun ebenfalls über die Menüleiste verfügbar. AirPlay, zum Streamen der Musik auf kompatible Geräte, hat sich auch etwas verschoben.

Dazu bietet Radium 3 einen automatischen Equalizer, der seine Filter selbstständig dem gerade Gehörten anpasst. Wem das nicht gefällt, kann selbstverständlich auch eigene Filter erstellen oder einen anderen vordefinierten auswählen.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 00.50.29-sBildschirmfoto 2013-02-18 um 01.45.08-sBildschirmfoto 2013-02-18 um 01.15.11-s

Als komplett neues Feature sei das Albumcover des aktuell gespielten Songs erwähnt, das man dauerhaft einblenden kann und das vom Verhalten etwas an Bowtie erinnert.

Von hier aus kann man nun auch über ein ‘Overlay’, sofern man mit der Maus über dem Cover ist, den Song bei Twitter oder Last.fm teilen, die Webseite der Radiostation besuchen, den Tune-In Link in die Zwischenablage kopieren, den Song im iTunes Store anzeigen lassen oder seiner Wunschliste hinzufügen.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 01.13.53-sBildschirmfoto 2013-02-18 um 01.20.02-s

Die Wunschliste ist nämlich ein weiteres neues Feature in Radium 3, über die man jederzeit seine Lieblingslieder im Zugriff hat. Heißt, dass man über das dort angezeigte kleine Cover ein kleines Song-Preview hören und über das Downloadsymbol (rechts) den Song im iTunes Store kaufen kann.

Darüber hinaus wird selbstverständlich das OS X Notificationcenter unterstützt und man kann sich optional das gerade gespielte Lied in der Menüleiste links neben dem Radium-Icon anzeigen lassen.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 02.06.19-sBildschirmfoto 2013-02-18 um 01.16.51-s

Die Radium-Einstellungen bieten hingegen wenig Überraschendes. Neben der gerade angesprochenen Liedanzeige in der Menüleiste oder dem Scrobblen der Songs mit Last.fm, können hier beispielsweise Shortcuts festgelegt werden.

Bildschirmfoto 2013-02-18 um 00.27.57-sBildschirmfoto 2013-02-13 um 00.41.49-s

Radium wird ausschließlich über den Mac App Store für derzeit 8,99 Euro verkauft. Dieser um 50% reduzierte Einführungspreis ist aber nur bis einschließlich morgen, den 19. Februar 2013, gültig. Danach kostet die App die regulären 17,99 Euro.

Ein Upgrade von Radium 2 wird nicht angeboten und ist auch durch Apples MAS-Regeln quasi ausgeschlossen. Nutzer der Vorgängerversion müssen die App definitiv neu kaufen. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Skeptiker greifen vor dem Kauf, wie immer, zur ebenfalls angebotenen kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version (oben Links).

Radium 3 (AppStore Link) Radium 3
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: 8,99 € Download

FAZIT

Radium 3 ist großartig!!! Man entschuldige meine Begeisterung aber ich kann es nicht anders sagen. Ich finde die Weiterentwicklung sehr gelungen und mag das dunklere und weiterhin sehr minimalistische Interface sehr.

Trotzdem gibt es einige kleine Negativpunkte, die nicht unerwähnt sein sollen. So dauert die Anzeige des Albumcovers bzw. des aktuellen Songs in der Menüleiste und die damit zusammenhängende Notification teilweise recht lange, was aber wohl mehr am Radiosender, als an Radium liegt. Trotzdem etwas ärgerlich, zumal dieser Punkt in Radium 2 mit seiner Verlaufsanzeige wunderbar funktioniert hat. Außerdem hat man keine Option Growl anstatt des Notificationcenters zur Anzeige des derzeitigen Liedes zu nutzen. Darüber hinaus wäre es toll, wenn man neben iTunes auch andere Stores oder Dienste (Amazon, Spotify, Rdio & Co.) zum Kaufen oder einfach nur Streamen der Songs nutzen kann.

Über das neue Icon schweige ich mich mal besser aus. Nur soviel: Ich fand das alte (Radio-)Icon wesentlich angenehmer.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Radium 2 vs Radium 3

Die wenigen Änderungen, die sich, vom Albumcover und der Wunschliste abgesehen, fast ausschließlich auf das jetzt noch klarere Design beziehen, zeigen, dass Radium 2 eine sehr gute App war bzw. weiterhin ist. Es ist daher für mich auch schwierig ein Upgrade auf Radium 3 zu empfehlen… Außer, wenn man den Entwickler unterstützen möchte bzw. das neue Interface sehr viel toller findet. Davon abgesehen gibt es für Neukunden ein klare Kaufempfehlung!

Abschließend die Frage: Wo bleibt die iOS-App; selbstverständlich mit iCloud-Sync für die Radiostationen? ;-)

Permalink

Review: Radium · Internet Radio in der OS X Menüleiste

Was Internet Radio auf dem Mac angeht, hatten wir mit Snowtape, Spin Music oder Radio Alarm Clock schon den einen oder anderen Kandidaten vorgestellt.

Ein weiterer Anwärter dieser Softwaregattung ist Radium, welches ich Euch nachfolgend etwas näher vorstellen möchte.

Bildschirmfoto 2013-01-14 um 23.36.30-s.jpg

Radium nistet sich nach der Installation in die OS X Menüleiste ein und wird komplett von dort gesteuert.

Es genügt demnach den Namen, das Land oder die Stadt des Radiosenders oder das Musik-Genre bzw. eine Kombination aus all dem einzugeben und Radium präsentiert anschließend die Suchergebnisse bekannter Radiostationen aus über 50 Ländern.

Bildschirmfoto 2012-12-04 um 11.35.40-s.jpg

Wird ein Sender einmal nicht gefunden, kann man ihn über die Radio-URL problemlos importieren oder kontaktiert Entwickler CatPig Studios über die integrierte Hilfe, damit dieser seine Radio-Liste um den entsprechenden Sender erweitern.

Durch das Herzsymbol kann man gefundene Sender favorisieren. Zudem lasst sich die Soundausgabe mit einen Equalizer über vorgegebene und selbstdefinierte Filter anpassen.

Des Weiteren bietet Radium einen (Song-)Verlauf an, in dem alle Songs chronologisch aufgelistet sind, die abgespielt wurden. Auch hier lassen sich über das Herzsymbol Songs favorisieren und sogar kaufen. Denn klickt man auf den Euro-Preis, der neben dem Song steht, öffnet sich iTunes und man kann den Song dort kaufen.

Bildschirmfoto 2013-01-15 um 15.20.11-s.jpg

Außerdem kann man den aktuellen Song bei Twitter, Facebook oder Google+ ‘sharen’. Dazu gibt es selbstverständlich Growl Notifications bzw. ab OS X Mountain Lion eine Integration ins Notification Center.

AirPlay, zum Streamen der Musik auf entsprechend kompatible Geräte, wird ebenfalls unterstützt, auch wenn man das auf meinen Screenshots nicht sieht. Sind AirPlay kompatible Geräte in Reichweite erscheinen diese unter der Anzeige für den ‘Internen Lautsprecher’ in der Radium UI.

Bildschirmfoto 2013-01-11 um 00.24.21-s.jpg Bildschirmfoto 2013-01-11 um 00.18.42-s.jpg

In den Einstellungen zu Radium kann man neben den Shortcuts (inkl. Steuerung der App mit der Apple Remote) auch die Klangqualität oder die Suchergebnisse beeinflussen.

Darüber hinaus kann man auch Abo-pflichtige Radiostationen hören, in dem man sich mit seinem entsprechenden Account einloggt.

Bildschirmfoto 2012-12-04 um 11.34.36-s.jpg Bildschirmfoto 2012-12-04 um 11.34.47-s.jpg Bildschirmfoto 2012-12-04 um 11.34.55-s.jpg

Radium wird momentan im Mac App Store für 21,99 Euro und als Downloadversion auf der Entwicklerwebseite für 24,99 US-Dollar angeboten. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 vorausgesetzt.

Skeptiker greifen vor dem Kauf, wie immer, zur ebenfalls angebotenen kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version (roter Downloadknopf).

Radium (AppStore Link) Radium
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+4
Preis: 21,99 € Download

FAZIT

Ich muss nach einigen Wochen Nutzung sagen, dass Radium eine wirklich sehr empfehlenswerte App ist. Sie funktioniert ohne große Hardwarebelastung wie erwartet und das alles in einem sehr minimalistischen Interface. Einzig die fehlende Sortiermöglichkeit der Sender nervt etwas aber darüber kann man hinwegsehen.

Bleibt die Frage des Preises, der mit rund 20 Euro recht stolz für eine solche App ist; gerade wenn man an die kostenlosen bzw. sehr viel kostengünstigeren Alternativen denkt. Wer aber mehrmals die Woche Internet-Radio hört und das ab sofort in einem coolen Interface machen möchte, sollte über diese Investition nachdenken.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

-> http://www.catpigstudios.com

Permalink

Review: SofaPlay · Apples AirPlay for the rest of us! (Gewinnspiel inside)

Das Thema AirPlay und die damit zusammenhängenden Apps AirParrot, AirServer, Porthole oder auch Airfoil, um nur mal einige zu nennen, begleitet uns schon eine ganze Weile.

Großer Nachteil von AirPlay: Man braucht zum Abspielen von Mediendateien AirPlay-kompatible Geräte. Dazu zählen beispielsweise AirPort Express, Apple TV oder auch diverse A/V-Receiver (Denon, Pioneer…), die von Apple zertifiziert wurden. Hat man dafür nicht das Geld oder die Lust, schaut man in die Röhre.

2012-11-06_13h46_33

Natürlich nicht, denn es gibt bereits seit 2003 eine Vereinigung von zahlreichen Herstellern aus der Computer- und Unterhaltungselektronikbranche namens DLNA (Digital Living Network Alliance), die es zum Ziel hat, Geräte unterschiedlicher Hersteller im Medienbereich miteinander kompatibel zu machen.

Genau diesen Umstand nutzt SofaPlay, welches ich euch nachfolgend etwas näher vorstellen möchte, für das Streamen von Videos aus.

promo-734x550

Für die Nutzung von SofaPlay braucht man, neben den zu streamenden Medien, also ausschließlich einen Mac und ein DLNA-kompatibles Smart TV oder Set-Top-Box, welche mit dem Heimnetzwerk, entweder über LAN oder WLAN, verbunden sind.

Ob die Geräte zu Hause kompatibel sind und von SofaPlay erkannt werden, sollte man daher auch zwingend vor dem Kauf über die kostenlose SofaPlay Check Device Compatibility App testen.

drop-promo1

Werden der Fernseher oder die Set-Top-Box korrekt erkannt, können ohne weitere Konfiguration Mediendateien via Drag-and-Drop in SofaPlay hineingezogen und gestreamt werden.

Bildschirmfoto 2012-11-05 um 19.07.46-sBildschirmfoto 2012-11-05 um 19.14.25-s

Ich selbst habe zu Hause u.a. einen Samsung UE32C6000 Fernseher, der innerhalb weniger Sekunden von SofaPlay erkannt wurde.

Zieht man nun ein Video in die App, ändert sich das Icon in der Mitte, über das man die nun ‘gemountete’ Datei auch wieder auswerfen kann. Zusätzlich erschien bei mir auf dem Fernseher die unten stehende Meldung, die man einfach nur quittieren muss.

IMG_0505

Anschließend erscheint, nach dem Drücken der Play-Taste in SofaPlay, der Film oder die Serie verzögerungsfrei und lippensynchron auf dem Fernseher – ganz ohne AirPlay und Zusatzgeräte.

IMG_0507

SofaPlay setzt zur Installation minimal OS X Lion voraus, wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft und kostet momentan 4,49 Euro. Eine kostenlose Testversion wird leider nicht angeboten. Zudem wird auf der Hersteller-Webseite eine kostenlose und auf zwei Minuten Video-Playback reduzierte Testversion (Direktlink) angeboten.

SofaPlay (AppStore Link) SofaPlay
Hersteller: Fabian Pimminger
Freigabe: 4+5
Preis: 4,49 € Download

FAZIT

Ich bin wirklich überrascht, wie einfach und vor allem gut SofaPlay funktioniert. Ohne jede Konfiguration werden Videos quasi verlustfrei, ohne Verzögerung und absolut lippensynchron auf den Fernseher übertragen.

Daher kann ich auch kaum etwas kritisieren. Punktabzüge gibt es diesbezüglich nur in der B-Note, denn sowohl das Streaming zur XBox 360, als auch zur PlayStation 3 werden nicht unterstützt. Während es bei der XBox 360 ‘nur’ Inkompatibilitäten sind, die in einer zukünftigen Version von SofaPlay behoben sein sollen, wird die PS3 wohl nie unterstützt werden, da sie, laut Aussage der Entwickler, nicht die richtige Technologie unterstützt.

Davon abgesehen funktioniert SofaPlay einfach und macht das, wozu es entwickelt wurde.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Entwickler Fabian hat aptgetupdateDE drei Promo Codes für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt. Für die Teilnahme sagt uns bitte welche Hard- und Software ihr momentan zum Streamen von Videos vom Mac auf den Fernseher nutzt.

Das Gewinnspiel endet diesen Donnerstag, den 08.11.2012. Viel Glück.

Bitte daran denken, dass ihr mit einer erreichbaren E-Mail Adresse kommentiert.

Permalink

AirPlay Streaming und AirPlay Mirroring unter OS X Mountain Lion

Mountain Lion und die neuen AirPlay Funktionen… Ich weiß nicht, wie es Euch geht aber Apple ist hier irgendwie recht schweigsam und sprach immer nur vom AirPlay Mirroring, dass unter Mountain Lion mit Core iX Prozessoren in Verbindung mit einem Apple TV funktioniert.

Nun stellt man sich natürlich die Frage, ob das Audiostreaming via AirPlay auf ein AirPort Express bzw. Extreme ebenfalls out-of-the-box funktioniert.

Sound settingsML s

Kurze, klare Antwort: Ja!

Dazu muss man mit der ALT-Taste auf das Soundsymbol in der OS X Menüleiste klicken und kann dann die einzelnen Devices auswählen.

Als Einschränkung gilt zu sagen, dass man keine einzelnen Apps den Devices zuordnen kann; es wird die komplette Soundausgabe vom Mac gestreamt. Zum Anderen kann man immer nur ein Device, nach Ein- und Ausgabegerät getrennt, wählen.

Man muss es ehrlich sagen: Diese Funktion mach die App Porthole, die ich letzte Woche in einem Review vorgestellt hatte, komplett überflüssig. Auch Airfoil ist davon zum Teil betroffen, auch wenn man hier den Vorteil hat, dass man gezielt einzelne Apps streamen kann.

Kurz zum Thema AirPlay Mirroring

Durch Apples Einschränkung AirPlay Mirroring ausschließlich auf Core iX Prozessoren out-of-the-box zuzulassen und auf allen anderen Macs, die vor 2011 gekauft wurden, zu verbieten, fällt der Schaden bei 3rd-Party ‘Mirroring Apps’ wie Air Parrot oder AirServer etwas geringer aus.

Dennoch eine interessante Entwicklung und ich bin gespannt wie es damit weitergeht.

(danke Michael für den Screenshot)

Permalink

Porthole · Audiostreaming vom Mac zu AirPlay-kompatiblen Geräten (Gewinnspiel inside)

Man muss es einfach sagen: AirPlay ist schon ne geile Sache!

Bei mir zu Hause hat fast jeder einzelne Raum sein eigenes AirPort Express, Apple TV oder anderes AirPlay-kompatibles Endgerät. Doch wie bekomme ich nun die Musik bzw. verallgemeinert den Audiostream ohne Mountain Lion und Core iX Prozessor vom Mac auf diese Endgeräte?

 Bildschirmfoto 2012-07-16 um 13.43.40

Eine Möglichkeit hatte ich mit Airfoil vor ein paar Monaten schon ausführlich vorgestellt. Gleiches werde ich nun mit Porthole, einer Alternative zu Airfoil, machen. Am Ende des Artikels wartet dann noch ein kleines Gewinnspiel auf Euch.

Review

Direkt nach dem ersten Starten von Porthole wird man (auf deutsch) durch den Einrichtungsassistenten geführt. Nach einem ‘Willkommen’ und den AGBs, wird man im dritten Schritt dazu aufgefordert Soundflower zu installieren. Diese open source Systemerweiterung (Google Code Link) ist dafür da, um Musik von einer zur anderen App weiterzuleiten, was für die Funktionsweise von Porthole unabdingbar ist.

Bildschirmfoto 2012-07-09 um 23.18.49-sBildschirmfoto 2012-07-09 um 23.19.00-s

Abschließend werden noch alle verfügbaren AirPlay Geräte angezeigt.

Bildschirmfoto 2012-07-09 um 23.48.32-sBildschirmfoto 2012-07-09 um 23.21.28-s

Das Streaming läuft dann über die OS X Menüleiste.

Einfach einen Musik-Player seiner Wahl starten und ein oder mehrere Endgeräte in der Menüleiste auswählen; Sekunden später landet der Audiostream im entsprechenden Raum. Dabei ist es auch unerheblich, ob der Musik-Player AirPlay unterstützt oder nicht. Um genau diesen Punkt kümmert sich Porthole.

Bildschirmfoto 2012-07-09 um 23.48.57-s

Gleiches gilt natürlich auch für Videos, von denen man den Audiostream übertragen kann. Hier muss man aber eine große Einschränkung machen, denn das Ganze läuft alles andere als synchron. Diese Verzögerung zwischen Bild (auf dem Mac) und (AirPlay-)Ton von mehreren Sekunden ist bekannt und den Entwicklern nach vorerst nicht anders zu regeln. Man sucht aber nach Lösungen.

Daher wird Porthole auch ausschließlich für Audiodateien und nicht für Videos empfohlen.

Bildschirmfoto 2012-07-09 um 23.57.58-sBildschirmfoto 2012-07-10 um 00.06.29-s

Zum Organisatorischen sein gesagt, dass Porthole aktuell 11 Euro kostet und minimal Mac OS X 10.6 zur Installation vorausgesetzt. Über die Porthole Homepage kann man sich ebenfalls eine kostenlose Testversion herunterladen. Diese Testversion ist voll funktionsfähig, ‘quatscht’ aber alle fünf Minuten in den Stream rein und besitzt strategisch gut platzierte Kauf-Knöpfe.

FAZIT

Nach knapp einer Woche ausgiebiger Nutzung kann ich Porthole ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Die App läuft sehr stabil und ohne große Last im System. Für den unterbrechungsfreien Genuss sollte man aber eine entsprechend dicke Internetleitung haben. Gerade qualitativ hochwertige Musik erfordert im Stream große Bandbreiten.

Apropos Qualität: Hier ist Porthole vom doppelt so teuren Airfoil nicht zu unterscheiden. Airfoil hat aber den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man einzelne Apps auswählen kann, die gestreamt werden sollen. Die restlichen Audioausgaben laufen über den Mac. Porthole hingegen streamt ohne Auswahl alles was auf dem Mac gerade geöffnet ist. Finde ich persönlich nicht so toll aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Dazu sei noch gesagt, dass AirPlay Geräte, die mit einem AirPlay Passwort (damit meine ich nicht das WiFi-Passwort) gesichert sind, nicht unterstützt werden. Für das Streaming mit Porthole auf derartige Geräte muss das Passwort entfernt werden.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

VERLOSUNG

Bjørn van Raaij, einer der Entwickler von Porthole, hat aptgetupdateDE drei 100% Discount Coupons zur Verfügung gestellt. Zur Teilnahme hinterlasst einfach einen Kommentar, in dem ihr uns sagt, wie und mit was ihr bisher Musik durch Eure Wohnung gestreamt habt. Die Verlosung endet kommenden Donnerstag, den 19.07.2012.

Bitte zusätzlich daran denken mit einer erreichbaren E-Mail Adresse zu kommentieren ;)

-> http://getporthole.com
-> http://code.google.com/p/soundflower

(Airfoil Review)

Permalink

AirPort Express Basisstation im neuen Design

Heimlich, still und leise hat Apple soeben die AirPort Express Basisstation aktualisiert.

Airportexpress

Einzige Neuerung gegenüber der alten Generation ist, neben dem ans Apple TV angelehnte Design, die Unterstützung von simultanen Dual-Band 802.11n Wi-Fi. Die restlichen Anschlüsse sind weitestgehend identisch.

Pdp express hero

Der Preis liegt bei 99,00 Euro

-> Apple Online Store

Permalink

Air Display unterstützt jetzt das Retina Display vom neuen iPad

Air Display, eine App, mit der man ein Android- oder iOS Gerät als zusätzliches Display zum Mac oder Windows PC hinzufügen kann, hatte ich vor zwei Wochen an dieser Stelle in einem ausführlichen Review erst vorgestellt.

Bildschirmfoto 2012 04 02 um 21 43 31 s

Heute ist nun das ‘lang erwartete’ Update für das Retina Display vom iPad 3 erschienen.

Das trifft sowohl für die kostenlose Serverapp Air Display Connect, als auch für die kostenpflichtige Clientapp für das iPad zu, welche beide den optionalen HiDPI Modus, der die UI-Elemente in doppelter Auflösung darstellt, spendiert bekommen haben. Im OSX-Client ist dieses Feature mangels Retina-Display natürlich per default deaktiviert.

Air Display (AppStore Link) Air Display
Hersteller: Avatron Software, Inc.
Freigabe: 4+3.5
Preis: 17,99 € Download
Air Display (AppStore Link) Air Display
Hersteller: Avatron Software, Inc.
Freigabe: 4+2.5
Preis: 8,99 € Download

Permalink

Review: AirParrot · AirPlay your Mac’s screen to AppleTV

Ja, das AppleTV macht Spaß! Ich weiß gar nicht, warum ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin mir eines zu kaufen.

Dass in dieser kleinen Streamingbox weit mehr steckt, als Apple zulässt, wissen wir spätestens seit dem Jailbreak vom Apple TV 2 und darauf aufsetzenden Apps wie aTV Flash, Plex oder XBMC.  Ein Jailbreak vom neuen Apple TV 3 ist meines Wissens noch nicht in Sicht aber mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit.

Nun gibt es aber auch Apps, die ganz ohne Jailbreak die Funktionen des AppleTV sinnvoll erweitern. Eine dieser Apps ist AirParrot für den Mac.

2012-03-28 11h31_01

AirParrot nutzt Apples AirPlay, um kabellos den Bildschirm des Macs über das AppleTV auf den Fernseher oder Beamer zu übertragen.

Dazu sieht man nach dem Start der App ein kleines Icon in der OSX Menüleiste. Dort wählt man unter Devices sein AppleTV aus, wartet eine Sekunde und sieht dann einen 1:1 Clone seines Mac Screens auf dem Fernseher.

Bildschirmfoto 2012-03-28 um 00.20.08-s

Darüber hinaus kann man zusätzlich den Bildschirm des Mac um einen Full HD (1080p) Bildschirm erweitern oder das Audio Signal übertragen.

Für beide Vorhaben sind spezielle Display- und Audio-Treiber nötig, die via AirParrot installiert werden können. Wer darauf verzichten kann, kann den Bildschirm nur clonen und muss sich mit dem Sound aus dem Mac anstatt des Fernsehers begnügen.

Zusätzlich kann man auch nur spezielle Apps übertragen. Dazu muss die App aktiv auf dem (Mac-)Bildschirm zu sehen sein und kann nun über den Menüpunkt Specific App… auf den Fernseher übermittelt werden. Das gestaltet sich dann so, dass alles um diese App herum schwarz ist und wirklich nur das App-Fenster zu sehen ist.

Bildschirmfoto 2012-03-28 um 00.17.12-sBildschirmfoto 2012-03-28 um 00.17.21-s

Die Einstellungen zu AirParrot sind recht überschaubar. Neben den Videoqualität, kann man hier die maximale Framerate einstellen oder den Mauszeiger verstecken. Über den Underscan-Regler kann man das Bild an seinen Fernseher anpassen. Damit sollte man etwas experimentieren, da die Performance unter hohen Einstellungen leiden kann. Außerdem kann man hier Informationen zur (Übertragungs-)Latenz einsehen.

Die neuste Beta (Version 1.3 beta4; Direktdownload) von Airparrot bietet in den Einstellungen zusätzlich die Möglichkeit 1080p, und damit die neue HD Auflösung vom Apple TV 3, zu aktivieren.

Bildschirmfoto 2012-03-28 um 00.15.40-sDSC04545

OSX sieht auf nem Beamer oder Fernseher wirklich gut aus oder?! ;)

DSC04553

Fazit

AirParrot überzeugt! Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gut und problemlos das Ganze funktioniert. Trotz einer gewissen Latenz lässt es sich gut mit AirParrot auf dem Fernseher arbeiten. Gerade für spontane Präsentationen ohne Kabelchaos ist die App hervorragend geeignet. Selbst Filme oder Spiele kann man so via AirPlay ‘kabellos’ auf den Fernseher übertragen. Wobei da allerdings auch gesagt werden muss, dass es durch die Latenz, auch wenn es nur ein paar Millisekunden sind, auf Dauer etwas anstrengend für die Augen werden kann.

Außerdem ist es derzeit noch nicht möglich mit AirParrot mehrer AppleTV gleichzeitig anzusteuern.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

AirParrot setzt mindestens Mac OS X 10.6 und ein Apple TV 2 oder 3 voraus. Eine Einzelplatzlizenz kostet 9,99 US$, eine Multilizenz, die eine Installation auf bis zu fünf Macs erlaubt, schlägt mit 29,99 US$ zu Buche. Darüber hinaus kann man AirParrot vor dem Kauf in einer zeitlich begrenzten Trial Version kostenlos testen.

LINKS
http://airparrot.com/

Permalink

Review: Air Display · The extra monitor für your Mac or PC

Ihr hattet schon mal den Wunsch Euren Mac oder PC vom Smartphone oder Tablet aus zu steuern bzw. diese als zweiten oder dritten Monitor zu nutzen? Dann schaut Euch den folgenden Test zu Air Display an.

Bildschirmfoto 2012 03 24 um 16 11 11 s

Damit dieses Vorhaben funktioniert, benötigt man zwei Apps. Zum einen das kostenlose Air Display Connect, welches es für den Mac und Windows PC gibt und zum anderen das kostenpflichtige Air Display, das derzeit für den Mac, iOS und Android verfügbar ist.

IMG_0026-sIMG_0027-s

Die ‘Serverapp’ Air Display Connect kann an dieser Stelle für Mac und PC heruntergeladen werden. Die anschließende Treiberinstallation erfolgte bei mir problemlos; erforderte aber auch einen Neustart des Systems.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass Air Display nicht alle Macs unterstützt:

The Air Display host software runs well on Lion, except for Mac models with dual NVIDIA GeForce 9400M & 9600M video adapter. The Air Display driver is incompatible with these specific machines.

Affected Mac models include:

  • 15″ MacBook Pro (late 2008 and mid 2009)
  • 17″ MacBook Pro (early and mid 2009).

Bildschirmfoto 2012-03-22 um 23.52.25-sBildschirmfoto 2012-03-23 um 00.00.40-sBildschirmfoto 2012-03-23 um 00.01.06-s

Anschließend findet man Air Display Connect in den OSX Systemeinstellungen und kann entweder von dort oder über die OSX Menüleiste das Display auf einen anderen Mac, iOS- oder Android-Gerät clonen bzw. erweitern.

Unter Windows versteckt sich Air Display Connect im System Tray bzw. ist über das Windows Startmenü erreichbar.

Bildschirmfoto 2012-03-23 um 00.06.24Bildschirmfoto 2012-03-23 um 00.08.06-sBildschirmfoto 2012-03-23 um 00.08.11-s

Nun kommt die kostenpflichtige ‘Clientapp’ Air Display ins Spiel.

Je nachdem, auf welchem Gerät man sein Hostsystem erweitern will, muss man Air Display auf seinem Mac, iOS- oder Android-Gerät installieren.

Zusätzlich gilt: Alle Geräte, d.h. Client und Host, müssen sich im gleichen Netzwerk befinden. Dabei ist es unerheblich, ob via Kabel oder WLAN.

Bildschirmfoto 2012-03-23 um 00.13.51-sBildschirmfoto 2012-03-23 um 00.16.50-s

Nachdem Air Display auf dem jeweiligen Gerät gestartet wurde, erkennt Air Display Connect dieses und man kann sich verbinden. In Einzelfällen kann es auch vorkommen, dass man die IP eingeben muss, damit eine Verbindung zu Stande kommt.

Nach einem kurzen Schaltprozess wird jetzt das Display vom Mac oder Windows auf sein verbundenes iPhone, iPad oder Android-Gerät erweitert. Unter Windows muss man weiterhin beachten, dass die Aero Oberfläche und DirectX für den Zeitraum der Verbindung deaktiviert werden.

Damit man einen Überblick hat, wie es erweitert wurde, sollte man dringend die Display-Einstellungen am Mac oder PC überprüfen. In diesen Display Einstellungen kann man das Bild auch clonen bzw. synchronisieren, damit man beispielsweise das komplette System vom Client aus via Touchcontrol steuern kann.

IMG_0030-sIMG_0031-s

Das Ganze funktioniert erstaunlich gut, auch wenn es auf dem iPad 3, mangels Retina Display Unterstützung, etwas pixelig (Jammern auf hohem Niveau) wirkt. Für Eingaben und weitere Steuerungen kann man sich zusätzlich auf seinem mobilen Gerät eine erweiterte Tastatur einblenden lassen.

In den unteren linken beiden Screenshots sieht man einmal, was ich meine. Links das Hostsystem auf dem Mac, welches durch das Clonen auf die ‘alte’ iPad Auflösung von 1024×768 Pixel angepasst wurde. Rechts der via Air Display geklonte Mac-Bildschirm auf einem iPad 3, ebenfalls mit 1024×768 Pixel, anstatt der eigentlich verfügbaren 2048×1536 Pixel.

Die Steuerung via Touch, egal ob der Host ein OSX oder Windows ist, funktioniert ebenfalls recht gut. Wenn man auch sagen muss, dass die Präzision durch dicke Finger o.ä. etwas leidet. Hier hat die (Touch-)Steuerung durch die altbekannten Stifte echt seine Vorteile.

Bildschirmfoto 2012-03-23 um 00.18.37-s (2)IMG_0033-s (2)IMG_0034-s

Fazit

Air Display ist eine solide App für Mac, iOS und Android, die wunderbar und quasi out-of-the-box funktioniert. Sowohl OSX, als auch Windows lassen sich so bedienen bzw. um einen Bildschirm erweitern. Ärgerlich sind einzig diverse Verzögerungen beim Touchen oder Swipen und eine geringe Bildung von Artefakten, die beispielsweise eine smoothe Bedienung alá iOS verhindern. Zudem fehlt leider noch die Unterstützung des Retina Displays vom iPad 3, was aber sicher nur eine Frage der Zeit ist.

Darüber hinaus muss man genau schauen, ob sein Mac durch die Air Display Treiber überhaupt unterstützt wird.

aptgetupdateDE Wertung: (7,5/10)

Bildschirmfoto 2012-03-23 um 00.36.48-s

Die kostenlose App Air Display Connect setzt mindestens Mac OS X 10.6 oder Windows XP voraus. Für das kostenpflichtige Air Display werden ebenfalls Mac OS X 10.6 bzw. iOS 3.2 oder Android 2.3.7 vorausgesetzt.

Air Display kostet für den Mac aktuell 15,99 Euro, für iOS (Universal) 7,99 Euro oder im Android Market 7,60 Euro.

Air Display (AppStore Link) Air Display
Hersteller: Avatron Software, Inc.
Freigabe: 4+3.5
Preis: 17,99 € Download

Air Display (AppStore Link) Air Display
Hersteller: Avatron Software, Inc.
Freigabe: 4+2.5
Preis: 8,99 € Download

Darüber hinaus gibt es neben der Mac App Store Version von Air Display noch eine Downloadversion, die 15,64 Euro kostet. Wie mir Dave Howell, CEO vom Entwickler Avatron Software, mitteilte, unterscheidet diese sich darin, dass neben älteren Versionen von OSX (10.5.8), auch PowerPC Macs unterstützt werden. Außerdem startet diese Version als Trial, die eine Stunde lang in vollem Umfang kostenlos getestet werden kann.

LINKS
http://avatron.com/apps/air-display