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Boxer · Mobiler E-Mail Client für iOS und Android

Das mobile Lesen bzw. Beantworten von E-Mails auf dem iPhone oder iPad war eigentlich nie so mein Ding. Irgendwie fehlte mir der Komfort eines Desktop-Clients, so dass ich keinen Zugang zu diesem Thema fand und es lange Zeit vernachlässigte.

Doch die Zeiten ändern sich und so stand ich vor einigen Monaten vor dem Problem einen möglichst brauchbaren mobilen E-Mail Client zu finden. Denn sind wir ehrlich: Sowohl das mobile Apple Mail, als auch der Standard-Client von Android sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Um es kurz zu machen:
Nachdem der einstige (iOS-)Platzhirsch Sparrow durch Google gekauft und damit dem Tod geweiht wurde, hat sich nach etlichen Testkandidaten Boxer als mein favorisierter mobiler E-Mail Client herauskristallisiert. Mailbox App Fans mögen mir an dieser Stelle verzeihen aber mit einer Fokussierung auf iCloud- und Google Mail-Konten kann ich beruflich absolut nichts anfangen.

Boxer

Boxer unterstützt Exchange-, Outlook-, Google-, Yahoo-, iCloud-, AOL- und jedes andere IMAP-Konto.

 

Eingehende E-Mails können ‘dem Trend’ folgend als Aufgaben betrachtet und dementsprechend wegsortiert werden.

Dazu lassen sich Profilbilder, die entweder aus dem lokalen Adressbuch oder mit der App verknüpften LinkedIn- oder Facebook-Profil stammen, einblenden und man kann über verschieden lange Swipe-Gesten nach links und rechts bis zu vier (zwei pro Richtung) Quick-Actions definieren, die beispielsweise eine E-Mail als Spam markieren, löschen, verschieben, archivieren u.s.w.

 

Reichen diese Quick-Actions nicht aus, kann man sich zusätzlich noch ein Action Menü einblenden lassen, in dem weitere Actions, wie eine vorgefertigte schnelle Antwort, favorisieren von E-Mails oder eine Notiz an Evernote schicken erreicht werden können.

Für größere E-Mail Anhänge steht eine Verbindung zu den Cloud-Diensten Dropbox und Box parat, die von dort per Link einfach verknüpft werden. Darüber hinaus kann man Push Notifications, eine Undo-Funktion für fälschlicherweise ausgeführte Actions oder den kostenpflichtigen E-Mail Filter-Dienst SaneBox aktivieren. Eine Verschlüsselung der E-Mails per PGP gibt es dahingegen leider nicht.

Boxer steht für iOS in einer kostenlosen Lite und derzeit 8,99 Euro (gibt aber häufiger 89 Cent Promos) teuren Pro-Version zum Herunterladen bereit. Der Unterschied beider Apps liegt zwischen der Verwaltung mehrerer E-Mail-Konten, Exchange Unterstützung, E-Mail Aliase, einem Passcode zum Entsperren der App, Box- und Dropbox Integration und anpassbaren (HTML-)Signaturen bzw. Schnellantworten.

Boxer For Gmail, Outlook, Yahoo, Hotmail, IMAP, AOL, and iCloud Email - Lite (AppStore Link) Boxer For Gmail, Outlook, Yahoo, Hotmail, IMAP, AOL, and iCloud Email - Lite
Hersteller: Bodkin Software Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Boxer For Gmail, Outlook, Exchange, Yahoo, Hotmail, IMAP, AOL, and iCloud Email (AppStore Link) Boxer For Gmail, Outlook, Exchange, Yahoo, Hotmail, IMAP, AOL, and iCloud Email
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Freigabe: 4+
Preis: 4,49 € Download

Boxer für Android bietet eine ähnliche Unterscheidung, wobei man vor knapp zwei Wochen direkt am Releasetag mit dem Promo Code getboxer Boxer Pro kostenlos freischalten konnte. Daher vielleicht einfach mal ausprobieren. Eventuell funktioniert der Code noch.

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Review: TV Pro 2 · Digitale Fernsehzeitung für iOS, Android und Kindle Fire (Gewinnspiel inside)

Stammleser erinnern sich vielleicht noch an dieses Blogstöckchen, in dem ich zehn Apps vorstellte, die nicht auf einem iPad fehlen dürfen.

In Sachen TV-Programm setzte ich damals auf ON AIR bzw. teilweise auch Couchfunk. Anfang diesen Jahres bin ich auf TV Pro 2 gewechselt. Ob sich der Wechsel gelohnt hat, erfährst du im nachfolgenden Review.

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Herkunft & Layout

TV Pro 2 bzw. der Vorgänger TV Pro gehören zur Live TV GmbH, die wiederum mit der equinux AG unter einer Decke steckt.

Hat man das im Hinterkopf bzw. erinnert sich an mein Review zum kabellosen DVB-T Videorecorder tizi+, der eben von der equinux AG verkauft wird, ist es nicht verwunderlich, dass es im Layout zwischen dem EPG (Electronic Program Guide) von tizi+ und TV Pro gewisse Ähnlichkeiten gibt.

Um es deutlich zu sagen:
Die Aufmachung ist, vom nun flachen iOS 7 Design abgesehen, quasi identisch.

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Funktionen

Das heißt in diesem Fall aber nichts Schlechtes, denn dieses Listen-Layout hat sich bewährt und findet sich so auch in etlichen (analogen) Fernsehzeitschriften wieder. Warum also das Rad neu erfinden?!

Der große Vorteil digitaler TV Programme, neben der Aktualität, sind die vielen Zusatzfunktionen, bzw. kleineren Dinge, die man damit anstellen kann.

So lassen sich zu jeder einzelnen Sendung durch Antippen Zusatzinformationen aufrufen, in der neben einer kurzen Beschreibung auch ein Merken bzw. Folgen oder Suchen nach Wiederholungen möglich ist.

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Gemerkte Sendungen landen in einer Merkliste, die oben rechts, neben der Suche, zu finden ist.

Neben den auch hier verfügbaren Detailinformationen hat diese Merkliste den Vorteil, dass TV Pro ‘x’ Minuten (in den Einstellungen konfigurierbar) vor Sendebeginn einen Push aufs iPhone, iPad oder den iPod touch schickt, so dass keine Sendung mehr verpasst wird.

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Außerdem lässt sich auf der linken Seite eine Sidebar einblenden, die gleich mehrere Funktionen hat.

Hier kann man beispielsweise die aktuelle TV-Quote, die du vielleicht schon von der Schwester-App Live TV kennst, einsehen. Dazu lassen sich oben über eine Zeitangabe (mittlerer Screenshot) gerade bzw. zum späteren Zeitpunkt laufende Sendungen, nach Sender und Sparte (Film, Serie…) getrennt, anzeigen.

Das wichtigste Feature ist meiner Meinung nach aber unter Tipps > Suchstream zu finden. Dort werden nämlich alle vom Nutzer gefolgten Sendungen mit Zeit und TV-Sender angezeigt. Ein Push auf iPhone oder iPad wird hier allerdings nicht ausgeführt. Dazu muss man die entsprechende Sendung in die Merkliste schieben.

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Ein weiteres cooles Feature von TV Pro ist das Magazin, das man unten, rechts neben der (Listen-)Übersicht, generieren kann.

Das Layout wird anhand verschiedener Kriterien dynamisch erzeugt und sieht so bei jedem Nutzer anders aus. Auch eine Unterteilung nach Sparten wie Serien, Reportagen oder Sport ist möglich.

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Sonstiges

Als erstes fällt auf, dass TV Pro, selbst in der kostenlosen Version (Preisgestaltung folgt gleich), komplett werbefrei ist, was ich als dicken Pluspunkt verbuche. Zudem gibt es etliche Sharing-Optionen, mit denen man bei Twitter, Facebook & Co. auf coole Filme, Serien oder Dokumentionen aufmerksam machen kann.

Sämtliche Einstellungen, Merklisten, eingestellte TV-Sender u.s.w. werden über die iCloud auf mehreren iDevices synchron gehalten.

Außerdem gilt:
Wer einmal den kostenpflichtigen Gold-Status gekauft hat, kann diesen über eine ID auf dem iPhone, iPad und Android Gerät gleichzeitig nutzen und muss nicht doppelt und dreifach zahlen. Für die Kindle Fire Version gilt das selbstverständlich auch, sobald der Gold-Status dort verfügbar ist.

Einstellungen

Die Einstellungen sind quasi selbsterklärend.

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Neben der Verwaltung seiner TV-Sender (inkl. Kanalnummer), kann man hier sein Abo verwalten, Push-Benachrichtigungen oder den iCloud-Support aktivieren.

Preise und Verfügbarkeit

Wie ich schon sagte gibt es TV Pro 2 für iOS, Android und Kindle Fire.

Die App ist in der Grundfunktion kostenlos und werbefrei. Will man allerdings ein paar Zusatzfeature freischalten, muss man den an eine ID gebundenen Gold-Status als monatliches, halbjährliches oder jährliches Abo kaufen. Dazu wird auch eine kostenlose Testphase angeboten. Die Preisgestaltung sieht wie folgt aus:

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Vorteile der Gold Version:

  • Mehr Überblick Volle 14 Tage im Überblick
  • Mehr Magazin 14 Tage volles Magazin nach Sparten
  • Mehr Inhalte Volle Live TV Quote, mehr Bilder
  • Mehr Funktionen Wiederholungen suchen, Verzeichnis für Sendungen, Schauspieler und Regie
  • Fair Einmal kaufen und auf iPad, iPhone und Android nutzen

Für iOS wird TV Pro zudem in zwei Versionen angeboten. TV Pro 2 richtet sich mit seinem flachen Design an iOS 7 Nutzer. TV Pro, mit etwas älteren Designrichtlinien, setzt dahingegen auf Nutzer, die noch mit iOS 5 oder iOS 6 unterwegs sind.

TV Pro NEU Dein attraktives TV Programm mit persönlichem Magazin (AppStore Link) TV Pro NEU Dein attraktives TV Programm mit persönlichem Magazin
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FAZIT

Ich muss wirklich sagen, dass mich TV Pro 2 sehr überrascht hat und innerhalb kürzester Zeit ON AIR (die In-App Werbung wurde mit jedem Update größer) und Couchfunk (ist mir zu unübersichtlich) als die digitale TV-Zeitschrift meiner Wahl abgelöst hat. Eine ‘analoges’ Programmheft gibt es in meinem Haushalt eh seit einigen Jahren nicht mehr.

Auch das Abo-Modell ist meiner Meinung nach sehr fair gewählt, zumal man es plattformübergreifend mit einer einmaligen Zahlung nutzen kann. Wer vor einem Abo zurückschreckt, kann die App aber auch, so wie ich in den ersten Monaten, komplett kostenlos nutzen. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ich auch ohne Gold-Status nichts vermisst habe. Gut… es gibt mit Gold-Status einen 14 Tage (statt 7 Tage in der kostenlosen Version) Überblick, eine Live TV Quote und weitere kleinere Features. Aber braucht man das wirklich?! Der Power-User mit Sicherheit aber wenn man mal kurz das TV-Programm checken möchte, ganz bestimmt nicht.

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Abschließend noch ein paar Verbesserungswünsche:
Ich vermisse, unabhängig von der Kanalübersicht, das Favorisieren von TV-Sendern inkl. einer Schnellansicht dieser. Darüber hinaus sind Trailer zu Filmen, Dokus etc.pp. sicher keine schlechte Idee und, mein wichtigster Punkt, ich brauche mehr Übersicht auf dem iPhone. Die geht leider durch die in diesem Fall sehr sperrigen Sendeblöcke auf dem vergleichsweise kleinen Bildschirm verloren. Erschwerend  kommt hinzu, dass es derzeit keinen Landscape-View gibt.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Verlosung

Die Live TV GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel zehn Coupon Codes für ein 3-Monats-Abo von TV Pro Gold zur Verfügung gestellt. Da diese Abos nicht an die App, sondern eine ID gebunden sind, funktionieren sie selbstverständlich auch bei der Android Version.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 02.06.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Linux und der Google Authenticator

Ihr kennt bestimmt die Google Authenticator App, welche euch ermöglicht euer Google/Facebbok/Microsoft Konto im Zwei-Faktor Verfahren zu nutzen. Die App generiert einen sechsstelligen Einmalcode, basierend auf Uhrzeit und einem Shared Secret (RFC 6238), welcher zusätzlich zum Benutzernamen und Passwort eingegeben werden muss.

Google Authenticator

Die Jungs von Google stellen auf der Projektseite auch ein PAM (Pluggable Authentication Module) für die Einbindung in ein Linux System zur Verfügung. Mit diesem Modul lassen sich diverse Aktionen (Einloggen, Aufwachen aus dem Bildschirmschoner, SSH Zugriff uvm.) durch dieses Verfahren absichern. Die Einbindung selber ist eigentlich kinderleicht:

Vorbereitung

Zuerst benötigen wir ein Terminal und laden uns ein Zusatzpaket für die Erstellung eines QR-Codes:

Für Debian / Ubuntu

$ apt-get install libqrencode3

Für Arch Linux

$ pacman -Sy qrencode

Installation

Danach haben wir zwei Möglichkeiten das Modul zu installieren:

Installieren über die Paketverwaltung unseres Systems

Für Debian / Ubuntu:

$ apt-get install libpam-google-authenticator

Für Arch Linux gibt es ein Paket im AUR:

$ yaourt -S libpam-google-authenticator

Wir installieren das Modul von Hand

Für Debian / Ubuntu brauchen wir folgende Pakete:

$ apt-get install libpam0g-dev make gcc-c++ wget

Für Arch Linux:

$ pacman -S pam

Nun laden wir uns das Quellpaket und entpacken dieses:

$ cd /usr/src/
$ wget https://google-authenticator.googlecode.com/files/libpam-google-authenticator-1.0-source.tar.bz2
$ tar -xvf libpam-google-authenticator-1.0-source.tar.bz2

Wir wechseln in das neue Verzeichnis, kompilieren und installieren das Modul:

$ cd libpam-google-authenticator-1.0
$ make
$ make install

Konfiguration

Als nächstes starten wir das Programm als den Nutzer, der abgesichert werden soll:

$ google-authenticator

Wir werden ein paar Dinge gefragt, die ich bei mir wie folgt beantwortet habe. Aber letztens muss jeder selbst wissen wie er das Ganze konfigurieren möchte.

Do you want authentication tokens to be time-based (y/n) Y

Do you want me to update your "/home/test/.google_authenticator" file (y/n) Y

Do you want to disallow multiple uses of the same authentication
token? This restricts you to one login about every 30s, but it increases
your chances to notice or even prevent man-in-the-middle attacks (y/n) Y

By default, tokens are good for 30 seconds and in order to compensate for
possible time-skew between the client and the server, we allow an extra
token before and after the current time. If you experience problems with poor
time synchronization, you can increase the window from its default
size of 1:30min to about 4min. Do you want to do so (y/n) N

If the computer that you are logging into isn't hardened against brute-force
login attempts, you can enable rate-limiting for the authentication module.
By default, this limits attackers to no more than 3 login attempts every 30s.
Do you want to enable rate-limiting (y/n) Y

Zwischendurch bekommen wir eine URL über die man den QR-Code aufrufen kann, sofern qrencode installiert ist auch direkt einen QR Code, den Geheimen Schlüssel im Klartext, einen Verfication Code und sogenannte “Scratch codes”. Diese sind vorgenerierte Einmalcodes die euch im Notfall den Login ermöglichen. Am Besten schreibt ihr diese auf oder druckt sie aus!

Google Authenticator - Terminal

Einrichtung der App

Nun ist ein guter Zeitpunkt die App auf unseren Smartphone einzurichten (Falls noch nicht vorhanden, einfach aus dem App / Play Store installieren).

Hier beispielhaft an Android gezeigt:

Google Authenticator - App Menü
Zuerst rufen wir die App auf und wählen im Menü den Punkt “Konto Einrichten”:

Google Authenticator - App Settings
Hier haben wir die Möglichkeit unseren Linux Rechner hinzuzufügen. Der einfachste weg ist es den Barcode aus dem Terminal zu scannen.

Google Authenticator - Schlüssel hinzufügen
Alternativ kann man auch mit Hilfe des Secret Key das Konto manuell anlegen.

Aktivierung des Moduls

Als nächstes konfigurieren wir unser System so, dass das neue Modul auch genutzt wird:

1. Beispiel: Cinnamon-Screensaver

$ nano /etc/pam.d/cinnamon-screensaver

Folgende Zeile einfügen damit beim Aufwecken aus dem Bildschirmschoner (z.B. nach dem Standby / Ruhezustand) ein Einmalcode benötigt wird:

auth        required     pam_google_authenticator.so

Zum Test einmal in den Ruhezustand versetzen, wieder aufwecken und über das Ergebnis staunen.

Google Authenticator - MDM

2. Beispiel: SSH

Um SSH abzusichern müssen wir zuerst ein paar Änderungen an der ‘/etc/ssh/sshd_config‘ vornehmen:

ChallengeResponseAuthentication yes
UsePAM yes

Danach den SSH Dienst neustarten und die Datei ‘/etc/pam.d/sshd‘ bearbeiten, dass sie die Zeile von oben enthält.

Zusatzinfos

Solltet ihr euer Home-Verzechnis verschlüsselt haben (z.B. wie man es bei der Installation von Ubuntu anwählen kann) und wohl z.B. euren Login-Manager (GDM, MDM, KDM) absichern, muss die Datei ‘.google_authenticator‘ an einem lesbaren Ort liegen. Die Zeile für das Modul könnte dann wie folgt aussehen:

auth            required        pam_google_authenticator.so secret=/home/.ga/${USER}/.google_authenticator
Es gibt verschiedene Parameter für die Einbindung eines PAM:
  • required
    Erfolg ist notwendig für Gesamtbewertung: Erfolg, Fehler führt zur Gesamtbewertung: Misserfolg, es werden trotzdem alle weiteren Module von diesem type ausgeführt
  • requisite
    Erfolg ist notwendig für Gesamtbewertung: Erfolg, Fehler führt zur Gesamtbewertung: Misserfolg und termininiert den Authentisierungsprozess
  • sufficient
    Erfolg ist ausreichend für Gesamtbewertung: Erfolg, Fehler beeinflusst Gesamtbewertung nicht, Erfolg terminiert den Authentisierungsprozess, Ergebnis vorheriger required Module wird berücksichtigt
  • optional
    Erfolg oder Fehler hat nur Bedeutung, wenn es der einzige Module für diesen type ist
Für Windows Phone gibt es eine ähnliche App, diese scheint auch mit Google Konten (und damit auch mit dem Modul) zu funktionieren:
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Vorgestellt: My Movies Pro · Filmverwaltung

Vorwort: Um diese Software einem vollständigen Review zu unterziehen, fehlt mir nicht die Zeit, aber zum Teil die Hard- und Software. My Movies ist – je nach verwendetem Betriebssystem – eigentlich mehr, als eine reine Filmverwaltung, wie ich diese einsetze und getestet habe. Deshalb seid mir nicht böse, dass ich mich in dieser Vorstellung der Software auf die reine Funktion als Filmverwaltung unter Mac OS X beschränke.

Library ohne Vorschau

]1

Die Darstellung der Sammlung erfolgt wahlweise als Liste, Wand (wie auf dem Bild oben zu sehen) oder Coverflow-Darstellung und nach diversen Kriterien sortieren. Dazu lässt sich die Größe der angezeigten Cover durch einen Schieberegler einstellen. Das Hinzufügen der Filme zur Sammlung erfolgt über die Eingabe des Namens oder des EAN-Codes. Auch ein Scan des Codes mit der Kamera ist möglich, wobei gerade das mit der Kamera meines Late 2008er MacBooks eigentlich mehr schlecht als recht funktioniert hat und ich die Codes lieber gleich abgetippt habe. Das kann aber durchaus an der recht schlechten Kamera des alten MacBooks liegen.

Eine erst vor wenigen Monaten neu hinzugefügte Funktion mit Namen “Boxsets” gruppiert Filme zu einer Box. Die Boxsets werden durch ein kleines silbernes Cover gekennzeichnet und durch ein Doppelklick auf die Box erscheinen die Einzelfilme.

Auch das Erstellen von eigenen Filtern ist möglich, um so beispielsweise eine Liste aller Boxsets, oder aber die Filme eines Regisseurs zu finden.

Library mit Vorschau

]2

In den Einstellungen des lokalen Mac-Clients kann man die “Online-Sammlung” aktivieren und falls gewünscht auch mit einem Passwort belegen. So kann nicht einfach jeder die Sammlung öffnen, sondern muss vor der Einsicht das Passwort eingeben. In diesen Einstellungen ist auch der Link, den man benötigt, um auf die eigene Sammlung online zugreifen zu können. Die Optik im Web ist an die Darstellung des lokalen Clients angepasst. Eine Möglichkeit die Onlinepräsenz durch zum Beispiel andere Themes zu individualisieren gibt es nicht.

My Movies im Web

]3 My Movies im Web

Eines der aktuell größten Mankos der Mac-Version ist die falsche “Skalierung” der Eingabemasken bei “kleineren” Displays. Während ich unter Verwendung meines externen Monitors und einer Auflösung von 1680×1050 keinerlei Probleme hatte, so kam es auf dem Monitor des 13,3″ MacBooks und der Standard-Auflösung von 1280×800 zu dem Problem, dass Eingabebereiche wie beispielsweise Genre oder Studios nicht editiert werden konnten, weil die [+] und [-] Schaltflächen nicht zu erreichen waren.

Will man sich an der Vervollständigung einiger Filme beteiligen, kann das schon einmal ein wenig frustrierend sein, wenn eingereichte gescannte Cover abgelehnt werden, weil diese zum Beispiel keinen EAN-Code haben. Es ist zwar löblich, dass man hier versucht auf Qualität zu setzen, jedoch wird der ein oder andere Sammler da auch schnell einmal abgeschreckt, wenn er Informationen eingibt und diese dann abgelehnt werden, obwohl diese korrekt sind, vom Datenbankteam aber nicht geprüft werden können. Gibt man sich mit den gebotenen Informationen aber zufrieden, wird einen das nicht weiter stören.

Reports im Web erstellen

]3 Reports im Web erstellen

Eine der absoluten Stärken der Software ist die plattformübergreifende Verfügbarkeit für Windows, Mac OS sowie iOS und Android. Filme, die man über den mobilen Client der Sammlung hinzufügt, werden so auch mit der Sammlung lokal später synchronisiert. In regelmäßigen Abständen weist das Programm darauf hin, eine Datensicherung der Sammlung zu erstellen.

Wer die Sammlung auch seinen Freunden zeigen möchte, ohne ihnen gleich den Zugriff auf die Online-Sammlung zu geben, der kann einen der vier “Reporte” – welche online erstellt werden und dann heruntergeladen werden können – erstellen.

FAZIT: Nachdem ich in der Vergangenheit bereits einige andere Programme wie beispielsweise Delicious Library (Version 2 und 3) getestet habe und mit diesen eigentlich nie wirklich zufrieden war, habe ich persönlich in “My Movies Pro” meine Filmverwaltung gefunden.

Die “Free-Version” ist auf maximal 50 Titel limitiert, ist sonst aber nicht weiter eingeschränkt. Wenn die Sammlung bereits mehr als 50 Titel enthält, wird mit der Free-Version nur die ersten 50 Titel synchronisiert.

Die Mac-Version wurde uns vom My Movies Home Entertainment freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

Wer einen kleinen Bericht über die iOS-Version lesen möchte, der schaut einfach mal bei den Kollegen von “Nerdshit” vorbei. Sam hat sich die iPad-Version genauer angeschaut.

Wer noch konkrete Fragen haben sollte, kann diese gerne in den Kommentaren stellen und ich werde versuchen diese zu beantworten.

Mac-Client im Mac-App-Store

My Movies Pro (AppStore Link) My Movies Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 17,99 € Download
My Movies Free (AppStore Link) My Movies Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

iPhone-Client im iTunes-Store

My Movies for iPhone Pro (AppStore Link) My Movies for iPhone Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 5,49 € Download
My Movies for iPhone Free (AppStore Link) My Movies for iPhone Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

iPad-Client im iTunes-Store

My Movies for iPad Pro (AppStore Link) My Movies for iPad Pro
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: 5,99 € Download
My Movies for iPad Free (AppStore Link) My Movies for iPad Free
Hersteller: Binnerup Consult
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Android-Clients im Play-Store

downloadgoogleplaypro
downloadgoogleplayfree

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The Humble Bundle 8 für Mac, PC, Linux und Android

Neues vom Humble Bundle, das dieses Mal für den Mac, Windows, Linux und Android ausgelegt ist.

Bildschirmfoto 2013 12 17 um 22 33 27 minishadow

Mit dabei sind:

  • Little Inferno
  • Gemini Rue
  • AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! for the Awesome
  • Jack Lumber
  • Hero Academy
  • Anomaly 2

Wobei die letzten beiden Spiele nur dabei sind, wenn man mehr als den Durchschnittspreis bezahlt.

Das Angebot ist die kommenden zwei Wochen gültig und wird kommenden Donnerstag, wie gewohnt, noch den einen oder anderen Neuzugang bekommen.

Viel Spaß beim Zocken!

-> https://www.humblebundle.com

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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Spotify · Musik-Streamingdienst auch auf mobilen Plattformen kostenlos

Vor einigen Tagen kam dieses Gerücht im Wall Street Journal auf, nun wurde es durch Spotify höchstpersönlich bestätigt: Spotify mobile wird kostenlos.

Wozu also einstmals ein Premium Account nötig war, langt nun auch der ganz normale Free-Account, mit dem man auf dem Tablet (auf dem Smartphone funktioniert ‚nur’ der Shuffle Modus) alle verfügbaren Songs, Playlisten etc. auch endlich mobil abgespielt werden können.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die für die mobile Nutzung einen Paid-Account voraussetzt.

Das Ziel sollte zudem klar sein:
Mehr Nutzern durch den kostenlosen mobilen, werbefinanzierten Musikstream das Abo schmackhaft machen.

Aktuell funktioniert das Ganze, zumindest bei mir, noch nicht. Aber der Tag ist ja noch lang und die (Spotify-)Veranstaltung in New York, auf der u.a. auch Led Zeppelin als ‘Neuzugang’ gefeiert wurde, nimmt ihren Lauf.

Spotify Music (AppStore Link) Spotify Music
Hersteller: Spotify
Freigabe: 12+
Preis: Gratis Download

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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Und täglich grüßt das Murmeltier!

Es grüßt natürlich halbjährlich… oder so ähnlich.

Zumindest wenn man Rovio und die Angry Birds Reihe betrachtet, denn heute Nacht wurde Angry Birds Star Wars II für iOS, Android und Windows Phone veröffentlicht.

Aber mal ganz ehrlich:
Spielt das überhaupt noch jemand? Für mich ist Angry Birds seit Längerem total uninteressant und da ändert auch kein Angry Birds Hulk oder Angry Birds Assassins Creed etwas…

Entwickler Rovio muss man aber zu Gute halten, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und endlich, zumindest für iOS, eine Universal App veröffentlicht haben.

Der Preis liegt bei 89 Cent; iOS 4.3 muss zur Installation vorhanden sein.

Angry Birds Star Wars II (AppStore Link) Angry Birds Star Wars II
Hersteller: Rovio Entertainment Ltd
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download