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MiniPlayer · Music Control App für iTunes, Rdio und Spotify

Dem einen oder anderen ist vielleicht die Cydia-App MiniPlayer for iOS (Jailbreak erforderlich) bekannt. Vom gleichen Entwickler gibt es nun eine kostenlose Mac-App mit identischem Namen.

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Beim MiniPlayer for Mac handelt es sich eine sehr minimalistische App, mit der man iTunes und die Streamingdienste Rdio und Spotify kontrollieren bzw. steuern kann.

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Je nach Menüauswahl wird iTunes, Rdio oder Spotify beim Starten vom MiniPlayer mitgestartet, was bedeutet, dass die Desktopclients von Rdio und Spotify installiert sein müssen. Man kann diese Apps aber danach minimieren, denn die Steuerung bzw. Suche nach Songs übernimmt der MiniPlayer.

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Dazu gibt es, wenn man mit der Mouse über das Albumcover fährt, die bekannten OS X Sharing-Optionen für iMessage, AirDrop, Facebook, Twitter oder Flickr und man kann zwischen einem dunklen und hellen Theme umschalten.

Außerdem kann jedermann Plugins für den MiniPlayer, beispielsweise zum Steuern anderer Apps, schreiben. Mehr Infos dazu gibt es bei GitHub.

Funktional ist die App natürlich längst noch nicht ausgereift. Man kann quasi nur Songs suchen und abspielen aber mal schauen was die Zukunft bringt. Ein recht guter Anfang ist definitiv gemacht.

-> http://mpow.it/miniplayerMac

(via)

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Review: WISO steuer: 2014 für Mac OS X

Wie jedes Jahr erwartet auch bis zum 31. Mai diesen Jahres das örtliche Finanzamt die Einkommensteuererklärung des letzten Jahres.

Auf dem Mac hat man in dieser Hinsicht nach wie vor recht eingeschränkte Möglichkeiten. Entweder man nutzt eine Windows Software via Boot Camp bzw. Windows VM, eine Onlinelösung wie Steuerfuchs oder eben WISO steuer für den Mac, das es seit Ende 2011 zu kaufen gibt.

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Ich persönlich setze seit zwei Jahren auf letztere Lösung und möchte nun, nachdem es im Januar schon ein kleines Gewinnspiel zum Programm gab, in einem Review feststellen, was sich gegenüber den direkten Vorgängern WISO steuer: 2012 und WISO steuer: 2013 verändert hat.

Nach dem ersten Start der Software sieht man schon, dass man mit WISO steuer: 2014 nicht nur die Einkommensteuererklärung 2013, um die es in diesem Review gehen wird, bearbeiten kann. Folgende Erklärungen und Anträge können ebenfalls abgehandelt werden:

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2013/2014
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2014
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2014
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anmeldesteuern 2014
  • Feststellungserklärung 2013
  • Umsatzsteuererklärung 2013
  • Gewerbesteuererklärung 2013
  • Investitionszulage 2013
  • Gehaltsrechner 2010-2014
  • Fahrtenbuch 2014
  • Minijobs im Privathaushalt 2014
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2014
  • Eigenheimzulage 2014

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Neben einem kompletten Neuanfang oder dem Öffnen einer vorhandenen Steuererklärung bzw. eines Musterfalles bietet WISO steuer auch die Möglichkeit der Datenübernahme aus vorherigen Versionen der Steuersoftware aber auch anderen Finanz- und Bürosoftwaren wie StarMoney, Bank X, Quicken, WISO Mein Büro u.ä..

Das spart natürlich schon mal etwas Zeit und die ist ja bekanntlich kostbar. Erst recht, wenn es um so ein ‘lästiges’ Thema wie eine Steuererklärung geht.

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Hier sieht man auch schon in Form einer neuen vorausgefüllten Steuererklärung (VASt) die erste Neuerung von WISO steuer: 2014.

Auch hier wird Zeit gespart, denn das Finanzamt hat einige Daten wie Stammdaten, Rentenbezugsmitteilungen, Anlagen zur Lohnsteuerbescheinigung, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch die Bescheinigung zur Riester- oder Rürup-Rente elektronisch vorliegen.

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Diese Daten werden nach Anmeldung über ein beantragtes oder vorhandenes ELSTER-Zertifikat mit PIN und Abrufcode übernommen. Das spart nicht nur viel Schreibarbeit und Belegsucherei… das verhindert vor allem auch Eingabefehler der Person, die die Steuerklärung bearbeitet.

Apropos ELSTER-Zertifikat für die VASt:
Die Beantragung des Zertifikats erfolgt auf der ELSTER Homepage. Für nähere Infos zum Thema empfehle ich den Leitfaden für den Belegabruf, der als PDF-Datei bei ELSTER heruntergeladen (Direktdownload) werden kann.

Wann immer übrigens Fragen zur Bedienung der Software auflaufen, helfen die exzellente integrierte Hilfe bzw. die Bedienungsanleitung (liegt als PDF-Datei vor) inkl. Stichwortsuche weiter.

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Wie auch immer man sich zu Beginn entscheidet; irgendwann befindet man sich in der Hauptansicht von WISO steuer: 2014.

Diese unterscheidet sich optisch nur ganz minimal von der 2013er Version, was mich persönlich erst mal nicht weiter stört, denn bei derartigen Programmen sind mir Funktionen wichtiger als irgendwelche fancy Menüpunkte.

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Die Vorgehensweise ist nun grundsätzlich, wie bei den Vorgängerprogrammen auch, in vier einzelne Schritte eingeteilt.

Los geht es mit der Eingabe der Stammdaten, was bei einer vorausgefüllten Steuererklärung entfällt. Danach werden sämtliche Einnahmen und Ausgaben, wie Löhne, Renten, Zinsen, Mieten, Fondanteile u.s.w., erfasst. Anschließend analysiert WISO steuer diese Daten und versucht über Tipps und Tricks weitere Steuerrückzahlungen zu ermitteln. In einem vierten und letzten Schritt erfolgt eine Plausibilitätsprüfung, um letzte Fehler auszumerzen.

Danach kann man sämtliche Unterlagen ausdrucken oder per ELSTER elektronisch ans Finanzamt übermitteln.

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Wem das alles zu kompliziert ist, kann die Eingabe sämtlicher Daten, wie ebenfalls von vergangenen WISO Versionen gewöhnt, in einen Interview abarbeiten.

Gerade für ‘Neulinge’ im Steuer-Dschungel eine sehr gute Option.

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Nebenbei kann man sich immer wieder in Form von Text, wie dem oben zu sehenden WISO steuer:Ratgeber, der als 433 Seiten starkes PDF-File vorliegt, oder Video Hilfe holen.

Die Videos sind nicht im Programm integriert, sondern liegen extern bei YouTube, was zur Folge hat, dass zum Abspielen zwingend eine Internetverbindung vorhanden sein muss.

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Darüber hinaus sind auch in dieser Version von WISO steuer allerhand Werkzeuge integriert, die das Bearbeiten der Steuererklärung erleichtern.

So gibt es eine Vielzahl an Rechnern (Taschenrechner, Abfindungsrechner, IBAN Rechner…), Terminkalender mit Sync zum OS X Kalender, verschiedene ELStAM-Anträge oder Musterschreiben zur Kommunikation mit dem Finanzamt. Man kann zu jeder Eingabemaske Lesezeichen oder Notizen hinterlegen, es gibt Voransichten zu allen Formularen, detaillierte Angaben zur Endabrechnung beim Finanzamt und man kann Planspiele mit ‘Was-Wäre-Wenn-Szenarien’ durchspielen.

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Einstellungen

Die Einstellungen zu WISO steuer: 2014 sind erwartungsgemäß recht umfangreich. Exemplarisch vielleicht nur mal zwei Screenshots, die das Wichtigste anzeigen.

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Preise und Verfügbarkeit

WISO steuer: 2014 wird im Mac App Store aktuell für 29,99 Euro verkauft. Dazu kann man die Software auch direkt bei Buhl, bei Amazon (& Co.) oder auch im Einzelhandel kaufen. Zur Installation wird Mac OS X 10.6.6 minimal vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen aber funktional eingeschränkten Testversion.

WISO steuer: 2014 (AppStore Link) WISO steuer: 2014
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+3.5
Preis: 29,99 € Download

Außerdem bietet Buhl noch die 2012er und 2013er Version im Mac App Store an, was gerade für Nachzügler im Steuer-Dschungel interessant sein kann.

WISO steuer: 2012 (AppStore Link) WISO steuer: 2012
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 32,99 € Download
WISO steuer: 2013 (AppStore Link) WISO steuer: 2013
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 33,99 € Download

FAZIT

Umfangreich, umfangreicher, WISO steuer!

Wie schon im letzten Jahr kann ich auch WISO steuer: 2014 ausnahmslos empfehlen. Selbst wenn man nicht die vorausgefüllte Steuererklärung (VASt) vom Finanzamt nutzt und/oder wenig Ahnung vom Erstellen einer Steuererklärung hat, sollte man Aufgrund der vielen Hilfen, die WISO steuer bietet, inkl. elektronischem ELSTER-Versand innerhalb von zwei bis drei Stunden fertig sein.

Wie ich am Anfang des Reviews schon angedeutet habe, hat sich die Oberfläche im Vergleich zur direkten Vorgängerversion nur marginal verändert. Man merkt immer noch, teilweise mehr, teilweise weniger deutlich den Windows-Unterbau. Von einer reinen Mac-App ist WISO steuer: 2014, trotz jetzt unterstützter Retina-Grafiken nach wie vor weit entfernt. Das macht in diesem Fall aber nichts, denn in Sachen Funktionalität und Stabilität ist das Programm über alle Zweifel erhaben. Und nur das zählt meiner Meinung nach bei derartigen Tools, was schlussendlich in voller Punktzahl endet.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Printer Pro for iPhone (iPhone)

Dokumente, Webseiten, E-Mail Anhänge u.v.m. vom iPhone drucken.

 

Mit Printer Pro kannst Du folgendes ausdrucken:

  • Emailanhänge
  • iWork Dokumente
  • Webseiten
  • Dateien von anderen Apps
  • Inhalte der Zwischenablage
  • Fotos
  • Dokumente in der Dropbox und auf Google Drive
  • Kontakte
Printer Pro für iPhone - Drucken Sie direkt Dokumente, E-Mail, Webseiten und Zwischenablage (AppStore Link) Printer Pro für iPhone - Drucken Sie direkt Dokumente, E-Mail, Webseiten und Zwischenablage
Hersteller: Igor Zhadanov
Freigabe: 4+3.5
Preis: 2,69 € Download
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Locko · OS X Passwortmanager im neuen Look und mit 1Password Datenbank Import

Den Passwortmanager Locko hatte ich schon kurz nach seiner Veröffentlichung Mitte November 2013 in einem Review recht ausführlich besprochen.

Nun gab es ein erstes großes Update, das neben einer neuen, sehr viel ‘flacheren’ Oberfläche ein Feature mit sich bringt, auf das viele Nutzer schon in der initialen Version der App spekuliert hatten.

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Dabei handelt es sich um den Datenimport von 1Password.

Damit das Ganze funktioniert muss man zuerst den gesamten 1Password Schlüsselbund über Ablage > Exportieren > Alle Objekte… exportieren und so lokal irgendwo auf des Festplatte sichern. Anschließend kann man in Locko diese exportierte 1Password Datenbank über Ablage > Importieren hinzufügen.

Einzig unter den Kategorie Accounts herrscht danach etwas Chaos, das man entknoten muss, da Locko in den Standardeinstellungen nicht zwischen den 1Password Kategorien E-Mail, Server und Wireless Router unterscheiden kann.

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Außerdem wurden auch noch die Locko Browser Extensions für Safari, Chrome, Firefox und Opera dem neuen Design angepasst, eine Passwort-History hinzugefügt, sowie Dropbox Support und ein Datenbank Export-Feature (JSON) integriert.

Dazu läuft Locko jetzt in einem ‘sandboxed environment’, was auf eine vom Entwickler schon angekündigte Mac App Store Version mit iCloud-Sync hinweist.

Bis dahin wird Locko ausschließlich über den Webstore von Entwickler BinaryNights für 19,95 US-Dollar verkauft. Des Weiteren wird eine Familienlizenz angeboten.

Skeptiker greifen vor dem Kauf, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion.

-> http://www.binarynights.com/locko