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Clean Me · Logs, Caches & Co. bei macOS löschen

Kleiner Hinweis auf Clean Me, einer kleinen kostenlosen App, mit der man vielerlei Logs und Caches aber auch temporäre Dateien von macOS löschen sowie den Spotlight Index neu aufbauen kann.

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Dazu bedarf es zunächst einer Analyse der Daten (Admin Passwort wird benötigt). Anschließend kann man über Schieberegler festlegen was genau gelöscht werden soll. Hier ist erst mal kein Expertenwissen erforderlich. Dennoch sollte man vorsichtig und sich vor allem ganz sicher sein, was man da löscht.

Mehr Infos zur App inkl. des Quellcodes und der Downloadlinks (unter Releases) finden sich bei GitHub.

-> https://github.com/Kevin-De-Koninck/Clean-Me

(via)

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Kurztest: TextBar v2 · GeekTool für die macOS Menüleiste (reloaded)

Stammleser dieses Blogs kennen TextBar bereits aus vergangenen Artikeln. Ähnlich wie bei BitBar kann man mit dieser App beliebigen Text bzw. Ausgaben von Skripten in der macOS Menüleiste anzeigen und in gewissen Abständen automatisiert aktualisieren lassen.

Vor ein paar Tagen ist nun TextBar 2 veröffentlicht worden. Nachfolgend die drei wichtigsten Neuerungen.

1. Dynamic Values

Ab sofort können eigentlich in den Einstellungen von TextBar festgelegte Werte überschrieben werden.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 16.42.14-minishadow

Dazu müssen entsprechende Skripte um eine dynamic section erweitert werden, die wiederum mit einem ----TEXTBAR---- eingeleitet wird.

Im nachfolgenden Skript wird beispielsweise die Ausgabe des date-Kommandos (abweichend von den TextBar-Refresh-Einstellungen) alle fünf Sekunden aktualisiert.

#!/bin/bash
date
echo "----TEXTBAR----"
echo "REFRESH=5"

Gleiches kann man mit Bildern bzw. den Icons machen, die der eigentlichen Skriptausgabe vorgeschaltet werden können.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 20.43.51

Darüber hinaus lassen sich jetzt auch die Auswertung von HTML-Code und, wie oben im Screenshot zu sehen, ganze Webseiten mit dynamischen Skripten in die Menüleiste integrieren.

#!/bin/bash
echo "aguDE"
echo "http://www.aptgetupdate.de"
echo "----TEXTBAR----"
echo "VIEWTYPE=URL"
echo "VIEWSIZE=600,400"
echo "IMAGE=:$HOME/scripts/images/aguDE.png"

2. Last Update

Ebenfalls oben im Screenshot zu sehen: für jedes laufende Skript und Kommando wird die Zeit der letzten Aktualisierung angezeigt.

3. TextBar Live

Hinter TextBar Live versteckt sich ein neuer Dienst, der den Status aller definierten TextBar-Elemente von mehreren Macs gleichzeitig im Browser anzeigt.

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Dieser Dienst wird im monatlichen Abo angeboten.

Dabei ist der erste Mac kostenlos; die Small-Subscription mit zwei Geräten liegt bei einem US-Dollar/Monat, die Medium-Subscription mit fünf Macs bei 2 US-Dollar/Monat.

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Preise und Verfügbarkeit

Für Bestandskunden ist das Upgrade auf TextBar v2 kostenfrei.

Neukunden können die App für 2,99 US-Dollar direkt vom Entwickler kaufen. Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks vorausgesetzt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht außerdem eine auf sieben Tage begrenzte Testversion zur Verfügung. Bei GitHub findet man etliche kleine Skripte, die für den Einstieg bestens geeignet sind.

-> http://www.richsomerfield.com/apps/

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macOS Tipp: passwortgeschütztes (verschlüsseltes) Disk-Image erstellen

Man bekommt ja heutzutage vermehrt seine Post elektronisch zugestellt; sei es nun per E-Mail oder per Download über den Webbrowser. Dazu zählen beispielsweise Rechnungen oder Verträge aller Art, Steuerunterlagen, Einzelverbindungsnachweise, Kontoauszüge u.v.m… Also alles Informationen, die mehr oder weniger sensible Daten enthalten und dementsprechend aufbewahrt werden sollten.

Nun kann man natürlich Apps wie VeraCrypt, Hider oder Knox (wurde vom 1Password Entwickler AgileBits Ende 2016 vorerst abgekündigt) nutzen, um diese Daten sicher auf der lokalen Festplatte zu verschlüsseln. Warum aber 3rd-Party-Apps nutzen, wenn es in macOS verschlüsselte Disk-Images gibt, die im Grunde genommen genau den gleichen Zweck verfolgen?!

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Passwortgeschützte bzw. verschlüsselte Disk-Images erstellt man mit dem Festplattendienstprogramm, das unter /Programme/Dienstprogramme/ zu finden ist.

Im Menü wählt man daraufhin unter Ablage > Neues Image, je nach Vorhaben, die Option Leeres Image oder Image von Ordner aus. Im neu eingeblendeten Fenster gibt man dem Disk-Image einen Namen, optionale Tags und legt den Speicherort sowie das Format und die Partitionstabelle fest.

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Beim Image-Format sollte man zudem darauf achten, dass Mitwachsendes Image ausgewählt ist. Das hat den Vorteil, dass das Disk-Image anstatt einer vorgegebenen Größe nur soviel Platz belegt, wie tatsächlich benötigt wird.

Darüber hinaus gibt es noch das Mitwachsende Bundle-Image. Dieses wurde mit Mac OS X 10.5 Leopard eingeführt und zerlegt das Image in kleinere Dateien. Das hat gegenüber eines einzelnen großen Images den Vorteil, dass bei einer inkrementellen Datensicherung (z. B. mit Time Machine) nur die geänderten Teile des Images, anstatt die große Einzeldatei, gesichert werden.

Der entscheidende Punkt ist aber die Verschlüsselung des Images. Hier hat man die Wahl zwischen 128- und 256-Bit-AES-Verschlüsselung, die mit einem hinreichend guten Passwort abgesichert werden sollte.

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Klickt man jetzt auf das erstellte Image, wird zunächst das Passwort abgefragt und anschließend das Image ins System eingebunden. Jetzt kann man schützenswerte Dokumente ins Image verschieben, die mit dem Auswerfen des Images sicher abgelegt sind.

Abschließend vielleicht noch ein Tipp: das Passwort nicht im Schlüsselbund sichern, sondern im Kopf aufbewahren 🎓

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Review: Gemini 2 · Der intelligente Duplikatscanner (Gewinnspiel inside)

Den Duplikatscanner Gemini hatte ich Anfang 2012 in einem Review schon mal genauer unter die Lupe genommen.

Mitte diesen Jahres ist mit Gemini 2 ein Nachfolger erschienen, den ich heute etwas detaillierter vorstellen möchte. Am Ende des Artikels wartet noch ein kleines Gewinnspiel.

apps-gemini2

Grundlagen

Wie man sich bei der Überschrift sicherlich denken kann, geht es bei dieser App um die Suche nach Datei-Duplikaten.

Aus der ersten Version von Gemini ist bereits bekannt, dass man die zu durchsuchenden Verzeichnisse per drag-and-drop auf die Oberfläche fallen lassen kann. Alternativ kann man über das Plus-Zeichen entsprechende Verzeichnisse in der App auch direkt anwählen. Anschließend durchsucht Gemini die Verzeichnisse und listet doppelte Dateien auf, die schlussendlich automatisiert oder manuell gelöscht werden können.

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Dass man diesen recht simple Workflow weiter verbessern kann, beweist der ukrainische Entwickler MacPaw nun mit Gemini 2.

Was ist neu?

Anfangs fällt direkt die überarbeitet Oberfläche ins Auge, die das angestaubte Design des Vorgänger dem aktuellen Zeitgeist anpasst.

Da sich Duplikate meistens hinter Bildern, Musik und ggf. noch Apps sowie Videos verstecken, ist in Gemini 2 das Scannen der Fotos- und iTunes-Mediathek integriert worden.

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Damit einhergehend betrifft die wohl größte Neuerung das Finden von ähnlichen Dateien.

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Jeder kennt das: man begibt sich auf eine Foto-Safari und macht fünf bis zehn Bilder eines Motivs (Sonnenuntergang!!!) aus einem ähnlichen Blickwinkel. Auch wenn diese Bilder keine Duplikate im eigentlichen Sinne, sondern nur ähnlich sind, werden sie nun von Gemini erkannt und angezeigt.

Gleiches trifft auch auf gespeicherte Musikdateien zu. Man braucht in der Regel nicht ein und denselben Song in drei unterschiedlichen Formaten. Auch diese Dateien kommen jetzt zur Anzeige.

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Die nun folgende Bereinigung der Ergebnisse erfolgt, wie schon beim Vorgänger, automatisch (smart) oder manuell.

Vielleicht wissenswert in diesem Zusammenhang: für die automatische Bereinigung werden über 10 Parameter (Dateiname, Erstellungsdatum, Dateigröße, Speicherort, Format, Bitrate…) herangezogen. Zudem, und das ist neu in Gemini 2, merkt sich der Algorithmus was man manuell löscht und behält. Durch diese Intelligenz lernt die automatische von der manuellen Bereinigung und passt sich mit der Zeit den eigenen Vorlieben an.

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Auch beim eigentlichen Löschen der vermeintlichen Platzverschwender hat sich etwas getan.

Neben dem schon bekannten direkten Löschen, kann man die gefundenen Dateien zur eventuellen Datenwiederherstellung nun auch in den Papierkorb, einem separaten Ordner oder USB-Stick verschieben. Darüber hinaus kann man Duplikate auch durch Hardlinks ersetzen, was Platz spart, ohne die Dateien zu löschen.

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Sonstiges

Gemini 2 funktioniert, wie schon sein Vorgänger, auf internen und externen Festplatten sowie Netzlaufwerken.

Bei der Suche kann man Dateien, Verzeichnisse und sogar Dateiformate über eine Ignore-Liste von der Suche ausschließen und leere Ordner löschen. Als kleines Gimmick können Nutzer der App zusätzlich Achievements sammeln.

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Preise und Verfügbarkeit

Gemini 2 wird über den Mac App Store sowie als Download-Version für 19,99 Euro bzw. ab 19,95 Euro angeboten. Bei einem Upgrade von Gemini 1 werden 50% Rabatt gewährt.

Skeptiker greifen vor dem Kauf/Upgrade, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion. Zur Installation wird OS X Yosemite vorausgesetzt.

Gemini 2: The Duplicate Finder
Entwickler: MacPaw Inc.
Preis: 19,99 €

FAZIT

Den Entwicklern ist es gelungen einen ohnehin schon sehr guten Duplikatscanner weiter sinnvoll zu verbessern.

Gemini 2 läuft auch unter macOS Sierra stabil. Außerdem wurde die Performance gegenüber Gemini 1 verbessert.

Was mir bei derartigen Duplikatscannern allerdings nach wie vor fehlt ist eine Art Rückwärtssuche. Wenn ich beispielsweise wissen möchte, ob von Datei X auf Laufwerk Y Duplikate (oder gerne auch ähnliche Dateien) vorhanden sind. Außerdem fehlen mir eine Art History vergangener Scans und Favoriten, hinter denen ich oft zu scannende Verzeichnisse für den Schnellzugriff ablegen kann.

Alles in allem ist das aber Meckern auf hohem Niveau. Gemini 2 rockt! ;)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Entwickler MacPaw hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei (Download-)Lizenzen von Gemini 2 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 26.10.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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R.I.P. Mr. Reader

Da fahre ich den ersten Tag nach meiner Babypause zur Arbeit und muss direkt mit einer schlechten Nachricht starten.

Mr. Reader, mein favorisierter RSS News Reader auf dem iPad, wurde vom Entwickler abgekündigt und aus dem App Store entfernt.

Mrreader v3 sydney theme 1250

Wirklich sehr schade und wieder mal ein Beispiel dafür, dass es im Haifischbecken App Store selbst mit sehr guten Apps alles andere als einfach ist.

-> http://www.curioustimes.de/mrreader/

Als Alternativen zu Mr. Reader nenne ich einfach mal Reeder, Ziner und Slow Feeds.

Reeder 3
Entwickler: Silvio Rizzi
Preis: 4,99 €
Ziner - RSS Reader that believes in simplicity
Slow Feeds
Entwickler: Zozi Apps
Preis: Kostenlos+
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MonthlyCal · Kalender Widget für OS X derzeit kostenlos

Wer mit diesen unzähligen Menüleistenkalender-Apps nichts anfangen kann aber dennoch seine Kalender Events im Blick behalten möchte, sollte sich MonthlyCal etwas genauer ansehen.

Bei dieser App, die aktuell kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird, handelt es sich um ein Kalender Widget für die OS X Mitteilungszentrale.

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Neben dem eigentlichen (Monats-)Kalender, werden dort auf Klick auch anstehende Kalender Events angezeigt. Man kann zusätzlich zwischen den Monaten navigieren, Events im OS X Kalender oder Fantastical 2 öffnen oder auch die Anzeige nach den verschiedenen (iCloud-)Kalendern filtern.

Zur Installation wird OS X 10.10 minimal vorausgesetzt.

MonthlyCal - A colorful monthly calendar widget
Entwickler: Fausto Ristagno
Preis: 0,99 €

Bleibt abschließend die Frage, warum Apples eigenes Kalender Widget diese Funktionalität nach wie vor nicht anbietet…

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Calendar 366 · Menüleistenkalender für OS X derzeit kostenlos

Kurzer Hinweis auf Calendar 366, dessen großen Bruder Calendar 366 Plus wir kürzlich im Video-Review vorgestellt hatten und das derzeit kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird.

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Wie damals im Review schon geschrieben, handelt es sich bei Calendar 366 um die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste.

Möchte man zusätzliche Funktionen wie das Erstellen, Verändern oder Löschen von Terminen und Erinnerungen sowie das Anzeigen aller Termine und Erinnerungen in einem Fenster u.s.w. haben, müssen 7,99 Euro per IAP zum Upgrade auf Calendar 366 Plus investiert werden.

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Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+