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Apple veröffentlicht Mail Update für OS X Mavericks

Apple hat vor ein paar Minuten das dingend benötigte Update für Apple Mail 7.0, das in OS X Mavericks Verwendung findet, veröffentlicht.

Du erinnerst Dich an die diversen Probleme?

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So ist es auch kein Wunder, dass dieses Update sich hauptsächlich um die Probleme der Mail.app im Zusammenhang mit Google Mail kümmert.

Mail Update for Mavericks includes improvements to general stability and compatibility with Gmail, including the following:

  • Fixes an issue that prevents deleting, moving, and archiving messages for users with custom Gmail settings
  • Addresses an issue that may cause unread counts to be inaccurate
  • Includes additional fixes that improve the compatibility and stability of Mail

Zur Installation steht ein Direktdownload bzw. der ‚normale‘ Weg über die Softwareaktualisierung des Mac App Stores zur Verfügung.

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Mac OS: Apple Mail zeigt Badge für ungelesene Mails nicht an?

Apple Mail Symbol

Apple Mail Symbol


Nachdem mich das Problem jetzt eine gute Stunde beschäftigt hat, dachte ich, es hilft vielleicht auf dem ein oder anderen hier.

Hintergrund: Gestern Abend überkam es mich, dass ich mich wieder ein Stück von Google distanzieren möchte. DNS-Einstellungen im Router, E-Mails, Termine usw. usw. landet alles bei Google und so macht man sich doch ein Stück weit gläsern und auch abhängig von einem einzigen Anbieter. Einem Anbieter, den ich früher mehr als gemieden habe, schiebe ich heute alles an Informationen zu, die ich auch nur habe. Davon wollte ich mich mal wieder ein Stück weit entfernen und so habe ich mir wieder eigene IMAP-Postfächer in meiner Domain eingerichtet und habe sämtliche Umleitungen zu Google wieder auf meine eigenen Postfächer umgeroutet. Und auch alle Mails, die jetzt noch zu Google gehen, werden bei Google gelöscht und zu den Postfächern umgeleitet – was aber nur noch ein ganz geringer Teil sein dürfte. So weit zum Hintergrund meiner “Geschichte”.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Ungelesene E-Mails im Dock-Symbol anzeigen.

Danach Apple Mail gestartet, Google-Mail und die IMAP-Postfächer eingerichtet, und alle E-Mail von Google zu den jeweiligen Postfächern “umgezogen”. Gut, das hat dann auch nur 4 Stunden gedauert, aber danach war Google wieder leer und alle Mails in Apple Mail drin.

Doch trotz korrekter Einstellungen in Apple Mail, wollte das Dock-Symbol einfach nicht das Badge mit der Anzahl der ungelesenen Nachrichten anzeigen. Ich habe dann sogar vermutet, Apple Mail würde vielleicht die Posteingangs-Ordner nicht korrekt erkennen und habe auch hier geschaut, war aber nix zu finden. War auch unnötig, denn im Programm wurde die richtige Anzahl der ungelesenen Nachrichten in der Statusleiste korrekt angezeigt. Das Problem musste also wo anders liegen.

Kennzeichen für App-Symbol

Kennzeichen für App-Symbol

Nach all den Test und Suche im Web, bin ich dann im Apfeltalk-Forum nach einer guten halben Stunde auf die Lösung gestoßen – mein Dank an citrone!

Denn es müssen nicht nur die Einstellungen in der Mail-App korrekt sein, nein, auch im Mitteilungszentrum (Systemeinstellungen > Mitteilungen > Mail) muss dies für die App aktiviert sein – BÄÄM!

Da muss man dann erst einmal drauf kommen, denn ich persönlich hätte dort wohl zu aller letzt gesucht, wenn denn überhaupt. In diesem Sinne, vielleicht braucht es ja mal einer und will nicht erst – wie ich – eine Stunde damit verbringen, den Fehler zu suchen.

Hinweis: Da das Problem mit der Mitteilungszentrale zusammenhängt, wird es wohl auch erst seit 10.8 in dieser Form auftreten können.

Links zu dieser Meldung:
Quelle: Apfeltalk-Forum

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Apples Mail.app und Gmail unter OS X Mavericks

Ich bin langjähriger Nutzer von Google Mail und schätze diesen Dienst, gerade in Verbindung mit Google Apps, sehr. Als Mail-Client setzt ich auf dem Mac seit mehreren Jahren hauptsächlich auf Apples Mail.app.

Dass diese Kombination durch Googles eigene Art der Implementation von IMAP nicht die beste Wahl ist, sollte eigentlich jedem Mac-User bekannt sein. Weiß man sich aber zu arrangieren bzw. damit umzugehen, läuft alles super.

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Bzw. um es besser zu sagen: Lief alles super, denn mit OS X 10.9 Mavericks hat Apple einiges umgekrempelt, so dass bei der Mail.app in Verbindung mit Gmail vieles im Argen liegt.

Die Probleme sind derart vielfältig, dass sowohl das Apple Forum (Klick, Klick, Klick, Klick), als auch diverse Blogs vor Beschwerden und Tipps überquellen.

Ich habe beispielsweise das Problem, dass ich keine E-Mails mehr in vorhandene IMAP-Ordner verschieben kann. Diese landen nach wenigen Sekunden wieder in der Inbox… Die Lösung liegt in diesem Fall in der Aktivierung des ‚Alle Nachrichten‘ Labels im Gmail Webinterface, das in vorherigen Mail-Versionen (durch Googles wilde IMAP Interpretation) deaktiviert werden musste.

Andere Merkwürdigkeiten lassen sich zum Beispiel durch das Re-indexing aller E-Mails lösen.

Dennoch bleiben viele Dinge ungeklärt und es bleibt zu hoffen, dass Apple hier spätestens mit OS X 10.9.1 diverse Bugfixes nachschiebt und die Sachen repariert, denn ich glaube kaum, dass Google etwas an seiner IMAP-Implementierung (die ja das eigentliche Problem ist) ändern wird.

Wer sich, von den Forumlinks abgesehen, etwas tiefer in dieses Thema einlesen möchte, sollte den Artikel von Joe Kissell von TidBITS lesen.

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Airmail mit Exchange-, Outlook-, POP3-, HTML Sourcecode- und Markdown-Support

Ihr erinnert Euch an mein Review zum E-Mail Client Airmail, welcher die schier unlösbare Aufgabe nach einem sehr guten Sparrow-Nachfolger gemeistert hat?

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Diese App wurde nun im Mac App Store in einem ersten größeren Update auf Version 1.1 aktualisiert und bringt einige sehr interessante Neuerungen mit sich.

So werden beispielsweise neben IMAP- jetzt endlich auch Exchange-, Outlook.com- und POP3-Konten unterstützt. Dazu kann man E-Mails nun auch direkt als HTML-Code oder in Markdown schreiben. Airmail interpretiert diesen Code und wandelt ihn für ‘Nicht-Geeks’ lesbar um.

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Darüber hinaus wurden viele Kleinigkeiten verbessert, die das Changelog ungewöhnlich lang ausfallen lassen.

Preise und Verfügbarkeit

Airmail wird ausschließlich über den Mac App Store zum quasi (fast) unschlagbaren Preis von nur 1,79 Euro verkauft und ist somit, meiner Meinung nach, ein klarer NoBrainer.

Wer sich dennoch vor dem Kauf erst selbst ein Bild machen möchte, greift zur nach wie vor verfügbaren kostenlosen Beta, die der MAS-Version immer ein paar Schritte voraus ist.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Airmail (AppStore Link) Airmail
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+3
Preis: 1,79 € Download
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Keyboard Maestro kann jetzt auch E-Mails versenden

Wohl eher ein Randthema, das nur die Keyboard-Ninjas interessiert aber das großartige Keyboard Maestro (unter Review) kann seit der vor ein paar Minuten erschienenen Version 6.2 auch vollautomatisch E-Mails über Apple Mail versenden.

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Wobei das Versenden von E-Mails inkl. Subject, Recipient Tokens (CC, BCC…) oder Attachment längst nicht alles ist. Dazu gibt es Datum- (date received, date send), Status- (flagged, read, junk…) und Action-Funktionen (was forwarded, was redirected…), die man ebenfalls nutzen kann.

Außerdem wurde eine Reveal a File Action integriert, sowie der Umgang mit AppleScript und dem Keyboard Maestro Editor im Allgemeinen verbessert.

Wer sich etwas detaillierter ins Changelog, in dem u.a. auch die aktualisierte Markdown Library vom Zettt erwähnt ist, einlesen möchte, klickt hier.

-> http://www.keyboardmaestro.com

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Review: Airmail · Minimalistischer E-Mail Client landet final im Mac App Store (ist aber nach wie vor als Beta verfügbar) // UPDATE

Viele von uns erinnern sich bestimmt noch gerne an Sparrow, dieses E-Mail Client Leichtgewicht für den Mac. Doch spätestens nach dem Kauf durch Google im Juli 2012 und der damit verbundenen Einstellung der Weiterentwicklung ist diese App für mich gestorben.

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Alternativen ließen jedoch nicht lange auf sich warten und so wurde im Januar 2013 die Public Beta von Airmail, welches sich optisch an Sparrow orientiert und viele Elemente übernommen hat, ausgerollt.

Airmail ist nun gestern final im Mac App Store gelandet. Nachfolgend ein kurzes, knackiges Review.

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Bei Airmail handelt es sich um einen reinen IMAP Mailclient; POP3 oder Exchange Server werden momentan noch nicht unterstützt.

Die Einrichtung die E-Mail Adressen geschieht denkbar einfach über die Eingabe der E-Mail Adresse und des Passworts. Alle weiteren Daten (IMAP- und SMTP-Server) erkennt Airmail selbstständig. Einen Import vorhandener E-Mail Konten aus beispielsweise Apple Mail wird leider nicht angeboten.

Anschließend findet man sich in der sehr sauber strukturierten und, das werden die folgenden Screenshots belegen, vor allem sehr anpassbaren Oberfläche wieder.

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Man kann beispielsweise Profil-, sowie die Accountbilder ausblenden oder auch einzelne Fenster verstecken. Dazu lässt sich der Stil der Anzeige nach vorgegebenen Themes anpassen u.s.w.

Als sehr tolles Feature möchte ich die Dropbox-Integration herausstellen. Zieht man einen Anhang in eine Mail, wird dieser automatisch in die verbundene Dropbox hochgeladen und nur der Link in die Mail geschrieben. Demnach gehören Mails mit großen Anhängen mit Airmail der Vergangenheit an.

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Und auch sonst warten eine Menge Features. So gibt es eine Unified Inbox, Quick Reply, Offline Support, Gmail Shortcuts, Label, Quicklook, Inline Images, Reverse messages conversation, Memo and To-do Management u.s.w.

Zusätzlich integriert sich, sofern man es zulässt, das OS X Adressbuch in Airmail.

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Diese Funktionsvielfalt setzt sich in den Airmail Einstellungen nahtlos fort.

Neben den normalen Servereinstellungen kann man hier jedem Mail-Account einen Avatar mitgeben, das Mapping der Folder anpassen, Aliase, Signaturen, Shortcuts oder Benachrichtigungen für das OS X Notification Center festlegen, den Dropbox Account verbinden oder den Cache bzw. die History löschen.

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Preis und Verfügbarkeit

Trotz des Funktionsumfangs kommt Airmail aktuell mit einem sehr schmalen Preis von gerade mal 1,79 Euro daher, was die App quasi zum NoBrainer macht. Andere Mail-Clients, wie beispielsweise auch das nach wie vor verfügbare Sparrow, sind deutlich teurer.

Darüber hinaus wird die App auch weiterhin als kostenlose Beta zum Download angeboten.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Airmail (AppStore Link) Airmail
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+3
Preis: 1,79 € Download

FAZIT

Ich kann mir nicht helfen aber Airmail wirkt auf mich wie ein aufpoliertes Sparrow. Dementsprechend gut/rund/smooth lässt es sich mit der App auch arbeiten. Es hackt so gut wie nichts und funktional bleiben für mich kaum Wünsche offen.

Auch in Sachen Stabilität kann ich nicht meckern, auch wenn es hier und da noch Abstürze gibt. Die Entwickler sind aber auch gerade bei Twitter sehr kommunikativ, gehen auf Bugs ein und fixen diese. Wer Airmail daher testen möchte, sollte sich die mindestens einmal pro Woche aktualisierte Beta genauer ansehen. Die Aktualisierung der MAS-Version lässt durch den Review-Prozess von Apple leider immer etwas auf sich warten.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

[Update 30.05.2013 16:45 Uhr]

Entwickler Bloop S.R.L. bietet Kunden, die die Beta von Airmail genutzt haben und jetzt auf die finale MAS-Version wechseln wollen ein Migrationstool namens Airmail AMT an.

Damit werden alle Mail-Account von der Beta in die MAS-Version und vice versa migriert.

-> Download

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Review: Postbox 3 · E-Mail Client für Mac OS X und Windows (Gewinnspiel inside)

E-Mails… ich bekomme an normalen Tagen, wenn ich privat, beruflich und dieses Blog zusammenzähle, um die 100 Stück. Da ist ein ordentlicher E-Mail Client natürlich extrem wichtig.

Apple liefert mit der Mail.app schon ein recht gutes Werkzeug, welches ich, die richtige Konfiguration (Klick, Klick) vorausgesetzt, mit diversen Plugins seit etlichen Jahren nutze.

Trotzdem bin ich mit Mail nicht so richtig zufrieden. Gerade funktional ist da noch sehr viel Luft nach oben und so schaute ich dieser Tage nach Alternativen, die mehr als nur Google Mail-Konten können und auch das veraltete Post Office Protocol (POP3) unterstützen. Hängengeblieben bin ich bei Postbox, das neben OS X auch für Windows angeboten wird.

Postbox — Awesome Email-s

Postbox basiert auf Mozillas Thunderbird, wurde aber durch sinnvolle Features extrem erweitert.

Direkt nach dem ersten Start von Postbox kommt der Konto-Migrations-Assistent zum Vorschein, der neben den Einstellungen, auch E-Mail Accounts oder das persönliche Adressbuch aus dem bisherigen E-Mail Client importiert.

Dieser Import funktionierte soweit ganz gut. Allerdings wurden weder Signaturen, noch meine E-Mail-Regeln aus Mail.app importiert, was etwas ärgerlich war.

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Wer nichts importieren möchte, kann selbstverständlich auch komplett von vorne anfangen und Mail-Konten oder Newsgruppen über die Postbox Einstellungen oder das kleine Zahnrad unten links in der App einrichten.

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Interface

Postbox hat die typische 3-Spalten-Ansicht, die man auch aus anderen Mailclients kennt.

Links die Inbox bzw. die einzelnen Mail-Accounts; in der Mitte die einzelnen Mails mit dem Absender inkl. Betreff und rechts die eigentliche Mail.

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Dieses vertikale Layout lässt sich auch in die Klassische Ansicht umschalten und durch diverse Spalten erweitern.

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Die Fokus-Spalte trennt beispielsweise die Inbox besser auf. Man kann so seine E-Mails nicht accountbasiert, sondern nach Anhang, gelesen-Status, Themen, Priorität, Datum oder bevorzugte Kontakte anzeigen lassen.

Man ist also quasi fokussierter und hält sich nicht mit Accountmanagement auf.

Dazu kann man in der Favorites Bar favorisierte Accounts oder E-Mail Verzeichnisse für den schnellen Zugriff ablegen.

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Mit der Inspektor-Spalte werden alle in einer E-Mail-Konversation vorkommenden Absender (inkl. Profilbild), Dateien, Bilder oder Links für den schnellen Zugriff zusammengefasst angezeigt.

Darüber hinaus hat man in Postbox vier Ansichten für das Nachrichten-Feld: Nachrichten, To-Dos, Anhänge und Bilder.

Diese Ansichten sind nützlich, wenn man sich beispielsweise nur die Datei-Anhänge oder Bilder eines E-Mail-Kontos im eigentlichen Nachrichten-Feld ansehen möchte. Diese Bilder oder anderen Anhänge lassen sich dann mit Quick-View betrachten, direkt weiterleiten oder einfach nur herunterladen.

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Zu guter Letzt kann man, dank der Fokus-Spalte und Favorites Bar, die Ordner-Spalte (Inbox) ausblenden, um so mehr Platz für die eigentlichen E-Mails zu haben.

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Arbeitsweise

Jetzt wird es kompliziert aber im Grunde genommen weiß ja jeder, wie man E-Mails schreibt.

Ich werde mich daher auch nur auf Highlights von Postbox konzentrieren und auf Annehmlichkeiten wie Unified Mailbox, die selbstverständlich vorhanden ist, nicht weiter eingehen.

Los geht es mit der Schnellen Antwort bzw. dem Quick Reply, die unter jeder eingehenden E-Mail zu finden ist. Man braucht bei Postbox für also kein extra Antworten-Fenster, sondern kann so sehr schnell in ‘Messanger-Art’ kommunizieren.

Ähnliche Quick-Actions gibt es auch für das Verschieben von E-Mails in entsprechende Ordner.

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Außerdem ist der Conversation View einer E-Mail Unterhaltung sehr gut gelungen.

Man sieht hier alle E-Mails einer Konversation, kann diese beliebig auf- und zuklappen oder über den Quick Reply schnell antworten. Für diesen Conversation View können die E-Mails einer Unterhaltung auch in unterschiedlichen Ordnern liegen. Postbox puzzelt sich den View automatisch zusammen.

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Als nächstes müssen natürlich Tabs erwähnt werden, die für E-Mails, E-Mail-Verzeichnisse, Suchen u.s.w. angelegt werden können. Bei Apples Mail.app vermisse ich dieses Feature sehr; ein älteres Plugin namens MailTabs ist leider weder mit Lion, noch Mountain Lion kompatibel.

Postbox ist auch ‘social‘. Neben Gravatar, Facebook und LinkedIn steht auch eine Twitter-Anbindung zur Verfügung. Interessant ist in diesem Fall aber die Integration des Cloud-Dienstes Dropbox. Lädt man dort Dateien hoch und zieht sie per drag-and-drop in Postbox, wird ein Download-Link generiert. Der Vorteil ist offensichtlich: Mails mit großen Anhängen gehören der Vergangenheit an.

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Ähnlich spannend ist die Möglichkeit E-Mails auf Knopfdruck schön formatiert an den Notiz-Dienst Evernote weiterzuleiten.

Weitere coole Features sind die Anhang-Suche und der Summarize-Modus.

Wie in den Screenshots zu sehen, kann man beim Erstellen einer E-Mail über eine zuschaltbare Sidebar Anhänge (Dateien, Bilder, Kontakte) suchen und der E-Mail hinzufügen. Der Summarize Modus bietet hingegen beim Beantworten von Mails eine sauber formatierte ‘wer-sagte-was-wann’-Ansicht – ohne störende Header und Signaturen.

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Des Weiteren kann man E-Mails taggen bzw. sie einem bestimmten Thema zuordnen.

Darüber hinaus kann man To-Dos aus einer E-Mail und Kontogruppen mit verschiedenen E-Mail Accounts erstellen, es gibt einen Support für Gmail Labels bzw. generell eine sehr gute Google Mail Integration (Gmail Shortcuts, Google Kalender Events, Priority Inbox…). Man kann außerdem vorgefertigte Antwort-Templates (Canned Responses) oder einen nach Schlüsselwörtern konfigurierbaren Attachment Reminder erstellen. Zudem lässt sich Postbox über Multi-Touch Gesten steuern und besitzt eine Datum-Erkennung, mit der sich sehr einfach Kalender-Events für die OS X Kalender.app bzw. die Lightning-Extension erstellen lassen und und und…

Apropos Extensions: Die Funktionalität von Postbox kann man auch wunderbar mit Add-ons erweitern.

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Beim Blick in die Postbox-Einstellungen werden sich Thunderbird-Nutzer direkt heimisch fühlen. Ich erspare mir daher jeden weiteren Kommentar.

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Bevor ich nun aber zum Fazit komme, muss ich noch schnell auf eine unschöne Sache eingehen. Hier und da kommt es vor, dass die GUI in der deutschen Version von Postbox etwas unsauber ist. Das fängt bei fehlender Übersetzung an und endet in zu kleinen bzw. zu kurzen Schaltknöpfen sowie Überblendungen einzelner Menüpunkte.

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Preis und Verfügbarkeit

Postbox wird ausschließlich über die Webseite von Entwickler Postbox Inc. verkauft und kostet momentan 9,95 US-Dollar. Ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 4,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard bzw. Windows XP vorausgesetzt.

Wer vor dem Kauf kostenlos testen möchte, greift zur zeitlich begrenzten Trial-Version. Außerdem wird nach dem Kauf eine 60 Tage Geld zurück Garantie angeboten, falls man mit Postbox doch nicht zufrieden ist.

-> http://www.postbox-inc.com

FAZIT

Wow! Postbox ist wirklich eine sensationell App. Ich bin echt überrascht, was man aus einem Thunderbird machen kann und ich bin längst nicht auf alle Feinheiten eingegangen. Die hier vorgestellten Funktionen zeigen aber schon die Power der App.

Dennoch wirkt sie nicht überladen, läuft stabil und ist trotz über 5.000 E-Mails pro Mail-Account sehr schnell.

Was stört?

So funktional genial Postbox auch ist, irgendwie fehlt mir der Mac-Stempel in Sachen Usabilty.

Die App ist teilweise etwas hackelig. Gerade beim Scrollen vermisse ich die ‘smoothness’ einer Mail.app. Dann kommt es hin und wieder vor, dass ich die Spaltenbreite nicht anpassen kann, da einfach der ‘Anfasspunkt’ fehlt bzw. nicht sichtbar ist. Über die Fehler bei der deutschen Lokalisierung bzw. GUI sprach ich schon. Das wirkt einfach schluderig, gerade weil Postbox auch schon Version 3 erreicht hat.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Postbox ein sehr guter Mailclient mit kleineren Macken ist. Ob ich dauerhaft bei Postbox bleiben werde, kann ich jetzt noch nicht genau einschätzen. Funktional ist Postbox der Mail.app jedenfalls deutlich überlegen.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Entwickler Postbox Inc. hat aptgetupdateDE zwei Lizenzen, genauer gesagt Coupons, für die Mac-Version von Postbox 3 für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Für die Verlosung setzen wir erneut auf Rafflecopter, bei dem dieses Mal folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen

Das Gewinnspiel endet diesen Sonntag, den 14.04.2013. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Nachdem das Gewinnspiel nun vorbei ist, hier die Auswertung der gestellten Frage nach dem aktuell genutzten E-Mail Client:

Name der AppAnzahl der Nennungen
AirMail Beta1x
Apple Mail41x
Mailbox1x
Mutt1x
Postbox1x
Sparrow6x
Thunderbird4x
Webmail1x