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Review: Geekbench 3 · Next-generation processor benchmark

Das Thema Geekbench bzw. Benchmarks im Allgemeinen sind ja eigentlich nur interessant, wenn neue Hardware veröffentlicht wird und man diese mit älterer Hardware vergleichen möchte. So selbstverständlich auch, als ich Mitte 2011 mein derzeit immer noch aktuell genutztes MacBook Air mit Geekbench 2 testete.

Mit Geekbench 3 wurde dieser Benchmark nun für Windows, Mac, Linux, Android und iOS neu aufgelegt. Nachfolgend ein Blick in die Versionen für OS X und iOS.

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Generell ist zu sagen, und das gilt nicht nur für OS X, sondern auch für alle anderen Betriebssysteme, dass Entwickler Primate Labs den Benchmark um 15 Tests, im Vergleich zu Geekbench 2, erweitert und 12 Tests überarbeitet hat. Dazu werden die ermittelten Ergebnisse jetzt in Singe-Core- und Multi-Core-Performance unterschieden.

All diese Änderungen haben den Vorteil, dass der Prozessor jetzt realistischer für ‘alltägliche’ Dinge wie Verschlüsselung, Bildbearbeitung, Signalverarbeitung oder Physiksimulation getestet wird und die Ergebnisse, dank Unterscheidung von Single- und Multi-Core-Prozessoren, besser miteinander vergleichbar werden.

Geekbench 3 für OS X

An der Startoberfläche hat sich auf dem Desktop erst einmal gar nichts verändert. Man wählt die Prozessor Architektur (32- oder 64-bit) und drückt anschließend den Run Benchmarks Knopf.

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Testrechner

  • 11 Zoll MacBook Air (mid 2011)
  • 1,8 GHz Dual-Core Intel Core i7 (i7-2677M)
  • Intel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
  • 4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
  • 256 GB SSD (Samsung)
  • Mac OS X 10.8.4

Nach knapp 2:30 Minuten erfolgte bei mir die Auswertung, in der nun etwas aufgefrischten GUI, die mit 2.455 bzw. 4.795 Punkten für ein zwei Jahre altes Ultrabook doch noch recht ordentlich ausfällt.

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Wer es detaillierter braucht, kann herunterscrollen und sich die Ergebnisse der einzelnen Benchmarks, getrennt nach Single- und Multi-Core, ansehen.

Dazu kann man sich den Score auch im Plain Text ansehen, in seine Dropbox oder den Geekbench Server (Browser) hochladen, was ich mit diesem Ergebnis selbstverständlich auch einmal getan habe.

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In diesem Geekbench Browser kann man oben über die Suche auch weitere Ergebnisse finden und mit den eigenen vergleichen.

Geekbench 3 für iOS

Hier fällt als allererstes das neue Interface auf, das ‘flacher’ und schon für iOS 7 optimiert ist. Und auch hier gibt es die neuen bzw. geänderten Benchmarks sowie das neue Scoringsystem.

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Für mein iPhone 3GS mit aktuellem iOS 6.1.3, bei dem dieser Benchmark über sieben Minuten benötigte, kam am Ende ein Score von überschaubaren 148 Punkten heraus. Mein iPad (3rd Gen) ist schon deutlich flotter unterwegs und bietet auch einen unterscheidbaren Multi-Core-Score.

Auch hier kann man die Ergebnisse wieder in die Dropbox oder die Geekbench-Cloud zum Vergleichen schieben.

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Preise und Verfügbarkeit

Geekbench 3 für OS X wird im Gegensatz zum Vorgänger ausschließlich über den Webstore von Entwickler Primate Labs verkauft und kostet dort, wie auch die Versionen für Windows und Linux, 8,99 Euro. Dazu wird noch eine plattformübergreifende Version für 13,99 Euro und eine Pro-Version für 129,99 Euro verkauft. Diese Einführungspreise gelten noch bis zum 31.08.2013; danach wirds teurer.

Skeptiker greifen vor dem Kauf zu kostenlosen Testversion, die nur einen 32-bit Benchmark beinhaltet. Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Wer jetzt richtig verwirrt ist, schaut sich am besten die Unterschiede aller Versionen an.

-> http://www.primatelabs.com/geekbench

Die mobilen Versionen von Geekbench für iOS bzw. Android kosten 89 bzw. 79 Cent und setzten iOS 6 bzw. Android 4.0 voraus.

Eine kostenlose Testversion wird hier leider nicht angeboten.

Geekbench 3 (AppStore Link) Geekbench 3
Hersteller: Primate Labs Inc.
Freigabe: 4+3
Preis: 0,89 € Download

FAZIT

Benchmarks sind natürlich immer so eine Sache… Der Durchschnittsnutzer nutzt sie bei der Neuanschaffung von Hardware 2-3 mal und dann erst einmal nie wieder.

Trotzdem finde ich die Ergebnisse immer wieder interessant und mit der richtigen Interpretation der einzelnen Benchmarks und den verbesserten Vergleichsmöglichkeiten bzw. der Unterscheidung zwischen Single- und Multi-Core-Prozessoren ist Geekbench ein exzellentes Werkzeug.

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Vergleichsvideo · iPhone 4S vs iPhone 5

Nachfolgend ein kleines aber sehr aussagekräftiges Video, das zeigt, warum das iPhone 5 in Sachen Geschwindigkeit und Grafik gegenüber seinem Vorgängermodell, dem iPhone 4S, teilweise ganz weit vorne ist.

Los geht es mit Geekbench, GLBenchmark und dem SunSpider JavaScript Benchmark. Anschließend wird neben dem Starten von Apps auch die Performance der Kamera/Maps/Safari unter die Lupe genommen und ein Video mit iMovie exportiert.

Man sieht also, dass der A6 Prozessor vom iPhone 5 mit seiner 3-core-Grafikeinheit und verdoppelten RAM gegenüber dem iPhone 4S mit dem A5 Prozessor in einigen Tests bis zu dreimal so schnell ist; in anderen Tests wiederum kaum ein Unterschied festzustellen ist.

Ob sich diese dennoch beeindruckende Werte im Alltag bezahlt machen, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Momentan unterscheiden sich beide Geräte beim Neupreis um 100 Euro.

(via)

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MacBook Air Herausforderer · Asus Zenbook Prime UX31A

Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte ich von Intel das Asus Zenbook UX21E Ultrabook zum Testen zugesandt bekommen. Dieses endete schlussendlich in einem Hardware- und Benchmark-Artikel, der damals schon andeutete, dass Asus ganz klar das MacBook Air im Visier hat.

Nun ist dieser Tage das Zenbook, äußerlich unverändert aber unter der Haube aktualisiert, in der zweiten Generation erschienen. Es wurden, wenn man es böse sagen will, quasi alle meine damaligen Kritikpunkte aufgenommen und das Gerät überarbeitet. So gibt es endlich eine Tastaturbeleuchtung und auch das Display wurde angepasst. Es wird nun ein Full-HD IPS Panel, also 1.920 x 1.080 Pixel, mit sehr hohem Bildkontrast und extrem flachen Blickwinkel verwendet. Darüber hinaus handelt es sich um ein mattes Display (anti-glare), was den altbekannten Spiegeleffekt erfolgreich verhindert.

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Die neue Generation des Zenbooks erkennt man übrigens am Namenszusatz Prime und dem Buchstaben A anstatt des E in der Modellbezeichnung. Zum Testen stand mir das 13 Zoll BTO (best to oder) Modell UX31A-R4003V eines Kollegen (danke Dirk) zur Verfügung.

Nachfolgend ein kleiner Vergleich mit der Konkurrenz aus dem Hause Apple:

Apple MacBook Air (mid 2012)Asus Zenbook Prime UX31A-R4003V
Prozessor2,0 GHz Intel Core i7 (i7-3667U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)1,9 GHz Intel Core i7 (i7-3517U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3L SD-RAM (@1600 MHz)4 GB DDR3 SD-RAM (@1600 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 4000Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSD256 GB SSD
Display13,3 Zoll Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,78 cm Diagonale)13,3 Zoll Mattes (anti-glare) Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,70 cm Diagonale)
Displayauflösung1.440 x 900 Pixel (16:10)1.920 x 1.080 Pixel (16:9, Full-HD)
Maße (BxTxH)325 x 227 x 3-17 mm325 x 223 x 3-18 mm
Gewicht1,35 kg1,3 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera (720p)

2 x USB 3.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (720p)

2 x USB 3.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
AkkuLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt MagSafe 2 NetzteilLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.4Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.699,00 Euro1.399 Euro

Man sieht also, dass beide Geräte, trotz nahezu identischer Leistung, genau 300 Euro trennen. Ziemlich happig aber ich lasse das einfach mal im Raum stehen. Tobt Euch in den Kommentaren aus ;)

Benchmark

Einen etwas detaillierteren Einblick ins ‘next gen’ Zenbook bieten auch hier wieder freie Tools wie HWiNFO oder CPU-Z.

Im Vergleich zum Vorjahresmodell wird ein aktueller 2012er Dual Core Intel Core i7-3517U der Ivy Bridge Architektur mit einem Standardtakt von 1,9 GHz, der im Turbo-Modus auf 3,0 GHz hochfährt, verwendet. Darüber hinaus sind schnellere 4 GB DDR3 RAM (@1.333 MHz vs. @1.600 MHz) und eine identische 256 GB SSD verbaut. Dazu bietet Intel mit der Intel HD 4000 Grafiklösung eine im Vergleich zum 2011er Modell leicht verbesserte Grafikeinheit auf der CPU an, die nun auch voll zu DirectX 11 kompatibel ist.

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So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Windows-Leistungsindex im Vergleich zum 2011er Modell keine überraschenden Unterschiede zeigt; Schnellerer Prozessor, leicht bessere Grafikleistung. Die Festplattenwertung und überraschender Weise auch die Wertung des (schnelleren) Arbeitsspeichers blieb gleich.

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Kommen wir zur verbauten Festplatte; seines Zeichens eine SSD, die aus dem Vorjahresmodell stammt. Es handelt sich dabei um eine ADATA XM11 mit 256 GB, die aus irgendeinem Grund bei meinem Testkandidaten in zwei 128 GB Partitionen geteilt war.

Durch verschiedene Festplatten Benchmarks wie HD Tune oder die kostenlosen CrystalDiskMark bzw. AS SSD Benchmark, lassen sich Werte von knapp 500 MB/s im sequentiellen Lesen und über 200 MB/s im sequentiellen Schreiben von Daten festhalten. Das sind sehr gute Werte und übertreffen die eigentlich identische SSD aus dem 1st gen Zenbook noch mal deutlich. Warum das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht liegt es an der aktuelleren Firmware der SSD.

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Beim Thema SSD sei auch gleich eine kleine Warnung ausgesprochen: Wie es scheint, verbaut Asus zusätzlich zur sehr schnellen ADATA XM11 aufgrund von Lieferengpässen auch (im Vergleich zu ADATA) langsame SanDisk U100 SSD. Das erkennt man leider erst, wenn man das Gerät einschaltet und im Gerätemanager nachschaut. Wer von so einer ‘Teufelei’ betroffen ist, sollte dringend von seinem Umtauschrecht gebrauch machen.

Apple lässt in diesem Falle übrigens grüßen!

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Weiter geht es mit Geekbench. Asus liefert mit dem 2nd Generation Zenbook (Core i7-3517U) im Auslieferungszustand knapp 6.300 Punkte im 32-bit Benchmark ab. Für ein Ultrabook dieser Klasse ein sehr guter Wert. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Werte zum Prozessor und RAM findet Ihr im von mir hochgeladenen Geekbench Browser.

Im Vergleich zu den Vorjahreswerten vom ersten Zenbook mit Core i7-2667M und ca. 5.600 Punkten ist eine kleine Steigerung erkennbar. Ein mit der aktuellen Zenbook-Generation vergleichbares MacBook Air (mid 2012) mit Core i7-3667U kommt auf ca. 6.900 Punkte.

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Als nächstes ist Cinebench dran, das die CPU- und Grafikleistung überprüft und auf dem Profitool Cinema 4D von Maxon basiert.

Die OpenGL-Leistung von 16,50 BpS und entsprechende Vergleichswerte verdeutlichen wiederholt, dass die OnChip Grafikkarte für komplexe Grafikgeschichten eher ungeeignet aber dann doch fast doppelt so schnell wie die Vorjahres-GPU ist. Der Benchmark im CPU-Test legt hingegen nur leicht zu. Da der verwendete Core i7 vier Threads gleichzeitig berechnen kann, wird die 3D Szene im rechten Screenshot recht zügig bewältigt.

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Darauf aufbauend habe ich natürlich auch einige Futuremark Benchmarks, alá 3DMark und PCMark durchgeführt. Ich will es gar nicht großartig kommentieren. Schaut Euch einfach meine erzielten Ergebnisse detailliert im Browser an.

Bevor Fragen kommen: PCMark05 verweigerte wiederholt seinen Dienst (NULL Punkte) und für die Nutzung von PCMark Vantage muss man immer noch einen Trial-Key anfordern, worauf ich keine Lust hatte.

Abschließend sei wieder der Passmark Performance Test erwähnt, der noch mal das ganze Zenbook gequält hat und schlussendlich knapp 1.600 Punkte erreichte.

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Anschließend habe ich diesen erreichten Wert gegen ein, in der Online-Datenbank von Passmark, gefundenes Vorjahresmodell (Zenbook UX31E) mit Core i7-2677M vergleichen. Kurzum: Die 2te Generation ist überall besser ;)

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Sonstiges

Die Zeit zum Booten des Gerätes ist quasi identisch mit dem Vorjahresmodell. Das heißt, dass in ca. 20 Sekunden das Windows vom Drück auf den Startknopf aus komplett hochgefahren ist. Aus dem Standby/Schlafmodus erwacht das Gerät innerhalb von 2-3 Sekunden.

Die Akkulaufzeit beträgt im alltäglichen ‘normalen’ Gebrauch ca. 5 Stunden. Das Ganze lässt sich, sofern man WLAN deaktiviert und in den ECO-Modus schaltet, aber auch locker auf 10 Stunden aufblähen, kann aber auch unter konstanter 100% Last schnell auf 2,5 Stunden schrumpfen.

Positiv fiel mir noch die Geräuschentwicklung während der Stresstests auf. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich beim 13 Zoll Modell das Gefühl, dass es gleich abhebt. Es wird zugegebenermaßen sehr warm, was durch das Aluminium Unibody Gehäuse sehr gut abgeleitet wird, aber das Lüftergeräusch hält sich in Grenzen. Gerade zum 11 Zoll Modell, das verständlicher Weise weniger Platz zum Kühlen bietet, ein erheblicher Fortschritt.

FAZIT

Ich kann mein Fazit vom 1st gen Zenbook eigentlich nur wiederholen: Wer nichts mit Apple oder OS X anfangen kann und auf der Suche nach einem treuen Begleiter für Unterwegs ist, sollte zugreifen. Das Gerät würde sinnvoll aktualisiert, sieht schick aus und ist äußerst performant.

Gerade das neue matte Full-HD IPS Display hat mich immer wieder aufs Neue begeistert. Die Helligkeit stimmt, die Farben sind knackig. Ich bin mal gespannt, was Apple mit dem Retina Display beim nächsten MacBook Air herausholt. Bis dahin hat Asus meiner Meinung nach klar die Nase vorne.

Auch das Unibody-Gehäuse ist über jeden Zweifel erhaben, von sehr wertiger Qualität und steht dem MacBook Air, bis auf die sichtbaren Abluftschächte, in nichts nach. Die nunmehr beleuchtete Tastatur, das Multitouch Touchpad und die SSD (aufpassen, welche verbaut ist) sind identisch mit dem Vorjahresmodell und sollen in diesem Fazit keine Rolle spielen. Mehr dazu im ‘alten’ Review.

Wer jammern will, findet außer dem ‘Knackpunkt’ Windows natürlich weitere Ansatzpunkte. So ist das RAM auf maximal recht schlanke 4 GB begrenzt, das zudem fest verlötet und nicht austauschbar ist. Gleiches gilt übrigens für den Akku. Darüber hinaus sucht man einen Ethernet Port und auch ein CD/DVD-Laufwerk vergeblich. Zumindest beim Ethernet Port hat Asus aber mitgedacht und legt erneut einen USB-to-Ethernet Adapter dem Lieferumfang bei.

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11,6 Zoll Ultrabook Showdown · Apple MacBook Air vs. Asus Zenbook UX21E (Teil 2/2)

Bezugnehmend auf meinen ersten Artikel zum Asus Zenbook UX21E, der sich hauptsächlich auf das Äußere bezog, möchte ich heute, wie versprochen, auf diverse Benchmarks zu diesem Gerät zu sprechen kommen.

Wie man auch nachfolgend feststellen wird, werde ich jetzt, bis auf wenige Ausnahmen, kein Vergleichsfeuerwerk zwischen dem MacBook Air und dem hier getesteten Zenbook abfackeln. Zum einen ist die Hardware nicht identisch (Core i7 vs. Core i5) und zum anderen habe ich auf meinem MBA kein Bootcamp für vergleichbare Testbedingungen installiert.

Bevor es losgeht, lohnt sich natürlich wieder ein Blick auf das Innenleben beider Geräte:

Apple MacBook Air (mid 2011)Asus Zenbook UX21E-KX004V
Prozessor1,8 GHz Intel Core i7 (i7-2677M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)1,6 GHz Intel Core i5 (i5-2467M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memoryIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
Festplatte256 GB SSD128 GB SSD
Display11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,49 cm Diagonale
11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,50 cm Diagonale
Displayauflösung1366 x 768 Pixel (16:9)1366 x 768 Pixel (16:9)
Maße (BxTxH)299,5 x 192 x 3-17 mm299 x 196 x 7-17 mm
Gewicht1,08 kg1,1 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera

2 x USB 2.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (0,3 Megapixel)

1 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
AkkuLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt MagSafe NetzteilLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.3Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.599,00 €

(1.149,00 € für ein, mit dem hier getesteten Asus Zenbook, vergleichbares MBA)
999 €

Einen etwas detaillierteren Einblick beim Zenbook bieten freie Tools wie HWiNFO oder CPU-Z.

Verbaut sind neben einem 2011er Dual Core Intel Core i5-2467M der Sandy Bridge Architektur mit dem Standardtakt von 1,6 GHz, der im Turbo-Modus auf 2,3 GHz hochfährt, 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher, sowie eine 128 GB SSD. Dazu gibt es eine Intel HD 3000 Grafiklösung mit shared memory, die direkt auf der CPU untergebracht ist.

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Beginnen möchte ich mit dem Windows-Leistungsindex, der mit einer Bewertung von 5,7 recht ordentlich ausfällt. Hier sieht man schon, wo die Stärken und Schwächen des von mir getesteten Zenbooks liegen.

Die OnChip Grafiklösung von Intel ist der Flachenhals. Das ist übrigens bei meinem MacBook Air nicht anders. Wer also mehr der Gamer ist oder viel Wert auf das Rendern von Computeranimationen legt, sollte sich vielleicht ein anderes Notebook kaufen. Für den normalen Officebetrieb oder mal ne Runde Angry Birds reicht es aber dennoch allemal. Die Stärken liegen wiederum ganz klar in der Festplatte, was durch die verbaute SSD sicherlich niemanden verwundern wird.

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Apropos SSD: Hier setzt Asus auf die ADATA XM11, die mit 128 GB für meine Begriffe etwas knapp bemessen ist. Aber sei es drum, denn die Leistungswerte dieser SSD sind sehr gut und schlagen die meines MacBook Air im damaligen Benchmark, zumindest im Bereich Lesen von Daten, deutlich.

Durch verschiedene Festplatten Benchmarks wie HD Tune (in einer etwas angestaubten aber kostenlosen Version 2.55) oder die ebenfalls kostenlos CrystalDiskMark bzw. AS SSD Benchmark, lassen sich Werte von über 400 MB/s im sequentiellen Lesen und über 120 MB/s im sequentiellen Schreiben von Daten festhalten.

Bei HD Tune sieht man übrigens auch, dass die Festplatte eine versteckte 8 GB Recoverypartition hat, die das Gesamtvolumen der SSD nochmals auf 120 GB schrumpfen lässt.

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Weiter soll es mit Geekbench gehen, das vielen OSX Usern sicher ein Begriff sein wird. Im damaligen Benchmark mit meinem frisch ausgelieferten MacBook Air (Core i7-2677M) erzielte ich knapp 6.700 (32-bit Benchmark) bzw. 6.900 Punkte (64-bit Benchmark), was ein knappes 3/4 Jahr später durch ein nicht mehr ganz so sauberes System etwas schlechter ausfällt.

Asus liefert mit dem Zenbook (Core i5-2467M) im Auslieferungszustand knapp 4.600 Punkte im 32-bit Benchmark. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Werte zum Prozessor und RAM zu diesem Benchmark findet Ihr im von mir hochgeladenen Geekbench Browser.

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Als nächstes ist Cinebench dran, das die CPU- und Grafikleistung überprüft und auf dem Profitool Cinema 4D von Maxon basiert.

Die OpenGL-Leistung von 9,39 BpS und entsprechende Vergleichswerte verdeutlichen wiederholt, dass die OnChip Grafikkarte für komplexe Grafikgeschichten eher nicht geeignet ist. Der CPU-Test fällt hingegen recht recht positiv aus. Da der verwendete Core i5 vier Threads gleichzeitig berechnen kann, wird die 3D Szene im rechten Screenshot recht zügig bewältigt.

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Darauf aufbauend habe ich natürlich auch einige Futuremark Benchmarks, alá 3DMark und PCMark durchgeführt. Ich will es gar nicht großartig kommentieren. Schaut Euch einfach meine erzielten Ergebnisse detailliert im Browser an.

Bevor Fragen kommen: 3DMark 11 lief mangels DirektX 11 Grafikkarte nicht; PCMark05 verweigerte vehement seinen Dienst (vielleicht zu alt???) und für die Nutzung von PCMark Vantage muss man einen Trial-Key anfordern, worauf ich keine Lust hatte.

Abschließend sei der Passmark Performance Test erwähnt, der noch mal das ganze Zenbook gequält hat und schlussendlich knapp 1.150 Punkte erreichte.

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Anschließend habe ich diesen erreichten Wert gegen ein, in der Online-Datenbank von Passmark, gefundenes Zenbook UX21E mit Core i7-2677M vergleichen.

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Sontiges

Zum Booten hatte ich noch gar nichts gesagt: Im Auslieferungszustand benötigt das UX21E vom Drücken des On-Schalters bis zum vollständigen Hochfahren von Windows keine 20 Sekunden, was ein sehr guter Wert ist. Ein Instant-On aus dem Schlafmodus geht sogar in weniger als zwei Sekunden über die Bühne.

Ein heikles Thema ist bei diesen 11,6 Zoll Geräten, mangels Platz im Gehäuse, die Akkulaufzeit. Im normalen ‘Officebetrieb’, und das wird wenig verwundern, konnte ich zum MacBook Air keinen Unterschied feststellen. Beide Geräte halten ca. 3,5 bis 4 Stunden durch, was unter konstanter 100% CPU-Last brachial auf ca. 2 Stunden zusammenschrumpft. Wer darauf angewiesen ist, sollte lieber zum 13,3 Zoll Modell, egal ob MacBook Air oder Zenbook, greifen, die beide wesentlich mehr Platz für den verbauten Akku bieten.

FAZIT

Es sieht nicht nur schick aus, es ist auch sehr performant… dieses 11,6 Zoll Ultrabook von Asus. Ich kann daher nur mein Fazit aus dem ersten Artikel wiederholen: Wer nichts mit Apple oder OSX anfangen kann und auf der Suche nach einem treuen Begleiter für Unterwegs ist, sollte zugreifen.

Im Alltag ist das Zenbook quasi lautlos und der Lüfter ist kaum bis gar nicht zu hören. Das liegt letztendlich natürlich auch am Aluminiumgehäuse, was, ähnlich wie beim MacBook Air, eine nahezu perfekte Abwärme garantiert. Wird allerdings Last drauf gelegt und die Rechenpower ausgereizt, wird das gute Stück recht schnell sehr laut. Das konstante Lüftergeräusch und die damit verbundene Abwärme, sowie der sehr warm werdende Aluminiumboden tun ihr Übriges.

Das ist aber alles kein Drama, denn auch das MacBook Air ist unter Last nicht gerade der leiseste Kandidat. Wie ich damals schon schrieb: Irgendwie muss bei der flachen Bauweise dieser Ultrabook die Abwärme aus dem Gerät herauskommen. Dass es da mal etwas lauter wird ist halt einer der wenigen Nachteile.

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11,6 Zoll Ultrabook Showdown · Apple MacBook Air vs. Asus Zenbook UX21E (Teil 1/2)

Dass unser Ausflug zur Cebit 2012 nicht allzu aufregend war, hatten wir ja schon erwähnt. Einzig der Besuch der Blogger-Hütte mit freundlicher Begleitung von Intel war ein kleines Highlight. Wie damals schon geschrieben, konnten uns in diesem Zusammenhang die Ultrabooks von ASUS überzeugen.

Long story short: Eine Visitenkarte später erreichte mich vor ein paar Wochen genau ein solches Gerät zum Testen und Rumspielen.

Dabei handelt es sich genauer gesagt um das ASUS Zenbook UX21E, also der 11,6 Zoll Variante dieses Ultrabooks. Ich will nun versuchen in diesem, und in einem weiteren Artikel, der sich ausschließlich auf Benchmarks konzentrieren wird, einen kleinen Eindruck von diesem Notebook zu vermitteln.

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Heute soll es erst einmal um das Äußere, die Verarbeitung, sowie Haptik gehen. Dabei tritt das UX21E gegen keinen Geringeren als seinen fast identischen Bruder, dem (meinem) Apple MacBook Air, ebenfalls in 11 Zoll, an.

Die Kandidaten

Apple MacBook Air (mid 2011)Asus Zenbook UX21E-KX004V
Prozessor1,8 GHz Intel Core i7 (i7-2677M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)1,6 GHz Intel Core i5 (i5-2467M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memoryIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
Festplatte256 GB SSD128 GB SSD
Display11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,49 cm Diagonale
11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,50 cm Diagonale
Displayauflösung1366 x 768 Pixel (16:9)1366 x 768 Pixel (16:9)
Maße (BxTxH)299,5 x 192 x 3-17 mm299 x 196 x 7-17 mm
Gewicht1,08 kg1,1 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera

2 x USB 2.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (0,3 Megapixel)

1 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
AkkuLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt MagSafe NetzteilLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.3Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.599,00 €

(1.149,00 € für ein, mit dem hier getesteten Asus Zenbook, vergleichbares MBA)
999 €

Vom Prozessor und der doppelt so großen SSD abgesehen, und das werden die folgenden Bilder eindrucksvoll belegen, handelt es sich quasi um identische Ultrabooks.

Gehäuse

Wie an den Außenmaßen schon erkennbar, sind beide Ultrabooks, bis auf wenige Millimeter, gleich groß. Das wirklich 1A verarbeitete Aluminium-Gehäuse macht das Zenbook zu einem sehr wertigen Gerät und es steht meiner Meinung nach auf exakt der gleichen Stufe wie das MacBook Air. Selbst die Spaltmaße und verwendeten Mini-Torx Schrauben an der Unterseite beider Ultrabooks sind identisch.

Mir persönlich ist bei einem Laptop sehr wichtig, dass er beim “Hin- und Herwinden/biegen-Test” in Sachen Steifigkeit bzw. Festigkeit nicht knarrt und ächzt. Durch dieses Unibody-Metall-Konzept wird genau das erreicht. Im Endeffekt aber auch kein Wunder, denn beide Gehäuse werden in China beim gleichen Hersteller produziert.

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Anschlüsse

Ja ja, Ultrabooks und ihre Anschlüsse. Ein leidiges Thema, dass ich gar nicht so kritisch sehe. Durch die Bauhöhe von gerade einmal 17 Millimetern sind die Anschlüsse natürlich schon physisch sehr begrenzt.

Hier hat das Zenbook deutlich die Nase vorne. Während Apple noch überlegt, was USB 3.0 ist, setzt Asus es um. Zumindest einer der beiden USB-Anschlüsse, nämlich der blaue, ist zu USB 3.0 kompatibel. Dazu kommt ein Micro-HDMI Anschluss, der für externe Monitore mehr als nützlich ist. Einen Thunderbolt-Anschluss, wie beim MBA, sucht man beim Zenbook vergebens, dafür hat es aber zusätzlich noch einen Mini-VGA Ausgang.

Dazu muss auch erwähnt werden, dass Asus dem Zenbook zwei Adapter beilegt. Leider keinen Micro-HDMI to HDMI Adapter aber dafür zum einen einen Mini-VGA to VGA (15 Pin) und zum anderen einen USB to Ethernet Adapter. Gerade letzterer ist nicht zu unterschätzen und überaus wertvoll, falls doch einmal irgendwo kein WLAN zu haben ist. Über Form und Aussehen, im Vergleich zum Apple Pendant (im Zubehör erhältlich und nicht im Lieferumfang vom MBA), spare ich mir jeden Kommentar und lasse ein Bild sprechen.

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Tastatur

Dieser Punkt kommt für mich direkt hinter einem nicht ächzenden Gehäuse. Um es kurz zu zu machen: (Fast) alles Super!

Während bei Zenbook an dieser Stelle die Tasten in einer Kunststoffplatte liegen, sind sie beim MBA im Unibody-Gehäuse verbaut. Hier kann man vielleicht ein kleinen Minuspunkt verteilen; dennoch sind sowohl Druckpunkt als auch Tippgefühl angenehm und kaum vom MBA zu unterscheiden.

Was allerdings gar nicht geht, ist die fehlende Tastaturbeleuchtung beim Zenbook. Das hat mich anno dazumal schon nach kurzer Zeit bei meinem alten MacBook (late 2008) mehr als gestört und das tut es auch dieses Mal. ASUS – DRINGEND NACHBESSERN!!!

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Touchfeld

Wieder ein kurzes Fazit vorneweg: Endlich mal ein Windows-Notebook das beim Touchfeld auf separate Tasten verzichtete, bei dem man sich nicht die Finger bricht und das ähnlich gut zu benutzen ist wie bei einem Multitouch-MacBook.

Die Größe, sensitive Eigenschaften, sowie das Gleiten beider Touchfelder ist quasi identisch. Einziger Unterschied: Während beim MBA nichts angezeichnet ist, erkennt man auf dem Zenbook wo die linke und wo die rechte Maustaste zu finden ist.

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Sound

Das Zenbook wird mit dem Label Audio by Bang & Olufsen ICEpower angepriesen. Das bezieht sich natürlich nur auf die Lautsprecher, die durch kleine Auslässe auf der Unterseite des Gerätes links und rechts zu sehen sind. Als Soundkarte wird eine normal Realtek ALC269 verwendet, die kein Hexenwerk ist und nicht anders klingt als die des MBA.

Alleinschon von der Bauhöhe, und das kennen wir alle von den LED-TVs, kann da gar kein toller Sound herauskommen, Bang & Olufsen Boxen hin oder her. Für YouTube, mal ne MP3 oder ne kleine Serie reicht es aber dennoch. Wer mehr will, und das ist beim MBA nicht anders, muss es via AirPlay & Co. auf ein richtiges Soundsystem streamen.

Dennoch ein toller Marketingschachzug von Asus ;)

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Zubehör

Neben den schon angesprochenen beiden Adaptern liefert Asus natürlich noch ein Netzteil mit. Das Design bietet im direkten Vergleich mit dem MBA Pendant… nun ja… schaut einfach aufs Bild.

Der Anschluss dieses Netzteils ist meiner Meinung nach aber alles andere als gelungen. Nun kann man von Asus natürlich nicht verlangen, dass sie den genialen MagSafe-Ansatz von Apple kopieren aber dieser urzeitliche Stecker geht nun wirklich nicht mehr. Einmal kurz übers Kabel stolpern und man bekommt das Zenbook in den Rücken gedroschen (was durch das Alu-Gehäuse alles andere als lustig ist).

Darüber hinaus legt Asus dem Zenbook ein wirklich schickes und brauchbares Notebook-Sleeve bei, dass dem Freiwild-Sleeve meines MBA, bis auf das verwendete Material, kaum nachsteht.

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Verpackung

Muss am Formfaktor der Ultrabooks liegen oder?

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Display

Beide Geräte haben mit 1366 x 768 Pixeln die gleiche Auflösung, was typisch für die 11,6 Zoll Panels ist. In Sachen Spiegeldisplay versuchen sich ehrlich gesagt beide Ultrabooks gegenseitig den Rang anzulaufen. Einen eindeutigen Sieger konnte ich aktuell noch nicht bestimmen.

Die Helligkeit des Zenbook-Displays ist aber dennoch beindruckend. Was weniger beeindruckt ist die Sättigung der Farben. Hier wirkt es sehr blass und fällt deutlich hinter dem MBA-Display zurück. Schade, denn auch für diesen Mangel bekommt das Zenbook einen Minuspunkt.

Zudem sieht man in den Bildern, dass sich das Display beim Zenbook eine Spur weiter nach hinten klappen lässt, was baubedingt bei diesen Ultrabooks leider nicht anders zu regeln ist.

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Sonstiges

Trotz fehlender Tastaturbeleuchtung gibt es hin und wieder eine LED, die beispielsweise die Aktivität des WLAN-Moduls bzw. den On-/Off-Status des Gerätes anzeigt. Außerdem gibt es an der rechten Seite vom Zenbook eine LED, die im zugeklappten Zustand anzeigt, ob sich das Gerät im Standby/Schlafmodus befindet.

Das Aufklappen des Zenbooks wird durch eine kleine Nase/Lasche mittig am oberen Rand des Displays erleichtert. Leider muss man dennoch beide Hände nehmen, da das Display recht fest mit dem Body verbunden ist. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass mein Testgerät recht neu ist und die Bewegungen durch weniges Auf- und Zuklappen noch nicht ‘eingefahren’ sind.

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Lüftung

Ein Thema, auf das ich bei den Benchmarks noch etwas näher zu sprechen komme. Generell wird beim Zenbook die Luft über der Tastatur mit den deutlich sichtbaren Lüftungsschlitzen angesaugt und nach unten herausgeblasen. Sieht vom Design nicht so schick aus und würde meiner Meinung nach von Apple deutlich dezenter gelöst.

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FAZIT

Ohne die noch folgenden Benchmarks zu nennen, kann ich das Asus Zenbook jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem schicken, soliden, neuen Windows Laptop mit Dampf unter Haube ist. Auch wenn sich Asus mit dem Zenbook durch Apple mit dem MacBook Air inspiriert haben lassen mag, bin ich wirklich schwer von der Qualität beeindruckt. Denn sind wir ehrlich: Windows Notebooks sind in der Regel hässlich und aus Kunststoff. Und da macht die Ultrabook-Konkurrenz von Toshiba, HP, Dell, Acer & Co. leider keine Ausnahme. Asus hat es, bis auf wenige Ausnahmen, geschafft, ein tolles Gerät zu produzieren.

Daten zur Akkulaufzeit, Zeit fürs Booten und diverse Benchmarks folgen demnächst. Seid gespannt!

LINKS
http://www.asus.de/Notebooks/Superior_Mobility/ASUS_ZENBOOK_UX21E/
http://www.apple.com/de/macbookair/

Permalink

Nachtrag: Benchmark MacBook Air (mid 2011) vs. MacBook Pro (early 2010) by Geekbench

Als ich vor knapp 1½ Monaten mein MacBook Air geliefert bekommen habe, habe ich natürlich direkt einen Benchmark laufen lassen und diese Ergebnisse mit meinem alten MacBook (derzeit bei eBay *hust*) verglichen.

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Unter anderem kam Geekbench zum Einsatz, welches damals, in einer älteren Version, weder zu OSX Lion noch zur neuen Intel Sandy Bridge Architektur voll kompatibel war. Dementsprechend gab es natürlich ‘schlechte’ Ergebnisse ;)

Entwickler Primate Labs hat inzwischen aber nachgebessert und bietet neben einer voll kompatiblen Mac App Store-, auch eine neue Download-Version an. Nachfolgend ein aktueller Benchmark mit der MAS-Version:

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11 Zoll MacBook Air (mid 2011)

  • 1,8 GHz Dual-Core Intel Core i7 (i7-2677M)
  • Intel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
  • 4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
  • 256 GB SSD (Samsung)
  • Mac OS X 10.7.1
  • Geekbench 2.2.2 (Mac App Store-Version, 32-bit/64-bit)

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Man sieht also, dass im Vergleich zum alten Benchmark nun ca. 1.000 Punkte mehr erreicht werden. Zudem beträgt der Unterschied zwischen dem 32-bit und 64-bit Benchmark knapp 200 Punkte.

Wer sich nun mit anderen Leuten messen möchte, kann seine Ergebnisse über den Submit-Button oben links beim Entwickler Primate Labs hochladen und gezielte Vergleiche anstellen. Meine detaillierten Ergebnisse für den 32-bit und 64-bit Benchmark habe ich dort natürlich auch veröffentlicht.

Neben meinem MBA, hat Oliver auch einen Geekbench Benchmark mit seinem MacBook Pro durchgeführt:

15 Zoll MacBook Pro (early 2010)

  • 2,66 GHz Dual-Core Intel Core i7 (i7-620M)
  • nVidia Geforce GT 330M mit 512 MB RAM und Intel HD mit 256 MB shared memory
  • 8 GB DDR3 RAM (@1067 MHz)
  • 120 GB SSD (Intel X25-M) + 500 GB HDD (Toshiba MK5055GSXF)
  • Mac OS X 10.7.1
  • Geekbench 2.2.2 (Mac App Store-Version, 32-bit/64-bit)

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Zum Benchmark selber kann man sagen, dass Multicore Prozessoren und, wie schon geschrieben, ein 32-bit und ein 64-bit Benchmark unterstützt werden. Des Weiteren genügt ein Klick und der ca. ein bis zwei Minuten dauernder Benchmark läuft selbstständig durch.

Mit Geekbench ist es auch möglich, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Will heißen, dass neben einer Version für Mac OS X, auch iOS, Linux, Windows und Solaris bedient werden. Während die iOS Version derzeit für 79 Cent angeboten wird, kostet die Version für Mac OS X im Mac App Store 10,49 Euro bzw. 12,99 US$ als normale Downloadversion. Warum die Downloadversion die Versionsnummer 2.2.0 und die Mac App Store Version 2.2.2 trägt, lies sich für mich leider nicht ergründen.

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Wer möchte, kann Geekbench auch kostenlos testen. Einfach die passende Version herunterladen und starten. In dieser Testversion steht aber nur der 32-bit Benchmark zur Verfügung.

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LINKS
http://www.primatelabs.ca/geekbench/