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E-Mail Verschlüsselung: GPGMail für macOS 10.12 Sierra (Beta 1)

Zum Thema E-Mail Verschlüsselung und -Signierung hatte ich mich schon vor etwas mehr als zwei Jahren ausführlicher geäußert.

Mit macOS 10.12 Sierra hat sich bei der Nutzung von S/MIME und der damit zusammenhängenden Erstellung des Zertifikats quasi nichts geändert.

Möchte man dahingegen das konkurrierende OpenPGP Protokoll nutzen, hatte man unter Sierra bis vor ein paar Tagen leider schlechte Karte. Nun ist aber die erste Beta der GPGSuite erschienen, die das für Apple Mail notwendige GPGMail Plugin enthält.

…after a painful and long waiting time, extensive reverse engineering and re-writing of major parts of our codebase, we are very happy to share the first beta of GPGMail for macOS Sierra with you.

Wie immer bei einer Beta: die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Bekannte und bei bisherigen Nutzern auftretende Probleme sind im GPGTools Forum dokumentiert.

-> https://gpgtools.tenderapp.com/discussions/problems/macosx-sierra
-> https://releases.gpgtools.org/GPG_Suite-2016.12b1.dmg (Direktdownload)

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Setapp · Das Netflix für macOS Apps

Man stelle sich einen alternativen (Mac) App Store ohne Werbung, ohne In-App-Käufe, ohne Demos und mit direkten Zugriff auf die Vollversionen aller dort vorhandenen Apps über die Sidebar des Finders vor…

Heraus kommt Setapp vom ukrainischen Entwickler MacPaw (bekannt von Apps wie CleanMyMac oder Gemini sowie der App-Management Plattform DevMate), das nach Vorbild diverser Streaming-Plattformen für Filme, TV-Serien oder Dokus über eine monatliche Gebühr (der erste Monat ist kostenlos) genau das möglich macht.

Users pay $9.99 per month and get unlimited access to a handpicked collection of high-quality apps. Instead of paying for upgrades, expensive in-app purchases to unlock important product features, or freemium apps that ‘trick’ users into buying more later, users of Setapp get access to fully functional software with the latest updates delivered continuously in the background.

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Nun stehe ich einem Abo-Modell für Apps seit jeher sehr kritisch gegenüber. Ich bin eher ein Fan des konventionellen Kaufens mit einem einmal zu zahlenden Preis, der sich nur durch größere Versionssprünge alle paar Jahre erneuert.

Bei Setapp liegen die Karten allerdings etwas anders. In diesem Store sind in der aktuellen Beta 49 Apps vorhanden, die ich durch dieses Subscription-Modell jederzeit Installieren und in vollem Umfang nutzen kann. Bis zum finalen Start von Setapp sollen es bis zu 300 Apps sein, wobei bei der App-Auswahl Qualität über Quantität stehen soll. Man kann zudem Apps vorschlagen.

Already, a wide range of Mac software applications are available including Ulysses, CodeRunner, Blogo, Marked 2, RapidWeaver 7, Eltima Player and Base. Under development for more than a year, Setapp is expected to include up to 300 apps as the service gains momentum.

Die Apps im Setapp Verzeichnis sind übrigens nicht komplett vorinstalliert. Es handelt sich hier lediglich um Aliases (zu erkennen am kleinen Pfeil rechts unten am App-Icon), die erst bei Bedarf mit einem einfachen Doppelklick installiert werden. Und selbst diese Aliases lassen sich löschen (und wiederherstellen), so dass die Größe des Verzeichnisses auch bei den angestrebten 300 Apps überschaubar bleibt.

Sehr cool ist außerdem, dass macOS Standard Features wie Spotlight Suche oder Services auch dann unterstützt werden, wenn die App nur als Alias existiert.

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Das Problem bei diesem ganzen Konzept ist natürlich, dass MacPaw andere Entwickler erst einmal von der Idee überzeugen muss; quasi neben dem direkten Verkauf der App über die Webseite oder per Mac App Store diesen dritten Weg per Abo zu gehen. Was es hier alles zu beachten bzw. zu überdenken gibt, hat der Entwickler von Marked, Brett Terpstra, sehr schön in einem kleinen Artikel festgehalten.

Nicht ganz unwichtig für den Erfolg eines solchen Stores ist natürlich die Bezahlung der Entwickler. Hier bietet Setapp zwei Einkommensquellen an. Zum einen basierend auf den Preis der App und den tatsächlichen Nutzern. Zum anderen gibt es eine Art Kopfgeld für Empfehlungen von Setapp, um deren Nutzerbasis zu steigern.

Revenue, equal to 70 percent of the total generated by their apps, is shared with developers based on which applications certain customers use during the billing cycle. As a reward, two-thirds of the remaining 30 percent goes to developers in the form of a ‘partner fee’ which is based on a lifetime value of each user they have brought to the platform.

Die verbleibenden 10% bleiben bei MacPaw, um die Kosten für die Administration und Infrastruktur der Plattform zu deckeln.

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Wenn ich nun davon ausgehe, dass MacPaw bis zum finalen Start von Setapp im (voraussichtlich) März 2017 die Marke von 300 qualitativ hochwertigen Apps erreicht und danach weiter stetig ausbaut, sehe ich durchaus gute Chancen, dass sich dieser alternative Store mit einem Abo-Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat zum Erfolg entwickeln kann.

Vieles wird allerdings von den angebotenen Apps und damit der Überzeugungsarbeit von MacPaw abhängen. Im aktuellem Stadium fehlt mir persönlich das eine oder andere Zugpferd.

Wer Setapp nun selbst für den Zeitraum der Beta bis Ende Februar 2017 kostenlos ausprobieren möchte, kann sich seinen Invite auf der Setapp Homepage oder per Giveaway von Brett sichern.

Für Fragen steht zudem eine Knowledge Base zur Verfügung.

-> https://setapp.com

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Espresso 3 · Code Editor für macOS lädt zur Beta ein

Kurzer Hinweis auf Espresso, einem sehr guten Code Editor für Webentwickler, der ab sofort in der neuen Version 3 als öffentliche Beta von jedermann kostenlos getestet werden kann.

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Leider sind keine Release Notes verfügbar, so dass ich nicht genau sagen kann, was sich gegenüber Version 2 getan hat. Mein erster zwei-Minuten-Eindruck ist aber durchaus positiv 😜

-> http://macrabbit.com/espresso

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Spark für macOS: E-Mail Client lädt zur Beta ein

Kurzer Hinweis auf Spark für den Mac, einem neuen E-Mail Client, für den man sich seit ein paar Tagen beim Entwickler für den Beta-Test registrieren kann.

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Ich nutze die schon länger verfügbare (und außerdem kostenlose) iOS Version von Spark seit einigen Monaten sehr erfolgreich auf dem iPad und iPhone und bin daher wirklich sehr auf dieses Release gespannt.

Features der iOS-Version, die es vermutlich auch in die macOS-Version schaffen werden:

  • intelligenter, gemeinsamer Posteingang
  • intelligente Suche
  • Signaturen
  • integriert sich mit vielen Cloud-Diensten (gerade für Anhänge interessant)
  • Schnellantworten
  • intelligente Benachrichtigungen
  • E-Mails als PDFs speichern
  • Personalisierbar (Smart Inbox, Multi-Touch-Gesten, Seitenleisten, Widgets…)
  • Schlummern-Funktion

-> https://sparkmailapp.com/beta

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macOS Dateimanager: ForkLift 3 als Public Beta veröffentlicht; ForkLift 2 derzeit kostenlos

Da ich mit Apples Finder (auch unter macOS Sierra) nach wie vor nicht viel anfangen kann, setze ich seit etlichen Jahren auf alternative Dateimanager wie ForkLift oder den PathFinder.

Ersterer ist seit Ende September in der neuen Version 3 als Beta verfügbar.

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Die App wurde von Grund auf komplett neu in Swift entwickelt, was bedeutet, dass es recht viel zu testen gibt ;)

So wurde u.a. das Interface überarbeitet, es gibt einen Dark Mode, neue Dropbox Funktionen, die Zweispaltenansicht kann horizontal und vertikal angeordnet werden, mit ForkLift Mini kann man über die macOS Menüleiste auf wichtige Funktionen zugreifen und sehr vieles mehr… Eine komplette Auflistung aller Änderungen und Features inkl. erster Bugfixes sowie Download-Links sind im Entwickler-Blog bei BinaryNights zu finden. Für aufkommende Fragen lohnt sich zudem ein Blick ins passende Handbuch.

-> http://binarynights.com/blog/
-> http://binarynights.com/fl3manual/

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ForkLift 2 derzeit kostenlos

Fernab der Beta für Version 3 haben sich die Entwickler dazu entschlossen die Vorgängerversion über den Mac App Store kostenlos anzubieten.

Ein fairer Zug, da ForkLift 3 ein kostenpflichtiges Upgrade sein wird und man sich so, auch ohne Betatester sein zu müssen, einen umfassenden Eindruck von der App machen kann.

ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client
Entwickler: BinaryNights
Preis: Kostenlos
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Cookie 5 · Cookie-Manager lädt zum Betatest ein

Bei Cookie handelt sich um eine App, die sich in gewissen Zeitabständen, beim Schließen des Browsers oder beim Anmelden eines Nutzers unter OS X automatisch um diese kleinen, fiesen Spionageschnipsel namens Cookies kümmert.

Neben ‘normalen’ Cookies können auch Tracking Cookies, Flash Cookies, Datenbanken (u.a. Silverlight) sowie der Browser Cache, die Browser History, Favicons, Webseiten Previews oder die Download-History automatisiert gelöscht werden. An Browsern werden der Safari, Chrome, Firefox, Chromium, Opera und Camino unterstützt. Ein kleines Review zu einer älteren Version von Cookie ist hier zu finden.

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Um die Entwicklung der fünften Version des Cookie-Managers voranzutreiben, lädt Russell Gray, der Entwickler der App, seit ein paar Tagen zur offenen Beta ein. Eine Anmeldung oder dergleichen ist nicht notwendig. Einfach die App herunterladen und loslegen; Bestandskunden sollten ggf. darauf achten, dass bereits vorhandene Versionen von Cookie beim Installieren der Beta überschrieben werden. Daher ist ein vorheriges Backup empfehlenswert.

Was ist neu?

Neben einer neu gestalteten Oberfläche sowie etlichen Verbesserungen unter der Haube ist Cookie nun ‘sandboxed’ und setzt OS X El Capitan zur Installation voraus.  Dazu wurde die Art und Weise Cookies zu favorisieren verändert, was die vormals verwendete Blacklist überflüssig macht.

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Eine genaue Auflistung der Neuerungen, noch zu implementierende Features (u.a. iCloud Sync), weiterführende Kommentare und der Downloadlink zur Beta sind im Forum des Entwicklers zu finden.

-> https://sweetpproductions.com/cookie5beta

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Review: Airmail 2 · Lightning Fast Mail Client for Mac

Du erinnerst dich an Airmail? Diesen recht neuen minimalistischen E-Mail Client für OS X, der sich anschickte das gute alte, aber leider auch tote Sparrow als Alternative Nummer 1 zu Apples Mail.app abzulösen?

Nun… Airmail 2 hat dieser Tage das Licht im Mac App Store erblickt. Nachfolgend mein Review zur App.

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Interface

Neben einem neuen Icon wurde auch das Design von Airmail 2 dezent überarbeitet und aktuellen Maßstäben angepasst.

Das Interface selbst blieb glücklicherweise unangetastet, so dass man weiterhin links die Konten und Ordner, in der Mitte die Nachrichtenliste und rechts die Nachrichtendetails sieht. Dieses Interface lässt sich in den Darstellungsoptionen weiter anpassen, so dass man Konten, Ordner oder Nachrichtendetails ausblenden kann und so mit der übrig gebliebenen Nachrichtenliste (das Ding in der Mitte, auf dem Inbox Zero steht) eine sehr kompakte Ansicht hat.

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Die Nachrichtenliste lässt sich übrigens über derzeit sieben verfügbare Themes weiter anpassen. Zudem lassen sich Avatare ein- und ausblenden oder ungelesene Nachrichten hervorheben.

Accounts einrichten

Da Airmail 2 eine komplett neue App und kein kostenloses Upgrade zu Airmail 1 ist, muss man seine E-Mail Accounts, hier werden weiterhin IMAP, POP3 und Exchange unterstützt, neu einrichten.

Alternativ können Bestandskunden von Airmail 1 ihre Konten über eine neue Import-Funktion auch zu Airmail 2 migrieren, was in meinem Fall problemlos funktionierte. Ein Import von Konten aus Apple Mail & Co. wird leider nicht angeboten.

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Google Mail Kunden sei in diesem Zusammenhang gesagt, dass Airmail 2 nun auch Google OAuth unterstützt, was einem programmspezifischen Passwort entgegenwirkt und die Einrichtung derartiger Accounts wesentlich erleichert.

Für die Einrichtung eines iCloud-Accounts muss dahingegen seit dem 01.10.2014 ein programmspezifische Passwort erstellt werden, um Airmail 2 zu autorisieren.

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E-Mails schreiben

Nach der Einrichtung eines oder mehrerer Mail-Accounts findet man sich in dem aus Airmail 1 bekannten und anfangs schon angesprochenen anpassbaren (nun mit Inhalt gefüllten) Interface wieder.

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Auch andere Funktionen wie ein Offline Support, Quick Move, Mail Flags, verschiedene Ansichten einer Konversation, Gmail Shortcuts, Gmail Labels, Quicklook, Inline Images, eine Undo Funktion, das Erstellen von E-Mail Regeln oder umfangreiche Such- und Filterfunktionen kennt man bereits aus Airmail 1.

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Neu sind dahingegen erweiterte Maus-Gesten, die selective Unified Inbox (nur festgelegte Mail-Accounts landen in der Unified Inbox) und dass die Quick Reply Funktion nun optional als Standard-Antwortmethode auf E-Mails ausgewählt werden kann; das Beantworten ist aber auch weiterhin in einem separaten Fenster möglich.

Das Schreiben neuer E-Mails erfolgt generell ein einem neuen Fenster und bietet, ebenfalls aus Airmail 1 bekannt, Markdown-, Rich Text-, Plain Text- und HTML source Support.

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Anhänge an E-Mails werden, wie oben im rechten Screenshot zu sehen, per Drag & Drop hinzugefügt und lassen sich nun sogar über die iCloud (nennt sich iCloud Attachments) verteilen. Dazu integriert sich Airmail, fernab der iCloud, auch mit Dropbox, Google Drive, Droplr und CloudApp. Außerdem kann man eine Verbindung zu einem FTP-Server konfigurieren, um Anhänge von dort zu teilen.

Mehr Integrationen und simples To-Do Management

Ebenfalls aus Airmail 1 bekannt aber dennoch erwähnenswert ist die Integration mit dem OS X Kalender, OS X Erinnerungen, 2Do, Things, OmniFocus, BusyCal, Fantastical und Evernote.

Man kann so sehr einfach aus Airmail heraus neue Kalenderevents oder To-Dos erstellen oder ganze E-Mails bei Evernote speichern.

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Des Weiteren bietet Airmail auch auch ‘internes’, zugegebenermaßen recht simples To-Do Management an, indem man E-Mails als zu erledigen markieren oder mit einer Notiz versehen kann.

Das hat den Vorteil, dass man derartige E-Mails durch vordefinierte Filter recht schnell wiederfindet und ggf. auf externe Apps verzichten kann.

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Plugins und Widgets

Ein neues Feature ist das Airmail Plugin Framework, das sich noch in der Entwicklung befindet aber schon auf Github dokumentiert ist. Hier können Entwickler selbst tätig werden und den Umfang von Airmail erweitern. Wer experimentierfreudig ist, kann sich schon jetzt mit den Beta-Versionen des S/MIME– oder GPG-Plugins für die Verschlüsselung von E-Mails auseinandersetzen.

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Für die Erkennung von Spam setzt Airmail weiterhin auf das kostenpflichtige aber sehr gute SpamSieve und man kann sich über ein neues Widget namens Airmail Today über die letzten E-Mails, anstehende To-Dos oder E-Mails mit Notizen informieren und diese ggf. direkt beantworten, archivieren oder löschen.

Sonstiges

Auch sonst lässt Airmail 2 kaum Wünsche offen und bietet durch seine umfangreichen allgemeinen und kontospezifischen Einstellungen viele Möglichkeiten sein Glück in diesem Client zu finden.

Man kann E-Mails beispielsweise verzögert senden, die Zuordnung der Ordner für Spam, Gesendet & Co. anpassen, Signaturen oder Aliase konfigurieren, definieren wo genau die Signatur erscheinen soll (vor oder hinter dem zitierten Text), eine Standardschriftart festlegen oder Benachrichtigungen in der OS X Mitteilungszentrale aktivieren.

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Für die E-Mail Kontakte ist die Integration ins OS X Adressbuch, Google Mail Contacts und Open Directory interessant. Avatarbilder können vom Dienst Gravatar übernommen werden.

Preise und Verfügbarkeit

Airmail 2 wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft. Der Preis hat gegenüber der ersten Version, die meistens nur 1,79 Euro kostete, deutlich angezogen und liegt aktuell bei 8,99 Euro. Ein Upgrade von Airmail 1 zu Airmail 2 wird den MAS-Regeln folgend leider nicht angeboten.

Für einen kostenlosen Test der App steht, wie schon aus Airmail 1 gewohnt, eine Beta (dort sind auch hin und wieder kostenlose Promo Codes für die Vollversion zu finden) bereit. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Airmail 3 (AppStore Link) Airmail 3
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Download


FAZIT

Airmail 2 ist die konsequente Weiterentwicklung der ersten Version. Auch wenn viele Veränderungen, hier empfehle ich einen Blick ins Changelog, unter der Haube stattfanden bzw. tief in den Einstellungen versteckt sind, lohnt sich meiner Meinung nach ein Upgrade.

Dennoch gibt es einige Kinderkrankheiten, die in zukünftigen Versionen gefixt werden müssen.
So friert die App hin und wieder kurz, irgendwas zwischen einer und maximal fünf Sekunden, ein. Sie stürzt nicht ab aber irgendwie hakt es, was in der täglichen Arbeit mit diesem Client etwas nervig ist. Dazu gibt es momentan keine Unterstützung von Spotlight. Dieses Feature ist aber angekündigt und soll in zukünftigen Versionen integriert werden. Außerdem sind ein eigener Spamfilter oder die Integration von ‘kostenlosen’ externen Filtern wie SpamAssassin & Co. wünschenswert und es kommt manchmal zu hässlichen Grafikfehlern, bei denen die (deutsche) Schrift zu lang ist oder sich zwei unterschiedliche Knöpfe überlagern.

Probleme mit dem Import meiner Accounts aus Airmail 1, woraus viele negative Bewertungen der App im Mac App Store resultieren, konnte ich nicht feststellen und ich habe es mehrfach ausprobiert.

Von diesen Meckerpunkten abgesehen ist Airmail 2 aber ein funktional sehr guter E-Mail Client. Er kommt zwar nicht an die Komplexität von MailMate heran aber Apples Mail.app steckt er locker in die Tasche. Dazu gefällt mir das neue Design. Mehr Informationen zur App und weitere kleinere Funktionen, auf die ich in diesem Review nicht näher eingegangen bin, findest du direkt beim Entwickler.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)