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NoBrainer der Woche: Acorn 4

Beim Thema Bildbearbeitung kann man für das eine oder andere Programm richtig viel Kohle lassen. Für Nicht-Profis und Hobby-Designer sind solche Programme meistens total überladen und man nutzt maximal 10% aller Funktionen.

Auf dem Mac bin ich daher vor etlichen Jahren auf Pixelmator aufmerksam geworden, welches ich sehr gerne genutzt habe. Mit der Veröffentlichung von Acorn 4 (unser Review) im Mai 2013 bin ich irgendwie weg von Pixelmator und nutze ausschließlich Acorn.

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Ist aber wohl, wie bei vielen Apps, eh nur ne Glaubensfrage und das soll hier auch nicht das Thema sein, denn Acorn ist zum ersten Mal seit seiner Veröffentlichung deutlich auf 13,99 Euro bzw. 14,99 US-Dollar (kostet normalerweise 44,99 Euro bzw. 49,99 US-Dollar) reduziert.

Das gilt sowohl für die Mac App Store-, als auch Downloadversion. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion minimal vorausgesetzt.

Acorn 4 - The Image Editor for Humans (AppStore Link) Acorn 4 - The Image Editor for Humans
Hersteller: Flying Meat Inc.
Freigabe: 4+5
Preis: 26,99 € Download
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Pixelmator 3.0 FX · Bildbearbeitungsapp für den Mac

Großartige Neuigkeit von Pixelmator:
Die App wurde gestern heimlich, still und leise auf Version 3.0 aktualisiert. Das Ganze ist für Bestandskunden sogar kostenlos.

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Das nachfolgende Changelog liest sich aber nicht sooo überragend, wie man es vielleicht bei einem solchen Versionssprung erwarten könnte. Es sind dennoch einige elegante neue Features dabei.

Neue Funktionen von Version 3.0

Pixelmator 3.0 FX ist die bis dato am weitesten fortgeschrittene Version von Pixelmator, welche viele neue Funktionen und Verbesserungen, darunter folgende, einführt:

  • Ebenenstile: Dank nicht-löschender Ebenenstile ist das Erstellen ausgefeilter und fortgeschrittener Kompositionen viel einfacher, schneller und angenehmer
  • Verflüssigungswerkzeuge: Formen Sie Bilder auf verschiedenste Arten — drehen Sie ein Element leicht, fügen Sie ein künstlerisches Detail hinzu, oder verzerren Sie ein ganzes Bild komplett
  • Neue Bildbearbeitungsengine: Die neue, hochmoderne Bildbearbeitungsengine nützt die gesamte Kraft der neuesten OS X-Technologien, was Pixelmator reich an Funktionen und trotzdem blitzschnell macht
  • OS X Mavericks-Unterstützung: Tags, Mehrere Bildschirme, App Nap-Unterstützung und mehr

Allen voran sind die Ebenenstile interessant, mit denen man mit wenigen Klicks jeder Ebene seinen eigenen Stil wie Reflexionen, Schatten oder Farbverläufe zuordnen kann. Dazu wurde ein neues ‘Verflüssigungswerkzeug’ namens Liquify in Pixelmator integriert, mit dem man das Bild bzw. einzelne Ebenen sehr einfach verkrümmen, verzerren, verwirbeln u.s.w. kann.

Das war es quasi, wenn man mal von Performanceoptimierungen und dem OS X Mavericks Support (inkl. Multiple Displays, Tags und App Nap) absieht.

Das soll das Upgrade aber nicht schmälern, denn wie schon erwähnt ist Pixelmator 3.0 für Bestandskunden kostenlos. Neulinge sind momentan mit 26,99 Euro dabei.

Zur Installation wird OS X 10.7.5 Lion vorausgesetzt und wer die App noch gar nicht kennt, kann sie vor dem Kauf 30 Tage als Trial-Version kostenlos testen.

Pixelmator (AppStore Link) Pixelmator
Hersteller: UAB Pixelmator Team
Freigabe: 4+5
Preis: 13,99 € Download
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Review: Snapheal Pro · Objekte aus Bildern entfernen reloaded?

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich an dieser Stelle Snapheal in einem Review genauer vorgestellt.

Diese App, mit der man u.a. seine Bilder recht einfach von unerwünschten Objekten befreien kann, wurde dieser Tage um eine Pro-Version erweitert. Nachfolgend meine Eindrücke.

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Generell ist zu sagen, dass Snapheal und Snapheal Pro zwei separate Apps sind, die auch parallel installiert sein können. Das hat in der Praxis natürlich wenig Sinn, ist aber für meinen Screenshot-Vergleich im späteren Verlauf dieses Reviews unerlässlich ;-)

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Wie schon bei Snapheal genügt es auch in Snapheal Pro das zu bearbeitende Bild in die App hineinzuziehen bzw. den Import-Knopf zu drücken.

Anschließend markiert man sehr sorgfältig die zu entfernenden Objekte, stellt die Präzision sowie den Entfernungsmodus ein und drückt den großen Entfernen-Knopf. Nun dauert es, je nach Hardware-Ausstattung des Macs, eine Weile und die Objekte werden zuverlässig entfernt. Zur Kontrolle steht, wie in Snapheal, auch hier ein Vorher-/Nachhervergleich zur Verfügung.

Für ausführlichere Informationen und Screenshots empfehle ich an dieser Stelle mein altes Review zum normalen Snapheal.

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Als Entfernungstechnologie wird in Snapheal Pro allerdings eine gegenüber Snapheal verbesserte CleanPics™ Technology eingesetzt, die Objekte noch besser entfernt.

Des Weiteren kann man in Snapheal Pro auch wieder Bilder retuschieren oder anpassen. Auf diese beiden Punkte komme ich aber später im direkten Vergleich zu Snapheal noch mal zu sprechen.

Viel wichtiger sind nämlich die Plugins:
Mit der Pro Version kann man Snapheal anstatt als eigenständige App auch als Plugin in Adobe Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom und Apples Aperture laufen lassen. Eine schöne Sache, sofern man diese Apps installiert hat und sie regelmäßig nutzt.

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Snapheal vs. Snapheal Pro

Jetzt fragt sich natürlich der geneigte Nutzer was die Unterschiede zwischen Snapheal und Snapheal Pro sind.

An der Oberfläche hat sich, bis auf den etwas dunkleren ‘Teint’, quasi nichts getan. Gut, es gibt nun im oberen Bereich Bildinformationen aber das war es auch schon.

Die angesprochene, verbesserte Entfernungstechnologie wollte sich zudem bei mir in der Praxis auch nicht so recht bemerkbar machen. Man sieht zwar bei großen Zoomstufen Unterschiede aber für mich als Laie ist das zu vernachlässigen.

Vielleicht hatte ich in meinen Tests aber auch einfach nur die falschen Bilder ausgewählt oder ich bin nicht Fotoprofi (bin ich ganz sicher nicht) genau, um diesen Mehrwert schätzen zu lernen.

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Ähnliche marginale Verbesserungen gibt es beim Retuschieren und Anpassen von Bildern.

Wie in den nachfolgenden Screenshots zu sehen gibt es in Snapheal Pro den einen oder anderen Schieberegler, u.a. für den Blur-Effekt, mehr aber rechtfertigt das eine neue App? Dazu gleich im Fazit mehr.

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Preise und Verfügbarkeit

Snapheal Pro wird im Gegensatz zu Snapheal momentan ausschließlich über die Homepage von Entwickler MacPhun Software für 39,99 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von Snapheal auf Snapheal Pro schlägt mit 19,95 US-Dollar zu Buche.

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Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen und zeitlich begrenzten Testversion.

Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

-> http://macphun.com/snaphealpro

FAZIT

Puhhh, ich tue mich etwas schwer mit diesem Fazit!

Snapheal Pro ist ohne Frage eine sehr gute Weiterentwicklung von Snapheal. Aber sehe ich mir die Unterschiede beider Versionen an, muss ich leider sagen, dass hier (aus Nutzersicht) zum einen keine komplett neue App von Nöten gewesen wäre und dass zum anderen die Preisgestaltung nicht fair gegenüber Bestandskunden ist.

Versteht mich nicht falsch:
Ich gebe gerne Geld für gute Apps aus und Snapheal Pro ist eine gute App aber mir persönlich fehlt einfach der entscheidende Mehrwert gegenüber Snapheal. Das ändert auch keine Plugin-Architektur oder zwei bis drei zusätzliche Schieberegler. Das ist meiner Meinung nach definitiv zu wenig.

Trotz meines eher negativen Fazits ändert sich unsere Gesamtwertung aus dem damaligen Review zu Snapheal nicht. Warum auch? Die App verrichtet, präzises Markieren der Objekte und die richtige Wahl des Entfernungsmodus vorausgesetzt, nach wie vor sehr gut und stabil ihren Job.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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GIFfun · animierte GIFs am Mac erstellen

Ich kam gestern in die Verlegenheit ein animated GIF erstellen zu müssen. Zu meiner Verwunderung kann OS X so etwas nicht mit Bordmitteln und man muss zu Drittsoftware greifen.

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Da ich kein Photoshop besitze und Gimp nicht installiert habe, führte mich mein Weg dank eines Tipps recht schnell zu GIFfun.

In diese kleine kostenlose App, die problemlos unter OS X 10.8 Mountain Lion läuft, muss man betreffende Bilder nur hineinziehen, die Verzögerung sowie die Durchläufe und einigen Optionen festlegen. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen.

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Einzig mit Schatten bzw. transparenten Flächen scheint GIFfun qualitativ einige Probleme zu haben. Das spielte für meinen Anwendungszweck aber glücklicherweise keine Rolle.

-> Download