Permalink

Droool · Social Network Bilder-Browser lädt zum Betatest ein

Kennst oder nutzt du eigentlich noch die App Favs, die einen relativ guten Überblick über alle gesammelten Links, Likes oder Favoriten aus den verschiedensten sozialen Netzwerken bietet?

Dann ist vielleicht Droool, die neue App des iDocument-Entwicklers IcyBlaze Software, etwas für dich, die derzeit zum Betatest freigegeben ist.

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 15.19.00-minishadow

Mit Droool lassen sich Bilder aus Instagram, Facebook, Twitter, Dribbble, Tumblr und RSS Feeds durchsuchen und managen.

Während man für Instagram, Facebook & Co. seinen eigenen Account mit der App verifizieren muss, funktioniert Dribbble out-of-the-box. Bei den RSS Feeds fügt man Abonnements per Hand hinzu und kann dann pro Abo auf die Bilder der Seite zugreifen. Eine Anbindung zu Feedly & Co. gibt es nicht.

Bildschirmfoto 2014-08-27 um 15.19.52-minishadow

Solltest du Interesse an der Beta haben, folge dem anschließenden Link und melde dich bei IcyBlaze als Betatester an. Der Invite sollte wenige Stunden später per E-Mail eintreffen.

-> http://www.icyblaze.com/droool/

Permalink

Ember · Kostenloses Digitales Sammelalbum für iOS veröffentlicht

Ember, ein digitales Sammelalbum für allerhand Inspirationen, hatte ich schon als Mac Version sehr ausführlich in einem Review vorgestellt. Damals hatte ich im Fazit die fehlenden mobilen Apps, insbesondere für iOS, angemeckert.

Here we go: Ember ist ab sofort auch für iOS verfügbar.

 

Funktional ist bisher nur das Grundprinzip die Mac-App integriert, was sich, laut App Store Beschreibung der App, in Zukunft durch IAP aber ändern wird.

Wir stehen mit Ember für iOS noch am Anfang, und in zukünftigen Updates werden Ihnen kraftvolle neue Funktionen zum Kauf verfügbar stehen – jedoch werden Sie die Dinge, die Sie inspirieren immer kostenlos einfangen, organisieren und bearbeiten können.

Bisher kann man Bilder ablegen, diese in intelligente Verzeichnisse organisieren, taggen und suchen. Außerdem werden sämtliche Daten über die iCloud zwischen iPhone, iPad, iPod touch und Mac synchronisiert.

Feine Sache, vor allem, da das Ganze in der aktuellen Version kostenlos ist. Zur Installation wird iOS 7 minimal vorausgesetzt. Bei der separat erhältlichen Mac Version ist man momentan mit 44,99 Euro dabei.

Ember - Screenshot, Annotate and Share (AppStore Link) Ember - Screenshot, Annotate and Share
Hersteller: Realmac Software Limited
Freigabe: 4+1
Preis: 4,49 € Download
Ember - Screenshot, Annotate and Share (AppStore Link) Ember - Screenshot, Annotate and Share
Hersteller: Realmac Software Limited
Freigabe: 4+3
Preis: 44,99 € Download

Permalink

Review: Instalicious · Der beste Instagram Client für den Mac?

Der populäre Foodporn Bilder-Dienst Instagram legt momentan einen Nutzerrekord nach dem anderen hin; wobei man bei diesen Zahlen ja immer vorsichtig sein muss.

So habe auch ich mich vor ca. zwei-drei Monaten endlich mal angemeldet. Mein Hauptaugenmerk liegt aber weniger auf das Posten, sondern vielmehr auf das Ansehen von Bildern bzw. Videos anderer Nutzer. Auf dem iPad nutze ich hierfür nach wie vor das sehr geniale Padgram. Unter OS X war ich lange auf der Suche nach dem perfekten Client und bin schlussendlich bei Instalicious hängen geblieben.

1-Bildschirmfoto 2013-09-09 um 00.40.26

Die Oberfläche von Instalicious erinnert in erste Linie an einen Twitterclient wie früher Tweetie oder heutzutage Tweetbot. Ist vielleicht auch nicht ganz so verwunderlich, denn der Entwickler von Instalicious ist auch für den Twitterclient Osfoora for Mac verantwortlich.

Links in der Sidebar findet man neben seinem eigenen Feed auch seine Favoriten, sein eigenes Profil, den Popular-Feed und die Suche, die nach Users und Tags unterscheidet.

3-Bildschirmfoto 2013-09-09 um 00.34.05-minishadow4-Bildschirmfoto 2013-09-09 um 01.30.24-minishadow

Die eigentliche Steuerung des Clients erfolgt über Shortcuts und Multi-Touch-Gesten.

Hier kann man Bilder oder Videos vergrößert darstellen, Nutzern folgen, Bilder favorisieren bzw. kommentieren, Kommentare ansehen, Bilder tweeten und einiges mehr.

instalicious1a-aguDE

Durch die Restriktionen von Instagram können 3rd-Party-Apps leider keine Bilder posten.

Das trifft natürlich auch auf Instalicious zu, stört mich persönlich durch mein weiter oben genanntes Instagram-Nutzerverhalten aber wenig.

instalicious2-aguDE

Darüber hinaus gibt es optionalen Support für das OS X Notification Center, eine Icon Badge und eine automatische Aktualisierung des Feeds nach x Minuten. Außerdem lassen sich Instagram Videos aus dem Feed wegfiltern.

6-Bildschirmfoto 2013-09-09 um 01.20.36-minishadow

Preise und Verfügbarkeit

Instalicious wird ausschließlich über den Mac App Store für den momentan reduzierten Preis von 89 Cent (kostet sonst bis zu 8,99 Euro) verkauft.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt. Eine kostenlose Testversion wird nicht angeboten, was beim aktuellen Preis der App zu verkraften sein sollte.

Instalicious, for Instagram (AppStore Link) Instalicious, for Instagram
Hersteller: Said Marouf
Freigabe: 12+5
Preis: 1,79 € Download

FAZIT

Ich muss wirklich sagen, dass ich hier wieder auf eine App-Perle gestoßen bin, die jeder einigermaßen interessierte Instagram Nutzer auf seinem Mac installiert haben sollte. Das Interface ist sehr minimalistisch, die App sehr hardwareschonend und auch funktional bleiben kaum Wünsche offen.

Zu negativen Punkten kann ich nur sagen, dass in wenigen Ausnahmefällen das Laden meines Feeds etwas dauerte und stattdessen der Beachball zu sehen war. Das muss aber nicht unbedingt an Instalicious liegen, sondern kann auch durch Instagram verursacht oder ein lokales Netzproblem sein.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Permalink

Review: Ember · Digitales Scrapbook für OS X

Realmac Software, vielen sicher durch die To-Do App Clear oder den WYSIWYG-Editor RapidWeaver bekannt, hat vor gut zwei Wochen eine neue App namens Ember veröffentlicht.

Die App ist der Nachfolger von Little Snapper, für das es ab sofort keine Updates mehr gibt und das auch nicht mehr verkauft wird.

01-Ember Banner-minishadow

Wer Little Snapper kennt, wird sich in Ember, trotz aufpolierter GUI, direkt zu Hause fühlen.

Die App ist im Grunde genommen nichts anderes als ein digitales Sammelalbum (neudeutsch: Scrapbook) für allerlei Inspirationen – seien es Screenshots, Bilder, Webseiten u.s.w… Man könnte fast meine, dass man Evernote oder Pinterest Konkurrenz machen möchte aber dazu am Ende im Fazit etwas mehr.

02-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.44.51-minishadow

So ein Sammelalbum möchte natürlich auch gefüllt werden und hier bietet Ember eine Reihe von Möglichkeiten, auf die ich im Laufe dieses Reviews mal mehr, mal weniger näher eingehen werde:

  • Import aller Bilder aus Little Snapper
  • per drag-and-drop aus dem Finder heraus bzw. per (Verzeichnis-)Import über das Menü
  • integrierte Screenshotfunktion
  • Abonnements / RSS Feeds
  • integrierter Webbrowser
  • Browser Extension für Safari und Chrome

Beim Import bzw. der Neuerstellung von Screenshots sortiert Ember diese in vorhandene, unveränderliche Kategorien in der Sidebar vor. Heißt genau, dass die App beispielsweise automatisch erkennt, ob es sich um Bilder vom iPhone, iPad oder Fullscreen-Desktop handelt.

Dazu lassen sich selbstverständlich auch eigene Alben (hier Sammlung genannt) anlegen, die durch verschiedene Attribute auch ‘intelligent’ sind und Screenshots automatisch sortieren.

03-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.50.25-minishadow04-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.52.17-minishadow

Die in Ember integrierte Screenshotfunktion erreicht man entweder über definierbare Shortcuts, das Fotoapparat-Symbol in der Symbolleiste oder die OS X Menüleiste, die bei Bedarf über ein zuschaltbares Icon Zugang zu Ember ermöglicht. Neben Vollbildaufnahmen inkl. Timer, kann man auch einzelne Bildbereiche bzw. Fenster aufnehmen.

Über die Symbolleiste kann man zudem seine Bilder teilen. Hier stehen neben Facebook und Twitter auch AirDrop, E-Mail, iMessage, Flickr oder Tumblr zur Verfügung. Mit dem Info-Symbol rechts neben den Sharing-Optionen kann man sich Bildinfos anzeigen lassen sowie Tags oder eine Bildbeschreibung hinterlegen.

06-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.58.20-minishadow07-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.57.29-minishadow

Eine weitere Möglichkeit Bilder in Ember zu integrieren sind Abonnements.

Durch diese gegenüber Little Snapper völlig neue Funktion kann man normalen RSS Feeds folgen und so Webinhalte (Bilder, Grafiken…) sehr einfach in Ember sichern.

Für die fehlende Inspiration liefert Entwickler Realmac Software auch schon einige Beispiele, wie Popular Dribbble oder 500px Editor’s Choice, mit.

09-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 14.16.35-minishadow

Als weitere Bildquelle kann der integrierte Webbrowser helfen.

Dieser verhält sich wie ein normaler Browser, allerdings lässt sich die Browserbreite (siehe 1.) neben der vollen Fensterbreite auf iPad- oder iPhone-Niveau anpassen, was für Screenshots ja nicht ganz so unwichtig ist.

Und apropos:
Screenshots können rechts wiederum wieder über das Fotoapparat-Symbol (siehe 2.) aufgenommen werden. Hier kann man zum einen für die komplette Webseite bzw. zum anderen per Selektierungswerkzeug für einzelne DOM-Elemente der Webseite einen Screenshot erstellen. Für die zweite Option lässt sich der ‘ge-snap-te’ Rahmen vor dem eigentlichen Screenshot selbstverständlich verändern.

10-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 01.03.32-minishadow 11-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 01.05.52-minishadow

Also letzte Möglichkeit, Screenshots in Ember zu integrieren, wird eine Browser Extension für Safari und Google Chrome angeboten. Nutzer von Firefox schauen momentan noch in die Röhre.

Mit dieser Extension kann man auf jeden Fall Screenshots von Webseiten inkl. Tag, Beschreibung und Sternewertung in Ember integrieren. Des Weiteren kann man auch hier schon ein Album auswählen, in dem dieser Screenshot landen soll.

Oben rechts, im folgenden Screenshot, sieht man übrigens mal das Ember-Icon in der Menüleiste, über das man, wie schon erwähnt, ebenfalls Screenshots erstellen kann.

12-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 15.18.10-minishadow

Damit ein Scrapbook ein Scrapbook ist, sollte man Bilder auch mit Anmerkungen versehen können.

So natürlich auch in Ember, wobei man sich hier wirklich nur auf das Nötigste (Bilder ausschneiden und drehen, Text hinzufügen oder einfache Objekte zeichnen) beschränkt. Selbst die recht einfachen Bild-Editoren um Monosnap oder Skitch sind wesentlich besser als das, was Ember momentan zu bieten hat.

In diesem Zusammenhang muss auch das seit Version 1.1 in Ember integrierte Smart Drawing erwähnt werden: Beim Editieren von Bildern merkt Ember, ob ein Pfeil, Kreis oder Quadrat gezeichnet wurde und wandelt das Objekt entsprechend um.

13-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 15.09.26-minishadow

Abschließend noch ein kleiner Blick auf Ember, wie es bei mir momentan ‘gefüllt’ mit Alben und intelligenten Alben aussieht.

05-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 14.13.37-minishadow

Die Einstellungen von Ember sind sehr überschaubar.

Neben dem Icon in der Menüleiste, kann man hier auch Shortcuts oder den Schatten bei der Erstellung von Screenshots deaktivieren.

14-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.47.44-minishadow15-Bildschirmfoto 2013-08-16 um 00.47.49-minishadow

Preise und Verfügbarkeit

Ember wird ausschließlich über den Mac App Store für aktuell 44,99 Euro verkauft. Dadurch ist auch klar, dass es keinen vergünstigen Upgradepreis für bestehende Kunden von Little Snapper gibt.

Eine kostenlose Testversion wird momentan leider auch nicht angeboten. Zur Installation wird OS X 10.8.3 Mountain Lion vorausgesetzt.

Ember - Screenshot, Annotate and Share (AppStore Link) Ember - Screenshot, Annotate and Share
Hersteller: Realmac Software Limited
Freigabe: 4+3
Preis: 44,99 € Download

FAZIT

Die Idee hinter Ember ist wirklich sehr gut, die Umsetzung, meiner Meinung nach, maximal befriedigend. Erst recht, wenn ich mir den recht hohen Preis der App ansehe.

Warum?
Nun, Ember lässt sich sehr flüssig und innovativ bedienen; auch die Oberfläche ist sehr aufgeräumt aber funktional ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben.

Zum einen ist da der sehr eingeschränkte Bildeditor, zum anderen fehlt zum Sammeln all meiner Inspirationen (denn genau das will Ember ja sein) ein Texteditor, gerne auch mit Markdown Support.

Darüber hinaus gibt es momentan keine Möglichkeit ein normales Verzeichnis inkl. Verzeichnisstruktur zu importieren, dass von Ember ‘live’ überwacht und ggf. aktualisiert wird. Gerade für mich als Blogger (und sicher auch für den einen oder anderen Designer) eine unverzichtbare Funktion. Dazu lassen sich in den Einstellungen zwar Schatten aktivieren bzw. deaktivieren. Ich persönlich würde mir auch kleinere Zwischenschritte wie bei MiniShadow wünschen.

Das größte Problem von Ember sind aber fehlende mobile Apps für beispielsweise iOS inkl. (iCloud-)Synchronisation, so dass man auch vom iPhone oder iPad Inspirationen zu Ember hinzufügen kann. Übrigens ist eine derzeit noch fehlende iCloud-Synchronisation zwischen mehreren Macs für zukünftige Versionen von Ember schon angekündigt worden.

Gerade durch fehlende mobile Apps, den fehlenden Texteditor und der fehlenden Synchronisation muss sich Evernote um seine Stellung als führende Notizapp keine Sorgen machen. In der aktuellen Form, und ich muss es leider so deutlich sagen, ist Ember nichts weiter als eine sehr schicke und sehr gut zu bedienende 45 Euro teure lokale Version von Pinterest.

Aber die Entwickler sind sich dessen bewusst und haben im firmeneigenen Blog schon plenty more planned features für Ember angekündigt. Welche das sein werden, wird leider, bis auf den iCloud-Syncronisation zwischen mehreren Macs, nicht verraten. Sobald es aber auf dieser Schiene Neuigkeiten gibt, werde ich gerne ein Update zu diesem Review schreiben und unsere momentan eher mäßige Wertung aufbessern.

aptgetupdateDE Wertung: (7/10)