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Aufgeklebt: Lazerwood Holzrücken fürs iPhone

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Vor einigen Wochen kaufte ich ein gebrauchtes iPhone 4. Weil ich mit dem Glasrücken nicht wirklich warm wurde, schaute ich mich schnell nach Alternativen um und entschied mich einfach aus dem Bauch heraus für eine aufklebbare Lösung aus dem Hause Lazerwood: Die Plastik-Haptik gängiger Slim-/Snap-Cases sagte mir einfach nicht zu, hochwertige Hüllen sind meistens zu dick und unpraktisch, ein kompletter Tausch des Back Covers war im Studentenbudget nicht drin.

Gesagt, getan und 5 Tage nach Bestellung lag das gute Stück dann auch bereits im Briefkasten. Der Rücken besteht aus einer dünnen Schicht Vollholz, die mithilfe einer klebenden Rückseite von 3M sehr schnell und einfach auf das gesäuberte iPhone aufgebracht werden kann. Optisch und haptisch hat Lazerwood ganze Arbeit geleistet: Überragend. Das iPhone wird außerdem wirklich nur marginal dicker, ich schätze mal 0,5-0,8mm – ob es auch weiterhin in gängige Docks passt, konnte ich bislang nicht testen.

Probleme mit schwitzigen Händen/Fingerabdrücken oder Kratzern auf der Holzoberfläche hatte ich in den vergangenen Wochen keine, ebenso verhält es sich mit der Haftung. Durch die rauhe Oberfläche liegt das iPhone wesentlich besser in der Hand als die Glas-Variante.

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Konstruktionsbedingt bietet ein aufgeklebter Rücken natürlich keinen wirklichen Schutz, er ist zumindest rutschfester. Ob das edlere Aussehen dafür entschädigt müsst Ihr für Euch entscheiden. Ich zahlte inklusive Porto 16,86€. Eine brauchbare Displayschutzfolie ist ebenfalls beigelegt. Die Cover gibts in zig Ausführungen fürs iPhone 4/4s/5. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Review: Backyard Skin für das neue iPad 3

Nachdem ich vergangenen Freitag pünktlich mein iPad 3 in den Händen halten konnte, musste natürlich ein ordentlicher, möglichst unauffälliger und leichter aber auch robuster Schutz für die leider immer noch sehr anfälliger Rückseite her.

Im Zuge meines Apple TV 3 Kaufs beim lokalen Gravis Dealer, wurde ich auf das Networx Backyard Skin aufmerksam gemacht.

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Dabei handelt es sich um ein transparentes, flexibles TPU-Hardcase, das eigentlich für das iPad 2 konzipiert wurde und seinerzeit ne Spur groß war. Da das iPad 3 nun genau diese Spur gegenüber dem iPad 2 dicker geworden ist, passt es dort wie angegossen.

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Ein weiterer Vorteil: Das Apple Smart Cover harmoniert perfekt mit diesem Backyard Skin und büßt nichts von seiner Funktion ein.

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Da sich die Anordnung der Lautsprecher, Kamera und sämtlicher anderer Schalter und Anschlüsse vom iPad 3 gegenüber dem iPad 2 nicht geändert hat, gibt es ebenfalls keine Probleme.

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Alles in allem eine super Sache und ein sehr guter, robuster Schutz, der das iPad 3 nicht wesentlich dicker oder schwerer macht. Die Kosten von 14,99 Euro (bei Gravis) halten sich ebenfalls in Grenzen.

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Review: Logic3 Pro Case & Stand Lederhülle für das iPad (1. Generation)

Was für eine Auswahl… Hüllen, Sleeves, Stands u.s.w. gibt es sowohl für das iPad, als auch für das iPad 2 wie Sand am Meer. Da den Überblick zu wahren und das Richtige für sich herausfinden ist demzufolge mit etwas Aufwand verbunden.

Für das iPad 2 scheint die Sache relativ klar: Das Smart Cover von Apple ist ne schöne, schlichte Geschichte, die ohne weiteres empfohlen werden kann. Für das iPad 1 gestaltet sich die Sache leider etwas schwieriger. Das normale Apple iPad Case kommt, vielen Erfahrungsberichten zufolge, leider nicht so gut an. Es verschmutzt schnell, hat scharfe Kanten, ist teuer und soll auch in der Verarbeitung alles andere als toll sein.

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Ich habe nun knapp zwei Tage immer mal wieder nach etwas Brauchbarem gesucht und bin endlich fündig geworden: Das Pro Case von Logic3, welches es in einem ziemlich hässlichen Braun und schlichtem Schwarz gibt.

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Bei der Auswahl dieses Cases waren mir sechs Sachen wichtig:

  • robustes Leder
  • passgenau auf das iPad 1 zugeschnitten (ohne hin und her zu schlackern)
  • der Rand des iPad soll nicht verdeckt sein (Stichwort: Helligkeitssensor)
  • alle Anschlüsse, Lautsprecher u.s.w. sollen frei bleiben
  • das iPad ist vor dem Herausfallen geschützt
  • das iPad soll sich aufstellen lassen können

Gerade die Sache mit der Passgenauigkeit, dem Rausfallschutz und dem unbedeckte Rand sind schwer unter einen Hut zu bekommen. Irgendwann bin ich dann aufs Pro Case gestoßen, habe es direkt bestellt und bin seit gestern glücklicher Besitzer.

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Das Case/der Stand ist sehr hochwertig verarbeitet. Die Nähte sitzen, das äußere Leder fasst sich gut an, im Inneren ist das Material samtweich.

Des Weiteren werden alle oben genannten sechs Punkte von dem Pro Case erfüllt. Die drei verschiedenen Kerben zum Aufstellen des iPad sind tief genug und bieten eine hohe Standfestigkeit. Zudem schließt der Deckel beim Zuklappen der Hülle fest und wackelt, wie beispielsweise beim Apple iPad Case, nicht hin und her.

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Einen Nachteil gibt es aber doch: Möchte man das iPad auch als Bilderrahmen verwenden, sollte man sich vielleicht nach etwas Anderem umsehen. Dafür ist dieses Pro Case eher nicht geeignet.

Im Online-Preisvergleich findet man das Logic3 Pro Case ab ca. 20 Euro.

LINKS
http://www.logic3.com/ipad-pro-case-black.html

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Test: Booq Viper Hardcase 11 für das MacBook Air

Vor knapp zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle das Freiwild Sleeve aus Filz für mein 11 Zoll MacBook Air vorgestellt. Ich bin nach wie vor davon begeistert.

Einziger Nachteil bei diesem Sleeve ist natürlich: Man bekommt nur das MBA ansich transportiert. Das ganze Zubehör, also externe Festplatte, externer DVD Brenner, USB zu Ethernet-Adapter, das Netzteil oder, oder, oder müssen extra verstaut werden.

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Nun ist es natürlich richtig, dass man diesen ganzen Kram, vom Netzteil mal abgesehen, nicht ständig dabei haben muss. Dennoch habe ich bisher schon einige Situationen erlebt, in denen ich mir einen kompakten Transport dieses Zubehörs gewünscht hätte.

Genau an dieser Stelle kommt das Viper Hardcase vom Hersteller Booq ins Spiel, welches es für das 11 und das 13 Zoll MacBook Air gibt.

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Als Außenmaterial wird gewebtes Ballistic-Nylon verwendet und es erinnert in seiner Art tatsächlich an eine schusssichere Weste. Zudem ist es wasserabweisend und sehr stabil.

Hierbei muss man allerdings auch sagen, dass sich das Case durchaus verbiegen lässt und es nicht ganz sooo ‘hart’ ist, wie es der Name vielleicht vermuten lässt.

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Dennoch, dieser erste edle Eindruck setzt sich im Inneren nahtlos fort. Hier geht es mit superweichem Neopren aber eher soft zu und so sind neben der eigentlichen Tasche für das MacBook Air auf der einen, drei weitere Taschen auf der anderen Seite.

Hier können beispielsweise das externe CD-Laufwerk oder Festplatte, ein Mini-Display Port zu HDMI-Adapter aber auch das iPhone & Co. sicher verstaut werden. Je nachdem, was man gerne mitnehmen möchte.

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Was leider nicht zu 100% hinein passt, ist das Netzteil. Es ist für dieses Hardcase, zumindest in meiner getesteten 11 Zoll Variante, einfach zu dick und drückt beim Schließen der Tasche zu sehr auf das Air.

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Die Nähte, das Material und auch die Passform sind fantastisch. Es wackelt nichts und auch bei geschlossener Tasche hatte ich nicht das Gefühl, dass es problematisch werden würde.

Fazit

Die Tasche ist wirklich robust und erfüllt ihren Zweck zu 100%. Auch wenn man beim Netzteil Abstriche machen muss, kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Zudem ist die Verarbeitung des gesamten Hardcases erstklassig und bildet so die ideale Ergänzung zum meinem Freiwild Sleeve, wenn mal etwas mehr transportiert werden soll.

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Ferner bietet Booq fünf Jahre Garantie auf die Tasche. Im Preisvergleich findet man das Viper Hardcase ab 40 Euro für die 11 Zoll- bzw. 45 Euro für die 13 Zoll Variante.

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Test: Freiwild Sleeve für 11 Zoll MacBook Air unibody

Bei meinem Unboxing Artikel zum MacBook Air (mid 2011) hatte ich Euch ja nach einem Case bzw. Sleeve für das gute Stück gefragt. Vielen Dank erst einmal für die vielen Vorschläge, die ich mir nach und nach angesehen habe.

Die letzten Jahre hatte ich eigentlich immer Neopren-Sleeve von Crumpler für meine Notebooks. Unter anderem auch ein 10 Zoll Sleeve aus der “The Gimp” Serie, worin mein altes Netbook Platz findet. Genau dieses Sleeve wollte ich für das Air übergangsweise recyclen. Problem: Was in der Breite noch perfekt passte, haute in der Länge überhaupt nicht mehr hin und so musste doch etwas schneller als gedacht ein neues Sleeve her.

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Letztendlich habe ich mich für das Freiwild Sleeve, welches direkt für das 11er MBA entwickelt wurde, entschieden. Das Sleeve ist aus grauem Wollfilz (gibt es auch noch in rot und grün) und mit einem Klettverschluss versehen, damit das Air nicht herausfallen kann. Meiner Meinung nach übrigens ein klarer Pluspunkt gegenüber dem Crumpler Giordano Special Air 11”, welches eine solche ‘Sicherung’ nicht besitzt.

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Die Verarbeitung des Freiwild Sleeves ist wirklich erstklassig. Ich bin nun kein ausgesprochener Fan von Filz aber das Material fühlt sich gut an und das Sleeve ansich macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Zudem sitzt das Air sehr eng in diesem Sleeve, es schlackerte im Stresstest ;) keinen Millimeter.

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Zusätzlichen Schutz bietet der ca. 5 mm breite Rand, an dem das Sleeve zusammengenäht ist.

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Fazit
Ich bin hochzufrieden mit meiner Kaufentscheidung. Wer ein minimalistisches Sleeve sucht, dass dennoch hochwertig ist, sollte sich im Freiwild Shop einmal umsehen. Im Preisvergleich findet man dieses Sleeve für ca. 30 Euro.

P.S. Die Qualität der Bilder bitte ich übrigens zu entschuldigen. Mehr als n iPhone 3GS stand mir gerade nicht zur Verfügung.