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Brother MFC-9332CDW: Erste Schritte

Seit in paar Wochen teste ich den Brother MFC-9332CDW. Dabei handelt es sich um ein 4-in-1 Farblaser-Multifunktionsgerät, das neben den üblichen Funktionen wie drucken, kopieren und scannen auch Faxe versenden kann.

Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder Artikel einstreuen, die sich mit diesem Gerät genauer auseinander setzen; gerne auch thematisch auf Zuruf hier durch die Kommentare.

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In diesem ersten Artikel soll es um die grundsätzliche Ersteinrichtung gehen. Exemplarisch werde ich das Ganze unter macOS demonstrieren; die Einrichtung unter iOS ist nahezu identisch; für Windows oder Android sind u.U. zusätzliche Treiber bzw. Apps notwendig.

Zunächst einmal zu den wichtigsten Eckdaten des Gerätes:

Elektrofotografischer LED Farbdrucker333 MHz Prozessor
192 MB Speicher
DruckgeschwindigkeitSimplex: Bis zu 22 Seiten/Minute in Farbe und S/W
Duplex: Bis zu 7 Seiten/Minute in Farbe und S/W
AuflösungBis zu 2.400 x 600 dpi
FunktionenDrucken, kopieren, scannen und faxen
Automatischer Duplexdruck
Flachbett mit automatischem Originaleinzug
PCL 6 und PostScript 3 Emulation
SchnittstellenUSB 2.0 Hi-Speed, LAN (10/100 BaseTX) und WLAN (802.11 b/g/n)
Maße410 x 410 x 483 mm (B x H x T)
23,4 kg

Verbindung mit dem Heimnetzwerk herstellen

Möchte man auf das Drucken per USB-Kabel verzichten, muss man das Gerät in einem ersten Schritt mit dem Heimnetzwerk verbinden.

Im Gegensatz zu dem vor ca. einem halben Jahr vorgestellten HL-L8250CDN verfügt der MFC-9332CDW über ein integriertes WLAN-Modul, was zusätzliche Peripherie wie AirPort (Express), Powerline Adapter oder auch schnöde LAN-Kabel quer durchs Haus verzichtbar macht.

Die Verbindung zum WLAN erfolgt über den Touchscreen des 3,7 Zoll großen Farbdisplays entweder (ganz oldschool) mit Eingabe des Passwortes oder (stressfrei) per WPS.

AirPrint aktivieren

Anschließend meldet man sich über Bonjour oder der IP-Adresse im Web-Interface des Druckers an und vergewissert sich, dass unter Netzwerk > Protokoll > AirPrint ein Haken gesetzt ist. Das ist insofern wichtig, als dass keine weitere Software zur Inbetriebnahme des Druckers installiert werden muss.

Drucker im System konfigurieren

Ist der Haken gesetzt, öffnet man die macOS Systemeinstellungen und navigiert in den Punkt Drucker & Scanner.

Dort kann man dem System über das Plus-Zeichen einen neuen Drucker hinzufügen bzw. diesen konfigurieren.

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Direkt nachdem man das Plus-Zeichen angeklickt hat, fängt der Mac damit an den Drucker im Heimnetzwerk zu suchen.

Als Technik kommt dabei erneut Apples Bonjour zum Einsatz, das über die automatische Erkennung von (Netzwerk-)Diensten den Drucker findet und darüber hinaus zusätzliche Druckerinformationen sammelt.

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Hat alles wie gewünscht geklappt, sollte sich das Bild wie im nachfolgenden Screenshot zu sehen darstellen.

Dort sieht man dann auch einen eventuell im Web-Interface des Druckers hinterlegten Aufstellungsort, Füllstände aller Toner sowie die Verwendung des AirPrint-Protokolls.

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Das war es quasi schon in Sachen Konfiguration.

Drucken unter macOS

Über das Tastaturkürzel Cmd+P kann man nun aus vielen Anwendungen heraus drahtlos drucken.

Leider sieht der Druckdialog hin und wieder etwas anders aus. Das Beispiel Safari zeigt mit einer Druckvorschau und vielerlei Optionen wie Farbeinstellungen, Papierformat, Druckqualität oder Layout den macOS-Standard.

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Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother MFC-9332CDW beginnen derzeit bei knapp 315 Euro.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.brother.de/drucker/lasergeraete/mfc-9332cdw
-> http://www.idealo.de/mfc-9332cdw-brother

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Ausprobiert: Brother HL-L8250CDN · Drucken im Netzwerk

Vor ein paar Wochen erreichte mich ein ziemlich großes und schweres Paket. Im Inneren befand sich der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother, der mir ab sofort den Druckalltag erleichtern sollte.

Da ich jetzt nicht der ausgewiesene Experte für Drucker bin, möchte ich auch nicht mit technischen Spezifikationen des Gerätes, die eh jeder auf der Webseite des Herstellers einsehen kann, um mich werfen, sondern vielmehr den praktischen Nutzen testen. Genauer gesagt soll es in diesem Artikel um das Drucken im Netzwerk unter Mac OS X, iOS und Android gehen.

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Da der HL-L8250CDN (leider, leider!!!) kein integriertes WLAN-Modul besitzt, muss man den Drucker zunächst per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Ob das jetzt direkt per Kabel oder über Powerline-Adapter geschieht ist unerheblich. Hauptsache der Drucker bekommt eine gültige (möglichst feste) IP-Adresse im Heimnetzwerk.

Diese (feste) IP-Adresse ist nämlich notwendig, um sich im Backend des Druckers anzumelden und ggf. nicht aktivierte Netzwerkprotokolle zu aktivieren. Warum, wie in meinem Fall, AirPrint nicht per default aktiviert war, kann ich abschließend nicht beurteilen. Auf jeden Fall muss dort der Haken gesetzt sein; andernfalls wird es u.U. mit dem Drucken unter OS X und iOS etwas problematisch.

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Pro-Tipp:
Da man sich eh schon im Backend befindet, kann man nun auch direkt nach neuer Firmware für den Drucker suchen. Das läuft quasi ähnlich wie bei einer Fritz!Box ab und ist sicher nicht zum Nachteil bei der weiteren Nutzung des Gerätes.

Mac OS X – AirPrint

Nachdem AirPrint aktiviert ist und der Drucker neu gestartet hat, muss man den Drucker in den OS X Systemeinstellungen > Drucker & Scanner über das Plus-Zeichen dem System hinzufügen.

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Ist der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden, wird er ohne weiteres Zutun angezeigt. Beim Punkt ‘Verwenden:’ sollte man allerdings darauf achten, dass AirPrint als Protokoll ausgewählt ist. Passende Treiber werden vom OS X automatisch installiert.

Anschließend steht dem Drucken unter OS X mit allerlei Druckoptionen nichts mehr im Wege.

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iOS – AirPrint

Bei iOS läuft es, sofern man AirPrint einsetzen möchte, im Prinzip ganz ähnlich.

Man sucht sich eine Webseite oder ein Dokument und wählt über das Share-Icon den Drucken-Dialog aus. Daraufhin landet man in den Druckeroptionen, in denen man zunächst einmal den Drucker auswählen muss.

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Auch hier sollte nun, richtige Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker angezeigt werden.

Abschließend kann man vor dem eigentlichen Druckvorgang weitere Einstellungen wie Duplex, Farbdruck u.s.w. bei den Optionen einstellen.

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iOS / Android – Brother iPrint&Scan App

Wer nicht über AirPrint drucken möchte oder kann, findet in der kostenlosen iPrint&Scan App, die für iOS und Android angeboten wird, eine Alternative.

Nach Installation der App, wird, die richtigen Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker mit seinen Funktionen (in meinem Fall ausschließlich “Drucken“) automatisch im Netzwerk erkannt und der App hinzugefügt.

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Anschließend bietet die App recht angenehme Zusatzfunktionen.

So lassen sich auf dem Smartphone gespeicherte Fotos, Dokumente oder E-Mails direkt anwählen und ausdrucken. Man hat aber auch die Möglichkeit die App mit Cloud-Diensten wie der iCloud, Dropbox, Evernote, Google Drive oder OneDrive zu verbinden und dort abgelegte Fotos, Dokumente etc. zu drucken. Ein Webseitendruck ist hier ebenfalls integriert.

In der Druckvorschau kann man daraufhin weitere Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Layout, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck und die Qualität anpassen. Quasi Dinge, die in diesem Umfang leider nicht von AirPrint abgedeckt werden.

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Darüber hinaus kann man beispielsweise im Browser über den Teilen-Dialog die iPrint&Scan Erweiterung zum Drucken nutzen.

Zur Installation werden iOS 8 bzw. Android 4.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos
Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos

Android – Brother Print Service Plugin

Android-Nutzer haben mit dem Brother Print Service Plugin eine weitere Möglichkeit zum drahtlosen Drucken.

Bei meinem Galaxy S7 war nur das Druckdienste Plugin von Samsung installiert, so dass ich das Plugin von Brother aus dem Play Store nachinstallieren und als Standard-Druckerdienste Plugin definieren musste.

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Wählt man jetzt den oben zu sehenden Drucken-Dialog im Webbrowser oder Dateimanager aus, landet man in der Druckvorschau.

Auch hier kann man wieder Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck oder die Ausrichtung festlegen.

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Zur Installation wird Android 5.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother Print Service Plugin

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker beginnen bei knapp 159 Euro. Achte man zudem auf Angebote (inkl. Cashback u.ä.), ist das Gerät auch schon mal für deutlich unter 100 Euro zu bekommen.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.idealo.de/hl-l8250cdn-brother

FAZIT

Was das Drucken im Netzwerk angeht, bin ich wirklich sehr zufrieden. Die hier im Test aufgezeigten Möglichkeiten sind schnell eingerichtet und funktionieren tadellos.

Auch die Druckqualität ist insgesamt gut. Für großflächige Farbdrucke sollte man allerdings passendes Papier haben und keine Wunderdinge verlangen ;)

Es ist mir allerdings rätselhaft, weshalb man auf ein integriertes WLAN-Modul verzichtet. Das hat heutzutage quasi jeder Tintenstrahldrucker für 50 Euro mit an Bord…

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Ausprobiert: Print Agent PRO for iPad

Print Agent PRO ist eine App für das iPad, um Dokumente auf jeden beliebigen Netzwerk-Drucker zu drucken.

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Die Netzwerk-Drucker müssen dabei kein AirPrint unterstützen. Dokumente übergibt man per Dropbox oder direkt aus der iOS Foto-Library. Die Unterstützung der Drucker ist nicht schlecht. Alle Drucker in meiner Umgebung wurden erkannt und ich konnte problemlos darauf drucken.

Genau nach diesem Prinzip müsste AirPrint funktionieren! Eine einfache Freigabe aller Drucker auf dem Mac oder PC und jedes mobiles Device im Haushalt könnte auf die angeschlossenen Drucker drucken. Ohne Klimmzüge und extra Einstellungsaufwand in den Tiefen von Cups oder über extra Tools, die diesen AirPrint-Support anbieten.

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Print Agent PRO ist daher nur eine Übergangslösung aber sie funktioniert für mich für diesen Moment sehr gut und bietet eine Lösung um schnell PDFs u.s.w. auszudrucken. Eine grundsätzliche Empfehlung würde ich dennoch nicht aussprechen wollen, denn dazu kostet Print Agent PRO for iPad für diesen eingeschränkten Verwendungszweck aktuell einfach zu viel. Für den immer mal wieder reduzierten Preis von 79 Cent kann man allerdings ohne Bedenken zuschlagen.

Für die Installation wird iOS 5.0 minimal vorausgesetzt.

Print Agent PRO for iPad (AppStore Link) Print Agent PRO for iPad
Hersteller: Darsoft Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 5,99 € Download