Permalink

Gewinnspiel: MailMate · Powerhouse E-Mail Client für OS X

Vor zwei Tagen hatte ich den funktional wohl besten E-Mail Client für den Mac in einem Review etwas ausführlicher vorgestellt.

Daran anschließend gibt es nun das passende Gewinnspiel ;)

01-Bildschirmfoto 2014-05-13 um 15.01.36

Verlosung

Der dänische Entwickler Benny Kjær Nielsen hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Coupon Codes für MailMate zur Verfügung gestellt, die jeweils den Kaufpreis egalisieren.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • MailMate App bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 28.05.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Wer MailMate lieber direkt kaufen, anstatt gewinnen möchte ist aktuell mit 49,99 US-Dollar dabei. Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen vor dem Kauf, wie immer, zur zeitlich begrenzten Testversion.

-> http://freron.com

Permalink

Review: MailMate · The email client for the rest of us

E-Mail Clients gibt es für den Mac mittlerweile wie Sand am Meer. Viele davon versuchen sich an neuen Konzepten, haben eine hübsche Oberfläche und sind vergleichsweise recht günstig im Anschaffungspreis.

MailMate, das erst vor ca. einem halben Jahr durch eine Crowdfunding Kampagne für MailMate 2.0 auf sich aufmerksam machte, ist definitiv anders. Um wie viel anders und warum man vor dem Kauf unbedingt die kostenlose Testversion ausprobieren sollte, werde ich im nachfolgenden Review versuchen zu klären.

01-Bildschirmfoto 2014-05-13 um 15.01.36

Generell ist zu sagen, dass MailMate ausschließlich IMAP-Accounts unterstützt und der dänische Entwickler Benny Kjær Nielsen sehr viel Wert auf die Steuerung des Clients per Tastatur gelegt hat. Am besten beschreibt es vielleicht folgender Satz:

MailMate is an IMAP email client featuring extensive keyboard control, Markdown supported email composition, advanced search conditions and drill-down search links, equally advanced smart mailboxes, automatic signature handling, cryptographic encryption/signing (OpenPGP and S/MIME), tagging, multiple notification methods, alternative message viewer layouts including a widescreen layout, and much more.

IMAP-Account hinzufügen/importieren

Bevor man überhaupt loslegen kann, muss man einen oder mehrere IMAP-Accounts zu MailMate hinzufügen bzw. importieren. Der Import (File > Import Accounts…) funktioniert nur mit IMAP-Konten, die in Apple Mail oder Thunderbird konfiguriert sind. Darüber hinaus hat man auch die Möglichkeit einen POP3 Account zu migrieren (File > Import Messages…), sofern das richtige Format (.eml, .msgd, .emlx oder .mbox) vorliegt.

Sollte beim Importieren oder neuem Einrichten eines Accounts etwas nicht sofort funktionieren, steht ein Activity Viewer (Window > Show Activity Viewer) zur Verfügung, um Serverprobleme zu erkennen und ggf. zu beseitigen.

02-Bildschirmfoto 2013-12-05 um 17.35.14-minishadow

Ein recht interessantes Feature in den IMAP Settings (File > Edit IMAP Account) sind die Address Pattern, die mit Hilfe von regulären Ausdrücken die E-Mail Aliase darstellen. Hier ist sehr viel möglich und einige Beispiele für diese multiplen Identitäten sind hier zu finden.

Dazu fällt auf, dass es keine Felder für Passwörter gibt. Diese werden erst abgefragt, wenn sie benötigt werden und anschließend auf Wunsch im OS X Schlüsselbund gespeichert. Außerdem werden dort schon abgelegte Passwörter (bspw. durch einen anderen Mailclient) erkannt und man muss die Nutzung dieser durch MailMate nur noch zulassen.

Eine kleine Besonderheit betrifft auch die IMAP-Subscriptions. Neben der normalen serverseitigen Variante, die jeder kennt, bietet MailMate auch lokale, clientseitige Abos an. Das hat den Vorteil, dass diese clientseitigen Subscriptions keinen Einfluss auf andere Mailclients haben und MailMate auf diese Art völlig autark arbeiten kann.

03-Bildschirmfoto 2014-05-13 um 17.44.45-minishadow03a-Bildschirmfoto 2014-05-15 um 11.44.32-minishadow

Layout

Hat man die Konfiguration abgeschlossen, findet man sich in folgender, zugegebenermaßen etwas angestaubten Oberfläche wieder.

Das Layout, das im Menü (View > Layout > …) u.a. auch auf eine Widescreen-Ansicht angepasst werden kann, sollte selbsterklärend sein. Dennoch ein kurzer Blick auf den im Screenshot zu sehenden Correspondence View, der den Vorteil hat, dass man beim Klicken auf eine E-Mail alle vom Absender gesendeten E-Mails, zeitlich sortiert, im kleinen Correspondence-Fenster angezeigt bekommt, was extrem nützlich ist.

Bildschirmfoto 2014-05-20 um 16.32.34-minishadow

Ganz unten kann man sich zudem immer wieder kleine Tipps zum Umgang mit MailMate einblenden lassen.

Mailboxes

In MailMate gibt es drei verschiedene Arten von Mailboxes: Standard Mailboxes, Smart Mailboxes und Submailboxes, die alle miteinander kombiniert und verflochten werden können.

Neben dem (optionalen) Nachrichtencounter, rechts neben den einzelnen Mailboxes, kann man jeweils mit Tastatur-Shortcuts zu einer bestimmten Mailbox springen (Cmd+T) bzw. E-Mails schnell in eine Mailbox verschieben (Alt+Cmd+T).

05-Bildschirmfoto 2014-05-15 um 12.55.29-minishadow 07a-Bildschirmfoto 2014-05-15 um 13.42.1907b-Bildschirmfoto 2014-05-15 um 13.41.00

Nun aber kurz zu den einzelnen Mailboxes:

Standard Mailboxes sind unveränderlich und sind in der Regel für Standardfunktionen wie All Messages, Inbox, Drafts, Sent Messages, Junk, Deleted Messages oder Archive vorgesehen. Sind mehrere E-Mail Accounts definiert, sind diese Standard Mailboxes auch Unified bzw. Universal Mailboxes, die allerdings ausklappbar sind und so wiederum per Account betrachtet werden können.
Für Sent Messages gibt es zudem die Besonderheit, dass es für alle definierten Aliase zusätzliche Level mit den verschiedenen Identitäten gibt.

Smart Mailboxes sind dahingegen virtuelle Mailboxes, die, basierend auf bestimmte Vorgaben im Mailbox Editor, E-Mails automatisch vorsortieren.

08b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 14.01.30-minishadow08c-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 14.20.07-minishadow

Für Submailboxes gilt, dass auf Grundlage aller Daten des E-Mail Headers (Datum, Absender, Betreff…) sogenannte E-Mail Subsets gebildet werden können. Die Anzeige kann, wie auch schon bei der Standard Mailbox, per Account und als Universal Mailbox erfolgen.

Ein weiteres, recht nützliches Feature sind Tags, die über den Tastatur-Shortcut T jeder E-Mail hinzugefügt werden können. Sind mehrere E-Mails zum Taggen ausgewählt, kann man in der linken Zeile Tags hinzufügen und auf der rechten Tags entfernen. Hier ist natürlich Disziplin bei der Nutzung gefordert aber wenn man diese aufbringt, ist es ein großartiger Weg E-Mails per Schlagworte zu organisieren.

09b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 15.00.47-minishadow

Die Implementation von Tags in MailMate basiert auf den IMAP Keywords, was bedeutet, dass Tags mit dem IMAP Server synchronisiert werden und so auch in jedem anderen Mailclient verfügbar sind. Diese Funktion hängt natürlich am E-Mail Provider bzw. deren Server und kann dementsprechend limitiert ausfallen.

Nicht limitiert bzw. überaus effektiv ist das Stummschalten bzw. Muting von E-Mails, was sich speziell an Mailing Listen richtet. So kann man über den Tastatur-Shortcut Alt+Cmd+M (Message > Mute) uninteressante Themen muten. Daraufhin werden alle Replys automatisch als gelesen markiert, mit der Ausnahme, dass direkt an einen gesendete E-Mails davon ausgenommen sind.

Suche

Darüber hinaus besitzt MailMate eine sehr mächtige Suchfunktion, die über den Search-Knopf oben rechts oder den Tastatur-Shortcut Alt-Cmd-F aktiviert wird. Hier sind identische Filterfunktionen wie bei den Smart Mailboxes zu finden.

Über die Knöpfe Thread und Correspondence kann man zur Suche ‘verwandte’ E-Mails nach Thema oder Korrespondenz finden.

10-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 15.43.20-minishadow

Dazu kann man jederzeit auf einen Absender, Betreff, Datum o.ä. doppelklicken und erhält so eine Liste an E-Mails, die genau zu diesem Attribut passen. Hält man beim Doppelklicken gleichzeitig noch die Alt-Taste gedrückt, wird anstatt nur im aktuell gewählten Ordner über alle E-Mails gesucht.

Ein identisches Such-Verhalten (in diesem Fall aber mit Einzelklick) kann über den E-Mail Header, sofern dieser denn ausgeklappt (View > Header > List) ist, provoziert werden.

E-Mail verfassen

Per Default wird beim Verfassen einer neuen E-Mail nur das Feld des Empfängers und vom Betreff angezeigt.

Über das ‘Hamburger-Icon’ auf der linken Seite kann man aber bei Bedarf weitere Empfänger (CC), eine Blindkopie (BCC) oder Antwortadresse (Reply-To) ergänzen. Gleichzeitig kann man über das gleiche Icon direkt beim Versenden Tags vergeben und eine Zeitangabe hinzufügen (komme ich gleich noch mal drauf zu sprechen), falls die E-Mail später gesendet werden soll.

11-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 17.15.37-minishadow

In der gleichen Zeile wie das ‘Hamburger-Icon’ kann man zudem noch die Signatur oder Anhänge einer E-Mail hinzufügen und die Absender Adresse festlegen.

Außerdem sollte man wissen, dass MailMate beim Verfassen von E-Mails neben Klartext auch Markdown (inkl. optionaler Live-Preview) unterstützt, was bestimmt viele Hardcore-Nutzer freuen wird.

12a-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 18.07.11-minishadow12b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 18.07.12-minishadow12c-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 18.07.13-minishadow

Die weiter oben schon angesprochene Send Later Option ist ebenfalls ein Feature, das man nicht alle Tage in einem Mailclient findet. Dieses ist auch weitestgehend undokumentiert und basiert auf der Apple API für Datum-/Zeit-Ausdrücke.

So funktionieren Ausdrücke wie 1w 2h 20m, was für in einer Woche, 2 Stunden und 20 Minuten steht, oder May 21st wunderbar; Ausdrücke wie later today oder tuesday around 9 nicht. Ob der Parser den Ausdruck versteht, erkennt man an der Farbe der Schrift. Ist diese schwarz ist alles gut. Bei roter Schrift gibt es Probleme, die allerdings beim Senden der E-Mail mit einem Kalender und Uhr gelöst werden können.

13a-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 19.33.22-minishadow13b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 18.07.10-minishadow

Counter bzw. Notifications

MailMate erlaubt bis zu vier verschiedene Counter bzw. Notifications, die entweder am Icon im Dock oder in der OS X Menüleiste (inkl. Untermenüs) angezeigt werden können.

Die genaue Konfiguration erfolgt in den MailMate Einstellungen. Dort kann man separat für alle vier Counter neben der Position am Dock-Icon auch die betrachtete Mailbox, was aus dieser Mailbox gezählt werden soll, den Sound und das Format festlegen.

14a-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 19.39.33-minishadow14b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 19.39.35

Bundles

Bundles sind in MailMate im Menü unter Command (bzw. auch über Tastatur-Shortcuts) zu finden und sind quasi die einfache Anbindung von 3rd Party Apps. Momentan werden BusyCal, der OS X Kalender, Evernote, Fantastical, Lighthouse, OmniFocus, OS X Erinnerungen, The Hit List und Things unterstützt.

Man kann also sehr einfach auf Knopfdruck eine Erinnerung, ein Event o.ä. direkt aus MailMate erzeugen und hat alle wichtigen Daten ohne großes Zutun dabei.

15a-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 20.20.50 15b-Bildschirmfoto 2014-05-19 um 20.20.51

Das Ganze ist natürlich ‘nur’ ein kleiner Anfang. Die Möglichkeiten sind in diesem Bereich unendlich groß; selbst komplette bzw. angepasste Konfigurationen für Firmen sind hier machbar.

Sonstiges

Dass MailMate ein funktionales Monster ist, sollte nach dem Lesen dieses Review so ziemlich jeder mitbekommen haben. Ich bin hier aber längst noch nicht in die Tiefe des Programms gegangen. Daher möchte ich jetzt einige wichtige Funktionen nennen, die bisher zu kurz kamen:

Das wichtigste Thema ist selbstverständlich das der Sicherheit. Hier werden beispielsweise per Default sämtliche Bilder in E-Mails geblockt; man kann SpamSieve, eine 3rd Party App zur Erkennung von Spam, oder S/MIME bzw. OpenPGP zum Signieren und Verschlüsseln von E-Mails aktivieren.

16b-Bildschirmfoto 2014-05-09 um 23.06.26-minishadow 

Außerdem gibt es vor dem Absenden einer E-Mail einen Plausibilitätscheck, der beispielsweise nach vergessenen Anhängen fragt.

Man kann E-Mail Regeln (Move/Copy to Mailbox, Set/Remove Tag, Play Sound oder Run Script) oder eigene Layouts erstellen, die MailMate Datenbank manuell neu aufbauen, Tastaturkürzel über Custom Key Bindings anpassen, was gerade für Google Mail interessant ist, oder Signaturen ausschließlich bestimmten Empfängern zuordnen.

Bildschirmfoto 2014-05-20 um 13.27.16-minishadowBildschirmfoto 2014-05-20 um 13.27.23-minishadow

Apropos Google:
Wer diesen (IMAP-)Provider für seine E-Mail-Geschäfte nutzt, sollte sich dringend Using Gmail with MailMate durchlesen. Wie nicht anders zu erwarten gibt es dank Googles Pseudo-IMAP-Interpretation diverse Probleme.

Einstellungen

Neben der Einstellung zum Standard-E-Mail Client, lassen sich hier die Custom Key Bindings, die verschiedenen Counter oder die Markdown Markup Language zum Schreiben von E-Mails aktivieren. Dazu gibt es diverse Einstellungen zu den Signaturen, Tags und der E-Mail Sicherheit.

16a-Bildschirmfoto 2014-05-09 um 23.04.29-minishadow16c-Bildschirmfoto 2014-05-20 um 12.41.09-minishadow

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Experimental 2.0 Features haben, die quasi eine Art Vorschau auf das kommende MailMate 2.0 sind. Dazu gehören beispielsweise die weiten oben angesprochenen Bundles und E-Mail Regeln, Hidden Preferences, Event-Driven Scripts, das Command Line Interface (emate) oder die Low-Level Customization.

Preise und Verfügbarkeit

MailMate wird ausschließlich über die Webseite der Ein-Mann-Entwicklerschmiede Freron Software für 49,99 US-Dollar verkauft. Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen vor dem Kauf, wie immer, zur zeitlich begrenzten Testversion.

-> http://freron.com

FAZIT

MailMate ist mit Sicherheit der nerdigste E-Mailclient, den man für den Mac kaufen kann.

Daher verzeih bitte, falls ich in diesem Review irgendein wichtiges Feature nicht erwähnt habe. Es sind einfach zu viele, womit der Focus dieses E-Mail Programms quasi erklärt ist. Dieser liegt nämlich auf den Funktionen und nicht auf dem Design, welches man momentan allenfalls als funktional beschreiben kann und das definitiv verbesserungswürdig ist ;-)

Und durch die Funktionstiefe rate ich jedem kaufwilligen Interessenten zum Ausprobieren der kostenlosen Testversion. Erst dann bekommt man wirklich selbst einen klareren Eindruck, der Anfangs etwas verwirrend sein sein; gerade wenn man von vergleichsweise simplen E-Mailclients wie Apple Mail, Thunderbird, Postbox oder Airmail kommt.

Davon ab gibt es aber, von einer wünschenswerten deutschen Lokalisierung der App abgesehen, nichts zu meckern. MailMate läuft schnell und stabil und die Experimental 2.0 Features zeigen schon wo der Weg mit MailMate 2.0, für das es noch keinen Veröffentlichungstermin gibt, hinführen wird.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Permalink

Gewinnspiel: Unibox · E-Mail Client für OS X

Im November letzten Jahres hatte ich den E-Mail Client Unibox in einem Review näher vorgestellt.

Gestern ist nun das erste größere Update in Version 1.1 veröffentlicht worden, das einige interessante (wenn auch nicht bahnbrechende) Neuerungen mit sich bringt.

Bildschirmfoto 2014-04-11 um 10.42.03

Neben den üblichen Kompatibilitäts- und Performanceverbesserungen betrifft das zum einen das Markieren von wichtigen Mails mit einem Stern. Zum anderen kann man Mails nun nach ungelesen, favorisiert, Mails mit Anhang oder Mails von Leuten aus dem OS X Adressbuch filtern.

Dazu hat man jetzt die Möglichkeit IMAP Verzeichnisse von der Synchronisation auszuschließen und man kann Avatare für Domains (z.B. Firmenlogos) vergeben.

VERLOSUNG

Der Entwickler eightloops GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel erneut drei Promo Codes von Unibox zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt wieder Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 15.04.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Wer die App lieber direkt kaufen, anstatt gewinnen möchte, ist aktuell mit 15,99 Euro dabei. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen und zeitlich begrenzten Testversion.

Unibox (AppStore Link) Unibox
Hersteller: eightloops GmbH
Freigabe: 4+4.5
Preis: 15,99 € Download
Permalink

Mail Pilot · E-Mail Client landet final im Mac App Store

Erst im Dezember des letzten Jahres wurde Mail Pilot, ein aufgabenorientierter E-Mail Client für den Mac, als Public Beta veröffentlicht.

Seit heute ist die App final im Mac App Store verfügbar.

Leider gibt es (noch?!) keine kostenlose Testversion, so dass bei Interesse an der App der Einführungspreis von 8,99 Euro (50% reduziert) gezahlt werden muss. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Mail Pilot (AppStore Link) Mail Pilot
Hersteller: Mindsense LLC
Freigabe: 4+3
Preis: 17,99 € Download
Mail Pilot (AppStore Link) Mail Pilot
Hersteller: Mindsense LLC
Freigabe: 4+2
Preis: 8,99 € Download

Die ebenfalls verfügbare iOS App von Mail Pilot, von der übrigens Version 2 als kostenloses Upgrade beim Entwickler schon angekündigt wurde, ist der Vollständigkeit halber ebenfalls um 50% reduziert und wird zum identischen Preis von 8,99 Euro verkauft. Auch hier gilt leider: Es gibt keine kostenlose Testversion.

Permalink

Airmail 1.3 mit (sehr) vielen Verbesserungen // UPDATE

Dass Airmail, ein E-Mail Client für den Mac, einer sehr aktiven Entwicklung unterliegt, wurde mit dem letzten Update auf Version 1.2 und dem nach wie vor sehr aktiven kostenlosen Beta Programm schon mehr als einmal bewiesen.

am1r

Gestern Abend wurde im Mac App Store Version 1.3 dieser App final veröffentlicht und das Changelog, von dem ich nachfolgend nur die wichtigsten Sachen erwähnen werde, ist geradezu erschlagend!

So können Verzeichnisse nun endlich zusammengefaltet werden. Dazu wurden die Suche, die Spam Erkennung und der Umgang mit Gmail und Exchange verbessert, sowie neue Möglichkeiten zum Flaggen und Filtern von E-Mails geschaffen.

Außerdem, und das ist vielleicht die wichtigste Neuerung, integriert sich Airmail nun mit dem OS X Kalender, den OS X Erinnerungen, Evernote und 2Do.

Der Airmail Support rät aufgrund der vielen Änderungen übrigens vor dem Update zum Sichern der alten Version 1.2, damit man u.U. wieder zu dieser Version zurückspringen kann. Das hat u.a. den Grund, dass Version 1.3 Fehlermeldungen erzeugt, sofern man mehr als sechs E-Mail Accounts mit Airmail abruft. Hier ist der Support aber dran und vertröstet auf die bald erscheinende Version 1.3.1.

Falls du Airmail noch gar nicht kennt, empfehle ich die anfangs verlinkte kostenlose Beta oder mein Review zur initialen Version 1.0. Die finale, im Mac App Store verfügbare Version kostet immer noch vergleichsweise sehr niedrige 1,79 Euro.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Airmail (AppStore Link) Airmail
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+3
Preis: 1,79 € Download

[UPDATE 10.12.2013 23:00 Uhr]

Das ging wirklich fix! Vor ein paar Minuten wurde Version 1.3.1 im MAS veröffentlicht, die wiederum, aufgrund der vergangenen Betaversionen, einige Neuerungen mit sich bringt.

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 22.59.30-minishadow.jpg

Allen voran Lokale Accounts, in die man E-Mails aus Apple Mail, EMLX, EML oder MBox importieren kann.

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

Permalink

Mac Pilot · E-Mail Client für OS X als Public Beta veröffentlicht

Kommt mir das nur so vor oder war 2013 das Jahr neuer E-Mail Clients für den Mac? Airmail, Unibox oder Opera Mail fallen mir spontan ein und ergänzen die alteingesessenen Dinos um MailMate, Sparrow (R.I.P.), Postbox, Thunderbird und natürlich Apple Mail.

Mit Mail Pilot, das es für iOS schon einige Zeit gibt und das Anfang 2012 aus einer Kickstarter Kampagne hervorgegangen ist, schickt sich nun ein weiterer Kandidat an das Erlebnis ‘E-Mail’ auf dem Mac umzukrempeln. Neuerding auch für jedermann als Public Beta.

Bildschirmfoto 2013-12-05 um 11.05.58

Konzept

Mail Pilot ist kein ganz normaler E-Mail Client, sondern wandelt die Inbox (accountübergreifend), ähnlich wie Mailbox, in eine To-Do Liste um.

Das stellt sich so dar, dass jede neue E-Mail eine zu erledigende Aufgabe ist, die man entweder als erledigt markiert (was gleichzeitig eine Archivierung zur Folge hat), aus der man eine Erinnerung mit Datum erzeugt, sie zur späteren Bearbeitung beiseite schiebt oder sie in Listen organisiert.

Bildschirmfoto 2013-12-02 um 22.17.51-minishadowBildschirmfoto 2013-12-02 um 22.17.45-minishadow

Damit man mit diesem Konzept relativ leicht klarkommt, wurde der Workflow aktionsbasiert aufgebaut.

Das reine Lesen einer E-Mail ändert beispielsweise, wie man es aus anderen Clients gewohnt ist, nichts am Status. Den Status gelesen und ungelesen kennt Mail Pilot nicht. Man muss die E-Mail explizit als erledigt markieren, eine Erinnerung erstellen, sie beiseite oder in eine Liste schieben, damit sich der Status verändert.

Ich konnte Mail Pilot, das sich übrigens ausschließlich mit IMAP-Accounts versteht, als closed Beta jetzt schon einige Wochen testen und bin echt überrascht, wie gut die Client von der Hand geht. Außerdem gefällt mir die sehr klar strukturierte Oberfläche.

Wer den Client selber testen möchte, klickt nachfolgenden Link an.

-> http://www.mailpilot.co

Für die zugegebenermaßen sehr teure iOS Universal App muss man derzeit 13,99 Euro investieren und ein iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 6.1 zur Hand haben.

Mail Pilot (AppStore Link) Mail Pilot
Hersteller: Mindsense LLC
Freigabe: 4+2
Preis: 8,99 € Download