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Review: Postbox 3 · E-Mail Client für Mac OS X und Windows (Gewinnspiel inside)

E-Mails… ich bekomme an normalen Tagen, wenn ich privat, beruflich und dieses Blog zusammenzähle, um die 100 Stück. Da ist ein ordentlicher E-Mail Client natürlich extrem wichtig.

Apple liefert mit der Mail.app schon ein recht gutes Werkzeug, welches ich, die richtige Konfiguration (Klick, Klick) vorausgesetzt, mit diversen Plugins seit etlichen Jahren nutze.

Trotzdem bin ich mit Mail nicht so richtig zufrieden. Gerade funktional ist da noch sehr viel Luft nach oben und so schaute ich dieser Tage nach Alternativen, die mehr als nur Google Mail-Konten können und auch das veraltete Post Office Protocol (POP3) unterstützen. Hängengeblieben bin ich bei Postbox, das neben OS X auch für Windows angeboten wird.

Postbox — Awesome Email-s

Postbox basiert auf Mozillas Thunderbird, wurde aber durch sinnvolle Features extrem erweitert.

Direkt nach dem ersten Start von Postbox kommt der Konto-Migrations-Assistent zum Vorschein, der neben den Einstellungen, auch E-Mail Accounts oder das persönliche Adressbuch aus dem bisherigen E-Mail Client importiert.

Dieser Import funktionierte soweit ganz gut. Allerdings wurden weder Signaturen, noch meine E-Mail-Regeln aus Mail.app importiert, was etwas ärgerlich war.

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Wer nichts importieren möchte, kann selbstverständlich auch komplett von vorne anfangen und Mail-Konten oder Newsgruppen über die Postbox Einstellungen oder das kleine Zahnrad unten links in der App einrichten.

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Interface

Postbox hat die typische 3-Spalten-Ansicht, die man auch aus anderen Mailclients kennt.

Links die Inbox bzw. die einzelnen Mail-Accounts; in der Mitte die einzelnen Mails mit dem Absender inkl. Betreff und rechts die eigentliche Mail.

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Dieses vertikale Layout lässt sich auch in die Klassische Ansicht umschalten und durch diverse Spalten erweitern.

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Die Fokus-Spalte trennt beispielsweise die Inbox besser auf. Man kann so seine E-Mails nicht accountbasiert, sondern nach Anhang, gelesen-Status, Themen, Priorität, Datum oder bevorzugte Kontakte anzeigen lassen.

Man ist also quasi fokussierter und hält sich nicht mit Accountmanagement auf.

Dazu kann man in der Favorites Bar favorisierte Accounts oder E-Mail Verzeichnisse für den schnellen Zugriff ablegen.

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Mit der Inspektor-Spalte werden alle in einer E-Mail-Konversation vorkommenden Absender (inkl. Profilbild), Dateien, Bilder oder Links für den schnellen Zugriff zusammengefasst angezeigt.

Darüber hinaus hat man in Postbox vier Ansichten für das Nachrichten-Feld: Nachrichten, To-Dos, Anhänge und Bilder.

Diese Ansichten sind nützlich, wenn man sich beispielsweise nur die Datei-Anhänge oder Bilder eines E-Mail-Kontos im eigentlichen Nachrichten-Feld ansehen möchte. Diese Bilder oder anderen Anhänge lassen sich dann mit Quick-View betrachten, direkt weiterleiten oder einfach nur herunterladen.

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Zu guter Letzt kann man, dank der Fokus-Spalte und Favorites Bar, die Ordner-Spalte (Inbox) ausblenden, um so mehr Platz für die eigentlichen E-Mails zu haben.

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Arbeitsweise

Jetzt wird es kompliziert aber im Grunde genommen weiß ja jeder, wie man E-Mails schreibt.

Ich werde mich daher auch nur auf Highlights von Postbox konzentrieren und auf Annehmlichkeiten wie Unified Mailbox, die selbstverständlich vorhanden ist, nicht weiter eingehen.

Los geht es mit der Schnellen Antwort bzw. dem Quick Reply, die unter jeder eingehenden E-Mail zu finden ist. Man braucht bei Postbox für also kein extra Antworten-Fenster, sondern kann so sehr schnell in ‘Messanger-Art’ kommunizieren.

Ähnliche Quick-Actions gibt es auch für das Verschieben von E-Mails in entsprechende Ordner.

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Außerdem ist der Conversation View einer E-Mail Unterhaltung sehr gut gelungen.

Man sieht hier alle E-Mails einer Konversation, kann diese beliebig auf- und zuklappen oder über den Quick Reply schnell antworten. Für diesen Conversation View können die E-Mails einer Unterhaltung auch in unterschiedlichen Ordnern liegen. Postbox puzzelt sich den View automatisch zusammen.

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Als nächstes müssen natürlich Tabs erwähnt werden, die für E-Mails, E-Mail-Verzeichnisse, Suchen u.s.w. angelegt werden können. Bei Apples Mail.app vermisse ich dieses Feature sehr; ein älteres Plugin namens MailTabs ist leider weder mit Lion, noch Mountain Lion kompatibel.

Postbox ist auch ‘social‘. Neben Gravatar, Facebook und LinkedIn steht auch eine Twitter-Anbindung zur Verfügung. Interessant ist in diesem Fall aber die Integration des Cloud-Dienstes Dropbox. Lädt man dort Dateien hoch und zieht sie per drag-and-drop in Postbox, wird ein Download-Link generiert. Der Vorteil ist offensichtlich: Mails mit großen Anhängen gehören der Vergangenheit an.

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Ähnlich spannend ist die Möglichkeit E-Mails auf Knopfdruck schön formatiert an den Notiz-Dienst Evernote weiterzuleiten.

Weitere coole Features sind die Anhang-Suche und der Summarize-Modus.

Wie in den Screenshots zu sehen, kann man beim Erstellen einer E-Mail über eine zuschaltbare Sidebar Anhänge (Dateien, Bilder, Kontakte) suchen und der E-Mail hinzufügen. Der Summarize Modus bietet hingegen beim Beantworten von Mails eine sauber formatierte ‘wer-sagte-was-wann’-Ansicht – ohne störende Header und Signaturen.

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Des Weiteren kann man E-Mails taggen bzw. sie einem bestimmten Thema zuordnen.

Darüber hinaus kann man To-Dos aus einer E-Mail und Kontogruppen mit verschiedenen E-Mail Accounts erstellen, es gibt einen Support für Gmail Labels bzw. generell eine sehr gute Google Mail Integration (Gmail Shortcuts, Google Kalender Events, Priority Inbox…). Man kann außerdem vorgefertigte Antwort-Templates (Canned Responses) oder einen nach Schlüsselwörtern konfigurierbaren Attachment Reminder erstellen. Zudem lässt sich Postbox über Multi-Touch Gesten steuern und besitzt eine Datum-Erkennung, mit der sich sehr einfach Kalender-Events für die OS X Kalender.app bzw. die Lightning-Extension erstellen lassen und und und…

Apropos Extensions: Die Funktionalität von Postbox kann man auch wunderbar mit Add-ons erweitern.

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Beim Blick in die Postbox-Einstellungen werden sich Thunderbird-Nutzer direkt heimisch fühlen. Ich erspare mir daher jeden weiteren Kommentar.

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Bevor ich nun aber zum Fazit komme, muss ich noch schnell auf eine unschöne Sache eingehen. Hier und da kommt es vor, dass die GUI in der deutschen Version von Postbox etwas unsauber ist. Das fängt bei fehlender Übersetzung an und endet in zu kleinen bzw. zu kurzen Schaltknöpfen sowie Überblendungen einzelner Menüpunkte.

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Preis und Verfügbarkeit

Postbox wird ausschließlich über die Webseite von Entwickler Postbox Inc. verkauft und kostet momentan 9,95 US-Dollar. Ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 4,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard bzw. Windows XP vorausgesetzt.

Wer vor dem Kauf kostenlos testen möchte, greift zur zeitlich begrenzten Trial-Version. Außerdem wird nach dem Kauf eine 60 Tage Geld zurück Garantie angeboten, falls man mit Postbox doch nicht zufrieden ist.

-> http://www.postbox-inc.com

FAZIT

Wow! Postbox ist wirklich eine sensationell App. Ich bin echt überrascht, was man aus einem Thunderbird machen kann und ich bin längst nicht auf alle Feinheiten eingegangen. Die hier vorgestellten Funktionen zeigen aber schon die Power der App.

Dennoch wirkt sie nicht überladen, läuft stabil und ist trotz über 5.000 E-Mails pro Mail-Account sehr schnell.

Was stört?

So funktional genial Postbox auch ist, irgendwie fehlt mir der Mac-Stempel in Sachen Usabilty.

Die App ist teilweise etwas hackelig. Gerade beim Scrollen vermisse ich die ‘smoothness’ einer Mail.app. Dann kommt es hin und wieder vor, dass ich die Spaltenbreite nicht anpassen kann, da einfach der ‘Anfasspunkt’ fehlt bzw. nicht sichtbar ist. Über die Fehler bei der deutschen Lokalisierung bzw. GUI sprach ich schon. Das wirkt einfach schluderig, gerade weil Postbox auch schon Version 3 erreicht hat.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Postbox ein sehr guter Mailclient mit kleineren Macken ist. Ob ich dauerhaft bei Postbox bleiben werde, kann ich jetzt noch nicht genau einschätzen. Funktional ist Postbox der Mail.app jedenfalls deutlich überlegen.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Entwickler Postbox Inc. hat aptgetupdateDE zwei Lizenzen, genauer gesagt Coupons, für die Mac-Version von Postbox 3 für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Für die Verlosung setzen wir erneut auf Rafflecopter, bei dem dieses Mal folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen

Das Gewinnspiel endet diesen Sonntag, den 14.04.2013. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Nachdem das Gewinnspiel nun vorbei ist, hier die Auswertung der gestellten Frage nach dem aktuell genutzten E-Mail Client:

Name der AppAnzahl der Nennungen
AirMail Beta1x
Apple Mail41x
Mailbox1x
Mutt1x
Postbox1x
Sparrow6x
Thunderbird4x
Webmail1x
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Google Mail App für iOS mit umfangreichen Update

Googles Gmail-App für iOS hat gerade ein umfangreiches Update bekommen, mit dem u.a. endlich mehrere Accounts unterstützt werden. Zusätzlich wurde die Optik getuned und erinnert, was nicht weiter verwundern sollte, an die Google Plus App.

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Neue Funktionen von Version 2.0

  • Unterstützung mehrerer Konten
  • Neues übersichtliches Design
  • Automatische Vervollständigung von Suchbegriffen bei der Eingabe
  • Uneingeschränktes Scrollen im Posteingang
  • Direktes Beantworten von Google Kalender-Einladungen
  • Unterstützung von interaktiven Google+ Beiträgen
  • Interaktive Tour beim ersten Starten der App

Gmail 2.0 für iOS steht kostenlos im App Store zum Download bereit, läuft auf iPhone, iPad und iPod touch gleichermaßen und setzt minimal iOS 5 zur Installation voraus.

Gmail: E-Mail-Dienst à la Google (AppStore Link) Gmail: E-Mail-Dienst à la Google
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: Kostenlos Download
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Herald · E-Mail Vorschau-Overlay für Mail.app unter OS X Mountain Lion

herald-titleimgKurzer Hinweis für alle Nutzer des großartigen und kostenlosen Apple Mail Plugins Herald.

Seit ein paar Tagen ist Version 3 veröffentlicht, die ausschließlich auf OS X Mountain Lion läuft. Die älteren Versionen 1 und 2 für OS X Snow Leopard bzw. Lion werden aber selbstverständlich weiterhin zum Download angeboten.

Was ist neu?

Neben voller Kompatibilität zu Gatekeeper, wird nun auch das neue Feature VIP-Mail unterstützt. Heißt, man kann sich nur die Mails als Overlay anzeigen lassen, die in diese Kategorie fallen oder diese Mails mit einem Stern gesondert kennzeichnen.

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Ansonsten bleibt alles beim Alten, was in diesem Fall nichts Schlechtes heißt ;)

-> http://erikhinterbichler.com/software/herald

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Google Mail für iOS ist tot! Hoch lebe Gmail.

Großes Tennis heute im iTunes Store!

Die App Google Mail ist ab sofort nicht mehr verfügbar. Dafür hat Google heute eine ‘neue’ App namens Gmail veröffentlicht.

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Durch den normalen iOS Update-Prozess bekommen Google Mail Nutzer kein Update angezeigt. Man muss sich daher die neue Gmail-App gesondert herunterladen und kann die alte Google Mail-App getrost löschen.

Ein mehr als unhandliches Verhalten!

Neue Features gibt es natürlich auch: Neben den normalen Bugfixes soll die App nun schneller reagieren und kann auch Bildanhänge direkt in die Foto-Mediathek speichern. iOS 4.0 wird zur Installation minimal vorausgesetzt.

Das Team rund um Sparrow Mail wird mit dieser Version noch recht wenig zu tun haben. Was Gmail in Zukunft unter iOS leisten kann, wird sich daher erst zeigen.

Gmail: E-Mail-Dienst à la Google (AppStore Link) Gmail: E-Mail-Dienst à la Google
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: Kostenlos Download
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Mailclient Sparrow for Mac mit Update und reduziertem Preis

Kam schon als ‘Sneak-News’ auf unseren Social Web Kanälen und nun auch hier im Blog…

Der alternative E-Mail Client Sparrow für den Mac steht erstmals zum reduzierten Preis von 3,99 Euro (50% Rabatt) im Mac App Store zum Download bereit.

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Dazu ist die App nun bereit für Mountain Lion und es gibt eine Unterstützung des Retina Displays, sowie Notification Centers.

Wer mit Sparrow noch gar nichts anfangen kann, liest sich am besten unser Review inkl. eines kleinen Updateartikels durch. Darüber hinaus kann man sich auf der Sparrow Homepage eine kostenlose Testversion herunterladen.

Sparrow (AppStore Link) Sparrow
Hersteller: Sparrow by Google
Freigabe: 4+3
Preis: 8,99 € Download
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Tipp · E-Mail Aliases in Apple Mail erstellen

Man möchte es kaum glauben aber ich stand gestern Abend zum ersten Mal vor dem Problem eine E-Mail von einer Alias-Adresse zu versenden.

Leider gibt es in Apple Mail keine Option für diese Alias-Adressen aber die Lösung ist einfacher, als man vermuten könnte.

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In den Mail-Einstellungen kann man in den Accountinformationen im Feld E-Mail-Adresse durch Komma getrennt verschiedene E-Mail-Adressen eingeben. Diese gelten als Alias und können anschließend beim Verfassen einer E-Mail als Absenderadresse im Drop-Down-Menü ausgewählt werden.

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Sparrow für iPhone mit POP Support

Der Alternative E-Mail Client (Captain Jack) Sparrow für iOS, zu dem wir bei der Veröffentlichung Mitte März 2012 auch ein kleines Review geschrieben haben, zieht beim gerade erschienen Update mit seinem großen Bruder auf dem Mac gleich und unterstützt das Post Office Protocol 3, kurz POP3.

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Das war es leider auch schon mit den Neuerungen. Push Notifications gibt es weiterhin nur auf Umwegen und die iPad App lässt auch auf sich warten.

iOS 5.0 wird zur Installation minimal vorausgesetzt.

Sparrow (AppStore Link) Sparrow
Hersteller: Sparrow by Google
Freigabe: 4+3
Preis: 2,69 € Download
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Beyond Inbox · E-Mail Backup App für den Mac und PC heute kostenlos

Bei unseren Freunden von BitsDuJour gibt es mal wieder einen Schnapper, der sich an alle Enthusiasten für Sicherheit und E-Mails richtet.

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Beyond Inbox, so heißt die App, um die es sich dreht, ist in der Lage Datensicherungen von E-Mail-Postfächern anzulegen und sie ggf. im Havariefall zurückzuschreiben.

Features

  • Backup your email for Disaster Recovery.
  • Archive your email.
  • Organize your inbox.
  • Transfer your email to another account.
  • Restore your email

Beyond Inbox kostet normalerweise 49,99 US$ und setzt mindestens Mac OS X 10.6 bzw. Windows XP voraus. Darüber hinaus wird ‘leider’ Java benötigt, was die App für mich persönlich nutzlos macht.

Aber vielleicht habt Ihr ja Spaß dran.

-> http://www.bitsdujour.com/software/beyond-inbox/

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Einfache Tipps, um seinen Mac vor Viren und Trojanern zu schützen.

Es geht derzeit echt um; vorgestern war es ein Sicherheitsleck in Java, das uns den Flashback Trojaner brachte, gestern war es Microsoft Word, welches für SabPub verantwortlich ist, heute ist es…

Der Mac ist momentan also alles andere als sicher! Mitnichten, denn mit ein paar ganz simplen Tipps kann man sich gegen die meisten Angriffe sehr erfolgreich zur Wehr setzen.

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1. Apps und Mac OS X regelmäßig aktualisieren

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit aber dennoch häufig vernachlässigt.

Dass Apple mit der Veröffentlichung des letzten Java-Updates, welches dem Flashback Trojaner die Hintertür verbaut, über vier Wochen nach dem Release von Oracle gebraucht hat, ist natürlich mehr als tragisch und nicht mehr zu ändern. Dennoch sollte dieser Punkt der erste Schritt sein, um sein System sicher zu halten.

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Gleiches gilt selbstverständlich für alle anderen installierten Apps.

2. Java deaktivieren

Ich könnte jetzt großartig ausholen, spare es mir aber und weise auf das aktuelle Flashback Problem hin, dass durch ein Java Sicherheitsleck zustande kam. Die einfachste Methode sich vor diesen Übergriffen zu schützen ist das Java-Plugin im Browser, in meinem Fall Safari, zu deaktivieren.

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Wer sich damit immer noch sich sicher fühlt bzw. einen Schritt weiter gehen möchte, kann Java auch systemweit abschalten. Ich behaupte einfach mal, dass der Durchschnittsnutzer Java nicht auf seinem Mac installiert haben muss bzw. es nicht braucht.

  • im Programmordner das Verzeichnis Dienstprogramme öffnen
  • die App Java-Einstellungenstarten
  • die Haken bei Applet-Plug-Ins und Web-Start-Programme aktivieren und Java SE darunter entfernen

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3. Adobe Flash deinstallieren / deaktivieren bzw. ein Flash Block Plugin benutzen

Flash ist seit Jahren ein Sicherheitsproblem. Egal was Adobe an Bugfixes veröffentlicht, spätestens zehn Minuten später ist das nächste Leck entdeckt. Sicherlich auch ein Grund, warum Apple damit aufgehört hat neue Mac mit einem installierten Flash-Player zu verkaufen.

Ich persönlich komme übrigens bei meinem MacBook Air seit fast einem 3/4 Jahr sehr gut ohne Flash aus und vermisse quasi nichts. Der Vormarsch von HTML5 und diverse Browser Extensions machen diesen Weg heutzutage mehr als einfach.

Wer aus irgendeinem Grund gar nicht auf Flash verzichten mag/kann, sollte zumindest seinen Browser durch Flash-Blocker Plugins schützen. Das hat zur Folge, dass nur auf Klick Flashinhalte geladen und abgespielt werden.

[Offtopic]
Dazu vielleicht noch erwähnenswert: Gleiches gilt für Silverlight, dem ‘Microsoft Flash’. Mir will persönlich kein Grund einfallen, warum man so etwas auf seinem Mac installiert haben muss.

4. Adobe Acrobat Reader deinstallieren

Adobe zum Zweiten! Der Acrobat Reader hat ein ähnliches Sicherheitsproblem wie der Flash-Player. Darüber hinaus ist er für einen simplen PDF-Reader mit 500 MB mehr nur groß und zudem überflüssig. OSX bietet mit der Vorschau App einen PDF-Reader out-of-the Box an.

Zum Deinstallieren sollte übrigens der mitgelieferte Uninstaller verwendet werden. Das eventuell zusätzlich zu entfernende Acrobat Browser Plugin ist hier zu finden:

/Library/Internet Plug-ins/AdobePDFViewer.plugin

5. Anti-Virus Software installieren

Dieser Punkt steht für mich persönlich auf recht wackligen Beinen, denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass man unter OSX keinen Virenscanner benötigt.

Wer aber viel Mailverkehr mit öffentlichen Einrichtungen, die eine Brutstätte für Viren und Trojaner sind, hat, sollte drüber nachdenken und sich in der Hinsicht schützen.

Anti-Virus Software ist mittlerweile auf den Mac ähnlich gut gestreut wie unter Windows. Hier eine Auswahl.

6. “Sichere” Dateien nach dem Laden öffnen deaktivieren

Ein kleiner Haken im Browser (hier: Safari), der zusätzliche Sicherheit bietet.

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7. Anti-Malware Definitionen aktuell halten

OSX lädt automatisch eine Liste verdächtiger Signaturen herunter. Diese Einstellung ist in den Systemeinstellungen unter Sicherheit per default aktiviert und sollte auch so belassen werden.

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Wer wissen möchte, wie aktuell diese Liste ist, öffnet das Terminal und gibt folgenden Befehl ein:

cat /System/Library/CoreServices/CoreTypes.bundle/Contents/Resources/XProtect.meta.plist

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8. Unbekannte E-Mails ignorieren und keine unbekannte Software installieren

Eigentlich müßig zu erwähnen aber gerade Nutzer, die nicht für das Thema Sicherheit sensibilisiert sind, fallen häufig darauf herein. Wie oft gab es in letzter Zeit vermeintliche E-Mails der DHL, eBay oder sonst wem, bei denen im Anhang ein Dokument hing, welches man öffnen soll…

Gleiches gilt für Apps, die aus dubiosen Quellen stammen. Niemals installieren!!! Zumindest an dieser Stelle wird sich in OSX 10.8 Mountain Lion mit dem Gatekeeper etwas ändern.

Das soll es von mir erst einmal gewesen sein. Diese kleinen Sicherheitstipps sind natürlich nicht nur auf dem Mac, sondern auch unter Windows anwendbar.

Habt Ihr noch irgendwelche Tipps, die man beherzigen sollte?

<ironie>
P.S. Bevor jemand fragt: Das SabPub-Problem fällt für mich unter Punkt 8 · Apps (Word) aus dubioser Quelle (Microsoft).
</ironie>

(inspired by)

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Review: Sparrow Mail for iOS

Heute war es soweit und Sparrow Mail, sicher einigen Lesern von der sensationellen Mac App bekannt, erblickte das Licht der Welt für iOS iPhone.

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Fazit

Etwas ungewöhnlich aber ich will es schon am Anfang des Artikel sagen: Sparrow ist einfach nur geil, quasi das Tweetbot unter den Mailclients für iOS. Das fängt bei der Bedienung/Usabilty an und lässt sich nahtlos in der GUI fortsetzen.

Direkt nach der Installation richtet man einen ersten Mail-Account ein. Es werden ausschließlich IMAP-Accounts unterstützt, was POP3 Nutzer (gibt es die überhaupt noch) alt aussehen lässt. So werden auch die Posteingang- bzw. Postausgang-Server von Google Mail, Google Apps, iCloud, Yahoo, AOL, Mobile Me oder andere IMAP Accounts automatisch durch Eingabe der E-Mail Adresse inkl. des Passwortes erkannt.

Anschließend folgt eine kleine bebilderte Einführung in Sparrow for iOS.

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Nach dieser befindet man sich im dreiteiligen Hauptbildschirm, den man durch Hin- und Herswipen bewegen kann. Neben den Mailadressen, werden hier die einzelnen IMAP-Labels und die E-Mails angezeigt.

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In der Anzeige der E-Mails kann man einzelne E-Mails über ‘nach links swipen’ via passendem Icon beantworten, favorisieren, labeln, ins Archiv schieben oder löschen. Darüber hinaus kann man über den Edit-Knopf oben rechts mehrere E-Mail markieren und verschieben bzw. löschen.

Will man eine neue E-Mail verfassen, bietet Sparrow dafür ein kleines, eher unauffälliges Icon unten rechts. Dank Anbindung ans iOS Adressbuch kann man nun bequem über eine Instant-Suche den Empfänger der Mail aussuchen oder auch eine unbekannte E-Mail Adresse eingeben.

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In den Einstellungen von Sparrow lassen sich neben dem Avatar, Signaturen oder Aliasses beispielsweise auch die Priority Inbox oder die Verbindung zu Facebook aktivieren. Facebook ist dafür da, um die Avatare der Mailkontakte aktuell zu halten.

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Das soll erst einmal für einen kurzen Blick in Sparrow for iOS genügen. Für ein erstes Release ist diese Version schon sehr brauchbar und wird bei mir definitiv Apples Mobile Mail.app als Standard-Mail-Client ablösen.

Es bleibt abzuwarten, wie es in Zukunft beispielsweise mit der Unterstützung von Exchange oder einem Landscape Modus aussieht und wann die iPad App folgt bzw. diese App iOS Universal wird. Außerdem kann Sparrow leider noch keine E-Mails pushen (die Gründe der Entwickler). Wer darauf wert legt, muss vorerst Boxcar bemühen.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Sparrow for iOS setzt mindestens iOS 5 voraus und kostet 2,39 Euro im iTunes App Store. Der Vollständigkeit halber sei auch noch mal die Mac App erwähnt, die für 7,99 Euro im Mac App Store gekauft werden kann.

Sparrow (AppStore Link) Sparrow
Hersteller: Sparrow by Google
Freigabe: 4+3
Preis: 2,69 € Download

Sparrow (AppStore Link) Sparrow
Hersteller: Sparrow by Google
Freigabe: 4+3
Preis: 8,99 € Download