Kleiner Tipp für die kommenden Ostertage. Aktuell gibt es nebenan ein nettes Gewinnspiel auf das ich gern hinweisen möchte. Eigentlich nichts Neues, dass Blogs Gewinnspielaktionen oder Verlosungen durchführen. Die aktuelle Aktion ist aber ein kleiner Leckerbissen. Es wird ein aktueller Taschenbegleiter aus der Sonderedition Drucktuch der Firma RoterFaden verlost.
Wer die Taschenbegleiter nicht kennt, sollte unbedingt bei roterfaden.de vorbeischauen!
Anzumerken sei noch – darum gebe ich gern eine Empfehlung – die sehr gute Produktverarbeitung und der hervorragenden Kundensupport des Unternehmens aus Saarbrücken.
Ende der Gewinnspielaktion ist Sonntag, 08. April 2012, 18:00 Uhr
Es gibt so Software, die schaut man sich einmal an — befindet sie für äußerst nützlich und integriert sie in seinen täglichen Workflow.
Mir flatterte vor einigen Tagen eine Meldung des Entwicklers Matthias Gansrigler von Eternal Storms Software per Twitter über den Schirm, die besagte, dass es eine neue Version seines Programms Yoink gibt. Vorweg: Yoink ist eines meiner Must-have-Programme auf dem Mac, ohne die ich mir ein effizientes Arbeiten nicht mehr vorstellen könnte und verdiente somit den persönlichen ★ Pick des Tages ★
Wie beschreibt man Yoink?
Yoink ist ein kleiner Zwischenablagespeicher in dem Objekte/Dateien zwischengeparkt werden können. Dies können einzelne oder auch mehrere Dateien/Objekte sein – die dann zu sogenannten Drags in Yoink zusammengeführt werden.
Der Clou des Programms ist aber, dass es einen der größten Mankos ins Lion löst: den Austausch von Objekten zwischen Vollbild-Applikationen.
Das Programm zeigt sich bei erkannter Drag & Drop-Bewegung am Bildschirmrand oder unmittelbar an der Mausposition. Letztere Funktion schätze ich gerade bei meinem iMac, da oft der Weg auf dem Trackpad nicht bis zum Bildschirmrad reicht.
Wie verwende ich Yoink in meinem Workflow?
Yoink dient hauptsächlich als Zwischenspeicher für Dateianlagen in E-Mails oder temporärer Ablageort bei größeren Ausschneiden & Einfügen-Aktionen im Finder.
Für Blogartikel, die ich ausschließlich mit Scrivener verfasse, dient Yoink als Ablageort für Screenshots oder Textschnipseleien. Screenshots oder Text-Clippings landen so nicht mehr auf direkten Weg auf der Platte – hält in meinem Fall den Schreibtisch sauber.
Andreas Zeitler alias @Zettt von den macosxscreencasts.com hat für eine der ersten Yoink-Versionen einen ausgezeichneten Screencast erstellt. (Bitte anständig flattern!) Die deutsche Version auf YouTube findet sich hier eingebunden. Alle weiteren Videos und einschließlich die Screencasts in englischer Sprache findet ihr in der Linkliste.
Beachtung verdient noch der ausgezeichnete Support für das Programm. Matthias reagiert schnell auf Anfragen und Verbesserungswünsche.
In diesem Zusammenhang ist mir ein kommendes Manko aufgefallen, das viele Programme in Zukunft ereilen könnte. Yoink kann nur manuell zu den Startobjekten hinzugefügt werden. Das Programm trägt hier schon den kommenden Sandbox-Regularien Rechnung.
Matthias Gansrigler hat aptgetupdateDE freundlicher Weise fünf Promocodes für den Mac App Store zur Verfügung gestellt, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Danke noch einmal Matthias!
Gewinnspielregeln
Schreibt bitte drei Gründe in die Kommentare warum und/oder wie Ihr Yoink gerne einsetzen würdet. Das Gewinnspiel endet am 06.04.2012. Die üblichen „Führ mich zum Schotter!“ Kommentare disqualifizieren sich selbst.
aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)
Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Yoink im Mac App Store aktuell 2,39 Euro kostet und Mac OS X 10.7 Lion voraussetzt. Außerdem wird auf der Homepage eine Trial-Version angeboten, mit der man das Programm 15 Tage lang kostenlos testen kann.
Als (zu neudeutsch) digitaler Eingeborener habe ich schon so einige Start-ups kommen und gehen sehen, selten ist mal eines im Gedächtnis geblieben. QUOTE.fm bildet eine löbliche Ausnahme: Nutzer können Texte oder Internetseiten, die sie als lesenswert erachten, mit anderen teilen, indem sie eine beliebige, möglichst aussagekräftige Passage quoten. Das erscheint dann im öffentlichen Stream und verlinkt auf den empfohlenen Inhalt. Man kann followen, gefollowed werden, liken. Kommt Euch bekannt vor? Kann man mit Twitter und Facebook nicht auch? Jein.
Anders als bekannte soziale Netzwerke, ist QUOTE.fm eine reine, dedizierte Empfehlungsplattform für gute Texte. Der übliche „Müll“, der bei Facebook o.ä. so anfällt, ist damit schonmal raus. Auch der soziale Faktor wird auf ein Minimum reduziert: Virtuelle Follower-Schwanzvergleiche sind aufgrund fehlender Zahlen im Profil nicht möglich, direkte Kommunikation über Nachrichten oder Pinnwände ist schlicht nonexistent. Die Quotes stehen im Mittelpunkt. Diese kann man liken oder kommentieren. Das wars. Wie sich das auswirkt, kann drückt folgendes Zitat ganz gut aus:
Die User müssen den Text gelesen haben, um den Kern oder die Aussagekraft der Publikation zitieren zu können. Sie müssen sich damit auseinandersetzen. Ich fühle mich bei Quote.FM umgeben von Menschen, die nicht nur für den schnellen Kick und für das lustige Gif leben. Das mag eine elitäre Haltung sein, aber: zu wissen, dass ich nicht nur einen Link geklickt habe, sondern eine Empfehlung von jemandem bekommen habe, der schon einen guten Teaser-Text ausgewählt hat, bereichert mich innerlich. Es macht mich glücklich. Und im besten Falle bilde ich mich weiter, kann Wissen vertiefen oder neues aneignen. Für mich ist das großartigste an Quote.FM derzeit aber, dass ich entdecke. — via dragstripgirl
QUOTE.fm ist natürlich nicht jedermanns Sache, da sehr speziell ausgerichtet. Nicht jeder braucht einen solchen Dienst. Wer jedoch außerhalb seines Feedreaders lesenswerte Texte sucht, was ich bei einem internetaffinen Publikum wie Euch einfach mal annehme, wird auf jeden Fall fündig. Meine RSS-Abos haben sich seit meiner Anmeldung jedenfalls kräftig umgestellt. Nach der geschlossenen Beta gehts am 01.11 offiziell los. Ich kann Euch nur empfehlen mal reinzuschnuppern.