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Review: Path Finder 7 · OS X Dateimanager

Apples Finder: Man liebt ihn oder man hasst ihn.

Trotz guter Verbesserungen wie Tabs oder Tags, bin ich kein großer Fan dieser App, die meiner Meinung nach nur für grundlegende Dateiarbeit taugt. Der Poweruser ist daher gezwungen den Finder mit Plugins wie beispielsweise XtraFinder zu tunen oder direkt zu Komplettlösungen wie ForkLift oder Path Finder zu greifen.

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Wenn du dieses Blog schon etwas länger liest, weißt du sicherlich, dass ich Fan dieser Komplettlösungen bin und seit etlichen Jahren alternative Dateimanager nutze.

Im nachfolgenden Review habe ich die vor einigen Wochen veröffentlichte finale siebte Version des Path Finders unter die Lupe genommen und werde dir die Neuerungen gegenüber den direkten Vorgängern Path Finder 6 und Path Finder 5 vorstellen.

Oberfläche

Die horizontal oder vertikal ausrichtbare Zwei-Spalten-Ansicht, Tabs, Cover Flow oder auch der Pfad-Navigator bzw. die Lesezechenleiste zum schnellen Verzeichniswechsel bzw. –zugriff sind für Path Finder Veteranen keine große Überraschung.

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Die Neuerungen liegen eher im Detail und sind vor allem unter der Haube, dazu später etwas mehr, zu finden.

Aus Schubladen werden Regale

Die größte optische Veränderung betreffen die bis PF6 seitlich und nach unten ausfahrbaren Schubladen für das integrierte Terminal und allerlei Informationsfenster.

Diese Schubladen wurden komplett entfernt. Stattdessen kann man sich nun bis zu acht flexibel anpassbare Regale (vier rechts und vier unten) einblenden lassen, die nicht mehr aus dem Path Finder Fenster herausgleiten, sondern integriert angezeigt werden.

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Auf diese Weise hat man weiterhin Zugriff auf sehr viele Datei-Informationen, kann schnell Tags vergeben, übliche Git- bzw. Subversion-Kommandos (ohne Kommandozeile) ausführen oder das Terminal-Fenster nutzen.

Editierbarer Pfad-Navigator

Eine recht praktisches neues Feature ist der durch einen Doppelklick editierbare Pfad Navigator, um sehr schnell in ein neues Verzeichnis zu gelangen. Im Gegensatz zur vergleichbaren Gehe zum Ordner…-Funktion (Shift+Cmd+G) des OS X Finders werden hier Live-Ergebnisse der Unterverzeichnisse angezeigt, die einen Verzeichniswechsel sehr viel komfortabler gestalten.

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Gruppierte Darstellung

Hier werden Fans der Finders lachen aber die gruppierte Darstellung bzw. das Ausrichten nach einem bestimmten Kriterium hat es nun endlich auch in den Path Finder geschafft. Zur Ehrenrettung des Path Finders muss man allerdings sagen, dass die Kriterien weitaus differenzierter als beim Finder sind.

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Dropbox Integration

Was sich erst einmal groß anhört ist im Prinzip nichts anderes als die Möglichkeit (Dropbox-)Ordner bzw. (Dropbox-)Verknüpfungen freizugeben oder seine Daten direkt auf der Dropbox-Homepage anzusehen.

Mehr, beispielsweise ein Version-Rollback o.ä., wird leider nicht geboten, so dass man auch dieses Feature aus Apples Finder schon etwas länger kennt.

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FolderSync

Wie der Name schon vermuten lässt, kann man auf sehr unterschiedliche Art und Weise zwei Verzeichnisse miteinander vergleichen und synchronisieren.

Dazu müssen zunächst zwei Verzeichnisse markiert und anschließend über das Kontextmenü oder aus dem (Options-)Menü heraus die Option OrdnerSync (bei derartigen ‘Eindeutschungen’ stirbt übrigens jedes mal ein Katzenbaby) ausgewählt werden.

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Im neu erscheinenden OrdnerSync-Fenster kann man nun beide Verzeichnisse vergleichen oder nach links bzw. rechts synchronisieren.

Wie in den Screenshots zu sehen kann man die Voreinstellungen flexibel anpassen und optional auch nach Dateiinhalt vergleichen.

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Sonstige Neuerungen

Ein Blick ins offizielle Changelog von PF7 verrät unzählige weitere Verbesserungen, die, wie schon angekündigt, zumeist unter der Haube stattfanden.

So geht das Kopieren bzw. Verschieben von (großen) Dateien dank einer neuen Engine schneller. Auch das integrierte Terminal ist nun performanter und die Suchfunktion wurde weiter verbessert.

Eine weitere Optimierung betrifft den sehr genialen temporäre Ablagestapel (Drop Stack) zum schnellen Verschieben von einer oder mehreren Dateien. Diese (Datei-)Zwischenablage befindet sich in der linken Sidebar und bekommt mit PF7 ein zusätzliches Icon in der Symbolleiste spendiert, über das dieses Feature auch zugreifbar ist, sofern die Sidebar einmal geschlossen ist.

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Darüber hinaus kann man jetzt in der Zwei-Spalten-Ansicht über die Funktionstasten (F5 bis F8) Dateien ‘Norton Commander-like’ auf beiden Seiten sehr schnell kopieren, verschieben, komprimieren oder dekomprimieren. Es gibt eine neue 3-Finger-Tap-Geste für Quicklook, man kann geschlossene Tabs wiederherstellen, sich eine History kürzlich geschlossener Tabs ansehen, die Dateiauswahl umkehren u.v.m.

Altbekanntes

Damit ist der Funktionsumfang von PF7 aber noch lange nicht am Ende, denn all die bisher nicht erwähnte Funktionen aus den Vorgängerversionen sind selbstverständlich auch in der neuen Version enthalten.

So zum Beispiel ein sehr einfacher Bildeditor oder auch App-Launcher nach dem Vorbild von Alfred oder LaunchBar.

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Des Weiteren kann man Disk Images erstellen, Prüfsummen berechnen, in der Sidebar favorisierte Ordner zum Schnellzugriff ablegen, per Klick eine große Auswahl an Dateien umbenennen, den integrierten Text-, Hex- oder ACL-Editor nutzen oder die App ganz bequem aus der OS X Menüleiste heraus steuern.

Dazu lassen sich für alle genannten und ungenannten Features in den Einstellungen der App Tastaturkürzel definieren, was eine komplette Steuerung der App ohne Maus ermöglicht.

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Einstellungen

Neben den Tastaturkürzeln, kann man hier die Verbindung zur Dropbox bzw. das Icon in der Menüleiste aktivieren oder, und das ist für viele sicher nicht ganz so uninteressant, das Finder- bzw. Papierkorb-Icon aus dem Dock entfernen.

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Preise und Verfügbarkeit

Path Finder 7 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Cocoatech für 39,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von einer früheren Version schlägt mit 19,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie üblich, zur kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version.

-> http://cocoatech.com/pathfinder

FAZIT

Ich bin irgendwie zwiegespalten. Auf der einen Seite ist Path Finder auch in seiner siebten Version eine sehr, sehr gute App und der Dateimanager meiner Wahl. Auf der anderen Seite fehlt mir irgendwie ein triftiger Grund zum Aktualisieren von PF6 auf PF7.

Versteht mich nicht falsch:
Für Neukunden gibt es ohne Frage eine blinde Kaufempfehlung. Für Bestandskunden fehlt mir für eine Upgradeempfehlung einfach das gewisse Extra; zumal einige Funktionen wie Dropbox-Integration oder die gruppierte Darstellung schon lange im Finder zu finden sind. Dazu kommt, dass viele neue Features von PF7 durch Plugins auch schon in PF6 und PF5 integriert werden konnten und so ein wirklicher Mehrwert fehlt; von der Unterstützung der Entwickler und dem Up-To-Date-Gefühl einmal abgesehen.

So hätte ich mir, gerade mit Hinblick auf OS X Yosemite, eine komplette Überarbeitung der Oberfläche, wie es beispielsweise auch LaunchBar gemacht hat, gewünscht. Path Finder hat so mMn exakt das gleiche Problem wie MailMate: Trotz eines unglaublichen Funktionsumfangs sieht die App altbacken aus. Auch zusätzliche Funktionen wie einen integrierten FTP/SFTP/Amazon S3/WEBDav/SMB/AFP/NIS Client nach dem Vorbild des Konkurrenzproduktes ForkLift, AirDrop Support oder eine bessere/handhabbare Verwaltung meiner Dokumente in der iCloud wären wünschenswert gewesen.

Aber ich will nicht allzu sehr meckern, denn die positiven Seiten der App überwiegen deutlich. Trotzdem gibt es etwas Abzug in der B-Note.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Apropos Path Finder Plugins:
Diese scheinen eingestellt bzw. es scheiterte einfach am Interesse der Nutzer, was ein nicht gepflegten SDK zur Folge hat.

We used to have a public SDK for people willing to develop Path Finder plug-ins, but it’s abandoned as interest was so low, it wasn’t justifiable to spend time and effort keeping it up-to-date.

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NoBrainer der Woche: ForkLift 2 · Dual Pane Dateimanager für OS X für 89 Cent

Auch wenn ich persönlich mittlerweile eher auf den Path Finder schwöre, soll nun ein kleiner Hinweis auf die Finder-Alternative ForkLift folgen, der momentan für 89 Cent (normalerweise liegt der Preis bei 17,99 Euro) über den Mac App Store gekauft werden kann.

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Stammleser kennen diesen Dateimanager bereits, der neben der klassischen Zweispaltenansicht auch ein FTP-, SFTP-, WebDAV- oder Amazon S3-Client ist und nebenbei noch einen App-Uninstaller, Tabs, Verzeichnis-Sync, Multi-Datei-Renamer und vieles mehr vereint.

Zur Installation von ForkLift wird OS X 10.7 minimal vorausgesetzt.

ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client (AppStore Link) ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client
Hersteller: BinaryNights LLC
Freigabe: 4+
Preis: 17,99 € Download
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Alfred 2 · Tags, Multiple Screen und Apple Maps Updates für OS X Mavericks

Dieser Tage gab es die ersten Pre-Releases zur kommenden Version 2.1.1 von Alfred (unser Preview).

Speziell geht es hier um diverse Verbesserungen im Umgang mit Mavericks.

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So kann man nun, ähnlich wie im kürzlich vorgestellten Tags-Workflow, out-of-the-box nach ge-tag-ten Dateien suchen; auch mit mehreren Tags. Das Vergeben von Tags ist leider noch nicht möglich aber dafür gibt es ja den gerade verlinkten Workflow.

Dazu kann man, für Mavericks Multiple Screen Feature recht interessant, Alfred anweisen ausschließlich auf dem aktiven Bildschirm zu erscheinen.

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Außerdem gab es Verbesserungen im Umgang mit Apples Maps.app, die nun per Default für die Adresssuche aus dem Contact Viewer genutzt wird.

Darüber hinaus wurde eine Apple Maps Websuche integriert und es werden jetzt bei den ‘Workflow Notifications’ die Workflow Images angezeigt, was viel Platz im Notification Center wegnimmt und glücklicherweise, wie alle anderen gerade vorgestellten Features, deaktiviert (Advanced >  Show notification icons in 10.9) werden kann.

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Wer dieses bzw. generell Pre-Releases von Alfred 2 testen/nutzen möchte, kann das Ganze unter Update > Automatically check for > pre-releases einstellen.

-> http://www.alfredapp.com

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Tags in OS X Mavericks mit Alfred 2 beherrschen

Über die Mächtigkeit der mittlerweile gar nicht mehr so neuen Workflows in Alfred 2 (unser Preview) hatte ich in der Vergangenheit und erst recht in meinem ultimativen Workflow-Artikel schon philosophiert.

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Nun wurde mit OS X 10.9 Mavericks das neue Tags-Feature eingeführt, das von Apple für existierende Dateien leider mal wieder nur halbgar umgesetzt wurde.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der großartige Brett Terpstra einen Weg über einen einfachen Shortcut zum Taggen von Dateien gefunden hat. In die gleiche Kerbe springt James Berry, der für diesen Zweck ein kleines Kommandozeilen Tool für das OS X Terminal entwickelt hat.

Basierend auf diesem Kommandozeilen Tool entstand nachfolgender Workflow für Alfred 2:

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Features

  • Show tags of a file or folder
  • Add/Remove tags of a file or folder
  • Search files and folders with a specific tag

Man kann also nicht nur vorhandene Tags anzeigen lassen, sondern auch direkt Tags zu einer Datei hinzufügen oder löschen. Dazu kann man Dateien bzw. Verzeichnisse mit speziellen Tags suchen…

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… und auch über die ‘Alfred Fileactions’ Tags managen.

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Zur Installation dieses Workflows wird wie üblich das Powerpack für Alfred 2, welches derzeit 17,00 £ kostet, vorausgesetzt.

Viel Spaß beim Taggen!

-> https://github.com/markokaestner/mavericks-tags

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NoBrainer der Woche: ForkLift 2 · Dual Pane Dateimanager für OS X

Im Rahmen des Two Dollar Tuesdays wird der sehr gute OS X Dateimanager ForkLift momentan zum Sonderpreis von 1,79 Euro im Mac App Store zu Download angeboten.

Die App, die neben der klassischen Zweispaltenansicht auch einen FTP-, SFTP-, WebDAV- oder Amazon S3-Client ist und nebenbei noch einen App-Uninstaller, Tabs, Verzeichnis-Sync, Multi-Datei-Renamer und vieles mehr vereint, wird immer mal wieder zum Schnäppchenpreis angeboten. Wer also noch nicht zugegriffen hat und auf der Suche nach einem Finder-Ersatz ist, sollte unbedingt zuschlagen.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client (AppStore Link) ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client
Hersteller: BinaryNights LLC
Freigabe: 4+
Preis: 17,99 € Download

Features

  • Dual-pane, tabbed file management
  • Connect to a remote or shared volume using FTP, SFTP, WebDAV, Amazon S3, iDisk, SMB, AFP, NIS
  • Stacks: virtual containers for working with many disparate files across volumes
  • Workspaces: save a snapshot of your current directories and connections
  • Folder Sync: keep two folders in sync with granular control including powerful RegExp rules
  • Synclets: save any sync setup as a stand-alone app for one-button instant updating from your dock or as a cronjob
  • Remote Edit files with the editors of your choice, configurable based on file extensions
  • Transfer Queue: manage copy operations with global conflict management and file reordering
  • Favorites Manager: organize large numbers of connections with ease
  • Multi-Rename files with sequencing, add/replace text, RegExp, and metadata support
  • Archive creation and management using the Unarchiver framework
  • Powerful RegExp-enabled Search, Filter and Select files on any volume
  • App Deleter that automatically finds and deletes related app preferences and plists
  • Split and combine large files
  • Columns, List, Icon and Cover Flow views with full Quick Look support
  • Full keyboard support with configurable shortcuts
  • Blazing fast transfer engine
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ForkLift 2 · Dual Pane Dateimanager für OS X zum Sonderpreis

Kenner dieses Blogs wissen mit der App ForkLift ganz sicher etwas anzufangen.

Dabei handelt es sich um einen Finder-Ersatz, der neben der Zweispaltenansicht, auch einen FTP-Client, App-Uninstaller, Tabs, Folder-sync, Multi-renamer und vieles mehr in sich vereint.

Features

  • Dual-pane, tabbed file management
  • Connect to a remote or shared volume using FTP, SFTP, WebDAV, Amazon S3, iDisk, SMB, AFP, NIS
  • Stacks: virtual containers for working with many disparate files across volumes
  • Workspaces: save a snapshot of your current directories and connections
  • Folder Sync: keep two folders in sync with granular control including powerful RegExp rules
  • Synclets: save any sync setup as a stand-alone app for one-button instant updating from your dock or as a cronjob
  • Remote Edit files with the editors of your choice, configurable based on file extensions
  • Transfer Queue: manage copy operations with global conflict management and file reordering
  • Favorites Manager: organize large numbers of connections with ease
  • Multi-Rename files with sequencing, add/replace text, RegExp, and metadata support
  • Archive creation and management using the Unarchiver framework
  • Powerful RegExp-enabled Search, Filter and Select files on any volume
  • App Deleter that automatically finds and deletes related app preferences and plists
  • Split and combine large files
  • Columns, List, Icon and Cover Flow views with full Quick Look support
  • Full keyboard support with configurable shortcuts
  • Blazing fast transfer engine

Eine beeindruckende Featureliste oder?

Auf jeden Fall gibt es ForkLift momentan zum Sonderpreis von gerade mal 4,49 Euro (kostet sonst bis zu 26,99 Euro), was die App, sofern man einen anständigen Dateimanager für OS X haben möchte, quasi zum NoBrainer macht. Der Preis gilt sowohl für die Mac App Store-, als auch stand alone Downloadversion.

ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client (AppStore Link) ForkLift - File Manager and FTP/SFTP/WebDAV/Amazon S3 client
Hersteller: BinaryNights LLC
Freigabe: 4+
Preis: 17,99 € Download

Damit ist ForkLift 2 zwar nicht ganz so günstig wie im Mai letzten Jahres aber immer noch erschwinglicher als der direkte Konkurrent Path Finder 6.

Und ja, der ‘neue’ Finder in OS X Mavericks ist im Vergleich zu ForkLift oder Path Finder weiterhin ganz großer Bockmist!

(via)

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Review: Path Finder 6 (Gewinnspiel inside)

Apples Finder: Man liebt oder man hasst ihn!

Ich persönlich bin kein großer Fan und verstehe auch nicht wirklich, wieso Apple hier nicht endlich mal neue erweiterte Funktionen anbietet! Aber wieso groß aufregen, denn es gibt zum einen Finder-Plugins wie XtraFinder und zum anderen komplett andere Lösungen wie ForkLift oder Path Finder.

Path Finder 6 by Cocoatech

Nachfolgend soll es um zuletzt Genannten gehen, von dem ich Version 5 in einem Review vor ein paar Jahren schon sehr ausführlich vorgestellt hatte.

Ich werde daher auch nicht erneut detailliert auf alle damals genannten Feature vom Path Finder eingehen, sondern mich vielmehr auf Highlights und Neuigkeiten gegenüber der Vorgängerversion konzentrieren.

Das beginnt in aller erster Linie mit der Optik, die sich teilweise erheblich von Apples Finder unterscheidet aber im Vergleich mit dem Path Finder 5 sehr viele bekannte Elemente wie beispielsweise die Path Bar, zum schnellen Pfadwechsel, oder die Bookmarks Bar, für den schnellen Zugriff auf Verzeichnisse und deren ausklappbaren Inhalt, mit sich bringt.

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Darüber hinaus kann man Tabs und eine Reihe von verschiedenen Ansichten und Darstellungen nutzen. Stellvertretend möchte ich nur mal die Zwei-Fenster-Ansicht nennen, die man vertikal oder horizontal ausrichten kann.

Außerdem hat Path Finder drei Schubladen-Elemente, die man seitlich und nach unten ausklappen kann. Auf diese Art kann man sich zusätzliche Informationen zu ausgewählten Dateien oder dem System anzeigen lassen. Diese Schubladen-Elemente lassen sich auch jederzeit über kleine Pfeile anpassen, so dass man hier beispielsweise alle laufenden OS X Prozesse, das Terminal, zuletzt benutzte Dateien, Zugriffsrechte u.v.m. sehen kann.

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Ein nach wie vor geniales Feature ist Drop Stack, mit dem man eine oder mehrere Dateien oben links über das Kreissymbol in einen Ablagestapel ziehen und so an einen anderen Ort auf der Festplatte kopieren kann. Hier spart man unheimlich viel Zeit, sofern man viel hin- und herkopiert.

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Damit sind wir mit der Featureliste aber noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen.

So ist in Path Finder auch ein App-Launcher á la Alfred oder LaunchBar sowie ein sehr einfacher Image-Editor integriert.

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Des Weiteren kann man mit einem Klick neue Ordner, (Text-)Dateien oder DiskImages anlegen, Dateien ‘taggen’, Tag-Gruppen zum einfacheren Taggen bestimmen, Prüfsummen berechnen, Low-Level Datei-Suchen auf Basis der Spotlight-Datenbank definieren, in der Sidebar Favoriten(-Ordner) zum schnellen Zugriff festlegen oder die letzten Suchen ansehen, eine große Auswahl an Dateien mit einem Klick umbenennen, den Path Finder-eigenen Terminal, Texteditor oder die Stuffit Engine zum Komprimieren von Dateien nutzen und und und… Die App lässt sich übrigens auch ganz minimalistisch aus der OS X Menüleiste heraus bedienen.

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Für Entwickler ist vielleicht der integrierte Hex- oder ACL-Editor bzw. die Git- oder Subversion-Anbindung interessant.

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Der unglaubliche Umfang dieser App setzt sich in den Einstellungen nahtlos fort.

Neben dem äußeren Erscheinungsbild, lassen sich hier Shortcuts oder das Kontextmenü ganz individuell anpassen.

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Interessant ist in diesem Fall auch die Option den Finder bzw. den Papierkorb aus dem Dock entfernen zu lassen und ausschließlich auf Path Finder zu setzen. Da hilft aber auch folgender Trick.

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Path Finder 6 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Cocoatech für 39,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von einer früheren Version schlägt mit 19,95 US-Dollar zu Buche. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie üblich, zur kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version.

-> http://cocoatech.com/pathfinder

FAZIT

Path Finder ist komplex… sehr komplex!

Ich bin hier in diesem Review auch nur an der Oberfläche der Funktionsbeschreibungen geblieben. Es ist, durch den großen Umfang von Path Finder, in der Kürze der Zeit gar nicht möglich in die Tiefe zu gehen. Wer da Interesse hat, sollte entweder die kostenlose Testversion ausprobieren oder einen Blick in die Video-Tutorials auf YouTube von Entwickler Cocoatech wagen.

Diese Komplexität hat natürlich auch ihre Nachteile. Path Finder erfordert etwas Einarbeitungszeit, bevor man den vollen Umfang der App erkennt und diesen zu schätzen weiß. Davon ab integriert sich Path Finder wunderbar ins System, läuft stabil und unaufgeregt.

Trotzdem fehlt mich eine Sache, die ich beim direkten Konkurenten ForkLift sehr zu schätzen weiß: Ein integrierter FTP/SFTP/Amazon S3/WEBDav/SMB/AFP/NIS Client, der zusätzliche 3rd Party Apps wie Cyberduck oder Transmit komplett überflüssig macht. Für Path Finder 7 gibt es also tatsächlich noch etwas Luft nach oben ;-)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Entwickler Cocoatech hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Path Finder 6 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme sagt uns bitte wie Ihr Apples Finder seht, was Euch vielleicht fehlt oder welche Plugins/Erweiterungen bzw. Ersatzprogramme Ihr täglich nutzt.

Das Gewinnspiel endet diesen Donnerstag, den 21.03.2013.