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Ausprobiert: Brother HL-L8250CDN · Drucken im Netzwerk

Vor ein paar Wochen erreichte mich ein ziemlich großes und schweres Paket. Im Inneren befand sich der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother, der mir ab sofort den Druckalltag erleichtern sollte.

Da ich jetzt nicht der ausgewiesene Experte für Drucker bin, möchte ich auch nicht mit technischen Spezifikationen des Gerätes, die eh jeder auf der Webseite des Herstellers einsehen kann, um mich werfen, sondern vielmehr den praktischen Nutzen testen. Genauer gesagt soll es in diesem Artikel um das Drucken im Netzwerk unter Mac OS X, iOS und Android gehen.

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Da der HL-L8250CDN (leider, leider!!!) kein integriertes WLAN-Modul besitzt, muss man den Drucker zunächst per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Ob das jetzt direkt per Kabel oder über Powerline-Adapter geschieht ist unerheblich. Hauptsache der Drucker bekommt eine gültige (möglichst feste) IP-Adresse im Heimnetzwerk.

Diese (feste) IP-Adresse ist nämlich notwendig, um sich im Backend des Druckers anzumelden und ggf. nicht aktivierte Netzwerkprotokolle zu aktivieren. Warum, wie in meinem Fall, AirPrint nicht per default aktiviert war, kann ich abschließend nicht beurteilen. Auf jeden Fall muss dort der Haken gesetzt sein; andernfalls wird es u.U. mit dem Drucken unter OS X und iOS etwas problematisch.

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Pro-Tipp:
Da man sich eh schon im Backend befindet, kann man nun auch direkt nach neuer Firmware für den Drucker suchen. Das läuft quasi ähnlich wie bei einer Fritz!Box ab und ist sicher nicht zum Nachteil bei der weiteren Nutzung des Gerätes.

Mac OS X – AirPrint

Nachdem AirPrint aktiviert ist und der Drucker neu gestartet hat, muss man den Drucker in den OS X Systemeinstellungen > Drucker & Scanner über das Plus-Zeichen dem System hinzufügen.

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Ist der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden, wird er ohne weiteres Zutun angezeigt. Beim Punkt ‘Verwenden:’ sollte man allerdings darauf achten, dass AirPrint als Protokoll ausgewählt ist. Passende Treiber werden vom OS X automatisch installiert.

Anschließend steht dem Drucken unter OS X mit allerlei Druckoptionen nichts mehr im Wege.

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iOS – AirPrint

Bei iOS läuft es, sofern man AirPrint einsetzen möchte, im Prinzip ganz ähnlich.

Man sucht sich eine Webseite oder ein Dokument und wählt über das Share-Icon den Drucken-Dialog aus. Daraufhin landet man in den Druckeroptionen, in denen man zunächst einmal den Drucker auswählen muss.

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Auch hier sollte nun, richtige Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker angezeigt werden.

Abschließend kann man vor dem eigentlichen Druckvorgang weitere Einstellungen wie Duplex, Farbdruck u.s.w. bei den Optionen einstellen.

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iOS / Android – Brother iPrint&Scan App

Wer nicht über AirPrint drucken möchte oder kann, findet in der kostenlosen iPrint&Scan App, die für iOS und Android angeboten wird, eine Alternative.

Nach Installation der App, wird, die richtigen Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker mit seinen Funktionen (in meinem Fall ausschließlich “Drucken“) automatisch im Netzwerk erkannt und der App hinzugefügt.

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Anschließend bietet die App recht angenehme Zusatzfunktionen.

So lassen sich auf dem Smartphone gespeicherte Fotos, Dokumente oder E-Mails direkt anwählen und ausdrucken. Man hat aber auch die Möglichkeit die App mit Cloud-Diensten wie der iCloud, Dropbox, Evernote, Google Drive oder OneDrive zu verbinden und dort abgelegte Fotos, Dokumente etc. zu drucken. Ein Webseitendruck ist hier ebenfalls integriert.

In der Druckvorschau kann man daraufhin weitere Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Layout, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck und die Qualität anpassen. Quasi Dinge, die in diesem Umfang leider nicht von AirPrint abgedeckt werden.

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Darüber hinaus kann man beispielsweise im Browser über den Teilen-Dialog die iPrint&Scan Erweiterung zum Drucken nutzen.

Zur Installation werden iOS 8 bzw. Android 4.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos
Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos

Android – Brother Print Service Plugin

Android-Nutzer haben mit dem Brother Print Service Plugin eine weitere Möglichkeit zum drahtlosen Drucken.

Bei meinem Galaxy S7 war nur das Druckdienste Plugin von Samsung installiert, so dass ich das Plugin von Brother aus dem Play Store nachinstallieren und als Standard-Druckerdienste Plugin definieren musste.

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Wählt man jetzt den oben zu sehenden Drucken-Dialog im Webbrowser oder Dateimanager aus, landet man in der Druckvorschau.

Auch hier kann man wieder Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck oder die Ausrichtung festlegen.

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Zur Installation wird Android 5.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother Print Service Plugin

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker beginnen bei knapp 159 Euro. Achte man zudem auf Angebote (inkl. Cashback u.ä.), ist das Gerät auch schon mal für deutlich unter 100 Euro zu bekommen.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.idealo.de/hl-l8250cdn-brother

FAZIT

Was das Drucken im Netzwerk angeht, bin ich wirklich sehr zufrieden. Die hier im Test aufgezeigten Möglichkeiten sind schnell eingerichtet und funktionieren tadellos.

Auch die Druckqualität ist insgesamt gut. Für großflächige Farbdrucke sollte man allerdings passendes Papier haben und keine Wunderdinge verlangen ;)

Es ist mir allerdings rätselhaft, weshalb man auf ein integriertes WLAN-Modul verzichtet. Das hat heutzutage quasi jeder Tintenstrahldrucker für 50 Euro mit an Bord…

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Retro iMac · Beige ist das neue Silber

Dass Apple sein MacBook neuerdings auch in roségold verkauft, dürfte bekannt sein oder?! Ich sag es mal so: naja…

Wesentlich cooler ist dahingegen dieser Retro 27-inch 5k Retina iMac (late 2015) inkl. Magic Keyboard und Magic Mouse, der, ganz im 80er Jahre chic, in beige daherkommt.

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Einzig das Preisschild von 3.799 US$ (je nach Konfiguration auch höher) lässt mich gerade etwas zurückschrecken. Dafür ist die Stückzahl aber auch auf 25 limitiert.

-> http://www.colorware.com/imac-retro

Wer sich übrigens nur für das Magic Keyboard und die Magic Mouse 2 im Retro-Stil interessiert, ist mit 399 US$ dabei.

-> http://www.colorware.com/keyboard-and-mouse-retro

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Ausprobiert: mumbi Schutzhülle für das iPhone

Vor ca. zwei Wochen rief mich meine Mutter an, da ihr mittlerweile sehr ramponiertes iPhone 3Gs so langsam aber sicher dem Lebensende entgegen geht. Ersatz musste her!

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Ein wenig Recherche brachte schnell zum Vorschein, dass das iPhone 5c ein vergleichsweise günstiger Weg ist, um weiterhin beim bereits bekannten iOS zu bleiben. Bei eBay bekommt man schon für rund 220 Euro neue Geräte (oftmals ‘Apple Care Tauschgeräte’); bei generalüberholter Ware, egal ob vom Hersteller oder Verkäufer, geht es sogar noch mal deutlich günstiger. Bei letzterem sollte man allerdings neben dem äußerlichen Zustand vor allem auf den Verschleißgrad des Akkus achten.

Für meine Mom fiel die Wahl auf ein neues pink-orange-rotes iPhone 5c mit 16 GB Speicherplatz.

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Beim Case wurde es eine knapp 7 Euro teure, sehr schlichte schwarze Silikonhülle mit TPU Anteil von mumbi.

Ich war anfangs, trotz vieler guter Bewertungen bei Amazon, sehr skeptisch, ob eine derart günstige Hülle überhaupt etwas taugt. Nachfolgend die Aufklärung:

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Da die Hülle aus einer Mischung von klassischem Silikon und TPU hergestellt ist, werden auch die Vorteile beider Materialien vereint.

Durch das Silikon ist das Case flexibel; durch das TPU wird ein Ausleiern verhindert, es gleitet besser in die Hosentasche und ist nicht staubempfindlich.

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So ist es nicht verwunderlich, dass das Case wie angegossen am iPhone sitzt. Hier wackelt wirklich nichts. Die Oberfläche ist minimal aufgeraut und verfügt durch den Silikonanteil dennoch über die nötige Griffigkeit.

Auch an den Aussparungen für die Kamera und Anschlüsse gibt es nichts zu meckern. Kleiner Nebeneffekt: durch die optimale Passform der Hülle, die das Display perfekt umschließt, sieht man auch nur noch bei diesen Aussparungen die Farbe des iPhones.

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Für den Stil sorgt das auf der Rückseite angebrachte rote mumbi Logo, das in diesem Fall fast perfekt auf die pink-orange-rote Farbe des iPhones abgestimmt ist ;)

Leider verzichtet mumbi im Gegensatz zu Apples originalen iPhone 5c Case im Inneren auf Samt, so dass das iPhone direkt auf dem ‘Gummi’ liegt. Inwieweit sich das auf Microkratzer auswirkt, wird erst die Zeit zeigen.

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Gleiches gilt auch für Verfärbungen der Hülle. Hüllen mit TPU haben leider den Nachteil, dass sie sich durch Wärme nach einigen Monaten verfärben. Gerade bei weißen oder transparenten Hüllen findet man häufig diesen gelblichen Schleier, der das ganze Telefon dreckig erscheinen lässt. Durch das schwarze Case hoffe ich aber, dass sich dieser Farbwechseleffekt in Grenzen hält.

Insgesamt bin mit der ‘Hüllen-Entscheidung’ aber sehr zufrieden. Meine Befürchtungen hinsichtlich Qualität und Funktionalität haben sich absolut nicht bestätigt.

Die mumbi Silikon-/TPU-Hülle gibt es übrigens nicht nur für das iPhone 5c. Es werden auch Varianten für das iPhone 4/4s, iPhone 5/5s, iPhone 6/6s sowie iPhone 6 Plus/6s Plus angeboten. Der Preis liegt bei Amazon jeweils bei 6,99 Euro.

-> http://www.amazon.de/dp/B00PHVIRBQ

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Review: Teufel Rockster XS · Bluetooth Lautsprecher

Ich hatte die letzten Monate die Möglichkeit den Teufel Rockster XS, einen portablen Bluetooth Lautsprecher, der speziell für den Outdoor-Einsatz entwickelt wurde, zu testen. Nachfolgend mein Review:

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Lieferumfang

  • Teufel Rockster XS BT-Lautsprecher
  • USB-Netzteil
  • Micro-USB-Kabel
  • Papierkram

Erster Eindruck

Der Rockster XS besteht aus einem geschlossenen, matt schwarz eloxierten Aluminiumgehäuse mit rot abgesetzten, schmutz- und spritzwassergeschützten Silikonabdeckungen an beiden Außenkanten. Bei einem Kampfgewicht von handgemessenen 777 Gramm (der Hersteller gibt hier ‘nur’ 720 Gramm an) betragen die Abmessungen 6,9 x 8,6 x 17,8 cm (T x B x H).

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Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Der Lautsprecher ist, nicht zuletzt durch seine Trapezform, sowohl liegend als auch stehend einsetzbar.

Technologie

Auf technischer Ebene setzt der Rockster XS beim Koppeln mobiler Geräte auf Bluetooth 4.0 und NFC. Der Frequenzbereich des Lautsprechers liegt zwischen 62 Hz und 21 kHz; der maximale Schalldruck bei 86 dB/1m.

Dazu gibt es eine Ein- und Ausschaltautomatik sowie eine Standby Funktion.

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Wie schon beim Teufel Airy nutzt auch der Rockster XS den aptX Codec, der ein kabelloses Streaming in CD-Qualität bietet.

Im Inneren werkeln zwei aus Aluminium hergestellte Breitbandlautsprecher mit einem Durchmesser von je 46 mm. Für den Bass sorgt ein ebenfalls aus Aluminium gefertigter Tieftöner mit einem Durchmesser von 100 mm. Der in diesem Zwei-Wege System eingebaute Class-D Digitalverstärker leistet 2 x 8 Watt.

Im Alltag

Das Einschalten quittiert der Rockster XS durch einen recht kräftigen Willkommenston und einer rot leuchtenden Status-LED

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Das anschließende Koppeln von Smartphones bzw. Tablets per Bluetooth oder auch NFC funktionierte tadellos. Ist ein Gerät gekoppelt, wird neben der roten auch eine blaue Status-LED angezeigt. Als besonderes Feature lassen sich über den sogenannten Partymodus zwei Bluetooth Geräte gleichzeitig koppeln, was gerade bei längeren Events die Musikauswahl erhöht.

Darüber hinaus lassen sich zwei Rockster XS per Bluetooth zu einem Stereo-Set verbinden, so dass man über diesen Stereo-Connect-Modus kabelloses Stereo Feeling genießen kann. Dieses Feature konnte ich mangels eines zweiten Rockster XS leider nicht testen; es hört sich aber definitiv spannend an.

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Wirklich cool ist auch die Möglichkeit seine mobilen Geräte per USB am Rockster XS aufzuladen. So wird der Lautsprecher im Notfall zum externen Akku für das iPhone o.ä., das während des Abspielens mit 5V/1A am Leben gehalten wird.

Neben der Kopplung per Bluetooth hat der Lautsprecher auch noch einen 3,5 mm Klinkeneingang. Dort kann man beispielsweise einen MP3-Player anschließen, um so auch kabelgebunden Musik abspielen zu können.

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Die Steuerelemente an der Oberseite haben einen sehr guten Druckpunkt und sind vergleichsweise groß, so dass sie sich auch mit dicken Fingern und im betüddelten Zustand wunderbar bedienen lassen.

Mit dem rot leuchtenden Knopf in der Mitte der Steuerelemente kann man den Lautsprecher vom Normal- in den Outdoormodus versetzten. Was das soll?! Nun…

Klang

Im Normalmodus ist das Klangbild aus Höhen, Mitten und Tiefen, für mein rein subjektives Empfinden, sehr angenehm und ausgewogen. Egal ob ein Hörbuch, Rock oder basslastige Musik… der Rockster XS überzeugt auf ganzer Linie.

Gerade beim Bass, der in keiner Situation überzogen wummerte, war ich persönlich sehr überrascht. Solche kleinen Lautsprecher haben ja rein vom Volumen her das Problem, dass eigentlich nicht viel Luft bewegt werden kann; dafür muss dann die Elektronik sorgen, was Teufel mit Bravour gelungen ist.

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Im Outdoormodus ist wahrnehmbar weniger Bass hörbar. Dafür wurden die Höhen und Mitten angehoben, was zum einen das Klangbild nicht mehr so ausgewogen erscheinen lässt aber zum anderen auch die Gesamtlautstärke des Lautsprechers erhöht. Es kommt halt auf den Einsatzort und den persönlichen Geschmack an. Beim Grillen auf der Terrasse oder im Park empfehle ich aufgrund des runderen Klangs definitiv den Normalmodus.

Akku

Der verbaute Lithium-Ionen Akku mit 4400 mAh hält laut Hersteller ca. 14 Stunden. Das bestätigte sich auch in meinen Tests. Das Aufladen des Akkus über den verbauten Micro-USB-Anschluss (5V/2,1A) dauert ca. 3 Stunden.

Preise und Verfügbarkeit

Den Rockster XS kann man entweder direkt bei Teufel oder auch bei Amazon kaufen… eigentlich… denn momentan ist die erste Lieferung komplett vergriffen und man sollte die ausgewiesene Lieferzeit ca. 3 Wochen im Store von Teufel für bare Münze nehmen. Die Preise beginnen bei ca. 179 Euro.

Ein Kauf direkt beim Hersteller hat übrigens den Vorteil, dass man den Lautsprecher acht Wochen Testen und bei Nichtgefallen zurücksenden kann. Zudem gibt es Teufel-like 12 Jahre Garantie.

-> http://www.teufel.de/rockster-xs

FAZIT

Get the party started!

Teufel ist mit dem Rockster XS ein sehr flexibles und stimmiges Gesamtpaket gelungen. Das fängt beim robusten aber dennoch kompakten Design an, das übrigens auch schon rein optisch auf die Outdoor-Fähigkeit des Lautsprechers hinweist, geht über eine lange Akkulaufzeit oder Features wie die USB-Ladefunktion oder den Partymodus bis hin zur intuitiven Bedienung. Nicht umsonst kommt Teufel derzeit kaum mit der Lieferung neuer Geräte hinterher.

Hinzu kommt, dass ich im Stresstest über etliche Stunden und auch beim Aufladen nie eine unangenehme Wärme am Lautsprecher feststellen konnte, was zusätzlich für die Qualität der verbauten Komponenten spricht.

Negative Kritikpunkte kann ich nur am Preis festmachen, was gerade im Stereo-Connect Modus mit zwei Geräten zum Tragen kommt. Qualität hatte aber schon immer ihren Preis, so dass das Argument eigentlich nicht zählen darf. Außerdem hatte ich gelegentlich, gerade auf glatten Oberflächen, kleinere Vibrationen im liegenden Lautsprecher, so dass dieser wie von Geisterhand mit jedem Bass rhythmisch über den Tisch hoppelte. Insofern sind die eigentlich für genügend Stabilität sorgenden Silikonabdeckungen an den Seiten vielleicht nicht die allerbeste Lösung, da es, die richtige (Bass-)Frequenz vorausgesetzt, durchaus sein kann, dass der (liegende) Lautsprecher vom Tisch, Schrank o.ä. ‘springt’. Beim aufrecht stehenden Lautsprecher konnte ich dieses Phänomen nicht feststellen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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What happened to Apple design?

Unapologetically bad

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Ein schöner Kommentar von Nick Statt von The Verge zu den in letzter Zeit immer öfter auftretenden ‘Kompromissen’ beim Design neuer Apple-Produkte, das mit dem gestern veröffentlichten Battery Case wohl vorerst den Gipfel der Geschmacklosigkeit erreicht haben dürfte.

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Im Test: devolo Home Control · Das Smarte Zuhause

Glaubt man den ganzen  News-Aggregatoren, ist Smart Home, also das intelligente Zuhause, das nächste große Ding.

Ich persönlich habe mich noch nie tiefgehender mit diesem durchaus spannenden Thema auseinander gesetzt. Der Zufall wollte es aber, dass eine Teststellung von devolo bei mir im Briefkasten landete, die ich die letzten Wochen genauer unter die Lupe nehmen konnte.

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Die Firma devolo mit Sitz in Aachen kannte ich bisher eigentlich nur durch die dLAN Powerline Produkte, mit denen man sehr einfach sein Heimnetzwerk über das Stromnetz der Steckdose erweitern kann. Nun also auch Home Control, das seit April 2015 mit verschiedenen Komponenten im Handel erhältlich ist.

Was steckt hinter Home Control?

Einfach gesagt geht es um die Automatisierung wiederholender Arbeitsabläufe in einer Wohnung bzw. eines Hauses. Das System von devolo setzt dabei auf das Hinterlegen von Regeln, die entweder zeitbasiert oder über eine Wenn-Dann-Bedingung angeschlossene Geräte ein- oder ausschaltet.

Aktuell gibt es acht verschiedene Komponenten, die in einem Baukastensystem frei miteinander kombiniert werden können. Die Kommunikation der Komponenten untereinander erfolgt dabei über die Z-Wave Funktechnik, die sich als Standard bei der Heimautomation durchgesetzt hat.

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Die zentrale Steuereinheit bildet beim devolo System die Home Control Zentrale, die für den Aufbau des Systems zwingend erforderlich ist. Die Zentrale wird exklusiv im Onlineshop von devolo für 129,99 Euro angeboten. Bei Amazon und vielen anderen Onlinehändlern wird diese Zentrale als Starter Paket mit einer Schalt- und Messsteckdose sowie einem Tür- und Fensterkontakt für aktuell 189,00 Euro verkauft.

Geht man allerdings von der blanken Home Control Zentrale aus, sind folgende Komponenten verfügbar:

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Hier sieht man schon, dass das smarte Zuhause eine recht kostenintensive Geschichte sein kann. Lohnt es sich?! Nachfolgend ein Test.

Ersteinrichtung

Zunächst muss man die Home Control Zentrale in die Steckdose stecken. Hat man sein Heim bereits mit Powerline-Adaptern ausgestattet, kann man die Zentrale, in der eine Powerline-Funktion integriert ist, dem bestehenden System hinzufügen und man muss nichts weiter machen. Besitzt man kein Powerline-Netzwerk, muss man die Zentrale, da sie leider keine WLAN-Funktion integriert hat, über den vorhandenen LAN-Port per Ethernet-Kabel mit dem eigenen Internet-Router verbinden.

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Die Zentrale sollte zudem möglichst zentral im Haus oder in der Wohnung aufgestellt sein.  Das hat den Hintergrund, dass die Z-Wave Funktechnik innerhalb von geschlossenen Gebäuden eine Reichweite von ca. 20 bis 40 Metern hat. Es kommt hier etwas auf die Wände an. Komponenten, die mit dem Stromnetz verbunden sind, dienen außerdem als Repeater und verstärken das Funksignal.

mydevolo.com

Nachdem die Zentrale eine Verbindung mit meinem Heimnetzwerk aufgebaut hatte, gab ich deren lokale Netzwerkadresse in den Browser ein; kennt man ja schon von diversen (Offline-)Konfigurationen einer FRITZ!Box. Doch anstatt die Konfiguration nun in einer Oberfläche direkt auf der Zentrale durchzuführen, wurde ich auf mydevolo.com weitergeleitet und sollte mir dort einen Account samt völlig irrelevanter persönlicher Daten wie Land und Geburtsdatum erstellen.

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Laut devolo werden diese Daten für eine Passwort Recovery genutzt. Dennoch wurde ich schon an dieser Stelle stutzig und fragte mich, was diese Online-Registrierung genau soll. Ein Smart Home System hatte ich mir bisher eigentlich immer etwas lokaler bzw. privater vorgestellt aber dazu später mehr.

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Eine Bestätigungsmail später war der Account jedenfalls freigeschaltet und man muss nach dem ersten Login nur noch seine Home Control Zentrale mit dem Account verknüpfen. Auch hier werden wieder, dieses Mal für die Wettervorhersage (egal, ob man diese nutzen will oder nicht), persönliche Daten wie Land, Stadt und Postleitzahl abgefragt ohne die man die Installation nicht fortführen kann.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war meine anfängliche Euphorie etwas verflogen und es machte sich immer mehr Skepsis breit.

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Die Home Control Zentrale wird übrigens automatisch über die öffentliche IP-Adresse vom my devolo Portal lokalisiert. Sollte es hier Probleme geben, hängt das eventuell mit der im Router oder internem Netz verwendeten Firewall zusammen, die die notwendigen Verbindungen blockiert. Folgende Ports müssen für den ausgehenden Datenverkehr zugelassen sein:

  • 123 UDP
  • 2443 TCP
  • 4433 TCP

Zur Sicherheit muss man jetzt noch die im Browser angezeigte Seriennummer der Zentrale bestätigen, um falsche Erkennungen zu vermeiden.

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Anschließend führte die Zentrale ein automatisches Firmware-Update durch und startete neu.

Ein Changelog oder gar eine Versionsnummer gab es hier leider nicht zu sehen, so dass im Dunklen bleibt, was genau die Firmware verbessert hat.

Geräte hinzufügen

An dieser Stelle muss ich devolo ein großes Kompliment aussprechen, denn das Hinzufügen von Geräten ist narrensicher.

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Man muss quasi nur das anzulernende Gerät im Browser auswählen und bekommt direkt eine Videoanleitung inkl. Beschreibung präsentiert.

Das ist wirklich super gelöst, da selbst technisch unversierte Leute hier sehr einfach zum Ziel gelotst werden.

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Abschießend gibt man jedem Gerät einen Namen, wählt oder erstellt den Aufstellort (Wohnzimmer, Badezimmer etc.) und fügt ein Symbol hinzu.

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Dieses Prozedere ist bei allen Komponenten identisch, was die Einrichtung extrem erleichtert. Man muss sich nur die Videos anschauen, die Beschreibung durchlesen und den Anweisungen folgen.

Montagematerial und Batterien sind übrigens im Lieferumfang aller Komponenten enthalten. Die Batterien sollen laut Herstellerangaben zwei Jahre bis zum ersten Tausch durchhalten.

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Heizung per Thermostat steuern

Nun kann man sich natürlich sehr viele Kombinationen der acht angebotenen Komponenten überlegen. Ich möchte das beispielhaft einmal mit dem Raum- sowie Heizkörperthermostat demonstrieren.

Zunächst muss man beide Komponenten über das devolo-Portal gruppieren. Dazu zieht man das Raum- sowie Heizkörperthermostat per Drag & Drop in die gleiche Gruppe und setzt in der Tabelle bei Syncron das Häkchen. So ist sichergestellt, dass die Sensoren dieser beiden Komponenten immer auf die gleiche Temperatur zielen.

In dieser Gruppierungen-Ansicht kann man beispielsweise auch erstellte Räume verwalten und hat so einen guten Überblick über sein intelligenteres Zuhause.

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Anschließend kann man sich den Zeitsteuerungen, Regeln und Szenen zuwenden, die ebenfalls sehr endkundenfreundlich per Drag & Drop erstellt werden.

Während die Begriff der Zeitsteuerung noch relativ selbsterklärend ist (bspw. schalte jeden Montag um 7:30 Uhr die Heizung im Badezimmer ein), kann man unter Regeln die schon angesprochenen Wenn-Dann-Bedingungen erstellen. In meinem Fall wird, wenn der Türsensor im Zustand geöffnet steht, eine E-Mail versendet und die Heizung ausgestellt. Eine ähnliche Regel kann man auch für den umgekehrten Fall erstellen u.s.w…

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Mit einer Szene kann man dahingegen mehrere einzelne Geräte, Gerätegruppen, Regeln und Zeitsteuerungen zusammenfassen und so Szenarien für das morgendliche Aufstehen, Stromsparen etc. erstellen.

Gerade in Verbindung mit der Fernbedienung lassen sich hier recht interessante Anwendungsfälle gestalten.

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Nachrichten

Wie schon angeklungen, kann das devolo Smart Home System auch selbstständig Nachrichten versenden.

Dazu muss man nur die Telefonnummern bzw. E-Mail Adressen hinterlegen, die im Fall der Fälle mit einer SMS oder E-Mail versorgt werden. Systemnachrichten wie Batteriestandswarnungen, Alarm- und Rauchsensoren sind standardmäßig schon aktiviert und können nach Belieben erweitert werden.

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Ein vergleichsweise neues Feature sind Push-Notifications, die definierte Zustandsänderungen auf dem Smartphone oder Tablet anzeigen.

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my devolo App

Apropos: die Steuerung des devolo Home Control Systems erfolgt in der Regel über den Webbrowser. Man hat aber auch die Möglichkeit die mobile my devolo App, die für iOS und Android angeboten wird, zu nutzen. Die zahlreichen Ein-Sterne-Bewertungen in den App Stores lassen allerdings schon Böses erahnen.

Ich mache es kurz: die App ist eine einzige Katastrophe. Sie ist nicht sonderlich stabil, teilweise extrem langsam und unübersichtlich. Im Endeffekt hat devolo dem bekannten my devolo Web-Portal auch nur eine mobile Ansicht verpasst, anstatt etwas Eigenes zu entwickeln, das einer mobilen App-Erfahrung im Jahr 2015 auch nur annährend würdig ist. Hier sollte devolo, gerade wenn man die tadellose Hardware zugrunde legt, eigentlich mehr Anspruch haben. Sehr schade!

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Fazit

Ich bin beim devolo Home Control System wirklich zwiegespalten.

Auf der einen Seite ist das Hinzufügen von Geräten sehr vorbildlich gelöst; auch das Erstellen von Regeln, Szenen u.ä. funktioniert gut. Selbst den Ladezustand der Batterien sowie die Statistiken einzelner Komponenten kann man über die Webseite einsehen und das Smart Home Tagebuch informiert über alle Vorgänge und Änderungen von Zuständen.

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Auf der anderen Seite will mir die von devolo angedachte Cloud-Lösung für das intelligente Zuhause überhaupt nicht gefallen. Muss das wirklich sein? Muss ein Hersteller wirklich wissen wann ich daheim bin? Wann oder warum eine Komponente ihren Zustand ändert? Meine klare Meinung: Nein!

devolo legt natürlich sehr großen Wert auf die Sicherheit und Anonymität der Daten, die auf deutschen Servern liegen. Ich persönlich habe dennoch Bauchschmerzen und wünsche mir lieber eine autarke Smart Home Lösung, die ich auch offline konfigurieren und nutzen kann; bei der ich flexibel festlege, was ich remote steuern möchte u.s.w. Mir ist natürlich klar, dass dieser Wunsch ein gewisses technisches Hintergrundwissen erfordert, das beim devolo System nicht zwingend notwendig ist.

Ich sehe hier aber ein gewisses Verbesserungspotential; gerade auch weil devolo für sein Portal keine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbietet und so die Steuerung meines Zuhauses hinter einer E-Mail Adresse ‘nur’ mit einem Passwort absichert.

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Die Verwendung der Z-Wave Funktechnik finde ich wiederum sehr gut. Der Vorteil gegenüber Apples HomeKit liegt einfach in der Verbreitung der Geräte, wobei HomeKit über eine (oder mehrere?!) Hardware Bridges auch mit konkurrierenden Protokollen umgehen kann. Eine kleine Recherche ergab, dass es aktuell über 250 Hersteller gibt, die an Produkten mit dem Z-Wave Standard arbeiten. Da die Sensoren aber herstellerunabhängig sind, kann man seinem devolo System auch Geräte anderer Hersteller hinzufügen. Das konnte ich in diesem Test zwar nicht ausprobieren; dennoch ist das ein sehr großer Pluspunkt!

Letztendlich muss jeder selbst die Entscheidung zwischen Komfort/Einfachheit und Basteln/Flexibilität/Sicherheit treffen. Ich sehe mich eher bei der letzteren Variante, so dass ich das devolo Home Control System nur eingeschränkt empfehlen kann.

-> http://www.devolo.de/home-control

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Design before function: Apple Magic Mouse 2 can’t be used while charging

Sometimes when you innovate, you make mistakes. It is best to admit them quickly, and get on with improving your other innovations.

–Steve Jobs

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