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Occupy Flash

Der Flash Player ist tot. Seine Zeit ist abgelaufen. Er ist fehlerhaft. Er stürzt häufig ab. Er benötigt andauernd Sicherheitsaktualisierungen. Er funktioniert nicht auf den meisten Mobilgeräten. Er ist ein Fossil, übrig geblieben aus der Zeit geschlossener Standards und einseitiger Firmenkontrollen über Webtechnologien. Internetseiten, die auf Flash vertrauen, stellen ein vollständig inkonsistentes (und oft unbenutzbares) Erlebnis dar für den rasant wachsenden Anteil der Nutzer, die keinen Desktopbrowser verwenden. Zudem beinhaltet Flash dank der Flash Cookies einige erschreckende Mängel in den Bereichen der Sicherheit und der Privatsphäre.

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Ich persönlich bin ja schon seit etlichen Jahren der Meinung, dass man seine alltäglichen Arbeiten am Rechner auch sehr gut ohne Adobes Flash Player bewältigen kann. Ich weiß gar nicht wie oft ich in der Vergangenheit Freunden und Bekannten zur Deinstallation von Flash geraten hatte… Gleiches gilt übrigens auch für Microsofts Flash-Konkurrenten Silverlight und selbstverständlich Java.

In den letzten Tagen hat Alex Stamos, seines Zeichens Sicherheitschef bei Facebook, endlich ein end-of-life-date für Flash gefordert.

In die gleiche Kerbe haut Mark Schmidt, der Support Chef bei Mozilla, der gestern per Tweet angekündigt hat, dass Firefox ab sofort alle Flash-Versionen per default blockiert.

Ich kann gar nicht genug wiederholen wie sehr mich Flash die letzten Jahre genervt hat; und das vermutlich auch die kommenden Jahre noch tun wird. Denn wer glaubt ernsthaft daran, dass dieses mit Scheunentor großen Löchern versehene, technisch komplett überholte Stück Software in zwei oder drei Jahren gänzlich von der Bildfläche verschwinden wird?!

Das Problem liegt hier einfach bei den Anbietern. Und ich meine hier nicht irgendwelche Browser-Spiele, die Flash zum Zocken voraussetzen. Viele Streaming-Portale wie YouTube, Vimeo, Soundcloud & Co. setzen seit Jahren auf HTML5. Selbst Netflix und Maxdome haben als bisher einzige Streaming-Dienste auf HTML5 umgestellt und damit Silverlight (zumindest etwas) den Kampf angesagt. Aber was ist mit dem Spotify Web Player, was ist mit Amazon Instant Video, Sky Go/Snap/Online, Watchever und viele andere?! All diese Dienste benötigen zum Funktionieren auf dem Desktop zwingend Adobe Flash oder Silverlight! Warum?!

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Das muss endlich mal ein Ende haben und daher ist der Vorstoß von Facebook und Mozilla schon als kleiner Erfolg zu werten. Auch, dass Google mit Chrome und Microsoft mit dem Internet Explorer ihre eigenen Flash-Versionen gekapselt ausliefern, ist positiv zu sehen und allemal besser als ein systemweit installiertes Flash. Dennoch sind auch diese Versionen angreifbar und bieten keinen Schutz vor Zugriff durch Dritte.

Ich kann daher nur erneut an alle Leser appellieren sich von Flash zu verabschieden, der Occupy Flash Bewegung zu folgen und moderne Web-Technologien zu nutzen. Es macht das Internet, und ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf einen offenen Brief von Steve Jobs aus dem Jahre 2010, auf Dauer sicherer!

-> http://de.occupyflash.org

P.S. Ich musste mich beim Schreiben des Artikels übrigens sehr zusammenreißen nicht komplett im Rage-Modus zu verfallen und 1000+ Worte zu schreiben.

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Skytte · Side Scrolling Shooter in HTML5 umgesetzt

Was vor zwei, drei Jahren noch aus Ausnahme galt, ist mittlerweile die Regel: Games im Browser auf Basis von HTML5/JavaScript spielen…

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Neben den üblichen Verdächtigen wie Angry Birds, Cut the Rope, FreeCiv oder Super Mario Bros. möchte ich auf Skytte aufmerksam machen.

Hierbei handelt es sich um ein klassisches Shoot’em up Spiel, bei dem man in Sidescrolling-Manier diverse Gegner aus dem Weg räumen muss.

-> http://www.merixstudio.com/skytte

(via)

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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HTML5 Based SID Player

Das Thema Emulation und C64 hatte ich schon das eine oder andere Mal hier im Blog besprochen.

Wer sich weniger für die Spiele und vielmehr die Chiptunes interessiert, sollte jetzt hellhörig werden:

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Google Chrome oder Firefox 26 (Nightly) vorausgesetzt, kann man auf im Screenshot zur sehender Webseite verschiedene Chiptunes anhören; umgesetzt mit HTML5.

This page does not use any plugins but is based exclusively on the draft version Web Audio API. You’ll need Chrome or Firefox 26 (Nightly) to make it play the music. The visual effects work best in Chrome. (If Firefox passes out – press ‚reload’… it’s experimental.)

Contrarry to most other HTML5 based pages out there, the music here is NOT based on OscillatorNode based waveforms or the playback of some sampledata file. Instead the samples here are completely calculated within JavaScript. The respective logic emulates a C64 and plays back an original *.sid file.

-> http://www.wothke.ch/experimental/TinyJsSid.html

(via)

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FreeCiv goes HTML5

Vorsicht, es folgt eine Produktivitätsbremse!

FreeCiv, die kostenlose open source Variante des Klassikers Civilization, hat mit dem letzten Update eine HTML5-(Browser-)Version spendiert bekommen.

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Heißt im Klartext, dass man nichts mehr installieren muss, sondern direkt in einem HTML5 kompatiblen Browser (Safari, Chrome, Firefox…) zocken kann. Dazu zählen selbstverständlich auch mobile Geräte wie das iPad oder iPhone.

In diesem Sinne viel Spaß beim ‘Arbeiten’ ;-)

-> http://play.freeciv.org

(via)

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Bombermine · MMO Bomberman im Browser spielen

Vorsicht!!! Ganz grandioser Zeitverbrenner im Anmarsch.

Bombermine ist ein Online-Multiplayer Spiel, das uns den Klassiker Bomberman im Deathmatch gegen bis zu 1.000 andere Mitspieler im Webbrowser zocken lässt.

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Das Ganze ist kostenlos und basiert u.a. auf JavaScript und HTML5; benötigt also keine Plugins oder Browser Extensions.

-> http://bombermine.com

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Safari Extension · Kickstarter HTML5 Video

Mein MacBook Air ist nun fast ein Jahr alt. Einen systemweit installierten Flash-Player hat es in diesem Zeitraum nie gesehen. Ob ich etwas vermisst habe? Nein, nicht eine Sekunde!

Dennoch gibt es im Jahr 2012 sehr viele Webseiten, die so mies programmiert sind, dass man zwingend einen Flash-Player zur Ansicht benötigt. Hier helfen dann unter Umständen diverse Browser-Erweiterungen oder, wer ganz sicher gehen will, der Umweg über Google Chrome.

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Eine dieser dilettanten Webseiten ist, man möchte es kaum glauben, das ach so innovative Kickstarter. Will man auf dieser Crowdfunding-Plattform ein Video zu einem Produkt, das dort zur Finanzierung vorgestellt wird, ansehen, wird man aufgefordert den Flash-Player zu installieren. Peinlich, peinlich…

Auf der Suche nach Lösungen bin ich recht schnell bei Christopher gelandet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat eine passende Safari-Extension zu genau diesem Problem zu entwickeln.

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Seit gestern funktioniert das Ganze auch wunderbar mit per ‘iframe’ auf Webseiten eingebundenen Kickstarter-Videos.

Danke Christopher! :)

-> Kickstarter HTML5 Video Safari Erweiterung

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Tipp · Safari Tab in Google Chrome öffnen

Es ist doch irgendwie immer der gleiche Struggle! Man surft im Netz und irgendwann landet man auch einer Webseite, die zwingend nach Flash verlangt. Nutzt man als Browser den Safari (oder auch Firefox) steht man vor dem unweigerlichen Problem, dass diese Webseite ohne installierten Flash-Player nicht angezeigt werden kann.

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Nun kann man natürlich einfach den Flash-Player installieren, was für mich persönlich aber keine Alternative darstellt. Meine Lösung kann nur bei Google Chrome liegen, der out-of-the-box einen Flash-Player mitliefert. Aber wie bekommt man nun aber die aktuelle Safari-Seite unkompliziert in Google Chrome geöffnet?

Da gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten.

Die einfachste Methode ist mit Sicherheit das Entwicklermenü im Safari (wird über die ‘Erweiterten Einstellungen’ aktiviert) mit dem ‘Seite öffnen mit…’ Dialog. Funktioniert super, ist aber irgendwie mühsam, gerade wenn der Safari im Fullscreen-Modus läuft.

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Eine andere Möglichkeit ist die Safari Erweiterung Open-in-Chrome, mit der man über das Kontextmenü Google Chrome startet und die aktuelle Safari-URL übergibt. Funktioniert auch gut, hat aber den Nachteil, dass man eine kleine App namens Chromehelper installieren muss, damit das Ganze funktioniert.

Ähnlich macht es die Safari Erweiterung Eject to Flash, die allerdings ebenfalls eine kleine Zusatzapp benötigt, um aus dem ‘custom URL scheme’ Chrome zu starten.

Wesentlich eleganter ist der Weg über ein AppleScript oder einen Automator Service, die irgendwo auf der Festplatte liegen und für die man auch globale Shortcuts vergeben kann.

AppleScript

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Ganz nebenbei sie auch erwähnt, dass dieses AppleScript (Direktdownload) auch für den Firefox funktionieren sollten, sofern man das Wort Safari durch Firefox ersetzt.

Automator Service

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Workflow #1 wird über ein AppleScript erstellt (Direktdownload).

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Workflow #2 wird über ein Shell Script erstellt (Direktdownload).

Außerdem bieten App-Launcher wie Alfred, Quicksilver oder LaunchBar ebenfalls Möglichkeiten Trigger zu setzen, die wiederum Google Chrome mit samt der aktuellen Safari-URL starten.

Nachfolgend ist das Ganze einmal in Alfred zu sehen, in dem ein Workflow (siehe oben; #2) als Extension definiert ist. Dieser Workflow wird entweder über das Keyword ‚cc‘ oder mit dem Shortcut/Hotkey ‚Alt-Command-C‘ gestartet. Das ist natürlich alles beliebig einstellbar aber eleganter geht es meiner Meinung nach nicht.

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(inspired by 1, 2, 3)