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Apple Keynote · dünn, dünner, am dünnsten (Umfrage inside)

Ich muss mir erst einmal den Schlafsand aus den Augen wischen! Das liegt nicht etwa daran, dass quasi das gesamte neue Lineup von Apple schon Wochen vorher bekannt war… nein, es liegt einzig und alleine an Tim Cook. Ich habe wirklich selten so eine Schlaftablette auf der Bühne einer Apple Keynote gesehen.

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Egal… kommen wir zur Hard- und Software.

Los ging es mit iBooks und iBooks Author, die beide aufgewertet und sinnvoll weiterentwickelt wurden. iTunes 11 sucht man übrigens noch vergebens aber der Oktober hat ja noch eine Woche; von daher keine Panik, es wird schon irgendwann kommen.

iBooks (AppStore Link) iBooks
Hersteller: iTunes S.a.r.l.
Freigabe: 4+2.5
Preis: Gratis Download
iBooks Author (AppStore Link) iBooks Author
Hersteller: iTunes S.a.r.l.
Freigabe: 4+4
Preis: Gratis Download

Weiter ging es mit Hardware, bei der es dann doch eine kleine, aber aus meiner Sicht eher unbedeutende Überraschung gab.

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Neben dem erwarteten iPad Mini wurde auch das erst vor einem halben Jahr veröffentlichte iPad 3 in Sachen Prozessor, Lightning Connector und LTE-Modul aufgewertet und den aktuellen Standards angepasst. So weit, so gut… überraschend war in diesem Zusammenhang nur der Name, denn das Gerät heißt nicht etwa iPad 3 reloaded, sondern tatsächlich iPad 4.

Zusätzlich wurden dann noch, wie ebenfalls erwartet, ein neuer Mac Mini, iMac und das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display vorgestellt.

Ich will jetzt gar nicht großartig auf die Spezifikationen, Verfügbarkeiten oder Preise der einzelnen Geräte eingehen, denn die sind hinter den entsprechenden Links auf der Apple Homepage hinterlegt. Ich möchte vielmehr eine kleine eigene Wertung zur KeyNote abgeben:

Das iPad Mini ist meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert. Gerade Leute, die noch mit dem iPad 1 unterwegs sind oder noch gar keinen Tablet PC besitzen, sollten einen Blick riskieren. Im Keynote-Video sah das iPad Mini, ganz entgegen meiner Erwartungen, sehr sehr cool aus. Mein Weg zum örtlichen Gravis-Store ist somit zu 100% eingeplant; ich könnte durchaus schwach werden! ;-)

Das iPad 4 ist für mich als Besitzer eines iPad 3 komplett uninteressant. Die Aufwertung des Prozessors richtet sich aber wohl eh eher an die ‘Zocker’ unter den iPad Besitzern; Lightning und LTE sind halt Anpassungen, die der Zeit geschuldet sind und sich am iPhone 5 orientieren. Warum man das Ganze allerdings iPad 4 nennen muss, wird wohl nur die Marketing-Abteilung von Apple beurteilen können…

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Das Highlight dieser Keynote war für mich aber ohne Frage der neue iMac. Ich steht nun wirklich seit Jahren nicht mehr auf Desktop-Rechner, bin ausschließlich mit dem MacBook Air und externen Monitor zu Hause unterwegs aber dieses neue Stück Hardware ist schon ziemlich sexy!

Dazu muss natürlich auch das neue 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display erwähnt werden. Auch hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich derbe am Schwanken bin. Als Besitzer eines 11 Zoll MacBook Air, das ohne Frage weiterhin ein sehr gutes Gerät ist, wünsche ich mir schon hin und wieder mehr Platz auf dem Bildschirm; auch der Akku könnte etwas länger durchhalten… Naja, meinen Weg zu Gravis hatte ich ja eh schon gebucht ;-)

Nun aber zu euch! Nehmt bitte an der folgenden Umfrage teil oder sagt uns in den Kommentaren, was euch an der Keynote gefallen hat oder worüber ihr euch ärgert.

Euer Highlight der Apple Keynote Oktober 2012?

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Apple Special Event im Videostream live mitverfolgen

Das ist doch was… neben den unzähligen Live Tickern im Web (sind zwar auf die WWDC gemünzt, gelten heute aber auch), bietet Apple seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Keynote Video Livestream an.

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Voraussetzung für das Streaming ist entweder ein Apple TV (zweite oder dritte Generation), in dem die Apple Special Events ein neues Icon auf dem Homescreen bekommen haben oder ein iOS-Device ab iOS 4.2 oder ein Mac mit mindestens Mac OS X 10.6 und Safari 4.

Den passenden Link findet ihr am Ende des Artikels.

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Das Ganze wird in ca. 40 Minuten, um genau 19 Uhr MESZ, starten. Viel Spaß beim Anschauen.

… obwohl ja eh schon klar ist, was kommen wird:

  • iPad Mini
  • ein aktualisiertes iPad 3 mit Lightning Anschluss und in Deutschland funktionierendes LTE-Modul
  • neuer iMac
  • neuer Mac Mini
  • 13 Zoll NextGen MacBook Pro mit Retina Display

Also ein Haufen Hardware, der hier und da sicher Verwendung finden wird.

Auf Softwareseite ist so gut wie nichts bekannt. Außer die aufs iPad Mini angepassten iOS Apps (u.a. iBooks) und das komplett überarbeitete iTunes 11 will mir spontan nichts einfallen.

-> http://www.apple.com/apple-events/october-2012

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iMac mit Touchscreen durch die Zorro Macsk

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass Touchscreens bei Desktop Rechnern ganz großer Unsinn sind aber hey… wieso nicht trotzdem welche herstellen.

Von Windows kennt man diese ‘iMac Clone’ mit Touchscreen schon einige Jahre. Apple weigert sich nach wie vor so etwas zu produzieren. So wundert es auch nicht, dass Dritthersteller wie beispielsweise TMDtouch daherkommen und ihre Lösung präsentieren.

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Mit der Zorro Macsk, so heißt das gute Stück, wird dem iMac aber keine zusätzliche Ebene über das Glas gelegt, sondern es kommt Infrarot-Technik ähnlich wie bei Amazons Kindle Touch zum Einsatz, um Multi-touch zu gewährleisten.

Es braucht quasi keine 10 Sekunden, um die Zorro Macsk auf den iMac zu legen und das USB Kabel anzuschließen. Wermutstropfen: Aktuell gibt es die  Zorro Macsk nur für den 21,5 Zoll iMac. Eine 27 Zoll Version wird noch vermisst.

Verfügbar ist das Ganze, zumindest in den USA, ab sofort; funktioniert mit Mac OS X und Windows; kostet aber beispielsweise bei amazon.com auch recht knackige 199 US$.  Wann das Produkt in Deutschland verfügbar ist, ist derzeit noch unklar.

-> http://www.lumiaview.com (ist momentan sehr überlastet)

(via)

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Die Wohnung meines Mandanten wurde gründlich durchsucht. Insbesondere hatten es die Beamten auf Datenträger abgesehen. Sie nahmen ein Notebook, mehrere USB-Sticks, eine externe Festplatte und etliche DVDs mit. Im Durchsuchungsbericht heißt es, auf dem Schreibtisch hätten sich ein Monitor und eine Tastatur befunden. Der “dazugehörige PC” sei jedoch nicht auffindbar gewesen. Auf die Mitnahme des Monitors und der Tastatur habe man verzichtet. Der iMac hat also durchaus Vorzüge. Udo Vetter — law blog

 
Nette Anekdote.