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ACHTUNG!!! Berglöwe wurde in freier Wildbahn gesehen.

Gestern inoffiziell angekündigt, jetzt endlich da.

OS X Mountain Lion wurde vor ein paar Minuten im Mac App Store veröffentlicht.

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Die Early Adopter lesen sich vor der ‘blinden Aktualisierung’ ihres Systems am besten unseren kleinen Ratgeber zum Upgrade auf Mountain Lion durch. Oberstes Gebot sollte heißen: Backup, Backup, Backup. Wenn Ihr gleichzeitig einen bootbaren USB-Stick oder eine DVD vom heruntergeladenen MAS Installations-Image erstellen wollt, schaut Euch den Lion DiskMaker an.

Ich persönlich werde übrigens vorerst bei OS X Lion bleiben und mindestens auf Version 10.8.1 oder 10.8.2 von Mountain Lion warten ;)

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Bereit für OS X Mountain Lion?

Wenn morgen um 14 Uhr MESZ im Laufe dieser Woche Apples neues Desktop Betriebssystem Mountain Lion veröffentlicht wird, sollte man als Early Adopter natürlich entsprechend vorbereitet sein. Und damit meine ich nicht, dass das iTunes Guthaben mindestens die erforderlichen 15,99 Euro aufweisen sollte.

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1. Systemvoraussetzungen

Zur Installation werden minimal 2 GB RAM und 8 GB Festplattenspeicher vorausgesetzt. Zudem werden folgende Macs unterstützt:

  • MacBook (Late 2008 Aluminum, or Early 2009 or newer)
  • MacBook Pro (Mid/Late 2007 or newer)
  • MacBook Air (Late 2008 or newer)
  • iMac (Mid 2007 or newer)
  • Mac mini (Early 2009 or newer)
  • Mac Pro (Early 2008 or newer)
  • Xserve (Early 2009)

Außerdem sollte zum Update minimal Snow Leopard in Version 10.6.8 installiert sein.

2. Kompatibilitätscheck

Wie immer wird bei solchen Systemupdates Drittsoftware unter Umständen ihren Dienst versagen, da es einfach an der Kompatibilität mit Mountain Lion hapert.

Daher vorher schauen, ob alle Eure installierten Apps die aktuelle Version haben. Das kann natürlich etwas mühsam sein, lohnt sich aber im Endeffekt. Leute die ausschließlich Apps aus dem Mac App Store installieren haben in diesem Punkt sicher weniger Arbeit.

Bei RoaringApps gib es eine sehr gute Liste an Drittsoftware, die den Status der Kompatibilität zu Mountain Lion anzeigt.

3. Backup erstellen

Erachte ich bei einem kompletten Systemupdate als Selbstverständlichkeit, wird aber dennoch immer wieder gerne vernachlässigt.

Time Machine ist ein perfektes Tool für diese Arbeit und bietet die Sicherheit, die es braucht, falls etwas beim Aktualisieren des Systems schiefgehen sollte.

4. OS X Mountain Lion Up-to-Date Programm nutzen

Darüber hatte ich vor einigen Tagen schon gesprochen.

Es geht im Prinzip darum, dass Leute, die ab dem 11. Juni 2012 einen neuen Mac gekauft haben, Mountain Lion über diese Webseite kostenlos bei Apple anfordern können.

Bleibt die Frage, ob man sofort aktualisieren oder lieber auf das erste oder zweite Bugfix Release warten sollte?!

Ich persönlich mache es seit etlichen Jahren so, dass ich niemals ein Mac OS X mit der Versionsnummer ‘.0’ installiere. Bei Snow Leopard hatte ich damals sogar bis 10.6.3 gewartet.

Die Erfahrung zeigt mir einfach, dass es generell immer Schwierigkeiten mit der Kompatibilität einiger Apps gibt. Dazu wurde in Mountain Lion mal wieder soviel unter und über der der Haube verändert, dass ich meine Zweifel habe, dass Apple sofort alles auf die Kette bekommt. Ich erinnere in diesem Fall immer wieder gerne an den extrem langsamen Mac App Store, die Akkuprobleme oder die mehr als ärgerlichen WLAN-Verbindungsabbrüche in den ersten Versionen von OS X Lion…

(via)

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VirtualC64 · Commodore 64 Emulator für den Mac

Zum Thema Retro Gaming auf dem Mac haben wir in der Vergangenheit schon immer mal wieder etwas geschrieben. Kürzlich erst zum Apple II und Game Boy Color, sowie vor knapp drei Jahren auch schon etwas zum NES bzw. SNES. Die sensationelle ‘Script creation utility for maniac mansion – Virtual Machine’, kurz ScummVM, darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Selbst die Emulation des guten alten Commodore 64 war schon ein Thema bei uns.

Gestern machte mich Oliver auf ein nicht ganz so neues Projekt von Dirk Hoffmann aufmerksam, dass ich bis dato noch gar nicht kannte. Es heißt VirtualC64 und ist von der Bedienung meiner Meinung nach sehr viel runder als meine damals vorgestellte Lösung mit VICE.

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Als kleine Besonderheit benötigt man vier kleine Firmware ROMs (Klick) des C64, die man beim ersten Start der App einmalig per Drag & Drop hinzufügen muss.

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Anschließend kommt die altbekannte blaue Oberfläche auf einen zugeflogen und man kann quasi loslegen (sofern man in den Einstellungen nicht noch irgendeinen Schalter anpassen will).

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Woher die Spiele nehmen?

Auch hier gilt es wieder die sehr umfangreiche Spielesammlung von GameBase64 mit seinen derzeit 22.500 Einträgen zu nutzen.

Einfach ein Spiel in der Datenbank suchen, herunterladen, entpacken und wiederum per Drag & Drop in die Oberfläche ziehen. An Datei-Formaten werden aktuell D64, T64, PRG und P00 unterstützt. Anschließend stehen der 8-bit Grafik und Chiptunes nichts mehr im Wege.

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Ein weiteres Highlight des VirtualC64 Emulators ist der integrierte Debug-Modus, mit dem man sehr genau sehen kann welche Register von wie nach wo verschoben werden.

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VirtualC64 läuft wunderbar unter OS X 10.7 Lion und ist Open Source (published under the GNU general public license). Vielleicht noch als kleinen technischen Hintergrund: Der Core Emulator ist in C++ geschrieben. Die Oberfläche ist natives Cocoa, geschrieben in Objective-C.

-> http://www.dirkwhoffmann.de/virtualc64/

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WWDC 2012 · Koan iOS 6!*

* für das iPad 1

Neben toller Hardware gab es heute natürlich auch neue Software zu bestaunen, was auf einer Entwicklerkonferenz nicht weiter verwundern sollte.

Mountain Lion

Los ging es mit OS X Mountain Lion, dass im Juli 2012 für 15,99 Euro in den Mac App Store kommen wird. Richtig cooler Preis, für ein richtig cooles Produkt.

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Grob gesagt gibt es nicht viel zu sagen. Mountain Lion orientiert sich immer mehr an iOS und die iCloud spielt u.a. für die Synchronisation eine immer wichtigere Rolle.

Dazu wurde Messages etwas näher vorgestellt, dass iChat ersetzen und die berühmten iMessages, bekannt von iOS, versenden kann. Dazu wird wohl die Handynummer mit der Apple-ID näher verknüpft, so dass man so problemlos mit den iMessages auf dem iPad, iPhone und Mac im Sync ist.

Außerdem würden das Notification Center, Gatekeeper, sowie die von iOS bekannten Funktionen Game Center, die Diktierfunktion und AirPlay Mirroring erwähnt. Auch scheint das Teilen von Inhalten unter Mountain Lion eine wichtige Stellung einzunehmen. So verwundert es auch nicht, dass Facebook ins System integriert wird, was auch immer ich davon halten mag… Oben drauf gibt es einen neuen Safari Browser mit iCloud Tabs (auf anderen in der Cloud befindlichen Geräten sichtbar) und Tab View (mehr Multitouch).

Am Ende sei noch Power Nap erwähnt, mit dem der Mac im Ruhemodus Backups macht.

iOS 6

Ios6

Weiter ging es mit iOS 6, das im Herbst 2012 für das iPhone 3GS, iPhone 4/4S, iPad 2 bzw. 3 und dem iPod Touch der vierten Generation erscheinen wird. Wer ein iPad 1 sein Eigen nennt, schaut in die sprichwörtliche Röhre.

Neuerungen gibt es viele. Bei einigen stöhnt man ‘endlich’, bei anderen ist man erstaunt…

So wurde Maps komplett überarbeitet, ist nicht mehr von Google (Maps) abhängig und kann jetzt zusammen mit Siri als Navi genutzt werden.

Zudem kommt Siri aufs iPad, zumindest wenn man ein iPad 3 besitzt. Siri spricht mit iOS 6 mehr Sprachen und ist auch sonst viel cleverer als noch mit iOS 5.

Wie schon unter Mountain Lion, spielt das Teilen von Inhalten eine wichtige Rolle. Facebook wird ein fester Bestandteil von iOS 6 und Fotostreams kann man nun auch teilen.

Des Weiteren funktioniert Facetime nun auch über 3G; der Mobile Safari bekommt seine Cloud-Funktionen (siehe OS X Mountain Lion), Fullscreen und Offline Reading; Mobile Mail hat ein VIP Feature, mit dem man wichtige Leute kennzeichnen kann und es gibt eine neue App namens Passbook, in der für unterwegs Flug-, sowie Kinotickets oder (Starbucks-)Gutscheine inkl. Live-Updates gespeichert werden. Bin mal gespannt, ob sich dieses Feature auch auf Passwörter auswirken wird. Die Entwickler von 1Password fanden das Ganze auf jeden Fall eher so mittel.

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Persönlich hat mir am besten das neue Anrufmanagement gefallen. Man kann Anrufer blockieren, das berühmte ‘do not disturb’ Schild raushängen oder automatisch eine Message senden, falls man nicht erreichbar ist.

Entwickler mit einem Apple Dev-Account können ab sofort mit der Beta von iOS 6 rumspielen.

Das war erst einmal nur ein kleiner Auszug aus der diesjährigen WWDC. Ich habe garantiert das eine oder andere vergessen. Von daher habt Nachsicht und wer ein SDK für das Apple TV erwartet hat… pah, Ihr Träumer! ;)

Was sind Eure Favoriten im Softwareteil?

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Leser fragen: Partitionen vergrößern und verschieben (Lion/Snow Leopard)

Sebastian aus Hamburg hat folgende Frage:

Ich bin gestern auf ein Problem gestoßen, welches mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet: Der Umstieg von Snow Leopard auf Lion. Zum Glück konnte ich die Time Machine wieder zum Laufen bringen.

Mein Problem ist jedoch ein anderes: Ich hatte für Lion eine Aufgrund von Platzmangel zu kleine Partition erstellt, um es “nebenbei” betreiben zu können. Jetzt lässt sich jedoch trotz freigeräumten Speichers die Lion Partition nicht vergrößern.

Kennst du da einen einigermaßen Risikofreien Weg?

Hier noch ein Screenshot zur Veranschaulichung:

Bildschirmfoto 2012 05 24 um 09 55 58

Meine Antwort:

Es gibt sicher immer viele Wege nach Rom. Ein Weg wäre zum Beispiel: Eine Sicherung der Lion Partition vornehmen. Die Snow Leopard Partition löschen und dann die Sicherung auf einer komplett neu erstellten großen Partition wieder zurück sichern. Das sollte auch mit Time Machine einwandfrei funktionieren.

Du möchtest aber wahrscheinlich den unteren freien Bereich zur Lion-Partition hinzufügen. Das ist leider mit dem Festplatten-Dienstprogramm nur nach unten hin möglich. Eine Partition lässt sich damit leider nicht nach oben verschieben. Eine Software die das z.B. kann ist Drive Genius (http://www.prosofteng.com/products/drive_genius_features.php / 99$) oder iPartion (http://www.coriolis-systems.com/iPartition.php / 50$).

Eine kostenlose Möglichkeit wäre z.B. gparted zu benutzen. Ein Live-System auf Linux Basis und eingebauten “parted”, eine OpenSource-Software zum Partitionieren. Die kann auch mit HFS Partitionen umgehen. Ich würde dir aber in allen Fällen immer raten: Backup machen!

Du könntest natürlich auch die Lion Partition löschen, eine neue anlegen und die Lion-Sicherung auf die neue größere Partition zuspielen.

Eventuell bietet auch das Konsolenprogramm hdiutil mehr Möglichkeiten beim Verschieben von Partitionen, als die GUI Variante.

So liebe Leser dieses Blogs: Jetzt seid ihr dran!

Was wäre euer Weg? Wie würdet ihr am besten Vorgehen, wo liegen die Tücken und welche alternativen Lösungen hat man noch so. Helft bitte Sebastian.

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Review: Yoink 2.1 · Zwischenstapeln leicht gemacht… inkl. Gewinnspiel

Es gibt so Software, die schaut man sich einmal an — befindet sie für äußerst nützlich und integriert sie in seinen täglichen Workflow.

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Mir flatterte vor einigen Tagen eine Meldung des Entwicklers Matthias Gansrigler von Eternal Storms Software per Twitter über den Schirm, die besagte, dass es eine neue Version seines Programms Yoink gibt. Vorweg: Yoink ist eines meiner Must-have-Programme auf dem Mac, ohne die ich mir ein effizientes Arbeiten nicht mehr vorstellen könnte und verdiente somit den persönlichen ★ Pick des Tages ★

Wie beschreibt man Yoink?

Yoink ist ein kleiner Zwischenablagespeicher in dem Objekte/Dateien zwischengeparkt werden können. Dies können einzelne oder auch mehrere Dateien/Objekte sein – die dann zu sogenannten Drags in Yoink zusammengeführt werden.

Der Clou des Programms ist aber, dass es einen der größten Mankos ins Lion löst: den Austausch von Objekten zwischen Vollbild-Applikationen.

Das Programm zeigt sich bei erkannter Drag & Drop-Bewegung am Bildschirmrand oder unmittelbar an der Mausposition. Letztere Funktion schätze ich gerade bei meinem iMac, da oft der Weg auf dem Trackpad nicht bis zum Bildschirmrad reicht.

Wie verwende ich Yoink in meinem Workflow?

Yoink dient hauptsächlich als Zwischenspeicher für Dateianlagen in E-Mails oder temporärer Ablageort bei größeren Ausschneiden & Einfügen-Aktionen im Finder.

Für Blogartikel, die ich ausschließlich mit Scrivener verfasse, dient Yoink als Ablageort für Screenshots oder Textschnipseleien. Screenshots oder Text-Clippings landen so nicht mehr auf direkten Weg auf der Platte – hält in meinem Fall den Schreibtisch sauber.

Andreas Zeitler alias @Zettt von den macosxscreencasts.com hat für eine der ersten Yoink-Versionen einen ausgezeichneten Screencast erstellt. (Bitte anständig flattern!) Die deutsche Version auf YouTube findet sich hier eingebunden. Alle weiteren Videos und einschließlich die Screencasts in englischer Sprache findet ihr in der Linkliste.

Beachtung verdient noch der ausgezeichnete Support für das Programm. Matthias reagiert schnell auf Anfragen und Verbesserungswünsche.

In diesem Zusammenhang ist mir ein kommendes Manko aufgefallen, das viele Programme in Zukunft ereilen könnte. Yoink kann nur manuell zu den Startobjekten hinzugefügt werden. Das Programm trägt hier schon den kommenden Sandbox-Regularien Rechnung.

Matthias Gansrigler hat aptgetupdateDE freundlicher Weise fünf Promocodes für den Mac App Store zur Verfügung gestellt, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Danke noch einmal Matthias!

Gewinnspielregeln

Schreibt bitte drei Gründe in die Kommentare warum und/oder wie Ihr Yoink gerne einsetzen würdet. Das Gewinnspiel endet am 06.04.2012. Die üblichen „Führ mich zum Schotter!“ Kommentare disqualifizieren sich selbst.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Yoink im Mac App Store aktuell 2,39 Euro kostet und Mac OS X 10.7 Lion voraussetzt. Außerdem wird auf der Homepage eine Trial-Version angeboten, mit der man das Programm 15 Tage lang kostenlos testen kann.

Yoink (AppStore Link) Yoink
Hersteller: Matthias Gansrigler
Freigabe: 4+
Preis: 4,49 € Download

Deutsche Version des Yoink-Screencast
http://www.macosxscreencasts.de/highlights/wofur-benutzt-man-yoink-oder-screenfloat/
Englische Version des Yoink-Screencast
http://www.macosxscreencasts.com/review/how-to-use-yoink-and-screenfloat/