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Review: Ulysses 2.0 für iPad und Mac · Markdown Editor

Texteditoren gibt es wie Sand am Meer. Vielen davon, beispielsweise Scrivener oder BBEdit, sind mir persönlich viel zu komplex; andere, wie Apples TextEdit oder auch TextWrangler, wiederum zu limitiert.

Für mich als Blogger ist der gesunde Mittelweg entscheidend. Ich möchte mich ausschließlich auf den Text ohne große Stilelemente konzentrieren, hier und da mal einen Screenshot oder Link einfügen, das Geschriebene im Format XY exportieren und fertig. Mehr brauche ich in der Regel nicht. Gut, eine funktional identische mobile App, die nahtlos mit der Desktop-Version synchronisiert ist wünschenswert; ein hübsches und identisches Design beider Apps ebenso… Kurzum: Auftritt Ulysses

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Die Mac-Version von Ulysses hatte ich vor gut zwei Jahren in einem Review schon ausführlicher beleuchtet und auch immer wieder über größere Updates berichtet.

Heute möchte ich einen umfassenden Blick auf die neu veröffentlichte Version 2.0 von Ulysses werfen. Mein Hauptaugenmerk wird dabei aber nicht auf der Mac-, sondern vielmehr der nagelneue iPad-Version liegen.

Ulysses 2.0 für den Mac

Mein altes Review und die beiden Update-Artikel im Hinterkopf ging es bei der Desktop-Version von Ulysses 2.0 hauptsächlich um kosmetische Dinge.

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Neben einem neuen Icon und dem ersatzlosen Streichen der römischen Zahl III im Namen, wurde die App vor allem für OS X Yosemite optimiert. So ist Ulysses vom Design her nun deutlich flacher und durch die neu gestaltete Symbolleiste wesentlich aufgeräumter. Zudem wurden der Schnellexport und die Vorschau komplett überarbeitet.

Das wohl wichtigste neue Feature ist aber die vollständige Synchronisation der vorhandenen Bibliothek mit Ulysses für das iPad über die iCloud. Des Weiteren unterstützt die App Handoff, was ein nahtloses Springen zwischen verschiedenen Macs oder auch zur iPad-Version und zurück ermöglicht.

Ulysses 2.0 für das iPad

Bei Ulysses für das iPad handelt es sich um eine komplett neue App. Das Leipziger Entwicklerstudio The Soulmen hat zwar seit Ende 2011 mit Daedalus Touch eine iOS-(Universal-)App im Angebot. Diese hat aber nie das Niveau und den Komfort der Mac-App erreicht, so dass es im mobilen Bereich, vom irreführenden Namen einmal abgesehen, wirklich Zeit für etwas Neues wurde.

Wie Ulysses für den Mac ist auch Ulysses für das iPad kein WYSIWYG Editor. Es geht vielmehr darum einen Text ohne Formatierung mit oder ohne Zuhilfenahme der Auszeichnungssprache Markdown zu schreiben, Dokumente zusammenzufügen und abschließend zu exportieren. Dazu befinden sich alle Texte, konform zur Mac-Version, in einer einzigen Bibliothek. Es gibt also keinen Öffnen- oder Speichern unter-Dialog, die einzelne Dateien auf der Festplatte identifizieren kann.

Layout

Ulysses-Veteranen wird das dreispaltige Layout von der Mac-Version bekannt vorkommen: links findet man die Seitenleiste, in der Mitte die Liste einzelner Blätter und rechts den eigentlichen Editor.

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Über die Seitenleiste kann man auf seine (von der Mac-Version synchronisierten) Dokumente in der iCloud zugreifen. Möchte man die iCloud nicht nutzen, wird hier die lokale Bibliothek auf dem iPad angezeigt.

Darüber hinaus kann man auch wieder externe Text- oder Markdown-Dokumente hinzufügen, was den Vorteil hat, dass gemachte Veränderungen direkt in die Originaldateien übernommen werden. Der Import kann aus dem iCloud-Drive oder Cloud-Diensten wie Box oder OneDrive erfolgen. Im Gegensatz zur Mac-Version von Ulysses wird Dropbox derzeit leider noch nicht unterstützt.

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Neue Gruppen und Filter werden über das Plus-Zeichen in der Bibliotheksspalte hinzugefügt. Die Filter, die nichts anderes als intelligente Gruppen sind, lassen sich nach Text, Schlagworten (Tags) und Datum definieren.

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Navigation

Das komplette Interface wird über Swipe-Gesten nach links und rechts gesteuert.

Auf diese Weise kann man die Seitenleiste sowie Blätterliste verstecken und hat so freien Blick auf das eigentliche Kernstück, den Editor, der sowohl im Quer- als auch Hochformat genutzt werden kann.

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Neue Blätter werden in der Blätterliste über das Plus-Zeichen hinzugefügt. Hier hat man darüber hinaus die Möglichkeit Text- und Markdown-Dokumente aus dem iCloud-Drive oder anderen Cloud-Diensten (u.a. auch Dropbox) in seine Bibliothek zu importieren. Im Unterschied zu den weiter oben besprochenen externen Quellen muss man allerdings im Hinterkopf behalten, dass gemachte Veränderungen nicht (!!!) in der Originaldatei, sondern ausschließlich in der Schattenkopie in Ulysses gespeichert werden.

Wie von der Mac-Version gewohnt, kann man auch am iPad in der Blätterliste einzelne Blätter sortieren, favorisieren, duplizieren, kopieren, verschieben, teilen, löschen und exportieren. Auf dem iPad hat man allerdings die Einschränkung, dass man Dokumente nicht zusammenfügen kann (trennen funktioniert dahingegen) und die Sortierung ausschließlich manuell erfolgt. Eine automatische Sortierung nach Datum oder Name, wie in der Mac-Version möglich, ist vorerst nicht implementiert.

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Knopfleiste

Das Schreiben erfolgt auch auf dem iPad im Editor auf Blättern. Diese Blätter, die beliebig viel Text enthalten können, sind mit klassischen Text-Dokumenten zu vergleichen, haben aber weder einen Titel, noch einen Dateinamen, woran man sich erst mal gewöhnen muss und was dem bibliotheksbasierten Aufbau der App geschuldet ist.

Interessant beim Editor ist auf jeden Fall die sogenannte Knopfleiste, eine zusätzliche Zeile über der normalen virtuellen Tastatur des iPads.

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Die Zahl ganz links in der Knopfleiste gibt die Anzahl der bisher geschriebenen Zeichen auf dem aktuellen Blatt an.

Klickt man diese Zahl an, werden detailliertere Text-Statistiken, wie Anzahl der Wörter oder Sätze, angezeigt, deren Anzeige rechts in den Einstellungen weiter angepasst werden kann.

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Rechts neben dieser Zahl finden sich in der Knopfleiste die sogenannten Ulysses-Markup-Knöpfe.

Diese Markup-Knöpfe sind in logische Gruppen, wie Überschriften, Listen, Text-Formatierungen, Tabstop etc. unterteilt und bieten sehr schnellen Zugriff auf alle notwendigen Definitionen, die man zum Gestalten eines Textes mit Markdown benötigt.

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An der Formatierung des Textes ändert sich aber trotz des Einfügens von Überschriften, Fettschrift, Kommentaren, Fußnoten oder zitiertem Text wenig bis nichts. Das ist durchaus gewollt, denn Ulysses versucht trotz Formatierungen den Schreibfluss nicht zu stören.

Die App setzt, wie im folgenden Screenshot zu sehen, farbige Blasen, sogenannte minimale Markups ein, um bestimmten Textpassagen eine Definition (und keine Formatierung) zuzuweisen.

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So sieht man im Screenshot beispielsweise, wie Ulysses mit Anmerkungen (gelb), eingebetteten Medien (pink), Kommentaren (in ++ Zeichen), Fußnoten (grau) oder Links (blau) umgeht.

All diese Dinge werden im Text nicht formatiert angezeigt. Stattdessen sieht man nur die minimale Markups, die für ein Bild, Link etc. stehen. Erst ein Doppelklick auf dieses Tag bringt weitere Informationen zum Vorschein.

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Das vorletzte Symbol der Knopfleiste, die Lupe, dient zum Durchsuchen des aktuellen Blattes. Auch hier lassen sich, dieses Mal auf der linken Seite, Einstellungen treffen und sogar Text ersetzen.

Leider ist diese Suche auf ein einzelnes Blatt begrenzt. Eine von der Mac-Version gewohnte globale Suche über alle Blätter einer Gruppe ist derzeit noch nicht möglich.

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Am rechten Rand der Knopfleiste befindet sich eine Büroklammer (nein, nicht Clippy).

Hier kann man seinen Texten beliebige Inhalte wie Bilder, Notizen oder Schlagworte hinzufügen. Gerade die Schlagworte sind recht praktisch, da man mit ihnen die anfangs angesprochenen intelligenten Filter in der Bibliothek einrichten kann, die nach diesen Schlagworten Ausschau halten.

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Minimiert man die Tastatur, rückt die Knopfleiste an den unteren Bildschirmrand. Daraufhin erscheint ein Knopf für die Auswahl der Markdown-Sprachen, die jederzeit gewechselt werden können.

Wie Ulysses auf dem Mac unterstützt auch die iPad-Version Markdown XL, Textile’d, Minimark und Markdown.

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Export

Der Export ist in der Regel der letzte Schritt, den ich vor der Veröffentlichung eines Artikels gehe.

Für den Export des aktuellen Blattes, genügt ein Klick auf das Export-Icon in der Navigationsleiste. Möchte man mehrere Blätter gleichzeitig exportieren, muss man die Blätterliste editieren, die Blätter auswählen und den Export-Knopf drücken.

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Anschließend landet man in der Exportansicht, die einen Export in Plain Text, HTML, ePub, PDF und RTF zulässt.

An dieser Stelle formatiert Ulysses den reinen Text anhand der definierten minimalen Markups. So werden hier erstmalig Überschriften, Bilder, Fußnoten, Links etc. sichtbar angezeigt und passend zum exportierten Format semantisch korrekt übersetzt.

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Zu jedem der exportierbaren Formate hat man zudem die Möglichkeit den Stil und formatspezifische Dinge wie Papierformat (PDF), Metadaten und Cover (ePub) oder Kompatibilität (RTF) anzupassen.

Ulysses bietet out-of-the-box für jedes Exportformat schon ein paar Stile an. Konform zu Mac-Version kann man aber auch neue Exportvorlagen aus der Ulysses Style Exchange herunterladen.

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Teilen und Öffnen in

Hat man den gewünschten Stil und das Exportformat ausgewählt, kann man sein Dokument über den Open-In-Knopf an einen anderen Editor zum Weiterbearbeiten oder direkt in die Cloud zum Speichern senden. Über den Share-Knopf kann man den (HTML-)Text in die Zwischenablage kopieren, per E-Mail versenden oder exportieren.

Die hier zu sehenden Optionen sehen bei jedem Nutzer anders aus, da sie vom Exportformat und den auf dem iPad installierten Apps abhängig sind.

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Ich für meinen Teil exportiere Texte zu 99,9%.

An dieser Stelle wählt man einfach den Speicherort aus und kann von dort weiterarbeiten.

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Einstellungen

Die Einstellungen sind relativ übersichtlich.

So kann man neben der Schriftart auch am Layout und Einstellungen für den Editor (Gesten, Autokorrektur u.s.w.) schrauben. Auch ein Dark Mode zur Schonung der Augen ist integriert.

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Interessant sind meiner Meinung nach wieder die Themes. Man kann nämlich, wie auch in der Mac-Version, andere als die vorgegebenen vier eingebauten Themes zur App hinzufügen.

Wie schon bei den Exportformaten lohnt sich also ein Blick auf die Ulysses Style Exchange Webseite.

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Preise und Verfügbarkeit

Ulysses 2.0 für das iPad kostet 19,99 Euro und setzt iOS 8 zur Installation voraus. Eine kostenlose Lite-Version wird leider nicht angeboten.

Ulysses for iPad (AppStore Link) Ulysses for iPad
Hersteller: The Soulmen GbR
Freigabe: 4+
Preis: 19,99 € Download
Ulysses – Texteditor (AppStore Link) Ulysses – Texteditor
Hersteller: The Soulmen GbR
Freigabe: 4+
Preis: 44,99 € Download

Ulysses 2.0 für den Mac ist für Bestandskunden ein kostenloses Upgrade. Neukunden müssen derzeit 44,99 Euro zahlen. Zur Installation wird durch die neuen Features und der Version für das iPad nun zwingend OS X Yosemite vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie üblich, zu kostenlosen Testversion.

FAZIT

Ich muss sagen, dass ich vom Gesamtpaket, dass The Soulmen mit Ulysses bieten, wirklich extrem begeistert bin.

Das Aussehen und die Funktionen der Mac-Version sind bis auf ganz wenige Ausnahmen1 1:1 auf das iPad portiert worden. Sogar die Tastaturkürzel sind identisch, sofern man auf dem iPad eine externe Tastatur nutzt.

Es ist natürlich auch klar, dass dieses Gesamtpaket mit derzeit knapp 65 Euro nicht gerade günstig ist. Ich kann aber ruhigen Gewissens sagen, dass sich dieser Preis für Schriftsteller, Journalisten, Blogger oder Personen, die einfach nur viel und gerne Texte schreiben, definitiv lohnt. Man bekommt eine qualitativ sehr hochwertige Software geliefert, die, so zumindest mein Gefühl, mit jedem Update noch besser wird.

Apropos Update: wenn ich (als Blogger) einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir für eine zukünftige Version von Ulysses die Möglichkeit direkt ins WordPress zu publizieren. Das kann die Konkurrenz2 doch auch ;)

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

  1. Definition von Schreibzielen, Blätter zusammenfügen, eigene Stile erstellen, erstellen von Bookmarks zur besseren Textnavigation, Typewriter Scrolling, Smart Paste, globale Suche, Sortierung der Blätter nach Datum oder Name, Import von RTF- und HTML-Dateien, Versionierung, deutsche Lokalisierung (um vielleicht die wichtigsten Punkte zu nennen)
  2. Byword
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Kurztipp: Newsflow · RSS Newsreader für OS X

Wenn du nicht all zu vielen Feeds folgst und noch auf der Suche nach dem perfekten News Reader bist, lohnt eventuell ein Blick auf Newsflow, das derzeit kostenlos (kostet sonst bis zu 4,99 Euro) im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird.

Bildschirmfoto 2015-03-17 um 20.37.35.jpg

Die App integriert sich recht minimalistisch als eine Art Sidebar direkt auf den Desktop und bietet auf Klick Artikel zum Lesen an. Neben einer lokalen RSS Engine werden auch die Onlinedienste Feedly, Feedbin, Feed Wrangler und NewsBlur unterstützt.

Dazu kann man die App beispielsweise über Themes optisch anpassen und die üblichen Sharing Optionen nutzen. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Newsflow - RSS News Reader with Feedly, Feedbin, Feed Wrangler, NewsBlur syncing (AppStore Link) Newsflow - RSS News Reader with Feedly, Feedbin, Feed Wrangler, NewsBlur syncing
Hersteller: Rocky Sand Studio Ltd.
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
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Review: WISO steuer: 2015 für Mac OS X · Steuererklärung 2014 (Gewinnspiel inside)

Es ist noch gar nicht so lange her, da musste sich der geneigte Mac-User eine Windows-VM installieren, um auf dem Mac seine Steuererklärung zu erledigen.

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe nativer Lösungen. WISO steuer war meines Wissen Ende 2011 die erste Windows-App, die den Systemsprung erfolgreich gewagt hat und seither im gewohnten Jahreszyklus neu erscheint. Nachfolgend mein Blick auf den neusten Spross aus dem Hause Buhl.

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Gleich nach dem ersten Start der App fällt auf, dass sich die Entwickler auch hier den neuen Designrichtlinien von OS X Yosemite unterworfen haben. Sämtliche Icons, Schaltflächen, Eingabemasken u.s.w. werden gegenüber dem direkten Vorgänger, WISO steuer:2014, flacher dargestellt. Auch die Menüs sind nun strukturierter, so dass ich zuversichtlich bin, dass meine jährliche Erwartungshaltung, den Windows-Unterbau gar nicht mehr zu spüren, bestimmt irgendwann erfüllt wird ;)

Generell gilt auch für die diesjährige Version, dass man nicht nur die Einkommensteuererklärung 2014, sondern auch folgende Erklärungen und Anträge abhandeln kann:

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2014/2015
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2015
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2015
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anmeldesteuern 2015
  • Feststellungserklärung 2014
  • Umsatzsteuererklärung 2014
  • Gewerbesteuererklärung 2014
  • Gehaltsrechner 2011-2015
  • Fahrtenbuch 2015
  • Minijobs im Privathaushalt 2015
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2015

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Da die Steuererklärung eine Fleißarbeit ist, die gut vorbereitet sein will, teilt WISO steuer das ganze Procedere in die aus den Vorgängerversionen gewöhnten vier Teile ein: Daten erfassen, Daten optimieren, Steuererklärung abheben sowie Steuerbescheid prüfen und ggf. Widerspruch einlegen.

Das Erfassen der Daten geschieht durch allgemeine Eingaben zur aktuellen Familiensituation, wie Wohnort, Familienstand, Kinder etc.. Anschließend werden Einnahmen und Ausgaben, wie Löhne, Renten, Einnahmen aus Vermietungen oder Zinsen gegenübergestellt.

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Wer sich Schreibarbeit sparen möchte, wählt die Option der Datenübernahme aus Vorgängerversionen der WISO Steuersoftware oder anderen Finanz- und Bürosoftwaren wie StarMoney, Bank X, Quicken, WISO EÜR und Kasse, orgaMAX u.ä..

Darüber hinaus kann man auch die schon aus der 2014er Version bekannte vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt) oder eine Datenübernahme aus steuer:Web, der Online-Plattform der WISO Steuersoftware, wählen.

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Für letztere Option steht neuerdings ein kleines Cloud-Symbol im Eingangsdialog zur Verfügung. Hier kann man sich einloggen und Daten in die (WISO-)Cloud kopieren bzw. lokal synchronisieren. Die Cloud-Variante hat zudem den Vorteil, dass man seine Steuererklärung bequem ohne weitere Kosten (sofern man die Mac- oder PC-Version von WISO steuer besitzt) mobile mit dem iPad oder Android-Tablet mit separat erhältlichen Apps (iOS, Android) erfassen und per ELSTER beim Finanzamt abgeben kann.

Sie nutzen WISO steuer:Web völlig kostenlos. Und schon ab 29,95 Euro geben Sie bis zu 5 Steuererklärungen ab.
Darin schon enthalten: Ihre Download-Version für das WISO Steuer-Sparbuch oder WISO steuer:Mac. Die passenden Apps gibt’s kostenlos im Apple App Store oder Google Play-Store.
Wer schon eine gültige Lizenz für das WISO Steuer-Sparbuch oder WISO steuer:Mac hat, für den ist die Steuererklärung per Web und App inklusive.
Ihr persönliches buhl:Konto verbindet Ihre Steuererklärung zwischen Desktop-Software, Web-Browser und Tablet.

Dieses mobile Feature wird in der Werbung übrigens als große Neuerung für die 2015er Version verkauft, was nicht ganz korrekt ist, denn eine iPad-App mit Möglichkeit zur Abgabe beim Finanzamt gab es bereits letztes Jahr. Ist aber dennoch ein cooles Zusatzfeature, zumal Entwickler Buhl auf deutsche Server (für eine Cloud ja nicht ganz uninteressant), HTTPS Übertragung sowie sichere Verschlüsselung und zusätzlichem Passwortschutz der Daten setzt.

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Wie auch immer man die Daten eingibt: Anschließend geht es an die Optimierung sowie Abgabe der Steuererklärung per ELSTER beim Finanzamt. Alternativ kann man die Formblätter der Steuererklärung auch ausdrucken und auf die elektronische Übertragung verzichten.

Ansonsten finden ‘alte WISO-Hasen’ alle bekannten Features der Vorgängerversionen.

Dazu gehören eine extrem umfangreiche Hilfefunktion, der Interview-Modus, begleitende Videos (da diese bei YouTube liegen, muss eine Internetverbindung vorhanden sein), einen Terminkalender mit Synchronisation zum OS X Kalender, verschiedene ELStAM-Anträge und Musterschreiben zur Kommunikation mit dem Finanzamt. Man kann zu jeder Eingabemaske Lesezeichen oder Notizen hinterlegen, es gibt Voransichten zu allen Formularen, detaillierte Angaben zur Endabrechnung beim Finanzamt, man kann Planspiele mit ‘Was-Wäre-Wenn-Szenarien’ durchspielen u.v.m..

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Preise und Verfügbarkeit

WISO steuer: 2014 wird im Mac App Store aktuell für 29,99 Euro verkauft. Dazu kann man die Software auch direkt bei Buhl, bei Amazon (& Co.) sowie im Einzelhandel kaufen. Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen aber funktional eingeschränkten Testversion. Zur Installation wird Mac OS X 10.6.6 minimal vorausgesetzt.

Die mobilen Apps für iPad und Android mit Synchronisation über die Cloud sind erst mal kostenlos zu haben und bleiben es auch, sofern man die Desktop-Variante von WISO steuer besitzt. Möchte man komplett mobil arbeiten und auf die Desktop-Versionen verzichten, werden für die Abgabe der Steuererklärung via ELSTER beim Finanzamt ebenfalls 29,99 Euro fällig.

WISO steuer: 2015 (AppStore Link) WISO steuer: 2015
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 29,99 € Download
WISO steuer:App 2015 (AppStore Link) WISO steuer:App 2015
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Außerdem bietet Buhl sämtliche Vorgängerversionen von WISO steuer im Mac App Store zum Kauf an, was gerade für Nachzügler im Steuer-Dschungel interessant sein kann.

FAZIT

Was soll man sagen?! Ein neues Jahr, eine neue Steuerapp.

Dass man bei diesen jährlichen Updates keine großen Überraschungen erwarten darf, sollte jedem klar sein. Erfreulich sind auf jeden Fall die dezenten optischen Anpassungen und auch der mobile Trend der App, den es zwar, wie schon erwähnt, letztes Jahr schon gab aber der in der diesjährigen Version richtig gepushed wird.

Ansonsten läuft die App stabil und ist gewohnt funktional. Wenn ich übrigens für die 2016er Version einen (Design-)Wunsch frei hätte: Bitte entfernt die sichtbaren Scrollbalken in allen Fenstern. Das ist weder mac-ig noch zeitgemäß. Und ja ich weiß, das ist Meckern auf hohem Niveau ;)

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

VERLOSUNG

Der Entwickler Buhl Data Service GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Mac App Store Promo Codes von WISO steuer: 2015 für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 09.03.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Evernote 6.0 for Mac

Schöne Überraschung am Abend: Die Notiz-App Evernote wurde für den Mac auf Version 6 aktualisiert und damit endlich dem Design von OS X Yosemite angepasst.

Neben dem Redesign wartet aber noch mehr. Ein Blick ins Changelog beweist, dass dieses Upgrade einen kompletten Versionssprung mehr als verdient hat.

So kann man nun die Größe von Tabellen, Hintergrundfarben, Ränder oder Bilder direkt im Editor anpassen, seine Notizen mit Spotlight suchen oder über den Work Chat mit Kollegen chatten. Dazu gab es diverse Anpassungen bei der Geschwindigkeit und unzählige Bugfixes.

Außerdem wurde die iOS-App aktualisiert, so dass auch hier der Work Chat genutzt werden kann.

Evernote (AppStore Link) Evernote
Hersteller: Evernote
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Evernote (AppStore Link) Evernote
Hersteller: Evernote
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

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1Key · Kostenloser Passwort-Manager für OS X und iOS

1Key kannte man bisher nur als sehr guten Passwort-Manager für iOS. Die dazu passende App für OS X wurde heute kostenlos im Mac App Store veröffentlicht.

Das Prinzip derartiger Apps ist von 1Password oder Locko bekannt und soll hier nicht weiter das Thema sein.

Die UI macht auf jeden Fall einen sehr aufgeräumten Eindruck. Dazu sind eine 256-bit Verschlüsselung, Cloud-Sync über alles Geräte (bisher leider nur per Dropbox) und eine Backup-Funktionalität selbstverständlich. Bedauerlicherweise fehlt momentan noch eine Browser-Erweiterung aber die kommt ja vielleicht noch.

Zur Installation der 1Key Apps werden OS X 10.8 Mountain Lion bzw. iOS 7 minimal vorausgesetzt.

1Key - Secure Password Manager (AppStore Link) 1Key - Secure Password Manager
Hersteller: Appxy Information Technology Co., Ltd.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
1Key Pro - Secure Password Manager (AppStore Link) 1Key Pro - Secure Password Manager
Hersteller: Appxy Information Technology Co., Ltd.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

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NoBrainer der Woche: Yoink 3 · Zwischenablagespeicher für den Mac

Yoink vereinfacht das Drag’n’Drop von Dateien zwischen Fenstern, Programmen, Spaces und Vollbild-Programmen.

Kurzer Hinweis auf Yoink, eine App, die wir vor ein paar Jahren in einem Review schon mal näher vorgestellt hatten und die gestern in Version 3.0 erschienen ist

Neben den üblichen Bugfixes kann man mit Version 3 nun das Fenster vergrößern, verkleinern oder automatisch anpassen lassen und per Rechtsklick auf einen Datei-Stapel dessen Inhalt sehen.

Yoink 3 ist für Bestandskunden ein kostenloses Update. Neukunden sind derzeit im Rahmen des Two-Dollar-Tuesdays mit nur 1,79 Euro (der Preis liegt sonst bei 4,49 Euro) im Mac App Store dabei. Auf der Webseite des Entwicklers wird zudem eine kostenlose Demo angeboten.

Yoink (AppStore Link) Yoink
Hersteller: Matthias Gansrigler
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
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Couleurs · Color Picker für OS X

Mit Color Picker, Sip oder Colorsnapper hatten wir in letzter Zeit immer mal wieder sehr gute Color Picker für den Mac vorgestellt. Das kostenlose Couleurs reiht sich nahtlos in diese Apps ein.

 Couleurs aguDE

Als kleine Besonderheit kann man die Farbe nachträglich anpassen und auf die letzten benutzten Farben über den unteren Teil des Fensters schnell zugreifen.

-> http://couleursapp.com

(via)