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Kurztipp: Textual · IRC Client für OS X

Solltest du noch auf der Suche nach einem guten IRC Client für den Mac sein, hilft eventuell ein Blick auf Textual.

Die App wird derzeit kostenlos (der Preis liegt sonst bei 4,99 Euro) im Mac App Store zum Herunterladen angeboten und bietet allerhand Features.

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Zur Installation wird OS X 10.8.3 Mountain Lion vorausgesetzt.

Textual 5 (AppStore Link) Textual 5
Hersteller: Codeux Software, LLC
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
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Flashlight · Spotlight kostenlos um über 160 Features erweitern

Über Flashlight, ein sehr interessantes Plugin-System für Spotlight, hatte ich letztes Jahr zur Beta-Phase schon ein paar Worte verloren.

Mittlerweile ist das System, das weiterhin kostenlos und open source ist, erwachsen geworden und bietet in der finalen Version 1.0, die gestern Abend veröffentlicht wurde, über 160 Plugins an.

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Die Verwaltung der Plugins erfolgt in einem recht übersichtlichen Fenster, das auch gleich ein paar Hinweise zur Anwendung gibt.

Die Erweiterungen selbst sind recht vielfältig und gehen, wie oben zu sehen, vom Anrufen einer Person, dem Versenden von E-Mails oder iMessage Nachrichten, Anzeigen des Wetters, Abfahren von Terminal-Kommandos, Aktivieren/Deaktivieren vom WLAN oder Bluetooth bis hin zu Systemkommandos zum Herunterfahren oder Sperren des Macs.

Aber auch Websuchen bei Amazon, Wolfram Alpha, Google, DuckDuckGo oder Twitter sind möglich. Man kann sogar, nach dem Vorbild von Fantastical, in einfacher natürlicher (englischer) Sprache Erinnerungen oder Kalender Events erstellen.

Nachfolgend ein paar Beispiele:

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Das Ganze erinnert natürlich immer noch sehr stark an die OS X Schnellstarter Alfred und Launchbar. Flashlight hat aber, meiner Meinung nach, noch sehr viel Luft nach oben, so dass ich hier (vorerst) keine große Gefahr sehe.

Dennoch ein cooles Projekt, von dem durch die sehr einfache Erweiterbarkeit hier sicher nicht zum letzten Mal zu lesen ist.

-> http://flashlight.nateparrott.com  

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Review: Ulysses 2.0 für iPad und Mac · Markdown Editor

Texteditoren gibt es wie Sand am Meer. Vielen davon, beispielsweise Scrivener oder BBEdit, sind mir persönlich viel zu komplex; andere, wie Apples TextEdit oder auch TextWrangler, wiederum zu limitiert.

Für mich als Blogger ist der gesunde Mittelweg entscheidend. Ich möchte mich ausschließlich auf den Text ohne große Stilelemente konzentrieren, hier und da mal einen Screenshot oder Link einfügen, das Geschriebene im Format XY exportieren und fertig. Mehr brauche ich in der Regel nicht. Gut, eine funktional identische mobile App, die nahtlos mit der Desktop-Version synchronisiert ist wünschenswert; ein hübsches und identisches Design beider Apps ebenso… Kurzum: Auftritt Ulysses

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Die Mac-Version von Ulysses hatte ich vor gut zwei Jahren in einem Review schon ausführlicher beleuchtet und auch immer wieder über größere Updates berichtet.

Heute möchte ich einen umfassenden Blick auf die neu veröffentlichte Version 2.0 von Ulysses werfen. Mein Hauptaugenmerk wird dabei aber nicht auf der Mac-, sondern vielmehr der nagelneue iPad-Version liegen.

Ulysses 2.0 für den Mac

Mein altes Review und die beiden Update-Artikel im Hinterkopf ging es bei der Desktop-Version von Ulysses 2.0 hauptsächlich um kosmetische Dinge.

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Neben einem neuen Icon und dem ersatzlosen Streichen der römischen Zahl III im Namen, wurde die App vor allem für OS X Yosemite optimiert. So ist Ulysses vom Design her nun deutlich flacher und durch die neu gestaltete Symbolleiste wesentlich aufgeräumter. Zudem wurden der Schnellexport und die Vorschau komplett überarbeitet.

Das wohl wichtigste neue Feature ist aber die vollständige Synchronisation der vorhandenen Bibliothek mit Ulysses für das iPad über die iCloud. Des Weiteren unterstützt die App Handoff, was ein nahtloses Springen zwischen verschiedenen Macs oder auch zur iPad-Version und zurück ermöglicht.

Ulysses 2.0 für das iPad

Bei Ulysses für das iPad handelt es sich um eine komplett neue App. Das Leipziger Entwicklerstudio The Soulmen hat zwar seit Ende 2011 mit Daedalus Touch eine iOS-(Universal-)App im Angebot. Diese hat aber nie das Niveau und den Komfort der Mac-App erreicht, so dass es im mobilen Bereich, vom irreführenden Namen einmal abgesehen, wirklich Zeit für etwas Neues wurde.

Wie Ulysses für den Mac ist auch Ulysses für das iPad kein WYSIWYG Editor. Es geht vielmehr darum einen Text ohne Formatierung mit oder ohne Zuhilfenahme der Auszeichnungssprache Markdown zu schreiben, Dokumente zusammenzufügen und abschließend zu exportieren. Dazu befinden sich alle Texte, konform zur Mac-Version, in einer einzigen Bibliothek. Es gibt also keinen Öffnen- oder Speichern unter-Dialog, die einzelne Dateien auf der Festplatte identifizieren kann.

Layout

Ulysses-Veteranen wird das dreispaltige Layout von der Mac-Version bekannt vorkommen: links findet man die Seitenleiste, in der Mitte die Liste einzelner Blätter und rechts den eigentlichen Editor.

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Über die Seitenleiste kann man auf seine (von der Mac-Version synchronisierten) Dokumente in der iCloud zugreifen. Möchte man die iCloud nicht nutzen, wird hier die lokale Bibliothek auf dem iPad angezeigt.

Darüber hinaus kann man auch wieder externe Text- oder Markdown-Dokumente hinzufügen, was den Vorteil hat, dass gemachte Veränderungen direkt in die Originaldateien übernommen werden. Der Import kann aus dem iCloud-Drive oder Cloud-Diensten wie Box oder OneDrive erfolgen. Im Gegensatz zur Mac-Version von Ulysses wird Dropbox derzeit leider noch nicht unterstützt.

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Neue Gruppen und Filter werden über das Plus-Zeichen in der Bibliotheksspalte hinzugefügt. Die Filter, die nichts anderes als intelligente Gruppen sind, lassen sich nach Text, Schlagworten (Tags) und Datum definieren.

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Navigation

Das komplette Interface wird über Swipe-Gesten nach links und rechts gesteuert.

Auf diese Weise kann man die Seitenleiste sowie Blätterliste verstecken und hat so freien Blick auf das eigentliche Kernstück, den Editor, der sowohl im Quer- als auch Hochformat genutzt werden kann.

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Neue Blätter werden in der Blätterliste über das Plus-Zeichen hinzugefügt. Hier hat man darüber hinaus die Möglichkeit Text- und Markdown-Dokumente aus dem iCloud-Drive oder anderen Cloud-Diensten (u.a. auch Dropbox) in seine Bibliothek zu importieren. Im Unterschied zu den weiter oben besprochenen externen Quellen muss man allerdings im Hinterkopf behalten, dass gemachte Veränderungen nicht (!!!) in der Originaldatei, sondern ausschließlich in der Schattenkopie in Ulysses gespeichert werden.

Wie von der Mac-Version gewohnt, kann man auch am iPad in der Blätterliste einzelne Blätter sortieren, favorisieren, duplizieren, kopieren, verschieben, teilen, löschen und exportieren. Auf dem iPad hat man allerdings die Einschränkung, dass man Dokumente nicht zusammenfügen kann (trennen funktioniert dahingegen) und die Sortierung ausschließlich manuell erfolgt. Eine automatische Sortierung nach Datum oder Name, wie in der Mac-Version möglich, ist vorerst nicht implementiert.

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Knopfleiste

Das Schreiben erfolgt auch auf dem iPad im Editor auf Blättern. Diese Blätter, die beliebig viel Text enthalten können, sind mit klassischen Text-Dokumenten zu vergleichen, haben aber weder einen Titel, noch einen Dateinamen, woran man sich erst mal gewöhnen muss und was dem bibliotheksbasierten Aufbau der App geschuldet ist.

Interessant beim Editor ist auf jeden Fall die sogenannte Knopfleiste, eine zusätzliche Zeile über der normalen virtuellen Tastatur des iPads.

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Die Zahl ganz links in der Knopfleiste gibt die Anzahl der bisher geschriebenen Zeichen auf dem aktuellen Blatt an.

Klickt man diese Zahl an, werden detailliertere Text-Statistiken, wie Anzahl der Wörter oder Sätze, angezeigt, deren Anzeige rechts in den Einstellungen weiter angepasst werden kann.

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Rechts neben dieser Zahl finden sich in der Knopfleiste die sogenannten Ulysses-Markup-Knöpfe.

Diese Markup-Knöpfe sind in logische Gruppen, wie Überschriften, Listen, Text-Formatierungen, Tabstop etc. unterteilt und bieten sehr schnellen Zugriff auf alle notwendigen Definitionen, die man zum Gestalten eines Textes mit Markdown benötigt.

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An der Formatierung des Textes ändert sich aber trotz des Einfügens von Überschriften, Fettschrift, Kommentaren, Fußnoten oder zitiertem Text wenig bis nichts. Das ist durchaus gewollt, denn Ulysses versucht trotz Formatierungen den Schreibfluss nicht zu stören.

Die App setzt, wie im folgenden Screenshot zu sehen, farbige Blasen, sogenannte minimale Markups ein, um bestimmten Textpassagen eine Definition (und keine Formatierung) zuzuweisen.

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So sieht man im Screenshot beispielsweise, wie Ulysses mit Anmerkungen (gelb), eingebetteten Medien (pink), Kommentaren (in ++ Zeichen), Fußnoten (grau) oder Links (blau) umgeht.

All diese Dinge werden im Text nicht formatiert angezeigt. Stattdessen sieht man nur die minimale Markups, die für ein Bild, Link etc. stehen. Erst ein Doppelklick auf dieses Tag bringt weitere Informationen zum Vorschein.

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Das vorletzte Symbol der Knopfleiste, die Lupe, dient zum Durchsuchen des aktuellen Blattes. Auch hier lassen sich, dieses Mal auf der linken Seite, Einstellungen treffen und sogar Text ersetzen.

Leider ist diese Suche auf ein einzelnes Blatt begrenzt. Eine von der Mac-Version gewohnte globale Suche über alle Blätter einer Gruppe ist derzeit noch nicht möglich.

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Am rechten Rand der Knopfleiste befindet sich eine Büroklammer (nein, nicht Clippy).

Hier kann man seinen Texten beliebige Inhalte wie Bilder, Notizen oder Schlagworte hinzufügen. Gerade die Schlagworte sind recht praktisch, da man mit ihnen die anfangs angesprochenen intelligenten Filter in der Bibliothek einrichten kann, die nach diesen Schlagworten Ausschau halten.

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Minimiert man die Tastatur, rückt die Knopfleiste an den unteren Bildschirmrand. Daraufhin erscheint ein Knopf für die Auswahl der Markdown-Sprachen, die jederzeit gewechselt werden können.

Wie Ulysses auf dem Mac unterstützt auch die iPad-Version Markdown XL, Textile’d, Minimark und Markdown.

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Export

Der Export ist in der Regel der letzte Schritt, den ich vor der Veröffentlichung eines Artikels gehe.

Für den Export des aktuellen Blattes, genügt ein Klick auf das Export-Icon in der Navigationsleiste. Möchte man mehrere Blätter gleichzeitig exportieren, muss man die Blätterliste editieren, die Blätter auswählen und den Export-Knopf drücken.

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Anschließend landet man in der Exportansicht, die einen Export in Plain Text, HTML, ePub, PDF und RTF zulässt.

An dieser Stelle formatiert Ulysses den reinen Text anhand der definierten minimalen Markups. So werden hier erstmalig Überschriften, Bilder, Fußnoten, Links etc. sichtbar angezeigt und passend zum exportierten Format semantisch korrekt übersetzt.

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Zu jedem der exportierbaren Formate hat man zudem die Möglichkeit den Stil und formatspezifische Dinge wie Papierformat (PDF), Metadaten und Cover (ePub) oder Kompatibilität (RTF) anzupassen.

Ulysses bietet out-of-the-box für jedes Exportformat schon ein paar Stile an. Konform zu Mac-Version kann man aber auch neue Exportvorlagen aus der Ulysses Style Exchange herunterladen.

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Teilen und Öffnen in

Hat man den gewünschten Stil und das Exportformat ausgewählt, kann man sein Dokument über den Open-In-Knopf an einen anderen Editor zum Weiterbearbeiten oder direkt in die Cloud zum Speichern senden. Über den Share-Knopf kann man den (HTML-)Text in die Zwischenablage kopieren, per E-Mail versenden oder exportieren.

Die hier zu sehenden Optionen sehen bei jedem Nutzer anders aus, da sie vom Exportformat und den auf dem iPad installierten Apps abhängig sind.

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Ich für meinen Teil exportiere Texte zu 99,9%.

An dieser Stelle wählt man einfach den Speicherort aus und kann von dort weiterarbeiten.

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Einstellungen

Die Einstellungen sind relativ übersichtlich.

So kann man neben der Schriftart auch am Layout und Einstellungen für den Editor (Gesten, Autokorrektur u.s.w.) schrauben. Auch ein Dark Mode zur Schonung der Augen ist integriert.

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Interessant sind meiner Meinung nach wieder die Themes. Man kann nämlich, wie auch in der Mac-Version, andere als die vorgegebenen vier eingebauten Themes zur App hinzufügen.

Wie schon bei den Exportformaten lohnt sich also ein Blick auf die Ulysses Style Exchange Webseite.

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Preise und Verfügbarkeit

Ulysses 2.0 für das iPad kostet 19,99 Euro und setzt iOS 8 zur Installation voraus. Eine kostenlose Lite-Version wird leider nicht angeboten.

Ulysses for iPad (AppStore Link) Ulysses for iPad
Hersteller: The Soulmen GbR
Freigabe: 4+
Preis: 19,99 € Download
Ulysses – Texteditor (AppStore Link) Ulysses – Texteditor
Hersteller: The Soulmen GbR
Freigabe: 4+
Preis: 44,99 € Download

Ulysses 2.0 für den Mac ist für Bestandskunden ein kostenloses Upgrade. Neukunden müssen derzeit 44,99 Euro zahlen. Zur Installation wird durch die neuen Features und der Version für das iPad nun zwingend OS X Yosemite vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie üblich, zu kostenlosen Testversion.

FAZIT

Ich muss sagen, dass ich vom Gesamtpaket, dass The Soulmen mit Ulysses bieten, wirklich extrem begeistert bin.

Das Aussehen und die Funktionen der Mac-Version sind bis auf ganz wenige Ausnahmen1 1:1 auf das iPad portiert worden. Sogar die Tastaturkürzel sind identisch, sofern man auf dem iPad eine externe Tastatur nutzt.

Es ist natürlich auch klar, dass dieses Gesamtpaket mit derzeit knapp 65 Euro nicht gerade günstig ist. Ich kann aber ruhigen Gewissens sagen, dass sich dieser Preis für Schriftsteller, Journalisten, Blogger oder Personen, die einfach nur viel und gerne Texte schreiben, definitiv lohnt. Man bekommt eine qualitativ sehr hochwertige Software geliefert, die, so zumindest mein Gefühl, mit jedem Update noch besser wird.

Apropos Update: wenn ich (als Blogger) einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir für eine zukünftige Version von Ulysses die Möglichkeit direkt ins WordPress zu publizieren. Das kann die Konkurrenz2 doch auch ;)

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

  1. Definition von Schreibzielen, Blätter zusammenfügen, eigene Stile erstellen, erstellen von Bookmarks zur besseren Textnavigation, Typewriter Scrolling, Smart Paste, globale Suche, Sortierung der Blätter nach Datum oder Name, Import von RTF- und HTML-Dateien, Versionierung, deutsche Lokalisierung (um vielleicht die wichtigsten Punkte zu nennen)
  2. Byword
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Review: Snowflake · Internetradio-App für OS X

Ich bin seit etlichen Jahren ein großer Fan des Musikstreamingdienstes Spotify. Ich höre aber auch immer wieder gerne Radio. Gerade nach Auslandsaufenthalten finde ich es ziemlich cool die dabei liebgewonnene Radiosender auch daheim über das Internet hören zu können.

Das hat sich auch der Ludwigsburger Softwareentwickler Vemedio gedacht, der vor ein paar Wochen mit Snowflake eine neue kostenlose* Internet Radio Streaming App für den Mac final veröffentlicht hat. Nachfolgend ein kleiner Test dieser App.

Radiostreams suchen

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Nach dem ersten Start von Snowflake muss man zunächst einmal neue Radiosender über das Pluszeichen finden.

Mit der integrierten Live-Suche kein Problem, die mit jedem neuen Tastenanschlag eine Liste passender Radiosender anzeigt, die man einzeln über das Sternsymbol rechts neben dem Namen direkt seinen Favoriten hinzufügen kann. Dazu wird auch eine nach Genre sortierte Liste von Radiosendern angeboten, die sich aber irgendwie selbst disqualifiziert, da sie nicht durchsuchbar ist. Eine nach geografischer Region sortierte Liste von Sendern wird nicht angeboten.

In Snowflake sind mit der neusten Version 1.0.1 über das Shoutcast/Icecast Streaming Protokoll out-of-the-box schon ca. 25.000 Radiosender integriert. Sollte das nicht ausreichen, kann man über die Eingabe einer Streaming URL weitere Sender in die App importieren.

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Radiostreams abspielen

Unter Meine Stationen ist die Liste favorisierter Radiosender zu finden, von der man die Streams über einen einfachen Klick starten kann.

Neben der eigentlichen Radiostation werden im Player auch die Qualität des Streams, der Interpret, der Titel sowie das passende Cover angezeigt. Außerdem kann man unter Gespielte Titel eine History gespielter Songs einsehen und diese über das entsprechende Symbol direkt im iTunes Store bzw. bei Amazon kaufen.

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Geht man mit der Maus über den Player, kommen drei klickbare Symbole zum Vorschein.

So kann man hier einen 10-Band-Equalizer inkl. diverser Presets und eine Lautsprecheransicht einblenden lassen. Die Lautsprecheransicht ist insofern interessant, als dass man hier den gerade abgespielten Sender (u.a. über AirPlay) auf externe Lautsprecher streamen kann.

Deaktiviert man alle Ansichten bleibt ein sehr minimalistischer Player übrig, der etwas an den iTunes MiniPlayer erinnert.

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Sonstiges

Snowflake unterstützt die OS X Mitteilungszentrale, in der die zuletzt gespielten Songs inkl. Albumcover angezeigt werden.

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Darüber hinaus kann man die App auch völlig unabhängig vom Player aus der OS X Menüleise heraus steuern.

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*Preise und Verfügbarkeit

Snowflake wird momentan ausschließlich über die Webseite von Entwickler Vemedio angeboten. Die App ist in der Basisversion kostenlos. Der Preis von 9,99 US-Dollar wird erst fällig, wenn man den Equalizer oder das Streamen auf externe Lautsprecher (AirPlay, Bluetooth, Thunderbolt, Firewire etc.) nutzen möchte.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

-> http://vemedio.de/products/snowflake

P.S. Zur Zeit kann man über den Gutschein-Code BETA 20% des Preises sparen.

FAZIT

Vemedio kennen die meisten sicherlich von der Podcast-App Instacast oder vielleicht sogar noch von Snowtape. Snowflake kann man als eine Art Nachfolger von Snowtape betrachten, sofern man die nicht integrierte Aufnahmefunktion weglässt.

Die App läuft stabil und auch die von mir gesuchten Radiosender wurden weitestgehend gefunden. Im Vergleich zum wohl größten Konkurrenten Radium fehlt Snowflake im Grunde genommen nur eine passende iOS-App, die sämtliche Streams über die iCloud synchronisiert.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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Review: Banking 4X · Onlinebanking unter OS X

Geht es um das Thema Onlinebanking auf dem Mac, gab es von mir in den letzten Jahren mit immer wieder nur eine Empfehlung: MoneyMoney. Wobei man auch sagen muss, dass Sparfüchse ohne große Designansprüche auch einmal einen Blick auf das kostenlose Pecunia werfen sollten.

Ich persönlich schwöre aber auf MoneyMoney, das ständig weiterentwickelt wird und meiner Meinung nach in einer nach wie vor nicht verfügbaren iOS App nur eine ganz große Schwäche hat. Dort, unter iOS, setzten meine Frau und ich seit gut einem Jahr auf Banking 4i, das unter dem Namen Banking 4A auch für Android, Kindle Fire und Blackberry sowie Banking 4W für Windows angeboten wird.

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Eine Version für den Mac, die konsequenterweise Banking 4X heißt, war seinerzeit zunächst in Entwicklung und wurde nach einer Beta-Phase erst Anfang Dezember 2014 final im Mac App Store veröffentlicht.

Der große, nicht zu unterschätzende Vorteil gegenüber MoneyMoney liegt auf der Hand: plattformübergreifende (Cloud-)Synchronisierung aller Konten, Umsätze etc. ohne etwas doppelt lesen oder bearbeiten bzw. zwei Apps (MoneyMoney und Banking 4i) in Sachen Konten, Kategorisierung etc. pflegen zu müssen. Doch reicht dieser eine Vorteil, um auch funktional mit MoneyMoney mithalten zu können?! Let’s find out ;)

Anlegen eines Datentresors

Generell ist zu sagen, dass ich Nutzern von Banking 4i (4A, 4W) nachfolgend nichts Neues erzähle. Banking 4X verhält sich in der Bedienung sehr ähnlich, was Banking 4 Veteranen einen sehr leichten Einstieg in die App ermöglicht.

Zu Beginn müssen Neueinsteiger auf jeden Fall einen neuen Datentresor mit Namen und Masterpasswort zum Entsperren der App erstellen. Ich habe den Tresor, der mit 256 Bit AES Verschlüsselung gesichert ist, in diesem Beispiel Konten benannt, da ich meine Konten für das Onlinebanking verwalten möchte.

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Man kann auch mehrere Datentresore erstellen, was ziemlich praktisch ist, sofern mehrere Personen mit der App arbeiten sollen oder man seine privaten und geschäftlichen Konten räumlich getrennt aufbewahren möchte.

Datentresore in der Cloud

Im Gegensatz zu den Neukunden haben Bestandskunden über eine Cloud die Möglichkeit vorhandene Datentresore anderer Banking 4 Versionen inkl. der damit verbundenen Konten online zu synchronisieren.

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Wie schon bei B4i wird neben Dropbox und WebDAV auch die Synchronisation über die iCloud, die ich persönlich nutze, unterstützt.

Da die Synchronisation halbautomatisch erfolgt, sollte man bei der Nutzung dieses Features darauf achten, dass zum einen die entsprechende Cloud bereit ist und zum anderen das richtige Wolkensymbol, nämlich die Wolke mit dem grünen Haken, erscheint. Andernfalls ist die Datenintegrität nicht gewährleistet und es kann zu Abweichungen kommen. Um Irritationen zu vermieden und die Gleichheit der Daten in der Cloud und lokal zu 100% sicher zu stellen, sollte man nach dem Start von B4X einfach kurz auf das Wolkensymbol klicken.

Folgende Wolkensymbole sind möglich:

Über ein Kontextmenü hat man in dieser Ansicht zudem die Möglichkeit den Tresor umzubenennen, zu löschen oder das Passwort zu ändern.

Möchte man übrigens völlig ohne Cloud arbeiten aber dennoch einen gewissen Grad der Synchronisierung zwischen iOS und OS X herstellen, wird von B4X auch die iTunes Dateifreigabe unterstützt.

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Einrichten von Konten

B4X kann sowohl Online- als auch Offline-Konten verwalten.

Speziell beim Kontotyp Bankkonto werden derzeit über 3.000 deutsche Kreditinstitute unterstützt. Dazu gesellen sich diverse Kreditkarten und PayPal. Eine genau Auflistung findet sich auf der Webseite von Entwickler Subsembly, so dass jedermann vor der ersten Einrichtung eines Kontos nachschauen kann, ob seine eigene Bank mit B4X zusammenarbeitet.

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Generell gilt, dass die Konten bzw. Kreditkarten eine der folgenden Zugangsarten unterstützen müssen, um eigerichtet werden zu können:

  • HBCI+ bzw. FinTS mit PIN/TAN Sicherheitsverfahren (iTAN, Mobile-TAN, Chip-TAN, Sm@rt-TAN-Plus)
  • HBCI mit Schlüsseldatei (RDH Sicherheitsverfahren)
  • DKB VISA Konten über HTML Screen Scraping
  • LBB Kreditkartenkonten (Amazon, AirBerlin, ADAC) über HTML Screen Scraping
  • PayPal Konten über HTML Screen Scraping oder PayPal NVP API

Auffällig ist, dass B4X derzeit kein Onlinebanking mit einer HBCI Chipkarte ermöglicht. Auch das BestSign Sicherheitsverfahren ist nur eingeschränkt möglich, da zusätzlich ein PC benötigt wird, um den SealOne USB-Stick anzuschließen.

Beim PayPal-Konto, und das schrieb ich bereits im Review zu Banking 4i, sollte man die Einrichtung über die PayPal API sicherstellen, deren Berechtigung auf der PayPal Homepage angefordert werden muss.

Kontenansicht

Die Hauptansicht bietet wenig Überraschungen und gliedert sich in die gewohnten zwei Teile ein.

Links findet sich die Finanzübersicht mit den einzelnen Konten. Rechts daneben die einzelnen Umsätze zum jeweils ausgewählten Konto.

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Die neusten Buchungen sind, je nach Konfiguration in den Einstellungen von B4X, ganz oben zu finden. Neue, noch ungelesene Buchungen werden in der Liste fett gedruckt dargestellt und lassen sich durch Antippen mit Buchungsdetails betrachten, die wiederum nach Kontoart unterschiedlich ausfallen.

Außerdem sieht man hier auch schon die zu jedem Umsatz gehörende Kategorie, die schlussendlich für die Auswertung wichtig ist.

Kategorien

Wie von B4i (B4A, B4W) gewohnt, bietet auch B4X out-of-the-box schon eine sehr detaillierte, an ein Haushaltsbuch angelehnte Kategorisierung, die für Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen gilt, an.

Das Ganze ist selbstverständlich editierbar und zu jeder Kategorie, wie Arbeit, Wohnen, Freizeit oder Gesundheit, lassen sich Unterkategorien und/oder eine Beschreibung sowie Regeln und ggf. ein Budget festlegen.

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manuelle vs. dynamische Kategorisierung

Regeln sich wichtig, sofern man weitestgehend eine dynamische Kategorisierung seiner Umsätze erreichen möchte. B4X versucht über Schlagworte die Kategorie für einen Umsatz automatisch zu ermitteln. Dieser Vorgang ist zudem dynamisch, was bedeutet, dass sich Veränderungen am Kategorienbaum oder den Stichwörtern unmittelbar auf alle Umsätze auswirken.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man, wenn man diese dynamische Kategorisierung komplett durchziehen möchte, sich schon etwas Gedanken zu den Schlagworten machen sollte. Ich empfehle daher sich vergangene Buchungen von Tankstellen, Supermärkten, Restaurants, Versicherungen, TV- und Internetgebühren, Miete etc. anzusehen und die eigenen Schlagworte (z.B. aus dem Verwendungszweck) daran anzupassen. Es lohnt sich und vermeidet die teils mühevolle manuelle Kategorisierung.

Auswertung

Hat man alle seine Umsätze kategorisiert, steht einer kleinen Auswertung, die Einnahmen und Ausgaben für einen definierbaren Zeitraum gegenüber stellt, nichts mehr im Wege. Ist ein Budget für eine bestimmte Kategorie festgelegt, wird es in dieser Übersicht inkl. dessen Ausschöpfung ebenfalls ausgewertet.

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Leider fehlt derzeit noch eine grafische Auswertung, so dass man mit den reinen Zahlen vorlieb nehmen muss.

Wichtig: Es werden bei der Auswertung nur Konten berücksichtigt, deren Saldo in der Gesamtsumme der Finanzübersicht einbezogen sind.

Zahlungsverkehr organisieren

Ein weiterer großer Punkt von B4X betrifft die Organisation des Zahlungsverkehrs, der, sofern möglich, per Onlinebanking abgewickelt wird.

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Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Ansicht Zahlungsverkehr, die für jedes Konto zur Verfügung steht und in der man erwartete Zahlungen und Gutschriften erfassen kann.

Gleiches gilt auch für Daueraufträge, die hier unter wiederkehrende Zahlungen und Gutschriften verwaltet werden.

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Wichtig in diesem Zusammenhang sind Angaben zum Zahlungsempfänger/Zahlungspflichtigen (Name, IBAN…), Betrag, Buchungsinformationen (Verwendungszweck, Kategorie…) und der geplante Termin. Darüber hinaus lassen sich mehrere Zahlungen zu einem Sammelauftrag (Sammelüberweisung oder Sammellastschrift) zusammenfassen.

Onlinebanking

Hierbei handelt es sich wohl im das Hauptfeature von Banking 4X.

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Neben normalen Umbuchungen können hier auch (Termin-)Überweisungen, Daueraufträge und (Dauer-)Lastschriften gemäß dem SEPA-Standard erfasst und an die Bank geschickt werden. Außerdem kann man eine Nachricht an die Bank versenden oder ein Guthaben eines Prepaid-Handyvertrages aufladen, sofern die Bank dieses Feature unterstützt.

Wichtig für die Eingabe der IBAN: Man kann weiterhin über das kleine umkreiste i rechts neben dem IBAN-Feld die Kontonummer und Bankleitzahl eingeben. B4X errechnet aus diesen Daten IBAN und BIC, was Schreibfehler minimiert.

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Dokumente (Elektronische Kontoauszüge)

Bei fast allen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie einigen anderen Banken ist es möglich, echte elektronische Kontoauszüge per Onlinebanking abzurufen.

Für dieses Feature muss man unter Umständen erst seine Bank informieren bzw. um Bereitstellung bitten. Auf jeden Fall sollte man im Hinterkopf behalten, dass einmal online abgerufene elektronische Kontoauszüge später nicht mehr am Kontoauszugsdrucker verfügbar sind.

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Sonstiges

Auch sonst lässt Banking 4X kaum Wünsche offen.

Man kann beispielsweise seine auf Papier existierenden TAN-Listen über eine ASCII-Datei in die App importieren, Splitbuchungen ausführen, sichtbare Spalten bei den Kontoumsätzen definieren, den vom Überweisungsträger losgelösten IBAN-Rechner nutzen oder bei Verbindungsproblemen das (Online-)Protokoll der App nach Fehlern durchsuchen. Zudem kann man gekündigte Konten, ohne sie zu löschen, unsichtbar schalten, was den Vorteil hat, dass man für den Fall der Fälle alle Umsätze behält, man kann einzelne Konten vom Gesamtvermögen ausschließen, Kontostammdaten ändern oder Vorlagen für oft ausgeführte Überweisungen erstellen.

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Für Umsteiger von anderen Onlinebanking-Apps gibt es eine sehr umfangreiche Importfunktion für Umsatzdaten, Vorlagen, Kategorien, TAN-Nummern oder Zahlungen. Die Daten müssen für dieses Vorhaben in der Regel als CSV-Datei vorliegen.

Eine Exportfunktion ist ebenfalls in die App integriert.

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Für weiterführende Informationen empfehle ich das 128 Seiten starke Handbuch (Direktdownload) zu Banking 4X, in dem alle hier vorgestellten und weitere kleinere, bisher nicht genannte Funktionen der App genau beleuchtet werden. Dazu empfehle ich bei Featurewünschen einen Blick auf die Feedback Seite von Entwickler Subsembly; bei Problemen mit der App helfen entweder der direkte Kontakt zu den Entwicklern oder das Onlinebanking Forum weiter.

Preise und Verfügbarkeit

Banking 4X wird gratis im Mac App Store zum Herunterladen angeboten. Möchte man Konten von mehr als nur einer Bank verwalten, kann man das Multi-Bank Feature per IAP für 19,99 Euro freischalten. Für 39,99 Euro gibt es die Business Freischaltung, die die geschäftliche Nutzung der App mit Unterstützung von Lastschriften und Sammelaufträgen ermöglicht.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

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Der Vollständigkeit halber sei auch noch mal die iOS App Banking 4i (unser Review) erwähnt, die in der Starter-Version kostenlos ist (ebenfalls auf nur ein Kreditinstitut limitiert) und als Vollversion einmalig 4,99 Euro kostet.

Banking 4X (AppStore Link) Banking 4X
Hersteller: Subsembly GmbH
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Banking 4i (AppStore Link) Banking 4i
Hersteller: Subsembly GmbH
Freigabe: 4+
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FAZIT

Durch die wirklich sehr, sehr gute iOS App hatte ich schon während der frühen Beta Phase von Banking 4X zugegebenermaßen extrem hohe Erwartungen. Konnten diese erfüllt werden?! Klares Jein. Der Reifegrad der iOS App wird nach heutigem Stand noch nicht von der OS X Version von Banking 4 erreicht, was im Endeffekt aber nicht so schlimm ist. Die viel entscheidendere Frage lautete für mich: Bleibe ich bei MoneyMoney oder wechsele ich zu Banking 4X?

Ich nutze MoneyMoney und Banking 4X derzeit noch parallel. Für MoneyMoney sprechen die (meiner Meinung nach) intuitivere Bedienung, das wesentlich bessere Design, eine rudimentäre grafische Auswertung der Umsätze und die Unterstützung des Onlinebankings mit einer HBCI Chipkarte. Für Banking 4X sprechen die Multi-User Fähigkeit, die mobilen Apps, die tadellos funktionierende plattformübergreifende Synchronisation aller Daten und natürlich die kostenlose Nutzung der App, sofern man nur Konten eines Kreditinstitut verwalten möchte.

Die Entscheidung hängt also sehr von den eigenen Ansprüchen ab. Nicht jeder braucht eine mobile App, andere nutzen keine HBCI Chipkarte… Eine allgemeine Empfehlung möchte daher nicht mehr geben.

Vielleicht nur soviel: Ich persönlich tendiere zu Banking 4X, weil ich einfach das Verwalten zweier Apps, die nicht miteinander reden können, leid bin. Hinzu kommt, dass auch Banking 4X einer sehr aktiven Entwicklung unterliegt. So ist die Unterstützung von HBCI Chipkarten intern schon erfolgreich getestet und wird in einem kommenden Update kostenlos integriert. Des Weiteren ist für das laufende Jahr auch fest eingeplant alle Versionen von Banking 4 (mobil und Desktop) optisch und funktional auf den gleichen Stand zu heben (ich winke in diesem Zusammenhang gerne in Richtung StarMoney).

Abstürze oder Datenverlust, die in den App Store Bewertungen immer wieder als negative Punkte angesprochen werden, konnte ich in meinem Testzeitraum von nunmehr gut drei Monaten überhaupt nicht feststellen.

Dennoch eine kurze Warnung vor der in der letzten Woche erschienenen Version 5.4.3 von B4X: Dort hat sich ein fieser Bug eingeschlichen, der die App dann doch nachvollziehbar zum Absturz bringt, sobald man ein Konto löscht. Es geht dabei zwar nichts kaputt und das Konto wird letztendlich auch gelöscht aber dennoch ärgerlich. Das Problem ist beim Entwickler bekannt und wird in einem zukünftigen Update behoben.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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Silicio · Musik Widget für iTunes, Rdio, und Spotify für die OS X Mitteilungszentrale

Nachdem ich vor knapp einer Woche schon auf Spotify4Me aufmerksam gemacht hatte, soll heute ein Hinweis auf Silicio folgen.

Mit dieser kleinen, kostenlos im Mac App Store verfügbaren App kann man iTunes, Rdio und Spotify (neuste Version 1.0.1.1060 wird derzeit leider nicht unterstützt; die Versionen 0.9.x laufen problemlos) als kleines Widget in die OS X Mitteilungszentrale legen und von dort steuern. Wobei iTunes diese Funktion ja mittlerweile auch von alleine kann; wenn auch nicht ganz so minimalistisch…

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Als Dreingabe liefert Silicio in Form des aktuell gespielten Album-Covers noch ein optionales Desktop Widget mit, das etwas an Bootie oder den MiniPlayer erinnert.

Kontrollelemente sind bei beiden Widgets vorhanden.

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Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Silicio – Music Widget for iTunes, Rdio, and Spotify (AppStore Link) Silicio – Music Widget for iTunes, Rdio, and Spotify
Hersteller: Jan Bolz
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
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MiniPlayer · Music Control App für iTunes, Rdio und Spotify landet im Mac App Store

Über die Music Control App MiniPlayer hatte ich erst diesen April einen kleinen Artikel geschrieben.

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Die App, mit der man iTunes, Rdio und Spotify steuern und durchsuchen kann, ist nun kostenlos im Mac App Store erschienen. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

MiniPlayer (AppStore Link) MiniPlayer
Hersteller: Alex Manzella
Freigabe: 17+
Preis: Gratis Download