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OS X Tipp: Belege vom OS X Taschenrechner einblenden, speichern und drucken

Hin und wieder kommt es vor, dass ich Werte mit dem OS X eigenen Taschenrechner ausrechne.

Völlig neu (aber ein vermutlich uraltes Feature) war mir bisher, dass man sich per Cmd-T die Belege seiner Rechnungen anzeigen lassen kann.

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Über den Ablage-Menüpunkt kann man diese Belege zusätzlich abspeichern und ausdrucken.

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LaunchBar Action Editor

Falls du ein Tastatur-Ninja bist, erinnerst du dich bestimmt an mein Review zu LaunchBar 6.

Dieser gepimte App-Launcher gehört für mich mittlerweile zu den Must-have-Apps unter OS X und hat bei mir Alfred 2, das ich für einen Tick schlechter halte, den Rang abgelaufen.

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Leider war bisher das Erstellen eigener Aktionen, was ohne passende Programmier-Skills quasi unmöglich war, eine der großen Schwächen von LB6.

Daher ist es umso erfreulicher, dass der österreichische Entwickler Objective Development Software GmbH mit der kürzlich veröffentlichten Version 6.4 bei LaunchBar den Action Editor eingeführt hat, mit dem man relativ einfach neue Aktionen erstellen oder vorhandene modifizieren kann.

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Das Ganze erreicht zwar weiterhin nicht das überragende Niveau der Workflow-Erstellung bei Alfred 2, ist aber dennoch eine unheimliche Erleichterung gegenüber der vorherigen Lösung.

Zu den kompletten Release-Notes, die weitaus mehr als nur den Action Editor enthalten, der übrigens nicht nur per Shortcut Alt-Cmd-E, sondern auch per Abkürzung gestartet werden kann, geht es hier lang.

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Solltest du dich zwischen LaunchBar und Alfred noch nicht entschieden haben, empfehle ich diesen sensationellen Artikel, in dem ich die beide Schwergewichte der tastaturbasierten Schnellstarter ausführlich verglichen hatte.

-> https://www.obdev.at/products/launchbar

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Kurztest: Tower 2 · GIT GUI für OS X

Versionskontrolle sollte mittlerweile für jeden Programmierer, Admin u.s.w. zum alltäglichen Handwerk gehören. Sie erleichtert viele Dinge wie Dokumentation und Teamwork.

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Hat man sich erst mal an versionskontrollierte Projekte gewöhnt, möchte man nicht mehr ohne arbeiten. Man sollte es sogar nie wieder tun.

Git ist in meiner Blase mittlerweile zum Standard geworden. Ständige Weiterentwicklungen, der dezentrale Ansatz und die freie Verfügbarkeit sind Vorteile, warum sich diese Versionskontrollsoftware auf dem Markt durchgesetzt hat und quasi in jeder IDE integriert ist. Darüber hinaus haben sich auch Services wie GitHub oder GitLab sowie GUI-Werkzeuge wie eben Tower etabliert und sind für viele zu einem ständigen und wichtigen Begleiter geworden.

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Tower ist vor ein paar Monaten in einer frischen neuen Version 2 veröffentlicht worden. Diese Version habe ich mir nun endlich mal angesehen. Wobei ich vorneweg gleich sagen muss, dass ich eigentlich ausschließlich auf der Kommandozeile mit Git arbeite. Ausnahmen sind die mittlerweile sehr guten Webfrontends à la GitLab.

Tower ist eine Software, die ausschließlich unter Mac OS X läuft und einem bei der Verwaltung von Git-Repositorys unter die Arme greift. Dabei wirkt die Oberfläche sehr aufgeräumt und passt sich wunderbar in OS X Yosemite ein. Auch an der Bedienung konnte ich jetzt kaum Dinge feststellen, die mir negativ aufgefallen sind.

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Nachfolgend ein einfaches Beispiel, wie man mit Tower arbeiten kann.

Ich habe hier einfach mal ein lokales Verzeichnis mit einem Python-Skript gefüllt und direkt in Tower das Git-Repo angelegt. Man kann aber auch bestehende Git-Repos sehr einfach mit Tower benutzen.

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Dann im ersten Schritt den ersten Commit durchführen. Also alle Dateien markieren und sich einen sinnvollen „Commit“-Text ausdenken.

Git-Flow

Tower hat einen sehr beliebten Workflow direkt eingebaut und unterstützt die Arbeit damit.

git-flow ist ein Set aus Git-Erweiterungen, welches komplexe Repository-Arbeiten nach Vincent Driessen’s Branching-Modell ermöglicht.
(via)

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Features

Alle Features aufzuzählen ist wahrscheinlich nicht zielführend. Hier empfehle ich die Produktseite. Dennoch sind einige Dinge sehr nützlich. Zum Beispiel das automatische Klonen, das einfache Zurücknehmen von Änderungen oder die Unterstützung von Sub-Modulen. Git-Tower macht vieles per Drag-n-Drop möglich, was man sich sonst erst umständlich heraussuchen müsste.

So ist zum Beispiel die schnelle Zurücknahme von Änderungen mit automatischen „Commiten” sehr praktisch. Sehr gut umgesetzt finde ich die grafische Unterstützung von Merge-Konflikten. Hier sieht man ganz gut welche Dateien oder Verzeichnisse in Konflikt stehen und kann recht gut darauf reagieren.

Derzeit werden im Service Account Manager in Tower 2 Accounts von GitHub, Bitbucket und Beanstalk unterstützt. Hier kann man direkt auf seine Repositories zugreifen ohne Tower zu verlassen.

Tower bietet leider keine deutsche Lokalisierung an. Ist bei dem Fokus auf Entwickler auch nicht unbedingt nötig, würde aber sicher einige Leute zum Kauf einer Lizenz motivieren.

Preise und Verfügbarkeit

Tower 2 wir ausschließlich auf der Webseite des deutschen Entwicklers fournova Software GmbH zum Kauf angeboten. Die App kostet 49 Euro in der Einzellizenz und 25 Euro für das Upgrade von Version 1. Studenten bekommen darüber hinaus 50% Rabatt. Skeptiker greifen, wie üblich, vor dem Kauf zu kostenlosen Testversion.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion minimal vorausgesetzt.

-> http://www.git-tower.com

FAZIT

Insgesamt hinterlässt Tower 2 einen sehr ausgereiften Eindruck. Ich habe alles, was ich zum täglichen Arbeiten mit Git benötige, durchprobiert und musste in keinem Fall auf die Konsole zurückgreifen.

Die App ist einfach ein super Werkzeug, welches in kniffligen Situationen mit Git helfen kann. Es bildet quasi den kompletten Workflow ab. Für Terminal-Verweigerer kann Tower ein täglicher Begleiter im Umgang mit den eigenen Git-Repos werden.

Solltest du noch einen kleinen Einstieg in Git suchen, empfehle ich die Tutorials auf der Homepage der Entwickler. Für den Umgang mit Tower ist der passende YouTube-Kanal äußerst interessant.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Gewinnspiel: Moom · Fenstermanager für OS X

Fenstermanager gibt es unter OS X mittlerweile wie Sand am Meer.

Ich persönlich schwöre seit einigen Jahren auf Moom, für das wir auch schon mal ein Review veröffentlicht hatten. Gerade die Integration in OS X, mit einem Popover am grünen Symbol der Ampelknöpfe jedes Fensters, ist nahezu perfekt gelöst.

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Spätestens seit Version 3.x, die nach wie vor aktuell ist und das von Windows bekannte snapping auf den Mac brachte, gehört Moom für mich zu den Must-have Apps unter OS X.

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Preise und Verfügbarkeit

Moom kostet im Mac App Store derzeit 9,99 Euro.

Moom (AppStore Link) Moom
Hersteller: Many Tricks
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Download


Bei einem Kauf empfiehlt es sich aber zur Download-Version von der Webseite des Entwicklers zu greifen, die aktuell 10 US-Dollar kostet. Wie du dir sicher denken kannst, spielt das von Apple geforderte sandboxing von Apps hier eine entscheidende Rolle… So schreibt einer der Entwickler:

There’s no technical difference right now, but the App Store version cannot be sandboxed, so any future major releases will come only from our site.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion minimal vorausgesetzt. Zum Testen steht eine kostenlose Trial-Version bereit.

-> http://manytricks.com/moom/

Verlosung

Entwickler Many Tricks hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Moom zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die bekannten (gleichwertigen) Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 15.05.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Pacapong: Pong + Pacman + Space Invaders in einem Spiel

Solltest du noch einen coolen Zeitvertreib fürs Wochenende suchen, ist Pacapong definitiv ein heißer Tipp.

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Das Spiel, das kostenlos für OS X, Windows und Linux angeboten wird, ist eine Mischung aus Pong, Pacman und Space Invaders. Zwischendurch erscheint auch immer mal wieder der gute alte Donkey Kong und wirft mit Fässern um sich.

Die Steuerung erfolgt per Tastatur oder Gamepad.

-> http://kingpenguin.itch.io/pacapong

(via)

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Snappr · Wallpaper App für den Mac

Mit Kuvva, Weather Wall und uDesktop NEXT hatte ich in der Vergangenheit schon einige Apps zum einfachen Verwalten von Wallpapern untern OS X vorgestellt.

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Snappr reiht sich nahtlos in die Riege dieser Apps ein und hat sogar einen entscheidenden Vorteil: die App ist kostenlos und lässt sich über Subreddits konfigurieren.

Subreddits?

Das sind im Grunde genommen Unterforen des Social News Aggregators Reddit, die eine thematische Sortierung der Beiträge ermöglicht. Im Auslieferungszustand von Snappr sind earthporn, skyporn und cityporn vorgegeben, was sich, etwas Kenntnis bei Reddit vorausgesetzt, beliebig anpassen lässt.

Schöner Nebeneffekt: die Wallpaper werden immer in der zum Display passenden Auflösung angezeigt, was einem Pixelbrei auf Retina-Displays sehr entgegen kommt. Ein Reddit-Account ist zur Nutzung von Snappr nicht notwendig.

-> https://ifrins.github.io/Snappr/
-> https://github.com/ifrins/Snappr

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OS X Tipp: Screenshots von Fenstern ohne Schlagschatten erstellen

In meinem mittlerweile über fünf Jahre alten Artikel über Mac OS X Shortcuts bin ich u.a. auch auf das Erstellen von Screenshots eingegangen.

Gerade für unsere Reviews nutze ich dieses, in OS X eingebaute Feature extrem oft.

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Da ich aus ästhetischen Gründen meisten auch nur betreffende Fenster einer App als Screenshot nutze, kommt bei mir zu 99,9% der Shortcut Command-Shift-4 + Leertaste zum Einsatz.

Leider haben diese Fenster-Screenshots danach einen sehr großen Schlagschatten, der zum einen Platz wegnimmt und zum anderen nicht gerade hübsch ist.

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Man kann allerdings, nachdem man mit Command-Shift-4 + Leertaste das zum Screenshot ausgewählte Fenster markiert hat, über die gedrückt gehaltene Alt-Taste den Schatten für den aktuellen Screenshot deaktivieren.

OS X Shortcuts für Screenshots

AktionTastenanschlag
Screenshot vom ganzen Bildschirm als Datei speichernCommand-Shift-3
Screenshot von einem bestimmten Bereich als Datei speichernCommand-Shift-4
seit Mac OS 10.5
- Leertaste zum Bewegen des Bereiches gedrückt halten
- Shift zum Verändern der Größe gedrückt halten (nur in eine Richtung möglich)
- Alt für center-basierte Größenveränderung gedrückt halten
Screenshot von einem bestimmten Fenster als Datei speichernCommand-Shift-4, dann Leertaste drücken und das gewünschte Fenster auswählen
Modifikation
- Command gedrückt halten, um Unterfenster mit auszuwählen
Screenshot von einem bestimmten Fenster ohne Schatten als Datei speichernAlt gedrückt halten, nachdem man mit Command-Shift-4 + Leertaste ein Fenster, von dem ein Screenshot erstellt werden soll, markiert hat
Screenshot in die Zwischenablage kopieren, anstatt als Datei zu speichernControl während der obigen Shortcuts gedrückt halten

The geeky way

Möchte man den Schlagschatten dauerhaft deaktivieren, müssen im Terminal die beiden folgenden Befehle eingegeben werden:

defaults write com.apple.screencapture disable-shadow -bool true; killall SystemUIServer

Ersetzt man in diesem Kommando das true durch ein false, wird der Effekt wieder rückgängig gemacht.


Und wo wir gerade beim Terminal sind: hier lassen sich auch weitere Einstellungen festlegen.

Dateiformat: per default nimmt OS X Screenshots im PNG-Format auf. Möchte man Screenshots direkt im JPG-Format abbilden, führen folgende Befehle zum Ziel:

defaults write com.apple.screencapture type JPG; killAll SystemUIServer

Ersetzt man in diesem Kommando das JPG durch PNG, wird der Effekt wieder rückgängig gemacht.

Speicherort: per default legt OS X Screenshots auf dem Desktop ab. Für einen anderen Speicherort führt folgender Befehl zum Ziel:

defaults write com.apple.screencapture location SPEICHERORT; killAll SystemUIServer

Der Mittelweg

Falls dir beide Methoden nicht gefallen, empfehle ich MiniShadow, das einen gesunden Mittelweg geht und den Schlagschatten in verschiedenen Stufen anpassen kann.

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(inspired by)