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Brackets · Open Source Code-Editor für Mac, Linux und Windows

Bei Brackets handelt es sich um einen open source Code-Editor für Webdesigner und Front-End-Entwickler, der zum Schreiben von HTML, JavaScript und CSS-Dateien optimiert ist.

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Neben vielen Annehmlichkeiten wie Syntax-Highlighting, Autovervollständigung, Theseus-Integration oder Quick Edit unterstützt Brackets eine Live Preview im Browser. Ändert man etwas am Code, wird diese Änderung ohne Reload-Knopf direkt im Browser aktualisiert. Dazu kann man die Funktionen der App über Extensions erweitern.

Brackets unterliegt einer sehr aktiven Entwicklung (es lohnt sich definitiv ein Blick in die Releases-Sektion), wird von Adobe betreut und ist unter der MIT Lizenz veröffentlicht.

-> http://brackets.io/
-> https://github.com/adobe/brackets

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Kontakte zwischen Mac/iOS und Google Mail synchronisieren

Wer stand nicht schon mal vor dem Problem seine gespeicherten Kontakte vom Mac oder iPhone mit Google zu synchronisieren?!

Mit Contacts Sync For Google Gmail, welches momentan kostenlos für den Mac und iOS zum Herunterladen angeboten wird, kann diese Hürde sehr leicht genommen werden.

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Dabei wird neben der normalen 1-Way-Synchronisation vom Mac bzw. iOS zu Google und vice versa sowie einem manuellem Sync, auch eine 2-Way-Synchronisation angeboten. Diese vereinigt beide Kontaktbücher und gibt dabei Warnmeldungen über potenzielle doppelte Kontakte aus.

Die App synchronisiert zudem alle Kontaktfelder (egal ob ‘standard’ oder ‘benutzerdefiniert’) und Kontaktfotos.

 

Zur Installation werden OS X 10.7 Lion bzw. iOS 5.1.1 minimal vorausgesetzt. Die automatische Synchronisation im Hintergrund kann für beide Apps per IAP separat hinzugekauft werden. Gleiches gilt für das Synchronisieren von mehr als nur 40 Kontakten.

Kontakt Sync fuer Google Gmail (Contacts Sync for Google Gmail) (AppStore Link) Kontakt Sync fuer Google Gmail (Contacts Sync for Google Gmail)
Hersteller: Donald Lawton
Freigabe: 4+3.5
Preis: Gratis Download
Kontakte Sync für Google Gmail mit Auto Sync (Contacts Sync for Google Gmail with Auto Sync) (AppStore Link) Kontakte Sync für Google Gmail mit Auto Sync (Contacts Sync for Google Gmail with Auto Sync)
Hersteller: Donald Lawton
Freigabe: 4+4
Preis: Gratis Download

P.S. Die Übersetzung der Apps ins Deutsche ist übrigens grausam aber das nur nebenbei. Funktional tut es dem Ganzen keinen Abbruch.

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Droool · Social Network Bilder-Browser lädt zum Betatest ein

Kennst oder nutzt du eigentlich noch die App Favs, die einen relativ guten Überblick über alle gesammelten Links, Likes oder Favoriten aus den verschiedensten sozialen Netzwerken bietet?

Dann ist vielleicht Droool, die neue App des iDocument-Entwicklers IcyBlaze Software, etwas für dich, die derzeit zum Betatest freigegeben ist.

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Mit Droool lassen sich Bilder aus Instagram, Facebook, Twitter, Dribbble, Tumblr und RSS Feeds durchsuchen und managen.

Während man für Instagram, Facebook & Co. seinen eigenen Account mit der App verifizieren muss, funktioniert Dribbble out-of-the-box. Bei den RSS Feeds fügt man Abonnements per Hand hinzu und kann dann pro Abo auf die Bilder der Seite zugreifen. Eine Anbindung zu Feedly & Co. gibt es nicht.

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Solltest du Interesse an der Beta haben, folge dem anschließenden Link und melde dich bei IcyBlaze als Betatester an. Der Invite sollte wenige Stunden später per E-Mail eintreffen.

-> http://www.icyblaze.com/droool/

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Locko · OS X Passwortmanager derzeit kostenlos

Kurztipp:
Der recht gute Passwortmanager Locko wird für den Mac bis zur Veröffentlichung der iOS-Version kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten.

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Locko, das u.a. Browser-Extensions, Cloud Sync oder einen 1Passwort-Datenimport anbietet, hatte ich schon zur initialen Veröffentlichung in einem Review bzw. zum ersten großen (Design-)Update in einem dazu passenden Update-Artikel etwas näher beschrieben.

Wenn dir das zu viel Lesestoff ist, genügt vielleicht auch folgender Feature-Überblick:

  • Secure AES-256 encryption
  • Configurable password generator
  • Web Logins, Credit Cards, Bank Accounts, Software Licenses, and so much more…
  • File vault
  • Photo album
  • Secure Notes
  • Custom fields (text, password, date, secure text)
  • Search in all fields
  • Unlimited item groups
  • Browser extensions for Safari, Chrome, Firefox, and Opera
  • 1 click login for websites
  • QuickLook encrypted documents
  • iCloud and Dropbox synchronisation
  • Import from 1Password
  • Export database in JSON format

Locko kostet normalerweise bis zu 17,99 Euro und setzt OS X 10.8 Mountain Lion zur Installation voraus. Sobald die iOS-Version verfügbar ist (und Locko for Mac damit wieder kostenpflichtig wird) melde ich mich erneut.

Locko - password manager and file vault (AppStore Link) Locko - password manager and file vault
Hersteller: BinaryNights LLC
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download
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Selektierten Text über PopClip in Alfred oder LaunchBar aktivieren

Dass die copy-and-paste App PopClip nach wie vor zu den Must-Have-Apps auf dem Mac gehört, hat unsere Wahl zur App des Jahres 2013 einmal mehr bewiesen.

Gerade die aktuell 126 verfügbaren Erweiterungen machen PopClip universell einsetzbar und verknüpfen sehr viele Apps mit PopClip. So selbstverständlich auch die OS X Schnellstarter Alfred 2 und LaunchBar 6, die ich erst kürzlich in einem direkten Vergleich gegenüber gestellt hatte.

PopClip (AppStore Link) PopClip
Hersteller: Nicholas Moore
Freigabe: 4+4.5
Preis: 4,49 € Download



Activate Alfred with the selected text.

Wie der Überschrift zu entnehmen, geht es um markierten Text, der auf diese Weise recht einfach in Alfred für Fallback-Suchen aktiviert werden kann. Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.41.22

Diese Funktion ähnelt dem Instand-Send Feature, welches in beiden Apps out-of-the-box integriert ist.

Bei Alfred gibt es allerdings die Einschränkung, dass das Instand-Send auf Dateien beschränkt ist. Will man mit Text arbeiten, benötigt man einen Workflow (Stichwort: Hotkey Trigger) oder eben diese recht praktische PopClip Erweiterung.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.41.39 

-> http://pilotmoon.com/popclip/extensions/page/Alfred

Activate LaunchBar with the selected text.

Bei LaunchBar liegen die Karten etwas anders, denn das Instand-Send Feature kann hier auch mit Text umgehen, was diese Erweiterung für den Power User mehr oder weniger überflüssig macht.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.35.41

Da ich aber nicht der reine Tastaturjunkie bin und gerne auch das Touchpad bzw. die Mouse nutze, ist diese Erweiterung auf den zweiten Blick doch nicht so obsolet, wie es im ersten Moment erscheinen mag.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.36.07 

-> http://pilotmoon.com/popclip/extensions/page/LaunchBar

(inspired by)

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RAW-Konverter: Photo Ninja (Review)

Vorwort: Als “Semi-Professioneller” Fotograf – welcher sich vor 5 Jahren für Aperture und gegen Adobe Lightroom entschieden hat – war es nicht einfach die Meldung zu lesen, dass Apple die Weiterentwicklung von Aperture 3 (von einem Yosemite Kompatibilitätsupdate abgesehen) einstellen wird. Nicht einfach deswegen, weil ich über 15 verschiedene Bibliotheken mit insgesamt über 100.000 Fotos (RAW) gespeichert und archiviert habe.

Dabei habe ich mich so sehr an den Workflow von Aperture gewöhnt, dass ein Umstieg nicht “mal eben” gemacht werden kann. Da ich dazu auch noch bekennender Adobe-Gegner bin (aber das ist eine andere Geschichte und soll hier jetzt nicht das Thema werden), schauen wir uns einmal um, denn auch andere Mütter haben schöne Töchter. Auf den Punkt gebracht: Wir haben uns einmal zwei “Alternativen” – Photo Ninja und Capture One Pro (Review folgt später!) – angesehen und stellen euch heute Photo Ninja (Version 1.2.2a) von PictureCode kurz vor.

Die Programmoberfläche

Die Programmoberfläche

Ja, es gibt sie, die RAW-Konverter abseits von Adobe. Und auch wenn ich vom Fazit hier bereits ein wenig vorweg nehme, war ich von den als JPG exportierten Ergebnissen von Photo Ninja sehr angenehm überrascht, denn die können sich wirklich sehen lassen!

Aber greifen wir nicht zu weit vorweg, denn wo viel Licht ist, gibt es bekanntlich auch Dunkelheit, wovon Photo Ninja ebenfalls viel zu bieten hat.

Oberfläche (UI)
Bei Photo Ninja handelt es sich nicht um eine reine Mac-App. Die Mac eigene Menüleiste bleibt leer und ist in das Programmfenster eingearbeitet, wie man es von Windows-Programmen her kennt. Da das Programm sowohl für Windows wie auch Mac OS angeboten wird, ist die Mac-Variante wohl eher das Konvertierungsprodukt. Nach dem ersten Start ist die Programmoberfläche dunkel (schwarz) mit kleiner Schrift. Diese lässt sich wie bereits erwähnt anpassen. Da ich mittlerweile in einem Alter bin, wo man gerne ohne Anstrengung auch bei stundenlanger Arbeit am Rechner entspannt bleiben möchte, habe ich mich für die “helle/graue” Darstellung mit mittlerer Schriftgröße entschieden.

Es lassen sich Menüleisten über Stecknadeln fixieren oder ausblenden, welche dann automatisch eingeblendet werden, kommt die Maus in den entsprechenden Bereich. So weit, so gut, nur geht mir die Anpassung in diesem Fall nicht weit genug, wie das Fenster des Editors sehen kann (unten).

Der Foto-Editor

Der Foto-Editor

Die Seitenleiste

Die Seitenleiste

Wo wir auch gleich beim größten Kritikpunkt der Software angekommen sind. Wie auf dem Editor-Bild zu sehen, sind in der linken Seitenleiste die jeweiligen Bearbeitungspunkte untereinander aufgeführt. Diese sind aber nicht geöffnet, sondern man muss jeden Punkt, den man bearbeiten möchte, erst mit einem Klick öffnen, dann die Einstellungen treffen, dann die Berechnung abwarten (wird durch einen rot drehenden Kreis angezeigt) und diese dann mit “Apply” übernehmen, bevor man an einem anderen Bereich arbeiten kann. Da man aber an bestimmten Schrauben immer wieder einmal drehen muss, kommt es hier häufig vor, dass man einen Bereich öffnet, einstellt, verlässt, dann den nächsten Bereich öffnet, bearbeitet und verlässt und so weiter.

Die jeweiligen Details

Die jeweiligen Details

Viel zu viel unnötige “Klickerei”, denn geöffnete Bereiche kann man nicht geöffnet lassen und werden nicht untereinander dargestellt, sondern die Seitenleiste wird beim Öffnen durch die Einstellmöglichkeiten der jeweiligen Option ersetzt.

Hier wurde – meiner persönlichen Meinung nach – der Versuch die Oberfläche – welche es leider nur in englischer Sprache gibt – einfach zu halten übertrieben. Die Klickerei macht viel zu viel unnötige Arbeit, die auch Zeit kostet und zu einem Punktabzug führt.

Bearbeitung von Bildern
Performance (Geschwindigkeit)
Ein weiterer Punkt der dunklen Seite der Macht. Es wäre unfair Photo Ninja hier einen Vergleich zu AfterShot Pro – welches wir uns vor 2 Jahren einmal näher angeschaut haben – zu ziehen, da wir auf Grund der unterschiedlichen Grafikhardware von damals (MacBook mit NVidia 9400) zu heute (Mac mini mit Intel HD Graphics 4000) keinen fairen Vergleich anstellen könnten.

In meinem Mac mini steckt ein intel Core I7 Prozessor mit 16 GB Ram. Davon gehen 1 GB für den Grafikspeicher weg. Da kann man eigentlich eine schnelle Bearbeitung erwarten. Und während Aperture 3 unter diese Konfiguration förmlich rennt, gönnt sich Photo Ninja gerne an jeder Ecke eine Pause und man sieht den roten Berechnungskreis öfter als einem lieb ist. Wie das unter Mac OS mit anderer Grafikhardware aussieht, kann ich aktuell aus Mangel an Hardware nicht beurteilen.

Alleine das Öffnen – Decompressing raw-file … Please wait … Recovering highlights … und Bildaufbau – aus der Übersicht heraus dauert bei einem 12 Megabyte RAW-Foto (Nikon D90) bis zu 5 Sekunden, bis das Foto erstmalig vollständig angezeigt wird. Wenn ich nach einem Event ca. 800 Fotos bearbeiten muss, kann man sich ja einfach ausrechnen, wie lange man da allein an Wartezeit verbringt.

Und auch bei den Bearbeitungsfunktionen dauert alles ein wenig länger. Auch wenn 1-2 Sekunden auf den ersten Blick nicht viel erscheint, summiert sich das und man hat das Gefühl mehr zu warten als zu arbeiten. Sorry Photo Ninja, auch hier leider einen Punktabzug.

Fotoverwaltung
oder: Funktionen, die Photo Ninja nicht hat
Auf den Punkt gebracht: Gibt es keine. Wer es von Aperture gewohnt ist, sich nicht um die Dateistruktur kümmern zu müssen, der fängt jetzt wieder damit an. Ich persönlich kann sehr gut damit leben nicht zu wissen wo meine Fotos liegen und habe mich daran gewöhnt. Da hier die Geschmäcker unterschiedlich sind, lassen wir das mal neutral so stehen und wollen das nicht weiter bewerten.

Weitere Dinge die fehlen:

  • Gesichtserkennung,

  • Pinselbearbeitung,
  • Geolocation,
  • Wasserzeichen …

Während ich Gesichtserkennung noch als “nice to have” einstufen würde, möchte ich auf Geolocation jedoch nicht mehr verzichten und auf Wasserzeichen schon gar nicht, aber beides beherrscht Photo Ninja nicht.

Nur um Missverständnisse vorzubeugen: Sind Geo-Informationen in den Fotos, bleiben diese natürlich erhalten. Aber man hat eben keine Möglichkeit, in Photo Ninja Fotos mit Geo-Informationen zu versehen.

In meinem Fall müsste ich wegen der Wasserzeichen mir entweder eine separate Software suchen oder auf alle Fotos von Hand das Wasserzeichen kleben. Diese Funktion “erwarte” ich einfach von einer guten Software und gibt wieder einen Punktabzug.

Render-/Export-Optionen

Render-/Export-Optionen

Wo wir gerade bei Punktabzug sind, auch der Fotoexport selbst hinterlässt keinen guten Eindruck. Ist man es aus Aperture 3 gewohnt Fotos in jeder beliebigen Größe erstellen zu können – entweder in % oder aber festen Pixelbreiten – gibt es bei Photo Ninja lediglich “Ratio-Größen” (1:1, 1:2, 1:4, 1:8 und 1:16) welche immer von der aktuellen Crop-Größe herunter gerechnet werden.

So ist es also nicht möglich, alle Fotos bei exakt gleicher Bildgröße (Pixel, nicht Dateogröße) aus der Software rauszurechnen, es sei denn, wirklich alle Bilder haben den exakt gleichen Crop (Ausschnitt) und wie realistisch ist das bitte?

Auch hier würde ich mehr erwarten. Ist man hier also auf dem Boden der Tatsachen angekommen (Export nur in Ratio-Größen OHNE Wasserzeichen), will man das Programm eigentlich gleich löschen, aber …

Wie eingangs schon geschrieben, gibt es nicht nur schlechte Seiten an Photo Ninja, auch wenn sich die Lichten Momente meiner Meinung nach in Grenzen halten.

Und was gibt es Positives?
Mag blöd klingen, aber auch wenn es hin und wieder mal etwas länger gedauert hat, das Programm ist während meines mehrstündigen Tests nie abgestürzt und lief sehr stabil.

“Noise Ninja” (eine Funktion zur Reduzierung von Störungen/Rauschen) arbeitet gewohnt gut und auch die restlichen Funktionen lassen sich, wenn man einmal in dem jeweiligen Optionspunkt ist, recht ordentlich bedienen.

Nachdem ich mehre Stunden damit verbracht habe auf Grund des Workflows zu fluchen, mir alle Drehregler und Schrauben anzuschauen, bin ich am Ende sogar zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ergebnisse, die Photo Ninja am Ende abliefert, sogar qualitativ besser aussehen!

WHAAAT?
Hat der etwa gerade ein Lob ausgesprochen?

Ihr habt euch nicht verlesen! Bereiche, welche Aperture nur noch überbelichtet hell weiß darstellen konnte, waren in Photo Ninja Dank “Highlight recovery” wieder als grüner Rasen zu identifizieren (s. Bild oben “Foto-Editor”). Im Vergleich bekommt man das Gefühl, als würde Photo Ninja mit den Details besser/vorsichtiger arbeiten.

Und das Fazit?
Selten war ich persönlich in einem Fazit so hin und her gerissen.

Auch wenn Aperture 3 von Apple sicherlich nicht das Maß aller Dinge war, muss Photo Ninja sich mit den Funktionen messen, will man vielleicht auch Umsteiger zu sich ziehen. Aber ist der Vergleich gerechtfertigt?

Aperture hat in der Anfangszeit über 200 Euro gekostet, bevor es zuletzt auf 69 Euro gesenkt wurde. Photo Ninja kostet aktuell umgerechnet ca. 99 Euro, hat einen – meiner Meinung nach – recht umständlichen Workflow, lässt viele Funktionen (wie beispielsweise Bearbeitung auf Pinselebene) vermissen und kann was genau?

Auf den Punkt gebracht – und all die von mir negativ angesprochenen Punkte einmal ausser Acht gelassen – kann Photo Ninja genau das, was von einem reinen “RAW-Konverter” eigentlich erwartet wird. Nämlich RAW-Fotos sehr fein bearbeiten und in perfekter Qualität als JPG-Datei rausrechnen.

Wer also nur ab und zu nach einer Fototour eine Handvoll Fotos aufheben und nachbearbeiten muss, diese sowieso immer in voller Größe ohne Wasserzeichen auf seiner Festplatte ablegen möchte, der bekommt mit Photo Ninja ein Werkzeug an die Hand, welches ggf. etwas umständlich zu bedienen ist, am Ende aber perfekte Ergebisse liefert!

Den Vergleich im Funktionsumfang gegen Aperture kann Photo Ninja nur verlieren. Betrachtet man Photo Ninja jedoch einmal individuell “nur” als RAW-Konverter, ist man hier eigentlich schon zu Hause.

Photo Ninja versucht nicht die “Eierlegende Wollmilchsau” zu sein. Es ist vielmehr ein Präzisionswerkzeug und kann durchaus als Spezialist in seinem Gebiet angesehen werden. Voraussetzung ist, für den Rest – so fern man es denn braucht – hat man dann andere Tools am Start.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Und weil keiner die Katze im Sack kaufen muss – auf der Webseite kann man eine zweiwöchige Testlizenz bestellen – sollte sich jeder, der am Ende vielleicht doch interessiert ist, sich das Programm einmal anschauen und eine eigene Meinung bilden, so fern er bei uns nicht eine der drei Lizenzen aus den Gewinnspiel abstauben kann.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei PictureCode, die uns für diesen Test nicht nur ein Testmuster, sondern auch drei Lizenzen zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben!

Gewinnspiel:

Entwickler PictureCode hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Photo Ninja zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 27.08.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Link: Photo Ninja Webseite

Vorschau: Das Review zu Capture One Pro 7 folgt demnächst hier!