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Beiträge getaggt mit Mac
IMAP-Ordner in Apples Mail.app abonnieren
26. Aug
Genau vor diesem Problem stand ich gestern Abend. Im Mozilla Thunderbird, Postbox oder anderen eMail-Clients geht das ohne Probleme. Apples hauseigene Mail.app bildet hier leider eine Ausnahme, obwohl man sagen muss, dass die Option ‘Abonnements’ sehr wohl vorhanden aber deaktiviert scheint.
Ich möchte nun am Beispiel von Google Mail zeigen, dass man die Anzeige der IMAP-Ordner sehr wohl in Mail konfigurieren kann.
Dazu besucht man als erstes sein Google Webmail-Konto und navigiert in den GMail-Einstellungen zum Reiter ‘Labs’.
Dort angekommen, scrollt man etwas runter, bis die Option ‘Erweiterte IMAP-Steuerelemente’ erscheint. Genau diese Option muss jetzt aktiviert und übernommen (ganz nach unten scrollen) werden.

Anschließend hat man in den Gmail-Einstellungen unter ‘Labels’ die Möglichkeit einzelne Ordner durch einen Haken ‘In IMAP anzeigen‘ zu lassen oder auch nicht.
Diese Einstellungen werden nach einem Neustart der Mail.app anstandslos übernommen. Allerdings muss man auch sagen, dass diese Einstellungen auch von jedem anderen eMail-Client adoptiert werden. Ein großes Kompliment auch an Google, wie tief man wichtige Funktionalitäten verstecken kann…
Bleibt zu hoffen, dass Apple in Zukunft die deaktivierte ‘Abonnenten’-Option in Mail aktiv schaltet oder eine andere Möglichkeit zum abonnieren von IMAP-Ordnern schafft.
(via Twitter)
GarageSale, der eBay Auktionsmanager + Gewinnspiel
03. Aug
Letzte Woche war es nach unzähligen Beta-Versionen soweit: GarageSale 6 wurde von der iwascoding GmbH aus Berlin veröffentlicht.

Ich persönlich nutzte GarageSale, einen eBay-Auktionsmanager, schon seit einigen Jahren und habe an dieser Stelle die neue Version 6 einmal etwas näher unter die Lupe genommen.
Direkt nach der Installation sollte man GarageSale mit seinem eBay-Account verbinden. Dazu wird, ähnlich wie beim Schwesterprodukt GarageBuy, von der eBay-Seite ein Token angefordert. Ist das gespeichert, sollte man den Bilderserver konfigurieren. Wie sicher jeder weiß, kostet bei eBay jedes zusätzliche Bild eine extra Gebühr. Abhilfe schafft hier der kostenlose GarageSale Bilderservice (bis zu 20 Bildern) oder eigener Webspace (FTP, WebDAV, .mobileMe), der problemlos konfiguriert werden kann.
Zusätzliche typische eBay-Angaben wie Ort des Verkäufers, Auktionsdauer, Startpreis, Versandoptionen, Zahlungsarten, PayPal-Account oder oder oder – alles lässt sich bequem über die GarageSale Einstellungen per default definieren und wird von jeder neuen Auktion automatisch übernommen.
Nun aber zu den eigentlichen Auktionen:

GarageSale bietet derzeit über 140 Designvorlagen, für die jeweils mehrere Layouts zur Verfügung stehen, um sich von anderen Auktionen deutlich abzuheben.
Hat man seine Entscheidung getroffen, findet der Rest der Vorbereitung der Auktion im Auktionsvorschau-Fenster statt. Hier wählt man bequem die passende Kategorie aus und setzt die Artikelmerkmale.
Weiter unten können Produktinformationen direkt von eBay angefordert werden, die die Angebotsbeschreibung komplett ersetzen kann. Sollten keine Informationen verfügbar sein, kann man anschließend in der Designvorlage eine passende Beschreibung hineinschreiben. Hier kann das Text-Block-Feature als Hilfe dienen, mit dem man immer wiederkommende Phrasen vordefinieren und über den Text-Block-Manager einfügen kann. Zusätzlich kann man eigene YouTube-Videos als Beschreibungshilfe hinzufügen.
Weitere Einstellungen können über das Informationen-Icon in der Symbolleiste verfeinert werden.
Bilder werden entweder via Drag&Drop oder durch das Medien-Icon (iPhoto- und Aperture-Anbindung ist vorhanden) in der Symbolleiste hinzugefügt. Durch einen rechten Mausklick auf eines der eingefügten Bilder, kann es als Galeriebild markiert werden. Bildunterschriften zur besseren Beschreibung sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus existiert ein rudimentärer Bildeditor.
Ein weiteres Killing-Feature ist, meiner Meinung nach, der eingebaute Zeitplaner, mit dem es ohne zusätzliche eBay-Gebühren möglich ist, Auktionen zu einer ganz bestimmten Zeit automatisch starten zu lassen. Für diese so genannten ‘Ereignisse’ muss GarageSale natürlich zur angegebenen Zeit aktiv sein.
Nicht zu vergessen ist die durch GarageSale angebotene Auktionsverfolgung, die entweder in einem Dashboard-Widget oder direkt in der App möglich ist. Neben den üblichen Statusinformationen geht das sogar soweit, dass man nach Auktionsende die Adresse des Käufers seinem OSX Adressbuch hinzufügen kann.
Diese gerade vorgestellten Features sind zum großen Teil auch schon in GaradeSale 5 verfügbar. GarageSale 6, als kostenpflichtiges Major Update, bietet natürlich eine ganze Menge mehr: Beispielsweise werden eBays neue Artikelzustände genauso unterstützt wie das eBay Variations-Feature oder die Wasserzeichen Option für eBays eigenen Bilderdienst EPS. Man kann nun Bestandsartikel verwalten, Auktionen automatisch ‘Wiedereinstellen’ und mit ‘Pro Designs’ lassen sich problemlos professionelle eBay-Shops erstellen.
Das waren natürlich noch lange nicht alle Features, die GarageSale 6 zu bieten hat. Auf der Homepage der iwascoding GmbH gibt es unzählige Videos und Screenshots zu den einzelnen Features. Außerdem existiert ein Wiki, in dem die wichtigsten Fragen geklärt werden.
GarageSale 6 setzt mindestens Mac OS X 10.5 voraus und kostet in der Einzelplatzlizenz 39,99 Euro, die Familienlizenz (Installation auf bis zu fünf Rechnern) schlägt mit 65,99 Euro zur Buche. Das Upgrade von Version 5 oder früher kostet 16,99 Euro bzw. 21,99 Euro. Die zeitlich eingeschränkte Trial-Version kann hier heruntergeladen und getestet werden.
Darüber hinaus gibt es, in Form von GarageSale Basic, noch eine abgespeckte aber dafür nur 24,99 Euro teure Variante von GarageSale.
Fazit
GarageSale gehört, sofern man ab und an bei eBay etwas verkauft, zu den Must-Have-Apps auf dem Mac. Der Preis von knapp 40 Euro mag vielleicht erst einmal abschrecken aber ich versichere Euch: Der Preis amortisiert sich innerhalb kürzester Zeit. Einfacher, schneller und schöner wird man sein Zeugs bei eBay nie verkaufen können. Nutzt man alle Möglichkeiten der App konsequent aus, lassen sich innerhalb von fünf Minuten Auktionen erstellen, die Ihresgleichen suchen. Zudem befindet sich die GarageSale in einer ständigen Entwicklung. Neue eBay-Funktionen werden idR. schnell durch die Entwickler integriert. Außerdem ist der Support-Bereich vorbildlich.
Ja… ich bin ein Fan von GarageSale ;)
Verlosung
Der Geschäftsführer der iwascoding GmbH, Ilja Iwas, hat den aptgetupdateDE Lesern drei Lizenzen von GarageSale 6 zur Verfügung gestellt. Um an Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst bitte einen Kommentar, in dem Ihr Euer kuriosestes eBay-Erlebnis beschreibt. Die Verlosung endet am 10.08.2010.
Bitte denkt daran, dass Ihr eine gültige Mail-Adresse beim Kommentieren verwendet!
VoteBundle
27. Jul
Ich hatte in letzter Zeit echt das Gefühl, dass die Zeit für Software-Bundles für den Mac langsam abläuft.

Das VoteBundle belehrt mich aber eines besseren – 10 Apps zum Preis von 39,00 $. Dream Capture gibt es sogar kostenlos, wenn man einen Facebook Account besitzt ;)
Was meint Ihr? Kaufen oder auf das MacHeist Nano-Bundle #342 warten?
Safari 5 und meine Erweiterungen
25. Jul
Mit Safari 5 kam ja nun endlich das, was für den Mozilla Firefox schon seit Jahren selbstverständlich ist: Erweiterungen bzw. Extensions.

Seit ca. einem Jahr nutze ich den Safari mit diversen Plugins als Standard-Webbrowser. Ich habe nun versucht, diese Plugins durch gleichwertige Extensions zu ersetzen.
Bevor man aber damit beginnt, muss man dieses “experimentelle” Feature in den Einstellungen aktivieren. Dazu wählt man den Reiter ‘Erweitert’ und setzt den Haken bei ‘Menü Entwickler in der Menüleiste anzeigen’. Anschließend muss man in genau diesem Menü die ‘Erweiterungen aktivieren’. Gleichzeitig erscheint in den Einstellungen vom Safari der Reiter ‘Erweiterungen’, in dem man seine dann installierten Erweiterungen organisieren (aktivieren, deaktivieren oder deinstallieren) kann.
Ist diese Hürde genommen, steht dem Einsatz von Erweiterungen im Safari nichts mehr im Wege.
AdBlock
Ist ein normaler Werbeblocker, der in keinem Browser fehlen sollte. Nach der Installation bettet sich das AdBlock Icon in die Symbolleiste ein und durch einen Click auf dieses Icon öffnen sich die umfassenden AdBlock Optionen.
Broken Box
Stichwort: Flash-Blocker… Ich habe bisher immer das wirklich sehr gute ClickToFlash-Plugin eingesetzt und suchte nun die gleiche Funktionalität als Extension.
Broken Box bietet, neben einer Black and White Liste, zusätzlich ein Feature, mit dem man HTML5 bei YouTube als ‘default’ konfigurieren kann. Da aber längst nicht alle Videos bei YouTube in HTML5 vorliegen, sollte man hier vorsichtig sein.

Apropos HTML5: Mit den Extensions HTML5-Video für Golem bzw. HTML5-Video für Spiegel, kann man HTML5 für die Videos bei golem.de bzw. Spiegel Online aktivieren. Unabhängig von Broken Box kann man für YouTube auch die YouTube5-Extension nutzen.
Als gute Alternative zu Broken Box, was das Flashblocken angeht, kann ich in Plugin Customs empfehlen.
Invisible Status Bar
Die Statusleiste, Safari und ich hatten schon diverse Probleme miteinander, so dass ich über diese Extension besonders glücklich bin. Hier wird endlich kein Platz mehr verschwendet und die Statusleiste erscheint, ähnlich wie in Google Chrome, nur, wenn die Maus über einen Link ist. Derzeit stehen vier Themes für die Anzeige der Links zur Verfügung.
Type-to-Navigate
Vom selben Entwickler wie Invisible Status Bar ersetzt Type-to-Navigate meine Safari-Suche auf Webseiten. Durch einfache Tastatureingaben, während des Surfens, im Browser springt das Bild zur entsprechenden Textstelle. Mit den Tastenkürzeln ⌘G springt man zur nächste, mit ⌘⇧G zur vorherigen Textstelle. ‘Getroffene’ Links können durch diese Extension sogar direkt aufgerufen werden.
NoMoreiTunes
Es hat mich bisher immer gestört: Sofern man einen iTunes Link angeklickt hat, wird dieser nicht im Browser angezeigt, sondern man wird direkt an iTunes weitergeleitet. NoMoreiTunes ändert dieses Verhalten derart, dass man trotz installiertem iTunes die App (oder was auch immer) im Safari angezeigt bekommt und dann selber entscheiden kann, ob iTunes gestartet werden soll oder nicht.
GoogleSearchCleanup
Entfernt gesponserte Links, Sidebar etc.pp. aus der Google-Suche. Ein MUSS für jeden der, wie ich, Google weiterhin als Standard-Suchmaschine nutzt.
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Es gibt natürlich unzählig mehr Safari Erweiterungen. Die obigen nutze ich derzeit und mal schauen, was demnächst noch dazu kommt. Eine schöne Übersicht über verfügbare Extensions gibt es bei Apfelquak, Tumblr und natürlich PimpMySafari. Mitglieder des Safari Developer Programms werden auch bei Apple direkt fündig.
Nutzt Ihr Extensions für den Safari? Wenn ja, welche, was sollte ich unbedingt mal ausporbieren?
Offline Bloggen mit Marsedit 3 + Verlosung
14. Jun

Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Mac OS X Alternative zur Offline-Blogging-Software ecto, die zwar gerade unverhofft mal ein kleines Update bekommen hat, sonst aber eher stiefmütterlich behandelt wird. Mein heutiger Review-Kanditat ist die neue Version von Marsedit – Version 3 (genauer gesagt Version 3.0.2), die einige neue und interessante Features bietet. Ich habe Marsedit 3 jetzt 1 Woche lang im Test gehabt und möchte euch diese Software gerne hier vorstellen. Als kleines Smarkerle gibt es heute auch mal wieder etwas zu gewinnen.
Marsedit gibt es mindestens genauso lange wie ecto. Diese Software konnte mich bisher aber nicht überzeugen, weil man ausschliesslich nur im Source-Code schreiben konnte. Gerade beim Schreiben stören mich doch die HTML Tags sehr, so dass ich viel lieber in einem Rich-Text-Editor und ohne viel Schnick-Schnak herum schreibe. Seit der Version 3 bietet aber auch Marsedit eine solche Rich-Text-Editor-Funktionalität an und ich konnte mich in der letzten Woche davon überzeugen, dass sie sehr gut funktioniert. Gewohnte Shortcuts wie zB. Apfel-B für Text fett markieren, Apfel-I für kursiven und Apfel-U für unterstrichendenText sind vorhanden, Links können per Shortcut (Shift-Apfel-A) als Links eingefügt werden und Bilder lassen sich per Drag’n'Drop in den Text ziehen. Das sind so die grundsätzlichen Funktionalitäten, die ich für das Schreiben hier benötige.

Letzteres funktioniert gut, ist aber noch nicht so ausgereift wie die konkurrierende Lösung von ecto. So kann man zwar Bilder mit dem Upload Utility einfügen, sie auch automatisch kleiner machen. Leider werden aber die großen Originalbilder nicht mit veröffentlicht, so dass man hier Hand anlegen muss, will man seinen Lesern auch die volle Auflösung anbieten. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, so genannte Styles anzuwenden. Diese sind über Templates änderbar. Vielleicht lässt sich so die gewünschte Funktionalität nachbilden.

Bilder lassen sich aber auch über den Mediamanager hinzufügen. Hier kann man dann direkt aus iPhoto, Aperture und Lightroom heraus seine Artikel mit Bilder befüttern.
Der Rich-Text-Editor lässt sich jeder Zeit in den Source-Code Modus umschalten (Shift-Apfel-T). Am generierten Source-Code konnte ich bisher nichts aussetzen. Marsedit bietet einen einblendbaren Preview-Modus, der mit einem Template versehen werden kann, um den Text auch schon so anschauen zu können, wie er im Endeffekt auf dem Blog erscheinen wird. Der Source Code Editor hat, wie man es auch aus anderen Editoren gewohnt ist, Syntax Highlighting integriert.
Natürlich bietet MarsEdit auch die volle Bandbreite der Blogfeatures wie zum Beispiel Kategorien, die auch direkt aus dem Artikel-Modus heraus angelegt werden können (finde ich super), Tags, Artikel-Einstellungen wie Trackbacks, Kommentare oder den Veröffentlichungsstatus. Letztes braucht man zum Beispiel um einen Artikel erst mal als Draft im WordPress abzulegen. Lokale Drafts sind ebenfalls möglich. Leider werden Drafts in der Artikelübersicht nicht wie in ecto farblich abgesetzt, so dass man sie nicht leicht von schon veröffentlichten Artikel unterscheiden kann.
Wer das WordPress Feature “custom fields” benutzt, kann sich freuen, denn MarsEdit unterstützt auch diese eher selten genutzte Funktionalität. Zu der auch das Editieren von WordPress Seiten gehört, die man jetzt seit der 3er Version direkt auch offline verwalten kann.

Marsedit ist eine Mac OS X Software und bietet dem Informationsjunkie auch eine Growl Unterstützung und zeigt dem Schreiber, wann ein Artikel erfolgreich veröffentlich wurde. Finde ich auch nicht schlecht.
Fazit
MarsEdit hat mit dieser Version einen großen Schritt nach vorne gemacht und bietet sich mir mehr und mehr als würdigen Nachfolger für ecto an. Fehlende Features hier und da sind durch aus zu verschmerzen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass MarsEdit auch weiterhin so aktiv weiterentwickelt wird, wie in der Vergangenheit und man sich weitere Neuerungen und Verbesserungen freuen kann. Für 39,99$ bekommt man eine solide und gut funktionierende Software, die uns Blogger sehr gut beim Offline Bloggen unterstützen kann. Wer Marsedit mal antesten will, kann zur 30-tägigen vollfunktionsfähigen Demoversion greifen. Marsedit 3.0 setzt Mac OS X 10.6 voraus.
Verlosung
Red Sweater hat uns 3 Lizenzen für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Wie immer hinterlasst einfach einen “Will ich haben”-Kommentar und ihr seid dabei. Die Verlosung endet in einer Woche am 21.06.2010.
Adium WM-tauglich machen
09. Jun
Nachdem ich gestern Olivers Safari 5 Artikel gelesen habe, musste ich mich entsetzt zurück lehnen. Seine Adium-Ente sah alles andere als WM-tauglich aus.

Das lässt sich aber durch das Deutschland World Cup 2010 Jersey Plugin ganz schnell ändern. Ein Klick auf den “Install-Button” genügt, um man kann in den Adium-Einstellungen im Reiter Erscheinungsbild das Docksymbol entsprechend anpassen :)
Wie sieht Eure Ente aus? Nutzt Ihr das Standardaussehen oder habt ihr das Icon im Dock verändert?
iPhone 4: mein erster Eindruck
08. Jun
Puh. Es war zu befürchten, dass das vorab veröffentlichte iPhone “HD” 4 genau das Gerät sein würde, welches uns Apple als neuste Revolution anpreisen wird. Ich bin jetzt sogar der Meinung, dass dieses Voraberscheinen, das Verlieren des iPhone 4 Prototypen in der Bar von San Jose 10 km vom Apple Campus in Cupertino entfernt, mehr als nur ein Versehen eines Apple Mitarbeiters gewesen ist. Ich bin der Meinung, Apple wollte uns Kunden, den Analysten, der Weltpresse weniger Angriffsfläche bieten, denn das Design des neuen iPhones ist nun wahrlich kein Meisterstück.

Um es genauer zusagen: ich bin schon etwas enttäuscht. Dieses Design hat auf gar keinen Fall die Klasse der 3G/3GS Serie und schon gar nicht vom iPhone der 1. Generation. Vom iPad mal ganz abgesehen. Es ähnelt jetzt doch eher einem normalen Handy. Der Alurahmen passt irgendwie nicht zum Gesamtbild. Die Rillen sehen leider auch nicht so schön aus. Toll, dass es flacher ist. Auch wenn ich denke, diese 24% Platzersparnis hätten sie eher in noch mehr Akkuleistung stecken sollen, denn bisher beulte meine Hosentasche ja auch nicht aus.
Ihr könnt mich gerne zerfleischen und zerreißen. Designempfindungen liegen aber immer im Auge des Betrachters. Das iPhone 4 erzeugt bei mir kein spontanes “Muss-ich-haben-Gefühl”. Mir fehlt doch das “aus-einem-Guss”-Design der Vorgänger.
Überzeugen wird uns das neue iPhone dann wohl doch eher von seinen inneren Werten: wie dem neuen A4 Prozessor, dem grossem neuem Display, dem zusätzlichen Gyro-Sensor oder der Frontkamera. Und natürlich freue ich mich auf iOS 4, welches ich aber auch auf dem 3GS geniessen kann. Im großem und Ganzen kann man wohl als 3GS Besitzer getrost auf die nächste Generation warten.
Seht ihr das ähnlich oder muss man sich erst daran gewöhnen oder wird es in echt doch ganz anders auf mich wirken?
Safari 5: was ist neu (Update)
08. Jun
Seit gestern Nacht kann man sich über die OS X Systemaktualisierung die neuste Version des Apple Browsers laden. Safari 5.0 soll neben ein paar netten, neuen Features vor allem in Punkte Geschwindigkeit verlorenen Boden wieder gut machen. Dabei soll Safari 5 Javascript bis zu 25% schneller ausführen als seine Vorgängerversion. Wie auch schon Googles Chrome setzt Safari jetzt auf verbesserte Cache-Speicherung und DNS-Prefetching.

Neben Google und Yahoo, kann man jetzt auch Microsofts Suchmaschine als Standardsuchmaschine im Suchfeld definieren. Es werden mehr HTML5 Features unterstützt wie “einschließlich Geolocation, Vollbildmodus für HTML5-Video, erweiterte Untertitel für HTML5-Video, neue strukturierende Elemente (article, aside, footer, header, hgroup, nav und section), HTML5 AJAX-Verlauf, EventSource, WebSocket, HTML5-Attribut „draggable“, HTML5-Formularvalidierung und HTML5 Ruby.”
Safari 5 erreicht aber trotzdem nur 136 von 160 möglichen Punkten im HTML5-Test. Chrome liegt mit 142 Punkten da immer noch in Führung. siehe http://html5test.com/
NEU: Safari-Reader

Klickt man auf das neue “Reader” Symbol zoomt der Haupttext der Seite nach vorne und der Rest der Webseite wird dunkel transparent in den Hintergrund gestellt. Der eigentliche Text wird schön lesbar dargestellt. Finde ich klasse. Dieses Features ist man sonst nur von Instapaper gewohnt.

Weitere Neuigkeiten:
- Safari-Entwicklerwerkzeuge: Im neuen Timeline-Bereich der Webinformationen werden die Interaktion von Safari mit Websites und die zu optimierenden Bereiche angezeigt. Neue Tastaturkurzbefehle ermöglichen einen schnelleren Wechsel zwischen Bereichen.
- Intelligentes Adressfeld: Das intelligente Adressfeld findet nun Übereinstimmungen zwischen Ihrer Eingabe und den Webseitentiteln im Verlauf und den Lesezeichen sowie beliebigen Teilen der URLs.
- Einstellung „Tabs“: Neue Webseiten werden automatisch in Tabs anstatt in separaten Fenstern geöffnet.
- Hardwarebeschleunigung für Windows: Nutzen Sie die Leistung Ihres Grafikprozessors, um Medien und Effekte auf dem PC oder Mac flüssig darzustellen.
- Suchverlauf mit Datum: Die neue Datumsanzeige in der Verlaufssuche zeigt an, wann Webseiten besucht wurden.
- Taste für Top Sites/Verlauf: Mit der neuen Taste, die in jeder Darstellung oben angezeigt wird, können Sie schnell zwischen Top Sites und der Verlaufssuche wechseln.
- Symbol für privates Surfen: Wenn „Privates Surfen“ aktiviert ist, wird ein Symbol für „Privat“ im intelligenten Adressfeld angezeigt. Klicken Sie auf das Symbol, um „Privates Surfen“ zu deaktivieren.
- XSS Auditor: Safari kann potenziell nicht vertrauenswürdige Skripts, die bei Cross-Site-Scripting-Angriffen (XSS) verwendet werden, filtern.
Warum man für die Installation eines Browsers den Rechner neu starten muss, bleibt mir ein Rätsel. Aber das ist man ja leider schon zu genüge auch von diversen anderen Updates gewohnt. Auch wenn ich das eher als Rückschritt betrachte.
Safari 5 ist ein gelungenes Update. Die Geschwindigkeitsvorteile sind spürbar. Leider fehlen mir immer noch eine offizielle Schnittstelle für Extensions wie es zum Beispiel seit Jahren Firefox oder auch seit neuerem sehr erfolgreich Chrome vorgemacht haben. Auch fehlt mir immer noch eine Einstellungsmöglichkeit, um die Tabs wieder oberhalb der Adressbar darzustellen. Aber davon werde ich wohl auch weiterhin nur träumen können. Nach dem Update funktionieren natürlich erst mal ein paar Drittanbietertools wie zB. SafariTabs nicht mehr. Für 1Password gab es heute gleich ein kompatibles Update. Einige User berichten von Kernel Panics nach der Installation. Gab es bei euch Probleme? Wie empfindet ihr diese Weiterentwicklung? Zufrieden?
Update
Safari 5 unterstützt nun doch Erweiterungen. Diese Information habe ich irgendwie übersehen. Ist aber standardmässig nicht aktiviert und lässt sich auch nur im Entwicklermenü aktivieren. Dieses Menü kann man selbst sehen, wenn man im Terminal folgende Option setzt:
defaults write com.apple.Safari IncludeDebugMenu 1
Safari dann neustarten und danach kann man die Erweiterungen erst aktivieren.
Danke an die Kommentatoren für diesen Hinweis.
Links
http://support.apple.com/kb/HT4134?viewlocale=de_DE
http://html5test.com/
PLEASE TURN OFF YOUR WIFI
08. Jun
Sind wir ehrlich, 99,9% von dem, was Apple CEO Steve Jobs der Welt gestern vorgestellt hatte, kannten wir schon.
Nachfolgend nun meine Highlights der WWDC 2010 Keynote:
Sorry aber da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Mal ganz davon ab, dass es ziemlich frech ist, den Zuschauern das WLAN zu verbieten, finde ich, dass auf die eigenen Versäumnisse, bei der Planung der Veranstaltung, extrem peinlich reagiert wird!
LINKS
http://cnettv.cnet.com/
Einladung: WWDC Keynote 2010
07. Jun
Wie gewohnt öffnen wir heute Abend wieder unseren Chat für euch. Anlass ist Apples Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC 2010.

Mein Blutdruck beginnt sich langsam in die gewohnten Höhen einzupegeln und ich denke Apple wird uns heute mehr als einen Grund liefern, über den wir hitzige Diskussionen führen können. Ich freue mich auf heute Abend und hoffe ihr seit alle dabei.
Wann? Schon heute am Montag, d. 07.Juni.2010 Beginn: 19 Uhr MESZ.
Die Zugangsdaten sind wie folgt:
Server: irc.apfelquak.de
Port: 7000
SSL: ja
Raum: keynote
Bis heute Abend.
Häufig gestellte Fragen:
Warum IRC und nicht iChat?
Vor ein paar Jahren hat eine iChat Gruppe locker ausgereicht. Mittlerweile treffen sich aber doch ein paar Apple begeisterte Benutzer mehr als damals, um so eine Veranstaltung zu begleiten. Da reicht es leider nicht mehr für iChat und das verwendete Protokoll aus. IRC skaliert bei großen Nutzergruppen einfach besser.
Welchen IRC Client?
Für Mac OS X gibt es von uns zwei Empfehlungen: 1. die kostenlose Variante mit Colloquy und 2. die Sharewarevariante Linkinus (19,99$) von Conceited Software.

























