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WWDC 2013 · Eure Highlights?

Na, habt Ihr Euch das Drama gestern auch angetan? Egal ob auf dem Apple TV, im Browser oder einem den zahlreichen Live-Blogs (die manchmal gar nicht so live sind)?

Ich hab es mir jedenfalls irgendwann später am Abend ‘re-live‘ angesehen. Diese ‘live’-Diashow auf dem Apple TV konnte ich nach 5 Minuten ehrlich gesagt nicht mehr ernst nehmen.

Bestandsaufnahme!

Nach der typischen Zahlen-Prahlerei mit anschließendem Windows-/PC- und zum späteren Zeitpunkt auch Android-Bashing ging es los:

  • Anki Drive
  • OS X 10.9 Mavericks
    • Tabs im Finder
    • Tagging
    • Multiple Windows
    • besseres Powermanagement (CPU, RAM)
    • Safari 7
    • iCloud Keychain
    • besseres Handling der OS X Notifications
    • Apple Maps für OS X
    • iBooks für OS X
    • Kalender-App (ohne skeuomorphes Design)
    • automatische Updates
  • MacBook Air mit Intel Haswell Technologie
  • AirPort Extreme und Time Capsule Basisstationen
  • Mac Pro
  • iWork for iCloud (kompatibel zu Safari, Chrome und Internet Explorer)
  • iOS 7
    • komplettes Redesign (App Store, Safari, Siri…)
    • Control Center
    • Multi-Tasking
    • AirDrop
    • automatische Updates
    • iTunes Radio

Das war es so im Groben. Keine neuen iPhone, keine Retina MacBook Air… Letzteres finde ich besonders schade und werde mein MBA (mid 2011) daher wohl doch länger behalten.

Kurzes Fazit:

Das Design von iOS 7 ist wirklich hübsch geworden. Das Control Center und neue Multitasking überzeugen; iRadio iTunes Radio… nunja, ist für mich in der vorgestellten Form keine ernsthafte Konkurrenz für Spotify, Rdio & Co.!

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich auch allen iOS Entwicklern viel Spaß beim Redesignen ihrer Apps ;-)

Die gezeigten neuen Feature von OS X Mavericks (Katzennamen gibt es nicht mehr; man konzentriert sich jetzt auf sehenswerte Spots in Apples Heimatbundesstaat Kalifornien) sind zwar ganz nett aber rechtfertigen diese einen Major OS Upgrade? Kann man bestimmt vortrefflich drüber streiten. Im Endeffekt wird viel Bockmist, den man mit OS X Mountain Lion verzapft hat, überarbeitet und (hoffentlich) durchdachter und besser funktionierend ausgeliefert.

Darüber hinaus wird auch deutlich, dass OS X und iOS immer weiter aufeinander zugehen.

Bildschirmfoto 2013-06-11 um 01.09.19

Erste Beta-Versionen beider Betriebssystem sind seit gestern Abend für Mitglieder des Apple Developer Programs verfügbar. Mit finalen Versionen wird im Herbst diesen Jahres gerechnet. Gleiches gilt übrigens auch für das für mich weniger spannende iWork for iCloud.

Bildschirmfoto 2013-06-11 um 01.11.39

Beim Thema Hardware möchte ich Apple zum neuen Mac Pro gratulieren. Wirklich schick, diese kleine schwarze drehbare Power-Säule. Ich bin auf den Preis gespannt, der in Vollausstattung wohl locker in den fünfstelligen Bereich gehen wird.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass Tim (Cook) weiterhin besser als jede Schlaftablette wirkt und Phil (Schiller) irgendwie durch den Wind und alles andere als bei der Sache zu sein schien! Das aber nur am Rande.

Denn jetzt kommst Du in einer kleinen Umfrage zum Zuge:

Was waren Deine Highlights der WWDC 2013 (max. drei Nennungen)?

View Results

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-> http://www.apple.com/apple-events/june-2013

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MacBook Air Herausforderer · Asus Zenbook Prime UX31A

Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte ich von Intel das Asus Zenbook UX21E Ultrabook zum Testen zugesandt bekommen. Dieses endete schlussendlich in einem Hardware- und Benchmark-Artikel, der damals schon andeutete, dass Asus ganz klar das MacBook Air im Visier hat.

Nun ist dieser Tage das Zenbook, äußerlich unverändert aber unter der Haube aktualisiert, in der zweiten Generation erschienen. Es wurden, wenn man es böse sagen will, quasi alle meine damaligen Kritikpunkte aufgenommen und das Gerät überarbeitet. So gibt es endlich eine Tastaturbeleuchtung und auch das Display wurde angepasst. Es wird nun ein Full-HD IPS Panel, also 1.920 x 1.080 Pixel, mit sehr hohem Bildkontrast und extrem flachen Blickwinkel verwendet. Darüber hinaus handelt es sich um ein mattes Display (anti-glare), was den altbekannten Spiegeleffekt erfolgreich verhindert.

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Die neue Generation des Zenbooks erkennt man übrigens am Namenszusatz Prime und dem Buchstaben A anstatt des E in der Modellbezeichnung. Zum Testen stand mir das 13 Zoll BTO (best to oder) Modell UX31A-R4003V eines Kollegen (danke Dirk) zur Verfügung.

Nachfolgend ein kleiner Vergleich mit der Konkurrenz aus dem Hause Apple:

Apple MacBook Air (mid 2012)Asus Zenbook Prime UX31A-R4003V
Prozessor2,0 GHz Intel Core i7 (i7-3667U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)1,9 GHz Intel Core i7 (i7-3517U, Dual Core, Ivy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3L SD-RAM (@1600 MHz)4 GB DDR3 SD-RAM (@1600 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 4000Intel HD Graphics 4000
Festplatte256 GB SSD256 GB SSD
Display13,3 Zoll Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,78 cm Diagonale)13,3 Zoll Mattes (anti-glare) Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung (33,70 cm Diagonale)
Displayauflösung1.440 x 900 Pixel (16:10)1.920 x 1.080 Pixel (16:9, Full-HD)
Maße (BxTxH)325 x 227 x 3-17 mm325 x 223 x 3-18 mm
Gewicht1,35 kg1,3 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera (720p)

2 x USB 3.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (720p)

2 x USB 3.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
1x SD-Kartensteckplatz
AkkuLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt MagSafe 2 NetzteilLithium-Polymer mit 50 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.4Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.699,00 Euro1.399 Euro

Man sieht also, dass beide Geräte, trotz nahezu identischer Leistung, genau 300 Euro trennen. Ziemlich happig aber ich lasse das einfach mal im Raum stehen. Tobt Euch in den Kommentaren aus ;)

Benchmark

Einen etwas detaillierteren Einblick ins ‘next gen’ Zenbook bieten auch hier wieder freie Tools wie HWiNFO oder CPU-Z.

Im Vergleich zum Vorjahresmodell wird ein aktueller 2012er Dual Core Intel Core i7-3517U der Ivy Bridge Architektur mit einem Standardtakt von 1,9 GHz, der im Turbo-Modus auf 3,0 GHz hochfährt, verwendet. Darüber hinaus sind schnellere 4 GB DDR3 RAM (@1.333 MHz vs. @1.600 MHz) und eine identische 256 GB SSD verbaut. Dazu bietet Intel mit der Intel HD 4000 Grafiklösung eine im Vergleich zum 2011er Modell leicht verbesserte Grafikeinheit auf der CPU an, die nun auch voll zu DirectX 11 kompatibel ist.

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So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Windows-Leistungsindex im Vergleich zum 2011er Modell keine überraschenden Unterschiede zeigt; Schnellerer Prozessor, leicht bessere Grafikleistung. Die Festplattenwertung und überraschender Weise auch die Wertung des (schnelleren) Arbeitsspeichers blieb gleich.

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Kommen wir zur verbauten Festplatte; seines Zeichens eine SSD, die aus dem Vorjahresmodell stammt. Es handelt sich dabei um eine ADATA XM11 mit 256 GB, die aus irgendeinem Grund bei meinem Testkandidaten in zwei 128 GB Partitionen geteilt war.

Durch verschiedene Festplatten Benchmarks wie HD Tune oder die kostenlosen CrystalDiskMark bzw. AS SSD Benchmark, lassen sich Werte von knapp 500 MB/s im sequentiellen Lesen und über 200 MB/s im sequentiellen Schreiben von Daten festhalten. Das sind sehr gute Werte und übertreffen die eigentlich identische SSD aus dem 1st gen Zenbook noch mal deutlich. Warum das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht liegt es an der aktuelleren Firmware der SSD.

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Beim Thema SSD sei auch gleich eine kleine Warnung ausgesprochen: Wie es scheint, verbaut Asus zusätzlich zur sehr schnellen ADATA XM11 aufgrund von Lieferengpässen auch (im Vergleich zu ADATA) langsame SanDisk U100 SSD. Das erkennt man leider erst, wenn man das Gerät einschaltet und im Gerätemanager nachschaut. Wer von so einer ‘Teufelei’ betroffen ist, sollte dringend von seinem Umtauschrecht gebrauch machen.

Apple lässt in diesem Falle übrigens grüßen!

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Weiter geht es mit Geekbench. Asus liefert mit dem 2nd Generation Zenbook (Core i7-3517U) im Auslieferungszustand knapp 6.300 Punkte im 32-bit Benchmark ab. Für ein Ultrabook dieser Klasse ein sehr guter Wert. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Werte zum Prozessor und RAM findet Ihr im von mir hochgeladenen Geekbench Browser.

Im Vergleich zu den Vorjahreswerten vom ersten Zenbook mit Core i7-2667M und ca. 5.600 Punkten ist eine kleine Steigerung erkennbar. Ein mit der aktuellen Zenbook-Generation vergleichbares MacBook Air (mid 2012) mit Core i7-3667U kommt auf ca. 6.900 Punkte.

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Als nächstes ist Cinebench dran, das die CPU- und Grafikleistung überprüft und auf dem Profitool Cinema 4D von Maxon basiert.

Die OpenGL-Leistung von 16,50 BpS und entsprechende Vergleichswerte verdeutlichen wiederholt, dass die OnChip Grafikkarte für komplexe Grafikgeschichten eher ungeeignet aber dann doch fast doppelt so schnell wie die Vorjahres-GPU ist. Der Benchmark im CPU-Test legt hingegen nur leicht zu. Da der verwendete Core i7 vier Threads gleichzeitig berechnen kann, wird die 3D Szene im rechten Screenshot recht zügig bewältigt.

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Darauf aufbauend habe ich natürlich auch einige Futuremark Benchmarks, alá 3DMark und PCMark durchgeführt. Ich will es gar nicht großartig kommentieren. Schaut Euch einfach meine erzielten Ergebnisse detailliert im Browser an.

Bevor Fragen kommen: PCMark05 verweigerte wiederholt seinen Dienst (NULL Punkte) und für die Nutzung von PCMark Vantage muss man immer noch einen Trial-Key anfordern, worauf ich keine Lust hatte.

Abschließend sei wieder der Passmark Performance Test erwähnt, der noch mal das ganze Zenbook gequält hat und schlussendlich knapp 1.600 Punkte erreichte.

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Anschließend habe ich diesen erreichten Wert gegen ein, in der Online-Datenbank von Passmark, gefundenes Vorjahresmodell (Zenbook UX31E) mit Core i7-2677M vergleichen. Kurzum: Die 2te Generation ist überall besser ;)

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Sonstiges

Die Zeit zum Booten des Gerätes ist quasi identisch mit dem Vorjahresmodell. Das heißt, dass in ca. 20 Sekunden das Windows vom Drück auf den Startknopf aus komplett hochgefahren ist. Aus dem Standby/Schlafmodus erwacht das Gerät innerhalb von 2-3 Sekunden.

Die Akkulaufzeit beträgt im alltäglichen ‘normalen’ Gebrauch ca. 5 Stunden. Das Ganze lässt sich, sofern man WLAN deaktiviert und in den ECO-Modus schaltet, aber auch locker auf 10 Stunden aufblähen, kann aber auch unter konstanter 100% Last schnell auf 2,5 Stunden schrumpfen.

Positiv fiel mir noch die Geräuschentwicklung während der Stresstests auf. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich beim 13 Zoll Modell das Gefühl, dass es gleich abhebt. Es wird zugegebenermaßen sehr warm, was durch das Aluminium Unibody Gehäuse sehr gut abgeleitet wird, aber das Lüftergeräusch hält sich in Grenzen. Gerade zum 11 Zoll Modell, das verständlicher Weise weniger Platz zum Kühlen bietet, ein erheblicher Fortschritt.

FAZIT

Ich kann mein Fazit vom 1st gen Zenbook eigentlich nur wiederholen: Wer nichts mit Apple oder OS X anfangen kann und auf der Suche nach einem treuen Begleiter für Unterwegs ist, sollte zugreifen. Das Gerät würde sinnvoll aktualisiert, sieht schick aus und ist äußerst performant.

Gerade das neue matte Full-HD IPS Display hat mich immer wieder aufs Neue begeistert. Die Helligkeit stimmt, die Farben sind knackig. Ich bin mal gespannt, was Apple mit dem Retina Display beim nächsten MacBook Air herausholt. Bis dahin hat Asus meiner Meinung nach klar die Nase vorne.

Auch das Unibody-Gehäuse ist über jeden Zweifel erhaben, von sehr wertiger Qualität und steht dem MacBook Air, bis auf die sichtbaren Abluftschächte, in nichts nach. Die nunmehr beleuchtete Tastatur, das Multitouch Touchpad und die SSD (aufpassen, welche verbaut ist) sind identisch mit dem Vorjahresmodell und sollen in diesem Fazit keine Rolle spielen. Mehr dazu im ‘alten’ Review.

Wer jammern will, findet außer dem ‘Knackpunkt’ Windows natürlich weitere Ansatzpunkte. So ist das RAM auf maximal recht schlanke 4 GB begrenzt, das zudem fest verlötet und nicht austauschbar ist. Gleiches gilt übrigens für den Akku. Darüber hinaus sucht man einen Ethernet Port und auch ein CD/DVD-Laufwerk vergeblich. Zumindest beim Ethernet Port hat Asus aber mitgedacht und legt erneut einen USB-to-Ethernet Adapter dem Lieferumfang bei.

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WWDC 2012 · Koan Retina!*

* für mich

Na, auch noch etwas durchgeschwitzt? Aber es war ein verdientes Unentschieden zwischen England und Frankr… Jaja, ist ja gut! Konzentrieren wir uns auf das Wichtigste vom heutigen Tage: Apples Keynote auf der WWDC 2012.

Hardware

Wie vorher schon weitestgehend bekannt, aktualisierte Apple seine beiden bestehenden Laptop-Linien mit brandneuen Intel Ivy Bridge Prozessoren und USB 3.0. Obendrauf kamen beim MacBook Air noch die Option auf 8 GB RAM und einer 512 GB SSD, sowie die Erkenntnis, dass das 17 Zoll MacBook Pro eingestellt ist. Die Einstiegspreise blieben weitestgehend unverändert.

-> MacBook Air (mid 2012)
-> MacBook Pro (mid 2012) 

Bildschirmfoto 2012 06 11 um 21 00 45 s

Darüber hinaus gab es eine mittlere Sensation, denn ein 15,4 Zoll Next Generation MacBook Pro, eine Mischung aus MacBook Air und dem ‘current gen’ MacBook Pro würde vorgestellt. Dieses ist dünner, demzufolge leichter und mit einem Retina Display (2880 x 1800 Pixel) ausgestattet. Dazu kommen eine bis zu 768 GB große SSD als Festplatte, bis zu 16 GB RAM, eine GeForce GT 650M Grafikkarte mit neuster Kepler Technologie, ein HDMI- und MacSafe 2 Anschluss, sowie KEIN DVD-Laufwerk und KEIN Ethernet Port. Der Einstiegspreis ist mit 2.279,00 Euro recht gepfeffert und wird in der BTO-Version an der 4.000,00 Euro Marke kratzen.

-> Next Generation MacBook Pro (mid 2012)

Wer jetzt noch mit einem Update für den iMac oder Mac mini gerechnet hat, wird schwer enttäuscht sein. Ich persönlich verstehe das nicht oder wird es in den kommenden Tagen ‘heimlich’ nachgeschoben? Auf jeden Fall ist dieser Schritt mehr als unverständlich!

Mein persönliches Hardware-Fazit

Mit Steve Jobs hätte Apple weiterhin nur zwei Notebook Reihen und sowohl auf USB 3.0, als auch einen HDMI-Anschluss würden wir weiterhin warten. Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern eher ne Feststellung aber sei es drum.

Wer unbedingt Retina braucht und will, wird trotz des Preises zum next gen MBP greifen. Der Rest, bei dem ich mich einschließe, wird bestimmt nicht traurig sein, dass die bestehenden MacBook Air und Pro nur dezent, um nicht zu sagen ‘um das Nötigste’, aktualisiert wurden.

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11,6 Zoll Ultrabook Showdown · Apple MacBook Air vs. Asus Zenbook UX21E (Teil 2/2)

Bezugnehmend auf meinen ersten Artikel zum Asus Zenbook UX21E, der sich hauptsächlich auf das Äußere bezog, möchte ich heute, wie versprochen, auf diverse Benchmarks zu diesem Gerät zu sprechen kommen.

Wie man auch nachfolgend feststellen wird, werde ich jetzt, bis auf wenige Ausnahmen, kein Vergleichsfeuerwerk zwischen dem MacBook Air und dem hier getesteten Zenbook abfackeln. Zum einen ist die Hardware nicht identisch (Core i7 vs. Core i5) und zum anderen habe ich auf meinem MBA kein Bootcamp für vergleichbare Testbedingungen installiert.

Bevor es losgeht, lohnt sich natürlich wieder ein Blick auf das Innenleben beider Geräte:

Apple MacBook Air (mid 2011)Asus Zenbook UX21E-KX004V
Prozessor1,8 GHz Intel Core i7 (i7-2677M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)1,6 GHz Intel Core i5 (i5-2467M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memoryIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
Festplatte256 GB SSD128 GB SSD
Display11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,49 cm Diagonale
11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,50 cm Diagonale
Displayauflösung1366 x 768 Pixel (16:9)1366 x 768 Pixel (16:9)
Maße (BxTxH)299,5 x 192 x 3-17 mm299 x 196 x 7-17 mm
Gewicht1,08 kg1,1 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera

2 x USB 2.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (0,3 Megapixel)

1 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
AkkuLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt MagSafe NetzteilLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.3Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.599,00 €

(1.149,00 € für ein, mit dem hier getesteten Asus Zenbook, vergleichbares MBA)
999 €

Einen etwas detaillierteren Einblick beim Zenbook bieten freie Tools wie HWiNFO oder CPU-Z.

Verbaut sind neben einem 2011er Dual Core Intel Core i5-2467M der Sandy Bridge Architektur mit dem Standardtakt von 1,6 GHz, der im Turbo-Modus auf 2,3 GHz hochfährt, 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher, sowie eine 128 GB SSD. Dazu gibt es eine Intel HD 3000 Grafiklösung mit shared memory, die direkt auf der CPU untergebracht ist.

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Beginnen möchte ich mit dem Windows-Leistungsindex, der mit einer Bewertung von 5,7 recht ordentlich ausfällt. Hier sieht man schon, wo die Stärken und Schwächen des von mir getesteten Zenbooks liegen.

Die OnChip Grafiklösung von Intel ist der Flachenhals. Das ist übrigens bei meinem MacBook Air nicht anders. Wer also mehr der Gamer ist oder viel Wert auf das Rendern von Computeranimationen legt, sollte sich vielleicht ein anderes Notebook kaufen. Für den normalen Officebetrieb oder mal ne Runde Angry Birds reicht es aber dennoch allemal. Die Stärken liegen wiederum ganz klar in der Festplatte, was durch die verbaute SSD sicherlich niemanden verwundern wird.

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Apropos SSD: Hier setzt Asus auf die ADATA XM11, die mit 128 GB für meine Begriffe etwas knapp bemessen ist. Aber sei es drum, denn die Leistungswerte dieser SSD sind sehr gut und schlagen die meines MacBook Air im damaligen Benchmark, zumindest im Bereich Lesen von Daten, deutlich.

Durch verschiedene Festplatten Benchmarks wie HD Tune (in einer etwas angestaubten aber kostenlosen Version 2.55) oder die ebenfalls kostenlos CrystalDiskMark bzw. AS SSD Benchmark, lassen sich Werte von über 400 MB/s im sequentiellen Lesen und über 120 MB/s im sequentiellen Schreiben von Daten festhalten.

Bei HD Tune sieht man übrigens auch, dass die Festplatte eine versteckte 8 GB Recoverypartition hat, die das Gesamtvolumen der SSD nochmals auf 120 GB schrumpfen lässt.

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Weiter soll es mit Geekbench gehen, das vielen OSX Usern sicher ein Begriff sein wird. Im damaligen Benchmark mit meinem frisch ausgelieferten MacBook Air (Core i7-2677M) erzielte ich knapp 6.700 (32-bit Benchmark) bzw. 6.900 Punkte (64-bit Benchmark), was ein knappes 3/4 Jahr später durch ein nicht mehr ganz so sauberes System etwas schlechter ausfällt.

Asus liefert mit dem Zenbook (Core i5-2467M) im Auslieferungszustand knapp 4.600 Punkte im 32-bit Benchmark. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Werte zum Prozessor und RAM zu diesem Benchmark findet Ihr im von mir hochgeladenen Geekbench Browser.

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Als nächstes ist Cinebench dran, das die CPU- und Grafikleistung überprüft und auf dem Profitool Cinema 4D von Maxon basiert.

Die OpenGL-Leistung von 9,39 BpS und entsprechende Vergleichswerte verdeutlichen wiederholt, dass die OnChip Grafikkarte für komplexe Grafikgeschichten eher nicht geeignet ist. Der CPU-Test fällt hingegen recht recht positiv aus. Da der verwendete Core i5 vier Threads gleichzeitig berechnen kann, wird die 3D Szene im rechten Screenshot recht zügig bewältigt.

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Darauf aufbauend habe ich natürlich auch einige Futuremark Benchmarks, alá 3DMark und PCMark durchgeführt. Ich will es gar nicht großartig kommentieren. Schaut Euch einfach meine erzielten Ergebnisse detailliert im Browser an.

Bevor Fragen kommen: 3DMark 11 lief mangels DirektX 11 Grafikkarte nicht; PCMark05 verweigerte vehement seinen Dienst (vielleicht zu alt???) und für die Nutzung von PCMark Vantage muss man einen Trial-Key anfordern, worauf ich keine Lust hatte.

Abschließend sei der Passmark Performance Test erwähnt, der noch mal das ganze Zenbook gequält hat und schlussendlich knapp 1.150 Punkte erreichte.

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Anschließend habe ich diesen erreichten Wert gegen ein, in der Online-Datenbank von Passmark, gefundenes Zenbook UX21E mit Core i7-2677M vergleichen.

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Sontiges

Zum Booten hatte ich noch gar nichts gesagt: Im Auslieferungszustand benötigt das UX21E vom Drücken des On-Schalters bis zum vollständigen Hochfahren von Windows keine 20 Sekunden, was ein sehr guter Wert ist. Ein Instant-On aus dem Schlafmodus geht sogar in weniger als zwei Sekunden über die Bühne.

Ein heikles Thema ist bei diesen 11,6 Zoll Geräten, mangels Platz im Gehäuse, die Akkulaufzeit. Im normalen ‘Officebetrieb’, und das wird wenig verwundern, konnte ich zum MacBook Air keinen Unterschied feststellen. Beide Geräte halten ca. 3,5 bis 4 Stunden durch, was unter konstanter 100% CPU-Last brachial auf ca. 2 Stunden zusammenschrumpft. Wer darauf angewiesen ist, sollte lieber zum 13,3 Zoll Modell, egal ob MacBook Air oder Zenbook, greifen, die beide wesentlich mehr Platz für den verbauten Akku bieten.

FAZIT

Es sieht nicht nur schick aus, es ist auch sehr performant… dieses 11,6 Zoll Ultrabook von Asus. Ich kann daher nur mein Fazit aus dem ersten Artikel wiederholen: Wer nichts mit Apple oder OSX anfangen kann und auf der Suche nach einem treuen Begleiter für Unterwegs ist, sollte zugreifen.

Im Alltag ist das Zenbook quasi lautlos und der Lüfter ist kaum bis gar nicht zu hören. Das liegt letztendlich natürlich auch am Aluminiumgehäuse, was, ähnlich wie beim MacBook Air, eine nahezu perfekte Abwärme garantiert. Wird allerdings Last drauf gelegt und die Rechenpower ausgereizt, wird das gute Stück recht schnell sehr laut. Das konstante Lüftergeräusch und die damit verbundene Abwärme, sowie der sehr warm werdende Aluminiumboden tun ihr Übriges.

Das ist aber alles kein Drama, denn auch das MacBook Air ist unter Last nicht gerade der leiseste Kandidat. Wie ich damals schon schrieb: Irgendwie muss bei der flachen Bauweise dieser Ultrabook die Abwärme aus dem Gerät herauskommen. Dass es da mal etwas lauter wird ist halt einer der wenigen Nachteile.

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LandingZone – Eine Docking Station für das MacBook Air

Eine elegante und kleine Dockingstation für das MacBook Air. Gibt es nicht? Gibt es wohl!

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Konkret geht es um die LandingZone Dockingstation, die neben vier USB 2.0 Steckplätzen, einen 10/100T Ethernet-Anschluss, sowie einen Mini Display Port (extern bis zu 2560 x 1440 Pixel) und ein Kensington Lock aufzuweisen hat.

Der Verkaufspreis wird bei 200 US$ liegen. Für 20 US$ zusätzlich wird das Dock weltweit verschickt.

Bei Kickstarter gibt es zu diesem Projekt mehr Informationen.

LINKS
http://landingzone.net/ 

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11,6 Zoll Ultrabook Showdown · Apple MacBook Air vs. Asus Zenbook UX21E (Teil 1/2)

Dass unser Ausflug zur Cebit 2012 nicht allzu aufregend war, hatten wir ja schon erwähnt. Einzig der Besuch der Blogger-Hütte mit freundlicher Begleitung von Intel war ein kleines Highlight. Wie damals schon geschrieben, konnten uns in diesem Zusammenhang die Ultrabooks von ASUS überzeugen.

Long story short: Eine Visitenkarte später erreichte mich vor ein paar Wochen genau ein solches Gerät zum Testen und Rumspielen.

Dabei handelt es sich genauer gesagt um das ASUS Zenbook UX21E, also der 11,6 Zoll Variante dieses Ultrabooks. Ich will nun versuchen in diesem, und in einem weiteren Artikel, der sich ausschließlich auf Benchmarks konzentrieren wird, einen kleinen Eindruck von diesem Notebook zu vermitteln.

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Heute soll es erst einmal um das Äußere, die Verarbeitung, sowie Haptik gehen. Dabei tritt das UX21E gegen keinen Geringeren als seinen fast identischen Bruder, dem (meinem) Apple MacBook Air, ebenfalls in 11 Zoll, an.

Die Kandidaten

Apple MacBook Air (mid 2011)Asus Zenbook UX21E-KX004V
Prozessor1,8 GHz Intel Core i7 (i7-2677M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)1,6 GHz Intel Core i5 (i5-2467M, Dual Core, Sandy Bridge Architektur)
Arbeitsspeicher4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
GrafikkarteIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memoryIntel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
Festplatte256 GB SSD128 GB SSD
Display11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,49 cm Diagonale
11,6 Zoll LED-backlit glossy widescreen
- 29,50 cm Diagonale
Displayauflösung1366 x 768 Pixel (16:9)1366 x 768 Pixel (16:9)
Maße (BxTxH)299,5 x 192 x 3-17 mm299 x 196 x 7-17 mm
Gewicht1,08 kg1,1 kg
AnschlüsseWi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Facetime Kamera

2 x USB 2.0
1 x Thunderbolt / Mini Display Port
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
Wi-Fi 802.11n
Bluetooth 4.0
Webcam (0,3 Megapixel)

1 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x Mini-VGA / Mini D-Sub-S (15-Pin)
1 x micro HDMI
1 x 3,5 mm analoger Kopfhörerausgang
AkkuLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt MagSafe NetzteilLithium-Polymer mit 35 Wattstunden und 45 Watt Netzteil
BetriebssystemMac OS X 10.7.3Windows 7 Home Premium SP1 64-bit
Preis (UVP)1.599,00 €

(1.149,00 € für ein, mit dem hier getesteten Asus Zenbook, vergleichbares MBA)
999 €

Vom Prozessor und der doppelt so großen SSD abgesehen, und das werden die folgenden Bilder eindrucksvoll belegen, handelt es sich quasi um identische Ultrabooks.

Gehäuse

Wie an den Außenmaßen schon erkennbar, sind beide Ultrabooks, bis auf wenige Millimeter, gleich groß. Das wirklich 1A verarbeitete Aluminium-Gehäuse macht das Zenbook zu einem sehr wertigen Gerät und es steht meiner Meinung nach auf exakt der gleichen Stufe wie das MacBook Air. Selbst die Spaltmaße und verwendeten Mini-Torx Schrauben an der Unterseite beider Ultrabooks sind identisch.

Mir persönlich ist bei einem Laptop sehr wichtig, dass er beim “Hin- und Herwinden/biegen-Test” in Sachen Steifigkeit bzw. Festigkeit nicht knarrt und ächzt. Durch dieses Unibody-Metall-Konzept wird genau das erreicht. Im Endeffekt aber auch kein Wunder, denn beide Gehäuse werden in China beim gleichen Hersteller produziert.

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Anschlüsse

Ja ja, Ultrabooks und ihre Anschlüsse. Ein leidiges Thema, dass ich gar nicht so kritisch sehe. Durch die Bauhöhe von gerade einmal 17 Millimetern sind die Anschlüsse natürlich schon physisch sehr begrenzt.

Hier hat das Zenbook deutlich die Nase vorne. Während Apple noch überlegt, was USB 3.0 ist, setzt Asus es um. Zumindest einer der beiden USB-Anschlüsse, nämlich der blaue, ist zu USB 3.0 kompatibel. Dazu kommt ein Micro-HDMI Anschluss, der für externe Monitore mehr als nützlich ist. Einen Thunderbolt-Anschluss, wie beim MBA, sucht man beim Zenbook vergebens, dafür hat es aber zusätzlich noch einen Mini-VGA Ausgang.

Dazu muss auch erwähnt werden, dass Asus dem Zenbook zwei Adapter beilegt. Leider keinen Micro-HDMI to HDMI Adapter aber dafür zum einen einen Mini-VGA to VGA (15 Pin) und zum anderen einen USB to Ethernet Adapter. Gerade letzterer ist nicht zu unterschätzen und überaus wertvoll, falls doch einmal irgendwo kein WLAN zu haben ist. Über Form und Aussehen, im Vergleich zum Apple Pendant (im Zubehör erhältlich und nicht im Lieferumfang vom MBA), spare ich mir jeden Kommentar und lasse ein Bild sprechen.

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Tastatur

Dieser Punkt kommt für mich direkt hinter einem nicht ächzenden Gehäuse. Um es kurz zu zu machen: (Fast) alles Super!

Während bei Zenbook an dieser Stelle die Tasten in einer Kunststoffplatte liegen, sind sie beim MBA im Unibody-Gehäuse verbaut. Hier kann man vielleicht ein kleinen Minuspunkt verteilen; dennoch sind sowohl Druckpunkt als auch Tippgefühl angenehm und kaum vom MBA zu unterscheiden.

Was allerdings gar nicht geht, ist die fehlende Tastaturbeleuchtung beim Zenbook. Das hat mich anno dazumal schon nach kurzer Zeit bei meinem alten MacBook (late 2008) mehr als gestört und das tut es auch dieses Mal. ASUS – DRINGEND NACHBESSERN!!!

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Touchfeld

Wieder ein kurzes Fazit vorneweg: Endlich mal ein Windows-Notebook das beim Touchfeld auf separate Tasten verzichtete, bei dem man sich nicht die Finger bricht und das ähnlich gut zu benutzen ist wie bei einem Multitouch-MacBook.

Die Größe, sensitive Eigenschaften, sowie das Gleiten beider Touchfelder ist quasi identisch. Einziger Unterschied: Während beim MBA nichts angezeichnet ist, erkennt man auf dem Zenbook wo die linke und wo die rechte Maustaste zu finden ist.

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Sound

Das Zenbook wird mit dem Label Audio by Bang & Olufsen ICEpower angepriesen. Das bezieht sich natürlich nur auf die Lautsprecher, die durch kleine Auslässe auf der Unterseite des Gerätes links und rechts zu sehen sind. Als Soundkarte wird eine normal Realtek ALC269 verwendet, die kein Hexenwerk ist und nicht anders klingt als die des MBA.

Alleinschon von der Bauhöhe, und das kennen wir alle von den LED-TVs, kann da gar kein toller Sound herauskommen, Bang & Olufsen Boxen hin oder her. Für YouTube, mal ne MP3 oder ne kleine Serie reicht es aber dennoch. Wer mehr will, und das ist beim MBA nicht anders, muss es via AirPlay & Co. auf ein richtiges Soundsystem streamen.

Dennoch ein toller Marketingschachzug von Asus ;)

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Zubehör

Neben den schon angesprochenen beiden Adaptern liefert Asus natürlich noch ein Netzteil mit. Das Design bietet im direkten Vergleich mit dem MBA Pendant… nun ja… schaut einfach aufs Bild.

Der Anschluss dieses Netzteils ist meiner Meinung nach aber alles andere als gelungen. Nun kann man von Asus natürlich nicht verlangen, dass sie den genialen MagSafe-Ansatz von Apple kopieren aber dieser urzeitliche Stecker geht nun wirklich nicht mehr. Einmal kurz übers Kabel stolpern und man bekommt das Zenbook in den Rücken gedroschen (was durch das Alu-Gehäuse alles andere als lustig ist).

Darüber hinaus legt Asus dem Zenbook ein wirklich schickes und brauchbares Notebook-Sleeve bei, dass dem Freiwild-Sleeve meines MBA, bis auf das verwendete Material, kaum nachsteht.

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Verpackung

Muss am Formfaktor der Ultrabooks liegen oder?

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Display

Beide Geräte haben mit 1366 x 768 Pixeln die gleiche Auflösung, was typisch für die 11,6 Zoll Panels ist. In Sachen Spiegeldisplay versuchen sich ehrlich gesagt beide Ultrabooks gegenseitig den Rang anzulaufen. Einen eindeutigen Sieger konnte ich aktuell noch nicht bestimmen.

Die Helligkeit des Zenbook-Displays ist aber dennoch beindruckend. Was weniger beeindruckt ist die Sättigung der Farben. Hier wirkt es sehr blass und fällt deutlich hinter dem MBA-Display zurück. Schade, denn auch für diesen Mangel bekommt das Zenbook einen Minuspunkt.

Zudem sieht man in den Bildern, dass sich das Display beim Zenbook eine Spur weiter nach hinten klappen lässt, was baubedingt bei diesen Ultrabooks leider nicht anders zu regeln ist.

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Sonstiges

Trotz fehlender Tastaturbeleuchtung gibt es hin und wieder eine LED, die beispielsweise die Aktivität des WLAN-Moduls bzw. den On-/Off-Status des Gerätes anzeigt. Außerdem gibt es an der rechten Seite vom Zenbook eine LED, die im zugeklappten Zustand anzeigt, ob sich das Gerät im Standby/Schlafmodus befindet.

Das Aufklappen des Zenbooks wird durch eine kleine Nase/Lasche mittig am oberen Rand des Displays erleichtert. Leider muss man dennoch beide Hände nehmen, da das Display recht fest mit dem Body verbunden ist. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass mein Testgerät recht neu ist und die Bewegungen durch weniges Auf- und Zuklappen noch nicht ‘eingefahren’ sind.

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Lüftung

Ein Thema, auf das ich bei den Benchmarks noch etwas näher zu sprechen komme. Generell wird beim Zenbook die Luft über der Tastatur mit den deutlich sichtbaren Lüftungsschlitzen angesaugt und nach unten herausgeblasen. Sieht vom Design nicht so schick aus und würde meiner Meinung nach von Apple deutlich dezenter gelöst.

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FAZIT

Ohne die noch folgenden Benchmarks zu nennen, kann ich das Asus Zenbook jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem schicken, soliden, neuen Windows Laptop mit Dampf unter Haube ist. Auch wenn sich Asus mit dem Zenbook durch Apple mit dem MacBook Air inspiriert haben lassen mag, bin ich wirklich schwer von der Qualität beeindruckt. Denn sind wir ehrlich: Windows Notebooks sind in der Regel hässlich und aus Kunststoff. Und da macht die Ultrabook-Konkurrenz von Toshiba, HP, Dell, Acer & Co. leider keine Ausnahme. Asus hat es, bis auf wenige Ausnahmen, geschafft, ein tolles Gerät zu produzieren.

Daten zur Akkulaufzeit, Zeit fürs Booten und diverse Benchmarks folgen demnächst. Seid gespannt!

LINKS
http://www.asus.de/Notebooks/Superior_Mobility/ASUS_ZENBOOK_UX21E/
http://www.apple.com/de/macbookair/

Permalink

Test: Booq Viper Hardcase 11 für das MacBook Air

Vor knapp zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle das Freiwild Sleeve aus Filz für mein 11 Zoll MacBook Air vorgestellt. Ich bin nach wie vor davon begeistert.

Einziger Nachteil bei diesem Sleeve ist natürlich: Man bekommt nur das MBA ansich transportiert. Das ganze Zubehör, also externe Festplatte, externer DVD Brenner, USB zu Ethernet-Adapter, das Netzteil oder, oder, oder müssen extra verstaut werden.

Logo booq s

Nun ist es natürlich richtig, dass man diesen ganzen Kram, vom Netzteil mal abgesehen, nicht ständig dabei haben muss. Dennoch habe ich bisher schon einige Situationen erlebt, in denen ich mir einen kompakten Transport dieses Zubehörs gewünscht hätte.

Genau an dieser Stelle kommt das Viper Hardcase vom Hersteller Booq ins Spiel, welches es für das 11 und das 13 Zoll MacBook Air gibt.

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Als Außenmaterial wird gewebtes Ballistic-Nylon verwendet und es erinnert in seiner Art tatsächlich an eine schusssichere Weste. Zudem ist es wasserabweisend und sehr stabil.

Hierbei muss man allerdings auch sagen, dass sich das Case durchaus verbiegen lässt und es nicht ganz sooo ‘hart’ ist, wie es der Name vielleicht vermuten lässt.

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Dennoch, dieser erste edle Eindruck setzt sich im Inneren nahtlos fort. Hier geht es mit superweichem Neopren aber eher soft zu und so sind neben der eigentlichen Tasche für das MacBook Air auf der einen, drei weitere Taschen auf der anderen Seite.

Hier können beispielsweise das externe CD-Laufwerk oder Festplatte, ein Mini-Display Port zu HDMI-Adapter aber auch das iPhone & Co. sicher verstaut werden. Je nachdem, was man gerne mitnehmen möchte.

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Was leider nicht zu 100% hinein passt, ist das Netzteil. Es ist für dieses Hardcase, zumindest in meiner getesteten 11 Zoll Variante, einfach zu dick und drückt beim Schließen der Tasche zu sehr auf das Air.

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Die Nähte, das Material und auch die Passform sind fantastisch. Es wackelt nichts und auch bei geschlossener Tasche hatte ich nicht das Gefühl, dass es problematisch werden würde.

Fazit

Die Tasche ist wirklich robust und erfüllt ihren Zweck zu 100%. Auch wenn man beim Netzteil Abstriche machen muss, kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Zudem ist die Verarbeitung des gesamten Hardcases erstklassig und bildet so die ideale Ergänzung zum meinem Freiwild Sleeve, wenn mal etwas mehr transportiert werden soll.

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Ferner bietet Booq fünf Jahre Garantie auf die Tasche. Im Preisvergleich findet man das Viper Hardcase ab 40 Euro für die 11 Zoll- bzw. 45 Euro für die 13 Zoll Variante.

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Kein Flash? Kein Problem!

Der Kleinkrieg zwischen Adobe und Apple sollte ja hinlänglich gekannt sein. Während iOS komplett ohne Flash Player auskommen muss, kann er unter Mac OS X noch ohne Probleme installiert und eingesetzt werden.

Eine Frage bleibt:
Will man das in der heutigen Zeit überhaupt noch?

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Durch den brachialen Vormarsch von HTML5 ist es für den “normalen Internetnutzer” meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr nötig seinen Mac oder PC mit Flash zu infizieren. Apple scheint es ähnlich zu sehen, denn das neue Betriebssystem OSX 10.7 Lion wird ohne den Flash Player ausgeliefert.

Hinzu kommen natürlich Adobes traditionelle Inkompatibilitäten, sobald OSX ein Update erfährt oder exorbitante Hardwareanforderungen. Gerade der benötigte Festplattenplatz, das verbrauchte RAM oder die CPU-Last sind hier ein großes Thema. Und hier ist Flash nur ein kleiner Teil des Problems. Ich frage mich ernsthaft, ob Adobe keine Testversionen von Apple & Co. bekommt. Auf Bugfixes zu den Adobe Produkten wartet man in der Regel Wochen, wenn nicht gar Monate… Guter Support und sauber programmierte Software sehen wahrlich anders aus.

In diesem Zusammenhang möchte ich kurz auf diesen Tweet verweisen. Ich musste herzlich lachen :D

2011-08-16 13h20_56

Darüber hinaus sollte jeder die Sicherheitsrisiken, die durch Flash auf dem Rechner entstehen, kennen. Wenigstens an dieser Stelle ist Adobe einigermaßen schnell bei der Sache und veröffentlich auch gerne mal drei neue Flash-Versionen innerhalb einer Woche. Dennoch: Man öffnet Tür und Tor für potenzielle Angreifer…

Was hat man für Alternativen?

  1. Komplett auf Flash verzichten.
  2. Auf Google Chrome als Browser setzen, in dem der Flash Player integriert ist.
  3. Den Flash Player installieren und mit den Konsequenzen leben.

Alles zusammen genommen, also Inkompatibilitäten, mieser Support und hohe (unnötige) Anforderungen an die Hardware haben mich dazu bewogen Option 1 zu wählen und ab sofort komplett auf den Adobe Flash Player zu verzichten.

Bildschirmfoto 2011-08-16 um 15.09.28-s

Ich teste diese erste Option mit meinem neuen MacBook Air unter Lion nun schon fast zwei Wochen und vermisse ehrlich gesagt gar nichts. YouTube und Vimeo laufen wunderbar und praktisch ohne CPU-Last im HTML5 Video Player vom Safari 5.1.

Wer mit installiertem Flash Player es mir gleichtun aber erst einmal Testen und nicht direkt den Flash Player von der Festplatte töten will, sollte sich die Safari-Erweitungen FlashToHTML5, YouTube5 oder HTML5 Audio im Zusammenhang mit ClickToFlash näher ansehen.

Wer sich übrigens Steve Jobs Meinung aus dem Jahr 2010 zum Thema Flash anhörten möchte ist mit folgendem Video recht gut bedient.

Abschließend interessiert uns natürlich Eure Meinung zu Flash. Ist es tot oder wird es mit dem irgendwann erscheinenden Adobe Flash Player 11 wie ein Phönix aus der Asche einen zweiten Frühling erleben?

Ist der Adobe Flash Player noch zeitgemäß?

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(inspired by 9to5Mac)

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Test: Freiwild Sleeve für 11 Zoll MacBook Air unibody

Bei meinem Unboxing Artikel zum MacBook Air (mid 2011) hatte ich Euch ja nach einem Case bzw. Sleeve für das gute Stück gefragt. Vielen Dank erst einmal für die vielen Vorschläge, die ich mir nach und nach angesehen habe.

Die letzten Jahre hatte ich eigentlich immer Neopren-Sleeve von Crumpler für meine Notebooks. Unter anderem auch ein 10 Zoll Sleeve aus der “The Gimp” Serie, worin mein altes Netbook Platz findet. Genau dieses Sleeve wollte ich für das Air übergangsweise recyclen. Problem: Was in der Breite noch perfekt passte, haute in der Länge überhaupt nicht mehr hin und so musste doch etwas schneller als gedacht ein neues Sleeve her.

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Letztendlich habe ich mich für das Freiwild Sleeve, welches direkt für das 11er MBA entwickelt wurde, entschieden. Das Sleeve ist aus grauem Wollfilz (gibt es auch noch in rot und grün) und mit einem Klettverschluss versehen, damit das Air nicht herausfallen kann. Meiner Meinung nach übrigens ein klarer Pluspunkt gegenüber dem Crumpler Giordano Special Air 11”, welches eine solche ‘Sicherung’ nicht besitzt.

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Die Verarbeitung des Freiwild Sleeves ist wirklich erstklassig. Ich bin nun kein ausgesprochener Fan von Filz aber das Material fühlt sich gut an und das Sleeve ansich macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Zudem sitzt das Air sehr eng in diesem Sleeve, es schlackerte im Stresstest ;) keinen Millimeter.

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Zusätzlichen Schutz bietet der ca. 5 mm breite Rand, an dem das Sleeve zusammengenäht ist.

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Fazit
Ich bin hochzufrieden mit meiner Kaufentscheidung. Wer ein minimalistisches Sleeve sucht, dass dennoch hochwertig ist, sollte sich im Freiwild Shop einmal umsehen. Im Preisvergleich findet man dieses Sleeve für ca. 30 Euro.

P.S. Die Qualität der Bilder bitte ich übrigens zu entschuldigen. Mehr als n iPhone 3GS stand mir gerade nicht zur Verfügung.