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macOS Tipp: Touch Bar oder Control Strip neu starten

Normalerweise wechselt die Touch Bar mit jeder App die Anzeige und bietet neue Bedienelemente an.

In seltenen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass sich die Touch Bar aufhängt bzw. sie nicht mehr reagiert. In der Regel hilft es dann die hängende App zu beenden oder auch einfach nur die App zu wechseln.

Falls diese beiden Methoden nicht funktionieren, kann man die Touch Bar oder auch nur den Control Strip per Terminal oder Aktivitätsanzeige (zu finden in /Programme/Dienstprogramme) neu starten.

Touch Bar Refresh

In der Aktivitätsanzeige sucht man zunächst nach dem Touch Bar agent. Beendet man diesen Prozess, wird die Touch Bar automatisch neu gestartet.

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Control Strip Refresh

Beim Control Strip handelt es sich nur um den ganz rechten Teil der Touch Bar, der normalerweise zusammengeklappt ist und hinter dem sich konfigurierbare Objekte für Siri, Launchpad, Mission Control, der Helligkeit, der Lautstärke u.ä. befinden.

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Auf jeden Fall sucht man in der Aktivitätsanzeige nach Control Strip und beendet diesen Prozess, der anschließend automatisch neu gestartet wird.

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Sollte auch das nicht helfen, führt leider kein Weg mehr am Reboot vorbei.

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Review: WildTech Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar

Dass mit dem Kauf eines neuen MacBooks (Pro) in der Regel weitere Ausgaben verbunden sind, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Neben (USB-C-)Adaptern stehen meistens schützende Hüllen ganz oben auf der Liste.

Daher möchte ich nachfolgend ein passendes Sleeve vom deutschen Hersteller WildTech genauer vorstellen.

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Vorgeschichte

Nachdem ich mich vor ein paar Jahren bei meinem damaligen MacBook Air unter großer Skepsis für ein ähnliches Sleeve von Freiwild entschieden hatte, gibt es für mich mittlerweile nur noch einen Werkstoff: Wollfilz

Ich bin ein sehr großer Fan dieses robusten, langlebigen, atmungsaktiven sowie wasser- und schmutzabweisenden Materials. Sleeves aus Nylon oder Neopren?! Nie wieder!

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Wer suchet, der findet

Da ich die in meinem damaligen Review noch angepriesene Lasche mit Klettverschluss, auch aus ästhetischen Gründen, nicht mehr haben wollte, fragte ich die Ente nach alternativen Herstellern und wurde so ziemlich schnell bei WildTech fündig.

Das Sleeve wird in sage und schreibe 17 Farben angeboten und besticht durch sein minimalistisches Design.

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Die Verarbeitung des ca. 3,5 mm starken Naturproduktes erfolgt bei WildTech in Handarbeit und ist somit extrem hochwertig. Die Kontrastnaht bei der Öffnung ist doppelt vernäht.

Die Abmessungen des Sleeves für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar betragen ca. 238 x 335 x 7 mm bei einem Gewicht von ca. 152 g.

Damit einhergehend ist eine perfekte Passform selbstverständlich, weshalb auch auf besagte Verschlusssysteme verzichtet wird.

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Dass es hier tatsächlich auf den sprichwörtlichen Millimeter ankommt, sieht man auch daran, dass das Sleeve in jeweils 8 Varianten angeboten wird und somit zu allen aktuellen und vielen abgekündigten MacBooks kompatibel ist.

Preise und Verfügbarkeit

Das hier vorgestellte graue Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar kostet im WildTech Shop 54,90 Euro. Durch eine Happy New Year Aktion , die noch bis zum 08.01.2017 läuft, kann man derzeit 20% sparen, so dass am Ende unter dem Strich 43,92 Euro stehen bleiben.

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Der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass WildTech neben Sleeves für Notebooks, auch Hüllen für Smartphones, Tablets, eBooks, externe Festplatten, Tastaturen, Mäuse u.v.m. im Angebot hat. Selbst individuelle Sleeves mit Text- oder Logo-Druck sind möglich.

-> http://www.wildtech-shop.de

FAZIT

Ich bin wirklich begeistert. Die herausragende Produktqualität und die perfekte Passform haben es mir echt angetan.

Und genau diese modellgenaue Fertigung ist auch der Grund, der WildTech von vielen anderen Anbietern unterschiedet. Das neue 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar (Late 2016) hat eben doch minimal andere Maße als ältere 13 Zoll MacBook Pro Retina (Early 2015 oder älter) oder ein 13 Zoll MacBook Air oder gar ein 13 Zoll Surface Book.

Für die persönliche Note steht zudem eine große Farbauswahl zur Verfügung, die man durch Text- oder Logo-Druck weiter individualisieren kann.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Welcome to Dongleland

Gute vier Wochen Warten fanden heute Mittag ein jähes Ende: DHL (Express) hat endlich geliefert…

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Konfiguration

  • 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar in Space Grau
  • 2,9 GHz Dual Core Intel Core i5 Prozessor
  • 16 GB RAM
  • 512 GB SSD
  • AppleCare Protection Plan

Der Lieferweg (laut DHL Tracking)

Eindhoven > Amsterdam > Leipzig > Hannover > Braunschweig

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Ersteindruck

Ein edles Stück Hardware hat Apple da konstruiert!

Aus Zeitmangel habe ich bisher nur den Administrator und meinen Standard-Nutzer eingerichtet. Mehr ist derzeit auch nicht so richtig möglich, da Apple den passenden USB-C-auf-USB-Adapter zum Einspielen meines Backups (zumindest Teilen davon) erst morgen liefert. Natürlich!

Nachfolgend noch einige Bilder vom Unboxing inkl. Größenvergleich zu meinem bisherigen 11 Zoll MacBook Air. Hier merkt man übrigens sehr deutlich, was ein schmaler Rand beim Display ausmacht. In der Breite unterscheiden sich beide Geräte um gerade mal ein paar Millimeter, was ich persönlich schon erstaunlich finde.

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TB3 enabler: Nicht unterstützte Thunderbolt 3 Geräte mit macOS Sierra nutzen

Über das Anschluss-Chaos mit Thunderbolt 3 hatte ich erst vor ein paar Tagen im Zusammenhang mit meinem Artikel zu USB-C berichtet.

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Mit diesem Artikel wird es auf jeden Fall nicht besser… ganz im Gegenteil…

Aus bisher unbekannten Gründen blockiert Apple einige Thunderbolt 3 Geräte unter macOS. Anstatt einer erfolgreichen Verbindung wird schlichtweg eine “unsupported” Nachricht angezeigt. Da diese Blockierung auf Software Level erfolgt (unter Windows via Bootcamp gibt es derartige Probleme nämlich nicht), kann man sie vergleichsweise einfach per Python Skript umgehen.

Dazu verweise ich nachfolgend bei GitHub auf den TB3 enabler, der die IOThunderboltFamily derart modifiziert, dass nicht unterstützte TB3 Geräte auch unter macOS Sierra funktionieren.

-> https://github.com/KhaosT/tb3-enabler

Wie immer bei solchen Hacks gibt es drei Dinge zu beachten:
Vorher ein Backup erstellen! Vorher ein Backup erstellen! Vorher ein Backup erstellen!

(via)

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Touch Bar Demo App

Ob die Touch Bar in Apples neuen MacBook Pro der erhoffter großer Wurf ist, werden wir wohl erst im Laufe der Zeit feststellen können.

Wer dieses Konzept der Bedienung jetzt schon mit einem normalen Mac ohne Touch Bar ausprobieren möchte, sollte sich die kostenlose Touch Bar Demo App genauer ansehen.

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Zum einen kann man die Demo als ganz normale App installieren. Sie bietet dann für verschiedene Apps die volle Funktionalität, lässt aber leider die Touch-Erfahrung komplett vermissen.

Daher kann man alternativ auch ein iPad (per USB) mit dem Mac verbinden, um die Touch Bar von dort zu steuern.

Damit das Ganze funktioniert, muss allerdings macOS Sierra 10.12.1 mit der Buildnummer 16B2657, die den Touch Bar Support in macOS integriert, installiert sein.

Weitere Informationen zur Demo, eine Installationsanleitung sowie passende Download-Links sind bei GitHub zu finden.

-> https://github.com/bikkelbroeders/TouchBarDemoApp

(via)

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It just works. Seamlessly.

Apple hat gestern endlich mal wieder geliefert! Das neue MacBook Pro mit der Touch Bar ist meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Upgrade zur vorherigen Generation.

Trotzdem bin ich etwas unzufrieden.

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Das fängt beispielsweise mit der Wahl des Prozessors an.

Wieso verbaut Apple in diesem Premium-Flagschiff über ein Jahre alte Intel Core i Prozessoren der sechsten Generation? Mit Kaby Lake wird die siebte Generation bereits bei anderen Herstellern angeboten und mir will, vom sicherlich geplanten stillen Prozessor-Upgrade im März 2017, kein plausibler Grund einfallen, warum Apple hier augenscheinlich bewusst auf alte Hardware setzt.

Und dass man die theoretischen 10 oder 20% Leistungszuwachs von der Skylake zur Kaby Lake Generation im Alltag kaum merken wird, sei mal dahingestellt. Ein Geschmäckle bleibt.

Ähnlich skeptisch sehe ich die vier (!!!) USB-C Anschlüsse.

Dass diese Anschlüsse, zumindest über Adapter, universell verwendbar sind, ist toll. An Adapter habe ich mich in den letzten Jahren durch mein MacBook Air auch mehr oder minder gewöhnt. Doch diese Adapter passen leider nicht mehr, so dass man sie jetzt komplett neu kaufen müsste. Warum schafft es Apple also nicht bei einem Notebook, das 1.999 Euro in der Grundausstattung kostet, wie beim iPhone 7 einen schnöden USB-A Adapter beizulegen?! Und wo ich gerade beim iPhone 7 bin: wieso hat das neue MacBook Pro einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss? ;)

Es geht ja sogar soweit, dass man derzeit kein iPhone oder iPad dieser Welt ohne Adapter oder ein im Zubehör erhältliches Kabel direkt am Mac laden bzw. synchronisieren kann…

Hinzu kommt, dass ich den mittlerweile leider ausgemusterten MagSafe-Anschluss sehr zu schätzen weiß. Es kommt bei mir bestimmt ein oder zwei mal pro Monat vor, dass jemand gegen das Kabel rennt und es im hohen Bogen wegfliegt. Mit USB-C fliegt das MacBook (Pro) nun hinterher oder es bricht mindestens der Stecker ab. Gibt es hier eigentlich passende Adapter oder andere Lösungen? Ich bin hier irgendwie nicht auf dem Stand.

Das letzte Thema betrifft den Preis.

Dass Hardware ihren Preis hat, ist völlig legitim. Da halte ich es ähnlich wie mit Software. Entweder ist es mir den Preis wert oder halt nicht. Doch was sich Apple mit dem neuen MacBook Pro mit Touch Bar erlaubt, schlägt dem Fass den Boden aus.

Ich habe Apple bisher eigentlich immer dahingegen verteidigt und den Mythos des teuren Apfel-Computers widerlegen können. Konfigurierte man sich nämlich einen nahezu identischen PC, war dieser meistens sogar teurer als der Mac.

Mit dem neuen MacBook Pro gehen mir diese Argumente weitestgehend aus. Ich schaue nur mal auf das Dell XPS 13, das mit der neusten Generation von Intel Prozessoren, wesentlich besserer Konnektivität und ansonsten identischer Ausstattung ganze 700 Euro (derzeit durch eine Promo sogar 800 Euro) günstiger ist… Sind das bessere Design des MacBook Pro, die Touch Bar und macOS diesen Preis wirklich wert?!

Ich werde es auf jeden Fall herausfinden, wenn ich mein Paket in drei bis vier Wochen erhalte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dann etliche Argumente finden werde, die den Mehrpreis rechtfertigen ;)

Um es mit Steve Jobs zu sagen: It just works. Seamlessly.