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Review: WISO steuer: 2015 für Mac OS X · Steuererklärung 2014 (Gewinnspiel inside)

Es ist noch gar nicht so lange her, da musste sich der geneigte Mac-User eine Windows-VM installieren, um auf dem Mac seine Steuererklärung zu erledigen.

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe nativer Lösungen. WISO steuer war meines Wissen Ende 2011 die erste Windows-App, die den Systemsprung erfolgreich gewagt hat und seither im gewohnten Jahreszyklus neu erscheint. Nachfolgend mein Blick auf den neusten Spross aus dem Hause Buhl.

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Gleich nach dem ersten Start der App fällt auf, dass sich die Entwickler auch hier den neuen Designrichtlinien von OS X Yosemite unterworfen haben. Sämtliche Icons, Schaltflächen, Eingabemasken u.s.w. werden gegenüber dem direkten Vorgänger, WISO steuer:2014, flacher dargestellt. Auch die Menüs sind nun strukturierter, so dass ich zuversichtlich bin, dass meine jährliche Erwartungshaltung, den Windows-Unterbau gar nicht mehr zu spüren, bestimmt irgendwann erfüllt wird ;)

Generell gilt auch für die diesjährige Version, dass man nicht nur die Einkommensteuererklärung 2014, sondern auch folgende Erklärungen und Anträge abhandeln kann:

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2014/2015
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2015
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2015
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anmeldesteuern 2015
  • Feststellungserklärung 2014
  • Umsatzsteuererklärung 2014
  • Gewerbesteuererklärung 2014
  • Gehaltsrechner 2011-2015
  • Fahrtenbuch 2015
  • Minijobs im Privathaushalt 2015
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2015

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Da die Steuererklärung eine Fleißarbeit ist, die gut vorbereitet sein will, teilt WISO steuer das ganze Procedere in die aus den Vorgängerversionen gewöhnten vier Teile ein: Daten erfassen, Daten optimieren, Steuererklärung abheben sowie Steuerbescheid prüfen und ggf. Widerspruch einlegen.

Das Erfassen der Daten geschieht durch allgemeine Eingaben zur aktuellen Familiensituation, wie Wohnort, Familienstand, Kinder etc.. Anschließend werden Einnahmen und Ausgaben, wie Löhne, Renten, Einnahmen aus Vermietungen oder Zinsen gegenübergestellt.

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Wer sich Schreibarbeit sparen möchte, wählt die Option der Datenübernahme aus Vorgängerversionen der WISO Steuersoftware oder anderen Finanz- und Bürosoftwaren wie StarMoney, Bank X, Quicken, WISO EÜR und Kasse, orgaMAX u.ä..

Darüber hinaus kann man auch die schon aus der 2014er Version bekannte vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt) oder eine Datenübernahme aus steuer:Web, der Online-Plattform der WISO Steuersoftware, wählen.

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Für letztere Option steht neuerdings ein kleines Cloud-Symbol im Eingangsdialog zur Verfügung. Hier kann man sich einloggen und Daten in die (WISO-)Cloud kopieren bzw. lokal synchronisieren. Die Cloud-Variante hat zudem den Vorteil, dass man seine Steuererklärung bequem ohne weitere Kosten (sofern man die Mac- oder PC-Version von WISO steuer besitzt) mobile mit dem iPad oder Android-Tablet mit separat erhältlichen Apps (iOS, Android) erfassen und per ELSTER beim Finanzamt abgeben kann.

Sie nutzen WISO steuer:Web völlig kostenlos. Und schon ab 29,95 Euro geben Sie bis zu 5 Steuererklärungen ab.
Darin schon enthalten: Ihre Download-Version für das WISO Steuer-Sparbuch oder WISO steuer:Mac. Die passenden Apps gibt’s kostenlos im Apple App Store oder Google Play-Store.
Wer schon eine gültige Lizenz für das WISO Steuer-Sparbuch oder WISO steuer:Mac hat, für den ist die Steuererklärung per Web und App inklusive.
Ihr persönliches buhl:Konto verbindet Ihre Steuererklärung zwischen Desktop-Software, Web-Browser und Tablet.

Dieses mobile Feature wird in der Werbung übrigens als große Neuerung für die 2015er Version verkauft, was nicht ganz korrekt ist, denn eine iPad-App mit Möglichkeit zur Abgabe beim Finanzamt gab es bereits letztes Jahr. Ist aber dennoch ein cooles Zusatzfeature, zumal Entwickler Buhl auf deutsche Server (für eine Cloud ja nicht ganz uninteressant), HTTPS Übertragung sowie sichere Verschlüsselung und zusätzlichem Passwortschutz der Daten setzt.

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Wie auch immer man die Daten eingibt: Anschließend geht es an die Optimierung sowie Abgabe der Steuererklärung per ELSTER beim Finanzamt. Alternativ kann man die Formblätter der Steuererklärung auch ausdrucken und auf die elektronische Übertragung verzichten.

Ansonsten finden ‘alte WISO-Hasen’ alle bekannten Features der Vorgängerversionen.

Dazu gehören eine extrem umfangreiche Hilfefunktion, der Interview-Modus, begleitende Videos (da diese bei YouTube liegen, muss eine Internetverbindung vorhanden sein), einen Terminkalender mit Synchronisation zum OS X Kalender, verschiedene ELStAM-Anträge und Musterschreiben zur Kommunikation mit dem Finanzamt. Man kann zu jeder Eingabemaske Lesezeichen oder Notizen hinterlegen, es gibt Voransichten zu allen Formularen, detaillierte Angaben zur Endabrechnung beim Finanzamt, man kann Planspiele mit ‘Was-Wäre-Wenn-Szenarien’ durchspielen u.v.m..

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Preise und Verfügbarkeit

WISO steuer: 2014 wird im Mac App Store aktuell für 29,99 Euro verkauft. Dazu kann man die Software auch direkt bei Buhl, bei Amazon (& Co.) sowie im Einzelhandel kaufen. Skeptiker greifen, wie immer, vor dem Kauf zur kostenlosen aber funktional eingeschränkten Testversion. Zur Installation wird Mac OS X 10.6.6 minimal vorausgesetzt.

Die mobilen Apps für iPad und Android mit Synchronisation über die Cloud sind erst mal kostenlos zu haben und bleiben es auch, sofern man die Desktop-Variante von WISO steuer besitzt. Möchte man komplett mobil arbeiten und auf die Desktop-Versionen verzichten, werden für die Abgabe der Steuererklärung via ELSTER beim Finanzamt ebenfalls 29,99 Euro fällig.

WISO steuer: 2015 (AppStore Link) WISO steuer: 2015
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 29,99 € Download
WISO steuer:App 2015 (AppStore Link) WISO steuer:App 2015
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Außerdem bietet Buhl sämtliche Vorgängerversionen von WISO steuer im Mac App Store zum Kauf an, was gerade für Nachzügler im Steuer-Dschungel interessant sein kann.

FAZIT

Was soll man sagen?! Ein neues Jahr, eine neue Steuerapp.

Dass man bei diesen jährlichen Updates keine großen Überraschungen erwarten darf, sollte jedem klar sein. Erfreulich sind auf jeden Fall die dezenten optischen Anpassungen und auch der mobile Trend der App, den es zwar, wie schon erwähnt, letztes Jahr schon gab aber der in der diesjährigen Version richtig gepushed wird.

Ansonsten läuft die App stabil und ist gewohnt funktional. Wenn ich übrigens für die 2016er Version einen (Design-)Wunsch frei hätte: Bitte entfernt die sichtbaren Scrollbalken in allen Fenstern. Das ist weder mac-ig noch zeitgemäß. Und ja ich weiß, das ist Meckern auf hohem Niveau ;)

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

VERLOSUNG

Der Entwickler Buhl Data Service GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Mac App Store Promo Codes von WISO steuer: 2015 für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 09.03.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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NoBrainer der Woche: Marked 2 · Markdown Preview App

Im Rahmen des Two-Dollar-Tuesday wird die Markdown Preview App Marked 2, den Vorgänger Marked hatten wir in einem Review schon mal etwas ausführlicher betrachtet, derzeit für kaum schlagbare 1,79 Euro anstatt der üblichen 12,99 Euro im Mac App Store verkauft.

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Marked 2 (AppStore Link) Marked 2
Hersteller: Brett Terpstra
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Download
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Review: Airmail 2 · Lightning Fast Mail Client for Mac

Du erinnerst dich an Airmail? Diesen recht neuen minimalistischen E-Mail Client für OS X, der sich anschickte das gute alte, aber leider auch tote Sparrow als Alternative Nummer 1 zu Apples Mail.app abzulösen?

Nun… Airmail 2 hat dieser Tage das Licht im Mac App Store erblickt. Nachfolgend mein Review zur App.

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Interface

Neben einem neuen Icon wurde auch das Design von Airmail 2 dezent überarbeitet und aktuellen Maßstäben angepasst.

Das Interface selbst blieb glücklicherweise unangetastet, so dass man weiterhin links die Konten und Ordner, in der Mitte die Nachrichtenliste und rechts die Nachrichtendetails sieht. Dieses Interface lässt sich in den Darstellungsoptionen weiter anpassen, so dass man Konten, Ordner oder Nachrichtendetails ausblenden kann und so mit der übrig gebliebenen Nachrichtenliste (das Ding in der Mitte, auf dem Inbox Zero steht) eine sehr kompakte Ansicht hat.

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Die Nachrichtenliste lässt sich übrigens über derzeit sieben verfügbare Themes weiter anpassen. Zudem lassen sich Avatare ein- und ausblenden oder ungelesene Nachrichten hervorheben.

Accounts einrichten

Da Airmail 2 eine komplett neue App und kein kostenloses Upgrade zu Airmail 1 ist, muss man seine E-Mail Accounts, hier werden weiterhin IMAP, POP3 und Exchange unterstützt, neu einrichten.

Alternativ können Bestandskunden von Airmail 1 ihre Konten über eine neue Import-Funktion auch zu Airmail 2 migrieren, was in meinem Fall problemlos funktionierte. Ein Import von Konten aus Apple Mail & Co. wird leider nicht angeboten.

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Google Mail Kunden sei in diesem Zusammenhang gesagt, dass Airmail 2 nun auch Google OAuth unterstützt, was einem programmspezifischen Passwort entgegenwirkt und die Einrichtung derartiger Accounts wesentlich erleichert.

Für die Einrichtung eines iCloud-Accounts muss dahingegen seit dem 01.10.2014 ein programmspezifische Passwort erstellt werden, um Airmail 2 zu autorisieren.

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E-Mails schreiben

Nach der Einrichtung eines oder mehrerer Mail-Accounts findet man sich in dem aus Airmail 1 bekannten und anfangs schon angesprochenen anpassbaren (nun mit Inhalt gefüllten) Interface wieder.

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Auch andere Funktionen wie ein Offline Support, Quick Move, Mail Flags, verschiedene Ansichten einer Konversation, Gmail Shortcuts, Gmail Labels, Quicklook, Inline Images, eine Undo Funktion, das Erstellen von E-Mail Regeln oder umfangreiche Such- und Filterfunktionen kennt man bereits aus Airmail 1.

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Neu sind dahingegen erweiterte Maus-Gesten, die selective Unified Inbox (nur festgelegte Mail-Accounts landen in der Unified Inbox) und dass die Quick Reply Funktion nun optional als Standard-Antwortmethode auf E-Mails ausgewählt werden kann; das Beantworten ist aber auch weiterhin in einem separaten Fenster möglich.

Das Schreiben neuer E-Mails erfolgt generell ein einem neuen Fenster und bietet, ebenfalls aus Airmail 1 bekannt, Markdown-, Rich Text-, Plain Text- und HTML source Support.

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Anhänge an E-Mails werden, wie oben im rechten Screenshot zu sehen, per Drag & Drop hinzugefügt und lassen sich nun sogar über die iCloud (nennt sich iCloud Attachments) verteilen. Dazu integriert sich Airmail, fernab der iCloud, auch mit Dropbox, Google Drive, Droplr und CloudApp. Außerdem kann man eine Verbindung zu einem FTP-Server konfigurieren, um Anhänge von dort zu teilen.

Mehr Integrationen und simples To-Do Management

Ebenfalls aus Airmail 1 bekannt aber dennoch erwähnenswert ist die Integration mit dem OS X Kalender, OS X Erinnerungen, 2Do, Things, OmniFocus, BusyCal, Fantastical und Evernote.

Man kann so sehr einfach aus Airmail heraus neue Kalenderevents oder To-Dos erstellen oder ganze E-Mails bei Evernote speichern.

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Des Weiteren bietet Airmail auch auch ‘internes’, zugegebenermaßen recht simples To-Do Management an, indem man E-Mails als zu erledigen markieren oder mit einer Notiz versehen kann.

Das hat den Vorteil, dass man derartige E-Mails durch vordefinierte Filter recht schnell wiederfindet und ggf. auf externe Apps verzichten kann.

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Plugins und Widgets

Ein neues Feature ist das Airmail Plugin Framework, das sich noch in der Entwicklung befindet aber schon auf Github dokumentiert ist. Hier können Entwickler selbst tätig werden und den Umfang von Airmail erweitern. Wer experimentierfreudig ist, kann sich schon jetzt mit den Beta-Versionen des S/MIME- oder GPG-Plugins für die Verschlüsselung von E-Mails auseinandersetzen.

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Für die Erkennung von Spam setzt Airmail weiterhin auf das kostenpflichtige aber sehr gute SpamSieve und man kann sich über ein neues Widget namens Airmail Today über die letzten E-Mails, anstehende To-Dos oder E-Mails mit Notizen informieren und diese ggf. direkt beantworten, archivieren oder löschen.

Sonstiges

Auch sonst lässt Airmail 2 kaum Wünsche offen und bietet durch seine umfangreichen allgemeinen und kontospezifischen Einstellungen viele Möglichkeiten sein Glück in diesem Client zu finden.

Man kann E-Mails beispielsweise verzögert senden, die Zuordnung der Ordner für Spam, Gesendet & Co. anpassen, Signaturen oder Aliase konfigurieren, definieren wo genau die Signatur erscheinen soll (vor oder hinter dem zitierten Text), eine Standardschriftart festlegen oder Benachrichtigungen in der OS X Mitteilungszentrale aktivieren.

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Für die E-Mail Kontakte ist die Integration ins OS X Adressbuch, Google Mail Contacts und Open Directory interessant. Avatarbilder können vom Dienst Gravatar übernommen werden.

Preise und Verfügbarkeit

Airmail 2 wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft. Der Preis hat gegenüber der ersten Version, die meistens nur 1,79 Euro kostete, deutlich angezogen und liegt aktuell bei 8,99 Euro. Ein Upgrade von Airmail 1 zu Airmail 2 wird den MAS-Regeln folgend leider nicht angeboten.

Für einen kostenlosen Test der App steht, wie schon aus Airmail 1 gewohnt, eine Beta (dort sind auch hin und wieder kostenlose Promo Codes für die Vollversion zu finden) bereit. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Airmail 2.0 (AppStore Link) Airmail 2.0
Hersteller: Bloop S.R.L
Freigabe: 4+
Preis: 9,99 € Download


FAZIT

Airmail 2 ist die konsequente Weiterentwicklung der ersten Version. Auch wenn viele Veränderungen, hier empfehle ich einen Blick ins Changelog, unter der Haube stattfanden bzw. tief in den Einstellungen versteckt sind, lohnt sich meiner Meinung nach ein Upgrade.

Dennoch gibt es einige Kinderkrankheiten, die in zukünftigen Versionen gefixt werden müssen.
So friert die App hin und wieder kurz, irgendwas zwischen einer und maximal fünf Sekunden, ein. Sie stürzt nicht ab aber irgendwie hakt es, was in der täglichen Arbeit mit diesem Client etwas nervig ist. Dazu gibt es momentan keine Unterstützung von Spotlight. Dieses Feature ist aber angekündigt und soll in zukünftigen Versionen integriert werden. Außerdem sind ein eigener Spamfilter oder die Integration von ‘kostenlosen’ externen Filtern wie SpamAssassin & Co. wünschenswert und es kommt manchmal zu hässlichen Grafikfehlern, bei denen die (deutsche) Schrift zu lang ist oder sich zwei unterschiedliche Knöpfe überlagern.

Probleme mit dem Import meiner Accounts aus Airmail 1, woraus viele negative Bewertungen der App im Mac App Store resultieren, konnte ich nicht feststellen und ich habe es mehrfach ausprobiert.

Von diesen Meckerpunkten abgesehen ist Airmail 2 aber ein funktional sehr guter E-Mail Client. Er kommt zwar nicht an die Komplexität von MailMate heran aber Apples Mail.app steckt er locker in die Tasche. Dazu gefällt mir das neue Design. Mehr Informationen zur App und weitere kleinere Funktionen, auf die ich in diesem Review nicht näher eingegangen bin, findest du direkt beim Entwickler.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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RestoreMeNot · OS X Resume Funktion App-basiert deaktivieren

Stammleser dieses Blogs erinnern sich vielleicht an RestoreMeNot, welches die Resume-Funktion, die mit OS X Lion von Apple eingeführt wurde, auf App-Basis deaktivieren konnte.

Was damals™ noch als Preference Pane angeboten wurde, gibt es seit einigen Wochen als App im Mac App Store; derzeit sogar kostenlos.

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Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks vorausgesetzt.

RestoreMeNot - Disable window restoration for individual applications (AppStore Link) RestoreMeNot - Disable window restoration for individual applications
Hersteller: Nils Kaza
Freigabe: 4+
Preis: 0,99 € Download
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Droool · Social Network Bilder Browser landet final im Mac App Store

Letzte Woche hatte ich noch auf die Beta des Bilder Browsers Droool hingewiesen…

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Gestern Abend wurde die App, die ein Durchsuchen und Managen von Bildern bei Instagram, Facebook, Twitter, Dribbble, Tumblr und RSS Feeds ermöglicht, final im Mac App Store veröffentlicht.

Droool ist in den Grundfunktionen kostenlos. Benötigt man Features wie Themes, Sharing, (Bild-)Organisation nach Tags, eine (Bild-)Downloadfunktion oder das Browsen in lokalen bzw. Bildern in der Cloud wird ein IAP in Höhe von 8,99 Euro fällig.

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Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Pixfeed- Photo gallery for Instagram, Facebook, Twitter, Tumblr, Flickr. (AppStore Link) Pixfeed- Photo gallery for Instagram, Facebook, Twitter, Tumblr, Flickr.
Hersteller: MOKA Code
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
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Review: Dropzone 3 · Drag’n’Drop für OS X (Gewinnspiel inside)

Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile her, als wir uns hier das erste Mal mit Dropzone beschäftigt haben. Vor gut einem Monat ist die neue, frische Version 3 erschienen und ich habe mir diese mal etwas genauer angeschaut.

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Dropzone ist ein OS X Tool, welches das Ziel hat, wiederkehrende Aufgaben, die vor allem mit Dateien zu tun haben, einfach per Drag’n’Drop zu automatisieren.

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Neu in dieser Version ist der Ablageort, welches sich nicht mehr im Dock befindet, sondern jetzt einen Platz in der Menüzeile einnimmt. Eine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefällt es gut.

Was bietet Dropzone?

Optisch ist Dropzone ein aus Icons bestehendes Grid-Menü, in das man z.B. erst einmal Apps packen kann, die man fortan darüber startet. Neben Apps kann man aber auch Verzeichnisse und Dateien in diese Ablage packen.

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Das wichtigste Feature sind aber die Actions, die man entweder aus dem mitgelieferten Vorrat auswählen oder direkt von der Webseite des Entwicklers herunterladen kann.

Dazu lassen sich Actions aber auch selbst programmieren.

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So wird per Formular ein Bundle erstellt, in dem sich erst mal eine Ruby-Datei und ein Icon befindet, die man nach Belieben anpassen kann.

Die Beispiel-Datei bietet schon im Groben eine Vorlage, wie man sein Skript entwickeln kann; Ruby Kenntnisse natürlich vorausgesetzt. (Wenn das deine erste Begegnung mit Ruby ist: Keine Angst – Ruby macht wirklich viel Spass!)

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So findet man in dieser Ruby-Datei Funktionen wie “dragged”, in der man die “gedraggten” Dateien behandeln und eine weitere Funktion “clicked”, in der man auf das Klicken auf die Action reagieren kann.

Die eingebaute Debug-Konsole hilft beim Entwickeln, ebenso natürlich auch die schon bereitgestellten Actions, aus denen man sich viele Dinge abschauen kann.

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Einen Blick in die auf GitHub zur Verfügung gestellte API sollte man natürlich auch werfen. Alles in allem ist diese sehr gut dokumentiert und man sollte mit ein wenig Geschick schnell zu ersten Erfolgsergebnissen kommen.

Genau in dieser Anpassbarkeit liegen die Stärken von Dropzone und erweitern die eh schon recht guten mitgelieferten Actions:

  • Dateieinaustausch per AirDrop
  • Dropbox
  • Facebook
  • Flickr
  • FTP Upload, Amazon S3
  • Drucken
  • Texte sharen, speichern …
  • Apps automatisch installieren
  • und vieles mehr

Einen guten Einblick in die Funktionalität biete zudem folgendes Promo-Video.

Preise und Verfügbarkeit

Dropzone 3 wird sowohl über den Mac App Store, als auch über die Webseite des Entwickler Aptonic verkauft.

Während die MAS-Version derzeit um 50% reduziert mit 4,49 Euro im Angebot ist, kostet die Stand-Alone-Download-Version momentan 7,73 Euro. Hier werden auch Upgrade-Preise von Dropzone 2 angeboten.

Zur Installation wird in jedem Fall OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt. Zum kostenlosen Ausprobieren wird außerdem eine Trial-Version angeboten.

Dropzone 3 (AppStore Link) Dropzone 3
Hersteller: Aptonic Limited
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download


FAZIT

Dropzone ist ein Tool mit Potential für Leute, die gerne immer wiederkehrende Aufgaben rund um Dateien automatisieren bzw. einfacher handhaben wollen. Man kann die App auch als Startmenü für schwierig erreichbare Apps nutzen.

Viele Dinge decken natürlich auch andere Tools wie z.B. Schnellstarter á la Alfred oder LaunchBar ab, dennoch kann Dropzone diverse Lücken füllen. Für den derzeitigen Angebotspreis erhält man eine tolles App.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Verlosung

Entwickler Aptonic hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Lizenzen der Download-Version von Dropzone 3 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 05.08.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Sunrise Kalender für OS X veröffentlicht

Gestern Abend wurde der Sunrise Kalender für den Mac kostenlos im Mac App Store veröffentlicht und erweitert damit die bisher verfügbaren Apps für iOS und Android, sowie die Web-Version und Chrome-Erweiterung.

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Wer die App noch gar nicht kennt oder nutzt, muss sich erst einmal einen Account über eine E-Mail Adresse, Facebook oder Google erstellen.

Anschließend kann man seine Termine eintragen und verwalten. Darüber hinaus bietet die App Notifications, plattformübergreifenden Sync, einen Offline-Modus und integriert sich in Apps wie Evernote, Tripit, Foursquare, Asana, Github, Songkick oder Producteev.

Zur Installation werden OS X 10.9 Mavericks bzw. iOS 7 vorausgesetzt.

Sunrise Calendar (AppStore Link) Sunrise Calendar
Hersteller: Sunrise Atelier, Inc
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Sunrise Kalender – for Google Kalender, Google Calendar, Exchange (AppStore Link) Sunrise Kalender – for Google Kalender, Google Calendar, Exchange
Hersteller: Sunrise Atelier, Inc
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download