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Calendar 366 · Menüleistenkalender für OS X derzeit kostenlos

Kurzer Hinweis auf Calendar 366, dessen großen Bruder Calendar 366 Plus wir kürzlich im Video-Review vorgestellt hatten und das derzeit kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten wird.

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Wie damals im Review schon geschrieben, handelt es sich bei Calendar 366 um die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste.

Möchte man zusätzliche Funktionen wie das Erstellen, Verändern oder Löschen von Terminen und Erinnerungen sowie das Anzeigen aller Termine und Erinnerungen in einem Fenster u.s.w. haben, müssen 7,99 Euro per IAP zum Upgrade auf Calendar 366 Plus investiert werden.

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Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+
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Amethyst · Kostenloser Fenstermanager für OS X

Mit Magnet oder Moom hatte ich schon zwei sehr empfehlenswerte Apps zum Anordnen von Fenstern auf dem Mac vorgestellt.

Amethyst ist ein weiterer Kandidat, der sich allerdings an den Power User richtet.

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Die App macht sich nach dem Starten durch ein kleines Icon in der Menüleiste bemerkbar. Außerdem werden alle geöffneten Fenster automatisch in der Größe angepasst und so positioniert, dass der verfügbare Platz auf dem Bildschirm maximal ausgenutzt wird.

Dieses automatische und bildschirmmaximierende Layout ist aber nicht in Stein gemeißelt, sondern kann über Shortcuts angepasst (tall, wide, fullscreen, column…) werden. Gleiches gilt für den Fokus des aktiven Fensters, der aber auch durch das Bewegen des Mauszeigers, als experimentelles Feature der App, festgelegt werden kann.

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In den Einstellungen der App lassen sich zudem sämtliche Tastaturkürzel den eigenen Vorlieben anpassen.

Wichtig: wie bei Fenstermanagern üblich, muss man die App für die Steuerung des Macs in den Systemeinstellungen unter Sicherheit > Privatsphäre > Bedienungshilfen zulassen.

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Amethyst wird als direkter Download oder über Homebrew-Cask angeboten. Der Quellcode der App ist bei GitHub zu finden.

brew cask install amethyst

Zur Installation wird mindestens OS X 10.10 vorausgesetzt.

-> http://ianyh.com/amethyst/

(via Fischmütze per E-Mail)

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Review: Calendar 366 Plus · Menüleisten Kalender für OS X (Gewinnspiel inside)

Ich bin ja ein großer Fan von Menüleisten Kalendern, in denen man all seine Termine und Erinnerungen im schnellen Zugriff hat.

Mit Fantastical 2 hatte ich vor ca. einem Jahr eine zugegebenermaßen recht teure (aber gute) Variante einer solchen Lösung vorgestellt. Wesentlich günstiger ist der Bastel-Kalender mit TextBar; komplett kostenlos bietet sich beispielsweise Itsycal an.

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Mit Calendar 366 Plus gibt es seit Mitte Dezember 2015 aus deutscher Entwicklung einen weiteren sehr vielversprechenden Kandidaten, der seither stätig weiterentwickelt und verbessert wird.

Alexander, der kürzlich erst ein kleines Video-Tutorial zum Erstellen eines Kontextmenüs für Tastaturkürzel mit dem BetterTouchTool mit uns veröffentlichte, hat sich die App genauer angesehen. Nachfolgend sein sehr sehenswertes Video-Review:

Preise und Verfügbarkeit

Calendar 366 Plus wird sowohl über die Webseite als auch über den Mac App Store für derzeit 9,99 Euro verkauft. Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366 Plus
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 9,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die abgespeckte Version Calendar 366 (ohne Plus) erwähnt. Die App ist nur für die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste zuständig und schlägt mit 1,99 Euro zu Buche. Will man mehr, kann man die Plus Version mit Features wie das Erstellen von neuen Terminen und Erinnerungen durch natürliche Sprache, Wischgesten oder die Zuordnung von Adressen bzw. Orten zu Terminen oder Erinnerungen per IAP für 7,99 Euro freischalten.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+

FAZIT

Calendar 366 Plus bietet alles, was ein Menüleisten Kalender leisten sollte; und zwar zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz um Fantastical oder BusyCal.

Dazu das elegante Design und die exzellente Performance. Außerdem muss der sehr vorbildliche Support des Entwicklers erwähnt werden, der mit fast jeder größeren Version neue Features in die App integriert und auch auf User-Wünsche eingeht.

Daher auch bitte nicht über die 9,5/10 Punkten in der Bewertung wundern. Ich will für neue Features einfach etwas Luft nach oben dieser eigentlich jetzt schon glatten 10er App lassen ;)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Vincent, der Entwickler von Calendar 366 Plus hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Coupon Codes seiner App zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 17.05.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Hang · Floating Browser Window für OS X

You will be able to watch your favorite videos and work hard at the same time.

Bei Hang handelt es sich, ähnlich wie schon bei der App Helium, um ein Floating Browser Window, das Videos unterstützter Videoportale immer On-Top auf alle geöffneten Fenster anzeigt.

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Hang erkennt dabei automatisch die vom Web-Browser in der Zwischenablage kopierte URL von YouTube, Vimeo, Vevo oder Dailymotion und spielt die Inhalte in einem kleinen Fenster ab. Zusätzlich kann man die Fenstergröße des Videos über das Menüleisten Icon anpassen.

Hang ist kostenlos und setzt OS X 10.11 zur Installation voraus.

Hang - Keep Youtube On Top
Entwickler: Yue He
Preis: Kostenlos
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BitBar · Ausgaben von Skripten/Programmen in der OS X Menüleiste anzeigen lassen

Kurzer Hinweis auf BitBar, einer kleinen kostenlosen App, mit der man Ausgaben von ausführbaren Skripten bzw. Programmen in der Menüleiste von OS X anzeigen lassen kann.

bitcoin

Dazu muss man nach dem ersten Start der App einen Plugin-Ordner festlegen, kopiert in diesen Ordner Skripte hinein und setzt BitBar mit dem Shortcut CMD+R zurück. Damit wird die Anzeige der App aktualisiert und die Ergebnisse aller im Plugin-Ordner befindlichen Skripte in der Menüleiste angezeigt.

Beispielsskripte für das Netzwerk, System, Bitcoin-Kurse oder Spotify sind bei GitHub zu finden. Man kann natürlich auch eigene Skripte schreiben. Wichtig ist nur, dass diese Skripte ausführbar sind, was im Terminal über den Befehl chmod +x skript.sh bewältigt werden kann.

ip

Und ja, BitBar erinnert stark an TextBar, das sich bei mir u.a. um einen Menüleisten-Kalender kümmert und das ich persönlich für die Verwaltung der Skripte im Vergleich zu BitBar etwas übersichtlicher finde.

-> https://github.com/matryer/bitbar

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Review: Bartender 2 · Icons in der OS X Menüleiste organisieren

Jeder Mac-User kennt das Problem: im Laufe der Zeit stapeln sich die Icons in der Menüleiste.

Aus diesem Grund gehört Bartender seit der ersten Beta von vor über drei Jahren zu meinen absoluten Must-Have-Apps auf dem Mac.

Bartender 2  Mac Menu Bar Item Control

Vor ein paar Wochen wurde Bartender 2 veröffentlicht, das ich nachfolgend etwas näher unter die Lupe genommen habe.

Grundlagen

Hier hilft eine kleine Rückblende auf mein Review zu Bartender 1.

Wie damals schon geschrieben, geht es um das Organisieren von Icons in der OS X Menüleiste. So kann man durch Drücken der Cmd-Taste sämtliche Icons nach seinen Wünschen umsortieren. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit Icons ausblenden oder sie nur bei Aktivität (beispielsweise das Dropbox-Icon beim Aktualisieren von Dateien) einblenden zu lassen.

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Das Kernstück der App bildet allerdings die Bartender Bar, die nicht anderes als eine zweite Menüleiste ist, in der man ganz bequem Icons sammeln und organisieren kann.

Diese Bartender Bar kann man zudem mit gedrückt gehaltenen Klick auf das Zahnradsymbol horizontal unter der Menüleiste an jede beliebige Position schieben.

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Was ist neu?

Optisch fällt im Vergleich zum Vorgänger sofort auf, dass die Bartender Bar nun besser in das flache Erscheinungsbild von Yosemite und El Capitan integriert ist. Es ist, sowohl im hellen als auch im dunklen Design, kein Unterschied mehr zur OS X Menüleiste zu erkennen, so dass man meinen könnte, dass die Bartender Bar ein Teil des Betriebssystems ist.

Dazu wurden neue Animationen, beispielsweise beim Ausblenden der Bartender Bar, in die App integriert.

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Funktional gibt es zwei große Änderungen, die gerade Keyboard-Junkies sehr entgegen kommen werden.

Zum einen kann man nun, sofern die Bartender Bar per Maus oder per Keyboard-Shortcut (ich nutze Ctrl-Alt-Cmd-B) aktiviert ist, mit den Pfeiltasten zwischen den Icons hin und her navigieren. Ein Druck auf die Enter-Taste öffnet die angewählte App.

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Zum anderen kann man die Bartender Bar jetzt auch durchsuchen.

Das Ganze funktioniert ähnlich wie beim Launchpad von OS X. Sobald die Bartender Bar aktiv ist, braucht man nur ein paar Buchstaben eingeben, woraufhin die Auswahl der angezeigten Icons eingeschränkt wird.

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Die wohl größte Änderung fand bei Bartender 2 aber unter der Haube statt.

Während man unter OS X El Capitan bei Bartender 1 zur Kontrolle der System Items (Wi-Fi, Akku, Lautstärke, Notification Center u.s.w.) das Sicherheitsfeature System Integrity Protection (SIP) temporär deaktivieren musste, ist dieser Schritt mit Bartender 2 nicht mehr notwendig. Hier funktioniert die Kontrolle out-of-the-box…

Besonderheit Spotlight

… zumindest solange man mit dem Spotlight Icon leben kann.

Möchte man auch dieses kontrollieren, muss man auch mit Bartender 2 SIP temporär deaktivieren und ein System Item Control Baustein installieren.

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Leider ist dieser Schritt recht komplex und kann, wie bei den anderen System Items, nicht automatisiert werden. Jeder muss daher selbst abwägen, ob das Spotlight Icon wirklich versteckt oder verschoben werden muss.

Apple have made the steps to temporarily disable SIP quite difficult, so we recommend only performing these steps if you really must control Spotlight with Bartender 2.

Besonderheit iStat Menus

Konnte man in Bartender 1 noch jedes einzelne Icon des von mir sehr geschätzten Systemmonitors iStat Menus kontrollieren, werden in Bartender 2 alle Icons der App als eine Einheit gesehen, die zusätzlich nur als Ganzes kontrolliert werden können.

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Ob jetzt Apple bzw. El Capitan, Bartender oder iStat Menus an diesem Dilemma Schuld hat, ließ sich abschließend leider nicht klären.

Wer sich daran aber stört, kann in iStat Menus selber die einzelnen Icons der App seinen Vorlieben nach anordnen. Trotzdem irgendwie doof, da ich das alte Verhalten unter Bartender 1 wesentlich besser fand :(

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Preise und Verfügbarkeit

Bartender 2 wird ausschließlich über die Webseite des Entwicklers Surtees Studios für 15 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von Bartender 1 schlägt mit 7,50 US-Dollar zu Buche.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf vier Wochen begrenzte Testversion zum Download bereit. Zur Installation wird OS X Yosemite minimal vorausgesetzt.

-> http://www.macbartender.com

FAZIT

Trotz der Probleme mit Spotlight und iStat Menus gibt es für Bartender 2 nur ein Fazit: klare Kaufempfehlung!

Gerade für Nutzer kleinerer Macs sowie Macs mit chronisch überfüllten Menüleisten ist Bartender ein absoluter NoBrainer.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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OS X Tipp: Menüleisten-Kalender mit TextBar erstellen

Ich persönlich nutze Fantastical 2 auf dem Mac, trotz seiner hin und wieder auftretenden Macken, mehrfach täglich und möchte die App im Alltag echt nicht mehr missen. Der Preis der App ist mit knapp 40 Euro allerdings nach wie vor gepfeffert, so dass nicht jeder diese Investition eingehen möchte.

Eher zufällig bin ich kürzlich auf ein kleines Script von Max Melzer gestoßen, das einen Menüleisten-Kalender im Stile von Fantastical nachbaut.

aptgetupdateDE_f2_to_textbar

Die einzigen Systemvoraussetzungen sind das kostenlose Kommandozeilentool iCalBuddy und die App TextBar, die ich in einem Review schon mal ausführlicher vorgestellt hatte und mit der man beliebigen Text über Terminal-Kommandos oder eben Scripte in der OS X Menüleiste anzeigen lassen kann.

Was ist zu tun?

Solltest du Apples Entwicklungsumgebung Xcode bereits auf deinem Mac installiert haben, kann dieser erste Punkt übersprungen werden. Andernfalls müssen zunächst die Command Line Tools (das ist ein kleiner Teil von Xcode) auf dem Mac installiert werden. Dazu muss im Terminal folgender Befehl eingegeben werden:

xcode-select --install

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Die Command Line Tools sind notwendig, da iCalBuddy anschließend über Homebrew installiert wird. Sollte Homebrew, ähnlich wie die Command Line Tools, bei dir noch nicht installiert sein, führt folgender Befehl zum Ziel:

ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"

Anschließend kann man iCalBuddy mit diesem Terminalkommando installieren.

brew install ical-buddy

Alternativ kann man auch Cakebrew nutzen, das vielleicht etwas übersichtlicher ist. Dort einfach nach iCal-Buddy suchen und das Paket installieren.

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Falls bei dieser Installation, gerade unter OS X El Capitan, Probleme auftreten, schau dir die Rechte von /usr/local an und ändere diese gegebenenfalls.

Zu guter Letzt lädt man sich noch das ausführlich dokumentierte (Haupt-)Script für den Menüleisten-Kalender herunter und trägt dieses in TextBar ein. Gleiches gilt für das dazugehörige Action Script (wird seit der TextBar-Version 1.7.15 unterstützt), das Apples Kalender-App startet, sofern man auf einen Eintrag im Menüleistenkalender oder den Menüpunkt Neuer Eintrag klickt.

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Das Design und die Sprache von iCalBuddy lassen sich zudem umfassend anpassen.

Im ersten Screenshot, rechts neben Fantastical 2, sieht man die Default-Einstellungen, die zugegebenermaßen recht bunt und englisch sind. Hier lohnt sich also definitiv ein Blick in die Man-Pages von iCalBuddy, die entweder hier (Design) und hier (Sprache) online zu finden sind oder mit den Kommandos man icalBuddyConfig (Design) und man icalBuddyLocalization (Sprache) direkt im Terminal angezeigt werden.

-> https://gist.github.com/moehrenzahn