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Review: iStat Menus 5 · Systemmonitor in der OS X Menüleiste (Gewinnspiel inside)

Solltest du dieses Blog schon etwas länger lesen, wird dir nicht entgangen sein, dass ich ein großer Fan von iStat Menus bin.

Nachdem ich letztes Jahr iStat Menus 4 in einem Review etwas genauer unter die Lupe genommen hatte, möchte ich gleiches nun mit dem kürzlich veröffentlichten Nachfolger machen.

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Wie nicht anders zu erwarten, ist auch iStat Menus 5 ein Systemmonitor für den Mac, der sämtliche Informationen in der Menüleiste ablegt.

Das betrifft beispielsweise Angaben zum Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Netzwerk, sämtliche verbaute Sensoren, Akku oder Zeit.

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Jedes dieser einzelnen Elemente lässt sich über Untermenüs per drag-and-drop anpassen oder auch komplett deaktivieren.

Eine Besonderheit betrifft den ‘Combined-Abschnitt’, in dem verschiedene Elemente kombiniert unter einem Icon zusammengefasst werden können. Das spart Platz in der Menüleiste aber bietet dennoch einen detaillierten Überblick über die CPU-Auslastung, Temperaturen, Spannungen, Lüfterumdrehungen, Systemlaufzeit u.s.w….

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Bis zu diesem Punkt mag Besitzern von iStat Menus 4 wenig Neues auffallen. Lediglich das komplett neue (flache) Design mit Pastell-Tönen, das sich schon an OS X 10.10 Yosemite orientiert, fällt beim ersten Start der App direkt ins Auge.

Schaut man jedoch ins Changelog, offenbart sich doch die eine oder andere Neuerung, die auf den ersten Blick gar nicht auffällt.

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So gibt es nun ein helles und dunkles Theme, was der kommenden dunklen Menüleiste von OS X 10.10 Yosemite geschuldet ist. Dazu wurde die deutsche Lokalisierung der App verbessert (ist leider längst noch nicht komplett) und es gibt viele kleinere neue Statistiken, die man erst beim genaueren Hinsehen entdeckt.

Im oberen Screenshot sieht man beispielsweise schon die Anzeige der Apps mit erheblichem Energieverbrauch. Außerdem wurde der Netzwerkmonitor überarbeitet, der nun nicht nur mehr Informationen anzeigt, sondern auch Möglichkeiten wie AirPort (de-)aktivieren, DHCP Refresh, verbinden zu Netzwerk oder (Netzwerk-)Verbindungen ausblenden bietet.

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Des Weiteren wurden die ‘Per-App’ Statistiken verbessert. Man kann beispielsweise nun ganz genau feststellen, welche App gerade wie schreibend bzw. lesend auf die Festplatte zugreift. Gleiches gilt für den Netzwerkzugriff.

Man kann sich zudem bei unterstützten Modellen den für iStat Menus typischen History Graphen jetzt auch für die Grafikkarte anzeigen lassen.

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Auch der Kalender bzw. die Zeitanzeige fällt im Vergleich zum Vorgänger etwas detaillierter aus.

Der Detailgrad kann auch hier, wie bei allen anderen Elementen, in den Einstellungen festgelegt werden.

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Preise und Verfügbarkeit

iStat Menus 5 wird ausschließlich über die Webseite des Entwicklers Bjango für 16 US-Dollar verkauft. Dazu werden auch eine Familienlizenz und Upgrade-Preise von iStat Menus 3 oder 4 angeboten.

Skeptiker greifen, wie immer, zur kostenlosen und zeitlich begrenzten Testversion. Zur Installation wird minimal OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

-> http://bjango.com/mac/istatmenus/

FAZIT

Ich nutze iStat Menus seit Version 2 und bin, wie ich anfangs schon schrieb, ein großer Fan dieser App.

iStat Menus wurde auch der fünften Version sinnvoll weiterentwickelt, so dass es sich auch unter OS X 10.10 Yosemite sehr gut ins System integrieren kann. Ob die angebotenen Neuerungen allerding ein Upgrade von iStat Menus 4, das nicht mehr weiterentwickelt wird, rechtfertigen, muss jeder selbst entscheiden. Für Neukunden gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Einen kleinen Meckerpunkt habe ich dennoch:
Die mit iStat Menus 4 eingeführten History Graphen haben weiterhin keine Skala bzw. weiterführende Informationen und lassen sich weiterhin nicht aufzeichnen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Verlosung

Entwickler Bjango hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von iStat Menus 5 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Sonntag, den 07.09.2014, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Tipp: archey unter OS X

Hier mal ein kleiner Tipp für die Konsole, welcher schon vor Monaten umhergeisterte und mich seither begleitet und mir täglich ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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Dieses wunderschöne Retro-Apple-Logo inkl. einiger System-Fakten blendet ein kleines Tool namens „archey“ beim Öffnen der Konsole ein. Dieses Tool ist auch für andere Systeme nutzbar, so zeigt es auf Linux diverse passende Distributions-Logos an. Die Installation unter OS X ist einfach per homebrew möglich.

brew install archey

Danach muss man „archey“ noch in das Startscript seiner benutzen Shell einbinden zB. für Bash in die .bashrc oder für Zsh in die .zshrc .

/usr/local/bin/archey -c

Der Schalter “-c” erzeugt ein farbiges Logo, ohne gibt es ein monotones Logo. Toll, oder?

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Droool · Social Network Bilder-Browser lädt zum Betatest ein

Kennst oder nutzt du eigentlich noch die App Favs, die einen relativ guten Überblick über alle gesammelten Links, Likes oder Favoriten aus den verschiedensten sozialen Netzwerken bietet?

Dann ist vielleicht Droool, die neue App des iDocument-Entwicklers IcyBlaze Software, etwas für dich, die derzeit zum Betatest freigegeben ist.

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Mit Droool lassen sich Bilder aus Instagram, Facebook, Twitter, Dribbble, Tumblr und RSS Feeds durchsuchen und managen.

Während man für Instagram, Facebook & Co. seinen eigenen Account mit der App verifizieren muss, funktioniert Dribbble out-of-the-box. Bei den RSS Feeds fügt man Abonnements per Hand hinzu und kann dann pro Abo auf die Bilder der Seite zugreifen. Eine Anbindung zu Feedly & Co. gibt es nicht.

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Solltest du Interesse an der Beta haben, folge dem anschließenden Link und melde dich bei IcyBlaze als Betatester an. Der Invite sollte wenige Stunden später per E-Mail eintreffen.

-> http://www.icyblaze.com/droool/

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Locko · OS X Passwortmanager derzeit kostenlos

Kurztipp:
Der recht gute Passwortmanager Locko wird für den Mac bis zur Veröffentlichung der iOS-Version kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen angeboten.

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Locko, das u.a. Browser-Extensions, Cloud Sync oder einen 1Passwort-Datenimport anbietet, hatte ich schon zur initialen Veröffentlichung in einem Review bzw. zum ersten großen (Design-)Update in einem dazu passenden Update-Artikel etwas näher beschrieben.

Wenn dir das zu viel Lesestoff ist, genügt vielleicht auch folgender Feature-Überblick:

  • Secure AES-256 encryption
  • Configurable password generator
  • Web Logins, Credit Cards, Bank Accounts, Software Licenses, and so much more…
  • File vault
  • Photo album
  • Secure Notes
  • Custom fields (text, password, date, secure text)
  • Search in all fields
  • Unlimited item groups
  • Browser extensions for Safari, Chrome, Firefox, and Opera
  • 1 click login for websites
  • QuickLook encrypted documents
  • iCloud and Dropbox synchronisation
  • Import from 1Password
  • Export database in JSON format

Locko kostet normalerweise bis zu 17,99 Euro und setzt OS X 10.8 Mountain Lion zur Installation voraus. Sobald die iOS-Version verfügbar ist (und Locko for Mac damit wieder kostenpflichtig wird) melde ich mich erneut.

Locko - password manager and file vault (AppStore Link) Locko - password manager and file vault
Hersteller: BinaryNights LLC
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download
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Selektierten Text über PopClip in Alfred oder LaunchBar aktivieren

Dass die copy-and-paste App PopClip nach wie vor zu den Must-Have-Apps auf dem Mac gehört, hat unsere Wahl zur App des Jahres 2013 einmal mehr bewiesen.

Gerade die aktuell 126 verfügbaren Erweiterungen machen PopClip universell einsetzbar und verknüpfen sehr viele Apps mit PopClip. So selbstverständlich auch die OS X Schnellstarter Alfred 2 und LaunchBar 6, die ich erst kürzlich in einem direkten Vergleich gegenüber gestellt hatte.

PopClip (AppStore Link) PopClip
Hersteller: Nicholas Moore
Freigabe: 4+4.5
Preis: 4,49 € Download



Activate Alfred with the selected text.

Wie der Überschrift zu entnehmen, geht es um markierten Text, der auf diese Weise recht einfach in Alfred für Fallback-Suchen aktiviert werden kann. Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.41.22

Diese Funktion ähnelt dem Instand-Send Feature, welches in beiden Apps out-of-the-box integriert ist.

Bei Alfred gibt es allerdings die Einschränkung, dass das Instand-Send auf Dateien beschränkt ist. Will man mit Text arbeiten, benötigt man einen Workflow (Stichwort: Hotkey Trigger) oder eben diese recht praktische PopClip Erweiterung.

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-> http://pilotmoon.com/popclip/extensions/page/Alfred

Activate LaunchBar with the selected text.

Bei LaunchBar liegen die Karten etwas anders, denn das Instand-Send Feature kann hier auch mit Text umgehen, was diese Erweiterung für den Power User mehr oder weniger überflüssig macht.

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Da ich aber nicht der reine Tastaturjunkie bin und gerne auch das Touchpad bzw. die Mouse nutze, ist diese Erweiterung auf den zweiten Blick doch nicht so obsolet, wie es im ersten Moment erscheinen mag.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 10.36.07 

-> http://pilotmoon.com/popclip/extensions/page/LaunchBar

(inspired by)

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Mailbox · E-Mail Client für OS X als Public Beta veröffentlicht

Seit gestern Abend ist der zu Dropbox gehörende E-Mailclient Mailbox, den es seit einiger Zeit auch schon für iOS und Android gibt, als public beta für den Mac erschienen. An E-Mail Konten lassen sich weiterhin nur Google Mail und iCloud IMAP Accounts verwalten.

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Das Prinzip bzw. die Logik dieses Clients wurde von den mobilen Versionen übernommen und ist somit keine große Überraschung mehr. E-Mails werden als Aufgaben angesehen, über Swipe-Gesten bedient und in Listen verwaltet. Auffällig ist zudem das extrem minimalistische Design der App, welches mir persönlich sehr gut gefällt.

Wer die App selber einmal testen möchte, muss sich einen so genannten Betacoin auf der Webseite des Entwicklers ‘bestellen’ bzw. jemanden Fragen, der so etwas schon hat. Nach der Installation mit einem gültigen Betacoin bekommt nämlich jeder drei weitere Betacoins per E-Mail zugeschickt, die weiterverteilt werden können… klassisches Schneeballsystem halt.

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-> http://www.mailboxapp.com/

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Leserumfrage · OS X Adressbuch + Anredevorlage

Eine Sache die mich schon seit meinen Anfangszeiten unter OS X stört: Es fehlt in fast jedem E‑Mailclient eine ordentliche Vorlagenverwaltung, um persönliche Anrede + Signatur in E‑Mails automatisch anhand der im Adressbuch befindlichen vollständigen Informationen zu generieren. The Bat! vermisse ich immer noch schmerzlich.

Ich habe nun in den letzten Wochen an einem kleinen Keyboard Maestro Macro gefrickelt, welches anhand der vollständigen oder teilweisen in der Zwischenablage befindlichen E‑Mailadresse im Adressbuch nach dem passenden Namen sucht und eine vollständige Anrede + Signatur in Form von:

Hallo Vorname,

Beste Grüße
John

oder

Hallo Herr Nachname,

Mit freundlichen Grüßen
John Doe

in das E-Mailprogramm der eigenen Wahl einfügt. (Veröffentlichung des KM-Macro mit detaillierter Programmbeschreibung in den nächsten Tagen hier im Blog).

Ich verwende im Notizfeld 3 Zeichen um Geschlecht (männlich/weiblich); Anredeform (privat|höflich|allgemein) und die Sprache (de|en) zu bestimmen beziehungsweise zu unterscheiden.

Nun meine Frage an die geneigte Leserschaft:

  • Unterscheidet ihr im Adressbuch die Geschlechter der Adressbucheinträge?
    Wenn ja: Wie und wo? Verwendet ihr das Adressbuchfeld: „Titel“ oder andere Felder?
  • Hat es jemand über den sqlite3 Befehl auf Terminalebene geschafft die Datenbankfelder abzufragen und vernünftige Ergebnisse zu bekommen?

Wer Interesse nach meiner kleinen Frickelei verspürt, der könnte schon einmal homebrew anwerfen und  http://brewformulas.org/Contacts installieren oder http://gnufoo.org/contacts/ einzeln aufs System schieben.

Ich habe mich bewusst gegen Applescript entschieden, da ich von zu Hause auf den Firmen-Exchange-Server zugreife und es meine Admins seit ein paar Monaten nicht schaffen, das Zertifikat zu aktualisieren und das OS X-Adressbuch dies mit einer nervigen Meldung quittiert.

Feedback erwünscht.