Mit der Markdown Preview App Marked von Brett Terpstra hatten wir uns erst kürzlich in einem Review etwas genauer beschäftigt.
Diese großartige App, die bei uns 10/10 Punkte in der Endwertung bekam und die, sofern man viel schreibt, auf keinem Mac fehlen sollte, wird im Rahmen der Two Dollar Tuesday Promo für 1,79 Euro im Mac App Store zum Download angeboten.
OS X 10.7 Lion muss zur Installation vorhanden sein.
Spätestens nachdem Instacast Mitte letzter Woche final veröffentlicht wurde, sollte auch der Letzte mitbekommen haben, dass es diese (Podcast-)App nun auch für den Mac gibt ;)
Wer dennoch überrascht ist und daher auch den Early Bird Preis von 14,99 US-Dollar, der bis zum 31. Mai 2013 galt, verpasst hat, wird nachfolgend die ultimative Gewinnchance auf diese App bekommen.
Damit man aber nicht die Katze im Sack gewinnt, weise ich gerne noch mal auf mein Review zu Instacast für OS X hin.
Wer die App nicht gewinnt, kann sie für 19,99 US-Dollar kaufen. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.
Nachdem Anfang der Woche das Humble Indie Bundle 8 auf sich aufmerksam machte, rückt der nicht weniger interessante Humble Weekly Sale jetzt nach.
Auch hier gilt wieder der Preis seiner Wahl, DRM frei und Cross-Plattform, was in diesem Fall allerdings nur Windows und, mit Ausnahme von Wallace & Gromit, Mac OS X bedeutet. Dazu gibt es selbstverständlich die Steam-Keys.
Mit dabei sind:
Back to the Future: The Game
Sam & Max: Devil’s Playhouse
Poker Night at the Inventory
Hector: Badge of Carnage!
Puzzle Agent 1 & 2
Wallace & Gromit’s Grand Adventures
The Walking Dead
Letzteres Spiel bekommt man allerdings nur, sofern man den Durchschnittspreis von aktuell 3,63 US-Dollar zahlt.
Zum Glück ist ja bald Wochenende! Viel Spaß beim Zocken! :D
Viele von uns erinnern sich bestimmt noch gerne an Sparrow, dieses E-Mail Client Leichtgewicht für den Mac. Doch spätestens nach dem Kauf durch Google im Juli 2012 und der damit verbundenen Einstellung der Weiterentwicklung ist diese App für mich gestorben.
Alternativen ließen jedoch nicht lange auf sich warten und so wurde im Januar 2013 die Public Beta von Airmail, welches sich optisch an Sparrow orientiert und viele Elemente übernommen hat, ausgerollt.
Airmail ist nun gestern final im Mac App Store gelandet. Nachfolgend ein kurzes, knackiges Review.
Bei Airmail handelt es sich um einen reinen IMAP Mailclient; POP3 oder Exchange Server werden momentan noch nicht unterstützt.
Die Einrichtung die E-Mail Adressen geschieht denkbar einfach über die Eingabe der E-Mail Adresse und des Passworts. Alle weiteren Daten (IMAP- und SMTP-Server) erkennt Airmail selbstständig. Einen Import vorhandener E-Mail Konten aus beispielsweise Apple Mail wird leider nicht angeboten.
Anschließend findet man sich in der sehr sauber strukturierten und, das werden die folgenden Screenshots belegen, vor allem sehr anpassbaren Oberfläche wieder.
Man kann beispielsweise Profil-, sowie die Accountbilder ausblenden oder auch einzelne Fenster verstecken. Dazu lässt sich der Stil der Anzeige nach vorgegebenen Themes anpassen u.s.w.
Als sehr tolles Feature möchte ich die Dropbox-Integration herausstellen. Zieht man einen Anhang in eine Mail, wird dieser automatisch in die verbundene Dropbox hochgeladen und nur der Link in die Mail geschrieben. Demnach gehören Mails mit großen Anhängen mit Airmail der Vergangenheit an.
Und auch sonst warten eine Menge Features. So gibt es eine Unified Inbox, Quick Reply, Offline Support, Gmail Shortcuts, Label, Quicklook, Inline Images, Reverse messages conversation, Memo and To-do Management u.s.w.
Zusätzlich integriert sich, sofern man es zulässt, das OS X Adressbuch in Airmail.
Diese Funktionsvielfalt setzt sich in den Airmail Einstellungen nahtlos fort.
Neben den normalen Servereinstellungen kann man hier jedem Mail-Account einen Avatar mitgeben, das Mapping der Folder anpassen, Aliase, Signaturen, Shortcuts oder Benachrichtigungen für das OS X Notification Center festlegen, den Dropbox Account verbinden oder den Cache bzw. die History löschen.
Preis und Verfügbarkeit
Trotz des Funktionsumfangs kommt Airmail aktuell mit einem sehr schmalen Preis von gerade mal 1,79 Euro daher, was die App quasi zum NoBrainer macht. Andere Mail-Clients, wie beispielsweise auch das nach wie vor verfügbare Sparrow, sind deutlich teurer.
Darüber hinaus wird die App auch weiterhin als kostenlose Beta zum Download angeboten.
Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.
Ich kann mir nicht helfen aber Airmail wirkt auf mich wie ein aufpoliertes Sparrow. Dementsprechend gut/rund/smooth lässt es sich mit der App auch arbeiten. Es hackt so gut wie nichts und funktional bleiben für mich kaum Wünsche offen.
Auch in Sachen Stabilität kann ich nicht meckern, auch wenn es hier und da noch Abstürze gibt. Die Entwickler sind aber auch gerade bei Twitter sehr kommunikativ, gehen auf Bugs ein und fixen diese. Wer Airmail daher testen möchte, sollte sich die mindestens einmal pro Woche aktualisierte Beta genauer ansehen. Die Aktualisierung der MAS-Version lässt durch den Review-Prozess von Apple leider immer etwas auf sich warten.
aptgetupdateDE Wertung: (8/10)
[Update 30.05.2013 16:45 Uhr]
Entwickler Bloop S.R.L. bietet Kunden, die die Beta von Airmail genutzt haben und jetzt auf die finale MAS-Version wechseln wollen ein Migrationstool namens Airmail AMT an.
Damit werden alle Mail-Account von der Beta in die MAS-Version und vice versa migriert.
Der Podcast-Client Instacast für den Mac, den wir vor ein paar Wochen in einem Review näher betrachtet haben, ist vor ein paar Minuten in der finalen Version 1.0 erschienen und hat damit die Beta-Phase verlassen.
Wie dem Changelog zu entnehmen hat sich seit meiner 0.8b Preview-Version doch noch einiges getan, so dass ich meine damalige Wertung auf 9/10 Space Invader Punkten aufwerten möchte.
Für Interessenten gilt noch bis zum 31. Mai 2013 der Early Bird Preis von 14,99 Euro. Danach kostet die App die regulären 19,99 Euro.
Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.
Fans von automatisierten Arbeitsabläufen unter OS X ist die App Keyboard Maestro mit Sicherheit ein Begriff.
Vergangene Woche ist mit Keyboard Maestro 6 ein Nachfolger der bewährten 5er Version erschienen; ob es ein würdiger ist, werde ich im folgenden Review beurteilen.
Wie ich in meinem Review zu Keyboard Maestro 5 schon schrieb, kann man die App nur sehr schwer erklären, da jeder andere Workflows nutzt bzw. Nutzen aus der App ziehen kann. Im Grunde genommen kombiniert man verschiedene Actions zu einem Macro (Workflow), das durch einen definierbaren Trigger ausgelöst wird.
Ich werde mich in diesem Review auch ausschließlich auf die Neuerungen der 6er Version beziehen. Wer einen Einstieg in Keyboard Maestro sucht, liest sich bitte mein oben verlinktes Review zu KM5 durch.
Review
Direkt nach dem ersten Start von KM6 fällt die dezente Überarbeitung der Oberfläche auf. Diese wirkt nun etwas klarer bzw. flacher. Dazu gibt es nun Retina-Grafiken und ein neues shiny App-Icon. Diese UI overhaul ist aber, wie schon gesagt, minimal. Die Schwerpunkte dieses Major-Upgrades liegen an anderen Stellen.
Insgesamt gibt es nämlich über 100 neue Feature, von denen ich nachfolgend die wichtigsten ansprechen werden.
So gibt es beispielsweise neue Trigger zum Auslösen und Actions zum Erstellen von Macros.
Zu den neuen Triggern zählen der USB Device, Wireless Network und Mounted Volume Trigger. Keyboard Maestro 6 erkennt nun, wenn man ein bestimmtes Gerät per USB mit dem Mac verbindet bzw. trennt und kann entsprechende Macros auslösen. Gleiches gilt für verbundene WLAN-Netzwerke oder gemountete Festplatten.
Mit derlei Triggern ist es also möglich sich Macros für das automatische Verbinden zum Mediaserver im Heimnetzwerk, für automatisierte Backups oder einfach nur für das Starten einer App beim Verbinden eines USB-Gerätes bzw. Mounten einer Festplatte zu erstellen.
Mit den neuen Actions kann man beispielsweise ein Menü anzeigen lassen, in Variablen oder dem (Named) Clipboard suchen, auf das OS X Schlüsselbund zugreifen, den Bildschirm schlafen legen, den Bildschirmschoner stoppen oder eine Nachricht an das OS X Notification Center senden.
Erwähnenswert sind auch die neuen Browser Actions für Safari und Google Chrome. Man braucht nun nicht mehr komplizierte AppleScripts, sondern kann eine URL oder den Titel einer Webseite über (sehr mächtige) Text Tokens kopieren. Gleiches gilt für das Ausfüllen von Formularen, das Klicken von Links oder das Warten, bis der Browser gestartet bzw. eine Seite geladen ist. Darüber hinaus lässt sich JavaScript im Safari und Chrome ausführen.
Diese Browser Actions sind schlussendlich auch dafür verantwortlich, dass sich vorhandene Marcos teileweise deutlich verkürzen bzw. vereinfachen. Ich persönlich habe jetzt noch nicht so ausführlich damit herumgespielt aber mein Standardbeispiel zum Öffnen des aktuellen Safari-Tab in Chrome zeigt schon deutlich die Vorteile gegenüber Keyboard Maestro 5.
Sucht man nun eine Action, die es partout nicht gibt, hilft die neue Plugin Architektur weiter. Mit diesen Plug In Actions kann man eigene Actions erstellen bzw. diese der Keyboard Maestro Community als Third Party Action zur Verfügung stellen. Genau hier liegt auch der Vorteil gegenüber KM5, bei dem man noch AppleScript oder Shell Script in seine Marco integrieren musste.
Hat man also gute bis sehr gute Scripting Skills, kann man an dieser Stelle sehr viel aus Keyboard Maestro 6 herausholen.
Als nächstes möchte ich auf den Macro Debugger zu sprechen kommen. Mit diesem neuen Feature kann man sich, nach Vorbild der Automators von Apple, Schritt für Schritt durch umfangreiche Marco arbeiten und sich so auf die Suche nach Bugs begeben.
Nutzer, die Keyboard Maestro auf mehreren Macs nutzen, werden sich außerdem über das Synchronisieren von Macros freuen. Für dieses Macro Syncing kann man die Dropbox oder jede andere Methode des ‘File Sharing’ einsetzen.
In einem kurzen Test funktionierte das Ganze wunderbar und ohne Probleme.
Da es bei Keyboard Maestro um das Starten von Marcos geht und sich niemand alle erstellen Trigger, in meinem Fall meistens Shortcuts, merken kann, wurde mit KM6 ein neues Feature namens Trigger by Name eingeführt.
Hier wird über einen definierbaren Shortcut ein Marco Schnellstarter aufgerufen, der in seiner Art sehr an die Alfred-App erinnert. Hier kann man nun seine Marcos über die Eingabe von ein paar Buchstaben suchen und starten.
Dazu gibt es nun einen Icon Chooser, mit dem man jeder Macro Gruppe bzw. dem Macro selber ein Icon zuweisen kann und man kann Text auf Knopfdruck sehr schnell formatieren.
Das abschließende Video gibt noch mal einen zusammenfassenden Überblick:
Preise und Verfügbarkeit
Keyboard Maestro 6 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Stairways Software für 36 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 25 US-Dollar (KM1 bis KM4) bzw. 18 US-Dollar (KM5) zu Buche.
Bestehende Kunden, die Keyboard Maestro 5 nach dem 01. Oktober 2012 gekauft haben, bekommen das Upgrade auf Version 6, nach Prüfung der Seriennummer, sogar kostenlos.
Dazu wird, da es Keyboard Maestro 6 sehr wahrscheinlich nicht im Mac App Store geben wird, eine Konvertierung der nach wie vor verfügbaren MAS-Version von KM5 angeboten, so dass auch diese Nutzer kostengünstiger an das Upgrade gelangen.
Keyboard Maestro 6 is not available from the Mac App Store (and probably never will be), but customers who purchased Keyboard Maestro 5 on the Mac App Store can convert their license to a direct license by option clicking the “Mac App Version” text in the Keyboard Maestro about box and following the instructions and will then be eligible for a paid upgrade to version 6 for US$18 until July 31, 2013 and for US$25 after that date.
Skeptiker greifen vor dem Kauf/Upgrade, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion.
Zur Installation wird übrigens nun OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.
Wow!!! Ich bin wirklich geplättet! Keyboard Maestro 6 ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Sowohl als Upgrade, als auch als Neukauf.
Die App hat sich gegenüber dem Vorgänger natürlich nicht neu erfunden und sieht nach wie vor nicht sooo toll aus aber funktional, und das zeigt mein Review glaube ich mehr als nur deutlich, gab es erhebliche Verbesserungen. Das betrifft sowohl den Umgang mit den Macros, als auch den Ablauf der automatisierten Workflows.
Aber auch bei Keyboard Maestro 6 muss ich Neulinge in Ihrem Tatendrang bremsen. Die App erfordert etwas Einarbeitungszeit; spart aber schlussendlich Zeit und Nerven. Zudem werden durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen (menschliche) Fehlerquellen minimiert.
Stammkunden, die schon mit Keyboard Maestro 5 als Keyboard Ninja auftraten, sollten durch die neuen Feature von KM6 ihre vorhandenen Marcos überarbeiten.
aptgetupdateDE Wertung: (10/10)
VERLOSUNG
Entwickler Stairways Software bzw. Firmengründer Peter N Lewis höchstpersönlich hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Keyboard Maestro 6 zur Verfügung gestellt.
Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:
Frage beantworten
aptgetupdateDE bei Facebook folgen
aptgetupdateDE bei Twitter folgen
Keyboard Maestro bei Twitter folgen
Die Auslosung findet kommenden Montag, den 03.06.2013, statt. Viel Glück!
Über das Thema Podcasts und Apps hatte ich mich ja erst kürzlich etwas mehr aufregen müssen. Apple bekommt es mit seinen eigenen Apps nämlich nach wie vor, trotz idealer Voraussetzungen, nicht auf die Kette plattformübergreifend (Mac OS X, iOS und Apple TV) im Sync zu sein.
Dieses Sync-Problem ist auch der Hauptgrund dafür, dass Third-Party Apps für mich auf diesem Gebiet eher ein rotes Tuch als ein Segen sind.
Das änderte sich schlagartig, als Anfang Mai 2013 die erste Beta des populären iOS-Podcast-Clients Instacast für den Mac erschien. Nachfolgend mein Review.
Das Interface von Instacast für den Mac ist sehr klassisch in drei Spalten aufgebaut.
Links befinden sich die Abonnements/Subscriptions, in der Mitte die einzelnen Episoden und rechts weiterführende Informationen.
Neue Abos fügt man über das Plus-Icon unten links hinzu.
Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, in dem man alle Podcasts, die Apple über iTunes zur Verfügung stellt, in den Kategorieren Audio, Video und Enhanced angezeigt bekommt. Darüber hinaus kann man auch in verschiedenen Genre oder über Stichworte nach Podcasts suchen bzw. direkt die Feed URL eingeben.
Wie man sich auch immer entscheidet: Zum Abonnieren muss man den Podcast auswählen und anschließend oben rechts den Subscribe-Knopf drücken.
Über ein Kontextmenü in der Subscription-Spalte kann man Abos beenden, umbenennen, gelöschte Episoden wiederherstellen, die Podcast URL kopieren oder einfach nur alle Podcasts aktualisieren.
Ähnliches gilt für die mittlere Episoden-Spalte, in der man einzelne Episoden favorisieren, löschen, herunterladen oder als abgespielt markieren kann.
Wer mit der linken Subscription-Spalte nicht so ganz glücklich ist, kann diese oben in eine Listen-Ansicht umschalten.
Hier werden neben vorgefertigten, leider nicht veränderbaren ‘intelligenten’ Listen für ungespielt, heruntergeladen, favorisiert u.s.w. auch normale Playlisten angeboten, die per Drag-and-Drop gefüllt werden können.
Neue Listen werden übrigens wiederum unten links über das Plus-Icon hinzugefügt.
Beim Abspielen von Podcasts hat man nun zwei Möglichkeiten: Entweder das Ganze streamen oder herunterladen.
Durch die letztere Möglichkeit kann man also auch ganz ohne Zugang zum Internet seine Podcasts später anhören bzw. ansehen.
Annehmlichkeiten wie die Unterstützung von Apples AirPlay, sowie dem Springen zu Kapitelmarken, Bookmarks oder der Anzeige einer erstellten Playlist (‘Up Next’) wird selbstverständlich auch angeboten.
Gerade für Audio-Podcasts ist zudem der Instacast MiniPlayer interessant, der entweder über das Menü oder einen Shortcut angezeigt werden kann.
Über eine Mouseover-Funktion werden hier dann auch die Kontrollelemente des Players sichtbar.
Dazu kann man seine gerade gehörte oder gesehenen Podcast auch teilen.
Hier stehen neben E-Mail, der Leseliste von Safari und der Nachrichten.app (iMessage) auch Twitter und App.net zur Verfügung. Dazu kann man die Späterlesen-Dienste Pocket und Readabilty nutzen.
Facebook oder Instapaper sucht man in der aktuellen Beta (Version 0.8) noch vergeblich.
Zum Konfigurieren dieser Sharing-Dienste kann man die Instacast-Einstellungen aufrufen.
Hier kann man außerdem die Größe des Speicherplatz festlegen, der durch Instacast durch heruntergeladene Podcasts belegt wird oder gewisse Dinge zum Abspielen und zur Aktualisierung der Podcasts einstellen.
Jetzt aber zum wichtigsten Teil der App: Der plattformübergriefenden Synchronisation!
Genau diese Funktion, die über die Instacast Cloud realisiert wird, ist meiner Meinung nach das Killerfeature von Instacast und hebt die App deutlich von iTunes ab.
Sofern man nämlich einen Account, der auch über die iOS-App von Instacast erstellt werden kann, besitzt, sind abonnierte Podcast auf dem Mac und iOS im Sync.
Preise und Verfügbarkeit
Instacast für den Mac befindet sich momentan in einer offenen Betaphase und ist daher für jeden Interessenten kostenlos nutzbar. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.
Nach abgeschlossener Betaphase wird die App aber definitiv kostenpflichtig. Man kann Instacast auch schon jetzt für den Early Bird Preis von 14,99 Euro kaufen.
Die dazu passende iOS-App von Instacast ist Universal und läuft daher neben dem iPhone auch auf dem iPod touch und iPad. Instacast für iOS kostet momentan 4,49 Euro und setzt iOS 6 zur Installation voraus.
Endlich frischer Wind bei den (Desktop-)Podcast Apps!!!
Und auch schon in dieser frühen Beta muss ich Entwickler Vemedio ein großes Kompliment aussprechen. Der angesprochene Sync zwischen Mac- und iOS-Version von Instacast funktioniert tadellos. Dazu läuft die App stabil und ohne große Systemlast.
Als negative Punkte muss ich die sehr eingeschränkte Funktionalität der intelligenten Listen nennen. Da kann man quasi nichts einstellen und nur vorgegebene Listen nutzen. Um nerviges Subscription-Management zu vermeiden, wäre außerdem ein Import vorhandener Podcasts aus iTunes wünschenswert. Darüber hinaus fehlt eine deutsche Lokalisierung.
Schlussendlich ist die App aber noch beta und dafür schon sehr, sehr gut nutzbar. Ich freue mich auf das finale Produkt!
aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)
Und achja: Zum endgültigen Glück, und ich bin mir der Comic dieses Satzes durchaus bewusst, fehlt eigentlich nur noch eine passende App für das Apple TV ;-)